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DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Andreas M

Datum: 01.07.19 20:16

Wer am Freitag noch nichts vorhat: Ist herzlich eingeladen am S-Bahnhof Strehlen auf der Hüpfburg zu hüpfen. Wer lieber fotografiert oder mit der Tram mitfahren möchte, kann sich auf kostenfreie Rundfahrten mit Rundfahrt mit einem historischen MAN-, Gotha- und Tatra-Zug oder dem modernen NGT D12DD, auf der neuen Strecke zwischen Wallstraße und Btf. Reick freuen.
[www.dvb.de]

Andreas M

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Wilmersdorfer44E

Datum: 05.07.19 22:33

Ich habe u.a. dieses Bild vom MAN-Zug mit der Beschilderung im Dachkasten "Reick E13" auf der Tiergartenstraße geknipst; diese Beschilderung (oben) gab es im Sommer 1969. Das "S" auf dem unteren Vorsteckschild und die Seiten-Aufkleber zeigen die heutigen kostenlosen Sonderfahrten an:

https://scontent.ftxl3-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/65932240_233722960921537_2270061035375296512_o.jpg?_nc_cat=108&_nc_oc=AQkGaSnBwFYYOpiJNKljZWfSoKpD6CEmSfE_33kirwTzDnWGqz9_K0VVhzoVUBWzKgI&_nc_ht=scontent.ftxl3-1.fna&oh=6f6afbc356d476cdca92e5af4200d5f3&oe=5DC200BB

Heimat und Verkehr. Fotos sind von mir = Thomas Mösche; oder ein anderer Urheber ist angegeben.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: SvenT

Datum: 06.07.19 08:45

Wagen sieht schick aus. Die Pullmann-Wagen in Leipzig sehen auch gut aus.

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: telefonbahner

Datum: 06.07.19 09:23

Hallo zusammen,
hier noch ein Knipsbildchen:
https://up.picr.de/36185994nv.jpg

Der Gothazug biegt von der Oskarstrasse zum Wasaplatz ab.
Die Zielbeschilderung stimmt da natürlich nicht, das wäre die Gegenrichtung.

Gruß Gerd aus Dresden

(Mal sehen ob dieser Beitrag auch wieder kommentarlos entfernt wird (wie meine beiden letzten von dieser Woche...)

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Andreas M

Datum: 06.07.19 10:10

Alles in Allem war es eine für die DVB gelungene Veranstaltung.
Durch die kostenfreien Fahrten konnten auch die alten Bahnen gut zeigen was sie als Massenverkehrsmittel - wie in ihren früheren aktiven Zeiten - in der Lage waren zu leisten und es kamen auch Personengruppen in den Mitfahrtgenuss welche es sich sonst nicht hätten leisten können. Die beiden Linien fahren ja nicht nur durch das schöne Strehlen.
Erstaunlich waren auch Kommentare von Besuchern an der Haltestelle S-Bf Strehlen, die mit Blick auf die Aushangfahrplände staunend feststellten, was dann dort alles fährt (2 Tram und 4 Buslinien).

Andreas M

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Wilmersdorfer44E

Datum: 06.07.19 16:45

Dresdner Nachlese zur Sonderfahrt des ET vom Freitag

https://scontent.ftxl3-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/65915650_233972807563219_5419231202554937344_o.jpg?_nc_cat=111&_nc_oc=AQkR3JNySoRkGAgcvggPG-GwyUsCcSoYJ6VPJpRo5JsqZyLJDpex7-ktLbe-9WFjW9E&_nc_ht=scontent.ftxl3-1.fna&oh=cb09c01c08513496d347f37c3c0a031a&oe=5DB3450D

Heimat und Verkehr. Fotos sind von mir = Thomas Mösche; oder ein anderer Urheber ist angegeben.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: falk

Datum: 06.07.19 18:36

Wie haben die Dresdener eigentlich den Mischbetrieb von Ein- und Zweirichtungswagen mit ESW-Kupplung realisiert, mit generell symmetrischen Klavieren oder gerichteten Zweirichtungswagen, bei denen immer A- mit B-Enden gekuppelt werden müssen?

Falk

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Wilmersdorfer44E

Datum: 07.07.19 16:25

Blick auf die LZA-Kreuzung Tiergartenstraße/Oskarstraße mit dem Gotha-Zug des Straßenbahnnmuseums; interessant ist die Anordnung der Sperrfläche im Interesse der Sicherheit beim Abbiegen der Straßenbahn (bei LZA-Ausfall), die in der Praxis mit LZA-Betrieb auch erwarten lässt, dass die Autos noch vor der Sperrfläche das Gleis befahren bzw. sich noch vor der Sperrfläche in längerer Reihe als geplant vor der Straßenbahn auf dem Gleis aufstellen.

https://scontent.ftxl3-2.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/66205257_234213437539156_8688577651348078592_o.jpg?_nc_cat=101&_nc_eui2=AeGMu5Kn_viV4OOFKeJgQ7E3EF1dwwctemBejZS1Z3okxgyNbQ2NmzQ1tntCADVewefTAEAPInsAzmBF7K1fK-mZApGQCHJwk5OPHJcJXbOoZg&_nc_oc=AQk4gX0S7D4vbv4IFlPUkwU3BoJxgIe9y-TDiQ0aHuL_xDAQFbgH-YmcD0YYEoRdS0Q&_nc_ht=scontent.ftxl3-2.fna&oh=61355c4da910457fad23ac514094f43b&oe=5DC56EC8

Heimat und Verkehr. Fotos sind von mir = Thomas Mösche; oder ein anderer Urheber ist angegeben.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.19 16:35.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Pendler24

Datum: 07.07.19 17:20

Zitat
interessant ist die Anordnung der Sperrfläche im Interesse der Sicherheit beim Abbiegen der Straßenbahn (bei LZA-Ausfall), die in der Praxis mit LZA-Betrieb auch erwarten lässt, dass die Autos noch vor der Sperrfläche das Gleis befahren
Die Autos befahren wahrscheinlich auch schon auf der gesamten Tiergartenstraße weit vor der Sperrfläche die Gleise, denn es gibt nur eine Spur, die dort vor der Kreuzung nur enger wird.
Welche konkrete Gefahr siehst du da?

Grüße aus Elbflorenz



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.19 17:23.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: telefonbahner

Datum: 07.07.19 18:22

Hallo zusammen,
durch die Sperrfläche soll vermutlich verhindert werden das sich die Autos bei vor der Ampel stehenden Bahn rechts vorbeidrängeln und dabei den Radfahrerschutzstreifen befahren.

Gruß Gerd aus Dresden

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Andreas M

Datum: 07.07.19 19:48

"... und dabei den Radfahrerschutzstreifen befahren."

bzw. sollen bestimmte Autofahrer wahrscheinlich auch vor ihrer eigenen Blödheit beschützt werden. Plötzlich kommt doch die Bahn dort einfach und unvermittelt nach rechts "gerast". Das kann ja keiner ahnen.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Wilmersdorfer44E

Datum: 07.07.19 21:18

Pendler24 schrieb:
Zitat
interessant ist die Anordnung der Sperrfläche im Interesse der Sicherheit beim Abbiegen der Straßenbahn (bei LZA-Ausfall), die in der Praxis mit LZA-Betrieb auch erwarten lässt, dass die Autos noch vor der Sperrfläche das Gleis befahren
Die Autos befahren wahrscheinlich auch schon auf der gesamten Tiergartenstraße weit vor der Sperrfläche die Gleise, denn es gibt nur eine Spur, die dort vor der Kreuzung nur enger wird.
Welche konkrete Gefahr siehst du da?

Grüße aus Elbflorenz
Aus meinem Foto vom 5.7. oben leite ich ab, dass die überbreite Spur Strab/MIV zwischen Radweg und Strab-Profil Platz für PKW mit üblichen v=70 zum Überholen der Strab lässt; und wenn die Autofahrer von der Sperrfläche wissen oder diese sehen, fahren sie beizeiten und schnell auf das Gleis, sodass am Ende die ordentliche v=50-Strab ihre Phase verpasst, es sei denn die Dehn-Zeit nach Anmeldung bzw. Abmeldung wäre sehr lang eingeplant oder diese würde sich nach der Länge der per Video festgestellten Autoschlange auf dem Gleis vor der Sperrfläche richten. Ich bin heute aber nicht mehr auf dem neuesten Wissensstand der LZA-Technik, sodass meine Bedenken auch als Fragestellung betrachtet werden können.

Heimat und Verkehr. Fotos sind von mir = Thomas Mösche; oder ein anderer Urheber ist angegeben.

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: telefonbahner

Datum: 07.07.19 23:11

Hallo zusammen,
nach dem was die Fahrbahnmarkierer in der letzten Zeit an Radwegmarkierungen auf die Dresdener Strassen gepinselt haben vermute ich trotzdem das es bei dieser Markierung nur um die Vergrößerung des seitlichen Abstandes zwischen Autos und Radfahrern geht.
An dieser Stelle biegen ja auch die Linienbusse nach rechts ab und da sollen die Radfahrer auch für die Busfahrer besser sichtbar sein.
Deshalb mehr Seitenabstand und die Haltelinie für Autos so weit zurückgesetzt gegenüber der (sicher nur theoretischen) Haltelinie für die Pedalritter.

Gruß Gerd aus Dresden

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Thomas Wedekind

Datum: 07.07.19 23:36

Wilmersdorfer44E schrieb:
Aus meinem Foto vom 5.7. oben leite ich ab, dass die überbreite Spur Strab/MIV zwischen Radweg und Strab-Profil Platz für PKW mit üblichen v=70 zum Überholen der Strab lässt; und wenn die Autofahrer von der Sperrfläche wissen oder diese sehen, fahren sie beizeiten und schnell auf das Gleis, sodass am Ende die ordentliche v=50-Strab ihre Phase verpasst, es sei denn die Dehn-Zeit nach Anmeldung bzw. Abmeldung wäre sehr lang eingeplant oder diese würde sich nach der Länge der per Video festgestellten Autoschlange auf dem Gleis vor der Sperrfläche richten. Ich bin heute aber nicht mehr auf dem neuesten Wissensstand der LZA-Technik, sodass meine Bedenken auch als Fragestellung betrachtet werden können.

Hm. Vernünftige LZA haben heute eigentlich auch eine echte Strab-Abmeldung direkt im oder hinterm Kreuzungsbereich (dass die Bahn auf dem Knoten liegen bleibt, sollte selten vorkommen). Wenn die ewig nicht kommt, wird die Strab-Phase irgendwann doch abgebrochen; als Sicherheit, wenn der Abmeldegeber kaputt ist oder sonst nicht angesprochen hat (ich kenne Fahrzeuge, die sich mit bestimmten Meldepunkten hier in Jena öfter schlecht "verstehen"). Wenn alles eh auf einer Spur fährt, reicht auch eine einfache Induktionsschleife, wenn die Straße mit der Straba sowieso eine lange Freigabezeit hat. Dann wird die Bahn selten anhalten müssen, egal an welcher Stelle im Pulk sie ist.

Gruß Thomas

Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 828

Datum: 08.07.19 15:34

Trauerflor an den Fahrzeugen wäre angemessen gewesen. Wieso?
Hier wurde der erste Bauabschnitt des ersten Teilprojektes des Programms Stadtbahn 2020 fertiggestellt. Zwei Projekte sind bereits komplett beerdigt (Bühlau-Weißig und Johannstadt-Plauen).
Die Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße wird eventuell auch noch fertig. Das war es dann aber. Die Teilprojekte 1.2 und 1.3 werden niemals kommen, da gibt es zuviel politischen Widerstand.
Stadtbahn 2020 ist gescheitert, und die bisher verlorenen Jahre des Netzausbaus werden niemals aufgeholt werden können, es kommen nur weitere hinzu.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: Andreas M

Datum: 08.07.19 20:58

Uh du bist ja pessimistisch. Ich hatte letztens einen Beitrag zum Zellschen Weg und dem Hick Hack dazu im alten Stadtrat angefangen. Da der aber zu Radweg lastig war wurde er gelöscht.
Herr OB Hilbert (FDP) hatte den Mut zum Trotz seiner Partei den "Verhinderungsantrag" des alten abgewählten Stadtrates von der letzten Sitzungordnung mit dem Kommentar "ich möchte keine zweite Königsbrücker Straße" - auch da geht es um die Stadtbahn - zu streichen. Die DNN zitiert ihn nun im oben verlinkten Artikel "Die „großen Abschnitte dazwischen“, Zellescher Weg und Nossener Brücke, sollten nun nicht allzu lange auf sich warten lassen, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP)."
Das macht mir Hoffnung, dass in absehbarer Zeit doch noch was passieren möge.

Andreas M



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.19 20:59.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: telefonbahner

Datum: 08.07.19 22:45

Hallo zusammen,
wer sich mal die Nossener Brücke von unten her anschaut kann eigentlich auch nur zu dem Schluß kommen...

Andreas M schrieb:
Die DNN zitiert ihn nun im oben verlinkten Artikel "Die „großen Abschnitte dazwischen“, Zellescher Weg und Nossener Brücke, sollten nun nicht allzu lange auf sich warten lassen, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP)."
Das macht mir Hoffnung, dass in absehbarer Zeit doch noch was passieren möge.

Andreas M
...das es schnellstens dort weitergehen muss.

Gruß Gerd aus Dresden

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 967-8

Datum: 09.07.19 07:38

143 828 schrieb:
Das war es dann aber. Die Teilprojekte 1.2 und 1.3 werden niemals kommen, da gibt es zuviel politischen Widerstand.
Stadtbahn 2020 ist gescheitert, und die bisher verlorenen Jahre des Netzausbaus werden niemals aufgeholt werden können, es kommen nur weitere hinzu.
Welchen Widerstand denn? In Abschnitt Nossener Brücke behinderte soweit ich weiß bislang vor allem die Deutsche Bahn, dass es da zügig vorangeht. Beim Zelleschen Weg ist man sich nur nicht einig, wie viel Platz Autos und Fahrräder bekommen sollen. Selbst die FDP bzw. sogar Holger Zastrow ist dort für die Straßenbahn.

MfG 143 967-8

Meine (S) Bahn Dresden [DB] - Einfach Mehr im Nahverkehr!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.19 07:39.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 828

Datum: 09.07.19 09:26

143 967-8 schrieb:
143 828 schrieb:
Das war es dann aber. Die Teilprojekte 1.2 und 1.3 werden niemals kommen, da gibt es zuviel politischen Widerstand.
Stadtbahn 2020 ist gescheitert, und die bisher verlorenen Jahre des Netzausbaus werden niemals aufgeholt werden können, es kommen nur weitere hinzu.
Welchen Widerstand denn? In Abschnitt Nossener Brücke behinderte soweit ich weiß bislang vor allem die Deutsche Bahn, dass es da zügig vorangeht.

Auf die Nossener Brücke wird sich auch bald der halbe Stadtrat stürzen.

Zitat:
Beim Zelleschen Weg ist man sich nur nicht einig, wie viel Platz Autos und Fahrräder bekommen sollen. Selbst die FDP bzw. sogar Holger Zastrow ist dort für die Straßenbahn.
Herr Z. ist schon lange in der Politik, dass er das natürlich etwas geschickter anstellt. Hätte er von vornherein gesagt, er ist gegen die Straßenbahn, dann hätte man ihn nicht so gewähren lassen. Also geht es offiziell um die Radwege. Damit kann man auch schön die Straßenbahn verhindern.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 828

Datum: 09.07.19 09:27

telefonbahner schrieb:
Hallo zusammen,
wer sich mal die Nossener Brücke von unten her anschaut kann eigentlich auch nur zu dem Schluß kommen...

Andreas M schrieb:
Die DNN zitiert ihn nun im oben verlinkten Artikel "Die „großen Abschnitte dazwischen“, Zellescher Weg und Nossener Brücke, sollten nun nicht allzu lange auf sich warten lassen, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP)."
Das macht mir Hoffnung, dass in absehbarer Zeit doch noch was passieren möge.

Andreas M
...das es schnellstens dort weitergehen muss.

Gruß Gerd aus Dresden
Ja, dann gibt es einen "Behelfsbau" für die nächsten 50 Jahre.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 967-8

Datum: 10.07.19 11:42

143 828 schrieb:
Auf die Nossener Brücke wird sich auch bald der halbe Stadtrat stürzen.
Warum sollte er das tun? Das Planfeststellungsverfahren soll Ende des Jahres starten.


143 828 schrieb:
Zitat:
Herr Z. ist schon lange in der Politik, dass er das natürlich etwas geschickter anstellt. Hätte er von vornherein gesagt, er ist gegen die Straßenbahn, dann hätte man ihn nicht so gewähren lassen. Also geht es offiziell um die Radwege. Damit kann man auch schön die Straßenbahn verhindern.
Glaubst du eigentlich selbst, was du uns erzählst? Ja, es wird über Autospuren und Radwege debattiert. Je nach dem, welches Lager sich durchsetzt, gibts dann verschieden breite Autospuren und Radwege. Die Straßenbahn ist aber in beiden Lagern dabei.

MfG 143 967-8

Meine (S) Bahn Dresden [DB] - Einfach Mehr im Nahverkehr!

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 828

Datum: 10.07.19 12:20

143 967-8 schrieb:
143 828 schrieb:
Auf die Nossener Brücke wird sich auch bald der halbe Stadtrat stürzen.
Warum sollte er das tun?

Um zu verzögern und damit vielleicht auf lange Sicht auch zu verhindern. Du weißt schon, welche Hälfte ich meine?

Zitat:
Das Planfeststellungsverfahren soll Ende des Jahres starten.

Da in diesem Themenfeld (wurde nicht gerade eben die Landesdirektion angerufen, ob der OB tatsächlich in der Lage ist, einen Stadtratsantrag von der Tagesordnung zu nehmen?) die Volten schneller kommen als man schauen kann, hat es absolut nichts zu bedeuten, wenn erst Ende des Jahres das Planfeststellungsverfahren startet.

Zitat:
143 828 schrieb:
Zitat:
Herr Z. ist schon lange in der Politik, dass er das natürlich etwas geschickter anstellt. Hätte er von vornherein gesagt, er ist gegen die Straßenbahn, dann hätte man ihn nicht so gewähren lassen. Also geht es offiziell um die Radwege. Damit kann man auch schön die Straßenbahn verhindern.
Glaubst du eigentlich selbst, was du uns erzählst? Ja, es wird über Autospuren und Radwege debattiert. Je nach dem, welches Lager sich durchsetzt, gibts dann verschieden breite Autospuren und Radwege. Die Straßenbahn ist aber in beiden Lagern dabei.
Setz deine rosa Brille ab. Solange die Lager streiten - und es sieht danach aus, als würden sie es sehr lange tun, Jahre oder gar Jahrzehnte - wird nichts gebaut. Kein Radweg, keine MIV-Spuren und auch keine Straßenbahn.

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: telefonbahner

Datum: 10.07.19 16:19

Hallo zusammen,
ich weiß zwar nicht was das alles unmittelbar mit der Trasse Oskarstrasse zu tun hat aber wenn die Diskussion weiter so abdriftet wird wohl die "Forenpolizei" diesen Beitrag genau so schnell versenken wie den über den Zellschen Weg.
Man soll ja die Hoffnung niemals aufgeben das sich die Strassenbahn in Dresden weiterhin als attraktives Verkehrsmittel entwickelt.

Gruß Gerd aus Dresden
(Abomonatskartennutzer)

Re: Kein Grund zur Freude

geschrieben von: 143 967-8

Datum: 10.07.19 19:16

Für die Vorplanung von Abschnitt 1.2 gab es Zustimmung von CDU, Linke, Grüne und SPD. Es ist bislang nicht erkennbar, dass sich das bei einer der Parteien geändert hat. Bei der FDP gab es zwar damals Ablehnung, aber seit dem ist bei der Nossener Brücke von da nichts mehr zu hören. Warum sollte sich das nun ändern?

Was den Abschnitt 1.3 angeht: Richtig, solange diskutiert wird, wird nichts gebaut. Woran du aber erkennen willst, dass darüber Jahre oder Jahrzehnte diskutiert wird, bleibt mir ein Rätsel.

MfG 143 967-8

Meine (S) Bahn Dresden [DB] - Einfach Mehr im Nahverkehr!

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 11.07.19 12:30

falk schrieb:
Wie haben die Dresdener eigentlich den Mischbetrieb von Ein- und Zweirichtungswagen mit ESW-Kupplung realisiert, mit generell symmetrischen Klavieren oder gerichteten Zweirichtungswagen, bei denen immer A- mit B-Enden gekuppelt werden müssen?


Ersteres. Gerichtete Zweirichtungswagen ging wegen der Kuppelendstellen nicht.

Knut

Re: DD Oskarstraße Eröffnung

geschrieben von: falk

Datum: 11.07.19 12:47

Danke. Man hat also das gemacht, was die meisten anderen Betriebe und auch die Hersteller für unmöglich hielten.

Gerichtete Zweirichtunswagen sind eine Spezialität der Londoner U-Bahn mit A- und D-Enden und asymmetrisch angeordneten Leitungsverbindungen. Nahezu alle Bauarten waren so ausgerüstet, die eine mir bekannte Ausnahme war die Reihe C mit wegen der Ringlinie symmetrischen Enden. Das Prinzip gibt es meines Wissens auch bei der Kirnitzschtalbahn, dort unterstützt durch die einseitige Türanordnung. Solange alle A-Enden in eine Richtung zeigen, ist das Umsetzen kein Problem. Man muss die unterschiedlichen Enden nur kennzeichnen, damit auffällt, wenn ein Wagen versehentlich gedreht worden ist. Aber, siehe oben, bei den DVB war man etwas cleverer und handelte bewusst gegen einen Trend. Haben die DVB die ESW-Kupplung mit symmetrischem Klavier schon mit den T57 eingeführt? Das wäre allerdings schon mindestend fünf Jahre vor der Umstellung auf OS-Betrieb. Die Anzahl der dafür erforderlichen Adern wurde mal als Grund genannt, keine symmetrischen Klaviere mehr verwenden zu können.

Falk

Re: Dresden u.a. ZR-Wagen

geschrieben von: Jan Bochmann

Datum: 11.07.19 18:23

Guten Tag,

falk schrieb:
Danke. Man hat also das gemacht, was die meisten anderen Betriebe und auch die Hersteller für unmöglich hielten.
Wie man es gemacht hat, weiß ich auch nicht. Soweit ich mich erinnere, waren nach ihrer Modernisierung (also wohl spätestens 1970er Jahre) alle Gotha- und LOWA-Wagen in Dresden kompatibel und die Zweirichter dabei beliebig drehbar, dazu kamen anfangs auch noch die wenigen KSW-Triebwagen (umgebaut als ER, wie auch alle LOWA).

In Dresden sind dabei einige Funktionen ziemlich simpel gewesen oder fehlten ganz, wahrscheinlich hat man damit einige Adern an den Kupplungen sparen können.

Elektrische Türöffnung gab es z.B. nicht, nur zentrales Schließen. Zumindest in den ZR-Beiwagen gab es einen Schaltkasten ziemlich in der Mitte unter einem Sitz. Dort konnte man die Innenbeleuchtung einschalten, vermutlich auch die Heizung (bin mir nicht mehr sicher, denn ich habe nur im Sommer in Cossebaude gekuppelt). Wahrscheinlich gab es dafür nur eine Leitung, die ständig unter Spannung stand. An gleicher Stelle war das OS-Signal links/rechts umzuschalten, offenbar wurde dieses nur mit einer Ader angesteuert.

falk schrieb:
Gerichtete Zweirichtungswagen sind eine Spezialität der Londoner U-Bahn mit A- und D-Enden...
Ist das nicht auch bei der Berliner U-Bahn so? Da soll es im ganzen Netz keine Möglichkeit geben, einen Wagen zu drehen.

Auch die NGT6-ZR in Dresden sind gerichtet (Tw 2581-2593). Man kann sie nur jeweils A-Seite an B-Seite elektrisch kuppeln.

falk schrieb:
Solange alle A-Enden in eine Richtung zeigen, ist das Umsetzen kein Problem...
In der Praxis gab es aber viele Linien, die an einem Ende eine Wendeschleife hatten und nur am anderen eine Kuppelendstelle. Im Störungsfalle hätte man also nur eine 50%-Chance, Züge operativ neu zu kuppeln. Ebenso kann man nicht mittels Standtriebwagen rangieren und auch nicht die Bw vom jeweils vorigen Tw mitnehmen lassen - das gab es wohl mal auf der Linie 2 in Jena, und sicher auch anderenorts bei Baustellen.

Grüße,
Jan B.

Re: Dresden u.a. ZR-Wagen

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 12.07.19 11:50

Jan Bochmann schrieb:
Guten Tag,

falk schrieb:
Danke. Man hat also das gemacht, was die meisten anderen Betriebe und auch die Hersteller für unmöglich hielten.
Wie man es gemacht hat, weiß ich auch nicht. Soweit ich mich erinnere, waren nach ihrer Modernisierung (also wohl spätestens 1970er Jahre) alle Gotha- und LOWA-Wagen in Dresden kompatibel und die Zweirichter dabei beliebig drehbar, dazu kamen anfangs auch noch die wenigen KSW-Triebwagen (umgebaut als ER, wie auch alle LOWA).

In Dresden sind dabei einige Funktionen ziemlich simpel gewesen oder fehlten ganz, wahrscheinlich hat man damit einige Adern an den Kupplungen sparen können.

Elektrische Türöffnung gab es z.B. nicht, nur zentrales Schließen. Zumindest in den ZR-Beiwagen gab es einen Schaltkasten ziemlich in der Mitte unter einem Sitz. Dort konnte man die Innenbeleuchtung einschalten, vermutlich auch die Heizung (bin mir nicht mehr sicher, denn ich habe nur im Sommer in Cossebaude gekuppelt). Wahrscheinlich gab es dafür nur eine Leitung, die ständig unter Spannung stand. An gleicher Stelle war das OS-Signal links/rechts umzuschalten, offenbar wurde dieses nur mit einer Ader angesteuert.

Ich weiß es auch nicht, aber das wird die Lösung gewesen sein. Die Gotha- und LOWA-Fahrzeuge hatten ja die gleichen Funktionen als die alten MAN- und UNION-Wagen mit ihrer Trompetenkupplung plus extra Kabel. Lediglich die elektrische >Türschließfunktion kam hinzu.

Jan Bochmann schrieb:
falk schrieb:
Gerichtete Zweirichtungswagen sind eine Spezialität der Londoner U-Bahn mit A- und D-Enden...
Ist das nicht auch bei der Berliner U-Bahn so? Da soll es im ganzen Netz keine Möglichkeit geben, einen Wagen zu drehen.

Sie ist es, das gesamte Netz der Berliner U-Bahn ist Dreieckfrei. Damit laufen alle Fahrzeuge in einer Richtung. So kann man das Klavier unsymmetrisch gestalten und mehr Adern unterbringen.

Knut