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[E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Matthias.Vollstedt

Datum: 15.03.19 17:43

Hallo zusammen,

aus dem politischen Lager, das bundesweit dem ÖPNV und dem Fahrrad keinen Quadratzentimeter mehr Verkehrsraum einräumen will, kommt jetzt auch in Essen die Idee „Seilbahn statt Tram und U-Bahn“.
Die dämlichste Idee seit Kaiser Caligula sein Pferd zum Konsul ernannt hat,
aber leider brandgefährlich für alle Schienenprojekte, weil damit der „bevor wir da weitermachen, müssen wir erstmal diese neue Idee gründlich prüfen - Mechanismus“ ausgelöst werden kann (oder sogar soll).
Mein Statement dazu steht in der heutigen Printausgabe der WAZ, bei der NRZ ist es online, aber mit Bezahlschranke.

Grüße
Matthias



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 18:00.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Sirad

Datum: 15.03.19 18:08

...es war ein Esel.

nein es war doch ein Pferd :-)

Aber angesichts der heutigen 'Entscheider' wäre beides eine begrüssenswerte Option.

Mittlerweile müsste es hier umfangreiche Lagerstätten an Korinthen geben. Obertägiger Abbau mit einem Schaufelradbagger würde sich lohnen.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 18:10.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: nozomi07

Datum: 15.03.19 18:11

Matthias.Vollstedt schrieb:
Hallo zusammen,

aus dem politischen Lager, das bundesweit dem ÖPNV und dem Fahrrad keinen Quadratzentimeter mehr Verkehrsraum einräumen will, kommt jetzt auch in Essen die Idee „Seilbahn statt Tram und U-Bahn“.
Die dämlichste Idee seit Kaiser Caligula sein Pferd zum Konsul ernannt hat,
aber leider brandgefährlich für alle Schienenprojekte, weil damit der „bevor wir da weitermachen, müssen wir erstmal diese neue Idee gründlich prüfen - Mechanismus“ ausgelöst werden kann (oder sogar soll).
Ja, neue Ideen sind "brandgefährlich". War bei der Eisenbahn damals auch so. Da geht bestimmt mal wieder das Abendland unter... diesmal aber wirklich. Echt jetzt.

Ich finde es richtig und gut, dass man verschiedene Konzepte untersucht und vergleicht. Die massiven Verkehrsprobleme in den Städten brauchen mehr als nur eine Lösung.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: hubertat

Datum: 15.03.19 18:36

Nein, vor allem dann nicht, wenn es für bestimmte Bereiche schon diskutierte und geplanten Projekte gibt. Dann braucht man sicherlich keine Diskussion über eine andere Lösung mehr!

Im Übrigen halte ich - und nicht nur ich - Seilbahnen im städtischen Verkehr für sehr begrenzt einsetzbar (was passiert z. B. in der halbjährlich oder jährlich vorgeschriebenen Revisionszeit) und schon gar nicht um schienengebundenen Verkehr zu ersetzen!

Das ist leider ein Lobbyismus an der falschen Stelle, weil den Seilbahnproduzenten die Berge ausgehen, auf die schon Seilbahnen fahren und eine bestimmte politische Klientel benutzt dies, um den den Status des Pkw/MIV weiter zu erhalten. Das ist aber angesichts der Umweltprobleme so nicht mehr darstellbar, deshalb große Vorsicht!

W.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 18:37.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Matthias.Vollstedt

Datum: 15.03.19 18:58

Hallo Nozomi07,

wenn der Seilbahnvorschlag ernst gemeint wäre, könnte man so drangehen - einverstanden.
Es ist aber noch nicht einmal eine Linienführung vorgeschlagen. Was sollen denn die Fachleute jetzt bitte prüfen?
Für Schrotschüsse der Art „Jetzt kuckt mal bitte eine Route aus, für die meine Idee geeignet sein könnte“ können die Städte schlicht keine Ingenieursressourcen locker machen.
Und wenn doch eine Route gefunden werden sollte, die geeignet sein könnte (wie in Wuppertal vom Hbf. zur Uni), bricht der Shitstorm los und Du findest keinen mehr, der den Vorschlag mal gut fand...
Nun hat W keine Tram (mehr), und wenn die Seilbahn in die Grütze geht, bleibt es eben beim Busnetz.
In E hingegen geht es um eine Lücke im vorhandenen Schienennetz. Warum man für einen solchen Lückenschluss Technikbrüche und Umsteigezwänge (Turmbahnhöfe) brauchen sollte, erschließt sich mir nicht.

Grüße
Matthias

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Gernot

Datum: 15.03.19 19:00

Ah ja, noch eine Großstadt wo die Seilbahnaktivisten einen Versuch starten. So allmählich haben wir sie alle durch, oder? Nee, halt, Münster fehlt noch - wahrscheinlich weil die Fahrräder so schlecht in die Kabinen passen. Und aus Lübeck und Kiel hab ich auch noch nichts gelesen, obwohl: eine Seilbahn über die Förde hätte schon was...
Aber jetzt mal im Ernst: Statt in fast jeder Großstadt Deutschlands (oder grassiert das Virus schon in ganz Westeuropa?) eine Seilbahn als DIE Lösung nahezu aller Verkehrsprobleme ins Spiel zu bringen, sollte man mal für eine Durchschnittsstadt ein Modellprojekt auf das Stahlseil bringen. Gerne auch mit adäquaten Zuschüssen, aber ohne Gewinnspanne für die Hersteller, denn die wollen das ja verkaufen. Und bei Prototypen macht man keine Gewinne! Wenn das nach drei oder vier Jahren zur allgemeinen Zufriedenheit funktioniert, kann man die Idee auch andernorts verwirklichen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 19:01.

Hinweis zu bestehender Diskussion (mL)

geschrieben von: Ruhrpottfahrer

Datum: 15.03.19 19:19

Moin,

die WAZ bzw. der Funke-Verlag wärmt alte Kamellen gerne immer wieder auf, wenn ihre "Kunden" das toll finden.
Das Thema wurde schon im News-Forum durchgekaut:

[www.drehscheibe-online.de]

Meine Meinung?
Überflüssig wie ein Kropf so eine Seilbahn in Essen. Lieber endlich mal vernünftige Strabstrecken oberirdisch ausbauen und
nicht 20 Jahre planen und damit unnötig verteuern.


Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Matthias.Vollstedt

Datum: 15.03.19 19:21

Hallo Gernot,

guter Vorschlag, bin ich dabei.
Förderbedingung wäre für mich aber Aufnahme der Verbindung in den städtischen Nahverkehrsplan.
Dann würde die Diskussion der Fragen, wo das Stadtbild verschandelt wird, in welche Wohnungen man kucken kann und wie hoch die (barrierefreien?) Turmbahnhöfe werden können, in das richtige Verfahren verlagert.
Die Aufstellung des Nahverkehrsplans ist genau der kommunale Willensbildungsprozess, in dem die BürgerInnen sich noch wirkungsvoll äußern können.
Schon deswegen mißtraue ich jedem von hoher Hand eingebrachten Innovationsgedanken, der selbstverständlich keine kritischen Rückfragen erlaubt, will die/der Fragende nicht als ewiggestrige/r Verhinderin/er dastehen.
Der Gedankenansatz von Nozomi07 birgt diese Gefahr...

Es grüßt Dich
Matthias

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: combinotram

Datum: 15.03.19 20:40

Hallo,

hat eigentlich schon mal jemand die Frage des Brandschutzes bei Seilbahnen gestellt?
Und wie sind die Evakuierungszeiten im Ernstfall?
Wer hilft dem Fahrgast bei Übergriffen?
In den Bergen sehe ich an jeder Seilbahnstation Personal? Das brauch ich auch in der NVZ und SVZ..... Da wird der 30`Takt aber teuer.
Und wie bekommt man den Rollstuhl in die Gondel?

Man wird sehen,

Grüße

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 15.03.19 20:52

Seilbahn ist was für den Freizeitverkehr im Gebirge aber nicht für die halbwegs ebene Großstadt und kann sich nicht in den vorhandenen Schienenverkehr integrieren.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: nozomi07

Datum: 15.03.19 21:18

Matthias.Vollstedt schrieb:
Hallo Nozomi07,

wenn der Seilbahnvorschlag ernst gemeint wäre, könnte man so drangehen - einverstanden.
Es ist aber noch nicht einmal eine Linienführung vorgeschlagen. Was sollen denn die Fachleute jetzt bitte prüfen?
Für Schrotschüsse der Art „Jetzt kuckt mal bitte eine Route aus, für die meine Idee geeignet sein könnte“ können die Städte schlicht keine Ingenieursressourcen locker machen.
Und wenn doch eine Route gefunden werden sollte, die geeignet sein könnte (wie in Wuppertal vom Hbf. zur Uni), bricht der Shitstorm los und Du findest keinen mehr, der den Vorschlag mal gut fand...
Wenn es konkrete Kritik am konkreten Projekt gibt, stimme ich dir zu. Ich kenne Essen praktisch nicht - und finde z.B. das Münchner Projekt in der Frankfurter Allee eher ungeeignet.

Es fällt aber auf, dass viele hier regelrecht Schnappatmung kriegen, wenn nur das Wort "Seilbahn" fällt. Da stecke eine ganz böse Lobby dahinter (Schienenfahrzeughersteller sind keine Lobby?); und es ginge nur darum die Straßenbahn zu verhindern und so. Das ist einfach Unsinn; Verschwörungstheorien bringen uns nicht weiter.

Betrachten wir die Seilbahn als interessante Ergänzung im urbanen Verkehrsträhger-Mix. Sie kann einiges besser als Tram oder U-Bahn, hat aber auch einige Nachteile. Sie blind hochzujubeln ist genauso töricht wie sie blind zu verteufeln.

Letztlich ist mir alles recht, was hilft, unsere Städte von den Blechlawinen zu befreien.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: nozomi07

Datum: 15.03.19 21:19

Samba Tw 303 schrieb:
Seilbahn ist was für den Freizeitverkehr im Gebirge aber nicht für die halbwegs ebene Großstadt und kann sich nicht in den vorhandenen Schienenverkehr integrieren.
Die Eisenbahn wurde auch für Bergwerke und Kohletransporte entwickelt. Also hat sie in Städten nix zu suchen. Sorry, was ist das für ein seichtes Argument.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Heckeneilzugfan

Datum: 15.03.19 22:41

Wenn sich die Städte Schienenverkehrsmittel nicht im erstrebenswerten Umfang leisten können, kann eine Seilbahn durchaus mal eine sinnvollere Alternative sein als der Bus. Der Teufel steckt - wie immer - im Detail; mit anderen Worten: Auf die genaue Planung kommt es an!

Der Bus wurde doch eigentlich eher für dünn besiedelte Gegenden geschaffen und nicht, um im 2-Minuten-Takt durch Hauptverkehrsstraßen zu räuchern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 22:44.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: hubertat

Datum: 16.03.19 09:36

Man kann nicht pauschal sagen, dass die Baukosten einer Seilbahn günstiger sind (wie schon richtig gesagt, der Teufel steckt im Detail ...).

Im konkreten Essener Fall, wenn es wirklich darum ginge die geplante Bahnhofstangente durch eine Seilbahn zu ersetzen, ist das natürilch Humburg hoch 10, weil genau mit dieser Strecke ein wichtiger Netzschluss innerhalb des Systems "Straßenbahn" erfolgt und damit betrieblich viel auf dem Spiel steht, da ist die Tatsache, dass es oberirdisch wieder eine Straßenbahn am Hauptbahnhof gibt fast schon zweitrangig (Ersatzstrecke für Tunnel bei Sperren, zusätzliche Kapazität im Tunnel durch Herausnahme einer Linie).

Aber das wissen solche "Ideengeber" natürlich nicht und es ist ihnen hws. auch egal ...

W.
Die Forderung nach einer Seilbahn in Essen ist aus Reihen der SPD auf Kritik gestoßen. Befürchtet wird eine Verzögerung der Bahnhofstangente. [www.waz.de]

Für mich stellt sich die Frage wo soll so eine Seilbahn in Essen überhaupt verlaufen? Aus meiner Sicht wären da die Stadtteile Werden, Kupferdreh oder teilweise Kettwig als Kandidaten. Grundsätzlich finde ich, gehören Seilbahnen nicht als Verkehrsmittel in eine Großstadt. Dafür gibt es die Schiene.Denn wenn ich ehrlich bin, braucht Essen diringend einen Ausbau der Stadtbahn.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Cityrunner

Datum: 16.03.19 12:28

Gernot schrieb:
Ah ja, noch eine Großstadt wo die Seilbahnaktivisten einen Versuch starten. So allmählich haben wir sie alle durch, oder? Nee, halt, Münster fehlt noch - wahrscheinlich weil die Fahrräder so schlecht in die Kabinen passen. Und aus Lübeck und Kiel hab ich auch noch nichts gelesen, obwohl: eine Seilbahn über die Förde hätte schon was...
Aber jetzt mal im Ernst: Statt in fast jeder Großstadt Deutschlands (oder grassiert das Virus schon in ganz Westeuropa?) eine Seilbahn als DIE Lösung nahezu aller Verkehrsprobleme ins Spiel zu bringen, sollte man mal für eine Durchschnittsstadt ein Modellprojekt auf das Stahlseil bringen. Gerne auch mit adäquaten Zuschüssen, aber ohne Gewinnspanne für die Hersteller, denn die wollen das ja verkaufen. Und bei Prototypen macht man keine Gewinne! Wenn das nach drei oder vier Jahren zur allgemeinen Zufriedenheit funktioniert, kann man die Idee auch andernorts verwirklichen.
Ich bin da ganz deiner Meinung. Diesen Seilbahn-Quatsch finde ich langsam Albern. Seilbahnen gehören in die Berge. In Wuppertal würde das sicherlich Sinn machen. Vielleicht noch in Stuttgart oder in München je nach Lage. Aber in Flachlandstädten wie Essen halte ich Seilbahnen einfach nur die völlig falsche Variante.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: nozomi07

Datum: 16.03.19 12:35

Cityrunner schrieb:
Ich bin da ganz deiner Meinung. Diesen Seilbahn-Quatsch finde ich langsam Albern. Seilbahnen gehören in die Berge.
Warum darf man im Flachland keine Seilbahnen bauen? Kannst du das irgendwie begründen? "Eisenbahn gehört in englische Bergwerke!", könnte man genauso behaupten - denn da kommt die Eisenbahn her.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: hubertat

Datum: 16.03.19 12:36

Wo konkret in München? Auf den Olympiaberg?

W.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: Gernot

Datum: 16.03.19 19:40

Cityrunner schrieb:
Gernot schrieb:
Ah ja, noch eine Großstadt wo die Seilbahnaktivisten einen Versuch starten. So allmählich haben wir sie alle durch, oder? Nee, halt, Münster fehlt noch - wahrscheinlich weil die Fahrräder so schlecht in die Kabinen passen. Und aus Lübeck und Kiel hab ich auch noch nichts gelesen, obwohl: eine Seilbahn über die Förde hätte schon was...
Aber jetzt mal im Ernst: Statt in fast jeder Großstadt Deutschlands (oder grassiert das Virus schon in ganz Westeuropa?) eine Seilbahn als DIE Lösung nahezu aller Verkehrsprobleme ins Spiel zu bringen, sollte man mal für eine Durchschnittsstadt ein Modellprojekt auf das Stahlseil bringen. Gerne auch mit adäquaten Zuschüssen, aber ohne Gewinnspanne für die Hersteller, denn die wollen das ja verkaufen. Und bei Prototypen macht man keine Gewinne! Wenn das nach drei oder vier Jahren zur allgemeinen Zufriedenheit funktioniert, kann man die Idee auch andernorts verwirklichen.
Ich bin da ganz deiner Meinung. Diesen Seilbahn-Quatsch finde ich langsam Albern. Seilbahnen gehören in die Berge. In Wuppertal würde das sicherlich Sinn machen. Vielleicht noch in Stuttgart oder in München je nach Lage. Aber in Flachlandstädten wie Essen halte ich Seilbahnen einfach nur die völlig falsche Variante.
In Städten mit großen Steigungen oder andersweit problematischer Topographie könnte man über Seilbahnen eher nachdenken. Essen gehört nicht dazu, München aber auch nicht. Die Stadt ist topfeben. Und als Lückenschluss zwischen Straßenbahnstrecken ist eine Seilbahn sowieso unsinn. Da sollte man eher die Lücke per Straßenbahn schließen. Kandidaten für Seilbahnen wären eher Stuttgart, Wuppertal, Marburg, Passau, Tübingen oder Siegen. Aber bei vielen dieser Städte stellt sich vermutlich das Problem wo man den erforderlichen Platz für ebenerdige Stationen herbekommt. 1500 m² im dichtbesiedelten Gebiet sind nicht überall vorhanden.

Re: [E] Seilbahnkampagne, Version Essen

geschrieben von: nozomi07

Datum: 16.03.19 22:51

Gernot schrieb:
In Städten mit großen Steigungen oder andersweit problematischer Topographie könnte man über Seilbahnen eher nachdenken. Essen gehört nicht dazu, München aber auch nicht. Die Stadt ist topfeben. Und als Lückenschluss zwischen Straßenbahnstrecken ist eine Seilbahn sowieso unsinn. Da sollte man eher die Lücke per Straßenbahn schließen. Kandidaten für Seilbahnen wären eher Stuttgart, Wuppertal, Marburg, Passau, Tübingen oder Siegen. Aber bei vielen dieser Städte stellt sich vermutlich das Problem wo man den erforderlichen Platz für ebenerdige Stationen herbekommt. 1500 m² im dichtbesiedelten Gebiet sind nicht überall vorhanden.
Warum darf man Seilbahnen nur an Bergen bauen? Das ist ja ein geradezu katholisches Glaubensbekenntnis! Seilbahnen sind doch genauso geeignet, Flüsse und Meeresarme zu überwinden, dichte Bebauung oder Gewerbegebiete - warum "darf" das alles nicht sein?

München und topfeben, da war aber jemand nie vor Ort! Zwischen Isar und Harlaching gibts eine beträchtliche Höhenstufe. Und genau da erscheint mir eine Seilbahn sinnvoll: Von Thalkirchen nach Harlaching würde sie das Netz perfekt ergänzen und wäre sinnvoller als eine Straßenbahn.

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