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Thomaner schrieb:
Er wird auch der erste sein, der sich über fehlende Fahrzeuge und/oder steigende Fahrpreise (neue Fahrzeuge gibt's nicht umsonst) aufregen würde und NVR/KVB oder wen auch immer als unfähig darstellt...

SCNR
Die Fahrpreise steigen jedes Jahr egal aus welchem Grund. Insbesondere die KVB kann den Hals nicht voll genug bekommen.

Was die Fahrzeuge angeht hätte man halt besser die B-Wagen der ersten Generation behalten anstatt diese zu verschrotten bzw. in die Türkei zu verfrachten.

Aber NEU und BILLIG muss es ja sein. OK dann sollen aber die Verantwortlichen auch die Folgekosten tragen und nicht auf den Fahrgast abwälzen.

Vielleicht sollte man auch mal das Job-Ticket abschaffen, damit alle in den Genuss der teuren und unflexiblen Monatsfahrkarten kommen.
Strizie schrieb:
Thomaner schrieb:
Er wird auch der erste sein, der sich über fehlende Fahrzeuge und/oder steigende Fahrpreise (neue Fahrzeuge gibt's nicht umsonst) aufregen würde und NVR/KVB oder wen auch immer als unfähig darstellt...

SCNR
Die Fahrpreise steigen jedes Jahr egal aus welchem Grund. Insbesondere die KVB kann den Hals nicht voll genug bekommen.

Was die Fahrzeuge angeht hätte man halt besser die B-Wagen der ersten Generation behalten anstatt diese zu verschrotten bzw. in die Türkei zu verfrachten.

Aber NEU und BILLIG muss es ja sein. OK dann sollen aber die Verantwortlichen auch die Folgekosten tragen und nicht auf den Fahrgast abwälzen.

Vielleicht sollte man auch mal das Job-Ticket abschaffen, damit alle in den Genuss der teuren und unflexiblen Monatsfahrkarten kommen.
Quod erat demonstrandum ...

! und ? sind keine Rudeltiere.

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Strizie schrieb:
Gernot schrieb:
Meines Wissens plant man als nächstes eine Zweiterstellung der Düwag-2200er, während die WU-Wagen nach Auslieferung der HF6 verschrottet werden. Ich vermute, dieses Schicksal wird mittelfristig auch die vier 2000er treffen. Nach 45 Betriebsjahren sind die am Ende. Man darf nicht übersehen, dass die 2100er bei Beginn der Zweiterstellung fast 15 Jahre jünger waren als die 2000er jetzt. Auch dürfte die Zweiterstellung einer so kleinen Splittergattung zu aufwändig sein, selbst wenn sie große Ähnlichkeiten zu den 2100ern haben. Und mit den 2200ern ist die Werkstatt auch einige Jahre beschäftigt.
Die 2000er haben allerdings zusammen mit den 2100er die besten Fahreigenschaften insbesondere auf den Überlandverbindungen 16 und 18.

Hoffentlich wandern die B80D der ersten Serie schnell auf den Schrott.
Man ist immer froh, wenn auf der 18 kein 2200 oder 2300 angerollt kommt. Sondern eben 21 bzw. 2400 oder ein 2000er. Am besten ein 93er aus Bonn. K5000 ist dagegen eine Zumutung. Die letzten Rappelkisten. Ob HF6 besser sein wird?

Re: [K] 2035-2049 ggf. Später zur ZE nach Bonn ?

geschrieben von: Lz

Datum: 27.06.20 12:39

Thomaner schrieb:
Gernot schrieb:
Thomaner schrieb:
Hat man mal überlegt, die 4 Fahrzeuge, analog der 2100er zweit zuerstellen, um unkompliziert an 2 weitere Doppelzüge zu kommen?

Meines Wissens plant man als nächstes eine Zweiterstellung der Düwag-2200er, während die WU-Wagen nach Auslieferung der HF6 verschrottet werden. Ich vermute, dieses Schicksal wird mittelfristig auch die vier 2000er treffen. Nach 45 Betriebsjahren sind die am Ende. Man darf nicht übersehen, dass die 2100er bei Beginn der Zweiterstellung fast 15 Jahre jünger waren als die 2000er jetzt. Auch dürfte die Zweiterstellung einer so kleinen Splittergattung zu aufwändig sein, selbst wenn sie große Ähnlichkeiten zu den 2100ern haben. Und mit den 2200ern ist die Werkstatt auch einige Jahre beschäftigt.
Hallo Gernot,

natürlich haben die 2000er ihr Alter - keine Frage.
Mein Gedanken war nur jener, dass man die 4 aufgrund ihrer Ähnlichkeit "relativ" unkompliziert in die 2400er integrieren kann. Die 40 Düwag 2200er sind wahrscheinlich nochmal ein dickeres Brett zu bohren.

@ Bernd: offen gestanden, keine Ahnung, wann es da zu einer Lieferung kommt. Manche sprechen von Laufe dieses Jahres (die ersten Fahrzeuge, nicht die gesamte Lieferung), andere davon, erst nach vollständige Ablieferung der Düsseldorfer Fahrzeuge. Ich weiß es nicht.

LG Thomas

Edit: Markus hat gerade noch erleutert, was - neben den konstruktiven Unterschieden - gegen eine Zweiterstellung der 2000er spricht - Danke!
Hallo Zusammen,
vielleicht wäre es eine Möglichkeit (wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit) die vier Fahrzeuge zum Rest-/Schrottwert nach Bonn zu geben. Sie dann dort Zweitzuerstellen. Zwar zuletzt nicht mehr, aber bei Auslieferung waren die Fahrzeuge der ersten Serie sich ja sehr ähnlich. Dort wird der Fahrzeugmehrbedarf auf SL 66 und Co. für das Konzept 2023 zwar zunächst beabsichtigt durch Fahrzeugneubestellungen zu decken, allerdings ist da wenn ich mich recht erinnere eine weitere Taktverdichtung im Vorgebirge nicht berücksichtigt wg. der noch eingleisigen Abschnitte zw. Badeort und Dransdorf. Sollten diese weiter reduziert werden, und ein HVZ 10 Minuten Takt kommen, ergäbe sich ein weitere Fahrzeugmehrbedarf. Ich müsste noch mal nachschauen aber ich meine es waren 2 Doppeltraktionen Für die Bonner. Würde ja genau passen. Aber vllt. Ist man ja dann auch bei der roh. Rheinuferbahn soweit und man bestellt Neufahrzeuge On-Block mit KVB und RSVG.

Gruß, Lz



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 12:46.

Re: [K] 2035-2049 ggf. Später zur ZE nach Bonn ?

geschrieben von: Thomaner

Datum: 27.06.20 13:04

Lz schrieb:
Hallo Zusammen,
vielleicht wäre es eine Möglichkeit (wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit) die vier Fahrzeuge zum Rest-/Schrottwert nach Bonn zu geben. Sie dann dort Zweitzuerstellen. Zwar zuletzt nicht mehr, aber bei Auslieferung waren die Fahrzeuge der ersten Serie sich ja sehr ähnlich. Dort wird der Fahrzeugmehrbedarf auf SL 66 und Co. für das Konzept 2023 zwar zunächst beabsichtigt durch Fahrzeugneubestellungen zu decken, allerdings ist da wenn ich mich recht erinnere eine weitere Taktverdichtung im Vorgebirge nicht berücksichtigt wg. der noch eingleisigen Abschnitte zw. Badeort und Dransdorf. Sollten diese weiter reduziert werden, und ein HVZ 10 Minuten Takt kommen, ergäbe sich ein weitere Fahrzeugmehrbedarf. Ich müsste noch mal nachschauen aber ich meine es waren 2 Doppeltraktionen Für die Bonner. Würde ja genau passen. Aber vllt. Ist man ja dann auch bei der roh. Rheinuferbahn soweit und man bestellt Neufahrzeuge On-Block mit KVB und RSVG.

Gruß, Lz
Hallo Lz,

klingt aus Laiensicht erstmal gar nicht so blöd. Ich wüsste nun gerade nicht, was bei den 2000ern verändert wurde, was bei der Zweiterstellung nicht eh erneuert wird.
Es wäre aus Bonner Sicht (allerdings aus Kölner auch...) nicht verkehrt, sich kurzfristig mit Gebrauchtwagen einzudecken, um zeitnah Kapazitäten zu schaffen, um dann mittelfristig eine größere Serie neue Fahrzeuge zu bestellen. Entweder um die Gebrauchtwagen zu ersetzen oder eine bereits vorhandene, eigene Serie.
Die Rostproblematik, die Markus ansprach, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Sind die Bonner Fahrzeuge davon nicht betroffen oder wird dies bei der Zweiterstellung schlicht großzügig mit überarbeitet?

LG Thomas

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... Hochflurfahzeuge helfen?

Sicherlich ein wenig niedrigere Hochflur, Pedalsteuerung (?) und natürlich die Zugsicherungs- und Übertragungstechnik.

Weil vom Fahrzeugkasten scheinen die unkaputtbar, haben keine beweglichen Trittstufen, also SL 3 und 4-geeignet.

Wel Jürgen Fenske ja nur Fahrgaststeigerungen verkündet, aber nicht darauf reagiert hat (hätte ja die Prämie reduziert), müssen jetzt wir Fahrgäste retten, was zu retten ist ;-)
TBOAR (bt) schrieb:
... Hochflurfahzeuge helfen?

Sicherlich ein wenig niedrigere Hochflur, Pedalsteuerung (?) und natürlich die Zugsicherungs- und Übertragungstechnik.

Weil vom Fahrzeugkasten scheinen die unkaputtbar, haben keine beweglichen Trittstufen, also SL 3 und 4-geeignet.

Wel Jürgen Fenske ja nur Fahrgaststeigerungen verkündet, aber nicht darauf reagiert hat (hätte ja die Prämie reduziert), müssen jetzt wir Fahrgäste retten, was zu retten ist ;-)
Die hatte ich vor einiger Zeit schon mal für die 63 in Bonn ins Spiel gebracht, wurden mir aber wegen eben jener Bahnsteighöhe und der fehlenden Zulassung in Deutschland wieder ausgeredet.
Das ist nun bitte nicht negativ wertend zu verstehen.
Ob man sie, wie die GT8S in Düsseldorf, aufbocken kann und wenn ja, ob so was 40 Jahre danach, noch zugelassen wird - weiß ich nicht.
Rein mengenmäßig wären die 27 Fahrzeuge für die Region natürlich ein Segen.

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Ich dachte auch an die Frankfurter U2- und U3-Züge für manche Linien, aber die sind anscheinend inkompatibel.

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Re: [K] 2035-2049 ggf. Später zur ZE nach Bonn ?

geschrieben von: Christoph L

Datum: 27.06.20 21:08

Die Bonner sind froh, wenn sie das letzte ihrer für die Zweiterstellung vorgesehen 25 Fahrzeuge innerhalb der 10-Jahresfrist umgebaut bekommen. Es gab schon lange Diskussionen wegen dem von einem Schrotthändler in Salzgitter zurück gekauften 7571. Soweit ich gehört habe, soll der jetzt doch zweiterstellt werden, genau weiß ich es aber nicht.

Danach sind die 15 Fahrzeuge der vierten Serie von 1983/84 an der Reihe. Dies wurde inzwischen vom Stadtrat beschlossen. Für einen Umbau weiterer Altfahrzeuge, z. B. 2000ern aus Köln sind keine Werkstattkapazitäten verfügbar. Daher muss es parallel zur Zweiterstellung auch in Bonn Neufahrzeuge zur Flottenerweiterung geben.
TBOAR (bt) schrieb:
... Hochflurfahzeuge helfen?

Sicherlich ein wenig niedrigere Hochflur, Pedalsteuerung (?) und natürlich die Zugsicherungs- und Übertragungstechnik.

Weil vom Fahrzeugkasten scheinen die unkaputtbar, haben keine beweglichen Trittstufen, also SL 3 und 4-geeignet.

Wel Jürgen Fenske ja nur Fahrgaststeigerungen verkündet, aber nicht darauf reagiert hat (hätte ja die Prämie reduziert), müssen jetzt wir Fahrgäste retten, was zu retten ist ;-)
Die hatte ich ja auch schon mal vorgeschlagen hier. Bei der Höhe geht es wirklich nur um ein paar einzelne Zentimeter, das sollte möglich sein.Bei meinem letzten Besuch in Ütrecht machten die Dinger vom Fahrgefühl her einen besseren Eindruck als alles, was die KVB in den letzten 40 Jahren angeschafft hat. Und ja, auf den Linien 3 und 4 könnten sie quasi problemlos eingesetzt werden.
Auch von den Abstellungsmöglichkeiten her wäre das in Köln kein Problem, da gibt es noch viele ungenutzte Kapazitäten, die man nutzen könnte.

Wird aber bestimmt nicht passieren....
Ich weiß nicht, ob es hier verpönt ist, zum eigentlichen Thema zurück zu kehren. Wenn ja bitte ich um Entschuldijung... ;-)

Nochmal zur (vor allem im Frontbereich) schäbbig aussehenden Lackierung.
Wenn man die Front rot macht, dann macht man doch die ganze Front einheitlich rot und lässt nicht die Nase vergilbt alt orangerot, den Rest rosarot und die Seiten des Kopfs signalrot.
Klar kostet das etwas mehr, aber das Corporate-Design der KVB (Streichholz) ist schon dermaßen sparsam, phantasie- und lieblos, dass man sich doch wenigstens die Mühe geben könnte, den Kopf in einem rot zu spritzen/bekleben.
Wenn nicht, dann könnte man bewusste Schattierungen/Farbtöne einbringen, wie Signalrot, Bordeaurot, schwarzrot. Aber so wie das da gemacht wurde, sieht es einfach nur schäbbig aus...

Niemand würde sein eigenes Auto so lackieren, mit drei verschiedenen ungewollten Rottönen, wenn man davon ausgeht, die Karre noch mehrere Jahre täglich zu benutzen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 23:58.

Re: [K] 2035-2049 ggf. Später zur ZE nach Bonn ?

geschrieben von: Lz

Datum: 27.06.20 23:58

Die Neufahrzeuge werden ja wohl auch kommen, auch wenn noch keine Ausschreibung raus ist. Aber nur mal so in der Theorie und wenn die SWB bzw. der Eigner das wollten, wäre es nicht möglich zwischen die 25 Fahrzeuge der 1.-3. Serie und die 15 Fahrzeuge der vierten Serie (83xx/84xx) die vier 2000er einzuschieben. Sprich man würde ein Jahr „verlieren“ und die vierte Serie würde ein Jahr später starten. (Ich habe vier zweiterstellte Fahrzeuge pro Jahr im Hinterkopf) Oder geht das nicht weil die HU Fristen der 83/84xx drücken o.ä. ? Für den Betrieb hatte man ja schon bei einer ZE der vier dann ex Kölner zwei DT mehr Luft.
Gruß, Lz

P.S.: Diesem Link von Bonn.de zufolge würde 2024 die ZE der vierten Serie starten.
Kölnbahner schrieb:
Wenn man die Front rot macht, dann macht man doch die ganze Front einheitlich rot und lässt nicht die Nase vergilbt alt orangerot, den Rest rosarot und die Seiten des Kopfs signalrot.
Wenn ich mir Bild 3 ansehe haben Front und Seite die gleiche Farbe. Die Folie scheint wohl bei unterschiedlichen Lichteinfallwinkeln unterschiedlich in der Farbwirkung zu sein. Dazu könnte sich der TE äußern, er hat das Fahrzeug live gesehen.
Kölnbahner schrieb:
Die hatte ich ja auch schon mal vorgeschlagen hier. Bei der Höhe geht es wirklich nur um ein paar einzelne Zentimeter, das sollte möglich sein.Bei meinem letzten Besuch in Ütrecht machten die Dinger vom Fahrgefühl her einen besseren Eindruck als alles, was die KVB in den letzten 40 Jahren angeschafft hat.
Wage ich zu bezweifeln, die B100S der zweiten Serie von 1984 sind schon ziemlich gut vom Fahrgefühl.


Kölnbahner schrieb:
Zitat:
Und ja, auf den Linien 3 und 4 könnten sie quasi problemlos eingesetzt werden.
Woher nimmst Du diese Weisheit? Habe mir mal Bilder angeschaut und ein paar technische Daten durchstöbert, daher wage ich zumindest zu bezweifeln, dass diese Fahrzeuge kompatibel wären, da die Hüllkurve wahrscheinlich nicht hinkäme.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 00:08.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -