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Zitat: PM vom 6.9.2019

<< Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart: Mehr als 25 Millionen Euro für neue U-Bahnen und Straßenbahnen in Nürnberg
  • Reichhart: Starke Unterstützung für Nürnbergs ÖPNV
  • Förderung von fünf U-Bahnfahrzeugen und zwölf Straßenbahnen
  • 5-Minuten-Takt in Hauptverkehrszeit bei Linie 5 möglich

  • Die Flotte der Verkehrsaktiengesellschaft in Nürnberg (VAG) wird weiter erneuert und bekommt Zuwachs. Mehr als 25 Millionen Euro Fördermittel erhält Nürnberg vom Freistaat für neue Fahrzeuge auf der Schiene. Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sieht die Mittel bestens investiert: „Das ist eine starke Unterstützung für den ÖPNV. Nürnberg kann damit alle geplanten Neufahrzeuge kaufen. Bereits dieses Jahr können die ersten Altfahrzeuge der U-Bahnen ausgetauscht werden. Und ab 2022 sollen die ersten neuen Straßenbahnfahrzeuge zur Angebotsverbesserung fahren“, so Reichhart. Der Freistaat fördert rund 40 Prozent der Anschaffungskosten bei den Straßenbahnfahrzeugen und 25 Prozent bei den U-Bahn-Fahrzeugen.
    Die neuen Straßenbahnfahrzeuge verstärken zum einen die Linie 5. Hier soll der Takt verdichtet werden. Künftig ist so ein 5-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf möglich. Zum anderen soll es Verstärkerzüge auf den Linien 6 und 8 geben. Damit sollen vor allem die Schüler der beiden Gymnasien auf der Strecke besser pendeln können, denn hier entsteht ein Plus an Fahrgästen durch den Bau eines neuen Gymnasiums und der Erweiterung des Martin-Behaim-Gymnasiums. Verstärkung gibt es auch auf der Verlängerung der Linie 7 bis zur Haltestelle „Stadtpark Schleife“. Diese sollen die U2/3 entlasten. „Die neuen, zusätzlichen Straßenbahnfahrzeuge sind für uns ein elementarer Baustein, um unser Angebot für unsere Fahrgäste noch attraktiver zu machen und Anreize zu schaffen, das eigene Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen. So können wir einen noch größeren Beitrag zur angestrebten Verkehrswende liefern und nachhaltig zum Umweltschutz beitragen“, erläuterte Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der VAG.
    Mehr als 15 Millionen Euro erhält die VAG aus dem Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung. Weitere knapp zehn Millionen Euro gibt es aus der regulären Förderung aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Das Maßnahmenpaket der Staatsregierung zur Luftreinhaltung enthält als wesentliches Element die Stärkung des ÖPNV. Das oberste Ziel ist die Einhaltung der Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Umwelt.
    Die aktuelle Förderzusage erfolgt zusätzlich zu den heuer bereits gewährten 19 Millionen Euro für sieben zusätzliche U-Bahnen für Angebotsausweitungen ab 2022. >>
    Da bin ich mal auf den Trambahn-Typ gespannt. Avenio TZ ?
    Die Ausschreibung läuft meines Wissens ja schon geraume Zeit, da müsste jetzt eigentlich bald die Entscheidung fallen. Der Avenio ist sicher ein aussichtsreicher Kandidat, ansonsten vielleicht noch der Bombardier Flexity Classic...

    Warten wir's ab!

    Ciao

    Eibacher
    Bemerkenswert, dass die Strecke zum Stadtpark als Teil der Linie 7 reaktiviert werden soll als Entlastung der U-Bahn. Das höre ich das erste Mal, wo doch immer behauptet wird, die U-Bahn sei überdimensioniert.

    Grüße
    Silli
    Zumindest bei der Präsentation der beiden Leihwagen letztes Jahr hatte man das schon angekündigt.
    Silli schrieb:Zitat:
    Bemerkenswert, dass die Strecke zum Stadtpark als Teil der Linie 7 reaktiviert werden soll als Entlastung der U-Bahn. Das höre ich das erste Mal, wo doch immer behauptet wird, die U-Bahn sei überdimensioniert.
    Vielleicht ist es auch reine Symbolpolitik oder ein Ablenkungsmanöver. Die Nürnberger CSU blockiert seit Ewigkeiten den dringend notwendigen und wirtschaftlich höchst sinnvollen Ausbau des Straßenbahnnetzes. Und die Nürnberger SPD lässt sich trotz ihres klaren Wahlsiegs in der Verkehrspolitik von der CSU gnadenlos vorführen. Das Ergebnis ist bestenfalls Stillstand. Von dem kann man bestens ablenken, wenn man eine bestehende Linie auf vorhandenen Gleisen verlängert.
    Da könnte was dran sein. Es ist eigentlich eine Katastrophe, dass die Altstadttram Kosten-Nutzen-Faktor 4,59 hat und dem SPD-OB nur dazu einfällt „Hier besteht keine Eile“.* Kein Wunder, dass die SPD bei der nächsten Kommunalwahl krachende Verluste zugunsten der Grünen hinnehmen müssen wird. Mit Verkehrskonzepten aus den 70ern, die da lauten: Straße, Straße und nochmals Straße und der Rest darf zusehen, wo er bleibt, werden die Sozen keinen mehr hinterm Ofen vor locken.

    * Quelle: [www.nordbayern.de]
    Bernhard Martin schrieb:
    Die Nürnberger CSU blockiert seit Ewigkeiten den dringend notwendigen und wirtschaftlich höchst sinnvollen Ausbau des Straßenbahnnetzes.
    Streiche "Nürnberger", das tut die CSU doch praktisch überall

    http://foren.1000millimeter.de/strassenbahn/linie2-banner.png
    Didy schrieb:Bernhard Martin schrieb:
    Bernhard Martin schrieb:
    Die Nürnberger CSU blockiert seit Ewigkeiten den dringend notwendigen und wirtschaftlich höchst sinnvollen Ausbau des Straßenbahnnetzes.
    Streiche "Nürnberger", das tut die CSU doch praktisch überall
    Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht: In Regensburg war es die CSU (und insbesondere ihr OB), die das erste - und sehr sinnvollere als das jetzige (weil es mittels Regionalstadtbahn die v.a. im Pendlerverkehr bestehenden Probleme angehen wollte) - Straßenbahnprojekt lanciert und forciert hat (bis sie dann ein völlig wertloses Gutachten bei unfähigen Verkehrsplanern bestellt haben und es trotz offensichtlichem groben Unfug zur Grundlage ihrer Verkehrspolitik gemacht haben). Die Regensburger SPD hat dieses Projekt zunächst klar abgelehnt. Und die Augsburger CSU und ihr OB hat sich in einer Mischung aus Populismus, Dummheit und ideologischer Verbohrheit zunächst gegen wichtige Straßenbahnprojekte gestellt, aber sich inzwischen lernfähig gezeigt und setzt die von der Vorgängerstadtspitze beschlossenen ÖPNV-Projekte nun um - wenn auch quälend langsam.