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Hallo,

vor etwa einer Stunde hat die Stadt Ludwigshafen bekanntgegeben, dass die Hochstraße Süd Einsturzgefährdet ist. Daher dürfen ab sofort nichts mehr unter der Hochstraße Süd hindurchfahren. Dies bedeutet dass keine Straßenbahnen mehr am Berliner Platz halten können, da die Zulaufstrecken von Mannheim über die Konrad-Adenauer-Brücke und von der Schützenstraße kommend nicht mehr befahren werden dürfen, da diese die Hochstraße Süd unterqueren.

Dies hat weitreichende Umleitungen zur folge. Ein Überblick über die Umleitungen gibt es auf der Webseite der rnv.

Meldungen dazu vom Mannheimer Morgen und des SWR.

Damit ist das Verkehrschaos jetzt perfekt.

Wünsche allen noch einen hoffentlich schönen Abend.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:11:22:18:20:19.
Lok35 schrieb:
Wenn man die Infrastruktur verfallen lässt...
Ein Programm "Aufbau West" wäre nicht verkehrt, ich wüßte auch schon wo ich den dazugehörigen Soli herholen würde.

[www.fingers-welt.de]<--- BITTE BEACHTEN! Bilder vom Treffen 2019 sind jetzt anschnur!
http://up.picr.de/34056767tg.gif
An Röhren kann man sehen, wenn sie gehen. Und auch riechen, wenn sie siechen.
GT8NF schrieb:
vor etwa einer Stunde hat die Stadt Ludwigshafen bekanntgegeben, dass die Hochstraße Süd Einsturzgefährdet ist. Daher dürfen ab sofort nichts mehr unter der Hochstraße Süd hindurchfahren. Dies bedeutet dass keine Straßenbahnen mehr am Berliner Platz halten können, da die Zulaufstrecken von Mannheim über die Konrad-Adenauer-Brücke und von der Schützenstraße kommend nicht mehr befahren werden dürfen, da diese die Hochstraße Süd unterqueren.

Dies hat weitreichende Umleitungen zur folge.
Damit ist das Verkehrschaos jetzt perfekt.
Das ist sicher nur ein Testlauf für die Sperrung der Schiffahrt unter der Leverkusener Rheinbrücke.

(die muß dann ersatzweise durch die Stuttgarter S21-Tunnel fahren).
Hallo,

was soll dieses Bemerkung von Infrastruktur verfallen lassen.
Diese Hochstrasse ist erstens mal Baujahr 1959, und in ihrer Bauart einmalig in Deutschland. Gebaut in einer Zeit wo Lkw max. 28t gewogen haben müsste sie im Laufe der Jahre immer größere Gewichte tragen und vertragen.Jetzt rächt es sich das man die dritte Brücke über den Rhein bei Altrip nicht gebaut hat.
Überwacht und kontrolliert hat man die Brücke daraufhin sehr intensiv. Vor allem nachdem feststand das die Hochstrasse Nord abgerissen wird, und die Süd deshalb den Verkehr aufnehmen muss wenn die Nord abgerissen und als neue Stadtstrasse gebaut wird.
Man hat als erste Massnahme die Südstrasse für für den LKW Verkehr gesperrt. Höchstgewicht für Fahrzeuge betrug dann 3,5 t.
Wenn dann im Aug.bei einer Routineuntersuchung Risse im Beton gefunden werden bleibt nichts anderes übrig als zu sperren. Und ich bin selbst davon betroffen, weil jetzt alles etwas schwieriger geworden ist.
Und aus Sicherheitsgründen muss dann, wenn festgestellt wird das die Hochstrasse sich nicht mehr selbst tragen kann alles was darunter liegt und durchfährt davon ausgesperrt werden.
Und das Problem aus Ludwigshafen ist bestimmt nur der Anfang, da werden noch viele ähnliche Brücken, Hochstrassen in Deutschland dazukommen.
Das einzige was man jetzt machen kann, ist schnellstmöglicher Abriss und Neubau.

Vg Andreas Rossel

Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 24.11.19 00:03

Lok35 schrieb:
Wenn man die Infrastruktur verfallen lässt...

Solches Geschwätz liebe ich. Wieviel Steuern bezahlt denn die BASF SE in Ludwigshafen? Trotz oder wegen diesem Weltkonzern, läuft die Stadt seit den 80er-Jahren auf dem Zahnfleisch. In Mannheim mit dem Weltkonzern Daimler AG ist es ähnlich.

Gruß aus Mannheim
RZ

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: Mitteldrehgestell

Datum: 24.11.19 04:18

Trotz oder wegen diesem Weltkonzern, läuft die Stadt seit den 80er-Jahren auf dem Zahnfleisch.
Nicht ganz. Ludwigshafen hatte 1997 noch ausgeglichene Haushalte. Dann kam ganz grob gesagt die schwarz/gelbe Steuerreform nach der man Investitionen im Ausland von der Gewerbesteuer im Inland absetzen konnte, später mit der Agena 2010 kamen weitere Kosten auf die Stadt zu. Ludwigshafen mit gleich mehreren global agierenden Unternehmen war gleich mehrfach betroffen, es ist ja nicht nur die BASF, Ludwigshafen hatte mit Benckiser, Raschig, Knoll, Giulini, Halberg ja durchaus noch mehr Großindustrie. Kommunen mit einem etwas angepassteren Verhältnis zwischen Großindustrie und Mittelstand sind da etwas besser davon gekommen. Ludwigshafen als Standort mehrerer globalen Industrieunternehmen hat es einfach in ganz besonderem Maß getroffen.

Keine Frage, hätte die BASF in den letzten 10 Jahren nur einen Bruchteil der Gewerbesteuer gezahlt die noch Anfang der 90er fällig gewesen wäre, dann wäre die Sanierung der Hochstraße schon längst bezahlt. Von daher ist es schon fast unverschämt und anmaßend was die BASF-Heinis angesichts der Verkehrssituation mittlerweile und insbesondere ganz aktuell vom Stapel lassen. Es ist aber auch zu kurz gegriffen insbesondere diese eine Firma anzuprangern. Das sind ganz generelle Finanzierungsprobleme, die auch seit vielen Jahren beim Städtetag immer wieder Thema sind. Man ist ja mittlerweile sogar ganz oft in der Situation, dass Fördermittel von EU, Bund und Ländern garnicht abgerufen werden, weil die Kommunen ihren Eigenanteil nicht mehr leisten können, und deshalb gar nicht erst versuchen irgendwas anzuschubsen. Da reden wir auch über den Ausverkauf kommunaler Wohnbaugesellschaften, Abfallwirtschaft, Energieversorgung, wozu die KOmmunen teilweise auch schon aus blanker Not gezwungen waren. Das hängt zwar nicht alles immer unmittelbar zusammen, aber hier begünstigen sich manche Umstände auch gegenseitig. Die schwarze Null im Bund ist eben nunmal auch maßgeblich auf Kosten der Kommunen zustande gekommen. Und Ludwigshafen steht da keineswegs alleine da.

Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
(Jean-Baptiste Molière)

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 24.11.19 09:55

Sehr gut zusammengefasst. Ich kann das Märchen von den sprudelnden Steuereinnahmen nicht mehr hören. Wenn wir angeblich so in Steuergeldern schwimmen, warum können wir dann den Unterhalt unserer Infrastruktur nicht finanzieren? Es geht nicht nur um den Verkehr, ach Schulen sind z.B. oft marode.

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: Thomas I

Datum: 24.11.19 18:01

MrEnglish schrieb:
Sehr gut zusammengefasst. Ich kann das Märchen von den sprudelnden Steuereinnahmen nicht mehr hören. Wenn wir angeblich so in Steuergeldern schwimmen, warum können wir dann den Unterhalt unserer Infrastruktur nicht finanzieren? Es geht nicht nur um den Verkehr, ach Schulen sind z.B. oft marode.
Man muss da differenzieren zwischen Bund, Ländern und Kommunen.
Die Einnahmen sprudeln schon, aber nicht bei den Kommunen.
Denen hat man immer mehr Aufgaben aufgehalst ohne diese auch gegenzufinanzieren.
Im Haushalt der Stadt Ludwigshafen sind 93% der Ausgaben solche zu denen die Stadt gesetzlich verpflichtet ist, insbesondere Sozialleistungen aller Art.
Nur 7% stehen für die sogenannten freiwilligen Leistungen wie Nahverkehr, Kultur, Infrastruktur zur Verfügung.

Und die BASF die hier so rumtönt, hat ihre Steuerzahlungen an Ludwigshafen teils auf unter 500.000 Euro im Jahr drücken können.
Was haben Brudermüller und Co. denn gedacht woher das Geld kommt für die öffentliche Infrastruktur?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:11:24:18:02:17.

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: Andreas Rossel

Datum: 24.11.19 18:24

Thomas I schrieb:
MrEnglish schrieb:
Sehr gut zusammengefasst. Ich kann das Märchen von den sprudelnden Steuereinnahmen nicht mehr hören. Wenn wir angeblich so in Steuergeldern schwimmen, warum können wir dann den Unterhalt unserer Infrastruktur nicht finanzieren? Es geht nicht nur um den Verkehr, ach Schulen sind z.B. oft marode.
Man muss da differenzieren zwischen Bund, Ländern und Kommunen.
Die Einnahmen sprudeln schon, aber nicht bei den Kommunen.
Denen hat man immer mehr Aufgaben aufgehalst ohne diese auch gegenzufinanzieren.
Im Haushalt der Stadt Ludwigshafen sind 93% der Ausgaben solche zu denen die Stadt gesetzlich verpflichtet ist, insbesondere Sozialleistungen aller Art.
Nur 7% stehen für die sogenannten freiwilligen Leistungen wie Nahverkehr, Kultur, Infrastruktur zur Verfügung.

Und die BASF die hier so rumtönt, hat ihre Steuerzahlungen an Ludwigshafen teils auf unter 500.000 Euro im Jahr drücken können.
Was haben Brudermüller und Co. denn gedacht woher das Geld kommt für die öffentliche Infrastruktur?
Mann sollte wissen
Sobald die Stadt Ludwigshafen etwas machen möchte was der BASF nicht passt, droht die BASF mit irgendwas und schon knickt die Stadtverwaltung ein und alles wird auf Eis gelegt. Wenn der BASF etwas nicht gefällt dann soll sie doch mal ihre Portokasse aufmachen. Dann ist die neue Strasse schon finanziert.
Vg Andreas Rossel

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 24.11.19 19:37

Du hast zwar Recht, aber eine Ausrede kann das trotzdem nicht sein. Steuern sind per Definition nicht Zweckgebunden und somit könnten Bund und Länder ihre überschüssigen Steuermilliarden auch an die Gemeinden verteilen. Das tun sie aber nicht, weil es die sprudelnden Einnahmen nicht gibt.

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: bsbw

Datum: 24.11.19 21:05

In Berlin haben wir ähnlich große Problem-Bauwerke aus Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre. Bald muss die wichtigste Autobahnbrücke "Rudolf-Wissell-Brücke" abgerissen werden, weil das Bauwerk aus dem Jahr 1961 nicht saniert werden kann. Nun spielt aber in Berlin der Autoverkehr zukünftig keine wichtige Rolle mehr. Dafür unternimmt der Senat (Landesregierung) ganz viele Maßnahmen, um selbst möglichst keine wesentlichen Investitionen treffen zu müssen. Aus Straßen werden Fahrradwege. Hauptstraßen werden mit Tempo 30 zu Staustraßen (Ampelphasen werden nicht korrekt angepasst, dadurch mehr gewollter Stau, damit die Autofahrer verstehen "lass Dein Auto stehen"). Leider ist aber in den vergangenen Jahrzehnten vergessen worden in den ÖPNV zu investieren. Aber egal. Die ehemaligen Autofahrer werden schon nicht den ÖPNV benutzen wollen. Weder S-Bahn (Deutsche Bahn) noch U-Bahn/Bus/Straßenbahn (BVG) sind in einem Zustand der leistungsfähig genug wäre, den Individualverkehr aufnehmen zu können. Der vergrämte Autofahrer soll mit seinem eigenen Fahrrad fahren. Natürlich zu jeder Jahreszeit. Das nenne ich einwandfreien Einsatz öffentlicher Gelder. Es bedarf also kaum Investitionen. Und die Leute tun auch noch was für die eigene Gesundheit. Und wenn wirklich mal einer ein Auto braucht, so soll er es doch bitte bei einem großen Konzern für Minuten oder Stunden mieten. Natürlich dürfen diese Mietwagen auch mit Diesel oder Benzin fahren. Hauptsache es klingelt in der Kasse der privaten Konzerne.

Re: Wenn kein Geld da ist?

geschrieben von: Thomas I

Datum: 24.11.19 21:11

Andreas Rossel schrieb:
Thomas I schrieb:
MrEnglish schrieb:
Sehr gut zusammengefasst. Ich kann das Märchen von den sprudelnden Steuereinnahmen nicht mehr hören. Wenn wir angeblich so in Steuergeldern schwimmen, warum können wir dann den Unterhalt unserer Infrastruktur nicht finanzieren? Es geht nicht nur um den Verkehr, ach Schulen sind z.B. oft marode.
Man muss da differenzieren zwischen Bund, Ländern und Kommunen.
Die Einnahmen sprudeln schon, aber nicht bei den Kommunen.
Denen hat man immer mehr Aufgaben aufgehalst ohne diese auch gegenzufinanzieren.
Im Haushalt der Stadt Ludwigshafen sind 93% der Ausgaben solche zu denen die Stadt gesetzlich verpflichtet ist, insbesondere Sozialleistungen aller Art.
Nur 7% stehen für die sogenannten freiwilligen Leistungen wie Nahverkehr, Kultur, Infrastruktur zur Verfügung.

Und die BASF die hier so rumtönt, hat ihre Steuerzahlungen an Ludwigshafen teils auf unter 500.000 Euro im Jahr drücken können.
Was haben Brudermüller und Co. denn gedacht woher das Geld kommt für die öffentliche Infrastruktur?
Mann sollte wissen
Sobald die Stadt Ludwigshafen etwas machen möchte was der BASF nicht passt, droht die BASF mit irgendwas und schon knickt die Stadtverwaltung ein und alles wird auf Eis gelegt. Wenn der BASF etwas nicht gefällt dann soll sie doch mal ihre Portokasse aufmachen. Dann ist die neue Strasse schon finanziert.
Vg Andreas Rossel
Das mit den Drohungen wird dieses Mal nicht funktionieren.
Denn durch Drohungen kommt kein Geld in die Stadtkasse und die ADD wird sich von der BASF nicht so beeindrucken lassen, dass sie eine Erhöhung der Schulden der Stadt um 100% genehmigt.

Mal abgesehen davon, dass man sich eh fragt ob in der BASF-Spitze noch alle genug Erdung haben, man denke da an die Idee vom letzten Jahr den Rhein mit Staustufen auszustatten (natürlich nicht auf Kosten der BASF) damit auch bei Niedrigwasser weiter ungestört mit dem Binnenschiff disponiert werden kann.

Ein Hoch auf die schwarze Null! (o.w.T)

geschrieben von: leonberger

Datum: 24.11.19 22:11

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

zurückgezogen. Bitte löschen (o.w.T)

geschrieben von: HLeo

Datum: 24.11.19 23:24

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:11:24:23:25:10.

Re: Wenn kein Geld da ist? ist sperren billiger; als die Folgen zu finanzieren

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 25.11.19 10:43

Hallo!
Bevor das Ding einstürzt!
MfG
Meldung der RNV:
[www.rnv-online.de]

Zitat
[bgcolor= rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important; float: none]Bis voraussichtlich Mittwoch besteht noch die Möglichkeit, die Bahnen aus dem rnv-Betriebshof in Rheingönheim zu evakuieren und so im Verkehrsgebiet Ludwigshafen/Mannheim zu positionieren, dass in der Folgezeit ein weitestgehend stabiler Betrieb auf der Schiene angeboten werden kann und auch rheinquerende Linien zuverlässig für die Fahrgäste zur Verfügung stehen. Ab Mittwoch, 27. November, 4:30 Uhr, gilt dann ein neues Linienkonzept für Ludwigshafen und Mannheim.[/bgcolor]
Kurze Frage:
Wieso müssen die Bahnen aus dem Betrioebshof Rheingönheim "evakuiert" werden?
Was ist denn mit der Betriebststrecke Hbf - Ostausgang - Südweststadion, über die doch Mundenheim bis Rheingönheim angebunden sind?
Q-Boy schrieb:
Meldung der RNV:
[www.rnv-online.de]

Zitat
[bgcolor= rgb(255, 255, 255); text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important; float: none]Bis voraussichtlich Mittwoch besteht noch die Möglichkeit, die Bahnen aus dem rnv-Betriebshof in Rheingönheim zu evakuieren und so im Verkehrsgebiet Ludwigshafen/Mannheim zu positionieren, dass in der Folgezeit ein weitestgehend stabiler Betrieb auf der Schiene angeboten werden kann und auch rheinquerende Linien zuverlässig für die Fahrgäste zur Verfügung stehen. Ab Mittwoch, 27. November, 4:30 Uhr, gilt dann ein neues Linienkonzept für Ludwigshafen und Mannheim.[/bgcolor]
Kurze Frage:
Wieso müssen die Bahnen aus dem Betrioebshof Rheingönheim "evakuiert" werden?
Was ist denn mit der Betriebststrecke Hbf - Ostausgang - Südweststadion, über die doch Mundenheim bis Rheingönheim angebunden sind?
Die ist schon länger wegen Bauarbeiten gesperrt. Aktuell arbeitet man sicher mit Hochdruck, diese Strecke früher als geplant im Dezember wieder befahrbar zu machen.

Warum dauert ein Neubau soooooooo lange?

geschrieben von: 194 178

Datum: 25.11.19 20:56

Hallo zusammen,

warum dauert ein Neubau denn so lange?
wenn die reine Bauzeit 2-3 Jahre dauert, (geht bestimmt auch schneller) kann man dann nicht einfach abreissen und neu bauen?
Müssen bei so einem Ersatzneubau denn auch erst alle Nachbarn und Frösche gefragt werden?
In China hätten die schon in 6 Monaten so ne lächerliche Brücke gebaut...
Nur mal so zum Vergleich:
Am 18. August 2018 stürzte tragischer Weise die Morandi-Brücke in Genua ein.
Im April 2020 soll der Neubau eröffnet werden. Das liegt übrigens auch in der EU.
Wieviele Jahre sind das?

Stellt Euch mal die Projekte der Eisenbahnen in den 1850er bis 1900er Jahren bei heutiger Lage vor. Da hätten wir wahrscheinlich eher einen chinesischen 20 Minuten Takt zum Mond...

Irgendwas läuft hier gewaltig schief!

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/file.php?99,file=11677


Re: Warum dauert ein Neubau soooooooo lange?

geschrieben von: kossmann

Datum: 25.11.19 21:14

194 178 schrieb:
warum dauert ein Neubau denn so lange?

Wichtigster Grund: Das Geld. Das kann mal wohl nur durch Umschichtungen im Haushalt über mehrere Jahre freibekommen weil beim Baulastträger ja die schwarze Null angesagt ist.
Zweitens kann man die Strasse nicht 1:1 wieder aufbauen, da müssen neue Pläne her, die z.B auch aktuelle Umweltvorschriften einhalten.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -