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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Hallo,
gestern in der MDR-Umschau war ein Beitrag mit der die Frankfurter Strassenbahnen mit einer digitalen Bremse ausgestattet werden.

"Sehenswert" sind die Unfallvideos von den Kameras aus den Führerständen der Strassenbahnen.

Russische Dash-Cam-Videos sind heftiger.
Im Beitrag kann man hören: "Viele Straßenbahnen fahren sehr leise".
Also sind die Straßenbahnen schuld und nicht die @#$%& die sich mit Musik zudröhnen oder durch das Handy abgelenkt sind. Ich glaub' wir leben immer mehr in einer verkehrten Welt wo der logische Menschenverstand nicht mehr zählt.
Auf diesen Bericht habe ich bereits um 13:49 Uhr hingewiesen, allerdings im Zusammenhang mit Frankfurt am Main. War vielleicht deshalb nicht sofort erkennbar.

[www.drehscheibe-online.de]

Gruß aus Bremen
53° 4' 15" nördlicher Breite
8° 48' 15" östlicher Länge
Ritzenschiebersson schrieb:
Im Beitrag kann man hören: "Viele Straßenbahnen fahren sehr leise".
Also sind die Straßenbahnen schuld und nicht die @#$%& die sich mit Musik zudröhnen oder durch das Handy abgelenkt sind. Ich glaub' wir leben immer mehr in einer verkehrten Welt wo der logische Menschenverstand nicht mehr zählt.
Ich habe das nicht als Schuldzuweisung aufgefasst, sondern als dringenden Hinweis, sich im Straßenverkehr auch als Fußgänger und Radfahrer nicht mit Ohrstöpseln akustisch auszuklinken, da die Straßenbahn leiser ist als die Musik aus dem Smartphone.
Hallo,

ich habe mir die Stelle bei Google-Maps mal angeschaut. Ich konnte keinen Hinweis darauf finden, dass die Radfahrer dort überhaupt fahren dürfen. M.E. handelt es sich um einen reinen Fußweg.

Auch das mit der Kamera ist schön und gut. Einen über Gitter springenden Fußgänger oder einen plötzlichen Linksabbieger wird auch diese nicht erkennen. Im Beitrag wird aber die Unfallschuld dem Fahrpersonal zugeschoben (Fahrer sind abgelenkt usw.)

MfG
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.21 21:10.
Also ich denke das die Beispiele die Aussichtslosigkeit der Fahrer und die Simulation des bremsweges gut rüber gebracht haben. Man kann nicht alle "@#$%&" retten, aber den Fahrer mit dem Frankfurter Modell in der komplexen Verkehrssituation unterstützen.
Man sollte teile dieses Film in Fahrschulen vor allem mit Strasssenbahnbetrieben zur Vorführung verteilen. Es macht krass deutlich, am Ende gewinnt die Strassenbahn nur nicht die Psyche des Fahrer*innen.
Hallo,

@Ingo: Ich habe mich seinerzeit mit dem Fahrlehrer bei uns aus dem Unternehmen unterhalten.

Die Fahrschulausbildung lässt häufig erheblich zu wünschen übrig. Bei den Bus-Fahrschülern sind in den Unterrichtsstunden Fehler passiert, welche bereits in der PKW-Fahrschule ausgemerzt hätten werden müssen.
Er erzählte mir, dass die Fahrlehrer die übliche Auswahl an Prüfungsstrecken mit den Fahrschülern vorher auswendig lernen.

In meinen Augen sollte ein Simulatormodul mit Prüfung in der Fahrschule eingeführt werden, in der seltene Situationen gezielt durchgespielt werden.

MfG
Michael
Tatsächlich wurde das "abgelenkt" ja sogar sehr gut beschrieben:
Der Straßenbahnfahrer achtet auf einen Radfahrer, der durch seltsames Verhalten auf sich aufmerksam macht und übersieht dabei, dass er wegen eines PKW bremsen müsste.
Man kann seine Augen nicht überall haben.
Um das Fahrzeug herum gibt es etwa 270° Blickwinkel, in denen andere Verkehrsteilnehmer mehr oder weniger selbstverschuldet zu Schaden kommen können, und 30° Blickwinkel, in denen man selbst verantwortlich ist. Blöd wird es, wenn der "7.Sinn" (ich bin immer weider fasziniert, wie schnell die Hand auf dem Schienenbremstaster ist) einer potentiellen Gefahr Aufmerksamkeit zuweist und eine zweite Gefahr dadurch unerkannt bleibt, selbst wenn die im primären Sichtfeld sein sollte.
Von daher macht das System durchaus einen beschränkten Sinn.
Man muss dabei auch bedenken, dass auch hier Menschen im Spiel sind, die auch ganz ohne weiteren Einfluss einfach mal Fehler machen können. Wenn diese ein Stück weit reduziert werden, gewinnt man etwas. Leider wird das System in den medienrelevanten Unfällen "Fußgänger läuft vor Bahn", "Radfahrer fährt vor Bahn", "Autofahrer biegt unerwartet links ab vor Bahn" nichts ausrichten können.
Hallo

Ein eindrucksvoller Film.
Ich habe mir mal auf Luftbildern die Situation am Wasserturm in Halle angesehen. Es ist tatsächlich deutlich erkennbar, dass Radfahrer auf dem Fußweg dort nichts zu suchen haben. Abgesehen davon finde ich es allerdings auch sehr unglücklich, dass an diesem Verkehrsknoten überall Ampeln stehen, nur nicht am Übergang über die Straßenbahngleise. Insbesondere wenn die nächste Fußgängerampel gerade grün ist, wundert es mich nicht, dass es zu gefährlichen Situationen kommt, wenn es Fußgänger dort eilig haben. Eine Fußgängerampel an den Straßenbahngelsien wäre dort meiner Ansicht nach eine einfach zu realisierende Hilfe.

Viele Grüße

Ulrich C.
Schön, dass man immer wieder auf die Gefahren hinweist.
Nur der Beitrag ist "ur"alt. Zeigt mal wieder, dass der Öffentliche Rundfunk keine Ideen mehr hat.

Re: MDR-Umschau

geschrieben von: Hansawagen

Datum: 15.01.21 13:04

Hallo Chris,

dass der Beitrag aus der MDR-Umschau „ur“alt ist, hast du aber „schnell“ gemerkt. Immerhin besteht die Themenkette hier schon seit dem 6. Januar.

Corona-bedingt kann der MDR nicht mehr so frei drehen, wie das vor Corona üblich war. Daher wurden für die betreffende „Umschau“-Sendung mehrere Beiträge aus früheren Sendungen, teilweise aktualisiert, zu einem Thema zusammengefasst.
Das hat mir die Zuschauerredaktion auf Anfrage mitgeteilt, nachdem ich sie angeschrieben hatte, dass mir einige Beiträge aus der Sendung doch arg bekannt vorgekommen waren.

Gruß aus Bremen
53° 4' 15" nördlicher Breite
8° 48' 15" östlicher Länge

Re: MDR-Umschau

geschrieben von: chris-o

Datum: 15.01.21 15:43

Der erste Teil deiner Antwort war absolut sinnfrei!
Zumal dir sicherlich bewusst ist, dass ich den Beitrag vom MDR ansich gemeint habe. Der stammt nämlich aus 2020 oder sogar aus 2019? Und wurde schon mehrfach aufgewärmt.

Aber "schön" zu lesen, dass es im Straßenbahnforum noch immer Leute gibt, die mit erhobenem Zeigefinger andere maßregeln wollen .....

Zum zweiten Teil deiner Antwort:
Vielen Dank für die Info.



Hansawagen schrieb:
Hallo Chris,

dass der Beitrag aus der MDR-Umschau „ur“alt ist, hast du aber „schnell“ gemerkt. Immerhin besteht die Themenkette hier schon seit dem 6. Januar.

Corona-bedingt kann der MDR nicht mehr so frei drehen, wie das vor Corona üblich war. Daher wurden für die betreffende „Umschau“-Sendung mehrere Beiträge aus früheren Sendungen, teilweise aktualisiert, zu einem Thema zusammengefasst.
Das hat mir die Zuschauerredaktion auf Anfrage mitgeteilt, nachdem ich sie angeschrieben hatte, dass mir einige Beiträge aus der Sendung doch arg bekannt vorgekommen waren.

Re: MDR-Umschau

geschrieben von: M. Müller

Datum: 15.01.21 19:53


Der stammt nämlich aus 2020 oder sogar aus 2019? Und wurde schon mehrfach aufgewärmt.

Erstsendung:

Di 04.08.2020 20:15–21:00

MDR Umschau
Unfälle mit Straßenbahnen: Wie „digitale Augen“ das Schlimmste verhindern sollen /

Kann denn keiner mehr Spaß verstehen?

geschrieben von: Hansawagen

Datum: 15.01.21 22:47

Ach Chris,

nun sei doch bitte nicht gleicht so verschnupft. Es war nicht meine Absicht, dich zu kränken.
Mein „schnell“ gemerkt war nur ein satirisches Gegenstück zu deinem „ur“alt und war nicht so zu verstehen, wie du es aufgefasst hast.

Aber daraus gleich eine Maßregelung mit erhobenem Zeigefinger abzuleiten, ist reichlich übertrieben.


Mit freundlichen Grüßen