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Re: [B] Linie 27 verkürzt, warum?

geschrieben von: BR477.6

Datum: 07.01.20 22:21

@Bernhard: leider muss ich @DuKabina?! recht geben. Was hier vor allen Dingen zu früh (oder eben auch zu spät) gefahren wird, ist die wahre Pracht. Auch aus der Endstelle heraus, wo man ja nun denken sollte, da könnte man pünktlich abfahren. Nein, kommste am Bhf. Schöneweide um die Ecke und denkst, prima, die Bahn kriege ich noch, fährt ja erst in 2 Minuten, da kommt sie dir schon in der Kurve entgegen ... und tschüss ... vielen Dank. Darf man wieder am Sterndamm warten. Und das ist nun wirklich keine sehr gemütliche Ecke.

Um auf's Thema zurückzukommen: Also an den 27ern Richtung Weißensee steht tatsächlich "Berliner Allee/Rennbahnstraße" dran. Dort wenden sie auf den Folgetakt, fahren dann von der Bernkasteler Straße zur Rennbahnstraße und dann wieder im Takt vom Pasedagplatz in Richtung Karlshorst/Köpenick.

Und die Verspätungen haben im Moment hier sogar noch zugenommen. SL 27 heute Morgen Richtung Krankenhaus Köpenick +11 Minuten, dicht gefolgt von der 37. Die M17 geht meistens. Guten Abend. Jörg

Re: [B] Linie 27 verkürzt, warum?

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 08.01.20 11:42

Bernhard Martin schrieb:
So weit ich das Ganze verstanden habe, geht es um Bahnen, die vor der planmäßigen Abfahrtzeit losfahren. Darf man von Straßenbahnfahrern in Berlin nicht mehr erwarten, dass sie den Fahrplan einhalten, so weit sie dies beeinflussen können? Oder ist der Plan nur noch zur groben Orientierung gedacht und der zahlende Fahrgast hat sich gefälligst x Minuten vor der Planabfahrt an der Haltestelle einzufinden?
In CH war es so, dass wenn ich frühzeitig einen Zug geschickt, bzw. ich zu früh abgefahren bin und dann noch Leut kamen, ich dann selber das Taxi bezahlen musste. Allerdings hat bei Versehen die Unternehmung selber die Kosten für das Taxi übernommen.
Es kann aber sein, dass bei Strassenbahnen, S- und U-Bahnen in solchen Netzen wie Berlin man das nicht so streng sieht, da dort ja i.d.R. 10 Min. später, auf einigen Linien auch 20 Min. später der nächste Kurs fährt. Auf Strecken mit mehreren Linien auch früher. Hinzukommt auch, dass der-/diejenige klug ist, die nicht auf den letzten Drücker fährt, sondern um zur Arbeit, zum Zug oder zum Flug zu gelangen, es empfohlen ist, eine Bahn zwei früher zu fahren, um etwas Puffer zu haben. Dennoch ist es ärgerlich, wenn man weiss, man hätte planmässig einen Anschluss, dieser aber aufgrund von Verfrühung ODER Verspätung aber nicht mehr erreicht wird, sondern Wartenberg angesagt ist, erst Recht, wenn man ihn gerade noch fahren sieht.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: [B] Normalität Verfrühung

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 08.01.20 11:51

AAW schrieb:
DuKabina?! schrieb:
... Von wegen Verfrühungen von mehr als 2 Minuten werden nicht toleriert. Und das sind KEINE singulären Erlebnisse.
Im Gegenteil: Das ist netzweite Normalität. Von den Straßenbahnen, die ich in Berlin nutze sind etwa je 1/3 pünktlich, verfrüht bzw. verspätet. Von den verfrühten ist jede dritte deutlich zu früh dran (2' und aufwärts).

Gruß
Ich könnte mir vorstellen, dass ihr hier mal wieder beide Recht habt und zwischen Theorie&Praxis unterschieden werden muss. Und zwar: werden die Anzeigen bei mehr als 2 Minuten Abweichung in der Leitstelle rot. Wenn aber es an vielen Stellen rot ist, und dann kommen sie mit dem Hinterherfunken nicht mehr hinterher.

Von der BLS hörte ich ja, dass wenn ein Zug nach zwei Minuten immer noch nicht abgefahren sei, im Turm (ESTW Spiez) es Alarm gebe. Dann können/müssen FdL/BLZ beim TF/ZP fragen, was los ist, warum sie nicht fahren, ggf. auch bei örtlichen Stellwerken. Aus diesem Grund mussten ja örtliche Fahrdienstleiter der BLS immer bei der BLZ in Spiez anrufen, wenn sie einen Zug einwenig verspäten wollten, z.B. wegen Anschlussaufnahme. Später war es dann so, dass nachdem der Fdl die BLZ darüber informiert hatte, gab die BLZ diese prognostizierte Verspätung ins System ein, und ich sah dann am Schalter bei der Hafas-Abfahrtstafel die Verspätung bereits. Das funktionierte aber nur bei BLS Zügen so.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: [B] Linie 27 verkürzt, warum?

geschrieben von: KVV323

Datum: 08.01.20 23:09

Bernhard Martin schrieb:
Boldur schrieb:
Wann soll das Fahrpersonal entscheiden, auf wen gewartet wird und auf wen nicht (Sichtanschluß!)?
So weit ich das Ganze verstanden habe, geht es um Bahnen, die vor der planmäßigen Abfahrtzeit losfahren. Darf man von Straßenbahnfahrern in Berlin nicht mehr erwarten, dass sie den Fahrplan einhalten, so weit sie dies beeinflussen können? Oder ist der Plan nur noch zur groben Orientierung gedacht und der zahlende Fahrgast hat sich gefälligst x Minuten vor der Planabfahrt an der Haltestelle einzufinden?
Scheinbar kann man das in der Form nicht mehr erwarten. Besonders toll sind eben Formen wie die 2-min-Umstiege von an sich tatsächlich recht oft pünktlichem Ring (den ich halt so nehme, wies kommt) auf am S-Bahnhof beginnende Buslinie, welche irgendwie nie funktionieren. Und ja, manche BVG-Talente fahren auch los, wenn bei x09 Abfahrt um x07 noch einer angerannt kommt.
Für Themen wie Pulkbildung ists auch ideal, wenn diese 2 min Verfrühung fahrzeitbedingt irgendwo entstehen und im 5-Minuten-Takt (aktuell minutiös pünktlich, wenn nicht verfrüht) bis zur Endstation behalten werden. Aber meistens gibt's da ja dann zwischendurch Fahrerwechsel, wo dann aus -2 +2 werden.. :-)

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