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Heute war Pressekonferenz der KVB zum Weiterbau am Waidmark.

Die kostenpflichtige duMont-Presse beachten wir nicht weiter und gehen auf die Seiten der KVB, die uns diese Informationen zur Vefügung stellt:

- die Pressemitteilung

- die Baustelleninformation der Nord-Süd-Stadtbahn

- eine Präsentation

dort

gibt es noch drei Bilder mit viel Wasser




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.21 20:37.
Wahnsinn dass das Ganze noch 8 Jahre dauern soll. In der Zeit bauen manche Städte auf der Welt zig komplett neue U-Bahnlinien.
Gerüchteweise wurde in China wegen Unterstützung nachgefragt. Die Chinesen haben abgelehnt, wegen ein paar Tagen würde sich die Anreise nicht lohnen. 😂
Wolfgang
Ich stelle mir die Frage, warum hier nicht mit einer Vereisung gearbeitet werden kann. Außerdem sind die Platzverhältnisse zumindest auf der Rheinseite nicht so beengt, wie im Film dargestellt. Dort fehlen ja inzwischen mehrere Gebäude. Man fragt sich im Nachhinein, wie der ganze Rest des Projektes so schnell gebaut werden konnte. Am Heumarkt und Chlodwigplatz entstanden ja schließlich viel größere Haltestellenbauwerke.
Am Waidmarkt ist dummerweise der Tiefpunkt der Gradiente der Strecke. Eigentlich ist es völlig unverständlich, wie man dort so ein Bauwerk vorsehen konnte. Die beiden Tunnelröhren waren ja bereits fertig und wurden dann wieder geöffnet, um die Gleisverbindung einbauen zu können.
wostei schrieb:
Gerüchteweise wurde in China wegen Unterstützung nachgefragt. Die Chinesen haben abgelehnt, wegen ein paar Tagen würde sich die Anreise nicht lohnen. 😂
Wolfgang
:-D

Ende 2028...
Esu jet jit et wirklisch nur in Kölle!
Ich habe nicht den Eindruck, das man wirklich um Eile bemüht ist.

Insofern stehen die Chancen für neue Tunnelprojekte in Köln auch nicht gut. Je länger diese offene Wunde in der Stadt klafft, desto größer wird die Abneigung zukünftiger Anwohner gegen neue Tunnelprojekte. Verständlich.
Kölnbahner schrieb:
Ende 2028...
Esu jet jit et wirklisch nur in Kölle!
Ich habe nicht den Eindruck, das man wirklich um Eile bemüht ist.
Kein Wunder, das Projekt wird von der Reklamationsabteilung der Baufirmen bearbeitet und darf nicht viel kosten, läuft quasi so nebenbei :-)
Christoph L schrieb:
Ich stelle mir die Frage, warum hier nicht mit einer Vereisung gearbeitet werden kann. Außerdem sind die Platzverhältnisse zumindest auf der Rheinseite nicht so beengt, wie im Film dargestellt. Dort fehlen ja inzwischen mehrere Gebäude. Man fragt sich im Nachhinein, wie der ganze Rest des Projektes so schnell gebaut werden konnte. Am Heumarkt und Chlodwigplatz entstanden ja schließlich viel größere Haltestellenbauwerke.
Am Waidmarkt ist dummerweise der Tiefpunkt der Gradiente der Strecke. Eigentlich ist es völlig unverständlich, wie man dort so ein Bauwerk vorsehen konnte. Die beiden Tunnelröhren waren ja bereits fertig und wurden dann wieder geöffnet, um die Gleisverbindung einbauen zu können.
War diese Gleisverbindung dort überhaupt nötig?
Ohne wäre es dann ja nie zum Unglück gekommen und die Nord-Süd-Stadtbahn schon vor Jahren fertig gewesen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 09:30.
Und man beachte die Formulierung "könnte"... also in Köln bedeutet das eher 2032 oder später.
Vielleicht hätte man den Weiterbau des "Waidmarktes" der "Dombauhütte" übertragen sollen, die kennen sich mit historischen/kaputten Bauten sehr gut aus und sind perfekt mit Planung und Ausführung.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 17:07.
Die Dombauhütte plant aber auch in 5-oder-mehr-Jahresplänen. Darin unterscheidet sich der Dombau nicht vom Sozialismus. Am Dom wird schon seit vielen hundert Jahren gewerkelt und man wird nicht fertig, bei der Stadtbahn könnte es vielleicht etwas schneller gehen.
So iss et nu mal in Kölle.
Und da wird sich auch nichts dran ändern.
Über allem stehen die Kölschen Gesetze, die sind fester verankert wie das Grundgesetz, nämlich unumstößlich.
Wolfgang
Ohne Gleiswechsel hätte es auf der ganze NSS keine gegeben. Sehr unflexibel.

So war der gewählte Standpunkt betrieblich gut, bautechnisch jedoch suboptimal.

Mir ist unklar, wer dies so geplant hat. Eigentlich doch die Stadt Köln als Planungsträger, oder?
Die Bauherrnschaft wurden der KVB AFAIR erst später übertragen. Da stand die Genehmigungsplanung schon.
Im Grund genommen ist mMn so manche Kölner Fragwürdigkeit eher der Stadt als den KVB zuzuschreiben.
(beispielsweise die Trassierung Böckler-Platz <-> Gutenbergstr).

Pay the fare or pay the price.
LUAS
luas3001 schrieb:
Im Grund genommen ist mMn so manche Kölner Fragwürdigkeit eher der Stadt als den KVB zuzuschreiben.
(beispielsweise die Trassierung Böckler-Platz <-> Gutenbergstr).
Was stimmt bei der Trassierung nicht?
Erst zu kleine Weichen und dann Bögen, die akustisch schreien, dass sie nicht passen.
Ob es an Überhöhung, Radius oder einer Kombination liegt, weiß ich nicht.

Pay the fare or pay the price.
LUAS
Das, und die La bei der Einfahrt der 5 in den Bf West richtung Dom. Vmax 20 oder 30 laut Mr Cinema aber 50...
Kölnbahner schrieb:
Das, und die La bei der Einfahrt der 5 in den Bf West richtung Dom. Vmax 20 oder 30 laut Mr Cinema aber 50...
...und tatsächlich sind es 40. xD
isja'n Ding!
Ich hab aber noch nie 'nen Fahrer gehabt, der da mit mehr als 20 oder 30 durchgeschmirgelt ist..
Bist Du sicher?
Es sind Weichen der Grundform 190-1:7, die im abzweigenden Strang mit 40 km/h befahren werden dürfen. Die Stadtbahnrichtlinien fordern mindestens Weichen der Form 300-1:9, die 6 m länger sind und mit 50 km/h befahren werden dürfen.
Kölnbahner schrieb:
isja'n Ding!
Ich hab aber noch nie 'nen Fahrer gehabt, der da mit mehr als 20 oder 30 durchgeschmirgelt ist..
Bist Du sicher?
Ja. Es gibt einige Gründe, warum Höchstgeschwindigkeiten nicht immer und überall ausgefahren werden, z. B.:
a) Geschwindigkeitsverlust durch Gleisbögen oder Steigungen
b) nahendes Gefälle, wo der Zug auch ohne Beschleunigung bald auf die zulässige Geschwindigkeit kommt
c) Gleisbögen oder Weichen, die hinsichtlich Fahrkomfort etwas langsamer befahren werden sollten als erlaubt
d) Streckentrenner an ungünstigen Stellen
e) noch genug Zeit, energiesparende Fahrweise
f) der Zug fährt auf ein haltzeigendes Signal zu
g) vorübergehende Langsamfahrstelle
h) Arbeiten im Gleis

Ich habe an der Stelle auch schon Geschwindigkeiten über 30 km/h erlebt, ist immer situationsabhängig. Dazu kommt natürlich die persönliche Wahrnehmung, u. a. beeinflusst dadurch, ob man gerade unter Zeitdruck ist, weil man zur Arbeit muss o. ä. Bei Dir hab ich den Eindruck, dass Du Geschwindigkeiten tendenziell als langsamer wahrnimmst und damit einen Gegenpol zu cinema bildest. ;-)
Linie21 schrieb:
Ja. Es gibt einige Gründe, warum Höchstgeschwindigkeiten nicht immer und überall ausgefahren werden, z. B.:
a) Geschwindigkeitsverlust durch Gleisbögen oder Steigungen
Deshalb ziehen gute Planer einen eventuell vorhandenen Bogenwiderstand von der maximal vorgesehen Längsneigung ab. Steht leider so nicht mehr explizit in den Regelwerken, sondern nur in alter Literatur.
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