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Re: [BO] GT6 ab sofort samstags im Linieneinsatz

geschrieben von: Ruhri

Datum: 08.10.19 12:58

Stundentakt schrieb:
Ganz im Gegenteil. Ich habe gestern ganz konkret von einem eher kurzen Lauf wie Engelsburg-Grillo gesprochen.
Es hat in der Vergangenheit Fahrten zum VRR-Tarif mit historischen Fahrzeugen gegeben und das wird bestimmt auch in Zukunft so sein. Das hängt davon ab, wie streckentauglich die Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaften ihre Schätzchen halten können.

Grenzüberschreitende Verkehre hat es da, soweit ich weiß, eher selten gegeben, auch wenn man sich ab und an gegenseitig besucht hat. Ich kann dir allerdings immer noch nicht so recht folgen, was genau du dir von einer mehr oder weniger regelmäßigen Verbindung Engelsburg-Grillo eigentlich versprichst.

Zitat:
Ich kann Dir daher nicht folgen, wieso Du mittlerweile fast schon aggressiv unternimmst, mich mißzuverstehen, mir Thesen unterzuschieben (Wagenmangel), anzuführen, daß das ja niemanden interessiere, Personal mangele, und was gehe uns Berlin an (ging es uns gestern, 15:50, noch an?).

Ich glaube, du liest da sehr viel mehr Aggressivität heraus, als überhaupt drin ist. Im Gegenteil nehme ich bei dir nämlich eine zunehmende Aggressivität wahr. Liegt das womöglich daran, dass ich dir nicht überschwänglich zustimme?

Aber noch einmal: Der Wagenmangel wurde hier im Thread als Grund für den Einsatz des TW40 im Linienverkehr genannt, aber nicht von dir. Und zwischendurch war auch nicht ganz klar, ob da mal wieder ein zusätzlicher Kurs gefahren wurde oder ob TW40 einen regulären Kurs übernommen hat.

Stand jetzt ist, dass TW40 (nicht im Besitz der Bogestra!) tatsächlich im regulären Liniendienst gewesen ist. Damit könnte akuter Wagenmangel die Ursache gewesen sein, auch wenn man davon offiziell kein Sterbenswörtchen hat verlauten lassen. Aber klar ist auch, dass man nur noch für diese paar Monate einen M6S durch einen GT6 ersetzen kann. Fahren auf den Linien 310 (und zukünftig 305 und 309) ausschließlich Variobahnen, wird man das nicht mehr tun können, sondern nur noch zusätzliche Fahrten anbieten können. Da mag sich immer noch jemand ärgern, aber einen echten Grund dafür hätte er nicht, wenn der Linienverkehr ansonsten planmäßig verläuft.

Zitat:
Als Naysayer kenne ich Dich gar nicht. Oder doch?

Und woran möchtest du das gerade festmachen? Habe ich etwa die Forderung gestellt, die Museumsfahrzeuge stillzulegen und als reine Ausstellungsstücke ins Museum zu schieben?

Zitat:
Ein temporär enger Fuhrpark wäre ein schöner (und nach dem kürzlichen Crash durchaus augenfälliger) Anreiz, sich eines Fahrzeugs zu erinnern, daß noch alle geltenden Kriterien für einen Linieneinsatz erfüllt, so lange nämlich, bis die Ära hochfluriger Straßenbahnen in Bochum endet - was sehr bald der Fall ist; und der Kundschaft einen regelmäßigen Fahrplan sicherzustellen.

Nun ja, Erinnerung ist tatsächlich der offizielle Grund für die vermutlich letzten Liniendienstfahrten des TW40. Der Wagenmangel mag der wahre Grund dafür sein, aber das sagt man halt nicht der Öffentlichkeit. Falls da nicht noch ein Insider etwas ausplaudern sollte, werden wir nicht genaueres hören.

Zitat:
Wer wollte wissen, ob nicht in einem verkehrshistorischen Verein vielleicht auch einmal links und rechts geschaut wird, welche Praxis die Kollegen in Essen, Düsseldorf oder eben Berlin pflegen, und ob dort nicht Anreize für die eigene Vereinsarbeit zu erblicken wären... Wäre das möglich?

Das tut man bestimmt, aber die Übertragbarkeit ist begrenzt. Die VhAG der Bogestra hat halt keine Busse, und nur eine Handvoll historischer Straßenbahnfahrzeuge. Da stellt sich immer auch die Frage nach dem Aufwand. Letztlich versucht man bestimmt, so oft "nach draußen" zu kommen wie nur möglich.

Zitat:
Und da ist ein wiederholter, wenn nicht regelmäßiger Einsatz eines Traditionsfahrzeugs auf einem Regel(!)kurs nun einmal dem bislang einmaligen, in Berlin geübten Modell der Linie 218 im (stadträumlich allerdings peripheren) Grunewald nachgeformt (Element Planfahrten). Das Element Fahrt entlang Aufkommensschwerpunkten (Bochumer, Wittener City, statt in irgendeinem Wald - Grunewald, BMB) dagegen ist den Berliner Traditionsfahrten eigen. Daran ändert nichts die Tatsache, daß die VHAG sich auf einer Reihe von Fahrten auch schon dem Problem elektronischer VRR-Tickets gestellt hat...

Quanta costa? Wer bezahlt so etwas? Vereine wie die VhAG müssen eine ganze Latte an Vorschriften beachten und die Kosten dafür und für den Erhalt ihrer Fahrzeuge aus eigener Tasche aufbringen. Inwieweit die Bogestra als kommunales Verkehrsunternehmen dem Verein entgegen kommt, weiß ich gerade nicht. Im Prinzip könnte sie sich das Abstellen auf dem Betriebshof ebenso bezahlen lassen wie den Strom, die Streckennutzung oder die Nutzung der Werkstatt. Eines ist aber klar: Alles übernimmt die Bogestra mit Sicherheit nicht, und das bleibt doch einiges an dem Verein hängen.

Zitat:
In einem Straßenbahn-/Nahverkehrsforum sollte doch so viel Überblick nicht ausgeschlossen sein, daß einem das in's Auge geradezu sticht, ohne seitenlang auszuwalzen, daß die VHAG nicht 30, sondern vier oder fünf Fahrzeuge hat oder bald haben wird, ohne sich seitenlang nicht daran zu erinnern, daß in Essen und Mülheim schon die nächste VHAG mit weiteren fahrfähigen Fahrzeugen lauert.

Tja, ich weiß ja nicht, ob "lauern" hier die richtige Vokabel ist. Letztlich ist das alles eben ein Hobby von Straßenbahnnostalgikern. Aktionen wie die von dir angedachten gab es so ähnlich in der Vergangenheit, und gegen eine Ausweitung sprechen vermutlich rein praktische Gründe. Anders gesagt: Wenn die Vereinsmitglieder könnten, wie sie wollten, dann würden sie noch ganz andere Sachen auf die Gleise stellen.

Und so gesehen dürfte die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft der EVAG (falls sie noch so heißt!) schon froh darüber sein, was sie in Essen und vielleicht Mülheim organisiert bekommt, ohne gleich auch noch das Bogestra-Netz mit bespielen zu wollen.

Zitat:
Es ist auch ein untauglicher Vergleich, mit einem Fahrzeug eines Betriebes über ein Gleis desselben Betriebes eine Gemeindegrenze zu über- und eine vom selben Betrieb gebaute Haltestelle ebendort anzufahren, zu einer Fahrt mit einem Bochumer Vario über Nienhausen nach Essen, Mülheim und Oberhausen. Warum geht das nicht, warum ging das mal - verkehrshistorische Vereine können (und sollten!) sich dieser und ähnlicher Fragen widmen, spätestens dann, wenn sich ein Anlaß dazu geradezu aufdrängt. Insofern wäre auch und gerade ein (erstmaliger und letztmaliger) Einsatz eines Essener M8 (wenngleich die VHAGs selbst damit nichts zu tun hätten, aber ja wohl durchaus personelle Verflechtungen zu den jeweiligen Nahverkehrsunternehmen bestehen) auf der 310 ein hervorragendes Mittel, um hier Bewußtsein zu schaffen, und den nächsten Straßenbahn-Bürgerentscheid vielleicht mal zu gewinnen... Dafür muß die Bogestra der EVAG keine Straßenbahn (der nächste Strohmann) abkaufen...

Strohmann? Nun ja, eigentlich nicht. In dem entsprechenden Vorschlag war von einer leihweisen und temporären Überlassung nun nicht die Rede gewesen. Da aber anscheinend bei der Ruhrbahn auch gerade eine gewisse Knappheit vorherrscht, ist das Ganze sowieso kein Thema. In etwas mehr als zwei Monaten endet der langjährige M-Wagen-Einsatz auf der 310 mit Ausnahme des Wittener Streckenabschnitts zwischen Crengeldanz und Heven Dorf. Da wird man die M8C der Ruhrbahn weder auf die eine noch die andere Weise benötigen.

Was den Bildungsauftrag der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaften angeht, den du soeben genannt hast, ist der sicherlich löblich, aber vermutlich jenseits ihrer Möglichkeiten. Diese Menschen tun in ihrer Freizeit sicherlich, was sie können, bei einer Vielzahl von Gelegenheiten, aber ich befürchte, du stellst da einfach zu hohe Ansprüche.

Und ich befürchte weiterhin, dass ein ausgeweiteter Betrieb mit (quasi-) historischen Fahrzeugen ("quasi" für die 1400er) die Akzeptanz von Straßenbahnausbauten nicht wirklich steigern wird. So mancher Meckerer würde sich dann nämlich erst recht über das "total veraltete Wagenmaterial" der Verkehrsbetriebe auslassen und die Straßenbahn als "Erfindung aus dem vorletzten Jahrhundert" herabsetzen. (Faktisch ist das ja sogar richtig, allerdings gilt das für das Automobil gleichermaßen!)

Zitat:
Wenn, einmal ganz konkret, nicht einmal Vereine (als kleinere, flexiblere Organisationsform) den Blick vom eigenen Bierdeckel zu heben vermöchten, dann werden die zur Kooperation verdammten Organe der Ruhrgemeinden und -regierungspräsidien (Verkehrswende!) das ganz sicher zu unseren Lebzeiten nicht mehr tun.

Deswegen ist der Gt 40 im Linieneinsatz richtig und wichtig, für die VHAG, für die Städte, für die Straßenbahn, für die Umwelt. Vielleicht sind sich die VHAGs wie auch die Linie D bewußt, daß sie das Verkehrsmittel der Zukunft pflegen.

Ich denke, du überfrachtest die Vereine, die mit Sicherheit viel Zeit in ihr Hobby und in die Betriebsfähigkeit ihrer Fahrzeuge auf einem regulär befahrenen Netz stecken, mit unerfüllbaren Erwartungen. Was du von ihnen verlangst, werden sie nicht leisten können.

Zitat:
Bist Du es?

Bis zu einem gewissen Grad, ja! Ich bin mir allerdings auch der Tatsache bewusst, dass die Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaften für eine Straßenbahn der Vergangenheit stehen, nicht für die Gegenwart und auch nicht für die Zukunft. Mit Nostalgie werden wir aber keinen einzigen Meter neues Gleis gebaut bekommen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 13:35.

Re: [BO] GT6 ab sofort samstags im Linieneinsatz

geschrieben von: Stundentakt

Datum: 08.10.19 13:26

Ruhri schrieb:
Ich denke, du überfrachtest die Vereine, die mit Sicherheit viel Zeit in ihr Hobby und in die Betriebsfähigkeit ihrer Fahrzeuge auf einem regulär befahrenen Netz stecken, mit unerfüllbaren Erwartungen. Was du von ihnen verlangst, werden sie nicht leisten können.
Ich verlange nichts, und ich überfrachte auch nicht.

Ich sehe die ATB, die eine schier unglaubliche Flotte in Fahrt hält, und offensichtlich einen konstruktiven Draht zur BVG pflegt.

Und genau dieses Muster erkenne ich in dem Linieneinsatz der VHAG für die Bogestra auch. Und diesen habe nicht ich verlangt, sondern VHAG/BGS haben diesen angekündigt & durchgeführt.

Dir ist schon bewußt, daß Dein Ausformulieren von 1000 Hürden und Besorgnissen ein Schattenboxen ist?

Wer die Bedenken trägt, trägt am schwersten...^^

Re: [BO] GT6 ab sofort samstags im Linieneinsatz

geschrieben von: Ruhri

Datum: 08.10.19 13:53

Stundentakt schrieb:
Ich verlange nichts, und ich überfrachte auch nicht.
Bist du dir da ganz sicher? Mir kam es nämlich so vor, als ob du eine massive Ausweitung der Vereinstätigkeit gefordert hättest, und das weit über die bisherigen Aktivitäten hinaus.

Zitat:
Ich sehe die ATB, die eine schier unglaubliche Flotte in Fahrt hält, und offensichtlich einen konstruktiven Draht zur BVG pflegt.

Das war aber schon eine Busflotte, ja? So eine Flotte in Schuss zu halten, ist mit Sicherheit schon schwer genug. Rein zahlenmäßig wird ein Straßenbahnverein da niemals mithalten können.

Und wenn du jetzt den "konstruktiven Draht" zum lokalen Verkehrsbetrieb lobst, stellst du da nicht gleichzeitig die Behauptung auf, dass es diesen hierzulande nicht gäbe? Falls ja, dürfte er unzutreffend sein.

Aber mal ganz ehrlich: Du glaubst, nichts zu verlangen und nichts zu überfrachten, aber die hiesigen Vereine sollten sich ein Beispiel an der ATB nehmen? Ist das nicht gerade eine Forderung, die du an die Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaften stellst? Mir kommt es zumindest so vor.

Zitat:
Und genau dieses Muster erkenne ich in dem Linieneinsatz der VHAG für die Bogestra auch. Und diesen habe nicht ich verlangt, sondern VHAG/BGS haben diesen angekündigt & durchgeführt.

Nur dass ich dich eben so verstanden habe, als sei dir das bei weitem nicht genug.

Ich halte es ja auch für eine witzige Idee, einen M6S im Linienbetrieb durch einen historischen GT6 zu ersetzen. Ein Modell für die Zukunft ist das aber nun einmal nicht. Da sollten wir uns einfach darüber freuen, dass so ein altes Fahrzeug mal wieder vor die Tür kommt.

Zitat:
Dir ist schon bewußt, daß Dein Ausformulieren von 1000 Hürden und Besorgnissen ein Schattenboxen ist?

Wer die Bedenken trägt, trägt am schwersten...^^

Nein, im Grunde nicht. Was ist passiert? Die Bogestra und die VhAG der Bogestra haben sich geeinigt, an einigen Samstagen ein VhAG-Fahrzeug als regulären Kurs einzusetzen. Die VhAG kann mal wieder fahren, und die Bogestra gönnt den Freunden der Strecke, die schon bald nicht mehr im Liniendienst befahren werden wird, einen nostalgischen Abschied. (Und womöglich löst sie ein Kapazitätsproblem.) Daran sollten wir uns einfach erfreuen und nicht gleich Pläne für die VhAGs schmieden. Das ist nun wirklich nicht unsere Sache.
Es wurden ja schon von mehreren div. Kanäle befragt, ich hab noch keine Info gefunden.

Weder bogestra.de/aktuelles, noch vhag-bogestra.de, noch die FB Seite der vhag.

Das der Verein, auch mein Verein, da sicherlich nicht die Kapazitäten hat da nun Wochen vorher sich festzulegen ist mir auch klar und stößt hoffentlich auch überall auf Verständnis.
Das andererseits - wenn man es schon aktiv bewirbt - Auswärtige eine gewissen Planungssicherheit benötigen - doch auch, oder?
tim76 schrieb:
Es wurden ja schon von mehreren div. Kanäle befragt, ich hab noch keine Info gefunden.

Weder bogestra.de/aktuelles, noch vhag-bogestra.de, noch die FB Seite der vhag.

Das der Verein, auch mein Verein, da sicherlich nicht die Kapazitäten hat da nun Wochen vorher sich festzulegen ist mir auch klar und stößt hoffentlich auch überall auf Verständnis.
Das andererseits - wenn man es schon aktiv bewirbt - Auswärtige eine gewissen Planungssicherheit benötigen - doch auch, oder?
Ist das dann der Grund, wieso etwas vage von "einigen Samstagen" gesprochen wurde? Die Bogestra ist bereit, die VhAG Liniendienst fahren zu lassen, aber im Verein muss man mehr oder weniger von Wochenende zu Wochenende schauen, ob man das gestemmt bekommt? Aber mit "Planungssicherheit für Auswärtige" meinst du sicherlich die vielen Tramspotter, die ihre Fotoausrüstungen zum Einsatz bringen wollen? Auch wenn es hart klingt, aber die Hauptzielgruppe dürften die nicht sein, vor allem, da viele noch nicht einmal mitfahren werden.

Also so gesehen: Daumen drücken, dass es möglichst oft klappt mit dem GT6-Einsatz.

Re: er fährt!

geschrieben von: woodstock

Datum: 09.10.19 19:44

tim76 schrieb:
Er fährt!

[www.bogestra.de]
Unter Vhag Bogestra finden sich die Fahrtage auch ausgeschrieben:
Triebwagen 40 an weiteren Samstagen auf Linie 310
Vorgesehene Termine Oktober 2019: 12. Oktober - 19. Oktober - 26. Oktober


Unterm Link der Hinweis für November und Dezember:
„Einsätze von Triebwagen 40 auf der Linie 310 sind noch an weiteren Samstagen im November und Dezember geplant. Auch diese Termine werden vorher veröffentlicht.“

Re: er fährt!

geschrieben von: Stundentakt

Datum: 09.10.19 20:16

woodstock schrieb:
tim76 schrieb:
Er fährt!

[www.bogestra.de]
Unter Vhag Bogestra finden sich die Fahrtage auch ausgeschrieben:
Triebwagen 40 an weiteren Samstagen auf Linie 310
Vorgesehene Termine Oktober 2019: 12. Oktober - 19. Oktober - 26. Oktober“

Unterm Link der Hinweis für November und Dezember:
„Einsätze von Triebwagen 40 auf der Linie 310 sind noch an weiteren Samstagen im November und Dezember geplant. Auch diese Termine werden vorher veröffentlicht.“
Der letzte Betriebstag 14.12. ist ja ebenfalls ein Samstag. Da könnte man den Einsatz auch mehr auf einen Nachtkurs verlagern, letzte Planfahrt und so... Wahrscheinlich trage ich hier schon wieder Eulen nach Withen...

Re: er fährt!

geschrieben von: Ruhri

Datum: 10.10.19 09:29

Stundentakt schrieb:
Der letzte Betriebstag 14.12. ist ja ebenfalls ein Samstag. Da könnte man den Einsatz auch mehr auf einen Nachtkurs verlagern, letzte Planfahrt und so... Wahrscheinlich trage ich hier schon wieder Eulen nach Withen...

Geplant ist es definitiv nicht. Du hast es ja gelesen - an den Einsatztagen ist um ca. 15:30 Schichtende für den netten älteren Herrn (= TW40). Warum das so geplant wurde, darüber können wir dann noch kräftig spekulieren.

Re: er fährt!

geschrieben von: tim76

Datum: 10.10.19 13:20

Die Schicht bis 15 Uhr ist doch top, das ist doch alles ehrenamtlich was die VHAG leistet, sollen die bis 23 Uhr fahren in der Nacht?

Was dann am 14.12. passiert, schauen wir mal, die letzte Fahrt ist für mich mit einem M6 durchzuführen (und das kann eigentlich nur einer sein)nicht mit einem Museumswagen.
Museumswagen gerne an dem Tag (zB den 15'Takt auffüllen nach 15 Uhr wenn dann eigentlich 30'Takt läuft) - aber ganz am Ende gehört da (für mich) kein Museumswagen hin.
Dortmunds City wurde mit braunen N8C+N8C verabschiedet als letzte Fahrt. Was war denn der letzte Tw auf der 110 in MH?

Den 14.12 hab ich mir schon in Kalender markiert, der eine oder andere Tramfreund wird sicherlich bei uns zuhause auftauchen bevor wir uns dann zum Honnengraben aufmachen (wenns denn die letzte fahrt wie heute so gibt).

Ja, ich freue mich dann auch auf den 7,5 Takt auf der Strecke weiter unten (morgens immerhin den Neggenborn zu Fuß bergab ;-), und auf den neuen 378 täglich zur Uni.

Re: er fährt!

geschrieben von: Stundentakt

Datum: 10.10.19 15:11

tim76 schrieb:
Zitat:
Was dann am 14.12. passiert, schauen wir mal, ...
So ist es. Und zwar kann ja auch hier von Sollen gar nicht die Rede sein, viel eher aber von einer von diesem oder jenem verdienten VHAGler vielleicht so empfindbaren Ehre, eine letzte oder vorletzte Planfahrt durchführen zu dürfen.

Man könnte natürlich auch gleich am Sonntag die erste historische Sonderfahrt nach Heven planen, von Sterkrade kommend...^^

Die M6 bleiben ja auch vorerst als Dienstfahrten auf der Strecke.

Besitzverhältnisse historischer Fahrzeuge

geschrieben von: Wessex Trains

Datum: 10.10.19 15:21

Hallo,

in aller Regel ist es so, dass die historischen Fahrzeuge der jeweiligen Verkehrsbetriebe weiter diesen gehören, und die jeweiligen eingetragenen Vereine sich ehrenamtlich um die Fahrzeugpflege kümmern und das Fahrpersonal kümmern. Kaum einer der Vereine dürfte die Kosten einer Hauptuntersuchung der Fahrzeuge stemmen können oder auch einen Betriebsleiter stellen können den jeder BoStrab Betrieb braucht, oder die Versicherung für die Fahrten und das Fahrzeug bezahlen können. Mir bekannt wäre nur die ATB(Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus Berlin) denen die Fahrzeuge wirklich selber gehören.

Die Fahrzeuge der VhAG Bogestra dürften alle der Bogestra gehören, so wie das auch bei der EVAG, der Rheinbahn, der KVB Köln, der SSB Stuttgart, der AVG/VBK in Karlsruhe,... auch ist. Würden die Fahrzeuge den jeweiligen eV's(eingetragenen Vereinen) gehören wäre das mit der Gemeinnützigkeit ganz schnell schwierig und damit eine erhebliche Steuerlast.

In Frankfurt am Main kommen Mo-Fr außerhalb der Ferien 3-4 Museumswagen(P Wagen und O-Wagen) in den normalen Linieneinsatz, die Fahrten sind Fahrplan als Hochflurkurse markiert.

Re: Besitzverhältnisse historischer Fahrzeuge

geschrieben von: Ruhri

Datum: 10.10.19 16:18

Ich hatte das zwar so verstanden, dass die historischen Fahrzeuge der VhAG gehörten, aber das muss natürlich nicht stimmen. Aber wir haben ja Vereinsmitglieder in unseren Reihen, die mehr darüber wissen müssten.
Ruhri schrieb:
Ich hatte das zwar so verstanden, dass die historischen Fahrzeuge der VhAG gehörten, aber das muss natürlich nicht stimmen. Aber wir haben ja Vereinsmitglieder in unseren Reihen, die mehr darüber wissen müssten.
Ja, aber das sind meiner Meinung nach Interna, die hier nicht ausgewalzt zu werden brauchen.

Als Hinweis nehme man die Anschrift am Tw 88 und diesen Beitrag: [www.facebook.com]
Und vieles von dem vom Vorvorposter genanntes lässt sich vertraglich regeln.

Und noch ergänzend: Ein Busbetrieb wie die ATB GmbH ist etwas anderes, wie ein Straßenbahnbetrieb. Zu nennen währe die die BMB in Wuppertal. Diese sind ein konzessionierter BOStrab-Straßenbahnbetrieb mit eigener Infrastruktur und natürlich dann auch einer eigenen Betriebsleitung.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.

Re: er fährt!

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 10.10.19 17:05

Stundentakt schrieb:
Man könnte natürlich auch gleich am Sonntag die erste historische Sonderfahrt nach Heven planen, von Sterkrade kommend...^^
Es steht dir natürlich frei für deinen Spaß einen Wagen anzumieten. Gehe mal von mindestens 8 Stunden Mietdauer aus.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.

Re: er fährt!

geschrieben von: Stundentakt

Datum: 10.10.19 17:20

Christoph Zimmermann schrieb:
Gehe mal von mindestens 8 Stunden Mietdauer aus.

Mir wäre das eher zu lang. Aber die hier dokumentierten Sonderfahrten waren zumeist gut besetzt...

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