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[DD] Dresden, das letzte Kapitel der "Holz 1"

geschrieben von: gunnar z

Datum: 11.09.20 17:01

Im September 1990 begann das letzte Kapitel der Linie 1 mit Gothawagen und damit auch der Straßenbahn nach Cossebaude. Die Bauarbeiten auf der Hamburger Str. sind in vollem Gange und für die Li.1 wurde ein provisorischer Zugang zu ihrer Stammstrecke an der Warthaer Str. geschaffen. Somit ergab sich eine Linienführung an die wahrscheinlich niemand vorher gedacht hatte. Da es nicht genug ET Fahrzeuge gab um die große Umleitung über die Kesselsdorfer Str. in das Stadtzentrum zu bestücken, musste man nach Wölfnitz fahren. Somit ergab sich eine echte Außenbahnlinie. Beginnen möchte ich aber mit einigen Bildern aus dem Sommer 1990 als es noch zum Postplatz ging, allerdings über Friedrichstadt. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen denn die Fotos sind Papierscans von 9X13 Abzügen die mit einer Billig-Knipse gemacht worden, ähnlich der "Beirette", die Ossis wissen was ich meine. Überlebt haben sie, Gott sei Dank, bei meinem Bruder. Ich hoffe es gefällt trotzdem.

Im Sommer 1990 ist der Zug der Li.1, mit seinem Triebwagen 213 108-6, auf dem Postplatz unterwegs und biegt in die Marienstr. ab um den Endpunkt auf der Wallstr. zu erreichen. Früher fand ich das Bild aufgrund der angeschnittenen Fahrzeuge nicht brauchbar, heute gefällt es mir ganz gut.
https://abload.de/img/cci26042016lbj6r.jpg

Am gleichen Tag sehen wir den letzten HU-Gothazug 213 009-3+263 023-0+263 011-8 auf der Meißner Landstraße kurz vor dem Theater der jungen Generation in Richtung Cossebaude fahren. Dieser Zug war eigentlich dazu auserkoren der letzte zu sein der Cossebaude verlässt, doch dazu sollte es nicht kommen.
https://abload.de/img/cci26042016_00042czj83.jpg

Ebenfalls in dieser Zeit verlässt der in Schöneweide generalreparierte Triebwagen 213 210-1 die Haltestelle Am Urnenfeld. Sein Schicksal erfüllte sich ein Jahr später in Coswig.
https://abload.de/img/cci26042016_0003pqkrb.jpg

Derselbe Zug wie im Bild vorher hat gerade sein Ziel in Cossebaude erreicht. Ihm gegenüber steht Triebwagen 213 208-7 mit seinen beiden Anhängseln. Er wird gleich zur Einstiegshaltestelle vorziehen um seine Fahrt nach Dresden anzutreten. Als Ersatz für den durch Vandalismus schwer beschädigten Zug mit Tw 213 009-3, hatte dieser Wagen das zweifelhafte Vergnügen den letzten Zug aus Cossebaude zu führen. Auch er ging 1991 in Coswig den Weg des alten Eisens, oder Holzes?
https://abload.de/img/cci26042016_00012zajyx.jpg

Einige Wochen später war alles anders Die Linie 1 fährt jetzt mit Zweierzügen nach Wölfnitz. Triebwagen 213 214-2 bei der Landung in Cossebaude an einem Sonntag im Herbst 1990. Auch zu erkennen ein Bus der örtlichen Dorfbuslinie der grade Fahrgäste aus Richtung Meißen mitgebracht hat.
https://abload.de/img/cci26042016_00073hfjhi.jpg

Einige Minuten später versucht genau dieser Triebwagen das Streckenende zu finden, viel weiter geht´s wirklich nicht.https://abload.de/img/cci06052016_0007hkkq7.jpg

Einmal in die andere Richtung geblickt. Immernoch Tw 213 214-2.https://abload.de/img/cci06052016_00022nnjsx.jpg

Einige Tage später steht dieser Zug der Linie 1, mit Tw 213 205-4 an der Spitze, abfahrbereit an der Einstiegshaltestelle in Cossebaude um seine Fahrt nach Wölfnitz zu beginnen. Auch diesen Wagen zog es 1991 nach Coswig.
https://abload.de/img/cci26042016_00062ikkru.jpg

An diesem Tag war nicht nur ein Kameraauge auf die Strecke und Fahrzeuge gerichtet. Man konnte es fast riechen was bevorstand. Hier im Bild Triebwagen 213 202-1, und das mit Coswig hatten wir schon.
https://abload.de/img/cci06052016_000311ak0v.jpg

Zum Schluß ein Bild des Wagens 213 009-3 im November 1990. Dieser wird pilotiert vom lieben Kollegen M.H. der dafür gesorgt hat das ich auch nach dem offiziellen Ende der Gothas in Dresden doch ab und zu mal einen Dienst fahren konnte und das in einer Zeit wo plötzlich "alle" mit einer Berechtigung wieder ET fahren wollten.
https://abload.de/img/cci25022016_00021yj1p.jpg

Viel Spaß beim betrachten und lesen. Ergänzungen und Kommentare sind erwünscht, ich hoffe mehr als beim letzten Beitrag.
Danke fürs anschauen. Gunnar

Re: [DD] Dresden, das letzte Kapitel der "Holz 1"

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 11.09.20 20:53

Hallo!

Beim 1. Bild ist in der Mitte rechts der blaue Tatra-Wagen zu erwähnen. Er wurde für Stadtrundfahrten eingesetzt.

Bei den Gotha-Wagen sieht man deutlich die Gebrauchsspuren an. Sie waren faktisch am Ende, obwohl sie ja richtig robust waren und vieles mitmachten.

Danke für die Erinnerungen!

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

Re: [DD] Dresden, das letzte Kapitel der "Holz 1"

geschrieben von: fdas-webmaster

Datum: 11.09.20 21:15

gunnar z schrieb:
Im September 1990 begann das letzte Kapitel der Linie 1 mit Gothawagen und damit auch der Straßenbahn nach Cossebaude.
Hallo Gunnar,

als jemand, der mit der Nahverkehrsgeschichte von Dresden nicht so vertraut ist, würde mich interessieren, ob die Strecke nur wegen der Stumpfendstelle in Cossebaude stillgelegt wurde. Gab es für die Linie einen Ersatz? Vielen Dank auch für Deine Bilder, ich bekomme dadurch zumindest auch einen optischen Eindruck von der Fahrzeuggeschichte.

Mit freundlichen Grüßen aus Augsburg

Walter König

Webmaster der FdAS-Homepage

Re: [Dresden] Cossebaude Links

geschrieben von: Jan Bochmann

Datum: 12.09.20 07:14

Guten Tag,

Bevor die Geschichte jetzt wieder zum ca. 100sten Male durchgekaut wird, hier mal ein paar Links dazu, einige auch mit schönen Bildern:

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?005,9239956,9239956#msg-9239956

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?005,9026917,9026917#msg-9026917

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?005,8705574,8705574#msg-8705574

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?005,8572101,8572101#msg-8572101

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?5,6005559,6007325#msg-6007325

Die Links stammen aus den letzten 10 Jahren. Wenn man mit der Suche noch weiter zurückgeht, dürften sich noch weitere finden (simple Suche nach "Cossebaude", nur in diesem Forum).

MfG,
Jan B.

fdas-webmaster schrieb:
Hallo Gunnar,

als jemand, der mit der Nahverkehrsgeschichte von Dresden nicht so vertraut ist, würde mich interessieren, ob die Strecke nur wegen der Stumpfendstelle in Cossebaude stillgelegt wurde. Gab es für die Linie einen Ersatz? Vielen Dank auch für Deine Bilder, ich bekomme dadurch zumindest auch einen optischen Eindruck von der Fahrzeuggeschichte.

Re: TW 213009 am 1990-12-01 3 B.

geschrieben von: gunnar z

Datum: 12.09.20 12:42

astrachan schrieb:
Der Zug wurde in der Nacht zum 2.Dez von betrunkenen Discogängern an der Schanze zerlegt. Dabei gab es auch mehrere Verletzte. Er stand dann bis es hell wurde in der Gleisschleife Wölfnitz. Dank des Einsatzes der Kollegen in Mickten konnte ein Ersatzzug bereitgestellt werden der von der Micktener Bereitschaft gefahren wurde und somit konnte der Straßenbahnbetrieb in Cossebaude doch planmäßig enden. Schöne Bilder von meinem Zug übrigens. Grüße Gunnar

Re: [Dresden] Cossebaude Links

geschrieben von: antonstädter

Datum: 12.09.20 19:43

Ich weiß jetzt ehrlich nicht, wo hier das Problem ist, wenn jemand eine ernst gemeinte Frage stellt. Diese Art von Antwort finde ich dann doch etwas, sagen wir mal, herablassend. Wohl die meisten Themen wurden in diesem Forum mehrfach durchgekaut, und immer gab es neue Aspekte. Nichts für ungut...

Kurz zusammengefasst:

Ein Zusammenspiel von Unwillen seitens der damals noch selbstständigen Gemeinde Cossebaude, die glaubte, mit einem Bus besser zu fahren (im wörtlichen und übertragenen Sinn), die eingleisige Trassierung in Seitenlage auf einer Bundesstraße, der in Teilen schwer reparaturbedürftige Gleiszustand, das Ausbleiben des Baus des geplanten Gleisdreiecks. Es war auch nicht das erste Mal, dass die Strecke auf der Kippe stand. Immer wieder aufkochende Stilllegungsbestrebungen gab es seit Ende der 1960er Jahre, abwechselnd mit verschiedenen Plänen zu einer neuen Wendemöglichkeit in, vor oder hinter Cossebaude. 1990 war außerdem der Bau einer Gleisschleife für die Linie 1 in Briesnitz unterhalb des Kirchberges vorgesehen - es blieb bei den Plänen.

Viele Grüße nach Augsburg - und natürlich an den Einsteller der Bilder ;-)

vom Antonstädter

Re: [Dresden] Cossebaude Links

geschrieben von: sprühwagenkiller

Datum: 12.09.20 20:03

antonstädter schrieb:
Ich weiß jetzt ehrlich nicht, wo hier das Problem ist, wenn jemand eine ernst gemeinte Frage stellt. Diese Art von Antwort finde ich dann doch etwas, sagen wir mal, herablassend. Wohl die meisten Themen wurden in diesem Forum mehrfach durchgekaut, und immer gab es neue Aspekte. Nichts für ungut...


Sehe ich genauso


1990 war außerdem der Bau einer Gleisschleife für die Linie 1 in Briesnitz unterhalb des Kirchberges vorgesehen - es blieb bei den Plänen.


Das eine Gleisschleife in Briesnitz gebaut werden sollte, ist mir neu. Mir erschließt sich kein Sinn dafür. Für Cossebaude erst recht nicht. Und die Gleisschleife Leutewitz ist nur "ein paar" Meter entfernt.

Re: [Dresden] Cossebaude Links

geschrieben von: fdas-webmaster

Datum: 13.09.20 21:32

antonstädter schrieb:
Ich weiß jetzt ehrlich nicht, wo hier das Problem ist, wenn jemand eine ernst gemeinte Frage stellt. Diese Art von Antwort finde ich dann doch etwas, sagen wir mal, herablassend. Wohl die meisten Themen wurden in diesem Forum mehrfach durchgekaut, und immer gab es neue Aspekte. Nichts für ungut...

Kurz zusammengefasst:

Ein Zusammenspiel von Unwillen seitens der damals noch selbstständigen Gemeinde Cossebaude, die glaubte, mit einem Bus besser zu fahren (im wörtlichen und übertragenen Sinn), die eingleisige Trassierung in Seitenlage auf einer Bundesstraße, der in Teilen schwer reparaturbedürftige Gleiszustand, das Ausbleiben des Baus des geplanten Gleisdreiecks. Es war auch nicht das erste Mal, dass die Strecke auf der Kippe stand. Immer wieder aufkochende Stilllegungsbestrebungen gab es seit Ende der 1960er Jahre, abwechselnd mit verschiedenen Plänen zu einer neuen Wendemöglichkeit in, vor oder hinter Cossebaude. 1990 war außerdem der Bau einer Gleisschleife für die Linie 1 in Briesnitz unterhalb des Kirchberges vorgesehen - es blieb bei den Plänen.

Viele Grüße nach Augsburg - und natürlich an den Einsteller der Bilder ;-)

vom Antonstädter
Danke für die Info, Antonstädter. Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht, mehr muss ich als Ortsfremder auch gar nicht wissen. Ich lese hier zwar schon etliche Jahre mit, aber Dresden konnte ich bisher nur einmal im Jahr 1991 kurz besuchen, seitdem führten mich meine Lebenswege eher in andere Gebiete der Welt. Damals konnte man von Augsburg nach Dresden fliegen, das ist aber schon viele Jahre Geschichte. Daher ist mir die Nahverkehrsgeschichte Dresdens noch ziemlich unbekannt, und da Du in letzter Zeit ja sehr informative Beiträge hier eingestellt hast, Gunnar auch, habe ich einfach mal die Gelegenheit zu einer Nachfrage genutzt.

Ich nehme es Jan auch nicht übel, im Prinzip hat er ja auch recht, dass man hier eine Suchfunktion hat. Danke also für die Links, ich werde mich da mal im Winter etwas einlesen, euere Beiträge haben auf jeden Fall mein Interesse an Dresdens Nahverkehrsgeschichte geweckt.

Mit freundlichen Grüßen aus Augsburg

Walter König

Webmaster der FdAS-Homepage

Gleisbau 1988 Meißner LStr

geschrieben von: astrachan

Datum: 13.09.20 21:51

1988 wurde mit der Gleisrekonstruktion auf der Meißner Landstraße im Abschnitt Alte Meissner Straße/Merbitzer Str. der Wille gezeigt, die Strecke zu erhalten und im bisherigen Zustand zu reproduzieren, Ausnahme Zschonergrund-Berg zweigleisig (+Dreieck Cossebaude, da man der Export-Gärtnerei Teschendorf nicht ans Grundstück wollte und die Straßenbehörde & liebe Polizei eine Vorbeiführung an der Engstelle Gohliser/Meißner/Dresdner Straße ohne Hausabriss schon seit Jahren versagte).
1990 wurde ganz plötzlich alles anders, weil der neue konservative Stadtrat einen schnellen Ausbau des Autobahnzubringers Dresden-Altstadt durchsetzen wollte und die Straßenbahntrasse dort nur störte. Vom Verkehrsbetrieb und einigen vernunftbegabten Fachleuten aus dem kommunalen Bereich oder von der Hochschule kam deshalb die Option, die neuen Gleise zumindest bis zu einer in Höhe Merbitzer Straße zu errichtenden Schleife langfristig und dann natürlich mit Tatra weiter nutzen zu können. Aber auch das war den autobegeisterten Stadtgewaltigen, die ja jederzeit auch den Wünschen und Einflüssen der Landesregierung wohlfeil und vorauseilend entgegenkommen zu sein haben (z. B. Protokollstrecken Richtung Autobahn oder Flugplatz), eine Störung zu viel.
Im Übrigen waren die Gleise, an einigen Abschnitten sprachen die Fachleute von Liegezeiten >30 Jahre, für den Fahrgast gefühlt nicht so schlecht.
Die GLEISE waren aber an Abschnitten völlig abgefahren, die Gleislage aber noch akzeptabel.
Der Originator des Beitrages, der, so lese ich es aus seinen Beiträgen, ja die Strecke aktiv befuhr, kann vielleicht nach 30 Jahren noch bestätigen, das die Strecke zügig befahren werden könnte. Der abgefahrene Abschnitt müsste der eingleisige Abschnitt von der Flensburger bis Urnenfeld gewesen sein, ein bisschen schlecht war der Abschnitt Gohlis bis Ludwigstraße.

Re: Gleisbau 1988 Meißner LStr

geschrieben von: gunnar z

Datum: 13.09.20 23:48

astrachan schrieb:
1988 wurde mit der Gleisrekonstruktion auf der Meißner Landstraße im Abschnitt Alte Meissner Straße/Merbitzer Str. der Wille gezeigt, die Strecke zu erhalten und im bisherigen Zustand zu reproduzieren, Ausnahme Zschonergrund-Berg zweigleisig (+Dreieck Cossebaude, da man der Export-Gärtnerei Teschendorf nicht ans Grundstück wollte und die Straßenbehörde & liebe Polizei eine Vorbeiführung an der Engstelle Gohliser/Meißner/Dresdner Straße ohne Hausabriss schon seit Jahren versagte).
1990 wurde ganz plötzlich alles anders, weil der neue konservative Stadtrat einen schnellen Ausbau des Autobahnzubringers Dresden-Altstadt durchsetzen wollte und die Straßenbahntrasse dort nur störte. Vom Verkehrsbetrieb und einigen vernunftbegabten Fachleuten aus dem kommunalen Bereich oder von der Hochschule kam deshalb die Option, die neuen Gleise zumindest bis zu einer in Höhe Merbitzer Straße zu errichtenden Schleife langfristig und dann natürlich mit Tatra weiter nutzen zu können. Aber auch das war den autobegeisterten Stadtgewaltigen, die ja jederzeit auch den Wünschen und Einflüssen der Landesregierung wohlfeil und vorauseilend entgegenkommen zu sein haben (z. B. Protokollstrecken Richtung Autobahn oder Flugplatz), eine Störung zu viel.
Im Übrigen waren die Gleise, an einigen Abschnitten sprachen die Fachleute von Liegezeiten >30 Jahre, für den Fahrgast gefühlt nicht so schlecht.
Die GLEISE waren aber an Abschnitten völlig abgefahren, die Gleislage aber noch akzeptabel.
Der Originator des Beitrages, der, so lese ich es aus seinen Beiträgen, ja die Strecke aktiv befuhr, kann vielleicht nach 30 Jahren noch bestätigen, das die Strecke zügig befahren werden könnte. Der abgefahrene Abschnitt müsste der eingleisige Abschnitt von der Flensburger bis Urnenfeld gewesen sein, ein bisschen schlecht war der Abschnitt Gohlis bis Ludwigstraße.
Guten Abend! Der Zustand der Gleisanlagen in den eingleisigen Abschnitten war tatsächlich nicht berauschend, hier und da wurde mal geflickt, was aber die meisten Kollegen nicht davon abhielt diese recht zügig zu befahren obwohl doch einige Geschwindigkeitsbeschränkungen ausgeschildert waren. Der ET hat ziemlich viel vertragen. Stadtwärts konnte man durch den Gegenverkehr eh nicht voll fahren, zumindest am Tag. Übrigens soll es auch Kollegen gegeben haben die auch die Hamburger Str. mit höherer Geschwindigkeit als die "empfohlenen" 10km/h befahren haben.Das sah schon sehr abenteuerlich aus.

Grüße Gunnar



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.20 23:53.