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Hier in Köln fahren zur Zeit 9 verschiedene Bahnentypen, die im täglichen Liniendienst unterwegs sind. Ich finde das sehr viel und wüsste gerne, wie das in anderen Städten so ist.
Wir haben hier:

1. "20er" - Vier letzte Exemplare des Hochflur-Stadtbahnwagens Typ B "Kölner Bauart", 1. Generation Düwag, Baujahr (1973 Prototyp), 1977/1978, Seriennummern 2000 ff -- Ja, die alten Gurken sind immer noch täglich unterwegs, und ich liebe sie!

2. "21er" - Einen letzten Hochflur-Stadtbahnwagen B der 2. Generation Düwag, Baujahr 1983, Seriennummer 2100 ff, der Rest ist modernisiert/umgebaut und trägt die Seriennummern 2400 ff. Ich habe sie nie gemocht, die Umgebauten gefallen mir wesentlich besser.

3. "22er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der 3. Generation Düwag, Baujahr ca. 1989, Seriennummer 2200 ff, die mit nur einem Führerstand, die aber "@#$%& an @#$%& gekuppelt" Zweirichtungsfahrzeuge sind. Anfahrtgeräusche und -Gefühle sind gewöhnungsbedürftig, ich habe mich nach 30 Jahren dran gewöhnt.

4. "22-5er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der "3 1/2." Generation Waggon Union, Baujahr ca. 1990, Seriennummer 2250, die mit nur einem Führerstand, die aber "@#$%& an @#$%& gekuppelt" Zweirichtungsfahrzeuge sind. Sehen von außen kastiger, bulliger aus. Von innen sehr schrullig, fast kult. Fast.
Klang? :-(

5. "23er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der 4. Generation Düwag, Baujahr ca. 1993, Seriennummer 2300 ff, den 22ern ähnlich, nur mit zwei Führerständen. Hab ich nie gemocht, weil unglücklicherweise mit Fenstern, die zu hoch sind, um den Arm darauf abzulegen. Dr miese Klang liegt wohl am Drehstrom, von sowas hab ich keine Ahnung.

6. "K4000" - Niederflur-Stadtbahnwagen, waren wohl ein spektakuläres Billigangebot von Bombardier, um Fuß zu fassen in Europa damals , Baujahr ca. 1998, Seriennummer 4000 ff. Sind nur für 25 Jahre ausgelegt, fallen auch laut KVB schon fast auseinander. Die Ausschreibung für die Nachfolger läuft. Schönes 1990er Design, unverkennbarer Sound, aber absolut kein Platz für Kinderwagen o.ä.

7. "K5000" - Hochflur-Stadtbahnwagen Flexity Swift, Lowcost von Bombardier, verschiedene Baujahre um 2004, Seriennummer 5000 ff ("Plastikschrott"). Vibrieren vor allem an den Wagenenden extrem, es rutscht einem die Brille von der Nase (echt wahr!). Der Motorklang ist so ziemlich das Schlimmste, das ich je gehört habe von einem Schienenfahrzeug. Das Fahrgefühl kriegt die Schulnote 5. Leider hat die KVB davon sehr viele gekauft, sogar noch nachbestellt :-o
Die Bonner SWB haben sich an die Bestellung der KVB damals drangehänt und auch einige bestellt, allerdings aus qualitativen Gründen von einer Nachbestellung abgesehen.
Besser is.

8. "K4500" - Niederflur-Stadtbahnwagen Flexity Swift von Bombardier, Baujahr 2006?, Seriennummer 4500. Sollen angeblich fast baugleich mit den K5000ern sein, kann ich aber bis heute nicht glauben, weil die Dinger fahren wirklich prima - Schulnote 2+. Ich hoffe, sie fahren noch lange!)

9. "24er" Hochflur-Stadtbahnwagen B der 2. Generation, Baujahr ca. 1983, Seriennummer 2100, umgebaut und modernisiert, jetzt Seriennummer 2400 ff. Haben viele Kinderkrankheiten, gefallen mir aber von den Hochflurfahrzeugen mit am besten (2+) - nach den 20ern...

(10. Dazu kommen dann auch noch verschiedene Typen aus Bonn auf den Linien 16 und 18)


ff = fortfolgend, also 2000 ff = 2001, 2002, 2003, usw...



Für mich als Bahnfreak ist das natürlich toll, eine solche "Artenvielfalt" in Town zu haben, für ein Verkehrsunternehmen ist das aus wirtschaftlicher Sicht dann weniger toll, denn das bedeutet natürlich tjeoretisch ein riesiges Ersatzteillager, praktisch lange Ausfallzeiten, weil die Ersatzteile nicht alle auf Lager sind.

Ich weiß auch, dass in anderen Städten Straßenbahn und U-Bahn zwei verschiedene Baustellen sind, und dass in Köln Niederflur und Hochflur alles unter einem Hut sind - dadurch die Zahl 9 natürlich verzerrend groß dargestellt wird...

Wie ist das in anderen Städten?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 02:23.
Vor Allem wenn man das im Verhältnis zur Netzgröße setzt, bringt's immer noch Braunschweig: Fünf grundverschiedene Wagentypen auf dem relativ übersichtlichen Netz.
In Berlin tummeln sich auf dem Straßenbahnnetz - wenn man es ähnlich auseinander nimmt - sieben Wagentypen aus drei grundverschiedenen Familien.
Und der Rhein-Neckar-Raum kommt mit seinen vielen verschiedenen rnv-Variobahnen sicherlich auch auf 'ne hohe Zahl Wagentypen...
In München kommt man bei weit ausgelegter Betrachtungsweise auch auf neun (P/p, R2.2, R2.2-modernisiert, R3.3, S, T1.6, T2.7, T3.7, T4.7).
Hannover bietet drei Stadtbahn Typen.
20180522_121951.jpg
Tw 6000
20180228_161659.jpg
Tw 2000/2500
20190709_100934.jpg
Tw 3000

Gruß Olaf



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 08:29.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: TW337

Datum: 09.02.20 08:49

Kölnbahner schrieb:
Hier in Köln fahren zur Zeit 9 verschiedene Bahnentypen, die im täglichen Liniendienst unterwegs sind. Ich finde das sehr viel und wüsste gerne, wie das in anderen Städten so ist.
Wir haben hier:

1. "20er" - Vier letzte Exemplare des Hochflur-Stadtbahnwagens Typ B "Kölner Bauart", 1. Generation Düwag, Baujahr (1973 Prototyp), 1977/1978, Seriennummern 2000 ff -- Ja, die alten Gurken sind immer noch täglich unterwegs, und ich liebe sie!

2. "21er" - Einen letzten Hochflur-Stadtbahnwagen B der 2. Generation Düwag, Baujahr 1983, Seriennummer 2100 ff, der Rest ist modernisiert/umgebaut und trägt die Seriennummern 2400 ff. Ich habe sie nie gemocht, die Umgebauten gefallen mir wesentlich besser.

3. "22er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der 3. Generation Düwag, Baujahr ca. 1989, Seriennummer 2200 ff, die mit nur einem Führerstand, die aber "@#$%& an @#$%& gekuppelt" Zweirichtungsfahrzeuge sind. Anfahrtgeräusche und -Gefühle sind gewöhnungsbedürftig, ich habe mich nach 30 Jahren dran gewöhnt.

4. "22-5er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der "3 1/2." Generation Waggon Union, Baujahr ca. 1990, Seriennummer 2250, die mit nur einem Führerstand, die aber "@#$%& an @#$%& gekuppelt" Zweirichtungsfahrzeuge sind. Sehen von außen kastiger, bulliger aus. Von innen sehr schrullig, fast kult. Fast.
Klang? :-(

5. "23er" - Hochflur-Stadtbahnwagen B der 4. Generation Düwag, Baujahr ca. 1993, Seriennummer 2300 ff, den 22ern ähnlich, nur mit zwei Führerständen. Hab ich nie gemocht, weil unglücklicherweise mit Fenstern, die zu hoch sind, um den Arm darauf abzulegen. Dr miese Klang liegt wohl am Drehstrom, von sowas hab ich keine Ahnung.

6. "K4000" - Niederflur-Stadtbahnwagen, waren wohl ein spektakuläres Billigangebot von Bombardier, um Fuß zu fassen in Europa damals , Baujahr ca. 1998, Seriennummer 4000 ff. Sind nur für 25 Jahre ausgelegt, fallen auch laut KVB schon fast auseinander. Die Ausschreibung für die Nachfolger läuft. Schönes 1990er Design, unverkennbarer Sound, aber absolut kein Platz für Kinderwagen o.ä.

7. "K5000" - Hochflur-Stadtbahnwagen Flexity Swift, Lowcost von Bombardier, verschiedene Baujahre um 2004, Seriennummer 5000 ff ("Plastikschrott"). Vibrieren vor allem an den Wagenenden extrem, es rutscht einem die Brille von der Nase (echt wahr!). Der Motorklang ist so ziemlich das Schlimmste, das ich je gehört habe von einem Schienenfahrzeug. Das Fahrgefühl kriegt die Schulnote 5. Leider hat die KVB davon sehr viele gekauft, sogar noch nachbestellt :-o
Die Bonner SWB haben sich an die Bestellung der KVB damals drangehänt und auch einige bestellt, allerdings aus qualitativen Gründen von einer Nachbestellung abgesehen.
Besser is.

8. "K4500" - Niederflur-Stadtbahnwagen Flexity Swift von Bombardier, Baujahr 2006?, Seriennummer 4500. Sollen angeblich fast baugleich mit den K5000ern sein, kann ich aber bis heute nicht glauben, weil die Dinger fahren wirklich prima - Schulnote 2+. Ich hoffe, sie fahren noch lange!)

9. "24er" Hochflur-Stadtbahnwagen B der 2. Generation, Baujahr ca. 1983, Seriennummer 2100, umgebaut und modernisiert, jetzt Seriennummer 2400 ff. Haben viele Kinderkrankheiten, gefallen mir aber von den Hochflurfahrzeugen mit am besten (2+) - nach den 20ern...

(10. Dazu kommen dann auch noch verschiedene Typen aus Bonn auf den


Für mich als Bahnfreak ist das natürlich toll, eine solche "Artenvielfalt" in Town zu haben, für ein Verkehrsunternehmen ist das aus wirtschaftlicher Sicht dann weniger toll, denn das bedeutet natürlich tjeoretisch ein riesiges Ersatzteillager, praktisch lange Ausfallzeiten, weil die Ersatzteile nicht alle auf Lager sind.

Ich weiß auch, dass in anderen Städten Straßenbahn und U-Bahn zwei verschiedene Baustellen sind, und dass in Köln Niederflur und Hochflur alles unter einem Hut sind - dadurch die Zahl 9 natürlich verzerrend groß dargestellt wird...

Wie ist das in anderen Städten?
Es sind 4 Baureihen in Köln Alles andere ist Haarspalterei
Guten Morgen!
In Tschechien z.B. die vielen Tatratypen
Plzen mit 13 verschiedenen Typen
Ostrava mit über 20 verschiedenen Typen
Brno mit über 20 verschiedenen Typen
MfG.
Ja, da lässt sich trefflich drüber streiten, ob jedes Facelift oder jede Modernisierungsvariante als ein Typ zu rechnen ist.....
Wenn ich mal die relative Typenvielfalt zugrunde lege dann würde Strausberg einen Spitzenplatz einnehmen:
- 4 Fahrzeuge bei 3 Typen (Tatra T6, KT8 und 2 Flexities)
Ja, darüber lässt sich natürlich streiten, muss man aber nicht. Das Thema ist von mir auch nicht als Schwanzvergleich gedacht und auch nicht als Biotop für Haarspaltereien, sondern mich interessiert einfach, wie das in anderen Städten so ist.

Das mit den tschechischen Städten z. B. finde ich dann sehr interessant. Da werd ich heut Nachmittag mal Herrn Google oder Frau Ecosia zu befragen... :)

Dank an Olaf für die Bilder.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 10:59.

Re: Bochum

geschrieben von: Altaria

Datum: 09.02.20 11:14

Siemens Stadbahnwagen B80 D 1435 mm
Stadler TANGO 1435 mm
DÜWAG Stadtbahnwagen M6 1000 mm
Siemens Nf-Stadtbahn MGT6D 1000 mm
Stadler Variobahn 1000 mm
Kölnbahner schrieb:
Das mit den tschechischen Städten z. B. finde ich dann sehr interessant.

Durch die große Zahl Gebrauchtfahrzeuge und den teils winzigen Serienlieferungen sind auch die polnischen Städte dahingehend interessant. Poznań müsste mit GT8 (ex Frankfurt), 105Na, Tatra RT6N1, Combino und Moderus Alpha, Beta, Gaga schon einen Spitzenplatz einnehmen, der nur noch von Kraków getoppt wird (105Na*, N8* [ex Nürnberg], GT8S/C* [ex Düsseldorf], E1 [ex Wien], NGT6*, NGT8 und Pesa 2014N, *jeweils mit Unterbauarten oder auch optisch verschiedenen Modernisierungsstufen).

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: Hendi

Datum: 09.02.20 11:33

In Nordhausen kommt es sehr darauf an, was man als eigenen Typ betrachtet.
Alle zwölf Fahrzeuge sind Combinos, allerdings lassen sich dabei fünf Varianten unterscheiden:
Erstmal gibt es eine Unterteilung in sechs Ein- und sechs Zweirichtungswagen.
Die Zweirichtungswagen teilen sich dann nochmal in drei "normale" Zweirichtungswagen (Combino Advanced) und drei Hybridwagen (Combino Duo) unterteilen.
Bei den Einrichtungswagen gibt es jeweils zwei Fahrzeuge des Combino Basic, des Combino Advanced und des Combino Classic, wobei sich diese nur in Baujahr, Aussehen und Inneneinrichtung unterscheiden, also nur bedingt als getrennte Fahrzeugtypen zu betrachten sind.

Je nach Grad der Haarspalterei könnte man also von einem, zwei, drei oder fünf Typen reden.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: Gernot

Datum: 09.02.20 11:38

Ob man die verschiedenen Bauserien und die technische Fortentwicklung des gleichen Typs unbedingt als eigene Baureihen ansehen muss?
Aber mal abgesehen davon sollte man berücksichtigen, dass die KVB ein im Vergleich recht großer Betrieb ist. Da ist eine größere Vielfalt eher zu erwarten als bei einem Kleinbetrieb, der mit knapp 30 Fahrzeugen zwei oder drei Linien bedient. Das ist auch gut und richtig so, denn ob es wirklich so sinnvoll ist, auf einen Schlag - also innerhalb weniger Jahre - den kompletten Fuhrpark auszutauschen? Für Kleinbetriebe mag das noch angehen, aber nicht bei einem Bestand von fast 400 Triebwagen.
Die größte jemals in Köln vorhandene Serie waren die Düwag-Achtachser mit 200 Stück. (Nach deiner Rechnung könnte man auch die in verschiedene Bauserien unterteilen). Die ersten davon kamen 1963 aufs Gleis, die letzten wurden 45 Jahre später ausgemustert. Aber auch in deren Ära gab es immer mindestens zwei andere Typen, die gleichzeitig im Betriebsbestand waren. Und Splittergattungen mit fünf oder zehn Fahrzeugen hat man in Köln eigentlich fast immer vermieden.
Fazit: Eine gewisse Typenvielfalt ist bei größeren Betrieben eher die Regel als die Ausnahme. Sie ist aber angesichts der üblichen Lebensdauer von 25 - 40 Jahren und dem technischen Fortschritt sozusagen systemimmanent.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 11:40.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 09.02.20 11:46

Demnach hat Chemnitz 4 oder 6 Typen im Straßenbahnnetz aufzuweisen (in der Reihenfolge des Erscheinens):

1. Tatra T3Dm
2a. Variobahn ZR Stadt
2b. Variobahn ER Stadt
2c. Variobahn ZR Regio
3. Citylink
4. Skoda 35T

Beim Haare doppelt spalten kommt noch die Prototyp-Variobahn hinzu, die sich ja vom Serien-ER-Wagen weiter unterscheidet als ER und ZR untereinander. Dreifach Haare spalten würde bedeuten die T3Dm noch in führende, geführte sowie geführte Heck-an-Heck-fähige zu unterscheiden...

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
Hallo,

als Städte mit wirklich unterschiedlichen Fahrzeugtypen fallen mir spontan ein:

Mainz
M-Wagen, GT6M, Variobahn

Augsburg
M-Wagen, GT6M, Combino, Flexity

Freiburg
GT8 in zwei Varianten (Hochflur und mit Niederflurmittelteil), GT8Z (Niederflur), Combino (Basic und Advanced), Urbos

Interessant finde ich bei Fototouren immer, die neuesten und ältesten Fahrzeugtypen zusammen auf ein Bild zu bekommen. Oft gibt es nur kurze Übergangszeiten, in denen Vorgänger und ihre Ablösung gemeinsam im Einsatz sind.

Viele Spaß bei der weiteren Recherche!
Die Vielfalt gefällt mir in Köln tatsächlich auch sehr. Meist habe ich sogar die Möglichkeit, mich bei der Fahrt zur Arbeit/Schule für einen bestimmten Fahrzeugtyp zu entscheiden oder wenigstens ein wenig Einfluss darauf zu nehmen. - Und überhaupt einer der Gründe, warum ich überhaupt mit der Straßenbahn fahre, wo ich theoretisch auch mit RE/RB oder gar Bus fahren könnte...

Ich würde sogar 10 Typen dingfest machen, solange man die K5200 (nachfolgend beschaffte Serie 2010/2011) als eigenständige Baureihe auflistet...

Zitat:
1. "20er"
Alt, und das merkt man auch (leider). Ruckeln beim Anfahren, Sound kaum existent, und wirken leider runtergekommen - innen wie außen. Wen wunderts, die Tage dieser BR sind eh gezählt, was will man da noch investieren...

Zitat:
2. "21er"
- Wegen Umbau zu 2400er schon länger nicht mehr gefahren, kann mich nicht an negative Dinge erinnern, außer dass es kaum Sound beim Anfahren gab und die Sitze keine wirklich hohe Rückenlehne hatten...

Zitat:
3. "22er"
- Sound kaum vorhanden, aber ich liebe die Panoramafenster am Wagenende ohne Füherstand. Eine durchgängige Scheibe, trotz Knick, wo man eine gute Aussicht auf Strecke, Signale und Umgebung hat. Innenraumbeleuchtung ist ok. Beschleunigung mittelmäßig, da können die moderneren K5000 tatsächlich einfach mehr... Diese Plastiksitze mit der flachen Rückenlehne gefallen mir sogar recht gut. Andere Innenraumbeleuchtung, die Anordnung der Lampen ist unterschiedlich zu 21er/22er.

Zitat:
4. "22-5er"
Wie 22er, aber keine durchgängige Scheibe mehr, sondern ein dicker Holm versperrt den Panoramablick auf die Umgebung... :(

Zitat:
5. "23er"
Ich mag das Summen beim Anfahren. Habe aber den Eindruck von lauteren Rollgeräuschen, was aber vom Gleis abhängig sein mag.

Zitat:
6. "K4000"
Billig. Spaltmaße aus der Hölle, Türen wirken teilweise sehr instabil... Farbschema innen wirklich hässlich und sehr unangenehme Laufruhe. Ruckeln, beim Anfahren, aber auch lateral. Laut kreischende Fahrwerke, je nach Fahrzeug. Immerhin - der Anfahrsound gefällt mir tatsächlich recht gut.

Zitat:
7. "K5000"
Ähnlich K4000, aber der Sound... wie ein seit Jahren gequältes Fahrzeug, was um Hilfe schreit. Laufruhe stark vom Fahrzeug abhängig, bei hohen Geschwindigkeiten wird es - vor allem in Wagenmitte - durch ein hochfrequentes Kreischen teilweise uangenehm laut. Starke Vibrationen habe ich kaum wahrgenommen, aber wenn, dann richtig. Aber die Einzelsitze hinter dem Führerstand sind super! Hat man seine Ruhe und muss keine Plätze frei machen oder aufstehen...

Zitat:
8. "K5200"
Flexity Swift einer neueren Serie, Baujahr 2010/2011. Es gab kleine Anpassungen gegenüber K5000, der Einzelsitz am Führerstand wurde leider durch eine Rampe (?) in gelbem Metallgehäuse ersetzt... Sound ok, etwas unaufdringlicher als K5000, ebenso bessere Laufruhe, allerdings sind die Fahrzeuge auch noch nicht so alt. Neuerdings wurden manche Exemplare innen mit LED-Retrofits ausgerüstet. Kommt richtig gut.

Zitat:
9. "K4500"
Im Gegensatz zu K4000ern laufruhig und wirken auch besser verarbeitet. Vibrieren aber auch manchmal. Verglichen mit anderen Baureihen sehr starke Beschleunigung, kein Ruckeln beim Bremsen oder Anfahren. Teilweise mit LED-Leuchtstoffröhren-Retrofits ausgestattet, kommt ebenfalls richtig gut!

Zitat:
10. "24er"
Sound kaum existent. Sitze aus meiner Sicht deutlich unbequemer als in den anderen Baureihen, den Sitzen (vor allem in Wagenmitte) hätte eine etwas höhere Rückenlehne sehr gut gestanden... recht häufig Türstörungen o. Defekte, mich hat anfangs ein Ruckeln beim Anfahren gewundert, tritt aber scheinbar nicht bei allen Fahrzeugen auf (?). An sich gefällt mir der Innenraum aber richtig gut, ich vermute, dass die Innenraumbeleuchtung ebenfalls mit LED-Technik realisiert wurde.

Rechnet man die Bonner Baureihen dazu, wird es noch umfangreicher. Abwechslung wird einem in Köln-Bonn zumindest wirklich geboten, und da irgendwann die neuen HF6 kommen, kommen wir nach Ausmusterung der 2000er weiterhin auf 9 bzw. 10 Baureihen...

LG, Ludewicus
Zitat
7. "K5000" - Hochflur-Stadtbahnwagen Flexity Swift, Lowcost von Bombardier, verschiedene Baujahre um 2004, Seriennummer 5000 ff ("Plastikschrott"). Vibrieren vor allem an den Wagenenden extrem, es rutscht einem die Brille von der Nase (echt wahr!). Der Motorklang ist so ziemlich das Schlimmste, das ich je gehört habe von einem Schienenfahrzeug.

Ich kann hier nur zustimmen. Kann hier jemand sagen, ob die K5000 eigentlich Getriebeprobleme haben? Ich weiß noch, wie sich die anhörten, als die Teile neuer waren - und zwar besser. Ich bin jetzt vor einem Monat mit einigen mitgefahren und ich dachte bei den Fahrgeräuschen nur "Was ist denn da kaputt?". Immer dieses komische vom Leerlauf in die Beschleunigung einsetzende verzogene, fast schon kläglich klingende Surren. Das kann doch nur vom Getriebe stammen? Wie dem auch sei, die Fahrzeuge sehen schrottig aus und hören sich auch so an.

In Manchester klingen die Schwesterfahrzeuge anständiger, haben aber sicher auch komplett andere Drehgestelle, als die Kölner? Ich hoffe man ist dort mehr zufrieden.


Zitat
In München kommt man bei weit ausgelegter Betrachtungsweise auch auf neun (P/p, R2.2, R2.2-modernisiert, R3.3, S, T1.6, T2.7, T3.7, T4.7).

Bzgl. Artenvielfalt in München: Das ist der Variobahn zu verdanken, wäre man mit dieser zufriedener gewesen, hätte man nun nicht noch vier weitere Avenio-Varianten beschafft, denke ich. Ich erinnere mich gerne ins Jahr 2007 zurück, wo vor allem am Wochenende die Münchner Tram alleine von R-Wagen (R2.2 und R3.3) dominiert war. So schnell ändern sich die Zeiten.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 13:45.
Was Unterschiedlichkeit der Wagen angeht, ist Hiroshima auch ganz weit vorne mit dabei.
Dortmund:
NGT8 (Flexity)
Nach meinen Empfinden die schlimmsten Niederflurwagen, die man auf dem europäischen Markt anschaffen konnte. Quasi der K5000 in der Niederflurversion. Ruckelt ständig, hat andauernd Flachstellen, gerade an den antriebslosen Drehgestellen. (Werden die anders gebremst?)
Fahrgeräusch vom Antrieb eher langweilig aber nicht störend.
Fahrzeuge besitzen ausschwenkbare Trittstufen, was bei Niederlurfahrzeugen schon selten ist.

B80C
Die, zumindest meiner Meinung nach, besten B-Wagen, die Düwag gebaut hat. Zum Glück kein Drehstromantrieb, bei den Geruckel der B80D in Köln (warum nur da?) kriegt man ja Rückenschmerzen.
Fahrgeräusch: dank technischer Ausrüstung von ABB einzigartig bei B-Wagen. Stuttgart müsste bei den ersten DT-Baureihen die selben Antriebe haben.
Dank Choppersteuerung ein sehr ruhiges Fahrverhalten.
Den B80C gibt es in Dortmund auch als längere Version, bei denen wären stärkere Antriebe vorteilhaft, man merkt schon, dass die 8-Achser eine langsamere Beschleunigung haben.

B100S
Aus Bonn gekauft, anfangs blaues Wunder genannt.
Kurz und knapp: sie wurden kapput moderniesiert, hat neue und alte Technik verbunden, Elektrotüren verbaut, die anfälliger sind, als die Drucklufttüren es jemals waren, trotz einer längeren Testphase beim Wagen 408, wo die "Testtür" eigentlich immer defekt war.
Mitlerweile hat man zumindest die ZUB-Probleme im Griff bekommen. Eingesetzt werden sie nur auf der U42.
Fahrgeräusch ist in Ordnung. Ruckeln trotz Schaltwerkantrieb nicht so schlimm, wie beim M6S der Bogestra.
118 640 - 2 schrieb:
Hannover bietet drei Stadtbahn Typen.
Wenn man ganz penibel ist, kommt man auf 13 Baureihen:
6117 - 6163 4 Wagen 2. Serie
6194 - 6205 7 Wagen 3. Serie
6206 - 6230 24 Wagen 4. Serie
6232 - 6250 18 Wagen 5. Serie
6231 - 6239 2 Wagen 5. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
6251 - 6258 8 Wagen 6. Serie
6259 - 6260 2 Wagen 6. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
2001 - 2010 9 Wagen mit den alten Haltestangen
2011 - 2048 38 Wagen mit den neuen Haltestangen
2501 - 2515 15 Wagen mit den alten Haltestangen
2516 - 2596 81 Wagen mit den neuen Haltestangen
3001 - 3050 50 Wagen mit Fußboden in beige
3051 - 3142 92 Wagen mit Fußboden in anthrazit

Oder?
Heiko123 schrieb:
Was Unterschiedlichkeit der Wagen angeht, ist Hiroshima auch ganz weit vorne mit dabei.

Ja, jede Menge Kleinstserien uralter Wagen, großenteils gebraucht übernommen. Allerdings mit abnehmendem Trend. Kochi liegt da übrigens in ähnlicher Größenordnung. Und das sind echte Unterschiede, nicht nur unterschiedliche Griffstangen oder Leuchtstoffröhren, auch wenn die Basis der japanischen Vierachser von etwa 1940 bis 1967 praktisch die selbe geblieben ist.
Komplett ohne jede „Haarspalterei“ bringt es Leipzig aktuell auf 6 definitiv komplett verschiedene Typen im Planbetrieb: Tatra T4, Leoliner, NGT8, NGT10, NGT12 und die NB4-Beiwagen. Damit ist man im „Ranking“ eigentlich ganz gut dabei.

WE

Re: Bochum

geschrieben von: CHB

Datum: 09.02.20 21:25

Altaria schrieb:
Siemens Stadbahnwagen B80 D 1435 mm
Stadler TANGO 1435 mm
DÜWAG Stadtbahnwagen M6 1000 mm
Siemens Nf-Stadtbahn MGT6D 1000 mm
Stadler Variobahn 1000 mm
Es ging um "gleiche Schienen", und somit ist es eine 2er- und eine 3er-Gruppe, da die 1435 mm-U35 vom übrigen 1000 mm-Netz komplett isoliert ist.
Schwarz-Fahrer schrieb:
118 640 - 2 schrieb:
Hannover bietet drei Stadtbahn Typen.
Wenn man ganz penibel ist, kommt man auf 13 Baureihen:
6117 - 6163 4 Wagen 2. Serie
6194 - 6205 7 Wagen 3. Serie
6206 - 6230 24 Wagen 4. Serie
6232 - 6250 18 Wagen 5. Serie
6231 - 6239 2 Wagen 5. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
6251 - 6258 8 Wagen 6. Serie
6259 - 6260 2 Wagen 6. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
2001 - 2010 9 Wagen mit den alten Haltestangen
2011 - 2048 38 Wagen mit den neuen Haltestangen
2501 - 2515 15 Wagen mit den alten Haltestangen
2516 - 2596 81 Wagen mit den neuen Haltestangen
3001 - 3050 50 Wagen mit Fußboden in beige
3051 - 3142 92 Wagen mit Fußboden in anthrazit

Oder?
Es sind ganze 3 Typen. Lediglich die 2000/2500 könnte man splitten. Demnach 4 Typen.

Re: Bochum

geschrieben von: sepruecom

Datum: 10.02.20 06:55

nur weil die Spurweite verschieden ist, können die Schienen ja von gleicher Art sein. Wenn wir schon Haare spalten wollen, dann richtig ;-)

Gruss, sepruecom

Aus einem sozialistischen System ein kapitalistisches zu machen, ist, wie aus einem Omelett ein intaktes Ei zu machen (Unbekannter Verfasser)

Der gescheiterte US-Präsidentschaftskandidat John McCain zu seiner Nachtruhe: Seit seiner Niederlage schlafe er wie ein Baby: "Zwei Stunden schlafen, aufwachen und heulen, zwei Stunden schlafen". Quelle
Naumburg bringt es zwar nur auf 4 Typen (Lindner, ET54, T57 und Reko), aber das bei nicht einmal 3 km Streckenlänge, also etwa 1,3 Typen pro Streckenkilometer.

Re: Bochum

geschrieben von: Ruhri

Datum: 10.02.20 09:34

Altaria schrieb:
Siemens Stadbahnwagen B80 D 1435 mm
Die B80D gibt es bekanntlich in zwei Baulosen. Gab es aber zu beachtende Unterschiede?

Zitat:
Stadler TANGO 1435 mm

Demnächst auch mit zweitem Baulos unterwegs, aber für eine aktuelle Momentaufnahme kommen sie natürlich noch nicht in Frage.

Zitat:
DÜWAG Stadtbahnwagen M6 1000 mm

M6S, um genau zu sein. Die moderneren M6C gab es mal, sind aber bereits alle weg. Die M6S fahren auch gerade ihre letzten Kilometer.

Zitat:
Siemens Nf-Stadtbahn MGT6D 1000 mm

Betreiberkennung: NF6D - auch bald weg.

Zitat:
Stadler Variobahn 1000 mm

Die 500er und die neuere 100er Serie unterscheiden sich nicht nur im leicht unterschiedlichen Lack. Die Variobahnen der 500er Serie hätten wegen geänderter Crash-Normen nicht mehr bestellt werden dürfen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 09:35.
Budapest hat acht - Ganz-Gelenkwagen und Tatras, beide mit Originaltechnik bzw. modernisiert, TW6000, Combinos und CAF's zweier Größe.

Szeged ist Kleinbetrieb, dort gibt's aber T6 und KT4 in einer Unmenge von Modernisierungsvarianten (einschl. Beitriebwagen) und PESA.

Echt vielfältig können auch polnische Betriebe sein, sogar dann, wenn die 105er als eine einzige Baureihe betrachtet werden, insbesondere Warschau, Krakau und Poznan... aber auch Wrocław und Łódz.

Empfehlenswert immer wieder die Tabellen von transphoto.org zu stöbern, dort ist eine Option für Baureihenliste zu wählen.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: 707

Datum: 10.02.20 12:43

Düsseldorf

GT8SU
B80 Stahl
B80 Alu
NF6
NF8/10
NF8U
HF6

Recht überschaubar :-)

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: qpaly

Datum: 10.02.20 12:59

Zitat TW337:
> Es sind 4 Baureihen in Köln Alles andere ist Haarspalterei

Danke für das Vollzitat, ohne das hätte ich Dein komplizierte Aussage nie verstanden.
Gruß Christian

Ich lese und beantworte keine PM.
Zwotens sehe ich keine Signaturen; hier steht, wie ich das erreicht habe.

Re: Bochum

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 10.02.20 13:25

Ruhri schrieb:
Die 500er und die neuere 100er Serie unterscheiden sich nicht nur im leicht unterschiedlichen Lack. Die Variobahnen der 500er Serie hätten wegen geänderter Crash-Normen nicht mehr bestellt werden dürfen.
Und der geänderte Lack beeinflusst das Crashverhalten? Respekt, solche Farbe will ich auch 😉

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
Kölnbahner schrieb:
Hier in Köln fahren zur Zeit 9 verschiedene Bahnentypen, die im täglichen Liniendienst unterwegs sind. Ich finde das sehr viel und wüsste gerne, wie das in anderen Städten so ist.
Wir haben hier:

1. "20er" - Vier letzte Exemplare des Hochflur-Stadtbahnwagens Typ B "Kölner Bauart", 1. Generation Düwag, Baujahr (1973 Prototyp), 1977/1978, Seriennummern 2000 ff -- Ja, die alten Gurken sind immer noch täglich unterwegs, und ich liebe sie!

2. "21er" - Einen letzten Hochflur-Stadtbahnwagen B der 2. Generation Düwag, Baujahr 1983, Seriennummer 2100 ff, der Rest ist modernisiert/umgebaut und trägt die Seriennummern 2400 ff. Ich habe sie nie gemocht, die Umgebauten gefallen mir wesentlich besser.

Die 2000er sind von 1976/77. Ausnahme: KBE.
Die 2100er sind von 1984.


Dortmundriver schrieb:
Zitat:
B80C
Die, zumindest meiner Meinung nach, besten B-Wagen, die Düwag gebaut hat.
Als beste B-Wagen sehe ich die B100C.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 14:11.

Berliner U-Bahn

geschrieben von: cinéma

Datum: 10.02.20 14:13

Wie sieht es bei der Berliner U-Bahn aus, da sollte man doch auch auf mindestens acht Typen kommen?
tram1212 schrieb:
Schwarz-Fahrer schrieb:
118 640 - 2 schrieb:
Hannover bietet drei Stadtbahn Typen.
Wenn man ganz penibel ist, kommt man auf 13 Baureihen:
6117 - 6163 4 Wagen 2. Serie
6194 - 6205 7 Wagen 3. Serie
6206 - 6230 24 Wagen 4. Serie
6232 - 6250 18 Wagen 5. Serie
6231 - 6239 2 Wagen 5. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
6251 - 6258 8 Wagen 6. Serie
6259 - 6260 2 Wagen 6. Serie mit der aktuellen Modernisierung mit LED-Röhren
2001 - 2010 9 Wagen mit den alten Haltestangen
2011 - 2048 38 Wagen mit den neuen Haltestangen
2501 - 2515 15 Wagen mit den alten Haltestangen
2516 - 2596 81 Wagen mit den neuen Haltestangen
3001 - 3050 50 Wagen mit Fußboden in beige
3051 - 3142 92 Wagen mit Fußboden in anthrazit

Oder?
Es sind ganze 3 Typen. Lediglich die 2000/2500 könnte man splitten. Demnach 4 Typen.
Ich wollte ja nur aufzeigen, wie unklar die Zahl der Wagentypen ist, wenn unklar ist, wie weit der Fuhrpark differenziert werden soll. Soll man so stark differenziert wie der Threadersteller oder zählen nur Grundtypen? Verschiedene Städte zu vergleichen ist unsinnig, solange das nicht geklärt ist.
2000 und 2500 sind der gleiche Typ, klar, man muss sie bei der Einsatzplanung aber unterscheiden. Und beim 6000er soll man Wagen bis 6205 von denen ab 6206 unterscheiden, damit jeder Zug mindestens einen Eingang ohne Mittelstange hat.

Re: Bochum

geschrieben von: 143 828

Datum: 10.02.20 15:19

T3R.PV schrieb:
Ruhri schrieb:
Die 500er und die neuere 100er Serie unterscheiden sich nicht nur im leicht unterschiedlichen Lack. Die Variobahnen der 500er Serie hätten wegen geänderter Crash-Normen nicht mehr bestellt werden dürfen.
Und der geänderte Lack beeinflusst das Crashverhalten? Respekt, solche Farbe will ich auch 😉
Kleiner Frechdachs, du.
Schwarz-Fahrer schrieb:
Soll man so stark differenziert wie der Threadersteller oder zählen nur Grundtypen? Verschiedene Städte zu vergleichen ist unsinnig, solange das nicht geklärt ist.

Genau das habe ich mir auch gedacht. Gibt es in Berlin nun lediglich drei Wagentypen? Oder in München vier? Immerhin laufen dort sowohl GT6N als auch GT8N unter "Baureihe R"...
Ich fänd's schon schön, wenn ein bißchen beschrieben wird, was die Unterschiede der verchiedenen Gattungen dann sind, finde dss bisher ziemlich interessant hier.
Gerne auch mit Fotos, wie Olaf aus Hannover.

Aber es soll sich keiner verpflichtet fühlen, hier eine Diplomarbeit erstellen zu müssen...

Stuttgart

geschrieben von: AlexB2507

Datum: 10.02.20 17:38

Stuttgart:
1 Typ
3 Generationen
10 Serien
Dann noch den DT8.S der ja modernisierte 1. Generation ist.

Und 2 Gleisbauloks, 2 Schotterwagen, 1 Scheinentransportwagen, 2 Schleif(bei)wagen, 2 Steuerwagen und 2 halbe Stadtbahnprototypen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 17:39.

Re: Stuttgart

geschrieben von: Gerhard

Datum: 10.02.20 19:42

AlexB2507 schrieb:
Stuttgart:
1 Typ
3 Generationen
10 Serien
Dann noch den DT8.S der ja modernisierte 1. Generation ist.

Und 2 Gleisbauloks, 2 Schotterwagen, 1 Scheinentransportwagen, 2 Schleif(bei)wagen, 2 Steuerwagen und 2 halbe Stadtbahnprototypen

Hallo Alex,

Deine Betrachtung ist m. E. völlig schräg. Es gibt im Betrieb vier Typen von Stadtbahnwagen aus 10 Bau- und ein bis zwei Umbauserien. DT8.5 bis DT8.9 sind alle in den DT8-S aufgegangen, DT8.4 gibt es noch, davon sind nur einige ganz wenige zu -S geworden. Weitere Typen sind die DT8.10 und .11 sowie .12 und 14. Diese Doppelserien unterscheiden sich von einander und von den DT8.4 und -S erheblich und sie sind auch nicht kompatibel. Das kann man nur schwerlich als denselben Fahrzeugtyp bezeichnen. Ob man die -S und die nicht-modernisierten als einen Typ sieht, ist m. E. auch schon zweifelhaft, aber eher eine Fan-Diskussion, denke ich.
Die DT8.1 bis .3 waren die Prototypen, davon sind zwar zwei Hälften noch da, aber seit Jahrzehnten nicht mehr betriebsfähig, also nicht im Betrieb zu erleben. Und auf demselben Netz stehen sie nur, wenn Du die Meterspurfahrzeuge des Adhäsionsbetriebs auch dazuzählst. Die Seilbahn und die Zacke sind in der Tat raus, weil nicht auf demselben Netz. Dies ist mit den Fahrzeugen der Linie 23 anders, da gibt es nach wie vor GT4, DoT4, T2, B0 ("Schiffle"), GS-TW, 270er, 1300er, 400er, Nachbau-1200er aus Reutlingen. Gleiches Netz, konzessionierte Linie. Neben den oben gennannten Arbeitswagen gibt es noch den Meterspur-Schleifzug. Letztes Jahr war zusätzlich der Freiburger GT4 da, noch ein Typ; der Halberstädter war ja ein Stuttgarter.

Viele Grüße

Gerhard.
Die 2100er sind Baujahr 1984/85
die 2300er sind Baujahr 1996 und gehören auch zur 3. Generation

Re: Berliner U-Bahn

geschrieben von: cinéma

Datum: 11.02.20 15:57

So, bei der Berliner U-Bahn komme ich auf fünf Typengruppen beim Kleinprofil und zehn beim Großprofil. Allerdings ist die Abgrenzung gar nicht so einfach, man kann das Ganze bestimmt auch anders ordnen.
cinéma schrieb:
Die 2000er sind von 1976/77. Ausnahme: KBE.
Die 2000er sind von 1976/77. Ausnahme: KBE.Die 2100er sind von 1984.
Die 2000er der KBE (2095-2099) waren Baujahr 1977. Die letzten 2000er (2050-2054) aus dem Baujahr 1978 wurden wegen der reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und der damals geplanten Erweiterung zu Achtachsern den KVB zugeordnet.

Die 2100er wurden von Mitte 1984 bis Mitte 1985 ausgeliefert. Zuletzt die acht KBE-Fahrzeuge. Die Wagen 2196-2199 bekamen sofort das neue KBE-Logo.

Re: Berliner U-Bahn

geschrieben von: no-night

Datum: 12.02.20 10:06

cinéma schrieb:
So, bei der Berliner U-Bahn komme ich auf fünf Typengruppen beim Kleinprofil und zehn beim Großprofil. Allerdings ist die Abgrenzung gar nicht so einfach, man kann das Ganze bestimmt auch anders ordnen.
Fünf bei Kleinprofil kommt nur dann aus, wenn die zwei sichtbar unterschiedlichen A3-Gattungen gesondert gezählt werden. Aber zehn Großprofil... das ist echt waghalsig, F-Wagen haben ca. 3-4 unterschiedlich aussehende Unterbauarten, und H ist ziemlich einheitlich. Rechnet man die "plan-nostalgie-"D's dazu, das ist noch immer weit davon.

Baureihenchaos

geschrieben von: Gernot

Datum: 12.02.20 11:34

Ich finde diese Aufdröselung in Unter-unterbaureihen doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. So nach der Methode: Wer findet mehr Unterschiede in kleinsten Details?
Faktisch ist es doch so, dass sich die Auslieferung einer neuen Baureihe meist über einen längeren Zeitraum erstreckt. Schienenfahrzeuge werden nun einmal nicht am Fließband mit einem Produktionstakt von einigen Minuten gebaut. Schon allein während der Lieferung einer Serie von sagen wir mal 25 Fahrzeugen, die sich über ein gutes Jahr erstreckt, kann es zu kleinen Unterschieden kommen, weil der Betrieb nach den ersten Erfahrungen mit den Serienfahrzeugen 1-6 ein paar Änderungswünsche hat. Und erst recht, wenn der Betrieb dann drei Jahre später ein weiteres Los dieser mittlerweile bewährten Baureihe bestellt. Die haben dann vielleicht andere Scheinwerfer, weil der Zulieferer die alten nicht mehr im Programm hat oder das Konkurrenzmodell etwas günstiger ist. Oder ein Bauteil, welches in der ersten Serie nachträglich im Betrieb eingebaut wurde, ist in der nächsten Serie schon werksseitig verbaut. Meist fällt so etwas dem Normalfahrgast überhaupt nicht auf, sondern ist was für Spezialisten.
Und wenn bei einem Wagen eine größere Reparatur außerhalb der Regelfrist stattfindet und dabei dann gleich die erst in einem Jahr fällige HU vorgezogen wird, kommen womöglich andere Sitze, Heizungen, Fahrgastinformationssysteme oder was weiß ich. Vielleicht hat man auch den Entwerter an einen anderen Ort montiert, weil man so besser zu den Abstellplätzen für Kinderwagen durchkommt. Und schon hat man wieder eine neue Splittergattung entdeckt und damit haben die Verkehrsbetriebe von Dingenskirchen bei insgsamt 44 Fahrzeugen 26 verschiedene Baureihen. Sieger im Forumsranking!!!!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 11:36.

Re: Berliner U-Bahn

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.02.20 18:48

no-night schrieb:
Fünf bei Kleinprofil kommt nur dann aus, wenn die zwei sichtbar unterschiedlichen A3-Gattungen gesondert gezählt werden. Aber zehn Großprofil... das ist echt waghalsig, F-Wagen haben ca. 3-4 unterschiedlich aussehende Unterbauarten, und H ist ziemlich einheitlich. Rechnet man die "plan-nostalgie-"D's dazu, das ist noch immer weit davon.

Man kann natürlich auch weniger ausdifferenzieren, ich habe beim Typ F die Unterarten separat gezählt, weil die Unterschiede dann ja schon in verschiedener Ausprägung vorhanden sind. Manchmal ist es nur die Optik, zum Teil aber auch deutliche technische Unterschiede wie z. B. verschiedene Antriebsarten und/oder Höchstgeschwindigkeiten ab Werk.* Da habe ich mich dann an der sehr feingliedrigen Ausdifferenzierung des B-Wagens im Laufe der Diskussion orientiert.

* So ist der Unterschied bspw. zwischen F74 und F76 wirklich hauptsächlich optischer Natur, aber der Unterschied zwischen z. B. F74 und F84 ist dann aufgrund des Drehstromantriebs und der Schwenkschiebetüren bei letzterem deutlich technischer Natur.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 18:58.

Re: Stuttgart

geschrieben von: ec paganini

Datum: 12.02.20 19:56

Gerhard schrieb:
AlexB2507 schrieb:
Stuttgart:
1 Typ
3 Generationen
10 Serien
Dann noch den DT8.S der ja modernisierte 1. Generation ist.

Und 2 Gleisbauloks, 2 Schotterwagen, 1 Scheinentransportwagen, 2 Schleif(bei)wagen, 2 Steuerwagen und 2 halbe Stadtbahnprototypen
Hallo Alex,

Deine Betrachtung ist m. E. völlig schräg. Es gibt im Betrieb vier Typen von Stadtbahnwagen aus 10 Bau- und ein bis zwei Umbauserien. DT8.5 bis DT8.9 sind alle in den DT8-S aufgegangen, DT8.4 gibt es noch, davon sind nur einige ganz wenige zu -S geworden. Weitere Typen sind die DT8.10 und .11 sowie .12 und 14. Diese Doppelserien unterscheiden sich von einander und von den DT8.4 und -S erheblich und sie sind auch nicht kompatibel. Das kann man nur schwerlich als denselben Fahrzeugtyp bezeichnen. Ob man die -S und die nicht-modernisierten als einen Typ sieht, ist m. E. auch schon zweifelhaft, aber eher eine Fan-Diskussion, denke ich.
Die DT8.1 bis .3 waren die Prototypen, davon sind zwar zwei Hälften noch da, aber seit Jahrzehnten nicht mehr betriebsfähig, also nicht im Betrieb zu erleben. Und auf demselben Netz stehen sie nur, wenn Du die Meterspurfahrzeuge des Adhäsionsbetriebs auch dazuzählst. Die Seilbahn und die Zacke sind in der Tat raus, weil nicht auf demselben Netz. Dies ist mit den Fahrzeugen der Linie 23 anders, da gibt es nach wie vor GT4, DoT4, T2, B0 ("Schiffle"), GS-TW, 270er, 1300er, 400er, Nachbau-1200er aus Reutlingen. Gleiches Netz, konzessionierte Linie. Neben den oben gennannten Arbeitswagen gibt es noch den Meterspur-Schleifzug. Letztes Jahr war zusätzlich der Freiburger GT4 da, noch ein Typ; der Halberstädter war ja ein Stuttgarter.

Viele Grüße

Gerhard.
Hallo Gerhard, man kann das natürlich noch weiter aufdröseln ;-)

DT8.4
DT8.4 spar-modernisiert
DT8S
DT8S mit neuen Türknöpfen innen ;-)
DT8.10
DT8.11
DT8.12
DT8.14
ZT4
Standseilbahn-Teakholzwagen

Wenn man das mal maximieren möchte :-)

LG Torsten

Karlsruhe hat 5 verschiedene Grundtypen

geschrieben von: Wessex Trains

Datum: 12.02.20 19:56

Hallo,

Karlsruhe kann mit 5 verschiedenen Grundtypen aufwarten:

Stadtbahnwagen 1 Richtungwagen gab es als 6-Achser Nummer 501-520 (nur noch Museumsbestand) und als 8-Achser Nummer 551 bis 590 sind noch mit etwa 8 Fahrzeugen im Regelbetrieb Mo-Fr unterwegs.

Stadtbahnwagen 2 Richtungswagen Mehrsystemwagen als Hochflurwagen Nummer 801-836 mit Choppersteuerung

Stadtbahnwagen 2 Richtungswagen Mehrsystemwagen als Mittelflurwagen Nummer 837-922 mit Drehstromsteuerung

Stadtbahnwagen ET2010 Mehrsystemwagen mit Drehstromsteuerung Nummer 923-964

Straßenbahnwagen Niederflurwagen mit Drehstromantrieb Nummer 221-265 und 301-325

Straßenbahn- und Stadtbahnwagen mit Drehstromantrieb NET 2012 Nummer 326-400

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: 1418

Datum: 12.02.20 20:52

Moin,
Zitat:
In Tschechien z.B. die vielen Tatratypen
Plzen mit 13 verschiedenen Typen
Ostrava mit über 20 verschiedenen Typen
Brno mit über 20 verschiedenen Typen
Das geht aber auch in die Haarspalterei, wenn man so will.
Für Brno beispielhaft mal die Grundtypen:
T3
K2
K3R
T6
KT8
Skoda 03T
Skoda 13T
VarioLF
VarioLF2
noch nicht im Einsatz, aber in Bau: EVO2
RT6N und VV60 sind nicht mehr im Einsatz.
Wenn man die verschiedenen Modernisierungsvarianten der Tatras alle einzeln mitzählt, kommt man auf deutlich mehr "Typen", was sich im Alltag aber dadurch relativiert, weil es dann typübergreifende Gleichteile z.B. bei der Antriebssteuerung gibt. Für die Werkstatt ist die Vielfalt daher kleiner als sie auf dem ersten Blick auf die nackten Zahlen aussieht.
In Ostrava sieht das insgesamt nicht viel anders aus:
T3
T6
KT8
Skoda 03T
Inekon Trio
VarioLF
VarioLF2
VarioLF3 (ER+ZR)
VarioLF2+
Stadler Tango
VV60
Auch hier gilt das für Brno zu den Gleichteilen geschriebene.
Das könnte man jetzt noch für die anderen tschechischen Betriebe fortsetzen.

Wie schon erwähnt, sind auch einige polnische Betriebe bei der Typenvielfalt weit vorne mit dabei. Hier wurde in der Vergangenheit so einiges herumexperimentiert, dabei so mancher Urrweg beschritten und nicht weiterverfolgt. Gerade aus der Anfangszeit der NF-Technik sind so viele Klein- und Kleinstserien sowie Einzelgänger entstanden, die bis auf wenige Einzelfälle auch noch im Einsatzbestand befinden. Mittlerweile ist die Technik ausgereifter, es werden wieder größere Stückzahlen beschafft.

MfG 1418
Ludewicus schrieb:
Die Vielfalt gefällt mir in Köln tatsächlich auch sehr. Meist habe ich sogar die Möglichkeit, mich bei der Fahrt zur Arbeit/Schule für einen bestimmten Fahrzeugtyp zu entscheiden oder wenigstens ein wenig Einfluss darauf zu nehmen. - Und überhaupt einer der Gründe, warum ich überhaupt mit der Straßenbahn fahre, wo ich theoretisch auch mit RE/RB oder gar Bus fahren könnte...

Ich würde sogar 10 Typen dingfest machen, solange man die K5200 (nachfolgend beschaffte Serie 2010/2011) als eigenständige Baureihe auflistet...

Zitat:
1. "20er"
Alt, und das merkt man auch (leider). Ruckeln beim Anfahren, Sound kaum existent, und wirken leider runtergekommen - innen wie außen. Wen wunderts, die Tage dieser BR sind eh gezählt, was will man da noch investieren...

Zitat:
2. "21er"
- Wegen Umbau zu 2400er schon länger nicht mehr gefahren, kann mich nicht an negative Dinge erinnern, außer dass es kaum Sound beim Anfahren gab und die Sitze keine wirklich hohe Rückenlehne hatten...

Zitat:
3. "22er"
- Sound kaum vorhanden, aber ich liebe die Panoramafenster am Wagenende ohne Füherstand. Eine durchgängige Scheibe, trotz Knick, wo man eine gute Aussicht auf Strecke, Signale und Umgebung hat. Innenraumbeleuchtung ist ok. Beschleunigung mittelmäßig, da können die moderneren K5000 tatsächlich einfach mehr... Diese Plastiksitze mit der flachen Rückenlehne gefallen mir sogar recht gut. Andere Innenraumbeleuchtung, die Anordnung der Lampen ist unterschiedlich zu 21er/22er.

Zitat:
4. "22-5er"
Wie 22er, aber keine durchgängige Scheibe mehr, sondern ein dicker Holm versperrt den Panoramablick auf die Umgebung... :(

Zitat:
5. "23er"
Ich mag das Summen beim Anfahren. Habe aber den Eindruck von lauteren Rollgeräuschen, was aber vom Gleis abhängig sein mag.

Zitat:
6. "K4000"
Billig. Spaltmaße aus der Hölle, Türen wirken teilweise sehr instabil... Farbschema innen wirklich hässlich und sehr unangenehme Laufruhe. Ruckeln, beim Anfahren, aber auch lateral. Laut kreischende Fahrwerke, je nach Fahrzeug. Immerhin - der Anfahrsound gefällt mir tatsächlich recht gut.

Zitat:
7. "K5000"
Ähnlich K4000, aber der Sound... wie ein seit Jahren gequältes Fahrzeug, was um Hilfe schreit. Laufruhe stark vom Fahrzeug abhängig, bei hohen Geschwindigkeiten wird es - vor allem in Wagenmitte - durch ein hochfrequentes Kreischen teilweise uangenehm laut. Starke Vibrationen habe ich kaum wahrgenommen, aber wenn, dann richtig. Aber die Einzelsitze hinter dem Führerstand sind super! Hat man seine Ruhe und muss keine Plätze frei machen oder aufstehen...

Zitat:
8. "K5200"
Flexity Swift einer neueren Serie, Baujahr 2010/2011. Es gab kleine Anpassungen gegenüber K5000, der Einzelsitz am Führerstand wurde leider durch eine Rampe (?) in gelbem Metallgehäuse ersetzt... Sound ok, etwas unaufdringlicher als K5000, ebenso bessere Laufruhe, allerdings sind die Fahrzeuge auch noch nicht so alt. Neuerdings wurden manche Exemplare innen mit LED-Retrofits ausgerüstet. Kommt richtig gut.

Zitat:
9. "K4500"
Im Gegensatz zu K4000ern laufruhig und wirken auch besser verarbeitet. Vibrieren aber auch manchmal. Verglichen mit anderen Baureihen sehr starke Beschleunigung, kein Ruckeln beim Bremsen oder Anfahren. Teilweise mit LED-Leuchtstoffröhren-Retrofits ausgestattet, kommt ebenfalls richtig gut!

Zitat:
10. "24er"
Sound kaum existent. Sitze aus meiner Sicht deutlich unbequemer als in den anderen Baureihen, den Sitzen (vor allem in Wagenmitte) hätte eine etwas höhere Rückenlehne sehr gut gestanden... recht häufig Türstörungen o. Defekte, mich hat anfangs ein Ruckeln beim Anfahren gewundert, tritt aber scheinbar nicht bei allen Fahrzeugen auf (?). An sich gefällt mir der Innenraum aber richtig gut, ich vermute, dass die Innenraumbeleuchtung ebenfalls mit LED-Technik realisiert wurde.

Rechnet man die Bonner Baureihen dazu, wird es noch umfangreicher. Abwechslung wird einem in Köln-Bonn zumindest wirklich geboten, und da irgendwann die neuen HF6 kommen, kommen wir nach Ausmusterung der 2000er weiterhin auf 9 bzw. 10 Baureihen...

LG, Ludewicus
** Für alle Nicht-Ortskundigen: Es geht um Köln.



Lutz, die 20er sind mittlerweile total runtergekommen. Man merkt, dass die KVB da keinen Cent mehr rein investiert als nötig. Noch nicht mal die Innenbeleuchtung wird halbwegs instand gehalten. Zuletzt saß ich in einer, da war es schummrig grün drinnen. Hat aber auch was... :-)

Die 21er sind so gut wie raus, nur noch eine übrig. Negative Dinge? Die schäbbige Aluverkleidungen an den Fahrerkabinen, die nachträglich angebracht wurden (vermutl. als billigstes Mittel gegen Graffitty) Das geht gar nicht.

22er und 22-5er: Das mit dem Holm an der Po-Seite bei den 22-5ern ist mir noch gar nicht aufgefallen (Arrsch-Seite darrf man ja hierr nicht schrreiben...). Muss ich mal drauf achten.

23er: Das Surren gefällt mir gar nicht, ich steh da eher auf "analogen" Sound. Die zu hoch gezogenen Armlehenen an den Fenstern sind für mich einfach nur Doofheit eines Konstrukteurs. Aber das ist mehr ein Problem vergangener Jahrzehnte, wann hat man heute schon mal einen Sitzplatz - und dann noch am Fenster?

24er: "Sound kaum existent" schreibst Du. Ja, warum wohl? Wie bei den 20ern und 21ern, damals hat man halt noch qualitativ gute Bahnen gebaut...

K4000: Was meinst Du genau mit Spaltmaßen aus der Hölle?

K4500: Wie Du schon schreibst: Sehr laufruhig, gerade für Niederflur sehr bemerkenswert. Wenn man die Laufruhe der NF 4500er vergleicht mit der der HF5000er, kein Vergleich. Unglaublich, dass die Dinger fast baugleich sein sollen!

K5000: Über die Klänge sind wir uns wohl alle einig hier: Geht gar nicht. Fahrgefühl auch. Wäre das Ding ein Auto würde es niemand kaufen. Ende.

Zu den in Köln fahrenden Bonner Bahnen: Ich empfinde sie alle als angenehmer. Die Zweiterstellten, wie auch die alten. Selbst die 75er (das heißt ja Baujahr 1975 !!!) haben eine erfreuliche Laufruhe in den Kölner Tunnels. Dafür quietschen sie erschreckend mehr. Wenn Du in Köln am Bf Mülheim stehst und 'ne Bonner Bahn kommte aus dem Rohr, dann brauchst Du nicht mehr zum HNO-Arzt um die die Ohren freispülen zu lassen, die sind leergeätzt. Ich glaub, die Brille ist dann auch sauber...
Kölnbahner schrieb:
** Für alle Nicht-Ortskundigen: Es geht um Köln.

22er und 22-5er: Das mit dem Holm an der Po-Seite bei den 22-5ern ist mir noch gar nicht aufgefallen (Arrsch-Seite darrf man ja hierr nicht schrreiben...). Muss ich mal drauf achten.
Die Duewag-Wagenkästen der Serie 2200 von 1987 waren eine völlige Neukonstruktion, die sich erheblich von den Wagenkästen Serien 2000 und 2100 unterscheidet. Das Heck wurde speziell für die Belange ohne Führerstand konzipiert. Die Waggon-Union hat dagegen weitgehend den ürsprünglichen Wagenkasten von 1973 (in Duewag-Lizenz) weitergebaut und nur etwas modifiziert. Außeredem wurden die Waggon-Union-Fahrzeuge symmetrisch gebaut, so dass bei einem klassischen Zweirichtungsfahrzeug mit zwei Führerständen keine Änderungen an der Konstruktion erforderlich gewesen wären.

Kölnbahner schrieb:
Die zu hoch gezogenen Armlehenen an den Fenstern sind für mich einfach nur Doofheit eines Konstrukteurs. Aber das ist mehr ein Problem vergangener Jahrzehnte, wann hat man heute schon mal einen Sitzplatz - und dann noch am Fenster?
Es wurde keine Armlehne hochgezogen und mit Doofheit hat das schonmal gar nichts zu tun! Bei den 2200ern der Duewag wurde die Unterkante der Fenster gegenüber den 2000ern und 2100ern soweit heruntergezogen, dass die Armlehne als Aluschiene in das Fenstergummi integriert werden konnte. Bei den 2300ern wurde leider auf die Aluschiene verzichtet. Die Fahrzeuge der Waggon-Union haben die gleichen Fenstermaße, wie der Serien 2000 und 2100 und daher Armlehnen unter den Fenstern.

Kölnbahner schrieb:
24er: "Sound kaum existent" schreibst Du. Ja, warum wohl? Wie bei den 20ern und 21ern, damals hat man halt noch qualitativ gute Bahnen gebaut...
"Sound" entsteht durch Umrichtertechnik und die ist bei den Fahrzeugen der Kölner Serien 2000, 2100 und 2400 schlichtweg nicht vorhanden. Dies Fahrzeuge habe klassische Schaltwerkstechnik mit Fahr- und Bremsstufen, daher kommt das Ruckeln.

Kölnbahner schrieb:
K4000: Was meinst Du genau mit Spaltmaßen aus der Hölle?
Die Wagenkästen sind sind nicht als tragende Röhre geschweißt, sondern aus Boden, Dach und Seitenwänden zusammengeschraubt oder genietet. Die Außenbleche und Fenster sind geklebt, sie Fugen mit Silikon verfüllt. Eine ganz andere Konstruktion gegeüber den klassischen Duewag-Fahrzeugen. Schick wegen glatter Außenhaut, aber klapprig und instandhaltungsintensiv. Irgendwann undicht bei Regen.

Kölnbahner schrieb:
Zu den in Köln fahrenden Bonner Bahnen: Ich empfinde sie alle als angenehmer. Die Zweiterstellten, wie auch die alten. Selbst die 75er (das heißt ja Baujahr 1975 !!!) haben eine erfreuliche Laufruhe in den Kölner Tunnels. Dafür quietschen sie erschreckend mehr.
Das ist technisch bedingt. Die KVB setzen seit den 1990er-Jahren wegen der extrem vielen engen Gleisbögenin ihrem Streckennetz überwiegend auf Spurkranzschmierung in ihren Fahrzeugen. Die Bonner haben dagegen in ihren wenigen engen Gleisbögen des Hochflurnetzes gut funktionierende ortsfeste Schmieranlagen. Daher quietschen die Bonner Fahrzeuge in Köln.
Danke für die Antworten, Christoph.
Das mit den Armlehnen/Fensterrahmen war mein Fehler. Ich meinte die 23er,in denen mir das unangenehm auffällt im Gegensatz zu den 22ern.
Kölnbahner schrieb:

K5000: Über die Klänge sind wir uns wohl alle einig hier: Geht gar nicht. Fahrgefühl auch. Wäre das Ding ein Auto würde es niemand kaufen. Ende.
Also so einig bin ich mir da nicht mit dir. Im Gegenteil: Wenn ich in Köln bin versuche ich extra eine Fahrt mit K5000 auf der Gürtel-Hochbahn einzubauen. Immer wieder genial das Zusammenspiel aus kreischendem Sound, dem Vibrieren und der schnellen Geschwindigkeit beim Blick nach vorne.
Bislang am meisten vom Fuhrpark aus begeistert war ich im polnischen Lodz, jedoch Juni 2019.
GT6 in verschiedenen Arten (1038/1075 sahen anders aus als 1147)
GT8N
M6S ex Bochum
MGT6D ex Bochum
alte Konstal in verschiedenen Arten und Lackierungen
modernisierte Konstal in verschiedenen Arten
Modernisierte M8C ex Bielefeld
Pesa Link

Auch Krakau hatte recht viel zu bieten aber nicht ganz so sehr wie Lodz. Und in Posen hab ich nicht drauf geachtet, da war ich zu sehr beschäftigt mit den GT8 ex Düsseldorf. Da führen zwar auch viele Wagentypen, es war aber viel übersichtlicher.

Mt den ganzen Altfahrzeugen hat aber Arad wohl noch mehr Artenvielfalt. Obwohl da jetzt 24 neue bestellt sind, bald kann es sich ändern...

Geht man weg von Europa, hat übrigens auch Hiroshima in Japan wirklich viel zu bieten ... im August 2017, als ich noch 13 Jahre alt war, war ich dort und habe bestimmt 10 Wagentypen angetroffen:
[www.drehscheibe-online.de]

Hier auch ein damals selbst gemachtes Video dazu:
[youtu.be]

Straßenbahnen und Busse aus Krefeld! [strassenbahn-bus.de]
--- ich liebe die M8C's in Krefeld ---
Meine Bahn und Busvideos: [www.youtube.com]

Liste von meinen Foto-Beiträgen auf DSO Straßenbahn-Forum:
[www.drehscheibe-online.de]




5-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.20 10:12.
Kölnbahner schrieb:
24er: "Sound kaum existent" schreibst Du. Ja, warum wohl? Wie bei den 20ern und 21ern, damals hat man halt noch qualitativ gute Bahnen gebaut...
Hilft aber nichts, wenn man die Fahrzeuge einfach nur runterreitet und nur die nötigsten Arbeiten durchführt...
Die 20er wirken mittlerweile einfach nur schäbig, was früher sicher anders war. :(
Und das Anfahrverhalten von Bahnen mit "klassischer" Schaltwerkstechnik muss heutzutage auch nicht mehr unbedingt sein, aber dazu gleich mehr.

Zitat:
K4000: Was meinst Du genau mit Spaltmaßen aus der Hölle?
Das was Christoph schon geschrieben hat. Und vertrauenserweckend wirken die geklebten Außenbleche und Scheiben für mich nicht wirklich. Ebenso wie die Türen, bei denen frage ich mich manchmal tatsächlich, ob die nicht irgendwann bei voller Fahrt rausfallen - ohne Übertreibung, stabil wirkt das nicht, manchmal klappern die sogar während der Fahrt leicht hin und her, vor allem wenn ein Gegenzug vorbei fährt. Zudem gibt es mehr oder weniger große Spalte zwischen den gelben Kunststoffabdeckungen innen (an den Türen und jene über den Sitzen). Alles in allem wirkt das Ding halt einfach billig und lieblos gefertigt...

Zitat:
Zu den in Köln fahrenden Bonner Bahnen: Ich empfinde sie alle als angenehmer
An sich ja, zumindest wirken sie gepflegter, vor allem was Sauberkeit betrifft. Aber letztens bin ich mit einer SWB-Bahn gefahren (könnte ein 845x gewesen sein, nagel mich aber bitte nicht darauf fest), welche im Geschwindigkeitsbereich von 0 bis etwa 40 km/h wirklich stark geruckelt hat, wie ich es so bisher noch nicht erlebt habe. Das war dann vor allem auf den Sitzen mit der niedrigen Rückenlehne nach längerer Fahrt wirklich unangenehm...

Generell habe ich bei den KVB-Fahrzeugen den Eindruck, dass es eine enorme Streuung des Fahrkomforts und des Zustands gibt. K5000 bspw. - manche Fahrten sind einfach nur unangenehm, Vibration, kreischen, gequälte Geräusche, klappern, alles da. Und bei anderen Bahnen derselben Serie macht es teilweise sogar Spaß, soweit man das sagen kann. Genau das Gegenteil, kein Kreischen, kein Vibrieren... Bei den 24ern genauso, manche Ruckeln stark, andere fast gar nicht. Daher tue ich mich schwer, pauschal alle 20er und 21/24er als ruckelnd zu bezeichnen, genauso wie bei den Bonner Pendants.

Am Ende ists halt immer Glückssache, was für ein Fahrzeug man bekommt. Auch eine Art Lotto zu spielen.

LG, Ludewicus
Ludewicus schrieb:
Generell habe ich bei den KVB-Fahrzeugen den Eindruck, dass es eine enorme Streuung des Fahrkomforts und des Zustands gibt. K5000 bspw. - manche Fahrten sind einfach nur unangenehm, Vibration, kreischen, gequälte Geräusche, klappern, alles da. Und bei anderen Bahnen derselben Serie macht es teilweise sogar Spaß, soweit man das sagen kann. Genau das Gegenteil, kein Kreischen, kein Vibrieren... Bei den 24ern genauso, manche Ruckeln stark, andere fast gar nicht. Daher tue ich mich schwer, pauschal alle 20er und 21/24er als ruckelnd zu bezeichnen, genauso wie bei den Bonner Pendants.
Am Ende ists halt immer Glückssache, was für ein Fahrzeug man bekommt. Auch eine Art Lotto zu spielen.
Bei den 5000ern ist eine regelmäßige Neuprofilierung der Räder sehr wichtig, damit sie einigermaßen ruhig laufen. Bei den Bonner K5000 erfolgt die Bearbeitung scheinbar häufiger, als bei den Kölner Gegenstücken.

Generell sind innerhalb der verschiedenen Fahrzeugserien Fahrmotoren und Getriebe unterschiedlicher Hersteller eingebaut. Äußerlich ist das gar nicht zu erkennen, aber durchaus am Laufverhalten.

Außerdem spielt der Raddurchmesser des jeweiligen Fahrzeugs eine Rolle. Dieser verändert sich beim B-Wagen (neu/verschlissen) von 740 auf 660 mm, beim K5000 von 660 auf 590 mm. Gemischte Traktionen mit stark unterschiedlichem Verschleißzuständen verhalten sich wiederum anders.

Die älteren B-Wagen mit Schaltwerken ruckeln bei Doppeltraktionen oft beim pneumatischen Umschalten zwischen Fahr und Bremswalze. Dies liegt aber auch oft am Fahrer, der ohne Gefühl den Sollwertgeber betätigt. Daher sollte eigentlich noch auf Achtachsern ausgebildet werden, um ein Gefühl für Schaltwerkfahrzeuge zu bekommen. Diese sind aber ohnehin ein Auslaufmodell.
Noch ruckliger ist das ganze allerdings, wenn ein B100S mit einem B80D zusammengekuppelt ist.
Auch 4000er mit 4500er gekuppelt scheinen mehr zu ruckeln, als einheitliche Traktionen.
Da hat man bei der Ruhrbahn bei einer Mischtraktion B80C/B100S weniger Probleme mit.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.20 06:48.
Ich wundere mich, dass hier noch niemand Leipzig angesprochen hat, wo wirklich wild durcheinandergewürfelt fährt:

T4D-M (Tatra)
NB4 (Niederflur-Beiwagen)
NGT8
NGTW6L
(Leoliner)
NGT12LEI (Classic XXL)
NGT10 (XL)

Ganz ohne irgendwelche Untertypen gleich mal 6 verschiedene Arten. Wikipedia zählt 14 Untertypen.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: 1418

Datum: 17.02.20 09:36

Moin,
Zitat:
Ich wundere mich, dass hier noch niemand Leipzig angesprochen hat, wo wirklich wild durcheinandergewürfelt fährt
"Weiße Elster" hat dies im 20. Beitrag (je nach Ansichtsversion) bereits getan: [www.drehscheibe-online.de]
Zitat:
Wikipedia zählt 14 Untertypen.
Echt? Da sind wir wieder bei der Haarspalterei. Ob man da nun wirklich jede Lieferserie oder jeden kleinen technischen (und bis auf bunte statt einfarbige Matrix nicht sichtbaren) Unterschied auseinanderpflücken muß... ich sage mal NEIN und bleibe auch bei 6, bestenfalls 7 (wenn man den Prototyp-Leo separat betrachtet, da doch erheblich von der Serie abweichend und nicht kompatibel zum Rest).
Da hat sogar Dresden mehr (bzw. ist gleichauf):
25xx ER-kurz
25xx ZR-kurz
27xx ER-Lang
26xx ER-kurz-Drehgestelle
28xx ER-lang-Drehgestelle
224 xxx T4D-Mod
244 xxx TB4D-Mod

MfG 1418



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.20 09:40.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: cs

Datum: 17.02.20 21:12

Kölnbahner schrieb:
Das mit dem Holm an der Po-Seite bei den 22-5ern ist mir noch gar nicht aufgefallen (Arrsch-Seite darrf man ja hierr nicht schrreiben...).
Wenn man weiß wie, kann man hier auch Ar sch schreiben ;-)

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: Slavic

Datum: 17.02.20 23:00

Sankt-Petersburg:

LM-68M-Umbauten in mehreren äußerlich unterschiedlichen Ausführungen;
LVS-86 in Originalform sowie in mehreren Modernisierungsvarianten;
71-88* in unterschiedlichen Ausführungen sowie äußerlich ähnliche PR-Vierachser;
LVS-97 in mehreren Ausführungen und mit unterschiedlicher Steuerung;
LM-99 in vielen äußerlich sowie innerlich sehr unterschiedlichen Ausführungen, es sind noch nicht mal Fahrgestelle innerhalb dieser Baureihe ohne weiteres austauschbar;
LVS-2005;
LM-2008;
BKM-84300M;
KTM-31 als Einrichter sowie als Zweirichter, alles mit Elektronik von unterschiedlichen Herstellern, so dass sogar die Fahrer für äußerlich identische Wagen mit unterschiedlichen Steuerungssystemen separat geschult und zugelassen werden müssen;
KTM-23 als Einrichter mit unterschiedlicher Elektronik sowie als Eineinhalbrichter;
71-407 als Einzelgänger, doch täglich im Einsatz;
71-301;
Alstom Citadis 301 CIS;
71-931 in älterer sowie in neuerer Ausführung;
71-923;
Stadler B85600M bei dem neuen quasiprivaten Betrieb im Auftrage der Stadt.

Also ganz grob 16 Basismodelle.

Wenn man jetzt jede einzelne Ausführung bei den LM-99 und LVS-86 sowie alle fahrfähigen Museumswagen (von denen bis vor kurzem einige im regelmäßigen Einsatz auf der Touristenlinie M waren) aufzählt, kommt man auf wirklich beeindruckende Zahlen.


Außerdem empfehle ich noch, Kiew und Mailand nachzuschlagen: da müsste auch so einiges unterwegs sein.
Christoph L schrieb:
Generell sind innerhalb der verschiedenen Fahrzeugserien Fahrmotoren und Getriebe unterschiedlicher Hersteller eingebaut. Äußerlich ist das gar nicht zu erkennen, aber durchaus am Laufverhalten. [...]

Danke für Deine Infos!
Ich habe sowas wie unterschiedliche Hersteller von Antrieben/Antriebskomponenten schon irgendwo vermutet, dafür erschienen mir die Unterschiede in der Laufruhe einfach zu stark.
(Wobei ich bis dato aber kaum Unterschiede zwischen Kölner und Bonner K5000 festgestellt habe, andererseits habe ich scheinbar ein Händchen dafür, diese immer NICHT zu fahren und bin daher schon länger nicht mehr in einem Bonner K5000 unterwegs gewesen.)

Vorhin bin ich in einem B100C (aka SWB 9357) unterwegs gewesen, und der hat dank Choppersteuerung einen imho wirklich schönen Sound. Den hört man zwar nur an den Wagenenden und auch dort eher verhalten, aber macht wie ich finde richtig was her, vor allem bei voller Beschleunigung von 0 auf über 70 km/h. Von der Laufruhe auch klasse, so muss Straßenbahn fahren sein!

LG, Ludewicus
Ludewicus schrieb:
Von der Laufruhe auch klasse, so muss Straßenbahn fahren sein!

LG, Ludewicus
Gerade der Stadtbahnwagen B hat mit einer Straßenbahn herzlich wenig zu tun, von den technischen Parametern her, ist das eher ein U-Bahn-Fahrzeug; daher sind die Laufeigenschaften nicht weiter verwunderlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.20 04:32.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: falk

Datum: 20.02.20 13:38

Zitat
Wikipedia zählt 14 Untertypen.
Die aber kaum jemand außerhalb der Werkstatt unterscheiden kann. Das Leipziger Typensystem bietet ja die gerne genutzte Möglichkeit der Differenzierung durch angehängte Kleinbuchstaben. Gerade beim Typ 33 dürfte inzwischen das halbe Alphabet belegt sein. Es beruhigt sich allerdings sofort, wenn man berücksichtigt, welche Versionen zur selben Zeit im Einsatz waren und sind. Interessant wird es eher mit der nächsten Triebwagenbauart. Mit der wird das System überlaufen, mit Typ 40 beginnen eigentlich Arbeitsfahrzeuge. Entweder, man nimmt Doppelbelegungen wie in Wien in Kauf – oder schafft das in den Zwanzigern eingeführte System ab.

Die beiden »Leoliner«-Serienausführungen 37a und 37b sind außer an der Wagennummer, wenn man die Nummernbereiche kennt, eigentlich nicht auseinanderzuhalten.

Falk

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: falk

Datum: 20.02.20 13:46

Zitat
Gerade der Stadtbahnwagen B hat mit einer Straßenbahn herzlich wenig zu tun, von den technischen Parametern her, ist das eher ein U-Bahn-Fahrzeug; daher sind die Laufeigenschaften nicht weiter verwunderlich.
Dafür, dass diese Wagen ein technischer Kompromiss waren, den eigentlich niemand wirklich wollte, sind sie tatsächlich ein ganz großer Wurf geworden. Die Einsatzdauer auch im angestrengten Dienst ist in Friedenszeiten kaum zu schlagen. Gute Laufeigenschaften und ein oberbaufreunbdliches Laufverhalten erwarte ich von jedem Wagen. Kann es sein, dass sich so einige an den rauen Lauf der meisten steifachsigen Losradmultigelenkwagen gewöhnt haben? Ein neuer Typ muss laufen wie ein Schlafwagen, sonst haben die Beteiligten ihre Arbeit nicht gemacht.

Falk

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 20.02.20 14:48

falk schrieb:
Zitat
Wikipedia zählt 14 Untertypen.
Die aber kaum jemand außerhalb der Werkstatt unterscheiden kann. Das Leipziger Typensystem bietet ja die gerne genutzte Möglichkeit der Differenzierung durch angehängte Kleinbuchstaben. Gerade beim Typ 33 dürfte inzwischen das halbe Alphabet belegt sein. Es beruhigt sich allerdings sofort, wenn man berücksichtigt, welche Versionen zur selben Zeit im Einsatz waren und sind. Interessant wird es eher mit der nächsten Triebwagenbauart. Mit der wird das System überlaufen, mit Typ 40 beginnen eigentlich Arbeitsfahrzeuge. Entweder, man nimmt Doppelbelegungen wie in Wien in Kauf – oder schafft das in den Zwanzigern eingeführte System ab.

Die beiden »Leoliner«-Serienausführungen 37a und 37b sind außer an der Wagennummer, wenn man die Nummernbereiche kennt, eigentlich nicht auseinanderzuhalten.

Falk
Wobei ich mich frage, ob die LVB ihr Typensystem selbst noch nutzt oder ob dieses nur noch in Fankreisen fortgeschrieben wird.

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
T3R.PV schrieb:
falk schrieb:
Zitat
Wikipedia zählt 14 Untertypen.
Die aber kaum jemand außerhalb der Werkstatt unterscheiden kann. Das Leipziger Typensystem bietet ja die gerne genutzte Möglichkeit der Differenzierung durch angehängte Kleinbuchstaben. Gerade beim Typ 33 dürfte inzwischen das halbe Alphabet belegt sein. Es beruhigt sich allerdings sofort, wenn man berücksichtigt, welche Versionen zur selben Zeit im Einsatz waren und sind. Interessant wird es eher mit der nächsten Triebwagenbauart. Mit der wird das System überlaufen, mit Typ 40 beginnen eigentlich Arbeitsfahrzeuge. Entweder, man nimmt Doppelbelegungen wie in Wien in Kauf – oder schafft das in den Zwanzigern eingeführte System ab.

Die beiden »Leoliner«-Serienausführungen 37a und 37b sind außer an der Wagennummer, wenn man die Nummernbereiche kennt, eigentlich nicht auseinanderzuhalten.

Falk
Wobei ich mich frage, ob die LVB ihr Typensystem selbst noch nutzt oder ob dieses nur noch in Fankreisen fortgeschrieben wird.
Selbstverständlich. Es wird in internen Dokumenten weiterhin verwendet. Gerade die NGT8 mit und ohne Kupplung oder die T4D-M1-Untervarianten für die Dreifachtraktionen ließen sich sonst auch kaum vernünftig auseinanderhalten, da deren Nummernreihen ziemlich zerklüfftet sind.

falk schrieb:
Zitat:
Die beiden »Leoliner«-Serienausführungen 37a und 37b sind außer an der Wagennummer, wenn man die Nummernbereiche kennt, eigentlich nicht auseinanderzuhalten.

Falk
Naja, zumindest anhand der Ziel- und Linienanzeigen kann man sie schon noch recht leicht auseinanderhalten (im Gegensatz zu den ganzen T4D-M1-Untervarianten). Die "alten" Serienwagen haben nur vorne die farbige Anzeige nachgerüstet bekommen. Ansonsten noch ein paar Kleinigkeiten im Innenraum sowie, was wohl der Hauptgrund der Unterscheidung sein dürfte, technische Details. Ursprünglich durften ja mehrere Jahre lang nur "typenreine" Doppeltraktionen gebildet werden.

Re: "Artenvielfalt" auf den gleichen Schienen einer Stadt

geschrieben von: falk

Datum: 21.02.20 01:00

Diese technischen Details sieht man aber nicht. Wagenbaulich sind die 37a und b ziemlich gleich. Die Zielschildkästen müsste man nebeneinander sehen. Das ist mir noch nicht gelungen. Ich habe eine ganze Menge Fotos bei Commons, doch auch da fällt mir der Unterschied nicht richtig auf. Die Anzeige an der Triebwagenfront ist farbig, alle anderen sind ruhende Annax-Elemente.

Falk