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Jetzt nochmal "Danke" für eure Antworten

geschrieben von: HLeo

Datum: 08.01.21 12:05

Ja, jetzt nochmal "Danke" für eure Antworten!

Das sieht ja schon ein wenig traurig aus ...

Ehem. Großstädte im Gebiet der ehem. DDR

geschrieben von: BJ1964

Datum: 08.01.21 12:48

sepruecom schrieb:
Plauen im Vogtland hatte auch mal über 100000 Einwohner, ist aber schon ne Weile (also Vorkriegsstand) her...

Gruss, sepruecom
> [de.wikipedia.org]

+++Freundliche Grüße aus der Straßenbahnstadt Leipzig vom ehemaligen "Bimmelkutscher" Frank/Baujahr 1964+++





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.21 13:36.

Ehem. Großstädte im Gebiet der ehem. DDR

geschrieben von: BJ1964

Datum: 08.01.21 13:01

antonstädter schrieb:
Zwickau, Görlitz, Dessau, Gera...
Dessau: > [de.wikipedia.org]
Gera: > [de.wikipedia.org]
Görlitz: > [de.wikipedia.org]
Zwickau: > [de.wikipedia.org]

+++Freundliche Grüße aus der Straßenbahnstadt Leipzig vom ehemaligen "Bimmelkutscher" Frank/Baujahr 1964+++





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.21 13:34.

Ehem. Großstädte im Gebiet der ehem. DDR

geschrieben von: BJ1964

Datum: 08.01.21 13:05

Pio schrieb:
Neubrandenburg, da hat die DB auch schon reagiert und die Bahnsteige so gekürzt, das die der RE nicht mal mehr komplett dran passt.
Das dort mal wieder D,IC,(IR) Züge lang fahren und halten, daran ist nun nicht mehr zu denken. Zumal auch zwischen Neustrelitz und Stralsund die Infrastruktur zurückgebaut wurde, so das dort nichts, aber auch garnichts mehr aus dem bisschen RB/RE lang fahren kann. Wenn Berlin-Eberswalde-Stralsund mal wieder nicht geht. Da fährt man einen riesen Umweg über Rostock, und quetscht dort alles durch die Eingleisigkeit.
Neubrandenburg war nie Großstadt.

> [de.wikipedia.org]

+++Freundliche Grüße aus der Straßenbahnstadt Leipzig vom ehemaligen "Bimmelkutscher" Frank/Baujahr 1964+++





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.21 13:27.

Ehem. Großstädte im Gebiet der ehem. DDR

geschrieben von: BJ1964

Datum: 08.01.21 13:39

1208 schrieb:
Cottbus ist unter 100.000 abgehackt, aber es könnte noch mehr Städte geben.

HLeo schrieb:
Danke für die Antwort. Schade für Hildesheim. Aber die Rede war von Städten in "Nichtmehrganzneufünfland".
Das hatte mich neugierig gemacht.
> [de.wikipedia.org]

+++Freundliche Grüße aus der Straßenbahnstadt Leipzig vom ehemaligen "Bimmelkutscher" Frank/Baujahr 1964+++





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.21 14:11.
Rheydt, Elberfeld, Barmen, Wanne-Eickel, Hamborn, Lahn. Wobei Lahn tatsächlich aufgelöst, und nicht von einer Nachbarstadt eingemeindet, wurde.

Re: ? verschwundene großstadt in deutschland ;-)

geschrieben von: DTD

Datum: 08.01.21 16:05

Früherwarallesbesser schrieb:
Rheydt, Elberfeld, Barmen, Wanne-Eickel, Hamborn, Lahn. Wobei Lahn tatsächlich aufgelöst, und nicht von einer Nachbarstadt eingemeindet, wurde.
Wobei Lahn nie eine richtige Stadt war, sondern eher ein Kunstgebilde aus klar abgetrennten Städten.

Weitere verschwundene Großstädte

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 08.01.21 17:39

Altona, Harburg-Wilhelmsburg, Wandsbek, Wesermünde.

Beispiele für ex-Großstädte im Osten: 5..6

geschrieben von: Ronald Kretzschmar

Datum: 08.01.21 19:10

Plauen war bis zum Krieg Großstadt.

Dessau war bis Anfang der 90er Großstadt, auch ohne Roßlau.

Schwerin war bis kurz nach der Jahrtausendwende Großstadt.

Gera war bis vor 10 Jahren Großstadt.

Cottbus kratzt seit Jahren an der Hunderttausendermarke, man wird gegen den Wiedervereinigungsschwund aber nicht ewig weiter an-eingemeinden können.

Zwickau war bis zur Jahrtausendwende Großstadt.

Brandenburg, Neubrandenburg und FFO hatten es nie ganz geschafft, jetzt natürlich völlig utopisch.

MfG RK

P.S. Und natürlich Berlin - Hauptstadt der DDR: eingemeindet nach Westberlin, das gleichzeitig in Berlin umbenannt wurde ;-)



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.21 19:30.

Westberlin hat es nie gegeben

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 09.01.21 00:46

Nur weil das Regime eines völkerrechtlich nie anerkannten Deutschen Teilstaates den westlichen Teil Berlins so bezeichnete, hat es eine solche Stadt nie gegeben. Offizielle Schreibweise war Berlin (West), üblich war außerhalb der sogenannten „DDR“ auch noch West-Berlin. Soviel Westalgie musste jetzt sein! ;-)

Re: ? verschwundene großstadt in deutschland ;-)

geschrieben von: CHB

Datum: 09.01.21 13:10

Früherwarallesbesser schrieb:
...Lahn. Wobei Lahn tatsächlich aufgelöst, und nicht von einer Nachbarstadt eingemeindet, wurde.
Lahn war ein zweckfreies und totgeborenes Zwangs-Kunstgebilde und existierte gar nicht lang. Ein ähnlicher Versuch sollte ja in den 1970ern im Ruhrgebiet mit der Vereinigung Gladbecks, Bottrops und Kirchhellens unternommen werden, aber aufgrund der Ablehnung in der Bevölkerung, die sich im lokalkoloritbezogenen Spottnamen "Glabottki" Bahn brach, blieb es bei der Eingemeindung Kirchhellens nach Bottrop. ;-)

Re: Westberlin hat es nie gegeben

geschrieben von: antonstädter

Datum: 09.01.21 13:55

Da die DDR ja sogar Mitglied der UNO war, kann von völkerrechtlicher Nicht-Anerkennung wohl kaum die Rede sein. Auch wenn ich dem Gebilde nicht wirklich hinterhertrauere, ist dies wieder einmal ein wunderbares Beispiel für die bis hin zum Binnen-Rassismus ausufernde Arroganz gewisser westdeutscher Kreise, die sich allseits wieder Bahn zu brechen scheint.

Irgend einen Doofen bracht man ja, das lenkt so toll ab von eigenen Defiziten und erhöht einen moralisch so schön. Da kann man dann von seinem selbst gebastelten Olymp getrost auf die blöden Ossis, Sachsen und ähnliches Gesocks herabblicken. Sollen die doch erst mal lernen, mit Messer und Gabel zu essen!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.21 13:56.

Re: Danke für die Antwort. Aber ...

geschrieben von: ex-Magdeburger

Datum: 09.01.21 18:09

Schönstes Beispiel für die Frage, dürfte die Stadt meiner Vorfahren väterlicherseits sein: Die Hauptstadt des ehemaligen Herzogtum Anhalt, Dessau! Dessau hatte zur Wendezeit ein klein wenig über 100.000 Einwohner gehabt, hat dann aber Anfang der 90er wie so ziemlich alle ostdeutschen Städte Einwohner verloren und ist unter die 100.000 gefallen. Damit war Dessau nur noch eine Mittelstadt und keine Großstadt mehr. Dieser Trend hält meines Wissens ununterbrochen bis heute an.
Als das Land Sachsen-Anhalt 2007 eine Kreisgebietsreform gemacht hat, hat man Dessau signalisiert, das die Kreisfreiheit nur bestehen bleiben kann, wenn sie mit der benachbarten Kleinstadt Roßlau fusionieren. Seit dem ist Dessau in der Stadt Dessau-Roßlau aufgegangen. Somit ist Dessau zum einen eine seit Anfang der 90er eine ehemalige Großstadt, aber seit 2007 sogar nur noch eine ehemalige Stadt.

Re: Danke für die Antwort. Aber ...

geschrieben von: SES

Datum: 09.01.21 19:44

Danke Antonstädter.

Die Problematik mit Berlin begann schon weit vor dem 8. Mai 1945 und wurde (13. August 1961) mit dem Bau der Innerdeutschen Grenze erst mal fest betoniert.

Es gab zwei "Berlin",
einen drei geteilten westlichen Bereich der bis zum 3. Oktober 1990 formell kein Bundesland der BRD war und einen im östlichem Bereich gelegenen Teil.

Westberlin und Ostberlin sind umgangsprachlich und leider Falsch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.21 19:47.

Re: Gleisrätsel

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 09.01.21 21:05

Thomaner schrieb:
TW337 schrieb:
Ehemalige Haltestelle Takuplatz Köln, Schleifeneinfahrt Takuplatz
Auch wenn ich nicht der Inhaber des Rätsels bin, aber so ist es.
Ich darf mal mit 3 Bildern ergänzen.
[attachment]
das war besagte Schleife - immer wieder Karnevalsdienstag gerne genutzt

[attachment]
den Blick kennen wir, im Hintergrund der Colonius (Fernsehturm)
[attachment]
Der Blick in die Gegenrichtung - das B-Wagen-Gespann hat gerade die Station verlassen

Vielen Dank für das Rätsel, als Lokalmatador übt man sich natürlich in Zurückhaltung ;-)
Dank an Thomaner für die schönen Bilder von der ehemaligen Schleife Takuplatz. Es gab hier im Forum auch irgendwann mal Bilder von der letzten Linie 3, die dort an Karneval umgeleitet wurde wegen des Ehrenfelder Karnevalszugs karnevalsdienstags. Anlässlich der letzten Umleitung vor Inbetriebnahme der Ehrenfelder U-Bahn 1989 wurden dort noch mal Bilder gemacht von einer letzten Linie 3 mit Kölner Düwag-Achtachsern in besagter Schleife Takuplatz.
Könnte jemand die Bilder nochmal irgendwo ausgraben?
Oder ansonsten Bilder von einer verkürzten Linie 5, die am Takuplatz wendet, halt irgendetwas mit 'ner Bahn drauf???

Danke

Re: ? verschwundene großstadt in deutschland ;-)

geschrieben von: AAW

Datum: 09.01.21 22:23

Errel schrieb:
Moin

Klingt jetzt blöd, aber es gibt tatsächlich "Großstädte", welche so nicht mehr existieren! Nämlich die Städte (vornehmlich in Nichtmehrganzneufünfland), welche auf Grund von Einwohnerschwund unter die 100000 Einwohnermarke gefallen sind und so ihren Großstadtstatus verloren haben. In den Fällen existiert die Großstadt nämlich tatsächlich nicht mehr.
Meinst du Witten, Flensburg und Wilhelmshaven? ;-)
Letzteres hat immerhin über 35.000 Einwohner verloren (seit 1990 auch "nur" 14 TEW), da waren nur Plauen und Görlitz (links der Neiße) mit etwa -45 TEW "besser" ...
Flensburg war (wie das deutsche Görlitz) nur kurz nach dem großen vaterländischen Krieg Großstadt gewesen. Görzelec gesamt brachte es immerhin über 40 Jahre zu Großstadtehren.

(Die Eingemeindungen und Auflösungen von Großstädten wurden ja schon erwähnt.)

Als ehemalige Städte (ohne Groß-) mit Straßenbahnanschluß fielen mir (z.B. im Sächsischen) Klotzsche, Kötzschenbroda und Siegmar(-Schönau) ein. Alle eingemeindet.
Nur eine Straßenbahnstadt, deren Stadttitel aberkannt wurde, ist mir keine bekannt ...

Gruß

.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.21 22:31.

Re: Danke für die Antwort. Aber ...

geschrieben von: ex-Magdeburger

Datum: 09.01.21 23:30

Interessanterweise war Berlin, Hauptstadt der DDR eigentlich auch kein Teil ebenjener, zumindest wenn man sich auf den selben Viermächtestatus beruft, der besagt, das Berlin (West) kein Teil der Bundesrepublik war. Die Praxis war in beiden Fällen eine andere. Nicht zuletzt deshalb zählt Berlin auch nicht als neues Bundesland. Wobei auch der Begriff 5 neue Länder eine reine West-Perspektive ist. So gab es die Länder bereits von 1945 oder 1946 bis 1952. In Magdeburg gibt es sogar das Phänomen das eine Straße in der Nähe des Landtages nach dem
Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts aus der SBZ/DDR-Zeit benannt ist. Diese Benennung passierte übrigens erst nach der Wende. Der Mann war von der LDPD, eine Partei die zur Wendezeit von der FPD geschluckt wurde. Daher hat die FPD in Magdeburg angeregt Erhard Hübener mit einer Straßenbennung zu ehren. Der Fairness halber (da ich sonst immer gern kritische Fragen zur FPD und CDU im Osten stelle, die rethotischer Natur sind und über die gern der Mantel des Schweigens gehüllt wird...) muss ich sagen das zu der Zeit als er Ministerpräsident war, die LDPD noch dagegen zur Wehr gesetzt hat eine Blockpartei zu sein...

Re: Berlin

geschrieben von: andreas +

Datum: 10.01.21 00:03

Ronald Kretzschmar schrieb:
P.S. Und natürlich Berlin - Hauptstadt der DDR:
Wenn schon; "Berlin - Hauptstadt der "DDR""

Re: Berlin

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 10.01.21 17:22

Na Klasse - "endlich" wieder mal eine Diskussion der Sorte "Wir sind die echten Deutschen" vs. "Dafür sind wir die Besseren"... Haben wir das wirklich immer noch nötig? Die Frage geht an beide Seiten.

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]

Re: Danke für die Antwort. Aber ...

geschrieben von: FLIRT

Datum: 12.01.21 21:27

Hallo Pio,

zwischen Neustrelitz und Stralsund kann schon noch mehr, als nur der RE-Verkehr langfahren. Die Fernzüge fahren aus Prinzip den großen Umweg, damit keine Begehrlichkeiten geweckt werden, auch wenn es manchmal länger dauert, als nötig.
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