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[B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: kabelschmidt

Datum: 14.10.20 12:43

[www.morgenpost.de] (hinter Zahlschranke)

Im Gewerbegebiet Heinersdorf soll der neue Straßenbahnbetriebshof entstehen – 120 Millionen Euro / sechs Hektar
Der Blankenburger Süden wird später mit der M2 erschlossen werden.

Gruß aus Berlin
kabelschmidt

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: Marienfelde

Datum: 14.10.20 15:40

Ergänzend noch eine Schriftliche Anfrage von Torsten Hofer (SPD) im Berliner Abgeordnetenhaus: [pardok.parlament-berlin.de]

Sicherlich werden nicht wenige Betroffene des evtl. Standorts Blankenburg aufatmen, nachdem dieser Standort nicht mehr verfolgt wird.

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: hsimpson

Datum: 14.10.20 16:22

Konnte man wirklich im gesamten Nordosten Berlins wirklich kein geeignetes Grundstück finden, wo man nicht Bewohner oder Gewerbe hätte umsiedeln müssen?

Das kann ich irgendwie nicht ganz glauben.

Grüße

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: Tramfreak

Datum: 14.10.20 21:16

Das Tolle ist, dass da wo in Berlin 'ne Straßenbahn fährt, meist auch Leute wohnen (von den paar Kilometern durch die Forsten in Köpenick abgesehen). Wenn man nicht kilometerweit vom Netz entfernt bauen möchte um einigermaßen kurze Einsetzwege zu haben, ergibt sich logischerweise IMMER ein Konflikt mit anderen Anrainern. Ich wüsste nicht, wie man das anders machen könnte.

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: 642

Datum: 14.10.20 22:47

Dabei fällt mir eine Frage ein die nicht ganz zum Thema passt! Im August gab es im rbb und in den Tageszeitungen in Berlin Berichte über Streitigkeiten wie es mit dem Betriebshof Niederschönhausen weiter gehen soll. Wenn jetzt ein Neubau in Heinersdorf für den Nordraum geplant ist dürfte ein möglicher Umbau des Betriebshofes Niederschönhausen der wohl auch von der Denkmalverwaltung mal ins Gespräch gebracht wurde vom Tisch. In allen Berichten hieß es aber, dass es im September neue Infos geben soll wie man das Weiterbestehen des Betriebshofes Niederschönhausen vorstellt aber nirgendwo konnte ich bislang etwas finden. Hat dort jemand Infos die ich vielleicht nicht gefunden habe?

642
Vielleicht sollte man die schon seit DDR-Zeiten mal geplante Verbindung Weißensee, Pasedagplatz - Pankow endlich mal bauen, da gibt es noch genug Brachen für Betriebshöfe links und rechts.

Wo denn? (o.w.T)

geschrieben von: Boldur

Datum: 15.10.20 17:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: Jay

Datum: 15.10.20 17:27

Marienfelde schrieb:
Ergänzend noch eine Schriftliche Anfrage von Torsten Hofer (SPD) im Berliner Abgeordnetenhaus: [pardok.parlament-berlin.de]

Sicherlich werden nicht wenige Betroffene des evtl. Standorts Blankenburg aufatmen, nachdem dieser Standort nicht mehr verfolgt wird.

Der Standort Blankenburg kann aufatmen, wenn die BVG das betroffene Grundstück erfolgreich erworben hat. Scheitert der Kauf, dann ist Option 1B wieder auf dem Tisch.
hsimpson schrieb:
Konnte man wirklich im gesamten Nordosten Berlins wirklich kein geeignetes Grundstück finden, wo man nicht Bewohner oder Gewerbe hätte umsiedeln müssen?

Das kann ich irgendwie nicht ganz glauben.
Das solltest du auch nicht. Die Straßenbahn wurde entgegen ständiger anderslautender Erklärungen des amtierenden rot-rot-grünen Senats nicht von diesem erfunden.

Der Betriebshofstandort für die zu verlängernden Straßenbahnlinien am nördlichen Rand des Gewerbegebiets Heinersdorf wurde bereits durch die schwarz-rote Koalition unter Bürgermeister Diepgen Mitte 1995 als Änderung des Flächennutzungsplans beantragt, am 18.04.2000 vom Senat beschlossen und nach Zustimmung des Abgeordnetenhauses am 30. Juni 2000 im Amtsblatt veröffentlicht. Wenn die damalige Regierung nicht über den Bankenskandal gestürzt worden wäre, gäbe es den Hof und die von ihm bedienten Neubaustrecken im Norden Berlins vielleicht schon ...
FNP Heinersdorf 2395.jpg
Leider gibt es kaum noch Gewerbe, das man in Heinerdorf ansiedeln könnte (nicht nur Tesla baut in Brandenburg). Daher wird ein Großteil des potentiellen Gewerbegeländes voraussichtlich als Wohnungsbaustandort umgewidmet werden. Damit sind ehebliche Konflikte mit der dort anzusiedelnden Wohnbevölkerung zu erwarten. Es werden ja hauptsächlich Berliner aus zentrumsnahen Gegenden dort der "U10" wäre der Alexanderplatz in 15 min erreichbar gewesen. Künftig kann man eine gute halbe Stunde mit der Straßenbahn oder per Umstieg Straßenbahn/S-Bahn etwa die selbe Zeit dafür einkalkulieren. Wahlfreie Nutzer wird das nicht aus dem Auto treiben, zum Fahrradfahren für viele zu weit.

Lassen wir uns überraschen.

So long

Mario

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: Boldur

Datum: 15.10.20 19:12

Ich habe jahrelang die 71/1/M2 gefahren.
Die wenigsten Fahrgäste aus Heinersdorf/Am Steinberg wollen zum Alex.
Die steigen schon vorher aus, z.B. am Ring.
Wenn die S2 noch ordentlich Kapazitäten hat, wozu braucht es da noch eine U-Bahn.

Re: Wo denn?

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 15.10.20 21:45

Es gibt da genug freie Flächen an den Trassenvarianten. An der Neukirchstr., östlich der Hördurstr., östlich der des ehem . Bf Heinersdorf an der Industriebahn, nicht zuletzt an der Granitzstr.Inwifern die aber schon unverrückbar überplant wurden, weiss ich leider nicht.

Viele Grüße

Re: [B] neuer Straßenbahnbetriebshof in Heinersdorf

geschrieben von: Seidi

Datum: 15.10.20 22:10

der weiße bim schrieb:

Es werden ja hauptsächlich Berliner aus zentrumsnahen Gegenden dort der "U10" wäre der Alexanderplatz in 15 min erreichbar gewesen. Künftig kann man eine gute halbe Stunde mit der Straßenbahn oder per Umstieg Straßenbahn/S-Bahn etwa die selbe Zeit dafür einkalkulieren. Wahlfreie Nutzer wird das nicht aus dem Auto treiben, zum Fahrradfahren für viele zu weit.

Lassen wir uns überraschen.
Problem dieser U10 wäre aber, das man die Planungen erst einmal an heute geltenden Vorschriften und Normen anpassen müsste,
dann müsste man noch die gesamte Finanzierung klären, ein Planfeststellungsverfahren durchführen, ggf Einwendungen dagegen bearbeiten, eventuell Klagen von Anwohnern, Bürgerinitiativen oder anderen die gegen dieses Bauvorhaben sind abwarten und wenn diese Hürden alle aus den Weg geräumt sind und alles rechtskräftig ist sowie die Baugenehmigung auf dem Tisch liegt, muss man noch die Bauleistungen ausschreiben und dann anfangen zu Bauen

und die Eröffnung wäre dann beim berliner Bautempo wohl irgendwann zwischen 2030 - 2040 ?

sorry aber da ist mir die Straßenbahn 10 mal lieber. als diese u10 von der kein Mensch weis ob die jemals gebaut wird und wenn sie den gebaut wird, werden wohl einige die Eröffnung nicht mehr miterleben.