DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 05 - Straßenbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Aktuelle Bilder, Berichte, News, Fragen und Antworten zum Thema Straßenbahn - Sonstiger ÖPNV ist gestattet.
Historische Aufnahmen sind im Historischen Forum willkommen. Das Busforum (auch O-Busse) befindet sich hier.
Links bitte mit kurzer Erklärung zum verlinkten Inhalt versehen, andernfalls werden diese entfernt.

[K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 07.06.19 16:41

hierüber berichtet die Kölnische Rundschau

Interview mit KVB-Chefin Frau Haaks

Neben der 4 und der 13 soll es jetzt auch Halblangzüge auf der 18 geben.

Und mit großer Freude vernehme ich, dass die KVB-Chefin die Seilbahn zur Messe aus ihrer "Sicht eher ein Messezubringer denn als Daseinsvorsorge einzustufen" sei.
Oh, dann wird aber der um sein Spielzeug bangender Herr Messedirektor Böse böse schnell eilend bei der Frau Aufsichtsratsvorsitzenden vorsprechen, damit Frau Reker Frau Haaks zu einem Austausch der Meinungen einladen wird.

Es bleibt interessant - schön, dass die Vorstandsvorsitzende es nicht beim Aussitzen beläst, wie wir es von ihrem Vorgänger, ähh Vorsitzer gewohnt waren ....

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Strizie

Datum: 08.06.19 07:25

Halblangzüge dürften dann wohl 75m-Bahnen sein?

Leider ist man anscheinend immer noch davon überzeugt, dass 90m-Bahnen langfristig die Lösung sind und weigert sich beharrlich ein separates Straßenbahnnetz für den Innenstadtbereich zu entwickeln. Ich bin allerdings überzeugt nur mit letzterem erreicht man in Köln eine Verkehrswende. Das heutige Stadtbahnsystem wird dafür nicht ausreichen insbesondere wenn es ins Umland weiter verlängert werden sollte.

Bei Umstellung auf längere Stadtbahnen auf der Linie 18 sollte man auch darüber nachdenken die Haltestellen zwischen Klettenbergpark und Babarossaplatz (bis auf Weißhausstr.) entsprechend zu versetzen und die HST Arnulfstr. aufzulassen. Auch eine HST Bf. Süd statt Eifelwall ist schon lange überfällig.

Von der angedachten Seilbahn im Zick-Zack-Kurs über den Rhein halte ich gar nichts. Das würde insbesondere das Bild auf den Kölner Dom verschandeln.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Gernot

Datum: 08.06.19 10:40

Strizie schrieb:
Halblangzüge dürften dann wohl 75m-Bahnen sein?

Leider ist man anscheinend immer noch davon überzeugt, dass 90m-Bahnen langfristig die Lösung sind und weigert sich beharrlich ein separates Straßenbahnnetz für den Innenstadtbereich zu entwickeln. Ich bin allerdings überzeugt nur mit letzterem erreicht man in Köln eine Verkehrswende. Das heutige Stadtbahnsystem wird dafür nicht ausreichen insbesondere wenn es ins Umland weiter verlängert werden sollte.
Das denke ich auch. Endlich das Ende des Mischsystems! Man müsste sich von der Idee trennen, alle SPNV-Linien der KVB als "Stadtbahn" zu bezeichnen und - wie z.B. in Essen, Frankfurt oder Bonn - zwischen den schnellverkehrsmäßig ausgebauten Stadtbahnen und traditionellen Straßenbahnen unterscheiden. Die Stadtbahnen sollten im Endausbau mit 90 m langen Zügen weitestgehend MIV-kreuzungsfrei in dichtem Takt verkehren. Hochflurigkeit sollte kein Problem darstellen. Also so in etwa das, was man gemeinhin U-Bahn nennt. Bei den niederflurigen Straßenbahnen kann man bei höchstens 60 m bleiben, ein 10'-Takt sollte meist ausreichen. Dass man beide Netze ausbauen sollte ist eh selbstverständlich.

Zitat:
Bei Umstellung auf längere Stadtbahnen auf der Linie 18 sollte man auch darüber nachdenken die Haltestellen zwischen Klettenbergpark und Babarossaplatz (bis auf Weißhausstr.) entsprechend zu versetzen und die HST Arnulfstr. aufzulassen. Auch eine HST Bf. Süd statt Eifelwall ist schon lange überfällig.

Das erfordert den längst überfälligen Bau des Tunnels von der Rampe Barbarossapletz bis zu einer neuen Rampe zwischen den Haltestellen Eifelwall und Weißhausstr. Wenn man die Ringestrecke vorerst an der Oberfläche belässt und nur einen späteren Ringetunnel baulich berücksichtigt, sollte das keine ganz große Maßnahme sein: ca. 950 m Tunnel mit zwei Bahnhöfen. Aber ob vor dem neugebauten Stadtarchiv einen Tunnel bauen mag?

Zitat:
Von der angedachten Seilbahn im Zick-Zack-Kurs über den Rhein halte ich gar nichts. Das würde insbesondere das Bild auf den Kölner Dom verschandeln.

Die ist sowieso eine Blödsinnsidee. Aber jede deutsche Großstadt braucht derzeit den Vorschlag, irgendwo Seilbahnen zu bauen. In den Alpen sind mittlerweile anscheinend alle Berge versorgt.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: kmueller

Datum: 08.06.19 11:39

Gernot schrieb:
Zitat:
Von der angedachten Seilbahn im Zick-Zack-Kurs über den Rhein halte ich gar nichts.

Die ist sowieso eine Blödsinnsidee. Aber jede deutsche Großstadt braucht derzeit den Vorschlag, irgendwo Seilbahnen zu bauen. In den Alpen sind mittlerweile anscheinend alle Berge versorgt.
Gibts denn in Köln keinen für eine Seilbahn geeigneten Berg? Mir fiele der Mont Klamott ein. Oder der Dom.

Die Düsseldorfer könnten da nur noch staunen.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Gernot

Datum: 08.06.19 13:17

kmueller schrieb:
Gernot schrieb:
Zitat:
Von der angedachten Seilbahn im Zick-Zack-Kurs über den Rhein halte ich gar nichts.

Die ist sowieso eine Blödsinnsidee. Aber jede deutsche Großstadt braucht derzeit den Vorschlag, irgendwo Seilbahnen zu bauen. In den Alpen sind mittlerweile anscheinend alle Berge versorgt.
Gibts denn in Köln keinen für eine Seilbahn geeigneten Berg? Mir fiele der Mont Klamott ein. Oder der Dom.

Die Düsseldorfer könnten da nur noch staunen.
Der Kalkberg! Wo doch derzeit überlegt wird, den Rettungshubschrauber dort doch nicht zu stationieren.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Thomaner

Datum: 08.06.19 14:19

Gernot schrieb:
kmueller schrieb:
Gernot schrieb:
Zitat:
Von der angedachten Seilbahn im Zick-Zack-Kurs über den Rhein halte ich gar nichts.

Die ist sowieso eine Blödsinnsidee. Aber jede deutsche Großstadt braucht derzeit den Vorschlag, irgendwo Seilbahnen zu bauen. In den Alpen sind mittlerweile anscheinend alle Berge versorgt.
Gibts denn in Köln keinen für eine Seilbahn geeigneten Berg? Mir fiele der Mont Klamott ein. Oder der Dom.

Die Düsseldorfer könnten da nur noch staunen.
Der Kalkberg! Wo doch derzeit überlegt wird, den Rettungshubschrauber dort doch nicht zu stationieren.
Ich wäre für eine Seilbahn von der Endstation der 9, Königsforst, zum Monte Troodelöh!
Bisher habe ich ihn einmal zu Fuß und einmal per Rad bestiegen und muss sagen, mit zunehmenden Alter (immerhin gehe ich in den nächsten 7 Jahren auf die 40 zu!), wäre es eine echte Erleichterung.
Für alle, die die höchste Erhebung Köln nicht kennen: [de.wikipedia.org]

! und ? sind keine Rudeltiere.

Meine Bildbeiträge

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Acobono

Datum: 08.06.19 14:44

Gernot schrieb:
Strizie schrieb:
Halblangzüge dürften dann wohl 75m-Bahnen sein?

Leider ist man anscheinend immer noch davon überzeugt, dass 90m-Bahnen langfristig die Lösung sind und weigert sich beharrlich ein separates Straßenbahnnetz für den Innenstadtbereich zu entwickeln. Ich bin allerdings überzeugt nur mit letzterem erreicht man in Köln eine Verkehrswende. Das heutige Stadtbahnsystem wird dafür nicht ausreichen insbesondere wenn es ins Umland weiter verlängert werden sollte.
Das denke ich auch. Endlich das Ende des Mischsystems! Man müsste sich von der Idee trennen, alle SPNV-Linien der KVB als "Stadtbahn" zu bezeichnen und - wie z.B. in Essen, Frankfurt oder Bonn - zwischen den schnellverkehrsmäßig ausgebauten Stadtbahnen und traditionellen Straßenbahnen unterscheiden. Die Stadtbahnen sollten im Endausbau mit 90 m langen Zügen weitestgehend MIV-kreuzungsfrei in dichtem Takt verkehren. Hochflurigkeit sollte kein Problem darstellen. Also so in etwa das, was man gemeinhin U-Bahn nennt. Bei den niederflurigen Straßenbahnen kann man bei höchstens 60 m bleiben, ein 10'-Takt sollte meist ausreichen. Dass man beide Netze ausbauen sollte ist eh selbstverständlich.

Zitat:
Witzig dass du Bonn als Beispiel nimmst... Die Bonner Straßenbahnlinie 62(und technisch gesehen auch 65) verkehrt zwischen Beuel Bf. und Oberkassel auf einer umgewidmeten Eisenbahnstrecke und damit schnelllverkehrsmäßig ausgebaut, in dichtem Takt, mit dem MIV nicht in Berührung kommend. Die "U-Bahn"-Linie 66 (und technisch gesehen auch 67) verkehrt zwischen Stadthaus und Konrad-Adenauer-Platz sowie ziwschen Königswinter Clemens-August-Straße und Rhöndorf munter als Straßenbahn mit besonderem Bahnkörper (aber keineswegs mit Vorrangschaltung oder Schranken oder dergleichen, jede Ampel zählt auch für die 66) und zwischen Königswinter Clemens-August-Straße und Longenburg sowie zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Adelheidisstraße im vollständigen Mischverkehr mit dem MIV.

Entsprechend wird das System in Bonn auch gemeinhin als Mischsystem Stadtbahn bezeichnet.

Und das Problem mit der Systemtrennung ist, dass relativ viele Leute aus dem Umland in die Kölner Innenstadt wollen oder müssen, die Anbindung aber abgesehen von der Stadtbahn recht dürftig ist. Wenn man jetzt die ganzen Umlandsprinter à la 1, 4, 5, 7, 9, 16, 18 als U-Bahnen nach dem NSS-Prinzip mit dem Lineal an der halben Innenstadt vorbeiplant schafft das nur mehr Konflikte als es löst.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 08.06.19 15:21

Guten Tag allerseits,

>>> Das denke ich auch. Endlich das Ende des Mischsystems! Man müsste sich von der Idee trennen, alle SPNV-Linien der KVB als "Stadtbahn" zu bezeichnen und - wie z.B. in Essen, Frankfurt oder Bonn - zwischen den schnellverkehrsmäßig ausgebauten Stadtbahnen und traditionellen Straßenbahnen unterscheiden. Die Stadtbahnen sollten im Endausbau mit 90 m langen Zügen weitestgehend MIV-kreuzungsfrei in dichtem Takt verkehren. Hochflurigkeit sollte kein Problem darstellen. Also so in etwa das, was man gemeinhin U-Bahn nennt. Bei den niederflurigen Straßenbahnen kann man bei höchstens 60 m bleiben, ein 10'-Takt sollte meist ausreichen. Dass man beide Netze ausbauen sollte ist eh selbstverständlich. <<<

Zunächst einmal:
eine STADTbahn ist eine Straßenbahn, meist auf Regelspur (es gibt auch meterspur-Systeme),
auf weitgehendst eigenem Bahnkörper. Viele Stadtbahnen (LRV = Light Rail Vehicle) sind 2,65 m breit.

Köln hat KEINE U-Bahn, sie ist entstanden aus einer "Unterpflaster-Straßenbahn",
also einer "nach unten" verlegten Straßenbahn, mit entsprechend engen Radien im Innenstadt-Bereich.

Daher:
90 m-Bahnen können NUR unterirdisch verkehren, da die Straßenverkehrsordnung 75 m als
Länge beschränkt (siehe Do-Traktion in Saarnrücken). Die KVB glaubt zwar entsprechende
Ausnahmegenehmigungen bei bis zu 90 m langen Zügen zu bekommen, SICHER ist das aber NICHT !!!

Im Innestadtverkehr werden die Bahnen vom Individualverkehr GEquert (zwar mit Ampeln gesichert),
auch Abbieger können Probleme bereiten (und machen dies häufig genug jedes Jahr!!).
Daher sehe ich längere als 75 m-Züge auch in Zukunft hier in Köln NICHT .....

Also Stadtbahn sind beide Systeme, Niederflur und Hochflur, sie erfüllen die Kriterien dafür.
Mischbetrieb ist ein anderes Thema - das wird KEINER so schnell bereinigen können.

Also bleibt es bei STADTbahn mit ZWEI Fahrzeugtypen.


Diese Entscheidungen als auch alle anderen hier besprochenen Themen kommen von der Politik !!

Aber bitte nicht vergessen: die Verkehrspolitik wird von den Politikern gemacht .....
(derzeit hier CDU mit FDP und Grüne).

Da alle Parteien unterschiedliche Richtungen verfolgen,
kommen halt so "blöde" Kompromisse zustande wie
1. Tunnellösung für die Linie 1: JA (CDU)
2. gleichzeitig oberirdische Lösung (für die Grünen)
und zusätzlich oberirdische Expressbus-Linie,
eingebracht als Alternative zur voraussichtlich langen Bauzeit (wenn überhaupt).

Da man sich im Rat nicht für 1 oder 2 entschieden hat, können die beiden Planungen
mehrere Jahre in Anspruch nehmen, binden Personal-Ressourcen, und doppelte Planungskosten!!
Frühestens in 3 Jahren sollen die Planungen vorliegen, bis dahin gibt es weiterhin und vermehrte Staus!

Dann hat sich die Regierungspräsidentin für Köln eingeschaltet: da Parkspuren NICHT entfallen sollten,
entspricht die Planung NICHT dem Klimaschutz und würde nciht bezuschusst werden.

Jetzt kommen zwei Linien linksrheinisch - NACH dem Ratsentscheid meldet sich die FPD zu Wort:
sie will eine Straßenbahn-Linie 2
von Weiden West bis Rudolphplatz (warum nicht gleich bis Nerumarkt ?), dafür will sie eine neue
Stumpf-Wendestelle in der Hahnenstraße geplant und gebaut haben ....
Aber woher die Fahrzuge dafür nehmen, auch das Personal??

Im übrigen ist ja gerade die Expressbus-Linie entstanden, weil auf die Linie 1 keine weiteren Züge
mehr in der HVZ passen, da bereits im 5 Min.-Takt gefahren wird (ab Moltkestraße nutzen 2 Buslinien
im 10. Min.-Takt [= 12 zusätzliche Fahrten] die gleiche Trasse bis Neumarkt).

Einerseits keine Fahrzeuge und Personal, aber dann eine Zusatzlinie 2 fordern....

Nicht nur an die FDP: WAS verstehen solche Politiker eigentlich von Verkehrsfragen???

Wie sagte Dieter Ludwig vor vielen Jahren: da verstehen manche Verkehrsfreunde mehr
von der Materie als so mancher Fachmann .... Fürwahr!!!

Gruß
Rolf Hafke

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Gernot

Datum: 08.06.19 19:33

Acobono schrieb:
Und das Problem mit der Systemtrennung ist, dass relativ viele Leute aus dem Umland in die Kölner Innenstadt wollen oder müssen, die Anbindung aber abgesehen von der Stadtbahn recht dürftig ist. Wenn man jetzt die ganzen Umlandsprinter à la 1, 4, 5, 7, 9, 16, 18 als U-Bahnen nach dem NSS-Prinzip mit dem Lineal an der halben Innenstadt vorbeiplant schafft das nur mehr Konflikte als es löst.
Wieso die NSS an der halben Innenstadt vorbeiführt, müsstest du mal erklären. Severinstraße, Heumarkt, Rathaus und Breslauer Platz sind in der Innenstadt. Du übersiehst vermutlich, dass die Kölner Innenstadt im Vergleich zu anderen Städten ziemlich groß ist. Aber der Vorteil der NSS ist doch, dass sie die überlasteten Knotenpunkte des alten Innenstadttunnels nicht berührt und somit der Umsteigerverkehr besser verteilt wird.
Und sonst? Die rechtsrheinischen Außenäste sind bis auf drei relativ kurze Abschnitte bereits stadtbahnmäßig ausgebaut. Die rechtsrheinische Nord-Süd-Strecke vom Messekreisel bis Suevenstraße hingegen noch nicht. Bis auf die Bahnsteigerhöhung hat sich da seit den 1960ern nichts getan.
Bleiben die linksrheinischen Äste. Das Hauptproblem bei der 1 ist der Abschnitt vom Heumarkt bis Melaten. Ob man da eine vernünftige Lösung ohne Tunnel hinbekommt, bezweifle ich. Westlich davon muss man gucken, wie man den Querverkehr so führen kann, dass 90 m lange Züge möglich sind. Ähnlich ist es bei der 18: Eine Tunnelverlängerung bis vor die Weißhausstraße und dann bleibt bis zum Militärring auch dort das Problem des Querverkehrs. Ich hoffe mal, dass in beiden Fällen die Sichtweise recht behält, welche Ampelanlagen als ausreichend erachtet. Gleiches gilt für die Bocklemünder Strecke und die Amsterdamer Straße.
Die südliche 16 sollte nach Inbetriebnahme der NSS kein Problem sein.
Bleibt als Problemfall der Frechener Ast wegen der Ortsdurchfahrung in Frechen.
Und dann eben noch die Äste, die ich einem Straßenbahnnetz zuschlagen würde, nämlich die 5 ab Hans-Böckler-Platz, die 9 ab Neumarkt sowie 12 und 15 in ganzer Länge. Zum Anschluss der Uni ans Schnellbahnnetz plädiere ich für einen Tunnel ab dem Aachener Weiher durch den Grüngürtel bis zur Zülpicher Straße. Dafür kann man den Tunnel ab Neumarkt über Zülpicher Platz streichen und dort die Straßenbahn belassen. Die sollte dann allerdings ab Neumarkt anders geführt werden. Denkbar wäre eine Strecke durch die nordwestliche Innenstadt zum Mediapark (evtl. mit Verbindung zum westlichen Ast der 5) oder Richtung Süden zum Zollstocker Ast. Zwar ist ein Teil der Straßen in der Innenstadt zu schmal für zwei Gleise doch mit zwei eingleisigen Strecken in parallelen Straßen ist das lösbar.
Dass das alles nicht von heute auf morgen zu schaffen ist, ist klar. Doch man kann ja mal anfangen.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Schwarz-Fahrer

Datum: 08.06.19 20:23

Ich halte von einer Fragmentierung des Kölner Stadtbahnnetzes nichts. Warum sollen bestimmte Strecken trotz des geforderten Ausbaues für immer mit 60m-Zügen im 10min-Takt auskommen? Weil ein ästhetisches Empfinden eine Trennung in Stadtbahn und Straßenbahn, wie sie sich schon in Essen und Düsseldorf nicht bewährt, irgendwie besser findet? Das sind doch nur verschiede Wörter für die selbe Sache und schon jetzt werden diese Begriffe synonym verwendet. Glaubt irgendjemand, daß das besser wird, wenn sich dahinter zwei verschiede Teilnetze verbergen, deren Namen dann laufend durcheinander geworfen werden?
Was ist eigentlich mit "Mischsystem" gemeint? Die Mischung aus Hoch- und Niederflur? Die Mischung aus BOStrab und EBO? Die Mischung aus ober- und unterirdisch? Oder die Mischung aus straßenbündig und besonderem/unabhängigem Bahnkörper? Welche Mischung soll da abgeschafft werden?

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: kmueller

Datum: 09.06.19 12:52

Schwarz-Fahrer schrieb:
Ich halte von einer Fragmentierung des Kölner Stadtbahnnetzes nichts.

Was ist eigentlich mit "Mischsystem" gemeint? Die Mischung aus Hoch- und Niederflur? Die Mischung aus BOStrab und EBO? Die Mischung aus ober- und unterirdisch? Oder die Mischung aus straßenbündig und besonderem/unabhängigem Bahnkörper? Welche Mischung soll da abgeschafft werden?
In meinen Augen die Mischung von straßenbündigen und 'unabhängigen' Linien, zumindest weitgehend

a) wegen der Störungen aus dem Straßenverkehr
b) wegen der Begrenzung der Zuglänge und damit der Streckenkapazität teuren eingetunnelter Innenstadtdurchquerungen
und
c) wegen der Tatsache, daß es in Sülz und Zollstock reine Tramäste gibt, die sich dafür eignen, mit wenig Aufwand - der gleichzeitig eine Netzergänzung in der Innenstadt bringt - ausgegliedert zu werden.

Statt an den Begriffen 'Stadtbahn' oder 'Straßenbahn' sollte das Denken bei 'Stadtstruktur' und 'Nutzung' anfangen.

Weil hier auch immer wieder das Thema 'Frechen' auftaucht: wäre es wirklich so problematisch, am Marsdorfer P+R-Parkhaus oder am Frechener Ortseingang eine Dreifachtraktion auf zwei Einheiten zu schwächen/verstärken? Am Bahnhof kombiniert mit Anschluß zu/aus einer Busrundfahrt, womit man endlich auch ins Gewerbegebiet käme?

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 09.06.19 21:51

TBOAR (bt) schrieb:
hierüber berichtet die Kölnische Rundschau

Interview mit KVB-Chefin Frau Haaks

Neben der 4 und der 13 soll es jetzt auch Halblangzüge auf der 18 geben.
...
Wie ich schon öfters geschrieben habe, sind längere Züge auf der 13 ein ganz falscher Schritt.
So sehr ich auch für länger Züge bin, das bedeutet einfach nur, dass die KVB mindestens in den nächsten 10 Jahren keine Taktverdichtung auf der 13 plant.
Die 13 muss nicht länger fahren sondern öfter.
Keine andere Linie ist auch nur ansatzweise in der Lage so viele Fahrten durch die überlastete Innenstadt zu vermeiden wie die 13.
Einfach öfters fahren lassen und die Leute steigen um. Aber nein...

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Strizie

Datum: 10.06.19 20:41

Was Frechen angeht so würde ich es sowieso für besser halten bei einer Netztrennung, wenn eine Stadtbahnlinie ab Köln-Weiden West entlang der Bonnstraße durch das Gewerbegebiet geführt würde bis man Frechen Bf. erreicht.

Das Stück Frechen Bf. - Dürener Str./Gürtel integriert man dann einfach in ein separates Straßenbahnnetz und fährt am besten gleich weiter durch die Dürener Str. bis zum Aachener Weiher.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Linie21

Datum: 10.06.19 21:57

Rolf Hafke schrieb:
Zitat:
90 m-Bahnen können NUR unterirdisch verkehren, da die Straßenverkehrsordnung 75 m als
Länge beschränkt (siehe Do-Traktion in Saarnrücken).

Nein! Es müsste zwar einiges angepasst werden, aber grundsätzlich ist kein komplett unabhängiger Bahnkörper wie bei einer U-Bahn erforderlich.

Zitat:
Im übrigen ist ja gerade die Expressbus-Linie entstanden, weil auf die Linie 1 keine weiteren Züge
mehr in der HVZ passen, da bereits im 5 Min.-Takt gefahren wird (ab Moltkestraße nutzen 2 Buslinien
im 10. Min.-Takt [= 12 zusätzliche Fahrten] die gleiche Trasse bis Neumarkt).

Einerseits keine Fahrzeuge und Personal, aber dann eine Zusatzlinie 2 fordern....

Ein kürzerer Takt als alle 5 Minuten ist kein Problem, aber ab der Moltkestraße könnte es tatsächlich eng werden. An Fahrzeugen und Peronal lässt sich arbeiten, auch wenn es nicht leicht ist. Aber dieses Problem muss sowieso angegangen werden, wenn man ausbauen will.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Christoph L

Datum: 11.06.19 09:48

Linie21 schrieb:
Rolf Hafke schrieb:
Zitat:
90 m-Bahnen können NUR unterirdisch verkehren, da die Straßenverkehrsordnung 75 m als
Länge beschränkt...
Nein! Es müsste zwar einiges angepasst werden, aber grundsätzlich ist kein komplett unabhängiger Bahnkörper wie bei einer U-Bahn erforderlich.

Bei Teilnahme am Straßenverkehr ist die Zuglänge auf 75 m begrenzt. Also ist für längere Züge ein unabhängiger Bahnkörper erforderlich.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 11.06.19 14:27

Rolf Hafke schrieb:
Einerseits keine Fahrzeuge und Personal, aber dann eine Zusatzlinie 2 fordern....
Gibt es für die Expressbuslinie doch genausowenig. Bzw. die KVB muss sich jetzt auf den Hosenboden setzen, zu beschaffen und einzustellen.

Das ist bei Schienenverkehr überhaupt nicht anders. Bloß dass es länger dauert, weil man nicht mal eben ein paar Stadtbahnen aus dem Katalog bestellen kann.

Du schreibst es doch selbst: die Vorgaben macht die Politik. Wenn die jetzt endlich merkt, dass sie bzgl. Wagenpark Stadtbahn lange auf dem Holzweg war und dringend eine deutliche Aufstockung des betriebsfähigen Wagenparks notwendig ist, wäre das sehr zu begrüßen.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Linie21

Datum: 11.06.19 22:16

Christoph L schrieb:
Linie21 schrieb:
Rolf Hafke schrieb:
Zitat:
90 m-Bahnen können NUR unterirdisch verkehren, da die Straßenverkehrsordnung 75 m als
Länge beschränkt...
Nein! Es müsste zwar einiges angepasst werden, aber grundsätzlich ist kein komplett unabhängiger Bahnkörper wie bei einer U-Bahn erforderlich.
Bei Teilnahme am Straßenverkehr ist die Zuglänge auf 75 m begrenzt. Also ist für längere Züge ein unabhängiger Bahnkörper erforderlich.
Das ist mir bekannt, allerdings bedeutet ein unabhängiger Bahnkörper nicht zwangsläufig eine unterirdische Strecke und so viel ich weiß, reicht eine Umrüstung auf BÜs an Kreuzungen.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Christoph L

Datum: 12.06.19 06:46

Wie so ein unabhängiger Bahnkörper in der Stadt aussieht, kann man sich in Frankfurt auf der Eschersheimer Landstraße (Linien U1, U2, U3) ansehen.
Auch in Köln gibt es so eine durch Wände und Zäune abgetrennte und mit Andreaskreuzen ausgestattete Trasse am Rheinufer. Dort ist sie nur nicht so störend, weil auf der einen Seite der Rhein verläuft.

Auf der Ost-West-Achse in Köln gibt es dagegen extrem viel Querverkehr und mindestens im Bereich der Haltestelle Moltkestrasse einen strassenbündigen Abschnitt, für den eine sehr radikale Lösung gewählt werden müsste.

Auch die Gestaltung der Haltestelle Neumarkt in Form eines unabhängiger Bahnkörpers mit Bahnsteigzugängen ausschließlich über die unterirdische Verteilerebene und ein oder zwei barrierefreie Bahnübergänge mit Sicherungsanlage ist ganz sicher nicht das, was man sich städtebaulich dort vorstellt.

Der schienengleiche Übergang am Heumarkt zeigt, was nicht unabhängig bedeutet, obwohl hier eigentlich eine vom Straßenverkehr abgetrennte Trasse vorlag. Dieser Übergang entspricht bezüglich Gestaltung und Verkehrsabwicklung nicht den Anforderungen an einen unabhängigen Bahnkörper für den Einsatz von 90 m-Zügen.

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Gernot

Datum: 12.06.19 09:44

Christoph L schrieb:
Wie so ein unabhängiger Bahnkörper in der Stadt aussieht, kann man sich in Frankfurt auf der Eschersheimer Landstraße (Linien U1, U2, U3) ansehen.
Auch in Köln gibt es so eine durch Wände und Zäune abgetrennte und mit Andreaskreuzen ausgestattete Trasse am Rheinufer. Dort ist sie nur nicht so störend, weil auf der einen Seite der Rhein verläuft.

Oder die Riehler Straße zwischen der Rampe am Zoo und der Brückenrampe. Da hat man sogar auf jegliche Querung verzichtet.
Zitat:
Auf der Ost-West-Achse in Köln gibt es dagegen extrem viel Querverkehr und mindestens im Bereich der Haltestelle Moltkestrasse einen strassenbündigen Abschnitt, für den eine sehr radikale Lösung gewählt werden müsste.

Auch die Gestaltung der Haltestelle Neumarkt in Form eines unabhängiger Bahnkörpers mit Bahnsteigzugängen ausschließlich über die unterirdische Verteilerebene und ein oder zwei barrierefreie Bahnübergänge mit Sicherungsanlage ist ganz sicher nicht das, was man sich städtebaulich dort vorstellt.

Der schienengleiche Übergang am Heumarkt zeigt, was nicht unabhängig bedeutet, obwohl hier eigentlich eine vom Straßenverkehr abgetrennte Trasse vorlag. Dieser Übergang entspricht bezüglich Gestaltung und Verkehrsabwicklung nicht den Anforderungen an einen unabhängigen Bahnkörper für den Einsatz von 90 m-Zügen.

Wenn man deinen Ausführungen folgt, gibt es eigentlich nur drei Lösungswege: Entweder eine Hochbahn über Innenstadtstraßen (erinnert an wenig an Chicago), einen Tunnel oder den Verzicht auf jeden Zentimeter Zuglänge über 75 m hinaus. Die erste Variante vergessen wir mal ganz schnell.
Die zweite Möglichkeit ist diskussionsfähig, wenn der Tunnel bis Melaten reicht. Aber auch dann müsse man sich für den Rest der Strecke bis Weiden-West baulich einiges einfallen lassen, um die Züge vor dem bösen Querverkehr zu schützen. Angesichts der Bevölkerungsstruktur in Braunsfeld, Junkersdorf und Weiden kann man schon jetzt die Protest- und Klagewellen heranbrausen hören und das Einknicken der Kommunalpolitiker vor selbigen erahnen.
Die dritte Variante wäre sicherlich die einfachste und kostengünstigste Lösung. Da muss man nur ein paar Bahnsteige geringfügig verlängern und neue Züge braucht man in den nächsten Jahren sowieso. Doch reicht eine Kapazitätsausweitung um ca. 25% aus? Vor allem wenn die unterirdischen Haltepunkte und der rechtsrheinische Ausbaustandard der Ost-West-Achse schon jetzt eine Ausweitung um 50% zulassen?
Das wäre eine typische kölsche Provinzlösung, die zwar keinem weh tut, aber die Verkehrsproblematik auch nicht wirklich weiterbringt, geschweige denn lösen kann.

Was mir in der ganzen Diskussion zu diesem Thema hier im Forum bislang völlig fehlt, sind die Fakten, welche Standards für eine dauerhafte Genehmigung von 90 m-Zügen tatsächlich erforderlich sind. In Düsseldorf und Hannover fahren längere Züge im Messe- und Stadionverkehr auf nicht eingemauerten Gleisen. Auf der Kaiserswerther Str. in Düsseldorf sogar über eine Strecke von 1,2 km als klassische Straßenbahn. Von dramatischen Unfällen, die ausschließlich wegen der Stadtbahnüberlänge geschehen sind, habe ich noch nichts gehört oder gelesen. Als Gegenargument wird immer angeführt, dass es sich dabei um anlassbezogenen Verkehr handelt, für den es Ausnahmegenehmigungen gibt. Und diese könnten jederzeit widerrufen werden. In Köln hingegen soll es zur Regel werden und das ginge auf keinen Fall, auch nicht mit einigen Umbauten an den Querungen. Für mich klingt das nach Vermutung. Oder hat jemand eine entsprechende Rechtsauskunft seitens der Aufsichts- und Genehmigungsbehörde vorliegen?

Re: [K] Neues von der KVB - 100 Tage Frau Haaks

geschrieben von: Christoph L

Datum: 12.06.19 10:28

Wer regelmäßig mit Aufsichts- und Planfeststellungsbehörden zu tun hat weiß, dass diese grundsätzlich keine Rechtsauskünfte erteilen. Auch Verantwortung übernehmen ist nicht deren Ding. Der Antragsteller (hier die KVB) müsste darstellen, wie die gleiche Sicherheit auch ohne unabhängigen Bahnkörper gewährleistet ist. Da der Betriebsleiter der KVB diese Verantwortung auch nicht alleine übernehmen wird, müssen entsprechende Gutachten eingeholt werden. Das alles ist noch nicht passiert. Also schauen wir mal...

Tatsächlich wird immer zwischen Sonderverkehr und regelmäßigem Verkehr penibel unterschieden. Schleppfahrten mit Vierwagenzügen sind auch kein Problem. Die Ausnahmegenehmigung in Düsseldorf gilt nur für messebezogenen Verkehr, aber nicht für die im gleichen Abschnitt fahrende U79.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.19 10:34.

75m = +25%?

geschrieben von: mkgworld

Datum: 12.06.19 11:10

Meiner Meinung nach kann man mit 75m-Zügen durchaus ähnliche Kapazitäten hinbekommen, wie das jetzt mit der „90m“-Variante geplant ist.
So, wie ich die Kölner Randparameter kenne, werden dabei nämlich eher um die 84m rauskommen, da man am Grundraster eines sechsachsigen Wagens festhalten will und aufgrund der begrenzenden Maße (v.A. Lichtraum und Gewicht) damit kaum längere und fassungsstärkere Fahrzeuge als jetzt möglich sein werden. Wegen der recht engen Bogenfolgen in Köln kann ich mir außerdem nicht vorstellen, dass die Doppelzüge mit Wagenübergang überhaupt so lang werden können, wie die aktuellen Fahrzeuge (Stichwort Querversatz!). Die Frankfurter und Hannoveraner Wagen mit Übergang sind auch kürzer als ihr jeweiliges Pendant mit zwei Köpfen. Daher die Hochrechnung mit rund 28m pro Wagen.
Dann kommt noch dazu, dass geplant ist, die „90m“ (84m) aus einem Doppelzug und einem gekuppelten Einzelwagen zu bilden. Dort ergeben sich dann leicht noch mal vier bis fünf Meter „toter Raum“ für eine Fahrerkabine, Kupplungen, Crashelemente, etc., womit der reale Vorteil bei der Nutzlänge gegenüber einem Doppelzug aus zwei 37,5m-Wagen mit Wagenübergang schon nur noch im Bereich von vier oder fünf Meter liegt ... wenn überhaupt. Das entspricht ungefähr der länge des zusätzlichen Drehgestellbereichs, den drei Sechsachser gegenüber zwei Achtachsern aufweisen. Gehen wir also mal von 16 Sitzplätzen und rund 60cm Gangbreite x 4,5m (ca. 10 Stehplätze) aus, dann ergibt sich bei der längeren Lösung mit drei Wagen noch eine Mehrkapazität von ca. 26 Personen.

Lange rede, kurzer Sinn:
3x 28m kommen auf ca. 3x 185 = 555 Personen. (Vergleich K4000/K4500) = +50% gegenüber Doppelzug
2x 37,5m ergeben nach meiner Hochrechnung dann rund 530 Personen = +43% gegenüber Doppelzug

Zum Vergleich: Ein Dortmunder B-Wagen (Achtachser) fasst als Doppelzug 520 Personen und hat dabei zwar noch zwei mittlere Fahrerkabinen, aber auch einen geräumigeren Mittelteil, als das bei einem Niederflurwagen wahrscheinlich möglich wäre.

Viele Grüße aus Berlin
Markus
http://www.mm-trains.de/sonstiges/mm-trains-banner.png
http://www.mm-trains.de/sonstiges/zusatz.png