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In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: Georgi

Datum: 10.02.20 09:10

Bauschäden, Asbest und gefährliche Wandplatten: Die Untergrundbahn braucht eine Milliardensumme. Ein Überblick über wichtige Projekte.

[www.berliner-zeitung.de]

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: Oepeenvau1971

Datum: 10.02.20 09:53

Nehmt das Geld vom Flughafen BER ;-)
Die ehemalige Reichshauptstadt kann ja ohnehin nicht mit Steuergeldern umgehen.
Repräsentieren geht zumeist zu Lasten WICHTIGER Dinge.

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: def

Datum: 10.02.20 11:56

Oepeenvau1971 schrieb:Zitat:
Nehmt das Geld vom Flughafen BER ;-)
Die ehemalige Reichshauptstadt kann ja ohnehin nicht mit Steuergeldern umgehen.
Repräsentieren geht zumeist zu Lasten WICHTIGER Dinge.
Jaja, in Köln, Stuttgart oder Hamburg klappt das mit dem Bauen bekanntlich viel besser. Die finanzielle Lage Berlins ist übrigens auch nicht auf Repräsentationsbauten zurückzuführen (einige Schlagworte ohne Anspruch auf Vollständigkeit: CDU-versursachter Bankenskandal Ende der 90er Jahre, Deindustrialisierung des Berliner Ostens nach der Wende, und doppelte Verwaltungsstrukturen in der Nachwendezeit). Auch bröckelnde Infrastruktur ist ja nun wahrlich kein Berlin-exklusives, sondern ein bundesweites Problem.

Ich will übrigens nicht behaupten, dass in Berlin immer alles glatt läuft und bin bei Berlin-Witzen gern dabei (wäre ich in Bezug auf meine Heimatstadt humorlos, wäre ich Dresdner). Aber die Hihi-die-in-Berlin-können-nicht-bauen-Schenkelklopfer sind irgendwann langweilig. Und kein Witz wird besser, wenn man ihn zum zweitausendsten Mal erzählt.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 12:03.

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: duesselmartin

Datum: 10.02.20 13:22

Ich würde gerne meiner Duisburger DVG gerne gegen die BVG eintauschen.

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: Sven Vollrath

Datum: 10.02.20 21:06

Wer U-Bahnen als Stadt oder Land baut sollte sich auch Gedanken um deren Unterhaltung machen. Spätestens nach 50 Jahren muss eine Grundüberholung her, da ist es nicht mit einer Malerkolonne getan......

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: Tatrafahrer

Datum: 11.02.20 18:16

Soweit können doch aber diese Volksvertreter nicht denken!
Schau sie dir an, zu jung, zu unerfahren, zu desinteressiert.

Schau dir allein nur die Spitzen an! Herr Müller.
Erst wollte er Olympia in die Stadt holen...
Dann das 365€ ÖPNV Ticket...
Die AAA nach Berlin holen - aber mit den Grünen eine Autofreie Stadt haben wollen...
Sein Dienstwagen - DIE Dreckschleuder bundesweit...!
usw
usw....

Schaut euch mal aktuell in der Stadt Brandenburg die Brückenbaustelle an - und Berlin hat mehr Brücken als Venedig!!!

Re: In Berliner U-Bahnhöfen bröckelt der Beton

geschrieben von: def

Datum: 12.02.20 08:14

Tatrafahrer schrieb:Zitat:
Soweit können doch aber diese Volksvertreter nicht denken!
Schau sie dir an, zu jung, zu unerfahren, zu desinteressiert.
Wenn Bauten JETZT bröckeln, haben das nicht zwangsläufig die zu verantworten, die JETZT an der Macht sind. Denn dann wurden die Fehler schon vor 10, 20 Jahren gemacht. Und selbst da ist es ein bisschen billig, das allein den Politikern anzulasten: über Jahrzehnte war der - Achtung, Propagandabegriff! - schlanke Staat gefragt. Nichts durfte irgendwas kosten, Steuern waren böse und die schwarze Null stand über allem ("schwäbische Hausfrau"). Das war gesetzt. Wer das in seinem politischen Programm nicht voraussetzte, war weit von politischen Mehrheiten entfernt.

Die Fehlkonstruktion in der ÖPNV-Förderung (GVFG und seinerzeit das Pendant im Verhältnis BRD - West-Berlin) gibt es übrigens seit bald 50 Jahren: nämlich, dass Großprojekte in einem Maße gefördert werden, dass Kommunen die Förderung gern in Anspruch nehmen, die sich daraus ergebenden Investitionen 20, 30 Jahre später aber nicht.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!