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[K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Nachtzug

Datum: 15.09.20 20:53

Moin zusammen,

nachdem wir jetzt in Köln (nach der Kommunalwahl am vergangenen Wochenende) bei der ersten Millionen-Stadt in Deutschland oder eigentlich auch Europa die Grünen als stärkste Partei hervorgehen, stellt sich jetzt die Frage ob die lange notwendige Verkehrswende schneller voranschreitet.

Die Frage ist, was an den kurzfristig, mittelfristig und langfristig geplanten ÖPNV-Projekten Priorität bekommt.

Als erstes im Raum steht wohl auf der Inneren Kanalstraße eine Autospur pro Richtung für die Stadtbahn zu opfern. Er fragt sich nur wie man das ins Stadtbahnnetz integrieren kann. Bleibt auf jeden Fall spannend, was die nächsten fünf Jahre passiert, daran werden sich die Grünen europaweit messen lassen müssen.
Geht auch ne Nummer kleiner ;-), die bisherige Ratsmehrheit wird auch die neue sein, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Zum Thema Straßenbahn auf der Inneren...da ist so viel Bedarf das es da aktuell nicht einmal ne Buslinie gibt!
In dem Bereich gehen die Verkehrsströme sternförmig auf die City zu.
Anders wie beim Melatengürtel würde eine Bahn dort nur jeweils die Randwohnbezirke kratzen.

Ich wäre sehr zufrieden wenn die aktuell skizierten Pläne für Verlängerungen von bestehenden Linien ( Stammheim oder Verlängerung der 13 ) schneller in die Tat umgesetzt werden, sprich die Planungsschritte möglichst beschleunigt werden.
Nachtzug schrieb:
Als erstes im Raum steht wohl auf der Inneren Kanalstraße eine Autospur pro Richtung für die Stadtbahn zu opfern.
Hab ich was verpasst?
Hat eine von den Grünen Damen vor Wochen mal in den Raum geworfen....
Warte doch erst mal, mit dem Grünen koalieren werden und welche faulen Kompromisse sie einzugehen bereit sind. (Die vergangenen Jahre haben auf allen Ebenen gezeigt, dass die Grünen für eine Regierungsbeteiligung und Posten bereit sind, im Zweifelsfall fast alle Inhalte aufzugeben.) In Köln z.B. sind weder die CDU noch die SPD in der Verkehrspolitik sonderlich progressiv. Und der mehr als faule CDU-Grünen-Kompromiss zur Ost-West-Strecke gibt doch schon einen Hinweis darauf, wohin die Reise gehen könnte. Außerdem hat sich im In- und Ausland häufig gezeigt, dass auf kommunaler Ebene starke Grüne sich nicht (zumindest nicht primär) für den ÖPNV einsetzen, sondern für die Stärkung des Radverkehrs (teilweise auch auf Kosten des ÖPNV).

(Die Heilsbringerrolle, die derzeit den Grünen zugeschrieben wird und zu ihren Wahlerfolgen führt, ist m.A.n. das Ergebnis einer erfolgreichen Selbstvermarktung und einer unkritischen Medienberichterstattung. Wenn man einmal näher hinschaut, entzaubern sich die Grünen in fast jedem Politikfeld. Eine fortschrittliche Partei sind die Grünen schon lange nicht mehr.)

Re: [K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Nachtzug

Datum: 15.09.20 21:13

Flexity Swift schrieb:
Nachtzug schrieb:
Als erstes im Raum steht wohl auf der Inneren Kanalstraße eine Autospur pro Richtung für die Stadtbahn zu opfern.
Hab ich was verpasst?
Habe das auch heute zum ersten Mal im Kölner Stadt-Anzeiger gelesen.

Wie viele Gürtel hättet Ihr denn gerne?

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 15.09.20 21:15

Leeven Nachtzug,

bevor Du auf Deine Fahrt in die Nacht gehst, muss ich meinen Senf dazu geben.

Die Innere Kanalstraße - nebenan liegt doch über weite Strecken der Innere Grüngürtel.

Folglich wohnen da auf der einen Seite des Grüngürtels relativ wenig Menschen, so dass die 300/400/600 m Kreise auf der innerstädtischen Seite erst nach ~ 400 m auf dichter bebautes Gebiet stoßen.
Also volle Kosten bei halber Erschließungswirkung.

Und nun kommt Löwensenf vom Feinsten/vom Schärfsten - also der Rote - Was wären denn davon zu halten, statt ständig ein neues Schweinderl durch das Dorf zu treiben endlich mal den Gürtel zu vollenden?
Weil, da wohnen wirklich auf beiden Seiten fast überall Menschen drann und dann würde das Begonnene auch mal fertig.

Und dann die 13 in den halben Taktzeiten des jeweiligen Fahrplans.

Und ob die 13 unbedingt Hochflur werden werden muss, wenn es nicht gelingt, am Mülheimer Bahnhof auf die Frankfurter Straße hochzurampen ...

Und die Nächsten wollen auf der Klüttenbahn auch mit Stadtbahnen fahren ...

Aus der letzten Ratssitzung stammt

"Verbesserung und Ergänzung der rechtsrheinischen Stadtbahnanbindung"

Gegen eine auf der Inneren Kanalstraße meandrierende Busspur hätt' ich hingegen nix.

Wir werden sehen, und mit Pinzette und Knippstange Einfluss nehmen - und gute Fahrt in die Nacht
PotsdamerEiche schrieb:
Zum Thema Straßenbahn auf der Inneren...da ist so viel Bedarf das es da aktuell nicht einmal ne Buslinie gibt!
Da hast Du die wohl Einführung der 142 nach zwei Jahrzehnten Diskussion verpasst. M.W. die einzige Kölner Buslinie, bei der zu Stoßzeiten Kurse planmäßig mit zwei Gelenkbussen im Konvoi gefahren werden.
Die 300 Meter von der Aachener bis zum Abzweig in die Weinsbergstr. sind mir durchaus bekannt.

Dir sollte aber auch klar sein das mit dem Thema Straßenbahn auf der Inneren nicht nur diese paar Meter gemeint sind gelle? ;-)

Re: [K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Spencer

Datum: 15.09.20 22:48

Vor allem ist das Angebot der Linie 142 hauptsächlich darauf ausgerichtet, Zubringer zwischen Ehrenfeld und der Südstadt an die Universität zu spielen. Deswegen wurde die Linie damals auch nach Süden verlängert; vorher fuhr sie von Ehrenfeld aus zum Friesenplatz.
Der restliche Ast wird nur alle 20 Minuten bedient, und ab 20 Uhr existiert kein Angebot mehr. Samstags gibt es einen 30-Minuten-Takt bis 19 Uhr und sonntags verkehrt die Linie gar nicht.
Bevor man also auf der Strecke eine Bahnlinie einrichtet, sollte man erst mal das Busangebot ausweiten und testen, ob das angenommen bzw. gebraucht wird.

Re: [K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Linie21

Datum: 15.09.20 22:59

Problem ist leider, dass die Busse in der HVZ dort meist im Stau stehen. Deswegen wäre ein Vorlaufbetrieb mit Bussen für diese angedachte Linie wahrscheinlich kein sonderlich guter Indikator, es sei denn, man würde jetzt schon Platz für eine Busspur machen und die später in einen besonderen Bahnkörper umwandeln.
Hauptmann Mumm schrieb:
PotsdamerEiche schrieb:
Zum Thema Straßenbahn auf der Inneren...da ist so viel Bedarf das es da aktuell nicht einmal ne Buslinie gibt!
Da hast Du die wohl Einführung der 142 nach zwei Jahrzehnten Diskussion verpasst. M.W. die einzige Kölner Buslinie, bei der zu Stoßzeiten Kurse planmäßig mit zwei Gelenkbussen im Konvoi gefahren werden.
Wie bitte?

Re: [K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Strizie

Datum: 16.09.20 01:27

Schön wären im Hochflurbereich längere Stadtbahnzüge was ja auch im Wahlprogramm allgemein stand. Ich denke dieser Punkt dürfte auch bei CDU oder SPD gut ankommen.

Da sowieso eine Neubeschaffung ansteht bei den Hochflurfahrzeugen sollte man dies schnellstmöglich umsetzen. Schön wären dann auch Stadtbahnen welche auf den EBO-Strecken gute Fahreigenschaften aufweisen (also kein K5000-Wellenritt bei 80 km/h).

Einführung einer City-Maut und mit den eingenommenen Geldern den ÖPNV verbessern.

Machbarkeitsstudie für ein separates Straßenbahnnetz.

Mehr schöne Ampelschaltungen wie auf der Aachener Str., dass weniger MIV in die Stadt pro Stunde reinkommt auf den großen Einfallsstraßen umsetzen.

Errichtung neuer Wohnquartiere mit qualitativer ÖPNV-Anbindung (also nicht nur eine popelige Buslinie).

Verhinderung des Baus der geplanten Godorfer Rheinbrücke für den MIV. Ein Ausbau der Rodenkirchener Brücke reicht völlig.

Eine Tangentialbuslinie von (Leverkusen-Mitte) über Köln-Chorweiler, Ossendorf, Bocklemünd nach Köln-Weiden.

Schnelle Umsetzung der Stadtbahnverlängerungen in Köln.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.20 01:29.
zu dem Projekt Innerekanalstrasse gibt es einen Vorschlag der hier zu sehen ist:

Stadtbahn über die Innere Kanalstrasse


floridacoast schrieb:
zu dem Projekt Innerekanalstrasse gibt es einen Vorschlag der hier zu sehen ist:

Stadtbahn über die Innere Kanalstrasse


Die Seite wäre doch etwas für Kollege Strizie! :-)
und nochmal ich.

Zitat:
Als erstes im Raum steht wohl auf der Inneren Kanalstraße eine Autospur pro Richtung für die Stadtbahn zu opfern. Er fragt sich nur wie man das ins Stadtbahnnetz integrieren kann. Bleibt auf jeden Fall spannend, was die nächsten fünf Jahre passiert, daran werden sich die Grünen europaweit messen lassen müssen.
Diese halte ich für sehr aufwendig und teuer.

Köln hat heute ein Straßennetz das aus Sternstrassen und Ringstrassen besteht. Der Autobahnring kommt noch aussen rum dazu.
Hätte Köln nur Sternstrassen würde der komplette Verkehr über das Zentrum laufen. Was das heißen würde muss ich wohl nicht sagen.

Der ÖPNV sollte eigentlich auch so verlaufen doch das tut er nicht. Wichtig sind immer noch die zentralen Umsteigepunkte HBF und einige andere wichtige Linienkreuzungspunkte.
Die Entwicklung der letzen Jahrzehnte zeigt aber das viele Unternehmen das Zentrum in Köln verlassen und raus ziehen. Die Verkehrströme ändern sich dadurch. Wie stark kann ich nicht sagen.
Das man mit einer schnellen Ringverbindung die zentralen Umsteigestationen entlasten könnte halte ich für richtig und neu ist das auch nicht. Ein Kölner Dombaumsiter hatte schon die Vorderung gestellt die damalige Straßenbahn von der Aachener Strasse aus bis zur Bahntrasse zu verlängern. Damit wollte er bereits in Weiden Passagiere auf die Straßenbahn umsteigen lassen um damit den Kölner Hauptbahnhof zu entlasten. Das war ca. 1912.

Warum muss jemand der im Westen Kölns wohnt und im Süden der Stadt arbeitet bis ins Zentrum fahren und dann wieder raus? Oder jemand der in Porz arbeitet aber in Niehl zur Arbeit möchte auch durch die Stadt fahren?

Das die sogenannte Klüttenbahn jetzt Teil einer Ringbahn werden könnte wäre ein erster Schritt. Die Gleise werden mit dem Ende der Braunkohle Förderung weniger genutzt werden. Ganz eingestellt wird der Güterverkehr jedoch nicht. Direkt Gleisanschliesser in Braunsfeld gibt es keine mehr bis auf den Schrotthändler.
Man könnte das jedoch auch weiter denken. Im Norden könnte eine Stadtbahn Verbindung sogar bis zur oder sogar über die Mülheimer Brücke geführt werden unter Verwendung der HGK Gleisanlagen.

An der Kreuzung Dürener Strasse und Militäring wäre es auch möglich eine Ringstrecke neu zu bauen die am Militäring entlang führen würde bis zur Kreuzung Luxemburger Strasse. Da befindet sich zwar nur Wohnbebauung auf der Seite innerhalb des Militärringes aber die Strecke ist nicht sehr lang. An der Kreuzung zur Luxemburger Strasse besteht noch eine Trasse der HGK die heute nicht mehr genutzt wird und die in Richtung Güterbahnhof Köln Eifeltor verläuft. Es existiert sogar noch ein Bahntunnel der unterhalb von Eifeltor verläuft und an der Neuer Weyerstrassenweg endet. Von dort bestünde mal rein theoretisch die Möglichkeit an der Bahnstrecke bis zum Zollstockgürtel zu gelangen oder unter Mitverwendung der bestehenden Bahntrasse bis, bzw. sogar über die Südbrücke zu gelangen. Das zukünftige Wohngebiet am noch Großmarkt wäre damit erreichbar und könnte auch von Norden aus erreicht werden und man hätte die Möglichkeit eine Art Ringverbidung zu ermöglichen die der geplante Kölner S Bahn Ring nicht wirklich bietet den der Köln er Norden ist aussen vor.

Was Köln dringend braucht wäre mal eine Art Masterplan wie der ÖPNV in Zukunft aussehen sollte und nicht immer nur Stückweise neue Linien oder Verbindungen von hier nach da.
daran werden sich die Grünen europaweit messen lassen müssen

Wenn man eine Mehrheit hat bedeutet dies nicht, daß man alles überall durch jedes Gremium durchkriegt. Für manche Entscheidungen sind Mindestmehrheiten erforderlich oder es sitzen andere Geld gebende Parteifarben in den Büros. Zum Beispiel auf NRW-Landesebene. Naja und dann ist da ja noch der Plebs mit seinem Klage- und Verhinderungsrecht.

Barack Obama hatte auch viele sinnvolle Ideen, deren Umsetzungen jedoch nicht an ihm gescheitert sind, sondern am US-Kongress und dort an den Republikanern.

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.20 11:47.

Hochflurbahnsteige für die 13

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 16.09.20 11:54

Schön wären im Hochflurbereich längere Stadtbahnzüge

Schön wäre vor allem, wenn man endlich mal die vielen niederen Bahnsteige der 13 in Ehrenfeld und Sülz anheben würde. Worauf warten die und vor allem wie lange noch?????

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: [K] Neue Optionen für die Verkehrswende in Köln

geschrieben von: Gernot

Datum: 16.09.20 12:21

floridacoast schrieb:
Was Köln dringend braucht wäre mal eine Art Masterplan wie der ÖPNV in Zukunft aussehen sollte und nicht immer nur Stückweise neue Linien oder Verbindungen von hier nach da.
Was ist denn ein Masterplan anders als hier und da mal neue Streckenäste, Verlängerungen und andere Linien einzurichten? Und welche Garantien gibt es, dass sich künftige andere Ratsmehrheiten danach richten? Der alte Plan zum Ausbau der Kölner Stadtbahn auf Schnellbahnniveau wurde auch nach gut einem Drittel der erforderlichen Baumaßnahmen nicht fortgeführt.
Ganz abgesehen davon, dass die Grünen noch nicht einmal ein Drittel des in elf Parteien aufgesplitterten neuen Rats stellen. Ohne Abstriche bei eventuellen Maximalforderungen wird da gar nichts entschieden. Und dann gibt es da noch die alles bestimmenden Faktoren der Finanzlage und der Bezuschussung. Auch nach der Wahl wird es keinen Geldesel geben, der alle Wünsche erfüllt. Es wird sich nicht so viel ändern lassen, wie manche Foristen anscheinend erhoffen.
Was bei ienem Masterplan anders ist?

Ganz einfach. Man entwickelt ein Modell wo Köln mitsamt Umgebung hinwill und plant mal den Idealfall. Dann geht man hin und legt fest und bewertet:

- zwingend Notwendig
- notwendig
- schön zu haben

Was in Köln passiert ist das bei jedem Vorhaben immer bei null angefangen wird. Dabei wird endlos diskutiert und geplant. Alte Planungen werden erneut geplant und verworfen und die Jahre vergehen.

Zum Vergleich mal den Bau der Autobahnen nach dier Wiedervereinigung. Da wurde eine Planung gemacht was gebraucht wurde und dann geschaut wann was möglich ist.
Diese Planungen wurde auch zum größten Teil umgesetzt.




Gernot schrieb:
floridacoast schrieb:
Was Köln dringend braucht wäre mal eine Art Masterplan wie der ÖPNV in Zukunft aussehen sollte und nicht immer nur Stückweise neue Linien oder Verbindungen von hier nach da.
Was ist denn ein Masterplan anders als hier und da mal neue Streckenäste, Verlängerungen und andere Linien einzurichten? Und welche Garantien gibt es, dass sich künftige andere Ratsmehrheiten danach richten? Der alte Plan zum Ausbau der Kölner Stadtbahn auf Schnellbahnniveau wurde auch nach gut einem Drittel der erforderlichen Baumaßnahmen nicht fortgeführt.
Ganz abgesehen davon, dass die Grünen noch nicht einmal ein Drittel des in elf Parteien aufgesplitterten neuen Rats stellen. Ohne Abstriche bei eventuellen Maximalforderungen wird da gar nichts entschieden. Und dann gibt es da noch die alles bestimmenden Faktoren der Finanzlage und der Bezuschussung. Auch nach der Wahl wird es keinen Geldesel geben, der alle Wünsche erfüllt. Es wird sich nicht so viel ändern lassen, wie manche Foristen anscheinend erhoffen.
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