DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 05 - Straßenbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Aktuelle Bilder, Berichte, News, Fragen und Antworten zum Thema Straßenbahn - Sonstiger ÖPNV ist gestattet.
Historische Aufnahmen sind im Historischen Forum willkommen. Hier befindet sich das Bus-Forum (auch für O-Busse).
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -
Guten Morgen zusammen,

die Stadt Köln hat schon Montag vermeldet, dass die Baumfällarbeiten auf der Bonner Straße beendet sind und damit einem Baubeginn in diesem Jahr nichts mehr im Wege steht.

Die noch ausstehenden Fällungen wurden in den letzten Jahren nach Protesten noch einmal intensiv geprüft, mit dem Ergebnis, dass die Fällungen unumgänglich sind. Für die gefällten 303 Bäume werden 380 neue gepflanzt und die Bonner Straße in eine Allee umgewandelt.

Damit könnten für beide noch offenen Baustufen (abgesehen von der 4. Baustufe, die nur angedacht ist) noch dieses Jahr die Arbeiten (wieder) aufgenommen werden - eine wichtige Nachricht für die Stadt Köln.

Bisher liegt auch weiterhin kein Betriebskonzept für eine vorzeitige Inbetriebnahme der 3. Baustufe vor (wurde hier schon ausgiebig diskutiert). Zur Info: Heute fährt die 17 im südlichen Abschnitt im 10-Minuten-Takt, was ohne das eingestürzte Gleiswechselbauwerk am Waidmarkt das Maximum ist, was der Südabschnitt im Stichstreckenbetrieb leisten kann. Eine Inbetriebnahme der 3. Baustufe von der Marktstraße bis zum Bonner Verteiler würde eine Aufgabe der 17 erfordern - ob das politisch durchsetzbar wäre wage ich zu bezweifeln.

Hier die pm der Stadt Köln: [www.stadt-koeln.de]

Grüße
Dann sind wir ja mal gespannt, wann es losgeht! Wobei ich das ja immer noch nicht ganz in den Kopf kriege! Die Tunnelbohrmaschine war schon in der Erde, warum habe ich da nicht weiter gemacht bis nach dem Bonner Verteiler, um dann später irgendwann Oberirdisch bis Rondorf ran. Ja ich weiß, das schwere Unglück am Stadtarchiv ist passiert, aber trotzdem.

Kommunikation der Statt Köln - Ungenügend minus

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 21.02.21 09:26

.. diese Pressemitteilung ist ein Armutszeugnis für Andrea Blome.

Ein weiteres, nach dem sie in einer Ausschreibung eine Kommunikationsagentur suchte, die die Ost-West-Stadtbahn schönschreiben und Störfeuer niederkämpfen sollte. (Ich hoffe ja, dass sich pakfa hier beworben hat .... .)

Und diese Dame wird von der stattkölner CDU als Stattdirektorin eingesetzt und soll - nach der Pensionierung von Frau Reker - Oberbürgermeisterinnenkandidatin der CDU werden.

Auf der Bonner Straße wird die gesamte Ver- und Entsorgungsinfrastruktur erneuert, die Verkehrsflächen werden zu Gunsten des Umweltverbundes neu aufgeteilt und am Ende des Tuns wird dort eine Stadtbahn (also eine Bahn in einer städtischen Agglomeration) fahren.
Man hätte auch Wasser, Strom, Kanal, Gas und Telekommunikationsleitungen nacheinander erneuern können.

Aber - hier soll halt der Stadtbahnbau an der Oberfläche schlecht geschrieben werden.
Könnte man die Strecke zur Arnoldshöhe nicht provisorisch betreiben wie die 17, indem man nur bis Chlodwigplatz fährt, ebenfalls im Gleiswechselbetrieb immer der 17 hinterher. Also 17 zur Severinstraße, währenddessen Zug von Arndolshöhe wendet am Chlodwigplatz, fährt wieder raus, dann kommt die 17 von der Severinstraße. Ließe das die Signaltechnik zu? Chlodwigplatz als Endpunkt wäre immerhin besser als nichts, den Innenstadttunnel erreicht man von dort auch mit Umsteig auf die 16.
gt670dn schrieb:
Könnte man die Strecke zur Arnoldshöhe nicht provisorisch betreiben wie die 17, indem man nur bis Chlodwigplatz fährt, ebenfalls im Gleiswechselbetrieb immer der 17 hinterher. Also 17 zur Severinstraße, währenddessen Zug von Arndolshöhe wendet am Chlodwigplatz, fährt wieder raus, dann kommt die 17 von der Severinstraße. Ließe das die Signaltechnik zu? Chlodwigplatz als Endpunkt wäre immerhin besser als nichts, den Innenstadttunnel erreicht man von dort auch mit Umsteig auf die 16.
Das erfordert einen gut abgestimmten Fahrplan ohne Verspätungen. Dann könnte man es aber auch so machen, dass die Züge aus Arnoldshöhe und Sürth an der Haltestelle Bonner Wall zusammengekuppelt, bzw. geflügelt werden. So kann auch der Fahrgast aus Marienburg bis zur Severinstr. kommen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 12:18.
gt670dn möchte wohl mit zwei Zügen in ein Gleis - die 17 bis zur Severinsstraße und die 5süd bis zum Chlodwigplatz rein und dann auch wieder raus.

Wie sieht eigentlich die Blockteilung im Gegengleis aus?
TBOAR (bt) schrieb:
gt670dn möchte wohl mit zwei Zügen in ein Gleis - die 17 bis zur Severinsstraße und die 5süd bis zum Chlodwigplatz rein und dann auch wieder raus.

Wie sieht eigentlich die Blockteilung im Gegengleis aus?
Im Gegengleis gibt es jeweils keine Blockteilung. Die könnte man natürlich nachrüsten, aber ob man mit einem solchen System einen stabilen Betrieb hinbekommt, möchte ich bezweifeln.
Gernot schrieb:
Das erfordert einen gut abgestimmten Fahrplan ohne Verspätungen. Dann könnte man es aber auch so machen, dass die Züge aus Arnoldshöhe und Sürth an der Haltestelle Bonner Wall zusammengekuppelt, bzw. geflügelt werden. So kann auch der Fahrgast aus Marienburg bis zur Severinstr. kommen.

Fahrplan ohne Verspätungen, das da bei der KVB noch keiner drauf gekommen ist :-)

Ein Flügelzugkonzept ist mit dem Hochflurfahrzeugpark der KVB nicht möglich. Dazu braucht man gut gewartete und kompatible Kupplungen an beiden Fahrzeugköpfen.
Christoph L schrieb:
Fahrplan ohne Verspätungen, das da bei der KVB noch keiner drauf gekommen ist :-)

Ein Flügelzugkonzept ist mit dem Hochflurfahrzeugpark der KVB nicht möglich. Dazu braucht man gut gewartete und kompatible Kupplungen an beiden Fahrzeugköpfen.
Rein technisch sollte das mit den K-Wagen kein Problem sein, für sinnvoll hielte ich es trotzdem nicht.
Je nachdem, wie lange die Inbetriebnahme sich noch hinzieht, würde ich eher an eine provisorische, oberirdische Verbindung zum Chlodwigplatz oder zum Barbarossaplatz denken.
mannibreuckmann schrieb:
Je nachdem, wie lange die Inbetriebnahme sich noch hinzieht, würde ich eher an eine provisorische, oberirdische Verbindung zum Chlodwigplatz oder zum Barbarossaplatz denken.
Dann ist es einfacher, die Linie 16 über den Ring zu verdichten und die Linie 17 einzustellen. Das würde auch zu einer gleichmäßigen Auslastung aller Züge nach Sürth führen.
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Wobei ich das ja immer noch nicht ganz in den Kopf kriege! Die Tunnelbohrmaschine war schon in der Erde, warum habe ich da nicht weiter gemacht bis nach dem Bonner Verteiler, um dann später irgendwann Oberirdisch bis Rondorf ran. Ja ich weiß, das schwere Unglück am Stadtarchiv ist passiert, aber trotzdem.
Mit dem Einsturz hat das nichts zu tun, auch vorher war der Tunnel nur bis vor die Marktstraße geplant. Ab dort hätte ein Tunnel einfach keinen ausreichenden Mehrwert gegenüber der oberirdischen Strecke gehabt, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.
Linie21 schrieb:
Mit dem Einsturz hat das nichts zu tun, auch vorher war der Tunnel nur bis vor die Marktstraße geplant. Ab dort hätte ein Tunnel einfach keinen ausreichenden Mehrwert gegenüber der oberirdischen Strecke gehabt, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.
Bin mal gespannt, ob man das immer noch so sieht, wenn man irgendwann Dreifachtraktionen benötigen sollte, dann wird einem der vergebene Mehrwert ziemlich schmerzhaft klar werden.
cinéma schrieb:
Linie21 schrieb:
Mit dem Einsturz hat das nichts zu tun, auch vorher war der Tunnel nur bis vor die Marktstraße geplant. Ab dort hätte ein Tunnel einfach keinen ausreichenden Mehrwert gegenüber der oberirdischen Strecke gehabt, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.
Bin mal gespannt, ob man das immer noch so sieht, wenn man irgendwann Dreifachtraktionen benötigen sollte, dann wird einem der vergebene Mehrwert ziemlich schmerzhaft klar werden.
Das sagt sich mal eben leicht. Man muss aber die deutlich höheren Baukosten einer Tunnelstrecke berücksichtigen, die schnell mal das zehnfache einer oberirdischen Lösung kostet. Zum Vergleich mal die Kosten der drei Baustufen:

1. Baustufe: 1,1 Milliarden Euro (Kostenstand vor Einsturz des Stadtarchivs)
2. Baustufe: um die 70 Millionen Euro
3. Baustufe: ca. 85 Millionen Euro

Schmerzhaft ist vor allem der finanzielle Schaden, der infolge des Einsturzes des Stadtarchivs bei der Stadt hängen bleiben wird. Die mögliche Zuglänge auf dieser Strecke wird dem Stadtrat da weniger Kopfschmerzen bereiten.
cinéma schrieb:
Linie21 schrieb:
Mit dem Einsturz hat das nichts zu tun, auch vorher war der Tunnel nur bis vor die Marktstraße geplant. Ab dort hätte ein Tunnel einfach keinen ausreichenden Mehrwert gegenüber der oberirdischen Strecke gehabt, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.
Bin mal gespannt, ob man das immer noch so sieht, wenn man irgendwann Dreifachtraktionen benötigen sollte, dann wird einem der vergebene Mehrwert ziemlich schmerzhaft klar werden.
Na, dann baut man die Strecke eben schnellbahnmäßig für 90 m aus. Geht auf der Aachener ja auch...;-)
mannibreuckmann schrieb:
cinéma schrieb:
Linie21 schrieb:
Mit dem Einsturz hat das nichts zu tun, auch vorher war der Tunnel nur bis vor die Marktstraße geplant. Ab dort hätte ein Tunnel einfach keinen ausreichenden Mehrwert gegenüber der oberirdischen Strecke gehabt, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.
Bin mal gespannt, ob man das immer noch so sieht, wenn man irgendwann Dreifachtraktionen benötigen sollte, dann wird einem der vergebene Mehrwert ziemlich schmerzhaft klar werden.
Na, dann baut man die Strecke eben schnellbahnmäßig für 90 m aus. Geht auf der Aachener ja auch...;-)
Kann man natürlich machen, ist nur ziemlich doof, wenn man eine Neubaustrecke schon wieder teilweise abreißen und umbauen muss, weil man nicht vernünftig geplant hat. Ob das dann immer noch preiswerter ist, als ein längerer Tunnel?
Das aber ganz bestimmt.

Wenn man allerdings keine Bauvorleistungen für 90 m auf der Bonner Straße vorgesehen hat, dann ist man offenbar auch der Meinung, dass das da auch nicht geht. Ein Wenig Voraussicht sollte man der Kölner Stadtverwaltung dann doch zutrauen. Mit anderen Worten: Man bleibt dauerhaft bei Max. 75 m, oder der Tunnel kommt irgendwann doch noch.

In diesem Fall wäre ein Tunnel ggf. sogar zu rechtfertigen gewesen angesichts der Tatsache, dass man die Oberfläche sowie komplett umkrempeln musste inklusive Abholzung dutzender Bäume.

Unter einer Bedingung: Der Tunnel hätte bis Rodenkirchen gehen und auch noch die 16 aufnehmen müssen, damit sich die Sache auch lohnt. Denn mal ganz ehrlich: Die Strecke am Rhein ist ja ganz nett, aber sie erschließt im Grunde so gut wie gar nichts. Die hätte man dann getrost zugunsten eines Busses aufgeben können.
Soweit ich weiß, war das auch mal der ursprüngliche Plan, unterirdisch bis Rodenkirchen.

Die Bahnsteige an der Station Marktstraße sind übrigens 90 m lang, scheinbar wollte man sich bis zum dortigen Wendegleis Dreifachtraktionen nicht verbauen.
cinéma schrieb:
Soweit ich weiß, war das auch mal der ursprüngliche Plan, unterirdisch bis Rodenkirchen.

Für den Nord-Süd-Tunnel gab es so viel ich weiß zig Planungsvarianten, bei denen das südliche Ende irgendwo zwischen Heumarkt und Arnoldshöhe lag. Aber welche davon soll man als ursprünglich bezeichnen?
Nun ja, man braucht nicht viel Phantasie, um sich eine Bahnstrecke vorzustellen, die hinter dem Bahnhof Rodenkirchen im Tunnel verschwindet, Richtung Bonner Straße verschwenkt wird und unterirdisch im Zuge der alten Römerstraße bis zum HBF führt. Da ist wohl der eine oder andere über die Jahrzehnte immer mal wieder drauf gekommen.
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -