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ÖPNV-Zukunftspapier

janz ahle Kamellen - Fensterbahnen über die die Schwarze Bahn nach Hürth Mitte

frischere Kamellen - die Kölner 4 oder auch die 1 nach Niederaussem

ganz neue Kamellen - wieder (Stadtbahn-) Züge auf der Bergheimer Kreisbahn von Kerpen nach Erftstadt-Liblar oder auch nach Lechenich -de Flusch kütt widder

im Modul 6

Und im Modul 7 die Nachnutzung der Rheinbraun-Strecken durch Stadtbahnen

Und für den Güterverkehr nehmen wir Zeppeline ....
TBOAR (bt) schrieb:
ÖPNV-Zukunftspapier

janz ahle Kamellen - Fensterbahnen über die die Schwarze Bahn nach Hürth Mitte

frischere Kamellen - die Kölner 4 oder auch die 1 nach Niederaussem

ganz neue Kamellen - wieder (Stadtbahn-) Züge auf der Bergheimer Kreisbahn von Kerpen nach Erftstadt-Liblar oder auch nach Lechenich -de Flusch kütt widder

im Modul 6

Und im Modul 7 die Nachnutzung der Rheinbraun-Strecken durch Stadtbahnen

Und für den Güterverkehr nehmen wir Zeppeline ....
das Auto hat ausgedient. Der Rhein Erft Kreis ändert die Mobilitätsphilospie
Hallo aus Oberaußem!

Warum sollte das denn nicht möglich sein?
Den Unterschied macht doch jetzt das Geld kommt um den Kohleausstieg möglich zu machen.
TW337 schrieb:Zitat:
das Auto hat ausgedient. Der Rhein Erft Kreis ändert die Mobilitätsphilospie
So weit sind wir in Deutschland noch lange nicht. "Klimaschutz" und "ÖPNV-Ausbau" sind zwar derzeit beliebte Schlagwörter in der politischen Diskussion, aber so lange das weder mit politischen Beschlüssen noch gar mit konkretem Handeln unterfüttert ist, glaube ich nicht daran. Bislang wurden in Deutschland - insbesondere auch von der Pseudo-Klimakanzlerin - den kurzfristigen Profitinteressen der Industrie und der Auto(fahrer)lobby absolute Priorität eingeräumt. (Gerade auch deswegen, weil beim Klimawandel das Verursacherprinzip nicht greift, sondern die verheerenden Folgen von Menschen in anderen Teilen der Welt getragen werden müssen, auf die man de facto mit Verachtung herabblickt und die man daher im Stich lässt.) Und die Elektroautostrategie weist doch klar darauf hin, dass sich der Modal split eben nicht zu Gunsten des ÖPNV verändern soll.
Die Idee die Linien 1,4 und 7 zu verlängern finde ich gar nicht mal so schlecht, vorallem die Regionalstadtbahn Nord-Süd) finde ich super. Daran könnte sich der Rhein-Sieg-Kreis ein Beispiel nehmen....Man stelle sich vor die Buslinien 501,510/527 wären ne Straßenbahnlinie ;).

Besten Gruß und schönen Abend noch...

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Strizie

Datum: 07.09.19 01:58

Ich finde es ja lobenswert, dass der Rhein-Erft-Kreis gedenkt Geldmittel welche für den Kohleausstieg bereit gestellt werden in den ÖPNV zu investieren aber was dort angedacht ist macht mich echt sprachlos so dilettantisch ist das.

1. Die Nord-Süd-Kohlenbahn für die Stadtbahn umzufunktionieren klingt ja erst mal toll aber hat sich schon mal jemand damit beschäftigt wie man das machen will?

Im Hürther Bogen hat man die Neubauten so gebaut, dass ein Abzw. vom Hürther Bogen auf die Strecke nach Hürth-Knapsack gar nicht mehr möglich ist. Dafür müsste man mindestens ein Haus komplett wieder abreißen.
Dazu reicht der Platz in Hürth-Mitte nur für ein Stumpfgleis mit Bahnsteig aus. Eine Stadtbahnlinie von Hürth-Mitte mit Kopfmachen in Brühl Mitte und Wesseling und dann via. Niederkassel bis Troisdorf klingt zwar super doch dafür müsste man in Hürth-Mitte umbauen. Käme noch eine Stadtbahnlinie über die Nord-Süd-Kohlenbahn hinzu müsste man in Hürth-Mitte 3 Stadtbahnlinien unter bekommen. An Hürth-Mitte kann man nicht einfach vorbei fahren.

Die Stadt Hürth will ja noch nicht mal die Linie 18 von Klettenberg nach Hürth-Mitte verlängern. Man kann froh sein, wenn die Linie 18 nach Hürth-Mitte überhaupt kommt.

2. Eine Stadtbahnverbindung von Frechen nach Erftstadt-Liblar oder Erftstadt-Lechenich kann man nur als Witz bezeichnen.

3. Die Regionalbuslinien sind schon heute eine Katastrophe da hilft eine Umbenennung auch nicht weiter.




Im Stadtbahnbereich halte ich die Verlängerungen der Linie 7 nach Horrem sowie der Linie 18 für machbar. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Kommune mitspielt und sich nicht verweigert.

Eine Stadtbahnlinie von Hürth-Mitte über Brühl-Mitte nach Wesseling und später eventuell gar bis Troisdorf halte ich für machbar. Bedingung dafür wäre aber eine zweigleisige Stadtbahnhaltestelle Hürth-Mitte

Der Regionalbusverkehr gehört gründlich überarbeitet insbesondere in Erftstadt Bf. wo man die Anschlüsse vom Zug gar nicht einplanen kann, da dieser oftmals verspätet aus Richtung Köln in Erftstadt Bf. ankommt. Hier wäre eine Überlagerung der Buslinien sinnvoll so das man vom Bahnhof Richtung Schloß Gracht und EKZ jeweils alle 15 Minuten ein Bus fährt. Das würde man mit den derzeitigen Mitteln schon fast hinbekommen.

Dann sollte man ernsthaft darüber nachdenken die Buslinie 960 zwischen Frechen Rathaus und Hürth-Hermülheim komplett zu streichen. Stattdessen sollte die Buslinie 145 im 20 Minuten-Takt von Frechen bis Hürth-Hermülheim durchfahren. Der Betriebshof vom Subunternehmer Schilling welcher die Buslinie 145 betreibt ist so wieso in Hürth. Das die Buslinie 145 im Wohngebiet von Bachem verendet ist ein Unding.

Als nächstes gehört die Buslinie 132 von Köln-Meschenich nach Brühl-Mitte verlängert im 20 Minuten-Takt Mo-Fr und die Buslinie 935 abgeschafft.

Die Buslinie 146 gehört ebenfalls von Deckstein über Stotzheim nach Hürth-Mitte verlängert.

In Frechen wäre eine neue Stadtbahnhaltestelle für die Linie 7 in Höhe des Gewerbeparks eine interessante Sache.

Auch eine sinnvolle Überlagerung von Buslinien zwischen Frechen Rathaus und Königsdorf mit S-Bahnanschluss ist mehr als überfällig.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.09.19 04:47

Die 935 abschaffen würde ich nun nicht gerade, ich würde sie nach Godorf verlängern und generell verdichten, dafür die 135 von Norden kommend bis Godorf verkürzen. Den heutigen Südast der 935 übernähme die 132, wie von Dir vorgeschlagen.
Die Verlängerung der 146 würde an der Brücke über den Decksteiner Weiher scheitern.
Weiterhin würde ich nicht die 145 verlängern, sondern die 960 von Weiden nach Hermülheim fahren lassen und die 145 verkürzen, das käme den unterschiedlich benötigten Gefäßgrößen entgegen. Die 138 würde ich bis Hermülheim verlängern und ganztägig fahren lassen, hier böten sich Midi-Busse an.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.19 05:04.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Strizie

Datum: 07.09.19 21:36

cinéma schrieb:
Die 935 abschaffen würde ich nun nicht gerade, ich würde sie nach Godorf verlängern und generell verdichten, dafür die 135 von Norden kommend bis Godorf verkürzen. Den heutigen Südast der 935 übernähme die 132, wie von Dir vorgeschlagen.
Die Verlängerung der 146 würde an der Brücke über den Decksteiner Weiher scheitern.
Weiterhin würde ich nicht die 145 verlängern, sondern die 960 von Weiden nach Hermülheim fahren lassen und die 145 verkürzen, das käme den unterschiedlich benötigten Gefäßgrößen entgegen. Die 138 würde ich bis Hermülheim verlängern und ganztägig fahren lassen, hier böten sich Midi-Busse an.
Die Buslinie 935 ist vollkommen sinnlos. Da kann man auch gleich die Buslinie 192 nach Hürth-Hermülheim fahren lassen.

Die Buslinie 145 wird vom Subunternehmer Schilling betrieben und deren Betriebshof ist in Hürth. Die Busse machen jetzt schon Leerfahrten nach Frechen-Bachem warum also die Linie nicht gleich bis Hürth-Hermülheim verlängern und so Leerfahrten einsparen. Die Buslinie 145 hat genau die richtige Gefäßgröße. zur HVZ sind die Busse der Linie 960 schon heute überfüllt. Ein 20 Minuten-Takt mit Gelenkbussen ist besser. Zudem bieten die neuen Busse der REVG kaum noch Sitzplätze. Im Bus macht stehen keinen Spaß.

Dann baut man eben eine neue Brücke. Die Verlängerung der Buslinie 146 ist 10X sinnvoller als die Buslinie 978 welche in Köln einfach nur neben der Linie 18 her fährt.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Lz

Datum: 07.09.19 23:30

Strizie schrieb:
Ich finde es ja lobenswert, dass der Rhein-Erft-Kreis gedenkt Geldmittel welche für den Kohleausstieg bereit gestellt werden in den ÖPNV zu investieren aber was dort angedacht ist macht mich echt sprachlos so dilettantisch ist das.

1. Die Nord-Süd-Kohlenbahn für die Stadtbahn umzufunktionieren klingt ja erst mal toll aber hat sich schon mal jemand damit beschäftigt wie man das machen will?

Im Hürther Bogen hat man die Neubauten so gebaut, dass ein Abzw. vom Hürther Bogen auf die Strecke nach Hürth-Knapsack gar nicht mehr möglich ist. Dafür müsste man mindestens ein Haus komplett wieder abreißen.
Dazu reicht der Platz in Hürth-Mitte nur für ein Stumpfgleis mit Bahnsteig aus. Eine Stadtbahnlinie von Hürth-Mitte mit Kopfmachen in Brühl Mitte und Wesseling und dann via. Niederkassel bis Troisdorf klingt zwar super doch dafür müsste man in Hürth-Mitte umbauen. Käme noch eine Stadtbahnlinie über die Nord-Süd-Kohlenbahn hinzu müsste man in Hürth-Mitte 3 Stadtbahnlinien unter bekommen. An Hürth-Mitte kann man nicht einfach vorbei fahren.

Die Stadt Hürth will ja noch nicht mal die Linie 18 von Klettenberg nach Hürth-Mitte verlängern. Man kann froh sein, wenn die Linie 18 nach Hürth-Mitte überhaupt kommt.

2. Eine Stadtbahnverbindung von Frechen nach Erftstadt-Liblar oder Erftstadt-Lechenich kann man nur als Witz bezeichnen.

Im Stadtbahnbereich halte ich die Verlängerungen der Linie 7 nach Horrem sowie der Linie 18 für machbar. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Kommune mitspielt und sich nicht verweigert.

Eine Stadtbahnlinie von Hürth-Mitte über Brühl-Mitte nach Wesseling und später eventuell gar bis Troisdorf halte ich für machbar. Bedingung dafür wäre aber eine zweigleisige Stadtbahnhaltestelle Hürth-Mitte
Lieber Strizie,
auch ich finde es gut wenn der REK Mittel in den ÖPNV/SPNV investiert, egal ob Mittel aus dem Kohleausstieg oder nicht.
Allerdings sind die Trassen der Rheinbraun viel zu wertvoll / hochwertig um darauf nur „Stadtbähnchen“ fahren zu lassen. Wenn sollte es schon eine richtige S-Bahn sein, vorallem sind die Strecken mMn aber Entlastungsmöglichkeiten für den Knoten Köln im Güterverkehr, wenn man leistungsfähige Verbindungen zu den Magistralen (linker ggf. rechter Rhein, Köln-Aachen, ...) baut.

Zum Thema Stadtbahnverlängerung nach Hürth EKZ sind die Hürther durchaus wieder aktiv, wenn du Zeit und Lust hast kannst du dich mal beim Sitzungsdienst (Ratsinformationssystem) der Stadt Hürth schlau mal, was der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr so treibt z.B.:
[sdnetrim.kdvz-frechen.de]


Meinst du nicht das die von dir angesprochene Linienführung einer „neuen Querbahn“ ein bisschen oft Kopfmachen muss.

Gruß, Lz



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.19 23:32.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Strizie

Datum: 08.09.19 12:35

Lz schrieb:
Lieber Strizie,
auch ich finde es gut wenn der REK Mittel in den ÖPNV/SPNV investiert, egal ob Mittel aus dem Kohleausstieg oder nicht.
Allerdings sind die Trassen der Rheinbraun viel zu wertvoll / hochwertig um darauf nur „Stadtbähnchen“ fahren zu lassen. Wenn sollte es schon eine richtige S-Bahn sein, vorallem sind die Strecken mMn aber Entlastungsmöglichkeiten für den Knoten Köln im Güterverkehr, wenn man leistungsfähige Verbindungen zu den Magistralen (linker ggf. rechter Rhein, Köln-Aachen, ...) baut.

Zum Thema Stadtbahnverlängerung nach Hürth EKZ sind die Hürther durchaus wieder aktiv, wenn du Zeit und Lust hast kannst du dich mal beim Sitzungsdienst (Ratsinformationssystem) der Stadt Hürth schlau mal, was der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr so treibt z.B.:
[sdnetrim.kdvz-frechen.de]


Meinst du nicht das die von dir angesprochene Linienführung einer „neuen Querbahn“ ein bisschen oft Kopfmachen muss.

Gruß, Lz
Als Entlastungsstrecke ist die Route Bonn-Euskirchen-Düren viel interessanter für den Güterverkehr und auch einfacher zu verwirklichen.

Eine S-Bahn ist eher ein Wunschtraumdenken, denn damit ließe sich Hürth-Mitte nicht anbinden und die Infrastruktur zwischen Stadtbahn und S-Bahn müsste komplett getrennt werden (komm jetzt bitte nicht mit Zweisystemern).

Wenn man die Zentren bzw. zentralen Umsteigeknoten anbinden möchte kommt man um ein Kopfmachen nicht drumherum.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: mannibreuckmann

Datum: 08.09.19 14:38

Ich denke auch, dass die Klüttenbahn zu weit weg vom Schuss liegt. Ausnahme wäre vielleicht das Teilstück Zieverich-Rommerskirchen, dass Teil einer Erft-S-Bahn Köln-Pulheim-Rommerskirchen-Niederaußem-Bergheim-Horrem-Sindorf-Kerpen sein könnte.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Strizie

Datum: 08.09.19 21:00

Ich fände auch andere Projekte interessant aber ein Stärken und Schwächen Konzept bei der Kölner S-Bahn ist mit den neuen angedachten 180m-Zügen nicht mehr möglich.

S-Bahnstichstrecken von Sindorf nach Kerpen so wie von Zieverich nach Elsdorf wären durchauch interessante Optionen doch dann müssten die S 12, S 13 und S 19 jeweils gestärkt und geschwächt werden.

Kerpen ist zwar nicht weit von Sindorf entfernt aber die Anschlussstelle an der A 4 in Sindorf ist ein Nadelöhr. Zuverlässige Busanschlüsse sind hier nicht immer garantiert.

Diese Stichstrecken wären auch perfekt für das Kohleförderprogramm.

Das Problem der Nord-Süd-Kohlenbahn ist einfach, dass eine direkte Anbindung von Hürth-Mitte nicht möglich ist, weil dort ein Neubauhaus steht im Hürther Bogen. Sobald die Linie 18 oder meinetwegen auch 19 nach Hürth-Mitte fahren sollte soll die Buslinie 979 nicht mehr nach Hürth-Hermülheim fahren sondern nach Hürth-Mitte. Hürth-Hermülheim wird langfristig kein Knoten mehr für den Busverkehr sein das wird alles nach Hürth-Mitte verlagert (was auch Sinn macht). Eine Stadtbahnlinie von der Nord-Süd-Kohlenbahn welche an Hürth-Mitte vorbei fährt würde daher leer durch die Gegend fahren.

Von Hürth-Mitte aus gesehen hätte die Verbindung schon einen gewissen Reiz. Immerhin werden die Wohngebiete von Alt-Hürth ganz gut erschlossen und mit Knapsack sind auch größere Arbeitgeber direkt an der Strecke. Bei Berrenrath sieht es schon wieder schlecht aus außer man weißt neue Wohngebiete an der Strecke aus. Hier ginge es nur über einen Busanschluss. Eine Stadtbahnverbindung Hürth-Mitte - Horrem Bf. dürfte vom Potenzial her überschaubar sein. Benzelrath könnte man zwar anbinden aber welchen Sinn macht das die Leute wollen eher nach Frechen Rathaus und da wäre ein Umstieg nötig während der Bus direkt fährt. Es ist wirklich schwierig hier Potentiale zu finden. Die Buslinie 960 ist vom Streckenverlauf am optimalsten von Hürth nach Frechen fährt nur leider viel zu selten. Was Horrem angeht wäre die Verlängerung der Linie 7 bis dorthin sehr wünschenswert.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Gernot

Datum: 09.09.19 10:25

mannibreuckmann schrieb:
Ich denke auch, dass die Klüttenbahn zu weit weg vom Schuss liegt. Ausnahme wäre vielleicht das Teilstück Zieverich-Rommerskirchen, dass Teil einer Erft-S-Bahn Köln-Pulheim-Rommerskirchen-Niederaußem-Bergheim-Horrem-Sindorf-Kerpen sein könnte.
Die Strecken der Rheinbraun, bzw. RWE Power, sind alle miteinander für den Transport von Gütern, insbesondere Braunkohle und Abraum, konzipiert. Deshalb führen sie so weit wie möglich an den Siedlungen vorbei. Sie für den Personenverkehr zu nutzen würde bedeuten, dass die möglichen Haltepunkte ziemlich weit von den Siedlungsschwerpunkten entfernt liegen.
Die Strecke Rommerskirchen - Niederaußem ist kein Teil der Kohlebahn, sondern ein Teilstück der ehemaligen Bergheimer Kreisbahn, die kurz vor dem 1. Weltkrieg aus militärischen Gründen (strategische Bahn Neuss - Ahrtal - Mosel) verstaatlicht wurde. Die Kreisbahn hatte das gegenteilige Ziel, nämlich möglichst nahe an den Siedlungen zu halten. Von daher bietet
sich ein Ausbau als S-Bahn zwischen Rommerskirchen und Bergheim durchaus an. Der ganze Rest des gegenwärtigen Kohlebahnnetzes jedoch wäre m.E. eher als Güterumgehungsstrecke für den Knoten Köln geeignet.
Das trifft auch für die HGK-Strecke Hermülheim - Knapsack zu: Abgesehen von der freigehaltenen Trasse zum ZOB Hürth-Mitte dürfte auch dort ein Stadtbahnverkehr nicht sonderlich sinnvoll sein. Die Strecke führt in Alt-Hürth am Ortsrand entlang, was ebenfalls für die gedachte Verlängerung in Berrenrath gilt. Auch weiß ich nicht, wie man auf der eingleisigen Strecke Hermülheim - Knapsack einen Stadtbahnverkehr hinkriegen will, ohne den Güterverkehr zu den dort liegenden Industriebetrieben zu beeinträchtigen. Und ob es überhaupt Bedarf für eine S- oder Stadtbahn von Hürth nach Bergheim gibt, erscheint mir auch zweifelhaft. Der Gedanke "Da liegen demnächst nicht mehr genutzte Gleise, da muss doch eine S-Bahn oder Stadtbahn hin" ist da wenig weiterführend. Das war immer eine Güterverkehrsstrecke, die gerade deshalb nicht durch die Orte führt. Für den Personenverkehr wäre ein Wiederaufbau der nördlichen Erftbahn von Horrem nach Liblar sinnvoller, allerdings auch teurer, weil da alles komplett verschwunden ist.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Strizie

Datum: 09.09.19 11:18

Na ja ich bin sicher das könnte man ändern und entlang der Nord-Süd Kohlenbahn neue Wohngebiete ausweisen.

Dazu muss allerdings auch politisch auch der Wille vorhanden sein und das ist eben so eine Sache.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: cinéma

Datum: 09.09.19 14:59

Ich darf des weiteren darauf hinweisen, dass wir hier über einen Zeitraum von locker 40 Jahren diskutieren, bis die Kohlenbahn in weiten Teilen überhaupt vakant würde.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Linie21

Datum: 09.09.19 23:03

Strizie schrieb:
Zitat:
Die Buslinie 145 wird vom Subunternehmer Schilling betrieben und deren Betriebshof ist in Hürth.
Die 145 wird wie alle anderen Kölner 100er Linien von der KVB betrieben, sie wird nur größtenteils von Schilling bedient (aber auch nicht nur). Ob eine Linie verlängert wird, hängt vom Bedarf und den diesbezüglichen Entscheidungen und nicht vom Standort von Betriebshöfen der am Fahrzeugeinsatz beteiligten Unternehmen ab.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Strizie

Datum: 09.09.19 23:57

Linie21 schrieb:
Strizie schrieb:
Zitat:
Die Buslinie 145 wird vom Subunternehmer Schilling betrieben und deren Betriebshof ist in Hürth.
Die 145 wird wie alle anderen Kölner 100er Linien von der KVB betrieben, sie wird nur größtenteils von Schilling bedient (aber auch nicht nur). Ob eine Linie verlängert wird, hängt vom Bedarf und den diesbezüglichen Entscheidungen und nicht vom Standort von Betriebshöfen der am Fahrzeugeinsatz beteiligten Unternehmen ab.
Der Bedarf ist da zwischen Frechen und Hürth. Die Busse sind teilweise so voll das oftmals kein Platz mehr ist.

Es geht hier um Synergieeffekte.

Würde man die Buslinie 145 nach Hürth verlängern spart man gleich mal 1-2 Busfahrten in Frechen mit der Buslinie 960 ein ohne das Angebot zu verschlechtern. Des weiteren könnte man die Buslinie 145 auch besser ins Stadtbusystem Hürth integrieren bzw. dort dann Fahrten einsparen. Die heutige Buslinie 960 fährt in den Abschnitten Frechen Rathaus - Frechen Bachem und Hürth-Mitte - Hürth-Hermülheim völlig sinnlos ohne Taktabstimmung zu anderen Buslinien einfach nebenher.

So ein Müll kommt halt zu stande wenn jeder macht was er will (ohne Abstimmung) aber hinterher darüber meckert, dass zu wenig Mittel vorhanden wären um den ÖPNV attraktiver zu gestalten.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 10.09.19 12:01

Strizie schrieb:
Würde man die Buslinie 145 nach Hürth verlängern spart man gleich mal 1-2 Busfahrten in Frechen mit der Buslinie 960 ein ohne das Angebot zu verschlechtern.
Das hier mal beispielhaft herausgegriffen, weil es für viele derartige Vorschläge symptomatisch ist.

In Deinem Szenario verschlechterst Du entweder die Fahrzeit (wenn die 960 alle Haltestellen der 145 in Bachem mitbedienen soll) oder die Erschließung (wenn in Bachem die Haltestellen der 960 bedient weden). In einer Abwägung kann man möglicherweise dazu kommen, dass eine der beiden Möglichkeiten angemessen und sinnvoll ist. Aber die pauschale Aussage "ohne zu verschlechtern" stimmt einfach nicht. Meistens ist es doch etwas komplexer.

Re: [BM] Ich lache mich echt kaputt.

geschrieben von: Strizie

Datum: 10.09.19 19:44

Seit wann legt man in Frechen großen Wert auf ÖPNV-Erschließung? Schau Dir das Bussystem in Frechen an das ist doch so was von lächerlich das würde den dortigen Anwohnern nicht mal auffallen.

In meinem Szenario würde die Erschließung von Frechen-Bachem dran glauben. Man könnte dies durch Umwegfahrten der Buslinie 977 kompensieren so wie durch die Linie 910.

Natürlich könnte es auch dort wesentlich besser aussehen aber die Stadt hat einfach kein Interesse.

Re: [BM] Ideen REK

geschrieben von: Lz

Datum: Gestern, 11:41:02

Zitat:
Als Entlastungsstrecke ist die Route Bonn-Euskirchen-Düren viel interessanter für den Güterverkehr und auch einfacher zu verwirklichen.

Hallo Strizie,
als Entlastungsstrecke Richtung Aachen (und weiter n. Antwerpen) stimme ich dir absolut zu. Ich würde mich auch sehr über eine (wieder) vollständig zweigleisige Verbindung Bonn-Euskirchen-Düren, und dann sogar elektrifiziert freuen.

Gruß, Lz

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