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Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 13.09.20 09:12

Der OB ist in Dänemark aufgewachsen, wo die Straßenbahn abgeschafft wurde. Und die Meinung gegen die Straßenbahn hat sich bei ihm gefestigt. Inzwischen erlebt die Straßenbahn in Dänemark, wie auch in Frankreich, eine Wiederauferstehung. Rostocks Oberbürgermeister Madsen sollte mal auf eine Excursion zu den aufstrebenden Straßenbahnsystemen in Dänemark und Frankreich eingeladen werden, um ihn vom zukunftsträchtigen System der Straßenbahn zu überzeugen.
Abgesehen von der Straßenbahn, ist der Rostocker OB ein sehr guter Oberbürgermeister mit Weitsicht. Nur weil er leider eine andere Sicht auf die Straßenbahn hat, ist er noch lange kein schlechter OB.

Re: Straßenbahnen in Rostock

geschrieben von: bahamas

Datum: 13.09.20 11:53

westerwald/lahn/taunus-tf schrieb:
Rostocks Oberbürgermeister Madsen sollte mal auf eine Excursion zu den aufstrebenden Straßenbahnsystemen in Dänemark und Frankreich eingeladen werden, um ihn vom zukunftsträchtigen System der Straßenbahn zu überzeugen.
Abgesehen von der Straßenbahn, ist der Rostocker OB ein sehr guter Oberbürgermeister mit Weitsicht. Nur weil er leider eine andere Sicht auf die Straßenbahn hat, ist er noch lange kein schlechter OB.

Vielleicht hat er ja eine "Excursion" nach Döbeln gemacht und fand das gut. Mit Pferdevorspann dürften die Wagen in der Tat noch ein paar Jahrzehnte rollen können. Andersrum: Schlagt für den neuen Nahverkehrsplan einfach viele neue Straßenbahnstrecken vor, dann kommt auch er um neue Wagen nicht umhin!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.20 11:53.

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 13.09.20 13:32

Der OB ist in Dänemark aufgewachsen, wo die Straßenbahn abgeschafft wurde.

Wobei er auch in Kiel, Hamburg oder Westberlin hätte aufwachsen können, um den zweifelhaften Umgang der Stadtverwaltungen mit den Straßenbahnen kennen zu lernen.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 13.09.20 14:36

Er ist ein klassischer Neoliberaler, der vor allem Politik für Unternehmer und weniger für „Normalbürger“ tut. Für mich macht einen guten OB anderes aus.

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: Winterkind

Datum: 13.09.20 15:51

Alibizugpaar schrieb:
Der OB ist in Dänemark aufgewachsen, wo die Straßenbahn abgeschafft wurde.

Wobei er auch in Kiel, Hamburg oder Westberlin hätte aufwachsen können, um den zweifelhaften Umgang der Stadtverwaltungen mit den Straßenbahnen kennen zu lernen.
Ja. Aber er hätte auch in Dänemark, Kiel, Hamburg oder Westberlin aufwachsen können und trotzdem andere Schlüsse daraus ziehen können!

Wir sollten einen Politiker danach beurteilen was er tut. Und nicht ob er Däne oder Wessi oder ob sie Frau ist.

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 13.09.20 16:21

Entscheidend ist doch, dass der OB die örtliche Politik - sogar drastisch -
mitbestimmen oder vorgeben kann, das Sagen hat soch aber der Stadtrat.

Und da kommt es auf die parteipolitische Zusammensetzung an .....
Wenn sich leider keine klaren Mehrheiten finden sollten, dann kommt so etwas
zustande! Hoffentlich merkt das der Bürger und wählt demnächst andere
Mehrheiten.

Der Vorstandsvorsitzende kämpft für neue Bahnen, er denkt in die Zukunft
und macht sich für ein modernes Verkehrsunternehmen RSAG stark!

Ich hoffe für Rostock.
R H

Re: @Winterkind: Klarstellung und tschüs

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 13.09.20 18:16

Winterkind schrieb:
Helmut Ulrich schrieb:
Steht Rostocks oberster Quoten-Däne dem System Straßenbahn nicht sowieso eher distanziert gegenüber, um es vorsichtig auszudrücken?
Hallo,

natürlich ist es bedauerlich, wenn ein Oberbürgermeister eine ignorante Meinung gegenüber dem Verkehrsmittel Straßenbahn hat. Dies allerdings an der Nationalität des Amtsinhabers festzumachen, finde ich unplausibel.

Madsen lebt laut Wikipedia seit 1992 in Deutschland, also deutlich länger als vorher in Dänemark. Dass er noch nicht deutscher Staatsbürger ist, ist erstaunlich, die Voraussetzungen dazu dürfte er schon sehr lange erfüllen.

Mir gefällt nicht, wenn in diesem oder einem anderen Forum abwertend über Herkunft gesprochen wird. Es gibt auch leider viele Deutsche, die Straßenbahnen nicht lieben. Und eine Quote für Dänen gibt es natürlich nicht - er hat offenbar die Wahl nicht wegen, sondern trotz seiner Staatsangehörigkeit (oder unabhängig davon) gewonnen.
Mir leuchtet nicht ganz ein, wie man meinen launigen, leicht augenzwinkernden Einwand streng wörtlich und für bare Münze nehmen kann. Ich würde mich niemals im Ernst herablassend über einen Zuwanderer äußern, der in Deutschland ein politisches Amt ausübt. Die Herkunft des Rostocker OB ist mir schlicht sch***egal. Seine Ansichten zum ÖPNV nicht. Aber o.k., diskutiert bitte in Zukunft euren Krempel alleine. Das schont eure und vor allem meine Nerven. Gute Güte ... 8-/



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.20 18:20.

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: manuelberlin

Datum: 13.09.20 19:41

Hallo zusammen!

Früherwarallesbesser schrieb:
Er ist ein klassischer Neoliberaler, der vor allem Politik für Unternehmer und weniger für „Normalbürger“ tut. Für mich macht einen guten OB anderes aus.
Das ist meines Erachtens der entscheidende Punkt.

Madsen ist im Wahlkampf klar mit neoliberalen Positionen aufgetreten. Neoliberalismus bedeutet vereinfacht gesagt, dass der Staat beziehungsweise die Öffentliche Hand sich als wirtschaftlicher Akteur möglichst zurückhalten und nur die Rahmenbedingungen festlegen soll - alles andere soll dem freien Markt überlassen bleiben.

Dazu gehört es auch, den (öffentlich subventionierten) ÖPNV auf ein unverzichtbares Maß an Grundversorgung zu beschränken und nicht kommunalerseits eine Alternative oder Konkurrenz zum freien Markt (also zum Auto) anzubieten - und genau da passt eine Straßenbahn nicht hinein.

Darüber hinaus könnte die Finanzierung neuer Straßenbahnwagen Madsens persönliche Prestigeprojekte gefährden - unter anderem eine Schwimm- und Eissporthalle sowie die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2025, bei der die Kosten dann vermutlich wieder genauso aus dem Ruder laufen wie damals bei der IGA in Rostock.

Viele Grüße
Manuel

freier Automarkt?

geschrieben von: bahamas

Datum: 14.09.20 02:01

manuelberlin schrieb:
Madsen ist im Wahlkampf klar mit neoliberalen Positionen aufgetreten. Neoliberalismus bedeutet vereinfacht gesagt, dass der Staat beziehungsweise die Öffentliche Hand sich als wirtschaftlicher Akteur möglichst zurückhalten und nur die Rahmenbedingungen festlegen soll - alles andere soll dem freien Markt überlassen bleiben. Dazu gehört es auch, den (öffentlich subventionierten) ÖPNV auf ein unverzichtbares Maß an Grundversorgung zu beschränken und nicht kommunalerseits eine Alternative oder Konkurrenz zum freien Markt (also zum Auto) anzubieten - und genau da passt eine Straßenbahn nicht hinein.

Also da stimmt aber etwas in der Wahrnehmung nicht: es ist doch der Autoverkehr, der subventioniert wird, und nur von manchen mit bestimmten Hilfsmitteln genutzt werden kann (die andere Verkehrsteilnehmer dann auch noch gefährden und töten), der öffentliche Verkehr ist dagegen frei und für alle da, daher KEINE Subvention!

Achso?

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 14.09.20 07:18

...

wenn er Weitsicht besäße, würde er ja wohl in neue Fahrzeuge investieren oder sich erst einmal grundsätzlich zur Straßenbahn bekennen. Als lässig-cooler Pseudohipster mit eine luschtige danische Aksent ist das aber wohl zu abstrakt. Madsen ist schon öfter durch Nichtwissen und Arroganz aufgefallen, insbesondere bei seinen Vor-Ort-Anleitungen in Betrieben. Impulse wird er keine setzen, seine Ambitionen, die mehr als nur nebulös sind, in Nebelschwaden vergehen.

Martin
Zumindest die MGT6D (6NGTWDE) dürften durch sein. Die hatten doch schon kurz nach der Auslieferung die ersten Macken wie gerissene Achsbrücken und Fensterecken.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Tony Laake schrieb:
(Bitte nicht den Begriff Retrofit nutzen, das ist einfach nur ein Kunstwort...)
Das ist kein Kunstwort. "To retrofit" ist ein normales Verb.

Rugby Central

Wie hieß eigentlich Altrot als es neu war?

Re: Dänemark und Straßenbahnen

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 17.09.20 19:50

Darauf wollte ich hinaus.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 17.09.20 23:30

bahamas schrieb:
manuelberlin schrieb:
Madsen ist im Wahlkampf klar mit neoliberalen Positionen aufgetreten. Neoliberalismus bedeutet vereinfacht gesagt, dass der Staat beziehungsweise die Öffentliche Hand sich als wirtschaftlicher Akteur möglichst zurückhalten und nur die Rahmenbedingungen festlegen soll - alles andere soll dem freien Markt überlassen bleiben. Dazu gehört es auch, den (öffentlich subventionierten) ÖPNV auf ein unverzichtbares Maß an Grundversorgung zu beschränken und nicht kommunalerseits eine Alternative oder Konkurrenz zum freien Markt (also zum Auto) anzubieten - und genau da passt eine Straßenbahn nicht hinein.

Also da stimmt aber etwas in der Wahrnehmung nicht: es ist doch der Autoverkehr, der subventioniert wird, und nur von manchen mit bestimmten Hilfsmitteln genutzt werden kann (die andere Verkehrsteilnehmer dann auch noch gefährden und töten), der öffentliche Verkehr ist dagegen frei und für alle da, daher KEINE Subvention!

Hier scheint mit der Wahrnehmung allerdings auch einiges durcheinander zu sein...

Frank aus der Prignitz
____________________________________________________

Eisenbahn ist für mich Freizeit, nicht Lebensinhalt!

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: baryard

Datum: 18.09.20 09:47

Vollkommen richtig.

Der Autoverkehr ist der größte "Posten" der Kommunen. Sehen nur die Ideologen der verfehlten Verkehrspolitik der letzten 70 Jahre nicht ein.
Weder sind 150 Behältnisse zum Transport einzelner weniger "Hindernis" im Verkehr als eines für 150, noch ist Autoverkehr "kostenlos".

Es entstehen massive Kosten für Unfall, Stau, Straßenbau, Unterhalt, Lärmschutz, Klimamaßnahmen,...

Beim ÖPNV sind diese Kosten nur sauber bilanziert.

Der ÖPNV refinanziert sich aber im Schnitt zu 76% selbst.

Die 11.014 Kommunen haben letztes Jahr 1,7 Mrd Euro vom Staat bekommen. Macht im Schnitt 155.000 Euro pro Kommune. Also rund 120m Straßenbau...

Ne Studie dazu

[www.internationales-verkehrswesen.de]

Und man muss nicht "links-grün" ideologisch unterwegs sein, um zu erkennen, dass bei 9 Mrd KFZ Steuer auf knapp 12 Mrd allein für die Bundesfernstraßen, da was nicht reicht und aus anderen Steuertöpfen subventioniert werden muss.

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 18.09.20 10:07

baryard schrieb:

Und man muss nicht "links-grün" ideologisch unterwegs sein, um zu erkennen, dass bei 9 Mrd KFZ Steuer auf knapp 12 Mrd allein für die Bundesfernstraßen, da was nicht reicht und aus anderen Steuertöpfen subventioniert werden muss.
Siehe dazu auch die Diskussion hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Einnahmen aus:
KFZ-Steuer 2019 = 9,37 Milliarden Euro
LKW-Maut 2019 = rund 7,5 Milliarden
Mineralölsteuer Diesel = rund 21 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )
Mineralölsteuer Benzin = rund 16 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )

Und die letzten beiden Positionen sind explizit bei der Quelle nur auf Auto/LKW etc. runtergebrochen.

Hingegen bekommen die Länder die Regiomittel für den SPNV aus der Mineralölsteuer der Autofahrer gezahlt.
So viel zum Thema Subventionierung...

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: Salzufler

Datum: 18.09.20 14:07

PotsdamerEiche schrieb:
baryard schrieb:
Und man muss nicht "links-grün" ideologisch unterwegs sein, um zu erkennen, dass bei 9 Mrd KFZ Steuer auf knapp 12 Mrd allein für die Bundesfernstraßen, da was nicht reicht und aus anderen Steuertöpfen subventioniert werden muss.
Siehe dazu auch die Diskussion hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Einnahmen aus:
KFZ-Steuer 2019 = 9,37 Milliarden Euro
LKW-Maut 2019 = rund 7,5 Milliarden
Mineralölsteuer Diesel = rund 21 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )
Mineralölsteuer Benzin = rund 16 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )

Und die letzten beiden Positionen sind explizit bei der Quelle nur auf Auto/LKW etc. runtergebrochen.

Hingegen bekommen die Länder die Regiomittel für den SPNV aus der Mineralölsteuer der Autofahrer gezahlt.
So viel zum Thema Subventionierung...
Du glaubst also, dass der Autoverkehr in Deutschland nur Einnahmen bringt; aber keinerlei Ausgaben und Folgekosten verursacht?
So viel zum Thema Ideologie...

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: Fischermann

Datum: 18.09.20 15:24

Salzufler schrieb:
PotsdamerEiche schrieb:
baryard schrieb:
Und man muss nicht "links-grün" ideologisch unterwegs sein, um zu erkennen, dass bei 9 Mrd KFZ Steuer auf knapp 12 Mrd allein für die Bundesfernstraßen, da was nicht reicht und aus anderen Steuertöpfen subventioniert werden muss.
Siehe dazu auch die Diskussion hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Einnahmen aus:
KFZ-Steuer 2019 = 9,37 Milliarden Euro
LKW-Maut 2019 = rund 7,5 Milliarden
Mineralölsteuer Diesel = rund 21 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )
Mineralölsteuer Benzin = rund 16 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )

Und die letzten beiden Positionen sind explizit bei der Quelle nur auf Auto/LKW etc. runtergebrochen.

Hingegen bekommen die Länder die Regiomittel für den SPNV aus der Mineralölsteuer der Autofahrer gezahlt.
So viel zum Thema Subventionierung...
Du glaubst also, dass der Autoverkehr in Deutschland nur Einnahmen bringt; aber keinerlei Ausgaben und Folgekosten verursacht?
So viel zum Thema Ideologie...
Und da wäre noch die Ökosteuer, die in die Rentenkasse fließt. Es hieß ja damals: Rasen für die Rente!
Da sind noch Gewerbesteuern, Umsatzsteuern, Lohnsteuern aus der Auto- und Zulieferindustrie usw. usf. Das Deutschlands Wohlstand auf der Autoindustrie beruht, wollen viele einfach aus ideologischen Gründen nicht wahrhaben. Sie werden es aber bald merken.

Gruß
Fischermann

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 18.09.20 15:35

Salzufler schrieb:
PotsdamerEiche schrieb:
baryard schrieb:
Und man muss nicht "links-grün" ideologisch unterwegs sein, um zu erkennen, dass bei 9 Mrd KFZ Steuer auf knapp 12 Mrd allein für die Bundesfernstraßen, da was nicht reicht und aus anderen Steuertöpfen subventioniert werden muss.
Siehe dazu auch die Diskussion hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Einnahmen aus:
KFZ-Steuer 2019 = 9,37 Milliarden Euro
LKW-Maut 2019 = rund 7,5 Milliarden
Mineralölsteuer Diesel = rund 21 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )
Mineralölsteuer Benzin = rund 16 Milliarden Euro ( 2017 Energiesteuerstatistik )

Und die letzten beiden Positionen sind explizit bei der Quelle nur auf Auto/LKW etc. runtergebrochen.

Hingegen bekommen die Länder die Regiomittel für den SPNV aus der Mineralölsteuer der Autofahrer gezahlt.
So viel zum Thema Subventionierung...
Du glaubst also, dass der Autoverkehr in Deutschland nur Einnahmen bringt; aber keinerlei Ausgaben und Folgekosten verursacht?
So viel zum Thema Ideologie...
Nö, aber ich habe was dagegen wenn man wie der Kollege oben mit falschen Zahlen hantiert und so tut als ob die Straße noch subventioniert wird.
Dauernd nur rumzuschimpfen....mimimimi "die bösen Autos"....bringt gar nix!
Erst Recht nicht wenn man ein Hobby/Leidenschaft hat was ohne Subventionen quasi nicht mehr existent wäre abseits von Fernverkehr und den Haupttangenten.
Aber scheinbar brauchen das hier einige jeden Tag.

Re: freier Automarkt?

geschrieben von: kmueller

Datum: 18.09.20 16:14

Fischermann schrieb:
Da sind noch Gewerbesteuern, Umsatzsteuern, Lohnsteuern aus der Auto- und Zulieferindustrie usw. usf. Das Deutschlands Wohlstand auf der Autoindustrie beruht, wollen viele einfach aus ideologischen Gründen nicht wahrhaben. Sie werden es aber bald merken.
Die Autofirma VW hatte sogar noch 20-30 Mrd. übrig, um Herrn Trumps Wahlgeschenke zu finanzieren.
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