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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Nabend,

die Lausitzer Rundschau berichtet: [www.lr-online.de]

Demnach wird es vier Vollinienen geben:
1 Schmellwitz, Anger - Stadtpromenade - Bahnhof '20min
2 Sandow - Bahnhofstraße - Bahnhof - Jessener Straße '15min
3 Madlow - Stadtpromenade - Ströbitz '15min
4 Neu Schmellwitz - Stadtpromenade - Bahnhof - Sachsendorf '10min

Es wird gesagt, daß viel mehr Nutzer der heutigen Linie Drei in die Innenstadt wollen als zum Bahnhof, daher wird diese Linie ihren bisherigen Linienweg behalten und den Bahnhof nicht anfahren, was zudem auch noch einen Umlauf sparen wird (16 anstelle 17). Als Ausgleich für die nicht direkte Straßenbahnverbindung Bahnhof - Behördenzentrum Südeck / LEAG wird der Bus 9 stündlich (angepaßt an die Fahrzeiten der großen Bahn) eingeführt*.

So richtig gefallen tut mir das Ganze nicht, allein schon wegen der verschiedenen Taktzeiten der Bahnen...

Grüße, Tim


*Das könnte man dann eigentlich auch mit der Straßenbahn machen, wenn sich Mehrbedarf herausstellt: Pendel zwischen Schleife Sportzentrum und Schleife Bahnhof



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.19 23:02.
Guten Abend,
es gibt zwei Varianten. Die hier aufgeführte Variante ist die bessere Lösung, auch wenn ich hier meine Bedenken habe. Leider hat die LR nur Teile veröffentlicht.

Auszug aus dem Gutachten:

Tagesnetz
Linienkonzept Straßenbahn

1. Die Linie 1 verkehrt zukünftig zwischen Schmellwitz Anger und KMVZ (nicht mehr Jessener Straße) über Stadtpromenade.

2. Der südliche Abschnitt der Straßenbahnlinie 1 (Jessener Straße), wird künftig zur Beseitigung des Überangebots in Sachsendorf von der Straßenbahnlinie 2 bedient.

3. Die Straßenbahnlinie 2 erhält die Linienführung Sandow <> Bahnhofstraße <> KMVZ <> Jessener Straße, übernimmt damit den südlichen Abschnitt der Linie 1 und stellt damit unmittelbare Verknüpfungsmöglichkeiten aus/in Richtung Sandow her.

4. Die Straßenbahnlinie 3 behält die Linienführung Ströbitz <> Stadtpromenade <> Madlow. Fahrplantechnisch werden Umsteigemöglichkeiten in passender zeitlicher Lage an der Haltestelle Görlitzer Straße eingerichtet, so dass auch von Madlow eine Straßenbahnverbindung mit
dem KMVZ entsteht.

5. Die Straßenbahnlinie 4 behält die Linienführung Neu Schmellwitz <> Stadtpromenade <> KMVZ (Hauptbahnhof) <> Sachsendorf und stellt damit ebenfalls unmittelbare Verknüpfungsmöglichkeiten aus/in Richtung Sachsendorf und Neu Schmellwitz am KMVZ her.

6. Die Straßenbahnlinie 5 kann als gesonderte Linie entfallen, weil deren Bedienungsaufgaben am Wochenende durch die Linien 2 und 3 übernommen werden. Damit entsteht ein gestrafftes, gestärktes und zukunftssicheres Netzkonzept für die Straßenbahn in
Cottbus.


1. Aufgrund der hohen Nachfrage und optimistischer Potenzialeinschätzung soll das Angebot der Linie 4 in der leicht veränderten Linienführung Neu Schmellwitz <> Stadtpromenade <> KMVZ <> Sachsendorf im Tagesverkehr Mo-Fr von 05:30 – 18:30 Uhr auf einen 10-min-Takt verdichtet
werden. Zur Sicherung der Pünktlichkeit ist eine Erweiterung der Bevorrechtigungsmaßnahmen erforderlich. Vor 05:30 Uhr und nach 18:30 Uhr wird weiter im 20-min-Takt bedient.

2. Zusätzlich wird ein Probebetrieb auf der Linie 4 bis 22:00 Uhr im 30-min-Takt vorgesehen.

3. Zur Verbesserung des Frühverkehrsangebotes und zur Harmonisierung der Angebotsstrukturen soll die 15-min-Taktverdichtung auf den Linien 2 und 3 auf die Zeitschichten zwischen 05:30 und 06:00 Uhr sowie zwischen 18:00 und 18:30 Uhr erweitert werden. Danach wird weiter im
20-min-Takt bedient.

4. Bei entsprechender Nachfrageentwicklung wird zumindest perspektivisch auch die Linie 2 für eine Verdichtung auf 10-min-Takt Mo-Fr zwischen 05:30 und 18:30 Uhr vorgesehen, in diesem NVP planerisch aber noch nicht umgesetzt.

5. Die Linie 1 verkehrt im 20-min-Takt.

6. Die Ersatzbedienung durch Busse im Abendverkehr soll generell erst ab 21:00 Uhr einsetzen, was aber bereits weitgehend umgesetzt ist.

7. Am Wochenende wird die Linie 1 zwischen Stadthalle und Schmellwitz, Anger weiterhin mit Bussen betrieben.

Vorteile der Vorzugsvariante

- Verbesserung des Angebots auf der nachfragestarken Linie 4 von/nach Neu Schmellwitz von 15-min- auf 10-min-Takt.
- Möglichkeit des Einsatzes der neuen Niederflurbahnen auf dieser Linie 4.
- Taktbereinigung auf der Linie 4 von/nach Sachsendorf auf einen sauberen 10-min-Takt, Beseitigungder übermäßigen und unregelmäßigen Bedienung.
- Verbesserung des Angebots auf der Linie 2 von/nach Jessener Straße von 20-min- auf 15-min-Takt.
- Einheitliche Linienführungen an allen Tagen (Sa, So wie Mo-Fr).
- Die Bedienung kommt trotz Angebotsverbesserung weiterhin mit 16 Bahnen (Kursen) aus undetwa gleichbleibendem Leistungsumfang aus, bei anderen untersuchten Varianten ist das teilweise nicht einzuhalten.
- Die Netzstruktur entspricht gut der ermittelten Nachfrageausrichtung nach Auswertung der Quelle-Ziel-Matrizen aus der VBB-Erhebung 2016 (sie nachfolgend bei „Abwägung der Vor- und Nachteile“) und lässt damit die beste Nachfrageentwicklung erwarten.

Nachteile der Vorzugsvariante

- Die Linie 3 wird nicht direkt über das KMVZ geführt, damit wird das KMVZ aus Madlow und Ströbitz weiterhin nicht umsteigefrei mit der Straßenbahn erreicht.
- Für eine komfortable Erreichung müssen die Haltestelle Görlitzer Straße (Nordseite) zumindest mittelfristig barrierefrei ausgebaut und dort entsprechend gute Anschlüsse mit den Linien 1 und 4 hergestellt werden.
- Die Umsteigezeiten an der Stadthalle sind nicht mehr gleichmäßig (Sandow-Ströbitz).
- Die Wendezeiten auf der Linie 2 reduzieren sich. Abwägung der Vor- und Nachteile der Vorzugsvariante
- Für eine direkte (umsteigefreie) Verbindung von Madlow und Ströbitz mit der Straßenbahn wird kein hinreichender Bedarf nachgewiesen. Im Gegenteil hat eine entsprechende Untersuchung in Auswertung der VBB-Erhebung zu den Quelle-Ziel-Befragungsergebnissen ergeben, dass aus den Bereichen Madlow und Ströbitz nur 1 % bzw. 4 % den Hauptbahnhof bzw. den Bereich des künftigen KMVZ angegeben haben, dagegen 54 % bzw. 57 % die Innenstadt, jeweils die absolut größten Anteile. Hinzu kommt, dass die Nachfrageanteile in der Verbindung zwischen Madlow und Ströbitz jeweils 14 % bzw. 15 % betragen, die jeweils zweitgrößten Nachfrageanteile.
- Der Ausbau einer Richtungshaltestelle (Görlitzer Straße) mit überschaubarem Aufwand sollte realisiert werden und nicht etwa auf diese Haltestelle zugunsten der Beschleunigung und zulasten der Verknüpfungsmöglichkeiten verzichtet werden.
- Es wird probeweise als Linie 9 ein sogenanntes „Südeck-Shuttle“ eingerichtet, welches den Hauptbahnhof (ausgerichtet auf den Nullknoten der Bahn) und das Behördenzentrum Südeck über die Straße der Jugend direkt verbindet, um den Bedarf zu erkunden und nach einer Evaluierung
ggf. Folgemaßnahmen ableiten zu können.
- Weitere häufige ÖPNV-Verbindungen von Ströbitz zum KMVZ oder Spreewaldbahnhof werden durch die Buslinien 12, 16 und 35 und von Madlow durch die Buslinien 16, 25, 32 (und 800 ohne Verknüpfung) zum KMVZ hergestellt.
- Insgesamt überwiegen die Vorteile der Vorzugsvariante eindeutig die Nachteile.
- Die Verkürzung der Wendezeiten auf der Linie 2 ist ein technologisch lösbares Problem, ggf. werden zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen erforderlich.

________________________________________________________________________________________

Die andere Variante wäre:
Linie 2: Sandow - Bahnhofstraße - Madlow
Linie 3: Ströbitz - Stadtpromenade - Jessener Straße
Linie 1 und 4 wie oben.


Bei der "Vorzugsvariante" ergibt sich folgender Kurseinsatz:

Linie 1 -> 2 Kurse
Linie 2 -> 3 Kurse
Linie 3 -> 4 Kurse
Linie 4 -> 7 Kurse


Ideen und Einsprüche -> http://www.cottbus.de (PDF!!)

Grüße

http://www.homeofmartin.de/media/forum.jpg
Hallo!

Ich finde die genannten Varianten recht gut. Ströbitz ist mit dem Bahnhof gut durch die Linien 12 und 16 erreichbar. Beide Linien halten am Spreewaldbahnhof, Linie 16 dann auch an der neuen Haltestelle am Hauptbahnhof.

Für die Madlower ist das natürlich nicht der idealste Weg. Sollten allerdings die Anschlüsse an der Hst. Görlitzer Straße gut abgestimmt sein, ist dies in meinen Augen verschmerzbar. Fahrgäste aus Gallinchen können bekanntlich mit der Linie 16 fahren. Zusätzlich böte sich u. a. auch die Linie 800 an, die u. a. an der Endhaltestelle Madlow hält.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
Hallo,

eine Frage vorneweg: Wer denkt sich eigentlich so einen Mist aus? Ich habe da doch erhebliche Zweifel, dass das so zielführend sein wird.
- Linie 1: Super! Ein schwacher Ast an einem Ende, gar kein Ast am anderen. Kommt das Konzept so, kann man das auch sparen und die Schienen im Norden gleich rausreißen - denn die Linie wird ähnlich viel Luft herumfahren wie die 2 am Abend oder die alte 1 zur Schleife Thiemstraße.
- Linie 2: Mhh, Jessener Straße ohne Innenstadtanschluss. So stärkt man die Strecke auch nicht. Sonst okay.
- Linie 3: Wie ich finde vernünftig, die Führung über den Bahnhof einzusparen. Andererseits erscheint die Methode "Fahrgastbefragung" fragwürdig, denn wer aus dem Einzugsgebiet der 3 zum Bahnhof möchte, überholt die Tram fußläufig. Sichtanschluss an der Görlitzer Straße und halber Wanderweg zwischen Haltestelle und Bahnhof - wer da nicht Auto oder Fahrrad nimmt, ist selbst schuld.
- Linie 4: Gut, dass Schmellwitz wieder öfter angebunden wird. Peinlich, dass die einzige Verbindung, die wirklich IMMER voll ist, geschwächt wird.
- Anschlüsse: Heute gut gefragt ist der Umstieg zwischen Sandow <> Sachsendorf und Ströbitz <> Madlow. Zukünftig hat dann die ganze Stadt Anschluss zur Jessener Straße, juhu! Derweil gibt es von keiner Straßenbahnlinie mehr regelmäßige Anschlüsse nach Sachsendorf, geschweige denn gen Schmellwitz Anger oder Neu Schmellwitz. Aber das hatte man ja bisher auch nicht nötig. Bleibt zu hoffen, dass 1 und 4 nicht noch parallel fahren, denn dann ist die 1 endgültig verloren (10-0-10-Takt bzw. 10-5-5-Takt). Vorteil aber: Anschlüsse 4 <> 16 können wieder sinnvoll geplant werden.

- Linie 9: Gute Idee, aber wie will man es machen? Einfach parallel zur Straßenbahn fahren, oder doch hintenrum über Bautzener Str. oder so? Und wie soll das Ganze wirtschaftlich darstellbar sein? Kaum 10 min Fahrt, dafür überaus großzügige Wendezeiten? Wie wäre es denn spaßeshalber mit Parallelverkehr zur Tram Richtung Lausitz Park? Oder mit einer Durchbindung auf Regionalbuslinien?

Alles in allem - meiner Meinung nach - ein bescheidener Schritt für die Entwicklung des Cottbuser Nahverkehrs.

Viele Grüße
Flo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.19 23:58.
Fahrzeugmangel und der fehlende Wille die Linie 1 stillzulegen führen zu soetwas.

Also eher ein Kompromiss

Gruß Nemo

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 00:05.
KVV323 schrieb:
- Linie 2: Mhh, Jessener Straße ohne Innenstadtanschluss.

Ich bin kein Cottbuser, aber ist die Innenstadt so derart eng gefasst, dass Stadthalle und Altstadt nicht mehr dazu gehören? Das EKZ Stadtpromenade ist doch auch recht gut zu Fuß erreichbar von der Haltestelle Stadtpromenade aus.

Ansonsten wäre ich noch an der Auflösung von "KMVZ" interessiert. Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Dass der Bahnhofsvorplatz gemeint ist, geschenkt, aber sonst? "Kommunales Mischverkehrszentrum"?
Tramfreak schrieb:
KVV323 schrieb:
- Linie 2: Mhh, Jessener Straße ohne Innenstadtanschluss.
Ich bin kein Cottbuser, aber ist die Innenstadt so derart eng gefasst, dass Stadthalle und Altstadt nicht mehr dazu gehören? Das EKZ Stadtpromenade ist doch auch recht gut zu Fuß erreichbar von der Haltestelle Stadtpromenade aus.

Ansonsten wäre ich noch an der Auflösung von "KMVZ" interessiert. Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Dass der Bahnhofsvorplatz gemeint ist, geschenkt, aber sonst? "Kommunales Mischverkehrszentrum"?
Klimagerechtes Mobilitäts-, Verkehrszentrum. Im Grunde nur ein neuer Busbahnhof und eine neue Straßenbahnhaltestelle vor dem Hauptbahnhof. In Cottbus nennt man die Universitätsbibliothek auch IKMZ.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 00:26.
timme schrieb:
*Das könnte man dann eigentlich auch mit der Straßenbahn machen, wenn sich Mehrbedarf herausstellt: Pendel zwischen Schleife Sportzentrum und Schleife Bahnhof
War auch mein erster Gedanke, dass man das vorhat, und ich war überrascht, dass man dafür nun den Bus nimmt.
Aber das ist für die Einbindung in den Bahnhofsnullknoten unerlässlich. Dafür muss die Linie so gegen Minute 45 bis 50 ankommen und 10 bis 15 wegfahren. Wie soll das eine Bahn machen? Die kann nicht 20 Minuten am Bahnsteig rumstehen und die Haltestelle blockieren. Eine nahe Abstellmöglichkeit hat man nicht, bestenfalls eine (Leer)Fahrt zur Schleife Jessener Straße oder eine Verknüpfung mit der Linie 1. Beides nicht so optimal.
Tramfreak schrieb:
KVV323 schrieb:
- Linie 2: Mhh, Jessener Straße ohne Innenstadtanschluss.
Ich bin kein Cottbuser, aber ist die Innenstadt so derart eng gefasst, dass Stadthalle und Altstadt nicht mehr dazu gehören? Das EKZ Stadtpromenade ist doch auch recht gut zu Fuß erreichbar von der Haltestelle Stadtpromenade aus.
Doch natürlich, die Stadthalle ist genauso Innenstadt wie der Altmarkt und selbst von der August-Bebel-Straße kommt man in weniger als 5 Minuten zum EKZ.
Lobedan schrieb:
Wie soll das eine Bahn machen? Die kann nicht 20 Minuten am Bahnsteig rumstehen und die Haltestelle blockieren.

Davon abgesehen scheint man ja einen mittlerweile sehr knappen Wagenbestand zu haben. Was mich noch interessieren würde ist, wie man auf die "9" als Nummer für eine Buslinie (in Cottbus) kommt.
Tramfreak schrieb:
Lobedan schrieb:
Wie soll das eine Bahn machen? Die kann nicht 20 Minuten am Bahnsteig rumstehen und die Haltestelle blockieren.
Davon abgesehen scheint man ja einen mittlerweile sehr knappen Wagenbestand zu haben. Was mich noch interessieren würde ist, wie man auf die "9" als Nummer für eine Buslinie (in Cottbus) kommt.
Weil man, wenn man den Rest nicht verändert, auch einen knappen Nummernbestand hat. 10-29 sind komplett belegt und alles andere sind klassische Regionalbuslinien.
Lobedan schrieb:
Tramfreak schrieb:
KVV323 schrieb:
- Linie 2: Mhh, Jessener Straße ohne Innenstadtanschluss.
Ich bin kein Cottbuser, aber ist die Innenstadt so derart eng gefasst, dass Stadthalle und Altstadt nicht mehr dazu gehören? Das EKZ Stadtpromenade ist doch auch recht gut zu Fuß erreichbar von der Haltestelle Stadtpromenade aus.
Doch natürlich, die Stadthalle ist genauso Innenstadt wie der Altmarkt und selbst von der August-Bebel-Straße kommt man in weniger als 5 Minuten zum EKZ.
Ja okay, überzeugt... :-)
Lobedan schrieb:
Wie soll das eine Bahn machen? Die kann nicht 20 Minuten am Bahnsteig rumstehen und die Haltestelle blockieren. Eine nahe Abstellmöglichkeit hat man nicht, bestenfalls eine (Leer)Fahrt zur Schleife Jessener Straße oder eine Verknüpfung mit der Linie 1. Beides nicht so optimal.
Man hat die Lutherstraße. Die könnte man dafür nutzen.
Nur bringt das alles leider nichts, wenn man zu wenig Fahrzeuge hat.
Tramfreak schrieb:
Davon abgesehen scheint man ja einen mittlerweile sehr knappen Wagenbestand zu haben. Was mich noch interessieren würde ist, wie man auf die "9" als Nummer für eine Buslinie (in Cottbus) kommt.
Ja leider. Kann sich aber mal ändern, daher vorsorglich eine einstellige Nummer, damit es schon mal nach Straßenbahn klingt. :D

Die Linienführung sollte meines Erachtens auch eher näher an der Tram sein, als irgendwelche Experimente zu beginnen. Zum einen hat man dann auch einen sicheren Anschluss Bahnhof <> Madlow und zum anderen bedient man das Sportzentrum samt Sportschule mit, was auch noch ein paar Fahrgäste bringen dürfte.

Ein gaaanz großer Wurf ... :-)

geschrieben von: 7904

Datum: 15.03.19 11:31

Eurocity341 schrieb:
Zitat:
Für die Madlower ist das natürlich nicht der idealste Weg. Sollten allerdings die Anschlüsse an der Hst. Görlitzer Straße gut abgestimmt sein, ist dies in meinen Augen verschmerzbar.
Hallo,

auf die Lösung bin ich heute schon gespannt. Eine Linie im 15-Minutentakt sinnvoll mit je einer im 10- bzw. 20-Minutentakt verknüpfen, das bitte in beiden Richtungen und bei nicht einfachen Restriktionen bei den Wendezeiten aller Linien. Der Technologe dafür wird übrigens noch gesucht [www.cottbusverkehr.de]. :-).

Ansonsten verweise ich auf die schon einmal von mir geäußerte Meinung [www.drehscheibe-online.de]. Die nun eintretenden Verbesserungen muss man schon sehr an den Haaren herbeiziehen - aber die sollen ja auch nicht vordergründig dem ÖPNV-Nutzer verkauft werden, sondern dem gemeinen Wähler, der eh lieber im PKW sitzt ...


Viele Grüße vom
exElsterwerdaer

Matthias

Re: Ein gaaanz großer Wurf ... :-)

geschrieben von: Nemo

Datum: 15.03.19 11:40

7904 schrieb:
Eurocity341 schrieb:
Zitat:
Für die Madlower ist das natürlich nicht der idealste Weg. Sollten allerdings die Anschlüsse an der Hst. Görlitzer Straße gut abgestimmt sein, ist dies in meinen Augen verschmerzbar.
Hallo,

auf die Lösung bin ich heute schon gespannt. Eine Linie im 15-Minutentakt sinnvoll mit je einer im 10- bzw. 20-Minutentakt verknüpfen, das bitte in beiden Richtungen und bei nicht einfachen Restriktionen bei den Wendezeiten aller Linien. Der Technologe dafür wird übrigens noch gesucht [www.cottbusverkehr.de]. :-).

Der Trick ist einfach: Man muss nur zur vollen Stunde am Bahnhof sein. Also reicht es, wenn es einmal die Stunde klappt. Zu anderen Zeiten hat man demensprechend die Zeit die 500m zu laufen oder man bekommt den Anschluss zum Regionalbus anderswo, z.B. in der tollen neuen Umsteigeanlage in Madlow oder an an der Stadtpromenade.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Nemo schrieb:
Tramfreak schrieb:
Ansonsten wäre ich noch an der Auflösung von "KMVZ" interessiert.
Klimagerechtes Mobilitäts-, Verkehrszentrum. Im Grunde nur ein neuer Busbahnhof und eine neue Straßenbahnhaltestelle vor dem Hauptbahnhof.
Immerhin deutsch.
In Karlsruhe plant man "regiomove Ports". Umsteigestellen zwischen Strassenbahn, Bus, Carsharing und Leihfahrrad.

Und der Bus?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 15.03.19 14:54

Was ist denn mit Linienbussen in Cottbus? Ich lese hier nur von Straßenbahnverknüpfungen und -anschlüssen und deren Bewertung. Wenn ich aber hier in Köln NUR mit der Straßenbahn fahren wollte würde ich nicht weit kommen und ich wäre dann selber schuld. Das ist bei mir täglich ein Mix aus Bus & Bahn. Spielt der Bus in Cottbus keine nennenswerte Rolle?

Gruß, Olaf

(,“)
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 14:55.

Re: Und der Bus?

geschrieben von: Nemo

Datum: 15.03.19 15:31

Alibizugpaar schrieb:
Was ist denn mit Linienbussen in Cottbus? Ich lese hier nur von Straßenbahnverknüpfungen und -anschlüssen und deren Bewertung. Wenn ich aber hier in Köln NUR mit der Straßenbahn fahren wollte würde ich nicht weit kommen und ich wäre dann selber schuld. Das ist bei mir täglich ein Mix aus Bus & Bahn. Spielt der Bus in Cottbus keine nennenswerte Rolle?
Natürlich, spielt der Bus eine Rolle. Aber eben nur eine kleine. Meistens verkehren die Linien in einem noch gruseligeren Takt als die Straßenbahn. Umgestiegen wird kaum, da die meisten Leute (90%) direkt zum Ziel (Innenstadt oder Bahnhof) kommen. Häufig liegen die Haltestellen bei sich kreuzenden Linien auch so ca. 100 bis 200m von der Kreuzung entfernt, da ja sowieso keiner umsteigen will - warum auch auf irgendwelche Buslinien im Stundentakt? Da läuft man lieber ein paar Meter oder man nimmt das Fahrrad (die Stadt ist flach und hat auch ein paar gute Schleichwege) oder natürlich das Auto.

Allerdings ist das hier ein Straßenbahnforum, sowas kann man eher auf Bahninfo.de diskutieren.

Btw Cottbus träumt von einem Modal-Split von 10% für den ÖPNV. Daher sollte klar sein, von welchem Niveau wir hier reden.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.

Re: Und der Bus?

geschrieben von: Lobedan

Datum: 15.03.19 16:03

Alibizugpaar schrieb:Zitat:
Was ist denn mit Linienbussen in Cottbus? Ich lese hier nur von Straßenbahnverknüpfungen und -anschlüssen und deren Bewertung. Wenn ich aber hier in Köln NUR mit der Straßenbahn fahren wollte würde ich nicht weit kommen und ich wäre dann selber schuld. Das ist bei mir täglich ein Mix aus Bus & Bahn. Spielt der Bus in Cottbus keine nennenswerte Rolle?
Die Fahrgastverteilung zwischen Bus und Tram liegt bei ungefähr 25 % zu 75 %, durch die Baumaßnahmen und den SEV in den letzten Jahren hat es sich ein wenig in Richtung 30-70 verschoben.
Abseits davon spielen solche Umsteigebeziehungen bisher nur im Zubringerverkehr am Stadtrand eine größere Rolle, im Innenstadtbereich kaum. Man hat in der aktuellen Untersuchung aber auch festgestellt, dass zum Beispiel die Buslinie 19 eine für ihren Takt verhältnismäßig hohe Auslastung hat und will sie daher verstärken und testweise auch wieder wochenends befahren. Die Nachfrage abseits der Tram ist also mancherorts durchaus vorhanden, wird aufgrund des schwachen Angebots aber kaum genutzt.

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