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Ab 12.04.2021 gelten wieder die Umläufe vom 14.09.2020.

Wasserrohrbruch Rohrlachstraße: Ab dem 30.03.2021 bis 09.04.2021 ist der Verkehr von/nach Bad Dürkheim unterbrochen. Wegen der Umleitung der Linie 4 nach Oppau und der weitgehenden Einstellung der Linien 8 und 9 entfallen die unten aufgeführten Umläufe ab 06.04.2021 vollständig. Der Abschnitt in Umlauf 2 bis 06:55 Uhr findet statt, wird aber planmäßig mit GT6N befahren.

Der Corona-Fahrplan ist ab 11.01.2021 beendet. Es gelten wieder die unten aufgeführten Zeiten vom 14.09.2020.

Corona-Fahrplan ab 28.12.2020 bis 08.01.2021. Die unten aufgeführten Fahrten werden letztmalig am 23.12.2020 gefahren. Ab 28.12.20 siehe unterklick
Bauarbeiten Ludwigstraße: In der Zeit vom 12.10. bis 23.10.2020 gelten diese Umläufe nicht. Nähere Informationen unter
: klick

Ab dem 14.09.2020 kommt es mit Wiedereröffnung der Streckenabschnitte über den Berliner Platz auf die Konrad-Adenauer-Brücke nach Mannheim (Linien 4, 7, 8 und 9) sowie nach Rheingönheim (Linie 6) und zum Luitpoldhafen (Linie 10) zu Fahrplanänderungen.

Die hochflurigen Fahrzeuge 1015/55, 1017/57 und 1018/58 aus dem Hause Düwag bekommen damit ein neues Einsatzgebiet. Anders als ursprünglich geplant liegt der Schwerpunkt künftig auf der Linie 8.

Auf folgenden Umläufen ist der Einsatz der Fahrzeuge vorgesehen. Dazu natürlich noch der Hinweis, dass es auch künftig immer mal zu Ausfällen kommen kann und der Einsatz nicht jeden Tag auf allen Umläufen garantiert werden kann. Natürlich sind auch spätere Planänderungen nie auszuschließen.

Mo-Fr sind künftig in der Früh-HVZ 3 Umläufe und in der Nachmittags-HVZ 2 Umläufe geplant.

Umlauf 1:

05:28 Uhr Ausrücken im Btrh. Möhlstraße
05:31 Uhr ab Weberstraße (Linie 9)
06:24 Uhr an Bad Dürkheim Bahnhof

06:31 Uhr ab Bad Dürkheim Bahnhof (Linie 9)
07:17 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Wechsel auf Linie 8)
07:32 Uhr an Rheinau Karlsplatz

07:44 Uhr ab Rheinau Karlsplatz (Linie 8)
08:17 Uhr an Oppau

08:23 Uhr ab Oppau (Linie 8)
08:37 Uhr ab Berliner Platz (Wechsel auf Linie E)
08:47 Uhr an Giulini
(Einrücken in Btrh. Rheingönheim 08:51 Uhr)

Umlauf 2:

05:34 Uhr Ausrücken im Btrh. Möhlstraße
05:37 Uhr ab Weberstraße (Linie 6)
06:12 Uhr an Rheingönheim

06:17 Uhr ab Rheingönheim (Linie 6)
06:55 Uhr an Luisenpark/Technoseum
(Leerfahrt über Möhlstraße nach Rheinau)
07:19 Uhr ab Rheinau Bahnhof (Linie 8)
07:57 Uhr an Oppau

(ab 25.09.2020 verschoben)
08:03 Uhr ab Oppau (Linie 8)
08:21 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Linie E)
08:27 Uhr an Weberstraße

08:33 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
08:57 Uhr an Oppau

08:59 Uhr ab Oppau (Linie 8)
09:22 Uhr an Krappmühlstraße
(Einrücken in Btrh. Möhlstraße 09:25 Uhr)

08:13 Uhr ab Oppau (Linie 8)
08:31 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Linie E)
08:37 Uhr ab Weberstraße

08:43 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
09:07 Uhr an Oppau

09:13 Uhr ab Oppau (Linie 8)
09:36 Uhr an Krappmühlstraße
(Einrücken in Btrh. Möhlstraße 09:39 Uhr)
[s][/s]


Umlauf 3:

06:04 Uhr Ausrücken im Btrh. Rheingönheim
06:06 Uhr ab Giulini (Linie E)
06:33 Uhr ab Tattersall (Wechsel auf Linie 8)
06:51 Uhr an Rheinau Bahnhof

06:59 Uhr ab Rheinau Bahnhof (Linie 8)
07:37 Uhr ab Oppau

07:43 Uhr ab Oppau (Linie 8)
08:01 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Wechsel auf Linie E)
08:07 Uhr an Weberstraße

08:13 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
08:37 Uhr an Oppau

08:43 Uhr ab Oppau (Linie 8)
09:06 Uhr an Krappmühlstraße
(Einrücken in Btrh. Möhlstraße 9:09 Uhr)


Umlauf 4:


14:49 Uhr Ausrücken im Btrh. Möhlstraße
14:52 Uhr ab MA Hochschule (Linie E)
15:03 Uhr an Rheinau Karlsplatz

15:06 Uhr an Rheinau Karlsplatz (Linie E)
15:24 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Wechsel auf Linie 8)
15:43 Uhr an Oppau

16:03 Uhr ab Oppau (Linie 8)
16:21 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Linie E)
16:27 Uhr an Weberstraße

16:33 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
16:57 Uhr an Oppau

17:03 Uhr ab Oppau (Linie 8)
17:21 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Linie E)
17:27 Uhr an Weberstraße

17:33 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
17:57 Uhr an Oppau

18:03 Uhr ab Oppau (Linie 8)
18:26 Uhr an Krappmühlstraße
(Einrücken in Btrh. Möhlstraße 18:29 Uhr)


Umlauf 5:


16:10 Uhr Ausrücken im Betrh. Rheingönheim
16:12 Uhr ab Giulini (Linie E)
16:23 Uhr ab Berliner Platz (Linie 8)
16:37 Uhr an Oppau

16:43 Uhr ab Oppau (Linie 8)
17:01 Uhr ab MA Hauptbahnhof
17:07 Uhr an Weberstraße (Linie E)

17:13 Uhr ab Krappmühlstraße (Linie 8)
17:37 Uhr an Oppau

17:43 Uhr ab Oppau (Linie 8)
18:01 Uhr ab MA Hauptbahnhof (Wechsel auf Linie 6, weiter über Kunsthalle - Paradeplatz- LU Rathaus)
18:28 Uhr an Giulini
(Einrücken in Btrh. Rheingönheim 18:32 Uhr)

Ich denke, dass durchaus einige interessante alte und neue Fotomotive dabei sind. Allen eine gute Fahrt!



6-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.21 21:21.

Gründe dafür!?

geschrieben von: Freddy M.

Datum: 29.08.20 22:07

Moin,

vielen Dank, dass man hier immer auf dem Laufenden ist! (habe mich extra mit Fragereien zurück gehalten, weil ich dachte, wenns was neues gibt, erfährt man es von euch ;))


Was ist der Grund für den Wechsel? Sorgen die wenigen Türen für zu lange Haltezeiten, sodass man diesen Nachteil auf der Expressline entschärfen will oder ist das eine weitere Interimslösung bis die Berliner Straße wieder frei ist?
Sind die gefahrenen Leistungen Zusatzleistungen?

Vielen Dank nochmal für die (weiteren) Infos
Freddy
Vielen Dank für die frühzeitige und präzise Information. Das hilft ganz erheblich, zumal es unübersichtlicher wird als bisher - damit aber auch vielfältige Fotomöglichkeiten schafft. Hinsichtlich Bad Dürkheim schafft das klare Verhältnisse. Dadurch dass der Düwag etwa eine halbe Stunde früher liegt als bisher, kann man Tageslichtfotos bis zum Spätfrühling vergessen. Es dürfte derzeit schon grenzwertig sein.

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: erbsenzähler89

Datum: 30.08.20 18:00

Zitat
Sind die gefahrenen Leistungen Zusatzleistungen?

Nein, die gab es vorher auch schon.

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: Führerbremsventil

Datum: 30.08.20 19:55

Freddy M. schrieb:
Moin,

vielen Dank, dass man hier immer auf dem Laufenden ist! (habe mich extra mit Fragereien zurück gehalten, weil ich dachte, wenns was neues gibt, erfährt man es von euch ;))


Was ist der Grund für den Wechsel? Sorgen die wenigen Türen für zu lange Haltezeiten, sodass man diesen Nachteil auf der Expressline entschärfen will oder ist das eine weitere Interimslösung bis die Berliner Straße wieder frei ist?
Sind die gefahrenen Leistungen Zusatzleistungen?

Vielen Dank nochmal für die (weiteren) Infos
Freddy
Der Berliner Platz und damit die Strecke unter der Hochstraße Süd werden ab 14.09. wieder befahrbar sein, sodaß man - bis auf die wenigen Fahrten in der Berliner Straße unter einem anderen Teil der Hochstraße - wieder zum nornalen Netz zurückkehren kann. Letztere noch anhaltende Sperrung verhindert allerdings den Einsatz der ursprünglich neu geplanten Linie 6E, auf der die Altwagen fahren sollten. Allerdings sind die auch so nötig, um den Basisfahrplan zu stützen (wie man es derzeit auch in Frankfurt oder Zürich erleben kann...)

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 30.08.20 20:31

Führerbremsventil schrieb:
Der Berliner Platz und damit die Strecke unter der Hochstraße Süd werden ab 14.09. wieder befahrbar sein, sodaß man - bis auf die wenigen Fahrten in der Berliner Straße unter einem anderen Teil der Hochstraße - wieder zum nornalen Netz zurückkehren kann. Letztere noch anhaltende Sperrung verhindert allerdings den Einsatz der ursprünglich neu geplanten Linie 6E, auf der die Altwagen fahren sollten.

Wie hätte die 6E denn fahren sollen? Die Berliner Straße ist doch seit Jahrzehnten nur Betriebsstrecke (wenn sie denn überhaupt jemals regulären Linienverkehr gehabt haben sollte, so genau kenne ich die Historie nicht), und ohne den längst aufgegebenen Betriebshof Luitpoldhafen hätte man die sicher auch nie gebaut.

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: erbsenzähler89

Datum: 31.08.20 07:11

Zitat
Wie hätte die 6E denn fahren sollen?

Mundenheim - Wittelsbachplatz-Berliner Straße - Berliner Platz - Universität - MA Hbf -Kunsthalle - Paradeplatz - LU Rathaus - Berliner Platz - Schützenstraße - Mundenheim

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 31.08.20 08:40

erbsenzähler89 schrieb:
Zitat
Wie hätte die 6E denn fahren sollen?

Mundenheim - Wittelsbachplatz-Berliner Straße - Berliner Platz - Universität - MA Hbf -Kunsthalle - Paradeplatz - LU Rathaus - Berliner Platz - Schützenstraße - Mundenheim

Danke. Ich hätte jetzt eher angenommen, dass man sie auch zur Verdichtung auf den östlichen Abschnitten heranzieht, Neuostheim und Neuhermsheim werden ja nur alle 20 min bedient (abgesehen von den Zusatzfahrten der SL 9 am Nachmittag). Würde man denn die städteverbindende Schleife tageszeitabhängig in Lastrichtung drehen, d. h. morgens in umgekehrter Richtung?

Wenn man nur (bzw. vorrangig) in Ludwigshafen verstärken will, könnte man mit ähnlichem Aufwand statt nach Mannheim ja auch nach Friesenheim Mitte fahren und damit SL 11 reaktivieren. Das dürfte dann so etwa dem Verlauf der Vorgängerlinie 49 entsprechen.

Wendezeiten

geschrieben von: snookerfan

Datum: 31.08.20 08:43

Hatte man nicht auf der 7 extra auf einen 20/20/40 umgestellt, weil man festgestellt hatte, dass das mit den knappen Wendezeiten so nicht schaffbar ist?

Und jetzt fährt man wieder Umläufe mit knappen Wendezeiten?



Und: Da das ja Planumläufe sind: Kommt dann bei Ausfall dann ein GTN zum Einsatz oder ist die Fahrzeuverfügbarkeit so im Keller, dass das eher unrealistisch ist?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:08:31:08:44:57.

Re: Gründe dafür!?

geschrieben von: Führerbremsventil

Datum: 31.08.20 10:07

kaufhalle schrieb:
erbsenzähler89 schrieb:
Zitat
Wie hätte die 6E denn fahren sollen?

Mundenheim - Wittelsbachplatz-Berliner Straße - Berliner Platz - Universität - MA Hbf -Kunsthalle - Paradeplatz - LU Rathaus - Berliner Platz - Schützenstraße - Mundenheim
Danke. Ich hätte jetzt eher angenommen, dass man sie auch zur Verdichtung auf den östlichen Abschnitten heranzieht, Neuostheim und Neuhermsheim werden ja nur alle 20 min bedient (abgesehen von den Zusatzfahrten der SL 9 am Nachmittag). Würde man denn die städteverbindende Schleife tageszeitabhängig in Lastrichtung drehen, d. h. morgens in umgekehrter Richtung?

Man wollte vorrangig die Rheinüberschreiter verdichten und die Strecke nach Mundenheim. Die Schleife in MA wäre immer gleich.

Neuostheim Dürerstraße und Neuhermsheim werden zwar nur im 20er Takt bedient, aber die Besetzung der Züge dort benötigt nicht unbedingt eine Verdichtung. Wobei Neuostheim an der nördlichen Seite ja auch von der OEG bedient wird, die Holbeinstraße hat eine auffällige Nachfrage an Fahrgästen, die schnell in der Stadt sein wollen.

Re: Wendezeiten

geschrieben von: Führerbremsventil

Datum: 31.08.20 10:11

snookerfan schrieb:
Hatte man nicht auf der 7 extra auf einen 20/20/40 umgestellt, weil man festgestellt hatte, dass das mit den knappen Wendezeiten so nicht schaffbar ist?

Und jetzt fährt man wieder Umläufe mit knappen Wendezeiten?

ist ja ein völlig anderer Zusammenhang.
Die Wendezeiten in Oppau wurden aufgeblasen, weil es keine Wendezeit am Ebertpark kann - und weil wir eine starke Verzögerung in der Kaiser-Wilhelm-Straße befürchteten.
Wenn das Netz wieder normal gefahren werden kann haben wir ja wieder den Zustand von vor der Hochstraße.
Dass da aus heutiger Sicht auch vieles nicht mehr optimal läuft, das weiß auch jeder, dagegen helfen aber die drei Oldtimer aber auch nicht.

Re: Wendezeiten

geschrieben von: snookerfan

Datum: 31.08.20 10:24

Führerbremsventil schrieb:

Die Wendezeiten in Oppau wurden aufgeblasen, weil es keine Wendezeit am Ebertpark kann - und weil wir eine starke Verzögerung in der Kaiser-Wilhelm-Straße befürchteten.

Zumindest ersteres gilt ja nach wie vor. Die Wende Weberstr.-Krappmühlstr. ist ja auch keine Wendezeit. Da bleibt wieder nur Oppau über. Naja, wir werden sehen.
Vielen Dank für die Fahrzeitenaufstellung.

Als kaum Ortskundiger interpretiere ich, dass die bisherigen (Ausrück-)Fahrten über die Strecke LU Hbf. (Ostausgang) damit Geschichte sind?

mfG
Tram5

Re: Wendezeiten

geschrieben von: Mitteldrehgestell

Datum: 31.08.20 11:27

Und: Da das ja Planumläufe sind: Kommt dann bei Ausfall dann ein GTN zum Einsatz oder ist die Fahrzeuverfügbarkeit so im Keller, dass das eher unrealistisch ist?


Nun, auch vor der krepierten Hochstraße gab es tageweise schon komplette Umlaufausfälle, weil da schon fallweise mehr Fahrzeuge fehlten, als man mit den drei Altwagen nun kompensieren kann. Das Programm der Grundinstandsetzung der Niederflurwagen wurde gestreckt, Zugverbände aufgelöst. Erst mit der Vollsperrung und dem umleitungsbedingten Mehrbedarf war man so sehr in Zugzwang, dass die RHB Züge eiligst wieder flott gemacht wurden. Weil sie zufällig noch vorhanden waren, und weil sie verhältnismäßig fassungsstark sind.

Eine ernstzunehmende Entspannung wird also erst mit der Ablieferung und Abnahme der Skodas erfolgen. Für deren Anlieferung wurde ja auch der Platz geschaffen, die spätere Auslieferung der Neufahrzeuge wurde dann unmittelbar nach dem Schlachtfest amtlich. Grundsätzlich wäre es aber bis Frühsommer 2019 auch noch möglich gewesen eine gewisse Anzahl GT8 wieder zu ertüchtigen, um damit nicht nur die Lücken im Planauslauf zu füllen, sondern auch darüber hinaus noch etwas Fahrzeugmasse zu haben. Zumindest bei den Ludwigshafener Hochflurwagen gab es einzelne Fahrzeuge, deren Gesamtzustand eine Reaktivierung durchaus erlaubt hätte. Es ist durchaus denkbar, dass mehr Fahrzeuge überlebt hätten, wenn die Hochstraße gebröselt hätte, als der Schrotti noch nicht da war.

So hat man es jetzt einfach nur geschickt verpackt und rühmt sich mit der Reaktivierung, die jahrelang trotz grundsätzlichem Bedarf kategorisch abgelehnt wurde. Und die teilweise ganztägigen Umlaufausfälle auf der Ludwigshafener 7 aufgrund Fahrzeugmangel während der letzten Monate fielen so auch nicht mehr so arg auf. Auch das Fahrplankonstrukt mit dem 20/20/40-Takt der Altwagen als Zusatz zur 7 verdeutlichen den bisher eher kosmetischen Charakter dieser Einsätze als optisch wahrnehmbare Verdichtung, die im Zweifelsfall auch ersatzlos entfallen kann. Das ist allerdings auch dem Dienstplan geschuldet. Die Ausbildung (oder Wiederauffrischung) auf diese Fahrzeuge erhielten Freiwillige. Diese Freiwilligkeit hat über den Coronafahrplan und den warmen Sommer jedoch merklich nachgelassen.

Jeder einzelne Unfall, der ein Fahrzeug auch nur tageweise aus dem Betrieb nimmt, ist hinter den Kulissen deutlich spürbar. Und so tun LKW-Treffer, wie unlängst der an der Lettestraße, oder vor einiger Zeit an der Hässlichen Straße, ganz empfindlich weh. Da sind die Kurbler tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, dass sie jetzt doch fest auf der 8 eingesetzt werden, unterstreicht nur, wie knapp der Wagenpark tatsächlich ist.

Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
(Jean-Baptiste Molière)
Hallo,

ja, das ist richtig. Mindestens die DÜWAG-Hängerzüge (wenn nicht sogar alle Fahrten) werden die Betriebsstrecke Ostausgang zum Aus- und Einrücken Btf. LU-Rheingönheim nicht mehr befahren.

Gruß aus LU,
Ulrich

Re: Wendezeiten

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 31.08.20 20:05

snookerfan schrieb:
Führerbremsventil schrieb:

Die Wendezeiten in Oppau wurden aufgeblasen, weil es keine Wendezeit am Ebertpark kann - und weil wir eine starke Verzögerung in der Kaiser-Wilhelm-Straße befürchteten.

Zumindest ersteres gilt ja nach wie vor. Die Wende Weberstr.-Krappmühlstr. ist ja auch keine Wendezeit. Da bleibt wieder nur Oppau über. Naja, wir werden sehen.

Die extrem langen Wendezeiten in Oppau ergaben sich vor allem auch aus dem 20-min-Takt (der dann durch Streckung zum 20-20-40-min-Takt wurde). Die reguläre SL 7 braucht derzeit (also Oppau - ufEbertpark) eine Umlaufzeit von 70 min, hat also 7 Umläufe. Zuerst hat man versucht, die Düwags in einen 60-min-Umlauf zu stopfen. Dass das nicht gutgehen konnte, hat beim derzeitigen Fahrplan jeder mitgekriegt, der mal zwei Düwag-Züge zusammen in Oppau fotografieren wollte. Morgens ging das, nachmittags nur noch manchmal, obwohl eigentlich 4 min zwischen Ankunft eines Zugs und Abfahrt des vorhergehenden liegen sollten. Genau das muss zuvor dann ein verspätetes Einsetzen gewesen sein. Damit blieb beim 20-min-Basistakt nur noch der 80-min-Umlauf.

Mitteldrehgestell schrieb:
Jeder einzelne Unfall, der ein Fahrzeug auch nur tageweise aus dem Betrieb nimmt, ist hinter den Kulissen deutlich spürbar. Und so tun LKW-Treffer, wie unlängst der an der Lettestraße, oder vor einiger Zeit an der Hässlichen Straße, ganz empfindlich weh. Da sind die Kurbler tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, dass sie jetzt doch fest auf der 8 eingesetzt werden, unterstreicht nur, wie knapp der Wagenpark tatsächlich ist.

Das heißt doch eigentlich, dass man die SL 6E gar nicht fahren könnte, selbst wenn die Berliner Straße zur Verfügung stünde. Die 6E wäre wohl mit einer Umlaufzeit von 60 min anzusetzen, Sinn macht sie nur im 10-min-Takt, wären also 6 Umläufe. Wo sollen die herkommen? Und SL 10 dürfte wohl nach Ende der Bauarbeiten auch einen Umlauf mehr brauchen.

Mich wundert allerdings der ziemlich unkoordiniert erscheinende Einsatz der verschiedenen Fahrzeuglängen. Die 8MGT waren ja eigentlich mal für die RHB bestimmt, inzwischen fahren sie vorwiegend irgendwo anders, und SL 9 hat weitgehend kurze Züge (aber auch nicht ausschließlich). Das ist natürlich nachvollziehbar, die 12-Achser-Äquivalente sind schließlich noch im Stundentakt gefahren, heute wird alle 20 min gefahren. Auf SL 4 und 6 geht es wüst durcheinander mit den Zuglängen. Wäre es in Anbetracht der derzeitigen Unmöglichkeit der Verdichtung der SL 6 nicht besser, sie konsequent mit langen Zügen zu fahren? Zumindest soweit der Bestand das hergibt?

Re: Wendezeiten

geschrieben von: snookerfan

Datum: 31.08.20 20:34

kaufhalle schrieb:
Wäre es in Anbetracht der derzeitigen Unmöglichkeit der Verdichtung der SL 6 nicht besser, sie konsequent mit langen Zügen zu fahren? Zumindest soweit der Bestand das hergibt?
Sollen auf der 1 noch mehr GT6N fahren, die aus allen Nähten platzen und die Fahrzeiten im Berufsverkehr nichtmal ansatzweise halten können?
Es gibt schlicht nicht genug lange Fahrzeuge.

Gefühlt sind die GT6N doch mittlerweile für alles außer der 2 und der 10 zu klein. Man sieht sie aber auf allen Linien, weil halt nichts anderes da ist.

Re: Wendezeiten

geschrieben von: Führerbremsventil

Datum: 31.08.20 21:12

kaufhalle schrieb:

Das heißt doch eigentlich, dass man die SL 6E gar nicht fahren könnte, selbst wenn die Berliner Straße zur Verfügung stünde. Die 6E wäre wohl mit einer Umlaufzeit von 60 min anzusetzen, Sinn macht sie nur im 10-min-Takt, wären also 6 Umläufe. Wo sollen die herkommen? Und SL 10 dürfte wohl nach Ende der Bauarbeiten auch einen Umlauf mehr brauchen.

Mich wundert allerdings der ziemlich unkoordiniert erscheinende Einsatz der verschiedenen Fahrzeuglängen. Die 8MGT waren ja eigentlich mal für die RHB bestimmt, inzwischen fahren sie vorwiegend irgendwo anders, und SL 9 hat weitgehend kurze Züge (aber auch nicht ausschließlich). Das ist natürlich nachvollziehbar, die 12-Achser-Äquivalente sind schließlich noch im Stundentakt gefahren, heute wird alle 20 min gefahren. Auf SL 4 und 6 geht es wüst durcheinander mit den Zuglängen. Wäre es in Anbetracht der derzeitigen Unmöglichkeit der Verdichtung der SL 6 nicht besser, sie konsequent mit langen Zügen zu fahren? Zumindest soweit der Bestand das hergibt?
Die 6E war als Zusatzangebot im 20-min-Takt gedacht und sollte ab Pfalzbau so aufsetzen, dass sie mit der ebenfalls im 20-min-Takt aus Bad Dürkheim kommenden Linie 9 einen Zehn-Minuten-Versatz bis Mannheim Hauptbahnhof erreicht.

Die 40-Meter-Wagen fahren nicht "wüst durcheinander", sondern sollen möglichst gezielt solche Fahrten abdecken, die besonders nachfragestark sind. Die Zugverbände auf der Linie 5 fahren ja auch nicht wüst durcheinander, sondern sind gezielt gesetzt.
Da bei den 40-Meter-Zügen nicht einfach der hintere Wagen abgehängt werden kann, wenn er nicht mehr benötigt wird, fährt das lange Ding halt auch mal um 11:33 fast leer durch die Dürerstraße. Das sind dann für den Unwissenden natürlich unstrukturiert aus.
Und durch den mittlerweile aufgetretenen "Schwund" an langen Fahrzeugen und der weiter gestiegenen Nachfrage auf anderen Fahrten ist das mit dem gezielten Setzen nicht mehr so einfach.
Wie bereits geschrieben wurde, es fehlen schlicht die passenden Fahrzeuge, was sich erst mit Auslieferung der neuen Bahnen mildern lassen wird.

Re: Wendezeiten

geschrieben von: erbsenzähler89

Datum: 31.08.20 21:19

Zitat
Mich wundert allerdings der ziemlich unkoordiniert erscheinende Einsatz der verschiedenen Fahrzeuglängen.

Der ist nicht unkoordiniert. Jedes 40-Meter-Fahrzeug ist aus einem bestimmten Grund auf seinem Umlauf. Das ist wie vom Snookerfan angesprochen die Linie 1 als nachfragestärkste Linie und die RHB mit den aus dem Verkehrsvertrag vorgegebebenen Zuglängen. Was übrig bleibt, geht nach Bedarf auf die Linien 3, 4 und 6.

Der Einsatz der langen Fahrzeuge auf der Linie 6 wird immer wieder neu auf den Prüfstand gestellt. Da die stärksten Querschnitte an verschiedenen Stellen in MA und LU liegen, ist es schwer, eine für alle gute Lösung zu finden.

Das Grundproblem ist, dass zu wenige lange Fahrzeuge im Netz vorhanden sind.
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