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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Hallo,

der Kauf von neuen U-Bahnwagen verzögert sich weiter.
Das Kammergericht Berlin hat den für den 17. Februar 2020 angesetzten Termin auf den 20. März 2020 verschoben.
Eine Begründung dazu nannte das Gericht nicht.

Pressemitteilung des Kammergerichts (Ganz nach unten scrollen).

Gruß,
Michael

http://www.michaeldittrich.de/images/mdbanner-2.gif http://www.strassenbahn-potsdam.de/images/banner-trampdm.jpg
Und der Kunde (Fahrgast)darf es ausbaden....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.20 13:42.
Der Kunde, welcher mit den gesetzlichen Regeln öffentlicher Vergaben bestens vertraut ist, hat ein eventuelles Nachprüfungsverfahren in seiner internen Terminplanung zu berücksichtigen und die Ausschreibung entsprechend frühzeitig zu veröffentlichen und die Vergabe ebenfalls entsprechend zu terminieren.
Barmer Bergbahn schrieb:
Der Kunde, welcher mit den gesetzlichen Regeln öffentlicher Vergaben bestens vertraut ist, hat ein eventuelles Nachprüfungsverfahren in seiner internen Terminplanung zu berücksichtigen und die Ausschreibung entsprechend frühzeitig zu veröffentlichen und die Vergabe ebenfalls entsprechend zu terminieren.
Das muß ich mir merken - wenn ich mal wieder Kunde in einem übervollen Zug der U-Bahnlinie 9, 8, 7, 6 usw. bin.
Marienfelde schrieb:
Das muß ich mir merken - wenn ich mal wieder Kunde in einem übervollen Zug der U-Bahnlinie 9, 8, 7, 6 usw. bin.
Mit Kunde meinte ich den Kunden im Vergabeverfahren, also die BVG. Wenn ihr den Fahrgast meint, bin ich bei euch. Dieser leidet unter der Fehlplanung der Ausschreibung.
Barmer Bergbahn schrieb:
Marienfelde schrieb:
Das muß ich mir merken - wenn ich mal wieder Kunde in einem übervollen Zug der U-Bahnlinie 9, 8, 7, 6 usw. bin.
Mit Kunde meinte ich den Kunden im Vergabeverfahren, also die BVG. Wenn ihr den Fahrgast meint, bin ich bei euch. Dieser leidet unter der Fehlplanung der Ausschreibung.
Weiß ich - und ich verstehe Deinen Standpunkt, ohne ihn zu teilen. Insbesondere die ja erst neuerdings bestehende Klagebefugnis unterlegener Anbieter wäre kritisch zu hinterfragen.

Das Vergaberecht in der jetzigen Form ist nach meiner Überzeugung nicht der Weisheit letzter Schluß. Vielleicht noch einmal der Rückblick zur Entscheidung der Vergabekammer, die vor einiger Zeit im Vergabeblog ausführlich gewürdigt wurde:
[www.vergabeblog.de]
Marienfelde schrieb:
Das muß ich mir merken - wenn ich mal wieder Kunde in einem übervollen Zug der U-Bahnlinie 9, 8, 7, 6 usw. bin.
Kunde Beförderungsfall!

übervoll wirtschaftlich besetzt!

Immer dran denken...

Re: [B] Kauf neuer U-Bahnwagen verzögert sich weiter

geschrieben von: Pio

Datum: 15.02.20 14:49

Es gibt zwei mögliche Gründe.
Auf Grund Nr.1 wird ganz dezent in einem Nebensatz hingewiesen. Dort steht: email z.Z. nicht möglich!
Wie in den Pressemedien schon ausführlich berichtet, hat man dort ein akutes PC Problem, welches sich auch auf die "Aktenlage" erheblich auswirkt.
Grund Nr.2 könnten Überlegungen mit dem Bombhomdeal zusammenhängen. Könnte ja sein das man sich in Frankreich bezüglich seiner Zukunftsfähig
erst einmal neu sortieren möchte und um Aufschub gebeten hat. Macht ja evtl. auch keinen guten Eindruck bei den anstehenden Entscheidungen, wenn
einer der beiden ganz großen in der Branche gegen einen aufstrebenden Mitwetbewerber vorgeht. Das könnte unangnehm auffallen und evtl. zu Auflagen
führen. Oder man tätigt schon Absprachen mit dritten. Hennigsdorf und Velten und ...liegen ja so nah.
Warten wir mal den neuen Termin, oder was auch immer kommen mag ab.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Welche Linien oder Lienenäste werden wohl zuerst eingestellt wegen Wagenmangel?

Frank aus der Prignitz

Re: [B] Kauf neuer U-Bahnwagen verzögert sich weiter

geschrieben von: nicolaas

Datum: 16.02.20 17:27

Marienfelde schrieb:
Vielleicht noch einmal der Rückblick zur Entscheidung der Vergabekammer, die vor einiger Zeit im Vergabeblog ausführlich gewürdigt wurde:
[www.vergabeblog.de]
Nicht zu übersehen sei jedoch der Hinweis, dass der Anwalt, der den Beitrag verfasst hatte, die Beigeladene, also Stadler, in dem Verfahren vor dem Berliner Kammergericht vertritt. Von dem was ich bisher so in Erfahrung bringen konnte hat die BVG reichlich Anlass gegeben, das Verfahren angreifbar zu machen. Kernproblem ist jedoch die ewig verschleppte Bestellung neuer Fahrzeuge wegen verweigerter Finanzierung durch den Berliner Senat.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.02.20 17:28.

Weg damit!

geschrieben von: Foesse

Datum: 16.02.20 20:57

Frank Schönow schrieb:
Welche Linien oder Lienenäste werden wohl zuerst eingestellt wegen Wagenmangel?
Guten Abend,

am besten zunächst die ganzen Hirngespinste der U-Bahn-Fetischisten, die Straßenbahnen aus ideologischen Gründen ablehnen, weil dann die ganzen Autochens oben angeblich nicht mehr so schön rasen könnten.

Grüße
Foesse

Polemik?

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 17.02.20 08:46

Foesse schrieb:
Frank Schönow schrieb:
Welche Linien oder Lienenäste werden wohl zuerst eingestellt wegen Wagenmangel?
Guten Abend,

am besten zunächst die ganzen Hirngespinste der U-Bahn-Fetischisten, die Straßenbahnen aus ideologischen Gründen ablehnen, weil dann die ganzen Autochens oben angeblich nicht mehr so schön rasen könnten.

Grüße
Foesse

Was soll diese Polemik auf meine ernst gemeinte Frage?

Frank aus der Prignitz
Frank Schönow schrieb:
Welche Linien oder Lienenäste werden wohl zuerst eingestellt wegen Wagenmangel?
Am stärksten unter Druck stehen die Großprofillinien 6, 7, 8 und 9. Für die Kleinprofillinien 1 - 4 gab bzw. gibt es eine Entlastung durch die neuen IK-Züge; ebenso für die Ostberliner Großprofillinie 5 wegen der für sie angeschafften für das Großprofil angepaßten 11 Vierwagenzüge der Serie IK 17 (also 5 1/2 Achtwagenzüge).

Eine Einstellung z.B. der "U 8 Nord" wegen Wagenmangels wird man hoffentlich verhindern können, aber an die im Nahverkehrsplan ja eigentlich vorgesehenen Verdichtungen der Zugabstände auf 3 - 4 Minuten zur HVZ ist b.a.w. überhaupt nicht zu denken.

Eher ist mit weiteren Ausdünnungen auf den genannten vier Linien zu rechnen, um die betriebliche Stabilität überhaupt aufrechterhalten zu können - je nachdem, wie groß weitere Abgänge bei den F-Zügen sind und wann die dringend benötigten neuen Züge bestellt und vor allem geliefert werden können.

"Kernproblem ist jedoch die ewig verschleppte Bestellung neuer Fahrzeuge wegen verweigerter Finanzierung durch den Berliner Senat", schrieb nicolaas weiter oben - das ist wohl wahr.

Re: Polemik?

geschrieben von: Stundentakt

Datum: 17.02.20 14:51

Frank Schönow schrieb:
Zitat:
Was soll diese Polemik auf meine ernst gemeinte Frage?
Wenn sich eine Diskrepanz auftut zwischen gemeint und verstanden, war möglicherweise schon die Frage nicht frei von Polemik...
Pio schrieb:
Es gibt zwei mögliche Gründe.

Die Berliner Zeitung nennt einen dritten: Danach hat die Klägerin nach Akteneinsicht einen Schriftsatz verfaßt und der wurde den Prozeßbeteiligten zugestellt. Damit diese auch Zeit haben den Schriftsatz zu lesen wurde der Termin verschoben.

Knut