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Das wird richtig teuer. Für das Geld könnte man auch eine erste Ausbaustufe einer Stadtbahn realisieren.
Wäre von der Bauzeit auch deutlich schneller umzusetzen.

Für die neue, 5,8 Kilometer lange U-Bahn U5-Ost im Nordosten Hamburgs sind Kosten von mehr als 1,75 Milliarden Euro veranschlagt worden. Davon entfällt rund 1,0 Milliarde Euro unter anderem auf die Erdbauarbeiten nebst Rohbau (759 Millionen Euro), den Ausbau der Haltestellen (28 Millionen) und deren Ausrüstung mit Technik (102 Millionen) sowie auf die Automatisierung der U-Bahn (79 Millionen), wie der Technik-Vorstand der Hamburger Hochbahn, Jens-Günter Lang, am Donnerstag in Hamburg erläuterte. Als Baunebenkosten würden 269 Millionen Euro kalkuliert. – Quelle: [www.shz.de] ©2019
Was willst Du uns damit sagen?

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever

Thread gibts dchon weiter unten! (o.w.T)

geschrieben von: Gitgut

Datum: 11.07.19 16:06

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
LaNgsambahNer schrieb:
Was willst Du uns damit sagen?
Dass Hamburgs beharrliche Verweigerung des Konzeptes "Straßenbahn" sicherlich nicht zu einer sonderlich kosteneffizienten Verkehrspolitik führt.

gelöscht (o.w.T)

geschrieben von: LaNgsambahNer

Datum: 11.07.19 16:12

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.19 16:14.
Ich glaube nicht das es preiswerter wird, wenn man jetzt noch mit ner Strassenbahn anfängt.

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever
LaNgsambahNer schrieb:
Ich glaube nicht das es preiswerter wird, wenn man jetzt noch mit ner Strassenbahn anfängt.
Ein Kilometer Straßenbahn kostet halt nur einen Bruchteil von einem Kilometer Tunnel für die U-Bahn, bei geringeren laufenden Kosten. Es ist halt schon seltsam, wie beharrlich sich Hamburg bei dem Thema komplett querstellt. Wien und München beweisen ja, dass die Kombination von Voll-U-Bahn und dedizierter Straßenbahn auch in Millionenstädten funktionieren kann.
Hier muss man auch beachten das das ganze System neu beschafft werden muss.
Dazu gehören neben Fahrzeugen auch die Ersatzteile, die Oberleitung und als großen Kostenfaktor auch die Werkstätten und das Verkehrsleitsystem.
Ich habe bestimmt noch einiges vergessen, aber das System Strassenbahn muss nicht effizienter sein wenn man auch noch die Strassen und das sonstige Umfeld anpassen muss.

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever
cloubim schrieb:
LaNgsambahNer schrieb:
Ich glaube nicht das es preiswerter wird, wenn man jetzt noch mit ner Strassenbahn anfängt.
Ein Kilometer Straßenbahn kostet halt nur einen Bruchteil von einem Kilometer Tunnel für die U-Bahn, bei geringeren laufenden Kosten. Es ist halt schon seltsam, wie beharrlich sich Hamburg bei dem Thema komplett querstellt. Wien und München beweisen ja, dass die Kombination von Voll-U-Bahn und dedizierter Straßenbahn auch in Millionenstädten funktionieren kann.
Nur mit dem Unterschied, dass in München und Wien die Strassenbahn "schon immer" da war und nicht wie in Hamburg erst aus dem Boden gestampft und ins Stadtbild integriert werden muss. Eine Strassenbahn hat durchaus ihre Vorteile, aber in Sachen Leistungsfähigkeit ist eine U-Bahn einfach unschlagbar.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
cloubim schrieb:
...Es ist halt schon seltsam, wie beharrlich sich Hamburg bei dem Thema komplett querstellt. Wien und München beweisen ja, dass die Kombination von Voll-U-Bahn und dedizierter Straßenbahn auch in Millionenstädten funktionieren kann.
Es muss aber angemerkt werden, dass das bestehende Hamburger S/U-Bahn-Netz im Vergleich zu München und Wien doch weitmaschig/lückenhaft wirkt und viele Stadtteile / Vororte nicht an den schnellen ÖV angebunden sind. Dafür ist eine Tram für eine so grosse Stadt einfach zu langsam.

Grüsse ins Forum, Frank
Zum U- und S-Bahnnetz kommt immerhin auch noch ein umfangreiches Busnetz hinzu.
Ich will das Vorhaben nicht unbedingt schönreden, aber aufgrund des jetzt schon herrschenden Verkehrschaos in Hamburg ist unterirdisch besser als noch Schienen auf den Strassen.

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever
cloubim schrieb:
LaNgsambahNer schrieb:
Was willst Du uns damit sagen?
Dass Hamburgs beharrliche Verweigerung des Konzeptes "Straßenbahn" sicherlich nicht zu einer sonderlich kosteneffizienten Verkehrspolitik führt.
Hamburg braucht sicher beides, aber es kann nicht sein, dass seit 30 Jahren jeder größere Schnellbahnausbau mit dem Argument "aber die Straßenbahn..." blockiert und wieder und wieder auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird. Man muss jetzt irgendwann auch mal was bauen (wird ja eh erst 2030...2040 fertig) und für die Verbindung der Vororte mit dem Zentrum bleibt die U-Bahn unschlagbar. Oder möchte man meinen, zukünftig solle man aus Steilshoop statt mit dem Bus "bloß" mit der Stadtbahn zur nächsten U-Bahnstation und dann wie gewohnt weiter umsteigen - oder irgendwann mit der Stadtbahn durch viele, viele Straßen bummeln, bis man dann mal im Zentrum angekommen ist?

Die Straßenbahn hat sicher ihre Berechtigung, um in den mittleren und äußeren Hamburger Vororten endlich auch tangentiale Schienenverbindungen zu schaffen. Als Hauptverkehrsträger für die Durchmesserlinien einer Millionenstadt sehe ich sie nicht neubauwürdig.
Murrtalbahner schrieb:
cloubim schrieb:
LaNgsambahNer schrieb:
Ich glaube nicht das es preiswerter wird, wenn man jetzt noch mit ner Strassenbahn anfängt.
Ein Kilometer Straßenbahn kostet halt nur einen Bruchteil von einem Kilometer Tunnel für die U-Bahn, bei geringeren laufenden Kosten. Es ist halt schon seltsam, wie beharrlich sich Hamburg bei dem Thema komplett querstellt. Wien und München beweisen ja, dass die Kombination von Voll-U-Bahn und dedizierter Straßenbahn auch in Millionenstädten funktionieren kann.
Nur mit dem Unterschied, dass in München und Wien die Strassenbahn "schon immer" da war und nicht wie in Hamburg erst aus dem Boden gestampft und ins Stadtbild integriert werden muss.
Die waren halt schon viel früher clever(er). Aber dürfen Däppen nie dazulernen?
kmueller schrieb:
Die waren halt schon viel früher clever(er). Aber dürfen Däppen nie dazulernen?
Hamburg hatte schon mal eine.Strassenbahn. Als @#$%& haben sie die 1978 stillgelegt.

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever

Re: Eine Stadtbahn für Hamburg wäre die Lösung

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 11.07.19 19:50

LaNgsambahNer schrieb:
Zum U- und S-Bahnnetz kommt immerhin auch noch ein umfangreiches Busnetz hinzu.
Ich will das Vorhaben nicht unbedingt schönreden, aber aufgrund des jetzt schon herrschenden Verkehrschaos in Hamburg ist unterirdisch besser als noch Schienen auf den Strassen.
Das ist aber ein hausgemachtes Chaos der Stadt Hamburg.

Mit mehr Bussen wird man dem gewöhnlichen PKW Fahrer nicht in den ÖV kriegen.
Das "Busbeschleunigungsprogram" war im Grunde ja auch nur ein Vorwand um die Beschleunigung des IV zu ermöglichen.
Hat ja auch an vielen Punkten wunderbar geklappt.

Ich hoffe ja, das sich die Hanseaten irgendwann mal dazu durchringen und die Freiheit des IV einschränken, sonst wird das nie was mit der Verkehrswende...

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

Re: Eine Stadtbahn für Hamburg wäre die Lösung

geschrieben von: eriksmail

Datum: 11.07.19 20:03

Tz 4683 schrieb:
LaNgsambahNer schrieb:
Zum U- und S-Bahnnetz kommt immerhin auch noch ein umfangreiches Busnetz hinzu.
Ich will das Vorhaben nicht unbedingt schönreden, aber aufgrund des jetzt schon herrschenden Verkehrschaos in Hamburg ist unterirdisch besser als noch Schienen auf den Strassen.
Das ist aber ein hausgemachtes Chaos der Stadt Hamburg.

Mit mehr Bussen wird man dem gewöhnlichen PKW Fahrer nicht in den ÖV kriegen.
Das "Busbeschleunigungsprogram" war im Grunde ja auch nur ein Vorwand um die Beschleunigung des IV zu ermöglichen.
Hat ja auch an vielen Punkten wunderbar geklappt.


»»» Sagt wer? Dadurch bricht jetzt der ganze Verkehr täglich zusammen – nur weil König Olafs "Europas modernstes Bussystem" die Linie 5 so bevorzugt hat, dass alle anderen Buslinien – vor allem die im Querverkehr nur noch im Dauerstau stehen… ganz große Klasse. Hamburg!



Ich hoffe ja, das sich die Hanseaten irgendwann mal dazu durchringen und die Freiheit des IV einschränken, sonst wird das nie was mit der Verkehrswende...

»»» Genau meine Worte …

Allerhöchste Zeit, ein nodernes und schnelles NF-Stadtbahnnetz aus dem Boden zu stampfen. Die U-Bahn kommt erst in 30 Jahren, wenn überhaupt. Die erste Stadtbahn könnte, wenn man es WILL, schon in 5 Jahren fahren.


Aber Hamburgs Pfeffersäcke sind zu borniert dafür.

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Murrtalbahner schrieb:
cloubim schrieb:
LaNgsambahNer schrieb:
Ich glaube nicht das es preiswerter wird, wenn man jetzt noch mit ner Strassenbahn anfängt.
Ein Kilometer Straßenbahn kostet halt nur einen Bruchteil von einem Kilometer Tunnel für die U-Bahn, bei geringeren laufenden Kosten. Es ist halt schon seltsam, wie beharrlich sich Hamburg bei dem Thema komplett querstellt. Wien und München beweisen ja, dass die Kombination von Voll-U-Bahn und dedizierter Straßenbahn auch in Millionenstädten funktionieren kann.
Nur mit dem Unterschied, dass in München und Wien die Strassenbahn "schon immer" da war und nicht wie in Hamburg erst aus dem Boden gestampft und ins Stadtbild integriert werden muss. Eine Strassenbahn hat durchaus ihre Vorteile, aber in Sachen Leistungsfähigkeit ist eine U-Bahn einfach unschlagbar.
Das mit der Leistungsfähigkeit stimmt, aber mit Sicherheit nicht in Bezug auf Hamburg. Das verhindert die geringe Breite und Länge der Fahrzeuge. Und auf wichtigen Abschnitten zuckeln die Züge auch eher vor sich hin.
homann5 schrieb:
Das mit der Leistungsfähigkeit stimmt, aber mit Sicherheit nicht in Bezug auf Hamburg. Das verhindert die geringe Breite und Länge der Fahrzeuge. Und auf wichtigen Abschnitten zuckeln die Züge auch eher vor sich hin.
120 m Bahnsteiglänge sind gering? Wo gibt es Straßenbahnzüge mit dieser Länge? Wo wird auf den "Neubaustrecken" (U2, U4, nun bald auch U5) "gezuckelt"?
Oberdeichgraf schrieb:
Das wird richtig teuer. Für das Geld könnte man auch eine erste Ausbaustufe einer Stadtbahn realisieren.
Wäre von der Bauzeit auch deutlich schneller umzusetzen.

Für die neue, 5,8 Kilometer lange U-Bahn U5-Ost im Nordosten Hamburgs sind Kosten von mehr als 1,75 Milliarden Euro veranschlagt worden. Davon entfällt rund 1,0 Milliarde Euro unter anderem auf die Erdbauarbeiten nebst Rohbau (759 Millionen Euro), den Ausbau der Haltestellen (28 Millionen) und deren Ausrüstung mit Technik (102 Millionen) sowie auf die Automatisierung der U-Bahn (79 Millionen), wie der Technik-Vorstand der Hamburger Hochbahn, Jens-Günter Lang, am Donnerstag in Hamburg erläuterte. Als Baunebenkosten würden 269 Millionen Euro kalkuliert. – Quelle: [www.shz.de] ©2019
Bis zu 1,75 Mrd. € für ein Butterbrot von 5,8 Kilometern U-Bahnstrecke für erwartete 30.000 Fahrgäste (zum Vergleich: Auf der Ende 2014 eröffneten "Hauptbahnhofstrecke" der Berliner Straßenbahn werden den Angaben der BVG zufolge bis zu 40.000 Fahrgäste befördert) - die Leute, die die Hamburger Verkehrspolitik bestimmen, lernen auch nichts.

Was wünsche ich mir: Ein "politisches Erdbeben" in Hamburg, mit dem die dortigen Straßenbahnfeinde hinweggefegt werden.

In dem Sinne,
Marienfelde
Marienfelde schrieb:
Bis zu 1,75 Mrd. € für ein Butterbrot von 5,8 Kilometern U-Bahnstrecke für erwartete 30.000 Fahrgäste

Das ist einfach nur gaga. Aber komplett. Aber sowas von.
1,8Mrd € (und da sind die typischen 50 - 100% Kostensteigerung noch gar nicht drin) für <60Mio PKm/a. Auf 30 Jahre gerechnet 1€/PKm. Warum richten die nicht einfach eine kostenlose Hubschrauberverbindung stattdessen ein?! Wäre eigentlich auch nicht viel teurer!?

Zitat
Was wünsche ich mir: Ein "politisches Erdbeben" in Hamburg, mit dem die dortigen Straßenbahnfeinde hinweggefegt werden.
Das wäre wohl wünschenswert.

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