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 05 - Straßenbahn-Forum 

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An diesem Wochenende (20. und 21.02.2021) finden auf der Neusser Straße umfangreiche Fahrleitungsarbeiten statt. Diese Arbeiten sind notwendig um die neue Zulaufstrecke zur neuen Abstellanlage Weidenpesch an die Stammstrecke anzuschließen. Wegen diesen Arbeiten werden die Linien 12 und 15 vom 20.02. , 03:00 Uhr bis zum 22.02. Betriebsbeginn zwischen Scheibenstraße/ Mollwitzstraße und Wilhelm-Sollmann-Straße getrennt. Im nicht bedienten Streckenabschnitt fahren Ersatzbusse.

zum Bauverlauf

https://live.staticflickr.com/65535/50962113118_f7169de440_b.jpg
Neusser Straße 20.02.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr

https://live.staticflickr.com/65535/50962114553_e1e9aa4418_b.jpg
Neusser Straße 20.02.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Umfangreiche Fahrleitungsarbeiten auf der Neusser Straße am 20.02.2021.

https://live.staticflickr.com/65535/50962923372_fa34d1f612_b.jpg
Neusser Straße 20.02.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Umfangreiche Fahrleitungsarbeiten auf der Neusser Straße am 20.02.2021.

https://live.staticflickr.com/65535/50962112723_251c035f63_b.jpg
Neusser Straße 20.02.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die alten Betonmasten werden entfernt und abtransportiert. Neusser Straße 20.02.2021.

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Moin,
du hast nicht zufällig noch Bilder von den Turmwagen gemacht. Ansonsten, tolle Bilderserie.

Viele Grüße Andi

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Bleibt eigentlich der Fahrleitungsmast, der dort mitten auf den Radweg gepflanzt wurde oder wird/wurde der versetzt?

Gruß,

Val
Val schrieb:
Bleibt eigentlich der Fahrleitungsmast, der dort mitten auf den Radweg gepflanzt wurde oder wird/wurde der versetzt?
Der Mast wurde an die richtige Stelle gesetzt. Der Radweg wurde (wie vorher geplant) auf die Straße verlegt. Der Radweg ist auf den Bildern zu erkennen.

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Val schrieb:
Bleibt eigentlich der Fahrleitungsmast, der dort mitten auf den Radweg gepflanzt wurde oder wird/wurde der versetzt?

Ja der bleibt da so stehen. Bin die Woche da gefahren und habe auch lachen müssen. Mitten auf dem Radweg ein Mast und kurz vorher wird der Radweg dann mal eben auf die Straße versetzt. Kölsche Lösung für upps da ist was verkehrt gelaufen machen wir mal so, merkt dann keiner 🤣🤣🤣
cd345 schrieb:
Val schrieb:
Bleibt eigentlich der Fahrleitungsmast, der dort mitten auf den Radweg gepflanzt wurde oder wird/wurde der versetzt?
Der Mast wurde an die richtige Stelle gesetzt. Der Radweg wurde (wie vorher geplant) auf die Straße verlegt. Der Radweg ist auf den Bildern zu erkennen.
Könnte es nicht doch sein, dass der Mast da an der falschen Stelle steht, weil man bei der Planung dummerweise den Radweg übersehen hat? Denn die Verschwenkung des Radwegs auf die Straße ist nun wirklich nicht der Höhepunkt planerischer Weitsicht.
Hallo zusammen,

ob der Fahrleitungsmast an der richtigen Stelle gestellt wurde, entzieht sich meiner Kenntniss. Tatsache ist, das er sich auf dem Radweg befindet. Die Benutzungspflicht des rot markierten Radweges wurde vor einiger Zeit aufgehoben, so haben Radfahrende die Wahl zwischen Radweg und Fahrbahn. Mit Aufhebung der Benutzungspflicht sollte der Radverkehr auf die Fahrbahn verlegt werden, hier sollte ein Schutzstreifen (Piktogramm "Fahrrad") markiert werden. Und nun kommen die Verantwortlichen der Stadt Köln ins Spiel: Die Reihenfolge wäre gewesen
a) Schutzstreifen auf der Fahrbahn markieren , b) vorhandenen Radweg aufheben (entwidmen) , c) Fahrleitungsmasten auf dem ehemaligen Radweg stellen.
Also alles recht übersichtlich - aber nicht für die verantwortlichen Stellen, das Ergebnis sieht man auf dem nächsten Bild.


Neusser02012021a.JPG

Bild 1: Köln-Weidenpesch (Neusser Straße) , 02.01.20121 , "Radfahrer absteigen"

Anstatt nach a) , b) und c) vorzugehen, wurde in der Reihenfolge c) und a) gearbeitet, b) wurde noch nicht umgesetzt.
Also wurde die hinter Lidl beginnende Überleitung von Radweg auf Fahrbahn einfach vorgezogen, so das Radfahrende vor dem Fahrleitungsmast auf die Fahrbahn geleitet werden,
das Ergebnis sieht man auf dem nächsten Bild.


Neusser15012021.JPG

Bild 2: Köln-Weidenpesch (Neusser Straße) , 15.01.2021 , der Schutzstreifen wurde gerade neu angelegt, nach wenigen Metern verendet er schon an einer
Absperrung, hier erfolgt ein gefährliches Überwechseln in Richtung Gleiskörper

Übrigens, Fahrleizungsmasten auf Radwegen ist in Köln nichts besonderes, auch in Köln-Lindenthal auf dem Lindenthalgürtel kann man ein solches Exemplar sichten.


Lindenthalgürtel06042016a.JPG

Bild 3: Köln-Lindenthal (Lindenthalgürtel) 06.04.2016 , Radweg (Vz 237) vs. Fahrleitungsmast

Fazit: Köln tickt eben anders. Den Markierungen auf dem Radweg Neusser Straße zu deuten, werden wohl noch weitere Fahrleitungsmasten auf dem Radweg gestellt,
mal schauen wer schneller ist - die Schildermaler oder der Tiefbauer.

Gruß von Michael, der auf seinen Fototouren in Köln nur mit dem Fahrrad unterwegs ist und einiges mitbekommt
Es zeigt einfach nur, dass Fahrräder in Köln von Stadtplanern, Verwaltung und KVB immer noch nicht als Fahrzeuge angesehen werden, sondern mehr als Spielzeuge.
Wenn die Herren Stadtplaner ihr eigenes Fahrrad nur benutzen, um an einem sonnigen Sonntag mal mit Sturzhelm und Rettungsweste bewaffnet ein Stündchen zum Spaß spazieren fahren, dann werden sie niemals verstehen, wie nervenzehrend, gefährlich und respektlos solche "Radwege" sind.
Köln ist noch meilenweit entfernt von einer Verkehrswende.
:-(
Kölnbahner schrieb:
Es zeigt einfach nur, dass Fahrräder in Köln von Stadtplanern, Verwaltung und KVB immer noch nicht als Fahrzeuge angesehen werden, sondern mehr als Spielzeuge.
Wenn die Herren Stadtplaner ihr eigenes Fahrrad nur benutzen, um an einem sonnigen Sonntag mal mit Sturzhelm und Rettungsweste bewaffnet ein Stündchen zum Spaß spazieren fahren, dann werden sie niemals verstehen, wie nervenzehrend, gefährlich und respektlos solche "Radwege" sind.
Köln ist noch meilenweit entfernt von einer Verkehrswende.
:-(
Dass das Fahrrad von vielen Menschen nicht als ernstzunehmendes Verkehrsmittel angesehen wird, ist schon richtig, ist aber ein gesamtdeutsches Problem. Nach fast 90 Jahren in denen den Deutschen erklärt wird, dass ein eigenes Auto und das entsprechende Straßennetz zu den größten Wohltaten der Politik gehört, bekommt man die Mesnchen nicht so leicht umerzogen. Vor allem nicht, wenn viele Politiker das immer noch so sehen.
Mich ärgert, dass niemand Verantwortung übernehmen will, wenn da mal offensichtlich Mist gebaut wurde. So eben wie mit diesem Mast auf der Neusser Straße. Das Foto zeigt eindeutig, dass auf dem daneben liegenden Parkstreifen genug Platz gewesen wäre. Also ist der Mast eben nicht an der richtigen Stelle, sodern den hat jemand geplant, den Fahrrräder nicht interessieren. Was ich mir wünschte ist, dass nun jemand aus der Chefetage vor die Medien tritt und sich für die autofixierten Mitarbeiter entschuldigt. Aber das wird nicht passieren. Als Frau Reker sich vor einigen Jahren über die nicht sonderlich toll arbeitende Stadtverwaltung geäußert hat, gab das zwar viel Lob seitens der Bevölkerung, aber es gab einen größeren Shitstorm seitens dieser Mitarbeitenden.
Ich frage mich auch, weshalb man den Radweg an dieser Stelle nicht auf den danebenliegenden Parkstreifen verschwenkt hat. War es mal wieder die Angst vor den Protesten der Autofahrer, die um jeden kostenlosen Stellplatz kämpfen?