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[K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 17.02.21 19:08

Ein Vorort der Kreisstadt Bergheim an der Erft, Niederaussem, soll an das Kölner Stadtbahnnetz angebunden werden.

Hierzu wurden heute, wie der Kölner Statt-Anzeiger, natürlich gebührenpflichtig, berichtet, die örtliche Honorationen aufgegleist.

Da ich - als Selbstaufgleiser - nicht zu diesem erlauchten Kreis gehöre, musste ich mich - auch für Euch - auf Informationssuche begeben und ich bin für Euch und mich fündig geworden.

Beim Rhein-Erft-Kreis auffer homepage

Dann kommt bei mir demnächst die Linie 4 mit dem Zielschild Bergheim-Niederaussem angefahren. Und wird dann - im Laufe ihrer Linie - irgendwann eine Landbahn.

Und so sind wir informiert, ohne den Stadt-Anzeiger lesen zu müssen und fühlen uns folglich auch - den dort spürbar weniger werdenden - Anzeigenaufgebern nicht verpflichtet ... .
Schön wärs ja... aber da glaube ich nicht dran.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 01:30

Ich finde es zumindest positiv, dass man in der Machbarkeitsstudie nur den Planfall A 3 weiterverfolgt (sprich Verlängerung der Linie 4) und die Linie 1 nicht.

Auch für Widdersdorf ist die Linie 4 klar die bessere Variante, da diese den gleichen Linienweg nimmt wie die heutige Buslinie 145 bis kurz vor Widdersdorf. Die Linie 1 hat einfach den Nachteil, dass man von Weiden Zentrum bis Widdersdorf einen riesigen Umweg sowie die Ortsmitte von Lövenich nicht bedient hätte. Da wäre weiterhin eine Buslinie notwendig gewesen.

Ich hoffe das die Infrastruktur so ausgelegt wird, dass eine Verdichtung auf einen 10 Minuten-Takt zwischen Niederaußem und Widdersdorf möglich ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nutzerzahlen regelrecht explodieren werden, wenn nach Niederaußem eine Stadtbahnlinie fährt. Das heutige Busangebot kann man ja kaum als Maßstab nehmen.

Traurig dagegen finde ich, dass man auf der Linie 4 in Zukunft nur auf 70m-Bahnen setzt. Da könnte man ganz schnell wieder an die Kapazitätsgrenzen kommen.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: TW337

Datum: 18.02.21 08:49

Strizie schrieb:
Ich finde es zumindest positiv, dass man in der Machbarkeitsstudie nur den Planfall A 3 weiterverfolgt (sprich Verlängerung der Linie 4) und die Linie 1 nicht.

Auch für Widdersdorf ist die Linie 4 klar die bessere Variante, da diese den gleichen Linienweg nimmt wie die heutige Buslinie 145 bis kurz vor Widdersdorf. Die Linie 1 hat einfach den Nachteil, dass man von Weiden Zentrum bis Widdersdorf einen riesigen Umweg sowie die Ortsmitte von Lövenich nicht bedient hätte. Da wäre weiterhin eine Buslinie notwendig gewesen.

Ich hoffe das die Infrastruktur so ausgelegt wird, dass eine Verdichtung auf einen 10 Minuten-Takt zwischen Niederaußem und Widdersdorf möglich ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nutzerzahlen regelrecht explodieren werden, wenn nach Niederaußem eine Stadtbahnlinie fährt. Das heutige Busangebot kann man ja kaum als Maßstab nehmen.

Traurig dagegen finde ich, dass man auf der Linie 4 in Zukunft nur auf 70m-Bahnen setzt. Da könnte man ganz schnell wieder an die Kapazitätsgrenzen kommen.
Hallo zusammen

um Halbwissen zu verhindern hier die Studie der Voruntersuchung:

[www.rhein-erft-kreis.de]

Die Studie beschreibt einen Takt 20 ab Widdersdorf, Brauweiler bekommt keinen Halt an der Abtei, für Glessen gibt es 2 Varianten, Endpunkt in Niederaußem in am Euel. Längere Bahnen als 75 Meter gibt BO STRAB nicht her.

Der NKU liegt in allen Varianten bei unter 0.
Lediglich der Planfall A 3 bekommt unter der Annahme einer 30 % Kostensteigerung und einem Siedlungswachstum von 6300 Einwohnern den NKU von 1,1. Begünstig kann der der NKU Faktor bei einer Trassierung in Glessen durch die Brauweiler Str.

es grüßt TW 337
Warum baut der BM-Kreis nicht sein Eigendes Stadtbahnnetz?
Irgendwo muss für die Kölner Linien 1, 4 und 7 mal Schluss sein.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 15:01

TW337 schrieb:
Hallo zusammen

um Halbwissen zu verhindern hier die Studie der Voruntersuchung:

[www.rhein-erft-kreis.de]

Die Studie beschreibt einen Takt 20 ab Widdersdorf, Brauweiler bekommt keinen Halt an der Abtei, für Glessen gibt es 2 Varianten, Endpunkt in Niederaußem in am Euel. Längere Bahnen als 75 Meter gibt BO STRAB nicht her.

Der NKU liegt in allen Varianten bei unter 0.
Lediglich der Planfall A 3 bekommt unter der Annahme einer 30 % Kostensteigerung und einem Siedlungswachstum von 6300 Einwohnern den NKU von 1,1. Begünstig kann der der NKU Faktor bei einer Trassierung in Glessen durch die Brauweiler Str.

es grüßt TW 337
Die alten Ortskerne mit Stadtbahnen zu erschließen wird nirgendwo gehen. In Widdersdorf bindet man ja auch nur das Neubaugebiet an und nicht den alten Ortskern. Wenn man die alten Ortskerne anbinden möchte geht das meist nur straßenbündig wie in Glessen oder in Köln-Mechenich. Ansonsten muss man zwangsläufig fast immer außenrum. Zumindest wäre es in Brauweiler entlang der Helmholtzstraße möglich die Stadtbahntrasse zu bauen. Die Bonnstraße ist nämlich noch beschissener von der Erschließungswirkung.

Neue Wohngebiete zu bauen dürfte nicht das Problem sein. Neu würde dann nur sein, dass man eine direkte Stadtbahnverbindung hätte vor der Haustüre. Das hat ja eher Seltenheitswert bei Neubaugebieten.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 15:06

Mülheimer Eisenbahn schrieb:
Warum baut der BM-Kreis nicht sein Eigendes Stadtbahnnetz?
Weil es keinen BM-Kreis gibt.
Alte Ortskerne mit Stadtbahnen zu erschließen geht schon, wenn man will - siehe die Ortdurchfahrt in Gleidingen im Zuge der ÜSTRA-Linie 1 oder die Station Mühlenberger Markt auf dem Wettberger Ast der B-Strecke.

Entweder man baut kurze Tunnelabschnitte oder man verzichtet halt zugunsten einer besseren Erschließung auf Hochbahnsteige (das ist sogar vom PBefG gedeckt, im Nahverkehrsplan benannte Ausnahmen sind ausdrücklich erlaubt).
Hochbahnsteige in einer engen Ortsdurchfahrt zu bauen funktioniert hingegen natürlich nicht.

Gruß,
Lukas
Hallo,

mal ehrlich: wer setzt sich freiwillig jeden morgen ne Dreiviertelstunde in die Stadtbahn, um zur Arbeit zu fahren?

Irgendwie ist die Stadtbahn auf der Distanz einfach nicht konkurrenzfähig zu Auto und S-Bahn, weder von der Zeit noch vom Sitzkomfort. Die S12 braucht nur 20 Minuten bis Horrem.

Gruß,
Andre Joost



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 15:57.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 16:26

Das machen genügend Pendler. Schau Dich mal auf den Linien 16 und 18 um.

Horrem liegt weitab einzig die S12 bis Bergheim oder die S6 bis Rommerskirchen wäre für Pendler aus Niederaussem später interessant. Die S12 benötigt bis Bergheim später etwa 30 Minuten vom Kölner Hbf. Dann muss man zum Auto und noch nach Niederaussem fahren was auch noch mal Zeit kostet.

Im Endeffekt ist der Vorteil mit S-Bahn und Auto marginal und man muss Parkplatz suchen morgens bzw. Umsteigen.

Da dürfte es bequemer sein direkt in die leere Stadtbahn einzusteigen und zum Neumarkt zu fahren.

Davon abgesehen bindet die Linie 4 ja nicht nur Niederaussem an. Von Glessen, Brauweiler oder Widdersdorf sehen die Verhältnisse schon anders aus und nebenbei wird in Bocklemünd mit dem Beitragsservice/WDR direkt noch ein großer Arbeitgeber angebunden, für den heute ein Zwangsumstieg in Bocklemünd erforderlich ist.

Das natürlich der Golfclub in Widdersdorf durch die Linie 4 etwas Fläche verlieren würde, werden die Golfspieler wohl hinnehmen müssen.

Der Sitzkomfort hängt vom Unternehmen ab. Die SWB oder die Rheinbahn in Düsseldorf haben durchaus bequeme Sitze in ihren B-Wagen. Das könnte sicherlich auch die KVB, wenn Sie es wollte.
Strizie schrieb:
[...]

Der Sitzkomfort hängt vom Unternehmen ab. Die SWB oder die Rheinbahn in Düsseldorf haben durchaus bequeme Sitze in ihren B-Wagen. Das könnte sicherlich auch die KVB, wenn Sie es wollte.
Wobei man bei der Rheinbahn "haben" durch "hatte(n)" ersetzen sollte, die neuen grauen Sitze sind nämlich alles andere als bequem!

Aber zurück nach Köln: Sicherlich könnte auch die KVB Polstersitze wie bei der SWB einbauen, wenn Sie wollte, aber will Sie das? Die K4000 wurden ab Werk mit dünnem Polsterbezug geliefert, der wurde aber wenig später durch die Plast-Sitze ersetzt. Warum?
Du vergisst vielleicht, dass man in Köln ein besonders großes Problem mit Vandalismus und Versiffung hat - Teilnehmer dieses Forums, die regelmäßig Kölner S-Bahnen in der 2. Klasse benutzen, wissen, dass deren Polstersitze dauernd versifft sind.

Daher kann ich an der Stelle das Vorgehen der KVB ehrlich gesagt ein Stück weit nachvollziehen, schließlich sind Plastiksitze wesentlich einfacher zu reinigen.

Gruß,
Lukas

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Gernot

Datum: 18.02.21 17:26

Das könnte man alles auch anders lösen. Wie wäre es denn mit einer S-Bahn auf der vorhandenen Strecke Rommerskirchen-Niederaußem und der daran anschließenden RWE-Strecke Niederaußem-Zieverich und dann weiter auf der Erftbahn? Ginge prima mit Flügelung der derzeit geplanten S-Bahnlinien nach Bedburg und Grevenbroich. Nötig wären nur zwei Verbindungskurven und die Elektrifizierung der Strecke Rommerskirchen-Niederaußem, bzw. wenn der Braunkohlenverkehr weggefallen ist Umstellung der RWE-Strecke auf den üblichen Bahnstrom.
Die Kölner Stadtbahn geht dann nur bis Widdersdorf, eventuell bis Brauweiler. Und die Orte zwischen Brauweiler und Niederaußem bekommen vernünftige Anschlußbusse. So groß sind die alle nicht, dass sich dort ein Bahnbau lohnt (siehe den miserablen NKF).

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 20:35

Die S 6 kommt schon von Essen Hbf aus und sollte das VRR-Konzept umgesetzt werden wird die S 6 zukünftig ab Langenfeld (Rhld) Richtung Norden in 2-3 verschiedene Richtungen fahren.

Ich halte es schon jetzt für fragwürdig die S 6 weiter nach Grevenbroich oder Mönchengladbach Hbf fahren zu lassen. Vor allem fahren dort auch einige Güterzüge so wie der RE 8. Fernverkehrsumleiter gibt es dort auch regelmäßig.

Unter diesen Bedingungen die S 6 sogar noch zu flügeln kann ich mir nicht vorstellen zu mal man ja auch Ausweitungen mit Kurzwenden kombinieren tut (siehe S 6 in Köln-Worringen).

Nötig wäre noch viel mehr als nur der Fahrdraht und Verbindungskurven oder sollte die S-Bahn dort etwa mit 40-60 km/h rumschleichen.

Des Weiteren müsste dann ja noch die Kongobahn bis Bedburg zweigleisig ausgebaut werden.
Das halte ich nicht wirklich für ein Problem, oder ist da irgendwo kein Platz für zusätzliche Gleise?

Im Grunde genommen müsste eine Doppellösung her, wenn das Ganze wirklich Sinn machen soll:

Erstmal eine S-Bahn Köln-Pulheim-Niederaussem-Zieverich-Bergheim-Horrem-Kerpen, mit der dann auch sämtliche große Ortschaften des nördlichen Erftkreises an die Schiene angeschlossen wären.

Und dann die 4 bis Niederaussem (natürlich mit zentralerem Endpunkt als dem geplanten, nämlich im Zentrum und mit S-Bahn-Anschluss) für die Feinerschließung.

Aber mal Hand aufs Herz: Wer hat daran Interesse im Erftkreis, der sich nicht umsonst „Heimat des besten deutschen Autofahrers aller Zeiten“ schimpfen darf?

Seien wir doch froh, wenn die Bahn irgendwann mal nach Hürth Mitte fährt.

Und dass die 4 überhaupt mal nach Widdersdorf verlängert wird, sehe ich auch noch nicht. Das ist nämlich von der Klientel auch eher BM als K. Da heißt es eher Doppel-Garage als Doppel-Traktion.

Von der Golfplatz-Lobby ganz zu schweigen;-)
Widdersdorf mit der 4 erschließen. Klar, gerne. Brauweiler noch dranhängen, auch gerne.
Aber bis Ober- und Niederaußem ist wirklich zu weit. Außerdem gibt es in Niederaußem wirklich genug Schienen, die in 10-20 Jahren nicht mehr gebraucht werden.

Da würde sich eine Erschließung über die DB-Strecke bei der Kreuzung zwischen Königsdorf und Horrem am ehesten anbieten - von da an gibt's Gleise, die bald nicht mehr gebraucht werden. Wenn der Erftkreis das möchte, kann er ja auf der Strecke noch 2-3 Wohngebiete bauen, damit sich die Strecke eher lohnt als nur für die überschaubaren Fahrgastzahlen von Ober- und Niederaußem aus.
In Niedaußem müsste man nur das Gleisdreieck wiederherstellen, da gibt es im Ortskern sogar vom "Bahnhof" noch Überreste eines Geradeausgleises an der Hauptstraße, es wären nur 500m Schienen nötig um das Gleisdreieck richtung Oberaußem wiederherzustellen. So zentral käme man da mit der 4 da höchstens straßenbündig rein.
Ich glaube, eher als von Bocklemünd aus würde sich da fast sogar noch eine Anbindung durch die 7 (Anschluss nördlich des Kiesweihers Grube Carl) anbieten. Die 7 ist zwar auch zu lang, aber eine Verlängerung nach Grube Carl ist doch eh im Gespräch, und von dort gibt es wieder die Schienen zu beiden -Außems...

Beide Möglichkeiten wären wohl billiger und schneller über als die Linie 4. Die 4 bis Widdersdorf oder Brauweiler, Ende. Die beiden Außems über die RWE-Kohlegleise. Nur Glessem bräuchte weiterhin 'nen Bus. Aber wie viele Einwohner hat das Dorf? Das hat man doch eher in den Plan einbezogen hat, weil es von der 4 aus einfach auf dem Weg liegt.

Gab es nicht vom Erftkreis (BM) sowieso schon Ideen, die Braunkohlegleise für Personenverkehr zu benutzen, wenn da demnächst mal Ende Gelände ist...?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.21 22:51.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 18.02.21 23:50

mannibreuckmann schrieb:
Erstmal eine S-Bahn Köln-Pulheim-Niederaussem-Zieverich-Bergheim-Horrem-Kerpen, mit der dann auch sämtliche große Ortschaften des nördlichen Erftkreises an die Schiene angeschlossen wären.
Was ein Unfug.

Den Erftkreis gibt es nicht mehr. Heißt jetzt Rhein-Erft-Kreis

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 19.02.21 00:04

Wie stellst Du Dir das bitte vor? Die S-Bahngleise liegen südlich und Du möchtest mit extremen Höhenunterschied auf die Nord-Süd-Kohlenbahn rauf.

Davon abgesehen frage ich mich wie man von der Nord-Süd-Kohlenbahn in den heutigen Güterbahnhof von Niederaussem kommen soll. Derzeit muss dort eine Ehrenrunde um das Kraftwerk gedreht werden. Das ist fahrzeittechnisch bestimmt sehr attraktiv:-)).

Die Linie 7 könnte man auch nach Kerpen Rathaus verlängern.

Die Frage wird auch sein wie die Linie 4 finanziert werden werden soll. Da die Tagebaue ja schließen sollen wird ja einiges an Mitteln in die Infrastruktur fließen. Man kann natürlich mit diesen Mitteln auch neue Straßen finanzieren. Vielleicht ist das einigen hier viel lieber.
Strizie schrieb:
mannibreuckmann schrieb:
Erstmal eine S-Bahn Köln-Pulheim-Niederaussem-Zieverich-Bergheim-Horrem-Kerpen, mit der dann auch sämtliche große Ortschaften des nördlichen Erftkreises an die Schiene angeschlossen wären.
Was ein Unfug.

Den Erftkreis gibt es nicht mehr. Heißt jetzt Rhein-Erft-Kreis
Genau. Heißt jetzt nicht mehr Raider, sondern Twix. Geändert hat sich sonst aber nix. Es gibt also ihn immer noch, den Kreis, nur mit anderem Namen. Aber geschenkt.

Wenn die Haarspalterei der Sache dienlich ist, korrigiere ich mich natürlich: nördlicher RHEIN-Erft-Kreis. Ehemals Erftkreis. Bis 2003.
Strizie schrieb:
Die Frage wird auch sein wie die Linie 4 finanziert werden werden soll. Da die Tagebaue ja schließen sollen wird ja einiges an Mitteln in die Infrastruktur fließen. Man kann natürlich mit diesen Mitteln auch neue Straßen finanzieren. Vielleicht ist das einigen hier viel lieber.
Die 15 Milliarden aus dem Kohleausgleich für NRW sind längst verplant! Ein Großteil für die Schiene übrigens!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.21 08:35.

Re: [K]/[BM] Stadtbahn nach Bergheim-Niederaussem ...

geschrieben von: Strizie

Datum: 19.02.21 11:05

PotsdamerEiche schrieb:
Strizie schrieb:
Die Frage wird auch sein wie die Linie 4 finanziert werden werden soll. Da die Tagebaue ja schließen sollen wird ja einiges an Mitteln in die Infrastruktur fließen. Man kann natürlich mit diesen Mitteln auch neue Straßen finanzieren. Vielleicht ist das einigen hier viel lieber.
Die 15 Milliarden aus dem Kohleausgleich für NRW sind längst verplant! Ein Großteil für die Schiene übrigens!
Man wird sehen was davon umgesetzt wird.

Im Rhein-Erft-Kreis kann man jedenfalls über jeden Meter Schiene für den schienengebundenen ÖPNV froh sein, denn sonderlich ÖPNV freundlich ist die Politik hier nicht eingestellt.

Selber ist der Rhein-Erft-Kreis ja nicht mal in der Lage einen attraktiven Regionalbusverkehr auf die Beine zu stellen.
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