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Angemeldet: -

Null2 schrieb:
Zitat:
Siehste, darum fahren wir im Urlaub dort hin wo sich kein Foto-Tram-Fuzzi verirren kann weil es noch andere Dinge im Leben gibt.
Deine Irrationalität ist schon bemerkenswert...
Wie ich schon schrieb besuche ich auch Orte ohne Tramhintergrund. Schon mal in Grodno, Vilnius oder Bialystok gewesen? Oder Uschgorod? Allesamt schöne Städte wo sich weder Durchschnittsdeutsche noch irgendwelche Fuzzis hinbegeben. Hast du dich schonmal mit Händen und Füßen mit einer russischen Babuschka oder rumänischen Geschäftsmann locker über das Leben unterhalten und bist einfach so überraschend in deren bescheidenes Heim eingeladen worden? So lernt man den Kontinent kennen. Damit wolte ich vor allem zum Ausdruck bringen dass ich mehr von Europa gesehen und Menschen kennengelernt habe habe als ein Großteil Touris die sich nur auf Strand, Skifahren und allenfalls Szenestädte konzentrieren. Also nichts mit Lebensfremd. Aber noch weiter möchte ich vom Ausgangsthema nicht abschweifen.

Re: Knappe Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Null2

Datum: 13.01.20 18:33

Samba Tw 303 schrieb:
Null2 schrieb:
Zitat:
Siehste, darum fahren wir im Urlaub dort hin wo sich kein Foto-Tram-Fuzzi verirren kann weil es noch andere Dinge im Leben gibt.
Deine Irrationalität ist schon bemerkenswert...
Wie ich schon schrieb besuche ich auch Orte ohne Tramhintergrund. Schon mal in Grodno, Vilnius oder Bialystok gewesen? Oder Uschgorod? Allesamt schöne Städte wo sich weder Durchschnittsdeutsche noch irgendwelche Fuzzis hinbegeben. Hast du dich schonmal mit Händen und Füßen mit einer russischen Babuschka oder rumänischen Geschäftsmann locker über das Leben unterhalten und bist einfach so überraschend in deren bescheidenes Heim eingeladen worden? So lernt man den Kontinent kennen. Damit wolte ich vor allem zum Ausdruck bringen dass ich mehr von Europa gesehen und Menschen kennengelernt habe habe als ein Großteil Touris die sich nur auf Strand, Skifahren und allenfalls Szenestädte konzentrieren. Also nichts mit Lebensfremd. Aber noch weiter möchte ich vom Ausgangsthema nicht abschweifen.
Jo, fahr da ruhig hin wenn das deinen Vorstellungen entspricht.
Ich bin dann da wo ich dich nicht treffen muß.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
Jo, fahr da ruhig hin wenn das deinen Vorstellungen entspricht.
Ich bin dann da wo ich dich nicht treffen muß.
Peinlich wenn einem nix besseres einfällt.

Re: Knappe Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Null2

Datum: 13.01.20 18:45

Samba Tw 303 schrieb:
Null2 schrieb:
Jo, fahr da ruhig hin wenn das deinen Vorstellungen entspricht.
Ich bin dann da wo ich dich nicht treffen muß.
Peinlich wenn einem nix besseres einfällt.
Peinlich ist vor allem deine provinzielles Gehabe das du als Weltgewandtheit zu kaschieren versuchst. EoD

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Knappe Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: ifra

Datum: 13.01.20 18:55

Halt, das Argument gilt nicht. Dass man in einer Straßenbahnstadt wohnen und in Hamburg arbeiten kann, belegen jeden Tag tausende Pandler, die in Bremen, Hannover oder Schwerin wohnen und in Hamburg ihrem Job nachgehen. Aber ob das Pendeln an der Straßenbahn liegt? Wer weiß es schon. Dass es abertausende vorziehen, nicht in Hamburg zu leben und trotzdem dort zu arbeiten, belegen noch viel mehr Pendler täglich. Sie werden alle ihre Gründe haben. Welche Auswirkungen das Massenpendeln über die Stadtstaatsgrenze hat und wie wenig Hamburg den Pendlermassen gewachsen ist, kann der Eisenbahnfreund jeden Morgen im Hamburger Hauptbahnhof erleben. Nunja, immerhin überlegt man, dort in ganz großen Stosszeiten den Zugang zu Bahnsteigen mit Sicherheitskräften zu lenken. Immerhin ÖPNV auf Metropolenniveau, macht man es doch woanders auch so.

Ich weiche ab. Bei den Umfrageergebnissen hätte mich noch interessiert, ob die Ergebnisse über die Stadt gleichmässig verteilt sind, oder ob es da nicht hier und da Stadtteile gibt mit einer überdurchschnittlichen Zustimmung zur Straßenbahn und Stadtteile mit unterdurchschnittlicher Zustimmung. Dann würde ich bei der Wiedereinführung vor allemin in den Stadtteilen mit einer höheren Zustimmung tätig werden.

Eine andere Sache ist natürlich immer nachfragen, wie repräsentativ solche Umfragen tatsächlich sind, wie genau gefragt wurde, welche Antworten wie ausgewertet wurden oder ob bestimmte Bevölkerungsgruppen durch die Systematik der Auswahl ausgeklammert wurden (etwa eine Befragung ausschließlich durch Telefon mit Festnetzanschluss vernachlässigt die wachsende Gruppe derjenigen, die alle ihre Telefongespräche nur über Mobilanschlüsse macht und jene, die ganz ohne Telefon leben) und welche Streubreiten den Ergebnissen zugewiesen werden muss. Statistik hat auch so seine Tücken und kann m. E. keine exakten Sicherheiten der aussagen wiedergeben, sondern höchstens ungenaue Tendenzen und Trends. Was ja immerhin auch schon etwas ist als ganz im Nebel zu stochern.
Null2 schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
Null2 schrieb:
Jo, fahr da ruhig hin wenn das deinen Vorstellungen entspricht.
Ich bin dann da wo ich dich nicht treffen muß.
Peinlich wenn einem nix besseres einfällt.
Peinlich ist vor allem deine provinzielles Gehabe das du als Weltgewandtheit zu kaschieren versuchst. EoD
Und weil ich ja nicht weltgewandt bin habe ich ja auf dem halben Kontinent auch soviel Kontakte (nein die bei FB mein ich nicht). Wir im Pott sind eben direkt aber ehrlich und mit Liebe.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 13.01.20 19:56

Dorander schrieb:
Das Düsseldorf ist sicherlich nur eine Möchtegern-Weltstadt , ...
Von der Einwohnerzahl noch nicht mal, zahlreiche Bürotürme, Kö und Rheinufer bilden aber schon ein sehr internationales Bild. Die Stadt ist auch in Übersee durchaus nicht unbekannt. Und San Francisco oder Washington haben auch nur unwesentlich mehr Einwohner als Düsseldorf aber weniger als Köln.

Aber mich persönlich interessieren international eben vor allem die "Provinzstädte", ich denke man lernt den Durchschnitt einer Gesellschaft erst kennen wenn man sich solche Städte anschaut. Den Vergleich mit Düsseldorf als Weltstadt habe ich angebracht weil Null2 unsere Gegend als Provinz abtat, als hätten wir hier keine Weltstädte. Aber ich habe auch wirklich keine Lust hier weiter vom Thema abzuschweifen. Jeder Mensch hat sicherlich bei der Wahl vom Wohn- und Urlaubsort unterschiedliche Prioritäten.
Zum einen spielen die Programme bei der CDU nur eine untergeordnete Rolle, also es sei denn "Hauptsache alles bleibt wie es ist und wir stellen die Kanzlerin/den Kanzler." wird als adequates Programm akzeptiert.
Der letzte Wahlkampf der CDU - der auf Bundesebene geführt wurde - der erkennbar konservativ war, war der Wahlkampf 2005. Und das ist keine 10, sondern 15 Jahre her. 2005 war für die Union gefühlt eine halbe Niederlage. 2009, 2013 und 2017 waren Inhaltsleere "friede-freude-Eierkuchen, Merkel ist Kanzlerin und soll es bleiben"-Wahlkämpfe.

Nur weil oft behauptet wird die AfD ist die CDU von um die Jahrtausendwende, wird es nicht richtiger. Mal ganz abgesehen davon das Kohl 1998 abgewählt wurde. Übrigens ist der Kohl gemeint bei dem der Spitzensteuersatz bei etwa 50% lag.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Djensi

Datum: 14.01.20 08:58

Moin,


wäre schön wenn man zum Thema zurückkehrt.

Jede Stadt hat sicher ihren Charme, ob der nun Morbidität beinhaltet oder Schönheit oder sonstwas.

Hier geht es um Hamburg, die Stadt ist einfach geil, hat aber keine Straßenbahn!
Die Umfrage war sicher nicht wirklich repräsentativ, von daher sind Hamburger nicht automatisch gegen eine Straßenbahn.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Ruhri

Datum: 14.01.20 09:55

Djensi schrieb:
Moin,


wäre schön wenn man zum Thema zurückkehrt.

Jede Stadt hat sicher ihren Charme, ob der nun Morbidität beinhaltet oder Schönheit oder sonstwas.

Hier geht es um Hamburg, die Stadt ist einfach geil, hat aber keine Straßenbahn!
Die Umfrage war sicher nicht wirklich repräsentativ, von daher sind Hamburger nicht automatisch gegen eine Straßenbahn.
Manche Hamburger sind offensichtlich dafür. Ob das tatsächlich eine Mehrheit ist, müsste per repräsentativer Umfrage ermittelt werden. Einige werden nach wie vor dagegen sein, und vielen wird es völlig egal sein. Entscheidender wäre sowieso die Frage, ob es nach der jetzt anstehenden Wahl oder auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Mehrheit für einen Straßenbahnneubau im Parlament gäbe.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Null2

Datum: 14.01.20 12:07

Samba Tw 303 schrieb:
Dorander schrieb:
Das Düsseldorf ist sicherlich nur eine Möchtegern-Weltstadt , ...
Von der Einwohnerzahl noch nicht mal, zahlreiche Bürotürme, Kö und Rheinufer bilden aber schon ein sehr internationales Bild. Die Stadt ist auch in Übersee durchaus nicht unbekannt. Und San Francisco oder Washington haben auch nur unwesentlich mehr Einwohner als Düsseldorf aber weniger als Köln.

Aber mich persönlich interessieren international eben vor allem die "Provinzstädte", ich denke man lernt den Durchschnitt einer Gesellschaft erst kennen wenn man sich solche Städte anschaut. Den Vergleich mit Düsseldorf als Weltstadt habe ich angebracht weil Null2 unsere Gegend als Provinz abtat, als hätten wir hier keine Weltstädte. Aber ich habe auch wirklich keine Lust hier weiter vom Thema abzuschweifen. Jeder Mensch hat sicherlich bei der Wahl vom Wohn- und Urlaubsort unterschiedliche Prioritäten.
Nöö, nicht als Provinzstädte, sondern als nicht attraktiver als Hamburg. Die Provinzialität hast du ins Gespräch gebracht. Da bringt auch ne Straßenbahn nichts wenn das berufliche Umfeld zu wünschen übrig lässt.
Dein unterentwickeltes Selbstbewußtsein das du hier an den Tag legst versuchst du mit der Definition zu kaschieren daß Städte mit Straßenbahn per se attraktiver wären als ohne. Und das trifft auf die von mir genannten Städte nicht zu. Auch nicht auf dein heißgeliebtes D`dorf.
Prioritäten setze ich für mich hauptsächlich als Arbeitsplatz, natürlich auch was meine Frau angeht. Und da hängt für uns das Vorhandensein einer Tram nicht ganz oben in der Liste.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Gernot

Datum: 14.01.20 13:09

Dass die meisten Menschen die Wahl ihres Wohnortes nicht davon abhängig machen können, ob der Ort eine Straßenbahn hat oder nicht, ist wohl selbstverständlich. Dieses - für mich reichlich exotische - Standortkriterium mag für manche Freiberufler, Privatgelehrte (gibt es die überhaupt noch?), Millionäre oder Rentner und selbstverständlich für Straßenbahnfahrer zutreffen, aber nicht für den Großteil der Bevölkerung. Da sind wohl eher Beruf und Einkommen, bzw. Vermögen und eventuell die Familie die relevanten Kriterien bei der Wohnortwahl und nicht der ÖPNV am Ort. Wenn man neuer Leiter der Zweigstelle in Konstanz wird, kann man auch nicht nach Ulm ziehen, nur weil dort die nächste Straßenbahn fährt. Aber die Beförderung ablehnen, weil man nur in Städten mit Straßenbahn leben will, dürfte dem beruflichen Fortkommen nicht gerade zuträglich sein.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Gernot

Datum: 14.01.20 13:19

Ruhri schrieb:
Manche Hamburger sind offensichtlich dafür. Ob das tatsächlich eine Mehrheit ist, müsste per repräsentativer Umfrage ermittelt werden. Einige werden nach wie vor dagegen sein, und vielen wird es völlig egal sein. Entscheidender wäre sowieso die Frage, ob es nach der jetzt anstehenden Wahl oder auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Mehrheit für einen Straßenbahnneubau im Parlament gäbe.
Die Frage nach der Einführung einer Straßenbahn sollte man besser nicht mittels Umfrage oder Bürgerentscheid entscheiden. So etwas kann schnell nach hinten losgehen.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Ruhri

Datum: 14.01.20 13:48

Gernot schrieb:
Dass die meisten Menschen die Wahl ihres Wohnortes nicht davon abhängig machen können, ob der Ort eine Straßenbahn hat oder nicht, ist wohl selbstverständlich. Dieses - für mich reichlich exotische - Standortkriterium mag für manche Freiberufler, Privatgelehrte (gibt es die überhaupt noch?), Millionäre oder Rentner und selbstverständlich für Straßenbahnfahrer zutreffen, aber nicht für den Großteil der Bevölkerung. Da sind wohl eher Beruf und Einkommen, bzw. Vermögen und eventuell die Familie die relevanten Kriterien bei der Wohnortwahl und nicht der ÖPNV am Ort. Wenn man neuer Leiter der Zweigstelle in Konstanz wird, kann man auch nicht nach Ulm ziehen, nur weil dort die nächste Straßenbahn fährt. Aber die Beförderung ablehnen, weil man nur in Städten mit Straßenbahn leben will, dürfte dem beruflichen Fortkommen nicht gerade zuträglich sein.
Natürlich ist das ein Teil des Gesamtaspekts. Wenn der potenzielle neue Leiter der Konstanzer Zweigstelle auch eine Stelle in Ulm bekommen könnte, wofür würde er sich dann entscheiden?

Mittlerweile verlassen Firmen bereits München, weil sie kein Personal finden. Die bereits im Bundesdurchschnitt sehr hohen Löhne reichen nicht aus, um den Lebensunterhalt in dieser teuren Stadt zu bestreiten, und die Firmen müssen realisieren, dass sie entsprechend auskömmliche Löhne nicht erwirtschaften können.

Als einzelner Faktor bei der Frage, wo man wohnen möchte, ist aber natürlich das Vorhandensein einer Straßenbahn in der Tat eher unbedeutend.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Ruhri

Datum: 14.01.20 13:52

Gernot schrieb:
Die Frage nach der Einführung einer Straßenbahn sollte man besser nicht mittels Umfrage oder Bürgerentscheid entscheiden. So etwas kann schnell nach hinten losgehen.
Ich würde nicht wagen, etwas anders zu behaupten. Eine Umfrage wäre eher als Gewinnung des aktuellen Stimmungsbildes zu verstehen. Die gewählten politischen Vertreter haben selbstverständlich die Verantwortung, die richtungsweisenden Entscheidungen zu treffen. Wie wir gesehen haben, ist der von der Kommunalpolitik beschlossene Ratsbürgerentscheid das sicherste Mittel, einen Straßenbahnneubau auf den St.Nimmerleins-Tag zu verschieben.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Djensi

Datum: 14.01.20 14:50

Gernot schrieb:
Die Frage nach der Einführung einer Straßenbahn sollte man besser nicht mittels Umfrage oder Bürgerentscheid entscheiden. So etwas kann schnell nach hinten losgehen.
Damit haben wir in Hamburg aber eine (gute) Erfahrung, mit dem Rückkauf der Netze.
Bürger haben entscheiden, Staat muss Schulden aufnehmen und umsetzen.
Das bringt die größte Akzeptanz beim wählenden und nicht wählendem Volk.

Re: Mehrheit der Hamburger gegen Straßenbahn

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 14.01.20 14:58

Null2 schrieb:

Dein unterentwickeltes Selbstbewußtsein das du hier an den Tag legst versuchst du mit der Definition zu kaschieren daß Städte mit Straßenbahn per se attraktiver wären als ohne. Und das trifft auf die von mir genannten Städte nicht zu. Auch nicht auf dein heißgeliebtes D`dorf.
Prioritäten setze ich für mich hauptsächlich als Arbeitsplatz, natürlich auch was meine Frau angeht. Und da hängt für uns das Vorhandensein einer Tram nicht ganz oben in der Liste.
Es reicht langsam mit deinem provokativen Gehabe. Es ist ja wohl völlig selbstverständlich dass man in einem Straßenbahnforum auf Leute trifft, die straßenbahnfreie Städte ablehnen. Im Falle von Hamburg aber noch umso mehr, da Platz ohne Ende ist, wenn man sich anschaut wie viel Busspuren gut ausgelasteter Buslinien es dort gibt. So eine Stadt als Europas größte straßenbahnfreie Stadt die so denkt ist für mich ein Provinznest, weil sie die Entwicklung anderer Großstädte weltweit verschlafen haben.

Und ganz nebenbei, auch bei uns sind Städte wie Hagen, Mönchengladbach oder Recklinghausen nicht gleich oder besser als Straßenbahnstädte angeht in Bezug auf die Lebensqualität. Insofern wirkt sich eine Tram schon positiv aus.

Re: Bürgerentscheid

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 14.01.20 14:59

Djensi schrieb:
Gernot schrieb:
Die Frage nach der Einführung einer Straßenbahn sollte man besser nicht mittels Umfrage oder Bürgerentscheid entscheiden. So etwas kann schnell nach hinten losgehen.
Damit haben wir in Hamburg aber eine (gute) Erfahrung, mit dem Rückkauf der Netze.
Und eine hundsmiserable, nämlich den Komplettverkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser trotz gegenteiligen Bürgervotums.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 14:59.

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