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Hallo liebe Forengemeinde,

schon länger wird drüber diskutiert wann nun der in die Jahre gekommene Stadtbahn Fuhrpark ersetzt wird.

Mittlerweile ist dazu eine entsprechende Ausschreibung veröffentlicht worden, welche erstmal 46 neue Fahrzeuge vorsieht, dazu kommt eine Option auf fünf weitere Stadtbahnwagen.

Interessant ist, dass man 16 Wagen als Einrichtungsfahrzeuge ausgeschrieben hat. Diese dürften vermutlich für den Einsatz auf der U11 sein, wo man in der Regel nur in Doppeltraktion im Einsatz ist.

Anders als Ursprünglich geplant, werden die Wagen doch keine 30 Meter lang werden, sondern maximal 28 Meter, was den Anmaßung der Docklandsfahrzeuge (P86/89) entspricht.

Mehr zur Ausschreibung entnehment ihr den beigefügten Link.

[ted.europa.eu]

Viele Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.19 12:31.
Also geht man bei den Führerständen den gleichen Weg wie in Köln.
Es könnte ja sein, dass es auch Bombardier HF6 werden. So hätte man in Essen, Düsseldorf und Köln einheitliche Fahrzeuge.

Viele Grüße
Moritz

Re: [E] Ruhrbahn schreibt neue Stadtbahnwagen aus (m. L.)

geschrieben von: 1208

Datum: 09.06.19 15:36

Pesa Link schrieb:
Es könnte ja sein, dass es auch Bombardier HF6 werden. So hätte man in Essen, Düsseldorf und Köln einheitliche Fahrzeuge.
Optisch ähnliche Fahrzeuge, aber nicht kompatibel - vergleiche z.B. das Problem unterschiedliche Radreifen.

VG, 1208

Re: [E] Ruhrbahn schreibt neue Stadtbahnwagen aus (m. L.)

geschrieben von: Ruhri

Datum: 09.06.19 15:48

Die Bezeichnung "Einrichtungsfahrzeuge" dürfte da aber etwas in die Irre führen. Die Fahrzeuge müssen "vorwärts" wie "rückwärts" dieselben Leistungen bringen und benötigen auf beiden Seiten Türen, es sei denn die Ruhrbahn plante Umbaumaßnahmen, von denen hier niemand etwas mitbekommen hätte. Klassische Einrichter sind es daher nicht, sondern "unechte Zweirichter" oder salopp gesprochen "Anderthalbrichter".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.06.19 09:39.

Anderthalbrichter sind was anderes.

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 09.06.19 16:59

Als „Anderthalbrichtungswagen“ bezeichnet man üblicherweise Zweirichtungsfahrzeuge mit einer „Vorzugsrichtung“. Optisch entsprechen sie weitgehend Einrichtungsfahrzeugen, haben aber meist auf der „linken“ Seite Türen (häufig nur an der vorderen und hinteren Plattform) und einen voll ausgerüsteten, im Normalbetrieb im Geschränk und hinter Verkleidungen verborgenen, Fahrerplatz auf der „hinteren“ Plattform. Bei der AVG gab es allerdings auch Anderthalbrichtungswagen ohne „linksseitige“ Türen. Die letzten solcher Wagen in Deutschland fahren noch(!) in Würzburg. Durchsetzen konnte sich diese Bauart allerdings nicht, für einen echte Zweirichtungsbetrieb waren sie nur eingeschränkt zu gebrauchen, und für die seltenen Fälle, wo sie mal ihre Vorteile hätten ausspielen können (Baustellenbedingte Sperrungen, Unfälle etc.) waren sie zu teuer in der Beschaffung. Zweirichtungswagen mit nur einem Führerstand würde ich eher als „Halbzüge“ bezeichnen.

Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: tim76

Datum: 09.06.19 17:18

Bombadier wie D/K

Stadlers Tango wie BO U35 aktuell bestellt

Heiterblicks Hf Tw wie jetzt für DO

Hannovers 3000er als 2.65 Variante?

Liefert aktuell noch wer was an Hf,Stadtbahn?
Für London, Docklands?

Was bietet Siemens?

Re: Anderthalbrichter sind was anderes.

geschrieben von: UK

Datum: 09.06.19 17:19

Früherwarallesbesser schrieb:
Bei der AVG gab es allerdings auch Anderthalbrichtungswagen ohne „linksseitige“ Türen.
Die gibt es heute noch.

Auch die GT6/8-70 D/N verfügen über einen Heckfahrerstand, mit dem Fahrgastbetrieb rückwärts möglich ist.

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 09.06.19 17:23

tim76 schrieb:
Bombadier wie D/K

Stadlers Tango wie BO U35 aktuell bestellt

Heiterblicks Hf Tw wie jetzt für DO

Hannovers 3000er als 2.65 Variante?

Liefert aktuell noch wer was an Hf,Stadtbahn?
Für London, Docklands?
Wie viele Stadler Tango bestellt die Bogestra denn? Sind die HF TWs für Dortmund die gleichen, die schon in Bielefeld fahren?

Viele Grüße
Moritz

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Hendi

Datum: 09.06.19 18:17

Pesa Link schrieb:
tim76 schrieb:
Bombadier wie D/K

Stadlers Tango wie BO U35 aktuell bestellt

Heiterblicks Hf Tw wie jetzt für DO

Hannovers 3000er als 2.65 Variante?

Liefert aktuell noch wer was an Hf,Stadtbahn?
Für London, Docklands?
Wie viele Stadler Tango bestellt die Bogestra denn? Sind die HF TWs für Dortmund die gleichen, die schon in Bielefeld fahren?
Die Bogestra bestellt sechs Tangos zusätzlich zu den sechs vorhandenen. Die Vamos für Dortmund werden sich von den Bielefeldern deutlich unterscheiden: Andere Spurweite, keine Taillierung, sechs statt acht Achsen (wobei ja auch die achtachsigen B-Wagen vamosiert werden, die kommen dann zumindest bzgl. der Achsanzahl näher an die Bielefelder)...

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Kalle Grabowski

Datum: 09.06.19 18:19

tim76 schrieb:
Bombadier wie D/K

Stadlers Tango wie BO U35 aktuell bestellt

Heiterblicks Hf Tw wie jetzt für DO

Hannovers 3000er als 2.65 Variante?

Liefert aktuell noch wer was an Hf,Stadtbahn?
Für London, Docklands?

Was bietet Siemens?
Tango in der Bochumer Variante und der 3000 scheiden aus, da Jakobsdrehgestelle gefordert werden.

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 09.06.19 18:23

Wirklich passen tun für die Ausschreibung nur der Bombardier HF6 und der Vamos Dortmund.

Siemens ist auf dem deutschen Hochflurmarkt quasie nicht mehr existent was Neufahrzeuge angeht.

Der Bochumer Tango fällt raus, denn glücklicherweise ist ein reines Drehgestellfahrzeug laut Ausschreibung gefordert. Allenfalls könnte Stadler einen stark verkürzten Stuttgarter Tango anbieten, der die geforderten Kurvenradien einhält.

Interessant wird auch sein ob die neuen Wagen noch pneumatische Feststellbremsen bekommen.

Auch ordentlich geformte Sitze wären von Vorteil und nicht das was in den NF2 eingebaut wurde.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.19 18:29.
Es sind ohne Option nur 46 statt 51 zu ersetzende Fahrzeuge ausgeschrieben. Hat das mit der Ungewissheit in Mülheim zu tun?

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: spock5407

Datum: 09.06.19 20:22

Siemens könnte mit einem europäisierten S200 antreten; soviel anders sind dessen Parameter nicht. Die Familie entstammt dem SD100/160, der seinerseits wieder vom U2 abstammt.

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: StraßenbahnFanBobo2003

Datum: 10.06.19 06:44

Anderthalbrichter also sowas wie in Halle? Habe gemerkt, dass die MGT-K immer Zahlpärchenkombis haben und immer der mit der ersten Nummer vorne fährt(z.B. 669+670, 671+672 usw)

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Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Hendi

Datum: 10.06.19 09:47

StraßenbahnFanBobo2003 schrieb:
Anderthalbrichter also sowas wie in Halle? Habe gemerkt, dass die MGT-K immer Zahlpärchenkombis haben und immer der mit der ersten Nummer vorne fährt(z.B. 669+670, 671+672 usw)
Genau sowas wie in Halle. Allerdings wäre es eigentlich nicht wirklich sinnvoll, immer wie in Halle die gleichen Wagennummernpaare beizubehalten, dann könnte man nämlich auch gleich lange Einzelwagen beschaffen. Zudem wird ganz sicher nicht immer der gleiche Wagen voran fahren, da das mit Wenden an Stumpfendstellen so ziemlich unmöglich ist.

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Gernot

Datum: 10.06.19 10:23

spock5407 schrieb:
Siemens könnte mit einem europäisierten S200 antreten; soviel anders sind dessen Parameter nicht. Die Familie entstammt dem SD100/160, der seinerseits wieder vom U2 abstammt.
Grundsätzlich wäre ein Wiedereinstieg von Siemens in den europäischen Hochflurmarkt denkbar. Die Frage ist, ob sich das angeichts der Konkurrenz für Siemens lohnt. Bei zwei oder drei Ausschreibungen mitzubieten, ohne den Zuschlag zu kriegen, kostet auch Geld.
Da die Zeiten der klassischen Hauslieferanten bei den meisten Verkehrsbetrieben vorüber sind, könnten sich aber auch Japaner oder Chinesen überlegen, in Europa Fuß zu fassen. Oder was ist mit den (Süd)Osteuropäern wie Koncar oder Pesa? Die hätten beide den Vorteil, aus EU-Ländern zu kommen.

Re: Bombadier... Stadler.... Heiterblick

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 10.06.19 10:53

Gernot schrieb:
spock5407 schrieb:
Siemens könnte mit einem europäisierten S200 antreten; soviel anders sind dessen Parameter nicht. Die Familie entstammt dem SD100/160, der seinerseits wieder vom U2 abstammt.
Grundsätzlich wäre ein Wiedereinstieg von Siemens in den europäischen Hochflurmarkt denkbar. Die Frage ist, ob sich das angeichts der Konkurrenz für Siemens lohnt. Bei zwei oder drei Ausschreibungen mitzubieten, ohne den Zuschlag zu kriegen, kostet auch Geld.
Da die Zeiten der klassischen Hauslieferanten bei den meisten Verkehrsbetrieben vorüber sind, könnten sich aber auch Japaner oder Chinesen überlegen, in Europa Fuß zu fassen. Oder was ist mit den (Süd)Osteuropäern wie Koncar oder Pesa? Die hätten beide den Vorteil, aus EU-Ländern zu kommen.
Bloß nicht. Eine Verpflichtung gibt es nur gegenüber EU-Firmen.

Nur werden Firmen wie z. B. Pesa keine Hochflurwagen erst noch konstruieren, da es sich um Nischen handelt. Wenn Ruhrbahn und Rheinbahn/DVG bestellt haben, wird auch erst mal wieder Ruhe für die nächsten Jahre eintreten, in Köln könnte es zu Nachbestellungen kommen, alles aber Zahlen wo nicht noch hunderte Neufahrzeuge abzusetzen sind.

Und die Chinesen sollte man bei deren Menschenrechts- und Umweltpolitik gegenüber dem eigenen Volk auch nicht als anstrebende Weltmacht unterstützen sondern zurück drängen. Aus dem Grunde habe ich auch die Roco-Straßenbahnmodelle die Mitte der 2000er in China produziert wurden nicht gekauft (nun ist Arad Produktionsort aber das nur Off topic). Es war bereits ein schwerer Fehler Stahlwerke wie die Westfalenhütte nach China zu verramschen. Jedes in Deutschland oder der EU eingesparte Stahlwerk ist ein Schlag gegen den globalen Umweltschutz, da die Umweltauflagen in China gerade lächerlich sind.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.19 13:08.

Re: Anderthalbrichter sind was anderes.

geschrieben von: Ruhri

Datum: 11.06.19 09:51

Früherwarallesbesser schrieb:
Als „Anderthalbrichtungswagen“ bezeichnet man üblicherweise Zweirichtungsfahrzeuge mit einer „Vorzugsrichtung“. Optisch entsprechen sie weitgehend Einrichtungsfahrzeugen, haben aber meist auf der „linken“ Seite Türen (häufig nur an der vorderen und hinteren Plattform) und einen voll ausgerüsteten, im Normalbetrieb im Geschränk und hinter Verkleidungen verborgenen, Fahrerplatz auf der „hinteren“ Plattform. Bei der AVG gab es allerdings auch Anderthalbrichtungswagen ohne „linksseitige“ Türen. Die letzten solcher Wagen in Deutschland fahren noch(!) in Würzburg. Durchsetzen konnte sich diese Bauart allerdings nicht, für einen echte Zweirichtungsbetrieb waren sie nur eingeschränkt zu gebrauchen, und für die seltenen Fälle, wo sie mal ihre Vorteile hätten ausspielen können (Baustellenbedingte Sperrungen, Unfälle etc.) waren sie zu teuer in der Beschaffung. Zweirichtungswagen mit nur einem Führerstand würde ich eher als „Halbzüge“ bezeichnen.
Das kann man sicherlich auch tun, aber das ist letztlich auch immer vom vorhandenen Netz abhängig. Ein ähnlicher Fahrzeugtyp für das Meterspurnetz ließe sich in Essen auf zumindest einigen Linien auch Solo einsetzen, da es eben dort noch Wendeschleifen gibt. Auf den Normalspurlinien wird meines Wissens nach immer stumpf gewendet. Um das Offensichtliche noch einmal hinzuschreiben: Die bestellten Fahrzeuge werden einen Führerstand, aber beidseits Türen haben, und werden ausschließlich Heck an Heck gekoppelt auf die Strecke gehen und auf Stumpfgleisen wenden.

Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 11.06.19 10:23

Gibt es denn im Ruhrbahn-Normalspurnetz ein Wendemöglichkeit, um die Wagen zu drehen. Nehmen wir an, zwei Wagen mit gleicher Führerstandsseite werden gleichzeitig defekt, dann hat man ansonsten damit ja gleich 4 nicht Einsatzfähige Wagen, da man die 2 übriggebliebenen nicht zu einem Vollzug mit Führerständen an beiden Zugenden zusammenkuppeln kann. In Köln war dies nie ein Problem, da man dort genügend B-Wagen-taugliche Wendeschleifen hat(te).

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: MissFitz

Datum: 11.06.19 11:29

Ja, seit dem Umbau der Gleisanlage im Bereich der Hauptwerkstatt können dort die Normalspurfahrzeuge gedreht werden. Das wird recht regelmäßig genutzt.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 11.06.19 11:29

Früherwarallesbesser schrieb:
Gibt es denn im Ruhrbahn-Normalspurnetz ein Wendemöglichkeit, um die Wagen zu drehen. Nehmen wir an, zwei Wagen mit gleicher Führerstandsseite werden gleichzeitig defekt, dann hat man ansonsten damit ja gleich 4 nicht Einsatzfähige Wagen, da man die 2 übriggebliebenen nicht zu einem Vollzug mit Führerständen an beiden Zugenden zusammenkuppeln kann. In Köln war dies nie ein Problem, da man dort genügend B-Wagen-taugliche Wendeschleifen hat(te).


Mir wäre keine Wendeschleife oder auch nur Gleisdreieck/-harfe bekannt. Der von dir postulierte Störfall scheint mir aber an der Realität vorbei zu gehen. Was beispielweise meinst du mit "Wagen mit gleicher Führerstandsseite"? Die zu bestellenden Neufahrzeuge sollten nämlich alle genau gleich sein. Fallen also zwei aus, muss man die betroffenen 1-2 Züge natürlich von Strecke bekommen, sofern der Fehler nicht bereits auf dem Betriebshof auftritt. Die danach verbliebenen vier einsatzbereiten Fahrzeuge lassen sich aber dann ohne weiteres zu zwei Doppeltraktionszügen zusammenstellen.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ralf_MH

Datum: 12.06.19 11:45

Ruhri schrieb:
Früherwarallesbesser schrieb:
Gibt es denn im Ruhrbahn-Normalspurnetz ein Wendemöglichkeit, um die Wagen zu drehen. Nehmen wir an, zwei Wagen mit gleicher Führerstandsseite werden gleichzeitig defekt, dann hat man ansonsten damit ja gleich 4 nicht Einsatzfähige Wagen, da man die 2 übriggebliebenen nicht zu einem Vollzug mit Führerständen an beiden Zugenden zusammenkuppeln kann. In Köln war dies nie ein Problem, da man dort genügend B-Wagen-taugliche Wendeschleifen hat(te).

Mir wäre keine Wendeschleife oder auch nur Gleisdreieck/-harfe bekannt. Der von dir postulierte Störfall scheint mir aber an der Realität vorbei zu gehen. Was beispielweise meinst du mit "Wagen mit gleicher Führerstandsseite"? Die zu bestellenden Neufahrzeuge sollten nämlich alle genau gleich sein. Fallen also zwei aus, muss man die betroffenen 1-2 Züge natürlich von Strecke bekommen, sofern der Fehler nicht bereits auf dem Betriebshof auftritt. Die danach verbliebenen vier einsatzbereiten Fahrzeuge lassen sich aber dann ohne weiteres zu zwei Doppeltraktionszügen zusammenstellen.
Das kann schneller passieren als du gucken kannst...
Und wenn dann als Beispiel an zwei Zügen der jeweils nördliche Zugteil einen Schaden hat, dann hat man gleich vier Wagen auf dem Hof stehen, weil man die beiden intakten Wagen dann nicht kuppeln könnte, wenn es keine Drehmöglichkeit der Wagen gäbe.

Im unteren Bereich des Bth. Schweriner Straße gibt es eine Möglichkeit Normalspurfahrzeuge über ein Dreieck zu drehen.
Ansonsten gibt keine weiteren Wendeschleifen oder Gleisdreiecke im Netz.


Ich finde diese Fahrzeugvariante aber trotzdem mist! Wenn man schon solche Wagen ausschreibt, die immer nur in Doppeltraktion fahren müssen, dann hätte man auch solche Wagen wie die Frankfurter U5-50 Wagen ausschreiben können.

https://www.bmb-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2017/05/H_rgb_frei-anschnitt-bmb2-ROBOTO.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.19 11:51.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 12.06.19 12:05

Ralf_MH schrieb:
Das kann schneller passieren als du gucken kannst...
Und wenn dann als Beispiel an zwei Zügen der jeweils nördliche Zugteil einen Schaden hat, dann hat man gleich vier Wagen auf dem Hof stehen, weil man die beiden intakten Wagen dann nicht kuppeln könnte, wenn es keine Drehmöglichkeit der Wagen gäbe.
Äh, nein? Mal ehrlich: Dieses Szenario ist völliger Blödsinn! Was soll denn überhaupt ein "nördlicher Zugteil" sein?

Wenn also in zwei Zügen jeweils ein Triebwagen ausfällt und in die Werkstatt muss, dann spricht absolut nichts dagegen, die beiden übrig bleibenden Fahrzeuge zu einem neuen Doppeltraktionszug zusammen zu koppeln.

Zitat:
Im unteren Bereich des Bth. Schweriner Straße gibt es eine Möglichkeit Normalspurfahrzeuge über ein Dreieck zu drehen.
Ansonsten gibt keine weiteren Wendeschleifen oder Gleisdreiecke im Netz.

Na und? Das reicht doch vollkommen aus. Für die notwendige Betriebsfahrt eines verwaisten, defekten (oder sogar fahruntüchtigen) Wagens/Zuges zurück zum Betriebshof gibt es im Fall des Falles den unzweifelhaft vorhandenen Hilfssteuerstand. Die Fahrzeuge dürften kaum voneinander zu unterscheidende Sechslinge sein. Ob da ein Fahrzeug mit dem Bug oder dem Heck voraus den Betriebshof verlässt, ist völlig irrelevant. Sie sind alle gleich.

Zitat:
Ich finde diese Fahrzeugvariante aber trotzdem mist! Wenn man schon solche Wagen ausschreibt, die immer nur in Doppeltraktion fahren müssen, dann hätte man auch solche Wagen wie die Frankfurter U5-50 Wagen ausschreiben können.

Nun, das bleibt dir natürlich unbenommen. Teil das am besten so schnell wie möglich der Ruhrbahn mit.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: UK

Datum: 12.06.19 13:13

Ruhri schrieb:
Ralf_MH schrieb:
Das kann schneller passieren als du gucken kannst...
Und wenn dann als Beispiel an zwei Zügen der jeweils nördliche Zugteil einen Schaden hat, dann hat man gleich vier Wagen auf dem Hof stehen, weil man die beiden intakten Wagen dann nicht kuppeln könnte, wenn es keine Drehmöglichkeit der Wagen gäbe.
Äh, nein? Mal ehrlich: Dieses Szenario ist völliger Blödsinn! Was soll denn überhaupt ein "nördlicher Zugteil" sein?

Wenn also in zwei Zügen jeweils ein Triebwagen ausfällt und in die Werkstatt muss, dann spricht absolut nichts dagegen, die beiden übrig bleibenden Fahrzeuge zu einem neuen Doppeltraktionszug zusammen zu koppeln.

Zitat:
Im unteren Bereich des Bth. Schweriner Straße gibt es eine Möglichkeit Normalspurfahrzeuge über ein Dreieck zu drehen.
Ansonsten gibt keine weiteren Wendeschleifen oder Gleisdreiecke im Netz.

Na und? Das reicht doch vollkommen aus. Für die notwendige Betriebsfahrt eines verwaisten, defekten (oder sogar fahruntüchtigen) Wagens/Zuges zurück zum Betriebshof gibt es im Fall des Falles den unzweifelhaft vorhandenen Hilfssteuerstand. Die Fahrzeuge dürften kaum voneinander zu unterscheidende Sechslinge sein. Ob da ein Fahrzeug mit dem Bug oder dem Heck voraus den Betriebshof verlässt, ist völlig irrelevant. Sie sind alle gleich.

Zitat:
Ich finde diese Fahrzeugvariante aber trotzdem mist! Wenn man schon solche Wagen ausschreibt, die immer nur in Doppeltraktion fahren müssen, dann hätte man auch solche Wagen wie die Frankfurter U5-50 Wagen ausschreiben können.

Nun, das bleibt dir natürlich unbenommen. Teil das am besten so schnell wie möglich der Ruhrbahn mit.
Wenn es keine Wendemöglichkeit im Netz gibt, dann steht die Hälfte der Wagen mit den Fahrerstand zB nach "Norden", die andere Hälfte nach "Süden". Und zwei Wagen mit gleicher Orientierung lassen sich nicht zu einem Zug kuppeln. Daher ist für einen solchen Fahrzeugtyp eine Wendemöglichkeit im Netz notwendig.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 12.06.19 13:37

UK schrieb:
Wenn es keine Wendemöglichkeit im Netz gibt, dann steht die Hälfte der Wagen mit den Fahrerstand zB nach "Norden", die andere Hälfte nach "Süden". Und zwei Wagen mit gleicher Orientierung lassen sich nicht zu einem Zug kuppeln. Daher ist für einen solchen Fahrzeugtyp eine Wendemöglichkeit im Netz notwendig.
Ja, wenn es keine Wendemöglichkeit gäbe, mit der man ein Fahrzeug um 180° gedreht bekäme. Es gibt sie aber nun einmal, nicht wahr? Nun gut, nicht draußen im Netz, aber darauf kommt es nicht an.

Nehmen wir mal den einfachsten Fall: In einer Doppeltraktion fällt der Antrieb eines Fahrzeugs aus. Das habe ich sogar schon einmal erlebt, und der Fahrer gab durch, dass es deshalb ein wenig langsamer ginge, weil der hintere Wagen nun geschleppt würde. Wenn die Steuerung des defekten Wagen noch funktionieren sollte, könnte der Fahrer mit Sicherheit vom noch funktionstüchtigen hinteren den vorderen schieben lassen - und in beiden Fällen wäre das ein guter Grund, so schnell wie möglich einzurücken. Der Rest wäre dann Planung durch die Leitstelle, Bereitstellen eines Ersatzzuges und ggf. das Umsteigen der Fahrgäste an ausgewählter Haltestelle.

Auch möglich: Der Zug kann aus welchen Gründen auch immer nicht mit Fahrgästen weiterfahren, schafft es aber noch aus eigener Kraft "nach Hause". Alle steigen aus, und der Zug fährt leer weiter.

Aber nehmen wir einmal an, ein Wagen könne keinen Meter mehr weiter fahren und müsse aufwändig geborgen werden. Die Strecke ist dann natürlich für die Dauer der Bergung ohnehin blockiert. Der noch intakte Wagen könnte dann abgekoppelt werden und aus eigener Kraft einrücken (falls man ihn nicht zum Abschleppen benötigt). Je nachdem, wo dies geschieht, könnte es notwendig werden, eine Zeitlang mit dem Hilfssteuerstand zu fahren. Auf dem Betriebshof kann er dann mit einem anderen Fahrzeug zu einem neuen Verband gekoppelt werden.

Mit anderen Worten: Es gibt keinen zwingenden Grund, wieso man ein intaktes Fahrzeug auf freier Stecke umdrehen müsste, und im Betriebshof stellt man es dann genau so hin, wie man es für den nächsten Einsatz braucht.

Über "nördliche" oder "südliche" Seiten brauchen wir hier also wirklich nicht zu diskutieren.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: UK

Datum: 12.06.19 15:21

Ruhri schrieb:
UK schrieb:
Wenn es keine Wendemöglichkeit im Netz gibt, dann steht die Hälfte der Wagen mit den Fahrerstand zB nach "Norden", die andere Hälfte nach "Süden". Und zwei Wagen mit gleicher Orientierung lassen sich nicht zu einem Zug kuppeln. Daher ist für einen solchen Fahrzeugtyp eine Wendemöglichkeit im Netz notwendig.
Ja, wenn es keine Wendemöglichkeit gäbe, mit der man ein Fahrzeug um 180° gedreht bekäme. Es gibt sie aber nun einmal, nicht wahr? Nun gut, nicht draußen im Netz, aber darauf kommt es nicht an.

Und genau das war die hier die Frage [www.drehscheibe-online.de] : Gibt es diese Möglichkeit oder nicht? Ohne diese Möglichkeit müsste man die Wagen fifty-fifty aufteilen.

In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 12.06.19 15:47

UK schrieb:
Und genau das war die hier die Frage [www.drehscheibe-online.de] : Gibt es diese Möglichkeit oder nicht? Ohne diese Möglichkeit müsste man die Wagen fifty-fifty aufteilen.

In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

Das hört sich ziemlich bescheuert an. Aber gut - Berlin!

In Essen (und Mülheim) sieht es so aus, dass im Normalspurnetz der Fahrer vom einen Ende des Zuges zum anderen läuft und in entgegengesetzter Richtung weiterfährt. Wendeschleifen oder -Dreiecke gibt es nirgendwo, mit Ausnahme selbstverständlich des Betriebshofs. Das hatten wir aber bereits längst geklärt. Allerdings hat es diese Möglichkeit überraschenderweise nicht von Beginn an gegeben, aber seit einem Umbau der Gleisanlage wird sie regelmäßig genutzt.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: 1418

Datum: 12.06.19 16:14

Moin,
Zitat:
Allerdings hat es diese Möglichkeit überraschenderweise nicht von Beginn an gegeben
Dafür gab es ja an der Endstelle Margaretenhöhe bis zum dortigen Umbau eine Wendeschleife.
Keine Ahnung, ob das Essener Netz ein regelmäßiges Drehen der Stadtbahnwagen z.B. wegen einseitiger Radreifenabnutzung erfordert(e). Das wäre auch der einzige Grund gewesen, Wagen zu drehen. Bislang sind es ja komplett vollwertige ZR-Wagen ohne vorgegebene Reihung im Zugverband.
1418

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: UK

Datum: 12.06.19 18:23

Ruhri schrieb:
UK schrieb:
Und genau das war die hier die Frage [www.drehscheibe-online.de] : Gibt es diese Möglichkeit oder nicht? Ohne diese Möglichkeit müsste man die Wagen fifty-fifty aufteilen.

In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.
Das hört sich ziemlich bescheuert an. Aber gut - Berlin!

In Essen (und Mülheim) sieht es so aus, dass im Normalspurnetz der Fahrer vom einen Ende des Zuges zum anderen läuft und in entgegengesetzter Richtung weiterfährt. Wendeschleifen oder -Dreiecke gibt es nirgendwo, mit Ausnahme selbstverständlich des Betriebshofs. Das hatten wir aber bereits längst geklärt. Allerdings hat es diese Möglichkeit überraschenderweise nicht von Beginn an gegeben, aber seit einem Umbau der Gleisanlage wird sie regelmäßig genutzt.



Du scheinst es nicht verstehen zu wollen! Wenn diese Wendemöglichkeit im Betriebshof nicht vorhanden wäre (und sie gibt es ja noch nicht solange) wäre der Einsatz von Fahrzeugen mit nur einem Fahrerstand ziemlich problematisch.

Aber es macht keinen Sinn, es zu versuchen, Dir zu erklären.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Hamsti1155

Datum: 12.06.19 19:36

Was passiert eigentlich mit den alten B-Wagen/Docklands? Bleiben ein paar als Reserve vorhanden? Werden alle anderen Bahnen verschrottet oder gehen welche ins Ausland?

Ist da schon etwas bekannt?
Moin,

Fahrzeuge mit nur einem Führerstand, die im Betrieb auf keiner Strecke wenden können und damit extrem eingeschränkt
einsetzbar sind? Warum nicht nur einen Fahrzeugtyp, der dann richtig flexibel überall eingesetzt werden kann?

Verstehen muss man das nicht.


Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif
Ruhrpottfahrer schrieb:
Moin,

Fahrzeuge mit nur einem Führerstand, die im Betrieb auf keiner Strecke wenden können und damit extrem eingeschränkt
einsetzbar sind? Warum nicht nur einen Fahrzeugtyp, der dann richtig flexibel überall eingesetzt werden kann?

Verstehen muss man das nicht.


Gruß

Eric
Funktioniert in Bielefeld und Köln auch super, spart das Geld für zwei nicht genutzte Fahrerstände und schafft pro Doppeltraktion etwa 15 - 20 mehr Plätze. Außerdem soll der Löwenanteil dennoch als echte ZR-Wagen geliefert werden.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 13.06.19 09:06

UK schrieb:
Du scheinst es nicht verstehen zu wollen! Wenn diese Wendemöglichkeit im Betriebshof nicht vorhanden wäre (und sie gibt es ja noch nicht solange) wäre der Einsatz von Fahrzeugen mit nur einem Fahrerstand ziemlich problematisch.

Das Szenario habe ich schon verstanden, nur fehlte mir jedwedes Verständnis für die Diskussion. Auf dem Betriebshof kann nun einmal ein Fahrzeug so gedreht werden, dass es mit der gewünschten Seite hinaus ins Netz fahren kann.

Mit anderen Worten: Wir diskutieren hier ein problem, das gar nicht existiert.

Zitat:
Aber es macht keinen Sinn, es zu versuchen, Dir zu erklären.

Das Gefühl hatte ich bei dir und dem einen oder anderen allerdings auch. Warum sollte man sich darüber Sorgen machen, wie man Fahrzeuge, die speziell ausgerichtet sein müssen, dreht oder wie man aus unpassend ausgerichteten Fahrzeugen einen Zug bildet, wenn es doch gar kein Problem ist, sie durch eine kurze Schleifenfahrt auf dem Betriebshof umzudrehen?

Re: [E] Ruhrbahn schreibt neue Stadtbahnwagen aus (m. L.)

geschrieben von: Ruhri

Datum: 13.06.19 10:22

Ruhrpottfahrer schrieb:
Moin,

Fahrzeuge mit nur einem Führerstand, die im Betrieb auf keiner Strecke wenden können und damit extrem eingeschränkt
einsetzbar sind? Warum nicht nur einen Fahrzeugtyp, der dann richtig flexibel überall eingesetzt werden kann?

Verstehen muss man das nicht.


Gruß

Eric

Wie wir neulich in einem Thread konstatieren mussten, sehen die Profis in Einheitsfahrzeugen, die flexibel immer und überall einsetzbar sind, offenbar keinen besonderen Vorteil.

In diesem Fall ist es ja so, dass nun für das Normalspurnetz Fahrzeuge bestellt werden sollen, die links und rechts Türen, aber nur einen Führerstand haben, davon abgesehen aber in beide Richtungen fahren können. Vorteil: Der notwendige Raum für einen Führerstand steht den Fahrgästen zur Verfügung. Nachteil: Einzeltraktionsfahrten sind im aktuellen Netz damit nicht möglich und müssten von verbleibenden/neu hinzu kommenden Zweirichtungsfahrzeugen abgewickelt werden.

Als Heck-an-Heck-Doppeltraktion ergibt sich natürlich ein problemlos einsetzbarer Zweirichtungs- bzw. Wendezug. Besondere Situationen (z.B. Unfall- oder sonstige Schäden a Fahrzeugen) können und werden vorkommen und sind handhabbar, stellen aber eben nicht den Regelfall dar.

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Hilfsbetreiber

Datum: 14.06.19 08:14

Moin!

UK schrieb:
[....]
In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

I'm Großprofilnetz kann man über die div. Verbindungskurven zwischen den Linien Drehfahrten durchführen. Es ist halt recht aufwendig und mit einer Stadtrundfahrt verbunden.

I'm Kleinprofilnetz gibt es diese Möglichkeit nur über einen noch aufwändigeren Übergang ins Großprofilnetz.

Der Hilfsbetreiber

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: mkgworld

Datum: 14.06.19 08:56

Hilfsbetreiber schrieb:
Moin!

UK schrieb:
[....]
In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

I'm Großprofilnetz kann man über die div. Verbindungskurven zwischen den Linien Drehfahrten durchführen. Es ist halt recht aufwendig und mit einer Stadtrundfahrt verbunden.

I'm Kleinprofilnetz gibt es diese Möglichkeit nur über einen noch aufwändigeren Übergang ins Großprofilnetz.

Der Hilfsbetreiber
Kurze Antwort: Das ist Unsinn. Die Verbindungskurven sind bewusst alle genau so angelegt, dass ein Drehen der Fahrzeuge ebne nicht möglich ist.
Ich empfehle an dieser Stelle die ausgiebige Lektüre des Gleisplans auf [www.gleisplanweb.eu] :-)

Viele Grüße aus Berlin
Markus
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Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Gernot

Datum: 14.06.19 09:12

Ob man im Berliner U-Bahnnetz Wagen um 180° drehen kann, weiß ich nicht. Es könnte aber sein, dass das gar nicht sinnvoll ist. So wie in München, wo wegen der Polbelegung (oder so) der Kupplungen alle Wagen stets gleich ausgerichtet sein müssen.
Das dürfte bei den B-Wagen aber nicht der Fall sein, da selbige zumindest in Düsseldorf, Dortmund und Köln gelegentlich Wendeschleifen befahren. Und ich glaube nicht, dass die Fahrzeuge der Ruhrbahn kupplungsmäßig eine Sonderrolle spielen.

Re: Wendemöglichkeit?

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.06.19 20:18

Früherwarallesbesser schrieb:
Gibt es denn im Ruhrbahn-Normalspurnetz ein Wendemöglichkeit, um die Wagen zu drehen. Nehmen wir an, zwei Wagen mit gleicher Führerstandsseite werden gleichzeitig defekt, dann hat man ansonsten damit ja gleich 4 nicht Einsatzfähige Wagen, da man die 2 übriggebliebenen nicht zu einem Vollzug mit Führerständen an beiden Zugenden zusammenkuppeln kann. In Köln war dies nie ein Problem, da man dort genügend B-Wagen-taugliche Wendeschleifen hat(te).
Soweit ich weiß finden Drehfahrten in Köln über die Querbahn statt.

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.06.19 20:21

mkgworld schrieb:
Hilfsbetreiber schrieb:
Moin!

UK schrieb:
[....]
In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

I'm Großprofilnetz kann man über die div. Verbindungskurven zwischen den Linien Drehfahrten durchführen. Es ist halt recht aufwendig und mit einer Stadtrundfahrt verbunden.

I'm Kleinprofilnetz gibt es diese Möglichkeit nur über einen noch aufwändigeren Übergang ins Großprofilnetz.

Der Hilfsbetreiber
Kurze Antwort: Das ist Unsinn. Die Verbindungskurven sind bewusst alle genau so angelegt, dass ein Drehen der Fahrzeuge ebne nicht möglich ist.
Ich empfehle an dieser Stelle die ausgiebige Lektüre des Gleisplans auf [www.gleisplanweb.eu] :-)
Wäre es denn nicht sowieso Unfug? DTs sind doch nur zusammen fahrfähig, oder? Ein Teil eines DTs ist doch kein autarkes Fahrzeug so wie ein Stadtbahnwagen B mit nur einem Führerhaus?

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 14.06.19 20:32

cinéma schrieb:
mkgworld schrieb:
Hilfsbetreiber schrieb:
Moin!

UK schrieb:
[....]
In der Berliner U-Bahn gibt es die Möglichkeit meines Wissens nicht.

I'm Großprofilnetz kann man über die div. Verbindungskurven zwischen den Linien Drehfahrten durchführen. Es ist halt recht aufwendig und mit einer Stadtrundfahrt verbunden.

I'm Kleinprofilnetz gibt es diese Möglichkeit nur über einen noch aufwändigeren Übergang ins Großprofilnetz.

Der Hilfsbetreiber
Kurze Antwort: Das ist Unsinn. Die Verbindungskurven sind bewusst alle genau so angelegt, dass ein Drehen der Fahrzeuge ebne nicht möglich ist.
Ich empfehle an dieser Stelle die ausgiebige Lektüre des Gleisplans auf [www.gleisplanweb.eu] :-)
Wäre es denn nicht sowieso Unfug? DTs sind doch nur zusammen fahrfähig, oder? Ein Teil eines DTs ist doch kein autarkes Fahrzeug so wie ein Stadtbahnwagen B mit nur einem Führerhaus?

Betrachte bei einem DT eher die beiden Wagenteile als A- oder B-Teil. Ist beim B80 ja auch nicht anders nur halt mit Gelenk und Jakobsdrehgestell statt Kurzkupplung dazwischen.

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.06.19 21:23

Wie ich es in Erinnerung habe; also stellt sich doch die Frage: Wozu überhaupt drehen, das ist doch ein ganz anderer Fall als beim B-Wagen?

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Thomaner

Datum: 15.06.19 16:20

mkgworld schrieb:
Kurze Antwort: Das ist Unsinn. Die Verbindungskurven sind bewusst alle genau so angelegt, dass ein Drehen der Fahrzeuge ebne nicht möglich ist.
Ich empfehle an dieser Stelle die ausgiebige Lektüre des Gleisplans auf [www.gleisplanweb.eu] :-)
Hallo Markus,

Deine Antwort hat mich ein bisschen raus gefordert und ich habe mir die PDF angeschaut.
Start und Ziel sind der Fehrbellin Platz auf der U7.
Ich fahre bis Berliner Straße und wechsel dort auf die U9 bis Osloer Straße. Dort fahre ich runter auf die U8, mache Kopf und folge der U8 bis Herrmannplatz. Da wieder runter auf die U7 und zurück zum Ausgangspunkt.
Et voilà, das Fahrzeug wäre gedreht.

Gruß Thomas

Edit: U6 ab/bis Seestraße ginge auch auf ähnlicher Route.

! und ? sind keine Rudeltiere.

Meine Bildbeiträge




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.19 16:23.

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Kalle Grabowski

Datum: 15.06.19 16:44

Thomaner schrieb:
mkgworld schrieb:
Kurze Antwort: Das ist Unsinn. Die Verbindungskurven sind bewusst alle genau so angelegt, dass ein Drehen der Fahrzeuge ebne nicht möglich ist.
Ich empfehle an dieser Stelle die ausgiebige Lektüre des Gleisplans auf [www.gleisplanweb.eu] :-)
Hallo Markus,

Deine Antwort hat mich ein bisschen raus gefordert und ich habe mir die PDF angeschaut.
Start und Ziel sind der Fehrbellin Platz auf der U7.
Ich fahre bis Berliner Straße und wechsel dort auf die U9 bis Osloer Straße. Dort fahre ich runter auf die U8, mache Kopf und folge der U8 bis Herrmannplatz. Da wieder runter auf die U7 und zurück zum Ausgangspunkt.
Et voilà, das Fahrzeug wäre gedreht.

Gruß Thomas

Edit: U6 ab/bis Seestraße ginge auch auf ähnlicher Route.
Nö, denk nochmal scharf nach. Fahrzeug steht nach deinem Manöver genauso wie vorher.

Re: Wendemöglichkeit in Berlin

geschrieben von: Schwarz-Fahrer

Datum: 15.06.19 17:06

Thomaner schrieb:
Start und Ziel sind der Fehrbellin Platz auf der U7.
Ich fahre bis Berliner Straße und wechsel dort auf die U9 bis Osloer Straße. Dort fahre ich runter auf die U8, mache Kopf und folge der U8 bis Herrmannplatz. Da wieder runter auf die U7 und zurück zum Ausgangspunkt.
Et voilà, das Fahrzeug wäre gedreht.
:-)