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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Der Verwaltungsvorstand hat am 19.05.2020 beschlossen:

Zitat
In seiner Vorlage zur Verlängerung der Stadtbahnlinie U44 von der heutigen Endhaltestelle Westfalenhütte bis zur Warmbreitbandstraße hat das Tiefbauamt den Verwaltungsvorstand über die Bewertung der verschiedenen Varianten informiert. Eine davon bekommt den Vorzug und wird empfohlen. Sie führt die Stadtbahn auf einem besonderen Bahnkörper mit einer niveaufreien Querung von Stadtbahn und Hoeschallee. Diese soll nun planerisch weiter qualifiziert werden. Die ausgesuchte Variante erfüllt am besten die umfassenden Bewertungskriterien und bietet zudem unter Berücksichtigung aller heutigen und zukünftig zu erwartenden Verkehre eine grundsätzlich uneingeschränkte Entwicklungsperspektive.


Am 19. Juni 2008 hatte der Rat der Stadt die Rahmenplanung Westfalenhütte als Leitlinie für die weitere städtebauliche Entwicklung beschlossen und die Verwaltung beauftragt, alle zukünftigen Planungen und Maßnahmen auf der Grundlage dieser vorliegenden Rahmenplanung durchzuführen. Hinsichtlich der ÖPNV-Erschließung des Geländes beschloss der Rat der Stadt Dortmund am 28.September 2017 die Verlängerung der Stadtbahnlinie U44 von der heutigen Endhaltestelle Westfalenhütte bis zur Warmbreitbandstraße entsprechend dem Linienkonzept der ,,Westfalenhüttenallee“ im Bebauungsplanbereich InN 219 - Haupterschließung Westfalenhütte zu planen.


Nachdem der Rat den vorliegenden Beschluss gefasst hat, wird die Ausschreibung der Planungsleistungen in 2020 erfolgen können, sodass die weitere Qualifizierung ab 2021 vorgenommen werden kann. Das personenbeförderungsrechtliche Genehmigungsverfahren soll in 2022 eingeleitet werden. Erst nach Genehmigung des Vorhabens kann ein Finanzierungsantrag beim Zuwendungsgeber gestellt werden. Parallel wird die Ausführungsplanung vorbereitet und ein Baubeschluss eingeholt, bevor mit Bewilligung der Zuwendungsmittel die Bauleistungen ausgeschrieben werden können. Damit kann aktuell von einem Baubeginn ab Ende 2025 ausgegangen werden – vorbehaltlich der Abhängigkeiten zu den anderen Maßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte (z. B. Bodenmanagement, Straßen- und Kanalbau, Ingenieurbauwerke).

Verlängerung U44

Für die Erschließung des Logistikparks auf der Westfalenhütte wurden vor wenigen Jahren die Buslinien 416 und 417 eingeführt, die bei Schichtwechsel oder Arbeitsende bei DB Schenker, Amazon und DHL mit Gelenkbussen bedient werden.
Der 416 schließt den Borsigplatz zur U44 und der 417 die U42 in Kirchderne über Kirchderne Bf. an.
Eine Trasse mit der Option der Verlängerung der U44 bis Kirchderne ist vorhanden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 08:57.
Bitte GESTERN fertiggestellt haben. Beim Dieter Ludwig ging das doch auch schneller.

Grüße vom ex-Wuppertaler

TW 239
PL schrieb:
Bitte GESTERN fertiggestellt haben. Beim Dieter Ludwig ging das doch auch schneller.

Grüße vom ex-Wuppertaler
Moin,

den Wunsch bitte gern auch an Thyssen-Krupp adressieren, die noch die Hoheit über weite Teile des Geländes haben.

Grüße
Frank

Zu meinen Beiträgen:
- Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
- Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
- Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
Wir bewegen uns in Trippelschrittchen voran. Schade, dass die weitere Trasse bis zum Bahnhof nur unter "Ausblick" eingezeichnet ist. Visionär ist was anderes.
Wenn man in Dortdorf etwas nicht möchte findet man gut und gerne andere "Schuldige", nur NIE die Politik/DSW.
Es ist völlig egal, ob eine sinnvolle Verlängerung in Hacheney, Aplerbeck, Westfalenhütte, oder "neue" Strecken, wie z.B. Huckarde - Kirchlinde, oder "einst" über die DB-Strecke in Richtung/nach Herdecke, es wird sich stets ein Grund zur "Verzögerung" finden.
Der SPNV ist unbeliebt. Man "legt sich mit der DB an", siehe fehlender Haltepunkt im Bereich "Im Defdahl", die Verlängerung einer S-Bahnlinie vom HBF zum U-Bf. Brügmannplatz (U42/U46).
Und zur Freude der ÖPNV-Freunde ruiniert man gleichzeitig den Individualverkehr.
Investoren sollten Dortmund vielleicht zukünftig dringend meiden, da deren Warenverkehr UND der Mitarbeiter-ÖPNV vernachlässigt/sehr verspätet wahrgenommen werden.
Kalle Grabowski schrieb:
Wir bewegen uns in Trippelschrittchen voran. Schade, dass die weitere Trasse bis zum Bahnhof nur unter "Ausblick" eingezeichnet ist. Visionär ist was anderes.
Die erste verlängerung kostet max. ein Umlauf mehr auf der U44; bis Kirchderne sind es wahrscheinlich 2 weitere Umläufe mehr. Das kann mehr erst ab der Nachbestellung zum NGt8-Nachfolger denken.
ingo st. schrieb:
Kalle Grabowski schrieb:
Wir bewegen uns in Trippelschrittchen voran. Schade, dass die weitere Trasse bis zum Bahnhof nur unter "Ausblick" eingezeichnet ist. Visionär ist was anderes.
Die erste verlängerung kostet max. ein Umlauf mehr auf der U44; bis Kirchderne sind es wahrscheinlich 2 weitere Umläufe mehr. Das kann mehr erst ab der Nachbestellung zum NGt8-Nachfolger denken.
Es gab ja mal eine Option über fünf weitere Fahrzeuge.

Ach, Moment, das war ja für die U48.
Die Verlängerung bis Kirchderne Bahnhof finde ich nicht so gut, da man den SPNV Halt wie ich finde besser an die Kreuzung mit der U42 verlagern sollte.
Man hätte dann gute Umstiege z.B. aus Grevel nach Münster. Der jetzige Halt in Kirchderne liegt ziemlich blöd.
103612 schrieb:
Die Verlängerung bis Kirchderne Bahnhof finde ich nicht so gut, da man den SPNV Halt wie ich finde besser an die Kreuzung mit der U42 verlagern sollte.
Man hätte dann gute Umstiege z.B. aus Grevel nach Münster. Der jetzige Halt in Kirchderne liegt ziemlich blöd.
Dieser Hp. hat tatsächlich wohl eher historische Gründe und wurde über Busse einigermaßen eingebunden. Allerdings dürfte eine U44 bis dort auch kein großes Potential bieten. Ein Kreuzungsbahnhof U42/DB läge noch weiter ab vom Schuss und wäre sehr schwierig ins Busnetz einzubinden.
Gut vorstellen könnte ich mir eine (Wieder-)verlängerung der U44 bis Alt-Scharnhorst.
Die Straßenbahn nach Alt-Scharnhorst fuhr auch nur bis zur Rüschebrinkstraße; die ausgeblickte Verlängerung fährt auch parallel zur Rüschebrinkstraße.
eine Weiterführung von Kirchderne Bf zur U42 wird an den Kosten der Kreuzung der Eisenbahn und man müßte die Trasse auf die Straße Im Karrenberg legen. Das ist autofeindlich...
Eine Bü-Beseitigung müßte eh mal kommen.
Verlängerung U 44

Gemach, Gemach! So schnell wird das in Dortmund nichts!
Diskutiert wird ja schon seit Jahren tlw. seit Jahrzehnten.
Verlängerung nach Kirchlinde wurde schon genauso oft auf das Trapez gehoben wie der zweigleisige DB- Ausbau Lünen-Münster - der erste Bagger lt. seinerzeitigen Pressebericht rostet seit ca. 20 Jahren vor sich hin.
Verlängerung der 404 / U44 über die Westfalenhütte ist auch schon älteren Datums.
Verlängerung nach Wellinghofen - dort bildete sich einst eine BI die allen Ernstes und noch viel schlimmer unwidersprochen behauptete, das die Bahn ein Kindergartengelände durchschneiden würde und die Kinder hinter hohen Zäunen eingesperrt müssten damit die Bahn nicht Blutbäder a la der Weiße Hai anrichtet u.s.w.
Gerade ist mal wieder der dritte Versuch für ein Hauptbahnhofs UFO Thema der politischen und geldgeilen Tagträumer, so gegen 2024 sind dann auch alle Bahnsteige im HBF per Aufzug zu erreichen - "nur" 40 Jahre nach Düsseldorf über die in DO so gerne gestänkert wird.
Nicht gemach, gemach.
Es wird kommen, weil es jetzt seinen formalen Weg nimmt.
Im Stadtbahnkonzept steht Kirchlinde drin, aber nur im weiteren Bedarf.
Aber auch daran scheint jemand zu arbeiten, um letztendlich eine Machbarkeitsvorlage für den Verwaltungsvorstand zu machen.

PS: In Wellinghofen sollten die verlängerte U49 im Tunnel zwischen Kirche u Kita verlaufen. "Natürlich" fäält eine Kirche in die Baugrube oder wird von den Erschütterungen zerstört...
PPS: Eine Verlängerung nur bis zur Zillestraße würde schon viel helfen, die Leerkilometer der Gelenkbusse nach Hacheney zu reduzieren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.20 09:55.
ingo st. schrieb:
PPS: Eine Verlängerung nur bis zur Zillestraße würde schon viel helfen, die Leerkilometer der Gelenkbusse nach Hacheney zu reduzieren.
Die hierfür zu errichtende Infrastruktur erzeugt zusätzliche Betriebskosten - das war das Gegenargument.
Kann man so sehen, immerhin bleiben die (direkten) Kosten für die Erneuerung der schon völlig zerdepperten Fahrbahn auf dem Hacheneyer Kirchweg erst einmal woanders hängen.

Lektüre 1: [www.wr.de]
Lektüre 2: [www.dortmund.de] (Ortskundige achten auf den Kontrast zwischen realisierten Straßen- und Schienenvorhaben)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.20 10:41.
PS: In Wellinghofen sollten die verlängerte U49 im Tunnel zwischen Kirche u Kita verlaufen. "Natürlich" fäält eine Kirche in die Baugrube oder wird von den Erschütterungen zerstört...

Beides wäre schrecklich aber nicht so "blutrünstig" gewesen.
Ich meine, meine "Geschichte" spielte sich noch vorher ab...…..
Derweil auf dem Hellweg zwischen Brackel und Asseln:
Männer mit Schüppen und Spitzhacke retten was zu retten ist von dem einen ausgenudelten Gleis der U43. Der jahrelang projektierte Ausbau kommt nicht in die Pötte. Der letzte, nun aber ganz gewisse Termin für den Baubeginn ist auch schon wieder verstrichen.
Erstmal sucht man eine Kanalbaufirma, dann eine Straßenbaufirma und zum Schluß eine Bahnbaufirma. Das kann 2025 werden, bis alles fertig ist.
ingo st. schrieb:
Erstmal sucht man eine Kanalbaufirma, dann eine Straßenbaufirma und zum Schluß eine Bahnbaufirma. Das kann 2025 werden, bis alles fertig ist.
Das hätte längst geschehen sein müssen.
Dortdorf eben, in hübschem roten Filz gewandet.