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Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: cinéma

Datum: 21.02.21 14:22

mannibreuckmann schrieb:
Nach deiner Aussage ließe sich ein Ausbau der Aachener Straße für 90-Meter-Züge ab Universitätsstraße oder Gürtel an der Oberfläche umsetzen. Warum sollte das dann zwischen Suevenstraße und Wiener Platz nicht auch möglich sein?
Schau Dir mal den Gotenring oder die Berliner Straße an, dann wird Dir vielleicht der Unterschied klar werden!


mannibreuckmann schrieb:
Angesichts von Corona ist es müßig, darüber zu urteilen, ob das bestehende Netz zukünftig ausreichen wird.

Auch wenn es keiner hören will: Eine Rückkehr zu unserem Leben vor Corona wird es mMn nicht geben. Möglicherweise muss die Mobilität nicht nur aus Klimagründen, sondern auch deshalb dauerhaft begrenzt werden.

Und dann wird man sehen, welchen Mobilitätsbwdarf es überhaupt noch gibt...
Gerade der Klimawandel wird für volle Bahnen sorgen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 14:24.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Linie21

Datum: 21.02.21 15:08

mannibreuckmann schrieb:
Auch wenn es keiner hören will: Eine Rückkehr zu unserem Leben vor Corona wird es mMn nicht geben.
Das ist ein Widerspruch in sich, denn wenn es keiner (hören) will, wird es auch nicht so kommen. Die Rechtsprechung hat klargestellt, dass jede Einschränkung gut begründet und verhältnismäßig sein muss und das wird bald sukzessive nicht mehr der Fall sein, wenn ein immer größerer Teil der Bevölkerung geimpft ist. Corona wird vermutlich nicht vollständig verschwinden, aber von der Bedeutung für die Gesellschaft auf das Level anderer Krankheiten absinken, die an sich eine gewisse Gefahr darstellen, aber durch vorhandene Impfstoffe und Medikamente im Zaum gehalten werden. Also ein Level, mit dem die Gesellschaft leben kann und muss (und es schon immer getan hat).

Zitat:
Möglicherweise muss die Mobilität nicht nur aus Klimagründen, sondern auch deshalb dauerhaft begrenzt werden. Und dann wird man sehen, welchen Mobilitätsbwdarf es überhaupt noch gibt...
Mobilität muss nicht begrenzt werden, sie muss nur innerhalb des Modal Split verlagert werden. Wenn man sich den Anteil des MIV und des ÖV daran ansieht, wird schnell klar, dass bei einer anzustrebenden radikalen Reduktion des MIV eine gleichzeitige Reduktion des ÖV gar nicht möglich ist, im Gegenteil, dieser muss ansteigen. Es lassen sich nunmal nicht alle Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigen. Dementsprechend richtet man sich auch in der Verkehrsplanung aus, neue Strecken werden weiterhin geplant.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Linie21

Datum: 21.02.21 15:23

StrabfreundAlexcgn schrieb:
So und so, wenn mal eine Verkehrswende endlich kommen soll, sollte sich die KVB mal langsam mehr Mühe geben. Denke die neue Chefin ist so toll. [...] Die KVB muss endlich mal aus dem Quark kommen und Umdenken. Neue Linien, neue Anschlüssen, es wäre soviel möglich.
Das hört sich so an, als ob du erwartest, innerhalb kürzester Zeit nach Erhöhung der finanziellen Mittel für den ÖPNV-Ausbau und Neubesetzung eines Vorstandspostens bereits große Veränderungen wahrnehmen zu können. So einfach ist es lange nicht, zumal wie bereits häufig erwähnt wurde, ja immer noch die Lokalpolitik ihre Hand im Spiel hat.
Linie21 schrieb:
StrabfreundAlexcgn schrieb:
So und so, wenn mal eine Verkehrswende endlich kommen soll, sollte sich die KVB mal langsam mehr Mühe geben. Denke die neue Chefin ist so toll. [...] Die KVB muss endlich mal aus dem Quark kommen und Umdenken. Neue Linien, neue Anschlüssen, es wäre soviel möglich.
Das hört sich so an, als ob du erwartest, innerhalb kürzester Zeit nach Erhöhung der finanziellen Mittel für den ÖPNV-Ausbau und Neubesetzung eines Vorstandspostens bereits große Veränderungen wahrnehmen zu können. So einfach ist es lange nicht, zumal wie bereits häufig erwähnt wurde, ja immer noch die Lokalpolitik ihre Hand im Spiel hat.

Das ist dann falsch rüber gekommen! Nur sollte man mal langsam zusammen sitzen und was tun! Wir sind nee Millionenstadt mit einem sehr schlechten ÖPNV
cinéma schrieb:
mannibreuckmann schrieb:
Nach deiner Aussage ließe sich ein Ausbau der Aachener Straße für 90-Meter-Züge ab Universitätsstraße oder Gürtel an der Oberfläche umsetzen. Warum sollte das dann zwischen Suevenstraße und Wiener Platz nicht auch möglich sein?
Schau Dir mal den Gotenring oder die Berliner Straße an
Auf dem Gotenring ließe sich problemlos ein eigener Bahnkörper anlegen, ebenso zwischen dem zukünftigen S-Bahn-Halt Berliner Straße und Im Weidenbruch. Dort existiert ja auch schon eine oberirdische Trassenfreihaltung.
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Wir sind nee Millionenstadt mit einem sehr schlechten ÖPNV
Nee, sind wir nicht. Millionenstadt ja, sehr schlechter ÖPNV nein. Klar gäbe es ne Menge zu verbessern, aber so schlecht, wie Köln immer gemacht wird, ist es bei weitem nicht.
mannibreuckmann schrieb:
(...) ebenso zwischen dem zukünftigen S-Bahn-Halt Berliner Straße und Im Weidenbruch. Dort existiert ja auch schon eine oberirdische Trassenfreihaltung.
Meinst du den Streifen ca. 50m östlich der Berliner Straße? Laut Guhgelmäpps stehen da mittlerweile mindestens 3 Gebäude drauf.
Nein, ich meine den Streifen 30 Meter nordwestlich der Berliner Straße.
Danke, Manni. Das wäre dann durch die Strebergärten richtig?
Genau. Wobei ich mir jetzt doch unsicher bin, ob das wirklich eine offizielle Trassenfreihaltung ist, sieht aber schwer danach aus.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: cinéma

Datum: 22.02.21 13:38

mannibreuckmann schrieb:
Auf dem Gotenring ließe sich problemlos ein eigener Bahnkörper anlegen,
Das wage ich zu bezweifeln. Wenn dort dann ein Fahrzeug auf der Fahrbahn liegen bliebe, kämen Rettungskräfte nicht mehr durch. Außerdem würde der besondere Bahnkörper nicht reichen, man bräuchte auch noch eine Ausnahmegenehmigung – für den Gotenring? Nunja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Und schließlich bliebe noch die Eisenbahnunterführung, auch dort ist eine Ende der Straßenbündigkeit nicht in Sicht.
Naja, mit einer Ausnahmegenehmigung, die jederzeit widerrufen werden kann, würde ich grundsätzlich nicht planen.

Würde die Trasse hinter der Haltestelle Suevenstraße auf die linke Straßenseite verlegt, bliebe rechts noch ausreichend Platz für den MIV inklusive Rettungsfahrzeuge.

Eine Trasse auf der linken Seite Richtung Mülheim wäre auch im Bereich Messe von Vorteil im Vergleich zur bestehenden Mittellage.

Braunkohlebahnen.

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 22.02.21 17:14

Die Nachnutzung der RWE Werksbahnen nach dem Ende des Braunkohleabbau aber auch Zechenbahnen im Ruhrgebiet als öffentliche Bahnen sowohl im Personen als auch im Güterverkehr sollte kein Tabuthema. Da gäbe es durchaus Potential für neues Verkehrsaufkommen. Ehemalige Braunkohletagebauten oder Zechen werden rekultiviert und es entstehen neue Siedlungen und Gewerbeflächen. Mit den vorhandenen Werksbahnen wäre schon mal eine Basis für Schienenverkehr vorhanden, man muß dieses Potential nur nutzen wollen.

Vergleich 4 zu 16/18 und Bebauung Bornheim

geschrieben von: Lz

Datum: 22.02.21 17:14

Strizie schrieb:
TBOAR (bt) schrieb:
Anders sieht das auf der Stadtbahnlinie 16 und ggf auch 18 linksrheinisch und auf der Linie 1 rechtsrheinisch aus

Hier sollte man allerdings auch nicht vergessen, dass insbesondere in Hürth vieles zugebaut wurde bzw. noch wird. In Brühl hat man von Brühl Süd bis Brühl Badorf ja auch viel neuen Wohnraum gebaut oder ist gerade dabei.

In Bornheim dagegen fährt die Linie 18 auch weitab von den Wohngebieten an den Ortsrändern bzw. auf dem Feld entlang. Dennoch steigen dort Fahrgäste ein und aus.
Das mit den Orträndern trifft im "Bornheimer Vorgebirge" aber nur auf die Ortschaften Dersdorf, Waldorf, Merten und Walberberg zu. In Roisdorf liegen die Haltepunkte bzw. in Bornheim (Ort) der Bahnhof ziemlich zentral.

Die Verbindung der beiden Großstädte bzw. eine Großstadt an beiden Streckenenden und die weiter fortschreitende Verstädterung der zw. Köln und Bonn liegenden Städte macht hier den Unterschied zur 4 und zukünftig/perspektivisch die über 75 m langen Züge notwendig.


Zitat
[...]
Mich verwundert es sowieso, dass Bornheim sich mit der Ausweisung neuer Wohngebiete relativ zurückhält im Vergleich zu Hürth oder Brühl.
Dann schau aber mal was genauer hin, in Bornheim (Gesamtstadt) ist auch einiges an Wohnbebauung in den letzten beiden Jahrzehnten entstanden. (Roisdorf: Sebastianusweg, Freiherr V. Stein-Str.; Waldorf/Kardorf: Theo-Dickkopp-Str/Schelmenpfad; Bornheim: Om Jeeßeberch, zuletzt Bornheimer Mühle;
aktuell stehen in Merten ein ziemlich großes Neubaugebiet am Bahnhof uns zwischen Bornheim und Derdorf an.

Gruß, Lz

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 22.02.21 17:20

TBOAR (bt) schrieb:
Der Unterschied von der Linie 4 zu den Linie 16 und 18 ist, dass die Linie 4 dort enden soll, wo Fuchs und Hase nicht leben möchten, um sich Gute Nacht zu sagen, während 16 und 18 die Metropole und das Metropölchen Köln und Bonn als Verkehrsziele haben.
Aachen als Ziel der 4 wäre sichlich zu weit ... .

Düren aber nicht.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 22.02.21 17:25

Auch der Bf Hürth-Kalscheuren liegt ja am Ortsrand und hat ja eher betriebsdienstliche als verkehrsdienstliche Bedeutung.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: 215 122-3

Datum: 22.02.21 17:32

Köln hat zwar einen vollwertigen Autobahnring, der allerdings abschnittsweise das Ende seiner Leistungskapazität erreicht hat. Aber wo bleibt ein durchaus sinnvoller S-Bahn Ring? Ach ich habe vergessen, in Köln-Niehl werden ja Stadt PKW, demnächst auch elektrisch gebaut und in Köln haben mehrere Importautohersteller ihre Deutschland-Niederlassung.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 22.02.21 17:49

- wenn schon Iuliacum - weil bis dahin kommt och die Oecher Stroßebahn ...
Also ich finde die Idee rein gar nicht schwachsinnig,
da diese Linie dann in Zukunft auch mehrere Buslinien aufwerten wird und sehr wahrscheinlich auch nicht nur dafür genutzt wird, nach Köln zu kommen, sondern auch um im Rhein-Erft-Kreis herum zu reisen. Eine S-Bahn würde lange nicht so häufig halten und einen noch größeren Aufwand beim (Um-)Bau erfordern

ÖPNV Zukunftspapier Rhein-Erft-Kreis

geschrieben von: Strizie

Datum: 23.02.21 03:02

Hier der Link (PDF-Datei)

ÖPNV Zukunftspapier Rhein-Erft-Kreis

Modul 6: Stadtbahnerweiterung Seite 13

Modul 7: Tangentiale Regionalstadtbahn Seite 14

Man scheint zumindest seitens des Rhein-Erft-Kreises eine Nachnutzung der Nord-Süd-Kohlenbahn auf der Schiene zu prüfen, was ja schon mal nicht schlecht ist.

Das wäre auch im Sinne der KVB, wenn das mit der Werkstatt in Frechen tatsächlich umgesetzt werden sollte.
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