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(DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: 250 002-3

Datum: 06.01.20 13:54

Das Kopfmodell des neuen Straßenbahnwagens für Dresden ist nun erstmals gezeigt worden. Was sagt Ihr dazu? Insbesondere würde mich interessieren, ob es bei vergleichbaren Modellen auch (wartungsaufwändige) Blinker unterhalb der Dachkante gibt.

Dazu das Video der DVB bei Youtube:
[www.youtube.com]

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: ngt8c

Datum: 06.01.20 14:16

Ich finde das Design sehr gelungen, auch weil es die Formensprache der vorherigen Serien aufgreift. Wesentlich besser, als die Leipziger Solaris wagen zb. Ist aber meine persönliche Meinung

Der schönste Düwag ....
.. kam von WEGMANN

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: Null2

Datum: 06.01.20 14:28

250 002-3 schrieb:
Das Kopfmodell des neuen Straßenbahnwagens für Dresden ist nun erstmals gezeigt worden. Was sagt Ihr dazu? Insbesondere würde mich interessieren, ob es bei vergleichbaren Modellen auch (wartungsaufwändige) Blinker unterhalb der Dachkante gibt.

Dazu das Video der DVB bei Youtube:
[www.youtube.com]
Bei LKW sind die Begrenzungsleuchten seit eh und je da oben angebracht.
Wenn die LEDs bei der Bahn gewechselt werden müssten reicht da eine Bockleiter.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.01.20 14:29.

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: 250 002-3

Datum: 06.01.20 14:39

Ja, beim LKW braucht man dafür aber weder einen Dacharbeitsstand noch eine abgeschaltete Fahrleitung...

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: Variobahn

Datum: 06.01.20 14:48

250 002-3 schrieb:
Ja, beim LKW braucht man dafür aber weder einen Dacharbeitsstand noch eine abgeschaltete Fahrleitung...
Mal abgesehen davon, dass man bei LED-Blinkern sicher höchst selten "ran muss": vielleicht gibt es einfach eine Klappe in der Fahrerkabine, durch die man von hinten zu den Bauteilen gelangt? Zum Wechseln der Zielanzeigen wird man auch nicht die Frontscheibe einschlagen und anschließend eine neue einkleben müssen ...

Wenn das einzige "Problem" ist, können wir ja zufrieden sein, denkt sich

die Variobahn

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: Null2

Datum: 06.01.20 15:10

250 002-3 schrieb:
Ja, beim LKW braucht man dafür aber weder einen Dacharbeitsstand noch eine abgeschaltete Fahrleitung...
Was ist daran arbeitsintensiv?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: Silvio Kopte

Datum: 06.01.20 20:09

250 002-3 schrieb:
Zitat:
Das Kopfmodell des neuen Straßenbahnwagens für Dresden ist nun erstmals gezeigt worden. Was sagt Ihr dazu?
Ob anstelle des Modells des NGTDXDD (Nr. 2900) vor der Wiedereröffnung der Nahverkehrsausstellung der Museumshecht* dort wieder seinen Ehrenplatz finden wird?
Dresdens ältester historischer Triebwagen Nr. 761 steht ja endlich/bereits wieder im Museum, wie im Video zu sehen ist.

250 002-3 schrieb:
Zitat:
Insbesondere würde mich interessieren, ob es bei vergleichbaren Modellen auch (wartungsaufwändige) Blinker unterhalb der Dachkante gibt.
Lange müssen sie ja nicht halten. Am 19.1. endet die Präsentation des Mockups im Verkehrsmuseum.
Am einzigen mir bekannten (vergleichbaren) Modell (des NGT6DD (Nr. 1485)) gab es keine Blinker unterhalb der Dachkante.


*nicht der User sondern der echte (Nr. 1702) ;-)

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: 143 828

Datum: 06.01.20 21:17

Silvio Kopte schrieb:
250 002-3 schrieb:
Zitat:
Insbesondere würde mich interessieren, ob es bei vergleichbaren Modellen auch (wartungsaufwändige) Blinker unterhalb der Dachkante gibt.
Lange müssen sie ja nicht halten. Am 19.1. endet die Präsentation des Mockups im Verkehrsmuseum.
Am einzigen mir bekannten (vergleichbaren) Modell (des NGT6DD (Nr. 1485)) gab es keine Blinker unterhalb der Dachkante.

Was ist eigentlich aus dem geworden?

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: KN58

Datum: 06.01.20 22:16

250 002-3 schrieb:
Insbesondere würde mich interessieren, ob es bei vergleichbaren Modellen auch (wartungsaufwändige) Blinker unterhalb der Dachkante gibt.
Null2 schrieb:
Bei LKW sind die Begrenzungsleuchten seit eh und je da oben angebracht.
Wenn die LEDs bei der Bahn gewechselt werden müssten reicht da eine Bockleiter.
Es ist deutlich zu sehen, dass diese LED-Blinker hinter der Frontscheibe montiert sind. Die Stirnlampe ist, wie bei vielen Herstellern mittlerweile gängig, ebenfalls hinter der Frontscheibe.
Somit sind diese Leuchten vom Führerstand aus gut erreichbar. Ja, es ist dennoch aufwändiger an sie heranzukommen, da dafür Klappen im Innenraum geöffnet werden müssen, aber bei Außenbeleuchtungen ist das nicht anders, da an der Front und am Heck zahlreicher moderner Wagentypen oftmals zunächst die Außenverkleidung demontiert werden muss, um überhaupt an die Schrauben der Leuchten zu kommen.
Daher ist es super, dass die Blinker sich hinter der Frontscheibe befinden.

Außerdem handelt es sich hier um LED-Blinker. Ich habe ich meinem Berufsleben an einer Straßenbahn noch nie eine LED-Leuchte tauschen müssen, weil sie von sich aus kaputt gegangen ist. LED-Lampen tauscht man nahezu ausschließlich, wenn sie durch einen Unfallschaden beschädigt wurden.
Somit ist es zu verkraften, dass eine LED-Leuchte an einer ungewöhnlichen Stelle montiert ist.

Wartungsunfreundlich ist da ganz eindeutig der NGT10-XL aus Leipzig. Der Scheibenwischer ist kopfüber montiert. Hat sich der Wischerarm verstellt bzw. muss er getauscht werden, ist eine Leiter notwendig.
Einen losen bzw. verstellten Scheibenwischer neu einzustellen ist eine der häufigen Kleinarbeiten, die Werkstätten "mal nebenbei" zur Störungsbehebung erledigen. Nicht nur im Depot, sondern notfalls auch mitten im Linienbetrieb an der Endstelle, um eine Wagenauswechslung wegen einer solchen Kleinigkeit zu vermeiden. Und exakt diese Tätigkeit ist bei diesem Modell erschwert, da für die Scheibenwischer eine Leiter benötigt wird. Statt wenige Sekunden lang die Mutter schnell mal festzuziehen und ggf. einen Tropfen Schraubenkleber anzubringen, muss nun vorher eine Leiter mitgebracht und aufgestellt werden. Das hört sich nach wenig Arbeit an, aber sowas hält trotzdem auf.



250 002-3 schrieb:
Ja, beim LKW braucht man dafür aber weder einen Dacharbeitsstand noch eine abgeschaltete Fahrleitung...
Wären diese Leuchten außerhalb angebracht, würde man auch keinen Dacharbeitsstand und abgeschaltete Fahrleitung brauchen. Der einzuhaltende Sicherheitsabstand zur eingeschalteten Fahrleitung ist ein Meter. Natürlich geht Sicherheit immer vor und ein Betrieb würde Abhilfe schaffen, wenn die Arbeiter regelmäßig so nah an die eingeschaltete Fahrleitung müssen.
Allerdings ist diese Leuchte problemlos mit genügend Abstand erreichbar. Außerdem wäre sie vom Dach aus viel unangenehmer zu wechseln, da dann kopfüber gearbeitet werden muss.




Null2 schrieb:
250 002-3 schrieb:
Ja, beim LKW braucht man dafür aber weder einen Dacharbeitsstand noch eine abgeschaltete Fahrleitung...
Was ist daran arbeitsintensiv?
Unabhängig von diesem Blinker... Es ist arbeitsintensiv, eine Straßenbahn aufgrund eines Mangels an einen Dacharbeitsstand zu fahren, die Oberleitung abzuschalten und anschließend den Dachstand zu betreten.
Dacharbeitsstände gibt es nun auch nicht wie Sand am Meer. Befindet sich nun eine Straßenbahn in der Abstellhalle, muss sie an einen Dacharbeitsstand gefahren werden. Das Rangieren kostet Zeit und der Arbeitsstand ist dann belegt. Sollten alle Dacharbeitsstände belegt sein, muss diese Arbeit später erledigt werden und kann somit nicht sofort abgeschlossen werden.

Sehr deutlich merkt das die Spät- und Nachtschicht. Besonders in größeren Betrieben. Die Spätschicht kümmert sich um die einrückenden Linienwagen und beseitigt die Mängel. Bestenfalls können alle Einrücker direkt in die Abstellhalle und die Spätschicht macht einen Rundgang und beseitigt dabei die kleinen Mängel. Alles, wofür eine Grube und Dachstand benötigt wird, muss gesondert in die Arbeitsstände geparkt und nach Abschluss der Tätigkeit weggefahren werden. Das bedeutet Mehraufwand.
Die Nachtschicht ist da noch eine Nummer härter. Taucht bei der morgentlichen Wagenkontrolle ein Mangel auf, muss er noch vor dem Ausrücken behoben werden. Handelt es sich um einen Mangel, für den ein Dacharbeitsstand oder eine Grube benötigt wird, muss dieser eine Wagen aus der Ausrückplanung herausgenommen werden. Im schlimmsten Fall befinden sich vor und hinter ihm andere ausrückende Wagen und so muss gewartet werden, bis diese ausgerückt sind, um anschließend den Arbeitsstand anfahren zu können.

Das ist alles auch kein Problem. Dafür sind die Arbeitsstände mit Zugang zum Dach und Grube da. Aber dennoch sind solche Tätigkeiten arbeitsintensiv, da aufwändige Rangiervorgänge notwendig sind.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.01.20 22:19.

Re: (DD) Kopfmodell in Dresden gezeigt

geschrieben von: Museumshecht*

Datum: 07.01.20 09:29

250 002-3 schrieb:
>Ob anstelle des Modells des NGTDXDD (Nr. 2900) vor der Wiedereröffnung der Nahverkehrsausstellung der Museumshecht* dort wieder seinen Ehrenplatz finden wird?
Dresdens ältester historischer Triebwagen Nr. 761 steht ja endlich/bereits wieder im Museum, wie im Video zu sehen ist.<

Von einer Wiedereröffnung der Nahverkehrsausstellung kann leider keine Rede sein.
Was laut Internetseite des Dresdner Verkehrsmuseums am 12. Juni 2020 eröffnet werden soll, ist die neue Dauerausstellung "Schienenverkehr". Laut Meinung des Direktors ist nämlich die Straßenbahn nur eine Sonderform der Eisenbahn...
Der Tw 761 wird daher der einzige Straßenbahnwagen in dieser Ausstellung sein.
Der Große Hecht 1702 würde wegen seiner Länge nur in den Mittelgang passen, aber der ist für "richtige" Eisenbahnfahrzeuge reserviert.
Die anderen früher ausgestellten Straßenbahnwagen sind weitgehend als Leihgaben zerstreut: Berliner Pferdebahnwagen in Berlin, Forster Tramway-Lok in Forst, Meißner E-Lok in Meißen, Leipziger Tw 64 in Leipzig, Dresdner Pferdebahnwagen 106 in Döbeln.
Übrig sind neben dem Tw 1702 nur noch die beiden Dresdener Standseilbahnwagen.

Re: (DD) Verkehrsmuseum

geschrieben von: Silvio Kopte

Datum: 07.01.20 11:06

Museumshecht* schrieb:
Zitat:
250 002-3 ich schrieb:
>Ob anstelle des Modells des NGTDXDD (Nr. 2900) vor der Wiedereröffnung der Nahverkehrsausstellung der Museumshecht* dort wieder seinen Ehrenplatz finden wird?
Dresdens ältester historischer Triebwagen Nr. 761 steht ja endlich/bereits wieder im Museum, wie im Video zu sehen ist.<

Von einer Wiedereröffnung der Nahverkehrsausstellung kann leider keine Rede sein.
Was laut Internetseite des Dresdner Verkehrsmuseums am 12. Juni 2020 eröffnet werden soll, ist die neue Dauerausstellung "Schienenverkehr". Laut Meinung des Direktors ist nämlich die Straßenbahn nur eine Sonderform der Eisenbahn...
Sagt der Autofan...
Und ein Zeppelin ist eine Sonderform eines Heißluftballons? Oder etwa eines Flugzeugs?


Museumshecht* schrieb weiter:
Zitat:
Der Tw 761 wird daher der einzige Straßenbahnwagen in dieser Ausstellung sein.
Der Große Hecht 1702 würde wegen seiner Länge nur in den Mittelgang passen, aber der ist für "richtige" Eisenbahnfahrzeuge reserviert.
Naja, sowieso nicht mehr lange.
Hatte der Freistaat nicht andere Pläne fürs Johanneum?
Dann kann sich der Herr Direktor für seine Autosammlung und seinen Bobbycar-Parcours ohnehin eine neue Ausstellungshalle suchen. Wie wäre es mit der Gläsernen Manufaktur?
Dort könnten dann ja auch die Straßenbahnwagen untergebracht werden. Immerhin gibt es sogar einen Gleisanschluß ans städtische Schienennetz. ;-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.20 11:13.

Re: (DD) Verkehrsmuseum

geschrieben von: rolfuwe

Datum: 07.01.20 12:45

Zitat
Wie wäre es mit der Gläsernen Manufaktur?
Gute Idee:
Die E-Auto Produktion ist ja bald erledigt, wenn jeder der auf seinem Grundstück einen personengebundenen Parkplatz mit Steckdose hat, ein E-Auto mit 60000 € Subvention kaufen kann. Mit den Steckdosen an allen Bordsteinkanten aller 6m wird es ja nicht so schnell klappen.
Als Ladezeit braucht man nun mal die Zeit, wenn man schläft. Das Halten auf der Autobahn wegen Energiemangel ist ja verboten.
Der nächste Vorteil: bei einem gläsernen Museum kann man als Besucher auch mal auf den Eintritt verzichten.

Gruß aus Dresden, Rolf-Uwe

Re: (DD) Verkehrsmuseum

geschrieben von: nozomi07

Datum: 07.01.20 14:04

rolfuwe schrieb:
Gute Idee:
Die E-Auto Produktion ist ja bald erledigt, wenn jeder der auf seinem Grundstück einen personengebundenen Parkplatz mit Steckdose hat, ein E-Auto mit 60000 € Subvention kaufen kann. Mit den Steckdosen an allen Bordsteinkanten aller 6m wird es ja nicht so schnell klappen.
Als Ladezeit braucht man nun mal die Zeit, wenn man schläft. Das Halten auf der Autobahn wegen Energiemangel ist ja verboten.
Ich dachte, das Auto setzt sich sowieso nie durch, schon aus Mangel an Chauffeuren?

Schon lustig, wie Menschen immer wieder in die gleichen Irrtümer tappen.

Re: Innenraum

geschrieben von: sagichnet

Datum: 07.01.20 16:57

Ich finde leider den Fahrgastraum optisch eher misslungen. Am Mehrzweckbereich befindet sich kein Fenster und die Farbe der Griffstangen erinnert an Fahrzeuge der 90er. Modern und freundlich geht anders. Da sahen die ersten Entwürfe mutiger aus.