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Re: Sammelantwort - sucht Euch Euer Passendes aus

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 15.10.20 16:04

Kölnbahner schrieb:
Also, wie war das jetzt?
Soll die 16 immer noch verdichtet werden, oder übernimmt das die 17?
Oder beides, wenn die 17 irgendwann mal nach Niederkassel fährt und Wesseling einsieht, dass Schienenverkehr ja doch ganz praktisch ist...?
Kommt drauf an, was zuerst fertig ist, und wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln.

Wobei die Einsicht in Wesseling doch längst da ist, die haben das Angebot der Linie 16 in den letzten beiden Jahren über weite Zeiten des Tages verdoppelt!

Re: Sammelantwort - sucht Euch Euer Passendes aus

geschrieben von: Gernot

Datum: 15.10.20 16:26

Hauptmann Mumm schrieb:
Kölnbahner schrieb:
Also, wie war das jetzt?
Soll die 16 immer noch verdichtet werden, oder übernimmt das die 17?
Oder beides, wenn die 17 irgendwann mal nach Niederkassel fährt und Wesseling einsieht, dass Schienenverkehr ja doch ganz praktisch ist...?
Kommt drauf an, was zuerst fertig ist, und wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln.

Wobei die Einsicht in Wesseling doch längst da ist, die haben das Angebot der Linie 16 in den letzten beiden Jahren über weite Zeiten des Tages verdoppelt!
Theoretisch ist da beides möglich. Sowohl die 16 im 5'-Takt als auch die 17 im 10'-Takt. Zusammen mit der 5 im 10'-Takt ist das für die NSS locker drin. Etwas eng wird es nur zwischen Breslauer Platz und Reichenspergerplatz, wenn statt der 5 die doppelt so oft verkehrende 18 dazukommt. Und dann bleibt da noch die Frage, wo denn die nördliche Endhaltestelle der 17 sein sollte. Die Amsterdamer Str. ist mit der 16 im 10'-Takt genügend bedient und die Verlängerung von der Sebastianstr. weiter Richtung Niehl - Merkenich ist trotz Trassenfreihaltung aktuell nicht geplant. Also entweder bis Reichenspergerplatz oder weiter nach Mülheim. Aber solange die Rheinbrücke nicht gebaut ist, wird es nach Fertigstellung der NSS zunächst einmal keine 17 geben. Und das dürfte mit Planfeststellung, den obligatorischen Einsprüchen, Ausschreibung und Bau noch etwas länger dauern als die für 2026/27 geplante Fertigstellung der NSS.

SL 16/17 Taktung

geschrieben von: Lz

Datum: 15.10.20 20:23

N’Abend,
wenn man mittelfristig wirklich planen sollte 18 Züge pro Stunde und Richtung nach Rodenkirchen und Sürth ggf. Godorf zu schicken, sollte man jetzt aber beginnen sich Gedanken zu machen wie man die fünf Bü durch höhenfreie Lösungen ersetzt, zumindest für Fußgänger und Radfahrer und in Rodenkirchen auch für den Bus.
... und vorallem nicht wie in Michaelshoven damit liebäugeln das abgängige Brückenbauwerk durch einen Bü zu ersetzten um kurzfristig Kosten zu sparen.
Gruss, Lz
wie uns dieser Text der Bürgervereinigung Rodenkirchen wissen lässt:

Diese Kreuzung müsse aus den eisenbahnrechtlichen Vorschriften (BÜSTRA) entlassen werden, was Grundlage für eine mögliche und eine neue Regelung ist, die hier dringend notwendig scheint. Die Zuständigkeit dieser Strecke von der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer bis Godorf wird bei der HGK verbleiben, aber im kommenden Jahr werden mit der zuständigen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde darüber Verhandlungen geführt, dass diese Streckenbereiche aus den Büstra-Vorschriften in die allgemeinen Stadtbahnvorschriften überführt werden, da hier ja kein Güterverkehr mehr stattfindet. Ob sich dann anschließend die Signalsteuerung für den Autoverkehr in der Kreuzung Maternusstr./Ringstr./Friedrich-Ebertstr. verbessert werden kann, soll im Anschluss mit der dann zuständigen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für Stadtbahnanlagen (TAB) geprüft und möglichst umgesetzt werden.

Also sollen die Bahnen mal warten, bis dass alle anderen Ampelphasen abgelaufen sind - und dann, dann endlich bekommt die Bahn ihr "Bettel-F 1" an zwei dann Straßenkreuzungen mal so nach jeweils 60 Sekunden.

Also, wir geben 1.000.000.000 € bei der Nord-Süd-Stadtbahn aus, um 8 Minuten schneller zu werden und verschenken hier - 2 Minuten ...

Obwohl man weiter oben im Text ausführt: "Im Prinzip fehlt im Kölner Süden eine S-Bahn." - ja und dann diese mehr als 100-jährigen Rheinuferbahn, eben die S-Bahn, zur Straßenbahn abzuwerten ... .

Eine wahrer Verkehrs-Experte, dieser Herr Fenske
Der ist ja nun Pensionär.
Aber neben den aufgeführten absurden monetären Bedingungen finde ich die Reihenfolge skurril. Ich würde zunächst klären ob die TAB überhaupt von einem/r BÜ / BüStra abgehen würde ( es wäre ja trotzdem ein unabhängiger Bahnkörper geblieben), bevor ich versuchen würde die rechtliche Situation zu ändern.

Gruß, Lz
Herr Fenske und andere Verkehrs-"Experten" fordern Ost-West-Tunnel

So im Chor mit einem Architekten, der IHK zu Köln, dem ADAC und einem Prof. von der Bergischen Universität ...

Damit in Köln die Verkehrswende stattfinden können, müsse die Bahn unter die Erde, dann erst könne man Platz für Fußgänger schaffen.

Vom Statt-Anzeiger, der immer noch nicht das Problem versteht/verstehen will, dankbarst aufgenommen und verbreitet
Der Beitrag ist doch schon fast nen Monat alt und wurde hier ausgiebig besprochen :-)
Gernot schrieb:
[...]
a) Hochflurig: Flittard - Mülheim - Deutz - Severinsbrücke - Barbarossaplatz - Hürth
[...]
Immerhin ist damit die Fortführung der Strecke durch den Innenstadttunnel vom Tisch.
Woher kommt die Führung nach Hürth, ich meine jetzt nicht die Ratsvorlage (und ist damit Hermühlheim gemeint)?
Die Hürther sind aktuell ernsthaft dran die Linie 19 zum Hürth-Park wieder in Angriff zu nehmen und dafür würde man ja die Klettenberger Kurse verlängern. (Efferen hätte das jetzt schon in der HVZ nötig), aber hier geht ja scheinbar der IV am Mili/Lux vor. Ich kann mir aber nicht vorstellen das sowohl die Verlängerung Klettenberg - Hürth EKZ/Mitte kommt und dazu noch die Linie von Flittard/Stammheim. Eine von beiden wird denke ich weiter am Klettenbergpark enden.

Gruß, Lz
Lz schrieb:
Gernot schrieb:
[...]
a) Hochflurig: Flittard - Mülheim - Deutz - Severinsbrücke - Barbarossaplatz - Hürth
[...]
Immerhin ist damit die Fortführung der Strecke durch den Innenstadttunnel vom Tisch.
Woher kommt die Führung nach Hürth, ich meine jetzt nicht die Ratsvorlage (und ist damit Hermühlheim gemeint)?
Die Hürther sind aktuell ernsthaft dran die Linie 19 zum Hürth-Park wieder in Angriff zu nehmen und dafür würde man ja die Klettenberger Kurse verlängern. (Efferen hätte das jetzt schon in der HVZ nötig), aber hier geht ja scheinbar der IV am Mili/Lux vor. Ich kann mir aber nicht vorstellen das sowohl die Verlängerung Klettenberg - Hürth EKZ/Mitte kommt und dazu noch die Linie von Flittard/Stammheim. Eine von beiden wird denke ich weiter am Klettenbergpark enden.

Es ist eben eine Machbarkeitsstudie, welche den eventuellen Ausbau des Gleisdreiecks Poststraße mit untersuchen soll. Offensichtlich ist dem Stadtrat mittlerweile aufgegangen, dass die anfänglich überlegte Weiterführung der Flittarder Linie durch den Innenstadttunnel nicht gerade die beste Lösung wäre. Also werden jetzt zwei Varianten für die südliche Fortführung dieser Strecke untersucht, nämlich die niederflurige nach Porz und die hochflurige über die Severinsbrücke und dann weiter auf der Luxemburger Str.. Ob man jetzt diese Linie in Klettenberg oder Hürth (Mitte oder Hermülheim?) enden lässt oder die dann eventuell zur Linine 19 beförderten Verstärkerzüge der 18 nach Hürth fahren lässt, dürfte dabei zunächst zweitrangig sein. Denn noch weiß niemand ob die hier untersuchte Variante am Ende verwirklicht wird. Mir persönlich wäre die Porzer Lösung sympathischer, aber da muss man wohl abwarten, was diese Studie ergibt.
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