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 05 - Straßenbahn-Forum 

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B-Wagen 2410 (ex 2110) wurde als 26. Fahrzeug der Serie 2100 zur Serie 2400 fertig saniert und wird in Kürze den 2000-km-Test antreten.

https://live.staticflickr.com/65535/50596293428_f9b1927bce_b.jpg
KVB 2410 13.11.2020 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
2410 (ex 2110) auf der Neusser Straße am 13.11.2020.

https://live.staticflickr.com/65535/50596293113_304fec0f4a_b.jpg
KVB 2410 13.11.2020 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
2410 (ex 2110) auf der Neusser Straße am 13.11.2020.

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KVB 2410 13.11.2020 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
2410 (ex 2110) auf der Neusser Straße am 13.11.2020.

Die aktuelle Liste der 2400er:

Alle Fahrzeuge die umgebaut sind oder sich im Umbau befinden in Reihenfolge:

01: 2422 ex 2122 Liniendienst
02: 2412 ex 2112 Liniendienst
03: 2426 ex 2196 Liniendienst
04: 2428 ex 2199 Liniendienst
05: 2421 ex 2121 Liniendienst
06: 2416 ex 2116 Liniendienst
07: 2425 ex 2195 Liniendienst
08: 2402 ex 2102 Liniendienst
09: 2427 ex 2198 Liniendienst
10: 2417 ex 2117 Liniendienst
11: 2404 ex 2104 Liniendienst
12: 2403 ex 2103 Liniendienst
13: 2420 ex 2120 Liniendienst
14: 2409 ex 2109 Liniendienst
15: 2405 ex 2105 Liniendienst
16: 2423 ex 2193 Liniendienst
17: 2407 ex 2107 Liniendienst
18: 2424 ex 2194 Liniendienst
19: 2406 ex 2106 Liniendienst
20: 2418 ex 2192 Liniendienst
21: 2413 ex 2113 Liniendienst
22: 2411 ex 2111 Liniendienst
23: 2401 ex 2101 Liniendienst
24: 2408 ex 2108 Liniendienst
25: 2419 ex 2119 Liniendienst
26: 2410 ex 2110 in Kürze 2000-km-Test
27: 2415 ex 2115 Umbau
28: 2414 ex 2114 Umbau

Gruß Markus

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Gibt es eigentlich Pläne, das Projekt ähnlich wie in Bonn auf weitere Serien wie z.B. die 22er auszuweiten, schließlich endet das ganze ja in Kürze.
Schienenschiedsrichter schrieb:
Gibt es eigentlich Pläne, das Projekt ähnlich wie in Bonn auf weitere Serien wie z.B. die 22er auszuweiten, schließlich endet das ganze ja in Kürze.
Ich las mal, dass die Düwag-2200er ebenfalls zweiterstellt werden sollen.
Derzeit erhalten die Antriebe der Serie 2300 neue Umformer. Die alten Bauteile werden als Ersatzteile für die Serie 2200 eingelagert. In den nächsten 8 Jahren ist eine schrittweise Ersatzbeschaffung für die Serien 2200 und 2300 angedacht, wobei ich persönlich hoffe, das vorher die K5000 auseinander fallen und ersetzt werden müssen.
Schienenschiedsrichter schrieb:
Gibt es eigentlich Pläne, das Projekt ähnlich wie in Bonn auf weitere Serien wie z.B. die 22er auszuweiten, schließlich endet das ganze ja in Kürze.
Momentan liegt der Fokus in der Fertigstellung des 2400er-Projektes. Weitere Ausweitungen sind zur Zeit nicht angedacht.

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Christoph L schrieb:
Derzeit erhalten die Antriebe der Serie 2300 neue Umformer. Die alten Bauteile werden als Ersatzteile für die Serie 2200 eingelagert. In den nächsten 8 Jahren ist eine schrittweise Ersatzbeschaffung für die Serien 2200 und 2300 angedacht, wobei ich persönlich hoffe, das vorher die K5000 auseinander fallen und ersetzt werden müssen.
Der aktuelle Stand der Fahrzeuge der Serie 2300 welche die neuen ABB-Fahrmotorumrichter bereits erhalten haben bzw. sich zur Zeit im Umbau befinden :

Fahrzeug Nr. 1: 2301 umgebaut
Fahrzeug Nr. 2: 2333 umgebaut
Fahrzeug Nr. 3: 2302 umgebaut
Fahrzeug Nr. 4: 2323 umgebaut
Fahrzeug Nr. 5: 2318 im Umbau
Fahrzeug Nr. 6: 2327 im Umbau

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Christoph L schrieb:
Derzeit erhalten die Antriebe der Serie 2300 neue Umformer. Die alten Bauteile werden als Ersatzteile für die Serie 2200 eingelagert. In den nächsten 8 Jahren ist eine schrittweise Ersatzbeschaffung für die Serien 2200 und 2300 angedacht, wobei ich persönlich hoffe, das vorher die K5000 auseinander fallen und ersetzt werden müssen.
:-D

Dito
Das mit den K5000 wäre wirklich wünschenswert, selten so schrottige Fahrzeuge erlebt.

Bzgl. Modernisierung: Ich muss immer wieder den Kopf schütteln, wenn man 2020 noch grüne Dot-Matrix-Anzeigen verbaut.
Köln hat über 70 K5000 im Bestand. Wenn die alle auseinanderfallen, dann gute Nacht.
Schienenschiedsrichter schrieb:
Köln hat über 70 K5000 im Bestand. Wenn die alle auseinanderfallen, dann gute Nacht.
Genau genommen sind es in Köln 74 K5000. Von den B-Wagen der Serien 2200 und 2300 sind sogar 83 Fahrzeuge in Betrieb. Die zehn Fahrzeuge von der Waggon Union sind allerdings teilweise in einem sehr schlechten Zustand.
Sehe ich richtig, dass die Radreifen hellgrau bemalt wurden? Welchen Sinn hat das?
KN58 schrieb:
Sehe ich richtig, dass die Radreifen hellgrau bemalt wurden? Welchen Sinn hat das?
So blank sehen die neubereiften Räder bei der KVB immer aus. Man erkennt dadurch in der Anfangszeit sehr gut die Verschleißgrenze der Radreifen (eine Rille im Radreifen) Etwa 40 mm werden abgefahren. Mit der Zeit im Betrieb werden die Räder allerdings schnell dunkel und man muss genauer hinsehen.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 08:16.
Christoph L schrieb:
KN58 schrieb:
Sehe ich richtig, dass die Radreifen hellgrau bemalt wurden? Welchen Sinn hat das?
So blank sehen die neubereiften Räder bei der KVB immer aus. Man erkennt dadurch in der Anfangszeit sehr gut die Verschleißgrenze der Radreifen (eine Rille im Radreifen) Etwa 40 mm werden abgefahren. Mit der Zeit im Betrieb werden die Räder allerdings schnell dunkel und man muss genauer hinsehen.
Dann täuscht mich mein Auge auf diesen Fotos. Das sah für mich nicht wie blankes Metall aus, sondern wie bemaltes Metall. Weiß oder hellgrau angestrichene Radreifen (das war dann auch wirklich Farbe und kein blankes Metall) habe ich schon häufig auf Fotos osteuropäischer oder asiatischer Wagen gesehen und mich immer gefragt, welchen Sinn das hat. Daher dachte ich, Köln würde die Radreifen auch anmalen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 16:41.
KN58 schrieb:
Christoph L schrieb:
KN58 schrieb:
Sehe ich richtig, dass die Radreifen hellgrau bemalt wurden? Welchen Sinn hat das?
So blank sehen die neubereiften Räder bei der KVB immer aus. Man erkennt dadurch in der Anfangszeit sehr gut die Verschleißgrenze der Radreifen (eine Rille im Radreifen) Etwa 40 mm werden abgefahren. Mit der Zeit im Betrieb werden die Räder allerdings schnell dunkel und man muss genauer hinsehen.
Dann täuscht mich mein Auge auf diesen Fotos. Das sah für mich nicht wie blankes Metall aus, sondern wie bemaltes Metall. Weiß oder hellgrau angestrichene Radreifen (das war dann auch wirklich Farbe und kein blankes Metall) habe ich schon häufig auf Fotos osteuropäischer oder asiatischer Wagen gesehen und mich immer gefragt, welchen Sinn das hat. Daher dachte ich, Köln würde die Radreifen auch anmalen.
@KN58
dein Auge täuscht dich nicht. Die neuen Radreifen werden bei der KVB seitlich weiß gestrichen. So können die Fahrzeuge seitlich nachts besser erkannt werden. Die so gestrichenen Radreifen werden von den Scheinwerfern seitlich angestrahlt und machen schon früh auf das Fahrzeug aufmerksam. Ältere Radreifen sind mit reflektierenden Aufklebern (erstes Bild oben links) versehen und erfüllen so die gleiche Aufgabe.

https://live.staticflickr.com/65535/50606112692_1f24fc54fa_b.jpg
DSC00238 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Ein alter (links) mit reflektierendem Band (links oben) versehener und ein neuer (rechts) weiß gestrichener Radreifen.

https://live.staticflickr.com/65535/50605145758_b8cf357140_b.jpg
DSC00239 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die weiße Farbe des neuen Radreifens ist gut zu erkennen.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 19:28.
cd345 schrieb:
@KN58
dein Auge täuscht dich nicht. Die neuen Radreifen werden bei der KVB seitlich weiß gestrichen. So können die Fahrzeuge seitlich nachts besser erkannt werden. Die so gestrichenen Radreifen werden von den Scheinwerfern seitlich angestrahlt und machen schon früh auf das Fahrzeug aufmerksam. Ältere Radreifen sind mit reflektierenden Aufklebern (erstes Bild oben links) versehen und erfüllen so die gleiche Aufgabe.


Der reflektierende Aufkleber ist notwendig für die Unterflurdrehbank bzw um nach dem Abdrehen der Radreifen auf der Unterflurdrehbank den Tacho neu zu justieren (Drehzalmessung)
cd345 schrieb:
KN58 schrieb:
Christoph L schrieb:
KN58 schrieb:
Sehe ich richtig, dass die Radreifen hellgrau bemalt wurden? Welchen Sinn hat das?
So blank sehen die neubereiften Räder bei der KVB immer aus. Man erkennt dadurch in der Anfangszeit sehr gut die Verschleißgrenze der Radreifen (eine Rille im Radreifen) Etwa 40 mm werden abgefahren. Mit der Zeit im Betrieb werden die Räder allerdings schnell dunkel und man muss genauer hinsehen.
Dann täuscht mich mein Auge auf diesen Fotos. Das sah für mich nicht wie blankes Metall aus, sondern wie bemaltes Metall. Weiß oder hellgrau angestrichene Radreifen (das war dann auch wirklich Farbe und kein blankes Metall) habe ich schon häufig auf Fotos osteuropäischer oder asiatischer Wagen gesehen und mich immer gefragt, welchen Sinn das hat. Daher dachte ich, Köln würde die Radreifen auch anmalen.
@KN58
dein Auge täuscht dich nicht. Die neuen Radreifen werden bei der KVB seitlich weiß gestrichen. So können die Fahrzeuge seitlich nachts besser erkannt werden.
Interessante Idee, die dahinter steckt. Ich hätte eher gedacht, dass man für eine bessere Erkennbarkeit seitlich dann Reflektoren aufkleben würde. Danke für die Erklärung.
railop schrieb:
cd345 schrieb:
@KN58
dein Auge täuscht dich nicht. Die neuen Radreifen werden bei der KVB seitlich weiß gestrichen. So können die Fahrzeuge seitlich nachts besser erkannt werden. Die so gestrichenen Radreifen werden von den Scheinwerfern seitlich angestrahlt und machen schon früh auf das Fahrzeug aufmerksam. Ältere Radreifen sind mit reflektierenden Aufklebern (erstes Bild oben links) versehen und erfüllen so die gleiche Aufgabe.

Der reflektierende Aufkleber ist notwendig für die Unterflurdrehbank bzw um nach dem Abdrehen der Radreifen auf der Unterflurdrehbank den Tacho neu zu justieren (Drehzalmessung)
So kenne ich das auch durch meine Arbeit. Auf dem Foto von cd345 sieht es aber nicht so aus, als wäre der Radreifen auf einer Unterflurdrehbank eingespannt. Daher finde ich seine Erklärung schlüssig.
Für die Unterflurdrehbank muss der Reflektor bis an die Kante des Radreifens angesetzt werden. Auf diesem Foto hätte der Sensor einen falschen Durchmesser gemessen und es wäre auch sehr verwunderlich, dass der Dreher das Magnetplättchen mit dem Reflektor am Radreifen hängen lässt.

Die ärgerlichsten Momente sind die, in denen man das Programm für einen neuen Schnitt startet und dann bemerkt, dass man vergessen hat den Reflektor auf der anderen Seite der Achse abzunehmen. Den angefangenen Schnitt bricht man selbstverständlich nicht ab, sondern man schaut dann dabei zu, wie das Schneideplättchen des Meißels irgendwann den Reflektor berührt. Dann fiebert man mit. Wird der Reflektor einfach nur hochgedrückt? Fällt er ab und hängt dann an der Maschine? Oder fällt er ganz hinunter in den Spänebrecher und ist somit verloren? Das sind die kleinen spannenden Momente. ;-D



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 22:16.
railop schrieb:
Der reflektierende Aufkleber ist notwendig für die Unterflurdrehbank bzw um nach dem Abdrehen der Radreifen auf der Unterflurdrehbank den Tacho neu zu justieren(Drehzalmessung)

Danke Dir für den Hinweis bezüglich des Aufklebers. Da bin ich wohl einem Witzbold auf den Leim gegangen :-) Dann ist der Sicherheitsaspekt nur eine Nebenerscheinung, ähnlich dem von Fahrradspeichen-Reflektoren.

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cd345 schrieb:
railop schrieb:
Der reflektierende Aufkleber ist notwendig für die Unterflurdrehbank bzw um nach dem Abdrehen der Radreifen auf der Unterflurdrehbank den Tacho neu zu justieren(Drehzalmessung)

Danke Dir für den Hinweis bezüglich des Aufklebers. Da bin ich wohl einem Witzbold auf den Leim gegangen :-) Dann ist der Sicherheitsaspekt nur eine Nebenerscheinung, ähnlich dem von Fahrradspeichen-Reflektoren.
Bei der KVB wurden die Tachometer in der Vergangenheit nach dem Neuprofilieren der Fahrflächen nicht korrigiert. Das führte dazu, dass die Stadtbahnwagen der Serien 2200 und 2300 oft bereits bei tatsächlich gefahrenen 72 km/h statt bei 83 km/h abschalteten. Ein Fahrer hat diesen nervigen Umstand auf der Linie 16 anhand der Kilometersteine mit der Uhr regelmäßig nachgewiesen und sich beschwert. Seit die neuen Tachometer mit elektronischen Fahrtenschreiber eingeführt wurden, habe ich nichts mehr davon gehört.

Bei den Stadtwerken Bonn habe ich dagegen schon vor 30 Jahren erlebt, wie die mechanischen Tachometer durch Simulation einer bestimmten Geschwindigkeit an der Tachowelle regelmäßig nachgestellt wurden.