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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Danke, besser hätte ich nicht antworten können!

Gruß aus Berlin
Harald Tschirner
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Die von Dir als bescheuerte Maulwurfsstrecken bezeichneten U-Bahnstrecken sind wesentlich leistungsfähiger, schneller und auch attraktiver als Strassenbahn- oder Buslinien. Strassenbahn oder Bus sind doch, da im Oberflächenverkehr mit verkehrend auch viel zu langsam.
Egal was in irgendwelchen Vereinbarungen steht sollte in Berlin der jahrelang vernachlässigte Bau von U-Bahnstrecken wieder aufgenommen werden. Nicht nur die hier angesprochenen Strecken, sondern auch endlich die U-Bahnstrecken vom Alexanderplatz über Weissensee nach Niederschönhausen oder in Richtung Schöneweide.

Boshaft - Strassenbahnen sind in grosstädtischen Ballungsräumen ein Verkehrsmittel der Vergangenheit und gehören ins Museum ...
Ich lese Deine Beiträge ja immer wieder gerne, aber hier muß ich Dir ausnahmsweise wirklich widersprechen. Eine auch nur einigermaßen fundierte Verkehrspolitik kann ich mir nur auf der Basis einer einigermaßen fundierten Analyse dessen, was ist, vorstellen.

Mit Leuten, die als "Analyse" z.B. die Behauptung in den Raum stellen, der Stau in der Berliner Straße in Pankow würde durch Busse und Straßenbahnen verursacht und durch die U-Bahn nach Pankow, Kirche (und dann weniger Tram und Bus, was übrigens nicht gesagt wird) aufgelöst - wodurch die wirkliche Ursache des Staus aus dem Blick gerät - ist eine sachliche Debatte kaum möglich.

Dieselben Leute, die so einen Mist verbreiten, setzen dann mit ihren geistigen Verwandten einen Senatsbeschluß für die Planung der "U 7-West und Süd" durch - sie selbst setzen die Verlängerung der U 2 nach Pankow, Kirche von der Tagesordnung ab. Dabei wäre gerade diese kurze und finanziell überschaubare Verlängerung - kombiniert mit der Ableitung der "50" zum S-Bf Wollankstraße und weiter nach Wedding und Moabit - geeignet, die Situation am S- und U-Bhf. Pankow zu entspannen und die Verbindung nach Moabit qualitativ aufzuwerten.

Zwischen der Warschauer Straße und dem Hermannplatz bin ich für eine Wiederaufnahme des nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellten Oberflächenverkehrs in Form des "Verkehrsmittels der Vergangenheit", der Straßenbahn. Die jetzige "Nichtbedienung" dieser Relation halte ich in derart dicht besiedelten Innenstadtquartieren für nicht mehr (genau: seit Ende 1989) bedarfsgerecht. Zugleich sollte in SO 36 und auch im Neuköllner Norden eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt werden, um die Parkraumsituation zugunsten der dortigen Bewohner jedenfalls etwas zu entspannen. Die dortigen PKW-Besitzquoten (zum Teil unter 20%) sind sogar für Berlin sehr niedrig, aber selbst diese geringen PKW-Zahlen sind für solche Quartiere schon viel zu viel.

Boshaft: Autos sind in großstädtischen Ballungsräumen ein Verkehrsmittel der Vergangenheit und gehören ins Museum.

Eine U-Bahn zwischen Warschauer Straße und Hermannplatz wurde und wird übrigens nicht geplant - und sie wäre für erwartbare 20.000 (oder auch 30.000) Fahrgäste auch überdimensioniert. Übrigens wird auch für die Sonnenallee, die Otto-Suhr-Allee und die Kantstraße keine U-Bahn geplant, um nur drei Beispiele zu nennen.

Die aktuellen Entwicklungen der "Light-Rail-Technik" haben dazu geführt, daß auch moderne Straßenbahnsysteme eine Leistungsfähigkeit erreichen, die an die einer U-Bahn jedenfalls heranreicht. Dies läßt sich in vielen westlichen Städten (auch in Innenstädten) besichtigen. In großstädtischen Ballungsräumen wird so etwas wie eine "Verkehrswende" nur stattfinden, wenn sich insbesondere an der Oberfläche etwas ändert: Mehr Flächen für Fußgänger, Radfahrende und vor allem bessere Angebote der Öffis als "personenkilometermäßiges Rückgrat" des Umweltverbunds.

Knappe Flächen vorrangig für den größten Platzverschwender (das Auto) zu reservieren, war auch vor hundert Jahren keine gute Idee, und sie ist seitdem nicht besser geworden. Statistisch gesehen stehen private PKW 23 von 24 Stunden (95,8%) sinnlos herum - und wenn sie dann doch mal bewegt werden, sind sie durchschnittlich mit vielleicht 1,5 Personen besetzt - eine volkswirtschaftliche Verschwendung ohnegleichen.

Klar: Auch so ein Irrsinn läßt sich noch toppen - z.B. durch bekloppte Aufrüstungsziele.
Dabei steht die Menschheit vor ganz anderen Problemen,

Marienfelde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 07:19.
Ich sehe auch die Straßen- und Stadtbahnen kritisch und bevorzuge eine echte U-Bahn, selbst gegenüber einer unterirdischen Stadtbahn/Straßenbahn. Wirkliche Massen schafft eine aufgemotzte Straßenbahn nicht und richtig schnell fährt sie auch nicht.
Am Alex, das ist doch lebensgefährlich, wie die Straßenbahnen da durch die Leute fahren? Besser als Bus, meinetwegen. Aber Straßenbahn-Schienen sind für Radfahrer auch nicht ohne, jedenfalls wenn die das nicht kennen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.21 09:39.
LIW schrieb:
Ich sehe auch die Straßen- und Stadtbahnen kritisch und bevorzuge eine echte U-Bahn, selbst gegenüber einer unterirdischen Stadtbahn/Straßenbahn. Wirkliche Massen schafft eine aufgemotzte Straßenbahn nicht und richtig schnell fährt sie auch nicht.
Am Alex, das ist doch lebensgefährlich, wie die Straßenbahnen da durch die Leute fahren? Besser als Bus, meinetwegen. Aber Straßenbahn-Schienen sind für Radfahrer auch nicht ohne, jedenfalls wenn die das nicht kennen.
Und weil einige Verkehrsteilnehmer mit Straßenbahnen nicht klar kommen muss man 10fach teurere und 10fach länger zu bauende U-Bahnen errichten, die in der Praxis nur geringfügige bis gar keine Fahrzeitverkürzungen bringen? Aber es stimmt schon: hier könnn noch so überzeuge Argumente gegen die Maulwurfsbahn vorgebracht werden, U-Bahnverfechter sind groß im Ignorieren.

Gruß aus Berlin
Harald Tschirner

Re: Totes Pferd - SPD

geschrieben von: SvenT

Datum: 20.02.21 11:27

Zitat
Das muss man halt im Einzelfall untersuchen. Die Erfahrung zeigt, dass Umsteigeknoten zwischen U-Bahn-Außenästen und Eisenbahn/S-Bahn sinnvoll sind. Siehe in München Feldmoching oder Neuperlach-Süd.
Die Ausgangslage für die beiden Stationen in München ist aber eine komplett andere. Feldmoching nutze ich regelmäßig und diese Station sichert vor allem den Pendlern aus dem Norden eine schnelle Anbindung an die Industriegebiete im Norden. Vor allem das FIZ (Am Hart) ist hier der "Hauptumschlagpunkt". Wenn dort zwei U-Bahnen in der Rushhour ankommen, dann ist es dort so voll wie am Hauptbahnhof.

Was soll eine U7 anbinden? Jedenfalls nicht die Industriegebiete in Neukölln. Mir fällt im Süden dort kein einziger relevanter Arbeitgeber ein - außer der Flughafen, welcher aus der Stadt bereits durch S-Bahn und Regionalbahn angeschlossen ist. In München baut auch keiner die U6 zum Flughafen, nur weil jemand meint, die fehlt noch. Aus Hamburg sind mir solche sinnlosen Diskussionen auch nicht bekannt.


Zitat
Ich hab aber den Eindruck, manche hier bekämpfen diese U-Bahn aus religiösen Gründen, und fürchten eine NKU wie der Teufel das Weihwasser - Gott bewahre wenn die ein zu gutes Ergebnis lieferte...

Man kann sich mit Schwachsinn gerne privat beschäftigen. Als Steuerzahler verlange ich aber, das sich die Verwaltung um sinnvolle Themen kümmert. Wenn etwas augenscheinlich schon nicht sinnvoll erscheint, brauche ich nicht noch eine Ausplanung in Details.


Zitat
Man sollte die Frage rein sachlich betrachten.
Ganz sachlich stellen wir fest, es gibt wichtigere Dinge als U-Bahnverlängerungen in Stadtbezirken, wo sich SPD-Kandidatinnen zur Wahl stellen. Wenn man sachlich an Dinge wie U-Bahnen herangehen würde, dann würde die U9 an beiden Enden verlängert werden als die U7. Genau dieser "Wahlkrampf" der SPD lässt die Sachlichkeit vermissen.

Grüße
Sven

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: SvenT

Datum: 20.02.21 11:41

Zitat
Wirkliche Massen schafft eine aufgemotzte Straßenbahn nicht und richtig schnell fährt sie auch nicht.
Schon mal mit der M4 mitgefahren? Wahrscheinlich nicht.

Hauptproblem beim Vorankommen sind die Ampeln nach Berliner Logik (Hauptstraße, Nebenstrasse...warte, dahinten kommt noch einer, dann die @#$%& aus dem Umweltverbund). Die Höchstgeschwindigkeiten im Straßenraum sind übrigens begrenzt.


Am Alex, das ist doch lebensgefährlich, wie die Straßenbahnen da durch die Leute fahren? Besser als Bus, meinetwegen. Aber Straßenbahn-Schienen sind für Radfahrer auch nicht ohne, jedenfalls wenn die das nicht kennen.

1. Wo sind die ganzen Meldungen zu den Verletzten und Toten wegen der Bahn auf dem Alex? Du erzählst mal wieder Schwachsinn. Stelle dich bitte für 30 Minuten an die Weltzeituhr und beobachte das Geschehen: Total entspannt alles!

2. Hauptrisiko für Radfahrer sind Autofahrer, welche rücksichtslos gegenüber schwächere Verkehrsteilnehmer vorgehen. Die Anzahl ist erschreckend. Dann kommt noch das Dooring hinzu. Wer mit Schienen auf der Straße Probleme hat, sollte generell nicht mehr ein Fahrzeug im Straßenverkehr führen.

Grüße
Sven

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Re: Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: LIW

Datum: 20.02.21 12:08

Wäre nett, wenn Du einem nicht "Schwachsinn" unterstellst, sondern Dich auf normale Umgangsformen einlassen könntest? Dann antworte ich Dir vielleicht auch.

Re: Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: 103612

Datum: 20.02.21 19:44

Also die Verbohrtheit der Tram-Jünger aus Berlin kann eigentlich nur verwundern. Jegliche U-Bahnverlängerung scheint für euch Teufelszeug zu sein.

Dabei sind sich nach meinem Eindruck selbst die Befürworter der U7 nach Schönefeld einig, dass diese eigentlich nicht die aller-vordringlichste Strecke in Berlin ist. Aber wenn sie einen positiven KNU hat, kann ich nicht verstehen, warum man diese nicht auch bauen sollen darf (und zum Beispiel Hamburg und München, die ja auch keine U-Bahn zusätzlich zum Flughafen bauen, fehlt halt das das andere Beispiel Düsseldorf, die genau das machen!).

Die Stärkung des zweit- (oder dritt-) wichtigstem berliner Fernbahnhof in Spandau durch zusätzliche U-Bahnachsen kann ich jedoch nur voll unterstützen. Die U7 nach Staaken ist eine richtig gute Sache. Da fehlt dann nur noch die U2 von Ruhleben nach Spandau, damit weitere Ziele im Westen direkten Fernbahnanschluss bekommen.
Bei der neuen Station Ziegelhof südlich von Spandau Rathaus wird es spannend zu sehen, welche Vorbereitungen dort für eine spätere U1 berücksichtigt werden.

Generell fällt mir weiter auf, dass manche Tram-Jünger stetig versuchen die U-Bahn zu diskeditieren. Die Argumente sind dabei so alt wie falsch.
Die angeblich schlechtere Erschließung durch die U-Bahn im Vergleich zur Tram relativiert sich sehr schnell, wenn man die Zugansgwege berücksichtigt. Leider verkehrt die Tram eben nicht mitten in einer Fußgängerstraße und lässt mich direkt an den Bahnsteig ran. In der Regel muss ich dann doch immer mindestens eine Ampel abwarten bis ich auf den Bahnsteig komme. Beim Umsteig an einer Kreuzung mit Hauptverkehrsstraße dann auch sofort mal 2 Ampeln. Da schwindet der vermeindlich Vorteil dann sehr schnell.
Die höhere Haltestellendichte der Tram ist sicherlich Fakt. Aber mehr Haltestellen bedeutet auch mehr Fahrzeitverlust. Der Vorteil der Tram ist daher bei kurzen Distanzen durchaus vorhanden, kehrt sich aber schon bei mittleren Distanzen ins Gegenteil um.

Ein großer Nachteil der Tram in Berlin ist leider deren mangelnde Bevorrechtigung. Ich hab mir mal aus Spaß die Ringlinie Warschauer Straße - Hbf gegeben. Zum Spaß ja ganz nett, aber aber regelmäßiges Verkehrsmittel? (Hohenschönhausen - Alex war da zum Glück ein anderes Kaliber). Aber über mittlere Distanzen könnte eine schnelle Tram durchaus ein Verkehrsmittel sein, dass sinnvolle Ergänzungen zur U-Bahn bietet, aber Ersatz für neue U-Bahnbauten taugt sie leider nichts.
103612 schrieb:
Diesem Mythos der Verschlechterung des Busverkehrs möchte ich aber nochmal etwas entgegensetzten. Die Neuroganisation des Oberflächenverkehrs nach Bau ein Schnellbahn ist nicht nur folgerichtig sondern auch geboten. Buss haben die Aufgabe des Zubringerverkehrs zu Schnellbahnen und das ist auch gut so.

Und dann wird gleichzeitig in Bezug auf das Märkische Viertel beklagt, das weiterhin Busse fahren müssen. Sorry, aber man muss sich schon entscheiden.
Natürlich muss die Feinverteilung weiterhin mittels Bussen geschehen. Das kann dann aber ein kleiner Quartiersbus sein, der, wie passend, einmal den Ring abfährt.
Und hier die Heidekrautbahn als Alternative für das MV zu verkaufen, empfinde ich fast schon als Frechheit. Die ist mindest 1km von allen Zielen des MV weg!
Ein kleiner Quartiersbus heißt dann dass die Fahrgäste, die nicht zur U-Bahn wollen, sondern zur mindestens ebenso attraktiven S-Bahn dann womöglich einmal zusätzlich umsteigen müssen und diejenigen, die heute in Richtung Tegel oder Kutschi wollen dann auf jeden Fall umsteigen müssen, wenn sie Pech haben sogar zweimal. Das ist natürlich Mist. da der Fahrgaststrom in diese Richtung nicht zu verachten ist.

Man muss natürlich die Hauptbuslinien in Richtung Tegel möglichst weiter betreiben und nicht wegen der paar Meter einen Umstieg erzwingen. Ebenso sollte sich für den Anschluss des Bahnhofs Wittenau für die meisten Fahrgäste keine Verschlechterung ergeben, wenn man nicht für 100 Mio den Autoverkehr forcieren will. Das könnte man nämlich billiger haben.

Die Optimale Anbindung des MV wären wohl zwei Straßenbahnlinien, eine nach Tegel und eine zum Kutschi, TXL und nach Jungfernheide. Der Rosenthaler Ast ist eher sowas wie die technische Anbindung, eine Verlängerung bis zum Bahnhof Wittenau ist aber natürlich denkbar wenn die Gleise liegen.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Optimal ist eine schnelle und umsteigefreie Verbindung ins Berliner Zentrum.

Re: Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: Nemo

Datum: 20.02.21 22:53

103612 schrieb:

Ein großer Nachteil der Tram in Berlin ist leider deren mangelnde Bevorrechtigung. Ich hab mir mal aus Spaß die Ringlinie Warschauer Straße - Hbf gegeben. Zum Spaß ja ganz nett, aber aber regelmäßiges Verkehrsmittel? (Hohenschönhausen - Alex war da zum Glück ein anderes Kaliber). Aber über mittlere Distanzen könnte eine schnelle Tram durchaus ein Verkehrsmittel sein, dass sinnvolle Ergänzungen zur U-Bahn bietet, aber Ersatz für neue U-Bahnbauten taugt sie leider nichtsn
In meiner Welt würde man einfach die Verwaltung dazu befähigen, anständige Ampelschaltungen zu machen, statt überall U-Bahnen bauen zu wollen. Dann hat man auch Kapazitäten sich zu überlegen, wo man wirklich eine U-Bahn braucht. Irgendwelche Strecken mit weniger als 50.000 Fahrgästen je Tag und Richtung sind da wirtschaftlich eher als katastrophal zu bezeichnen, dann beschwert man sich nämlcih wieder dass ÖPNV so teuer ist.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
103612 schrieb:
Optimal ist eine schnelle und umsteigefreie Verbindung ins Berliner Zentrum.
Ja, wenn man denn dort hin will! Das wollen aber vom MV nicht unbedingt alle!

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
def schrieb:
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Die von Dir als bescheuerte Maulwurfsstrecken bezeichneten U-Bahnstrecken sind wesentlich leistungsfähiger, schneller und auch attraktiver als Strassenbahn- oder Buslinien. Strassenbahn oder Bus sind doch, da im Oberflächenverkehr mit verkehrend auch viel zu langsam.

Wie oft eigentlich noch? (Bist Du eigentlich zu dumm, zu faul oder zu ignorant, der Diskussion zu folgen, bevor Du postest?)
Deinen dummfrechen Kommentar hättest Du Dir sparen können. Da solltest Du die Argumte anderer Kollegen hier eventuell auch einmal akzeptieren. Die Aussage meines Vorschreibers, das U-Bahnen bescheuerte Maulwurfsstrecken sind konnte ich einfach nicht unkommentiert lassen. Da solltest Du der Diskussion folgen und mal lesen worauf sich ein Beitrag oder eine Antwort bezieht.
Nabend,

Schon in Ordnung ich bin nun einmal gegen Strassenbahnen in Grosstädten, da eben zu unattraktiv, zu langsam und auch nicht leistungsfähig genug. Da bin ich auch mit Umsteigen mit S-Bahn und U-Bahn schneller an meinem Ziel, gerade hier in Berlin.
Auch konnte und wollte ich die Aussage meines Vorschreibers, das U-Bahnen bescheuerte Maulwurfsstrecken sind nicht unkommentiert lassen.
Na sicher sind U-Bahnen im Bau teuer, nur eben auch eine Investition in die Zukunft. Da vertrete ich seit jeher die Ansicht, das der Verkehr in Großstädten auf mehrere Ebenen verteilt, bzw. entflechtet werden muss.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 05:05.

Re: Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 20.02.21 23:25

Nabend,

Vielen Dank, das sehe ich auch erst einmal vom Grundsatz her genauso.

Re: Thesen aus der Mottenkiste

geschrieben von: def

Datum: 20.02.21 23:47

103612 schrieb:
Also die Verbohrtheit der Tram-Jünger aus Berlin kann eigentlich nur verwundern. Jegliche U-Bahnverlängerung scheint für euch Teufelszeug zu sein.
Nö. Deine Interpretation scheint mir eher Folge Deiner mangelnden Lesekompetenz zu sein. Denn dann wäre Dir aufgefallen, dass z.B. die U9-Nord von denen, die Du als "Tram-Jünger" diskreditierst, mehrmals als näher zu prüfende U-Bahn-Strecke vorgeschlagen wurde - und sie hätte tatsächlich einen relevanten Netzeffekt, indem sie die drei Nordstrecken (+ S8 auf dem Außenring) direkt an die City-West anbinden würde.

Zitat:
Die angeblich schlechtere Erschließung durch die U-Bahn im Vergleich zur Tram relativiert sich sehr schnell, wenn man die Zugansgwege berücksichtigt. Leider verkehrt die Tram eben nicht mitten in einer Fußgängerstraße und lässt mich direkt an den Bahnsteig ran. In der Regel muss ich dann doch immer mindestens eine Ampel abwarten bis ich auf den Bahnsteig komme. Beim Umsteig an einer Kreuzung mit Hauptverkehrsstraße dann auch sofort mal 2 Ampeln. Da schwindet der vermeindlich Vorteil dann sehr schnell.
Das ist ein Problem von Ampelschaltungen, nicht des Verkehrssystems Straßenbahn.

Zitat
Die höhere Haltestellendichte der Tram ist sicherlich Fakt. Aber mehr Haltestellen bedeutet auch mehr Fahrzeitverlust. Der Vorteil der Tram ist daher bei kurzen Distanzen durchaus vorhanden, kehrt sich aber schon bei mittleren Distanzen ins Gegenteil um.

Und genau deshalb ist die Frage, wieso die U-Bahn in Berlin auch alle Zuglängen anhält und anhalten soll - wieso wurde sie (auch in der Nachkriegszeit) niemals als richtige Schnellbahn geplant? Damit sie möglichst viel Oberflächenverkehr ersetzen kann.

Zitat
Ein großer Nachteil der Tram in Berlin ist leider deren mangelnde Bevorrechtigung. Ich hab mir mal aus Spaß die Ringlinie Warschauer Straße - Hbf gegeben. Zum Spaß ja ganz nett, aber aber regelmäßiges Verkehrsmittel?
Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass es vom Hbf zur Warschauer Straße auch eine S-Bahn-Linie gibt - klassische Arbeitsteilung. Dass die M10 trotz auf weiten Teilen der Strecke eigener Trasse so langsam ist, liegt nicht am Verkehrssystem Straßenbahn, sondern daran, dass Straßen und Ampelschaltungen in Berlin rein aus der Windschutzscheibenperspektive geplant werden.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
gerdboehmer schrieb:
def schrieb:
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Die von Dir als bescheuerte Maulwurfsstrecken bezeichneten U-Bahnstrecken sind wesentlich leistungsfähiger, schneller und auch attraktiver als Strassenbahn- oder Buslinien. Strassenbahn oder Bus sind doch, da im Oberflächenverkehr mit verkehrend auch viel zu langsam.

Wie oft eigentlich noch? (Bist Du eigentlich zu dumm, zu faul oder zu ignorant, der Diskussion zu folgen, bevor Du postest?)
Deinen dummfrechen Kommentar hättest Du Dir sparen können. Da solltest Du die Argumte anderer Kollegen hier eventuell auch einmal akzeptieren. Die Aussage meines Vorschreibers, das U-Bahnen bescheuerte Maulwurfsstrecken sind konnte ich einfach nicht unkommentiert lassen. Da solltest Du der Diskussion folgen und mal lesen worauf sich ein Beitrag oder eine Antwort bezieht.
Und Du solltest anfangen, der Diskussion zu folgen. Ein totes Eichhörnchen scheint ja besser als Du in der Lage zu sein, sich in andere reinzuversetzen, sonst würdest Du vielleicht auch drauf kommen, wieso jemand irgendwann genervt reagiert, wenn immer wieder die gleichen "Argumente" vorgebracht" werden, die Gegenargumente aber komplett ignoriert werden.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Typ, der die 50er nie überwunden hat, schrieb:
Schon in Ordnung ich bin nun einmal gegen Strassenbahnen in Großstädten, da eben zu unattraktiv, zu langsam und auch nicht leistungsfähig genug. Da bin ich auch mit Umsteigen mit S-Bahn und U-Bahn schneller an meinem Ziel, gerade hier in Berlin.
"Nicht leistungsfähig genug"? Das Verkehrsmittel, dass auf der Fläche von <10 Pkws 200 Menschen befördert, ist nicht leistungsfähig genug? Der Verkehrsträger, das TATSÄCHLICH nicht leistungsfähig genug für eine Großstadt ist, ist der private Pkw-Verkehr.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Mit Dir zu diskutieren ist echt sinnlos, lass es sein, wenn Du den Ausführungen anderer Kollegen nicht folgen kannst !
Verschone mich in Zukunft mit weiteren dummfrechen Kommentaren.
Nemo schrieb:
103612 schrieb:
Optimal ist eine schnelle und umsteigefreie Verbindung ins Berliner Zentrum.
Ja, wenn man denn dort hin will! Das wollen aber vom MV nicht unbedingt alle!
Und selbst die, die es wollen, wollen nicht zwangsläufig zum Alex oder in die City-West, sondern womöglich auch zur Charité, in die Friedrich- oder Dorotheenstadt, zur Humboldt-Uni, zum Potsdamer Platz oder künftig ins Europaviertel - sprich: zur Nordbahn, zur S1 und künftig zur S15.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 00:00.
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