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Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: tim76

Datum: 06.03.19 08:54

Nach Frage 1 - wann wurde die jüngste deutsche Tramstadt geboren - nun die Frage 2 - wer kommt denn überhaupt noch dazu?

Vielleicht lesen wir diesen Post in 10 Jahren nochmals und sehen wer bei der "Wette"/"Schätzung"/"Bauchgefühl" "gewonnen" hat.

Ist es eher eine der Städte die sehr spät die Tram stillgelegt hat?

Kiel (ist ja immer dabei)
Wuppertal (glaub ich eher nicht)
Aachen (auch immer ein Kandidat)
Regensburg (früher stillgelegt, 1964, aber auch ein "heißer"(?)= Kandidat)

Oder müssen es die größten Städte sein weil der Druck am Höchsten ist?

Hamburg (siehe andere neue Beiträge aktuell auf DSO)
Wuppertal (wäre nach HH an Platz 17 der Städte in (D) die nächste ohne Tram)
Münster (Platz 20, kann ich mir schon eher vorstellen)
Wiesbaden (Platz 24, auch immer in Diskussion, mit dem "starken" Nachbarn Mainz evtl als guten Geburtshelfer)
Mönchengladbach (Platz 25, glaub ich nun gar nicht dran)
Aachen (30, siehe oben)
Lübeck (35, gabs da auch mal Regionalstadtbahn-Ideen?)
Hagen 841, ja selbst da kam mal wieder (sehr kurz) was hoch)
Hamm (43, da hörts dann auf nach der Systematik..)

Eine andere Logik wäre der Ansatz der heute größten Busbetriebe/Verkehrsbetriebe ohne Tram.
Eine Liste (nach Mitarbeiteranzahl oder nach Flottengröße) habe ich aber nicht gefunden.
Da sollte die Hochbahn Hamburg vorne dabei sein, es wäre aber der Anteil U-Bahn herauszurechnen, schwierig.

Wo fahren Doppelgelenkbusse oder Busse mit Anhänger als "letzte Lösung" vor Tram?

Hamburg
Aachen
München (mit Anhänger)
wo noch?

Welche andere Logik wärs?

Wo die meiste Kohle zu holen ist?
Wo die größten Staus herrschen?
Wo es die kleinsten Parkhäuser gibt?

Also, wer wirds?
Feuer frei!

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: PL

Datum: 06.03.19 09:11

Ein richtig autarkes System kann ich mir zur Zeit nur im Falle von Kiel vorstellen. Wiesbaden ist eine Erweiterung, Kehl kann noch wachsen. Wuppertal erhält vielleicht die Seilbahn, denn andere Trassen gibt es nicht. Aachen bei guter Führung in zehn Jahren mal wieder Planungen. Regensburg ist ne nette Idee, aber dazu muß die ewig und immer in Bayern tonangebende Partei dauerhaft bei 30+X % Wählerstimmen landen.


Grüße aus Wü

TW 239

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: matzehbs

Datum: 06.03.19 09:15

Ist es nicht bei Regensburg bereits beschlossene Sache?

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: El Barto

Datum: 06.03.19 10:00

Guten Morgen Tim,

Zitat:
Wo fahren Doppelgelenkbusse
in Hamburg nicht mehr.

[www.nahverkehrhamburg.de]

Gruß
Patrick
Reutlingen und Tübingen (zugegeben eingebunden in Regionalstadtbahn-Projekt)

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: hsimpson

Datum: 06.03.19 11:28

PL schrieb:
Aachen bei guter Führung in zehn Jahren mal wieder Planungen.
Da bist du nicht auf dem neusten Stand. Aachen hat die Pläne für eine RegioTram wieder ans Tageslicht befördert und das ganze in den Vorhabenplan vom NVR schreiben lassen. Ob dem auch eine Realisierung folgen wird, mag noch in den Sternen stehen, die Politik ist aber am Ball.

Vor allem die schon lange nicht mehr haltbaren Zustände in den Uni-Buslinien wirken als Ansporn für die Politik. Erschwerend kommt hinzu, dass eben die Doppelgelenkbusse in diesem Bereich nicht eingesetzt werden können, da die Kurvenradien zu eng sind.

Die vom Bürger abgelehnte Campus-Bahn ist vom Tisch, dafür soll die RegioTram die Aufgaben im Campusbereich übernehmen. Nur die ehemals anvisierte Verbindung Richtung Brand wird wohl so bald nicht kommen.

War hier vor kurzem Thema im Forum.

Grüße

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: ingo st.

Datum: 06.03.19 13:43

Wer so feige ist und Volksabstimmungen für Trams durchführt und nicht das notwendige beschließt, wird nie eine Tram neu bekommen.
Aber man kann schon mal anfangen zur Luftreinhaltung Fahrspuren mehrspuriger Straßen begrünen oder für emissionsfreie Nutzer (Elektro, Hybrid im E-Modus u Ebikes) reservieren.
Also als Wuppertaler kann ich sagen das es auf die nächste 25-30 Jahren außerhalb des Straßenbahn-Museums in der Kohlfurt keine Straßebahn geben wird. Die Stadt steht mit fast 2 Milliarden Euro in der Kreide. Auch so Träumereien wie die Sambastrecke zur einer Stadtbahn nach Karlsruher Vorbild zu machen halte ich für ausgeschlossen. Außerdem sind viele Bereiche wo früher die Straßenbahn für mittlerweile überbaut oder sonst wie verschwunden.

Am Tag der Europawahl wird es in Wuppertal einen Bürgerentscheid zur Seilbahn geben.

Für Wuppertal könnte ich mir ehr ein O-Bus Netz vorstellen, den an vielen Hauswänden sind die Spuren der Oberleitung der Straßenbahn noch nicht verschwunden und daher wäre es in meinen Augen relativ einfach und kostengünstig aufzubauen.

Eine Auswahl meiner Bilder findet ihr auf Flickr:
[www.flickr.com]

Neu-Ulm!

geschrieben von: Lobedan

Datum: 06.03.19 15:14

Nagut, vielleicht nicht die nächste, dafür fehlt es an konkreten Planungen. Aber die Verlängerung aus Ulm über die Donau scheitert momentan ja eigentlich nur am Parteibuch der Rathausspitze. Und wenn Ulm noch eine Weile Druck macht, weil sie für ihre Linie nach Wiblingen ebenfalls durch Neu-Ulm durch müssten, dann kommt es eben erstmal nur als Transitstrecke.

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: Ruhri

Datum: 06.03.19 15:34

Stefan3872 schrieb:
[...]
Am Tag der Europawahl wird es in Wuppertal einen Bürgerentscheid zur Seilbahn geben.

Für Wuppertal könnte ich mir ehr ein O-Bus Netz vorstellen, den an vielen Hauswänden sind die Spuren der Oberleitung der Straßenbahn noch nicht verschwunden und daher wäre es in meinen Augen relativ einfach und kostengünstig aufzubauen.

Wuppertal hat ja durchaus ein Seilbahnterrain, aber ob das reichen wird, die Bevölkerung zu überzeugen?

O-Busse fahren bekanntlich schon durch Wuppertal, auch wenn sich deren Einsatz auf Vohwinkel beschränkt und zudem nur der Endpunkt einer der Solinger Linien ist.
Stefan3872 schrieb:
Also als Wuppertaler kann ich sagen das es auf die nächste 25-30 Jahren außerhalb des Straßenbahn-Museums in der Kohlfurt keine Straßebahn geben wird. Die Stadt steht mit fast 2 Milliarden Euro in der Kreide. Auch so Träumereien wie die Sambastrecke zur einer Stadtbahn nach Karlsruher Vorbild zu machen halte ich für ausgeschlossen. Außerdem sind viele Bereiche wo früher die Straßenbahn für mittlerweile überbaut oder sonst wie verschwunden.

Am Tag der Europawahl wird es in Wuppertal einen Bürgerentscheid zur Seilbahn geben.

Für Wuppertal könnte ich mir ehr ein O-Bus Netz vorstellen, den an vielen Hauswänden sind die Spuren der Oberleitung der Straßenbahn noch nicht verschwunden und daher wäre es in meinen Augen relativ einfach und kostengünstig aufzubauen.
Und wieso sollte eine Straßenbahn/Stadtbahn nicht realisierbar sein? Gerade auf der Nord-Südachse besteht Bedarf. Die Reaktivierung der Sambatrasse wäre sinnvoll, ebenfalls mit Unianbindung.

Der Bedarf ist hoch, der neue ZOB am Hbf ist weiter von der City entfernt als der Alte und auch nicht trocken erreichbar.

Geld ist zweitrangig, ohne Lebensqualität in einer Stadt ist es so oder so egal wie hoch das Schuldenbarometer ist.

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: alster88

Datum: 06.03.19 16:15

PL schrieb:
Regensburg ist ne nette Idee, aber dazu muß die ewig und immer in Bayern tonangebende Partei dauerhaft bei 30+X % Wählerstimmen landen.


Grüße aus Wü
Am besten mit X < 0.
Samba Tw 303 schrieb:
Und wieso sollte eine Straßenbahn/Stadtbahn nicht realisierbar sein? Gerade auf der Nord-Südachse besteht Bedarf. Die Reaktivierung der Sambatrasse wäre sinnvoll, ebenfalls mit Unianbindung.

Der Bedarf ist hoch, der neue ZOB am Hbf ist weiter von der City entfernt als der Alte und auch nicht trocken erreichbar.

Geld ist zweitrangig, ohne Lebensqualität in einer Stadt ist es so oder so egal wie hoch das Schuldenbarometer ist.
Die Sambatrasse ist als Radweg hervorragend und jeder Reaktivierungsgedanke ist eine reine träumerei. Zumal im Bereich der Müllverbrennungsanlage ein Teil der Trasse von selbiger überbaut worden ist und im Bereich Zoo teile der Trasse jetzt das Tiger und Löwen-Gehege (dort wurde der Bahndamm entfern und eine Fußgänger/Radfahrerbrücke eingebaut). Und wie würde man auf einer 1 gleisigen Trasse über fast 8 km einen 10 Minuten Takt hinbekommen? In beide Richtungen?

Eine Nord-Süd Straßenbahn vom Uellendahl nach Cronenberg scheitert schlicht am Platz, den eine Straßenbahn würde nur auf einem eigenen Gleiskörper Sinn machen. Den selbst bei einer meterspurigen Straßenbahn braucht man bei zwei Gleisen fast 5 Meter Platz für einen eigenen Gleiskörper. Und wenn man sich jetzt die Uellendahler Straße anschaut, kommt man zur Erkenntnis das man dort keinen eigenen Gleiskörper hinbekommt und von Haltestellen reden wir ja noch garnicht. Im unteren Teil wo dann noch Busse hinzukommen bräuchte man noch mehr Platz. Und eine Straßebahn die im Verkehr mit schwimmt bring keinerlei Zeitersparnis und wird dann selbst von Autofahrern gern übersehen.

Und dann steht noch die Frage ob die Statik der neuen Haltestelle HBF eine Straßenbahn überhaupt aushalten würde, den immerhin ist das ja das Dach von der Bahnhofs-Mall bzw. des Parkhauses.

Bevor es in Wuppertal wieder eine Straßenbahn gibt, wird die Barmer Bergbahn neugebaut sein.

Eine Auswahl meiner Bilder findet ihr auf Flickr:
[www.flickr.com]




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.19 16:58.

Re: Frage 2 - wer wird die nächste deutsche Tramstadt?

geschrieben von: bahamas

Datum: 06.03.19 16:33

matzehbs schrieb:
Ist es nicht bei Regensburg bereits beschlossene Sache?

Denke schon:
[www.idowa.de]

Weitere bayerische Kandidaten mit Tramaussicht wären noch Ingolstadt, Bayreuth, Passau.
tim76 schrieb:
Nach Frage 1 - wann wurde die jüngste deutsche Tramstadt geboren - nun die Frage 2 - wer kommt denn überhaupt noch dazu?

Vielleicht lesen wir diesen Post in 10 Jahren nochmals und sehen wer bei der "Wette"/"Schätzung"/"Bauchgefühl" "gewonnen" hat.

Ist es eher eine der Städte die sehr spät die Tram stillgelegt hat?

Kiel (ist ja immer dabei)
Wuppertal (glaub ich eher nicht)
Aachen (auch immer ein Kandidat)
Regensburg (früher stillgelegt, 1964, aber auch ein "heißer"(?)= Kandidat)

Oder müssen es die größten Städte sein weil der Druck am Höchsten ist?

Hamburg (siehe andere neue Beiträge aktuell auf DSO)
Wuppertal (wäre nach HH an Platz 17 der Städte in (D) die nächste ohne Tram)
Münster (Platz 20, kann ich mir schon eher vorstellen)
Wiesbaden (Platz 24, auch immer in Diskussion, mit dem "starken" Nachbarn Mainz evtl als guten Geburtshelfer)
Mönchengladbach (Platz 25, glaub ich nun gar nicht dran)
Aachen (30, siehe oben)
Lübeck (35, gabs da auch mal Regionalstadtbahn-Ideen?)
Hagen 841, ja selbst da kam mal wieder (sehr kurz) was hoch)
Hamm (43, da hörts dann auf nach der Systematik..)
(...)

Also, wer wirds?
Feuer frei!
Aus Spaß tippe ich mal auf eine von Dir nicht genannte Stadt, nämlich Erlangen.

Warum? Weil der Souverän sich in Erlangen selbst im Jahr 2016 für die "Stadt-Umland-Bahn" ausgesprochen hat und kein eigenständiges Netz aufgebaut werden, sondern "nur" eine bestehende Nürnberger Straßenbahnlinie nach Erlangen verlängert werden muß. Traut man der Wikipedia-Seite über die Stadt-Umland-Bahn Erlangen, dann sollen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren bis 2021 vorbereitet werden.

Ansonsten halte ich die Rückkehr der Straßenbahn/Stadtbahn in Wiesbaden, Regensburg, Kiel, Offenbach und Reutlingen (Regionalstadtbahn Neckar-Alb) für wahrscheinlich.

Außerordentlich erfreulich finde ich die Entwicklung in Regensburg, in der sich der Stadtrat ja fast einstimmig (also auch mit den Stimmen der CSU) für die Stadtbahn ausgesprochen hat.

So viele aussichtsreiche "Stadtbahnkandidaten" gab es lange nicht,

meint Marienfelde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.19 17:22.
Tiere kann man umsiedeln und Anpassungen im Bereich der Müllverbrennungsanlage sollten auch machbar sein.

Mir schwebt da eher die Samba-Strecke plus Abzweigung zur Uni vor, weniger eine Schienenverbindung von Cronenberg zur Uni.

In Elberfeld halt rund einen Kilometer um die Innenstadt. Der Hbf würde im Zuge der Bundesallee passiert, nicht am ZOB. Dafür müssten halt zwei Fahrspuren geopfert werden aber Umweltschutz geht nun mal vor. Darin könnte man noch die S28 ebenfalls einbinden, die dann in Elberfeld und Mönchengladbach direkt in die City fahren würde. Im Grunde müsste dafür nur die Samba-Strecke reaktiviert und eine kurze Verbindungsstrecke zu einer Strecke Elberfeld - Uni gebaut werden.

Die Reaktivierung der Bergbahn wäre wünschenswert, würde aber eher Freizeitverkehr als große Ströme abdecken. Was ist eigentlich aus dem Projekt geworden?
Offenbach, ist wieder aktuell. Wäre aber nur eine kurze Verlängerung aus Frankfurt. Aber vielleicht gerade deshalb mit Chancen.
Bremerhaven, da gab es auch mal ein Konzept, die Stadtstruktur ist auch recht geeignet. Allerdings dürfte das Geld fehlen.
Oldenburg, ich kenne aber keinerlei Planungen. Wäre auch die größte deutsche Stadt, die nie eine Straßenbahn hatte. Dichter Busverkehr, viele Studenten, aber topografiebedingt viel Konkurrenz durch das Fahrrad.

M.
ingo st. schrieb:
Wer so feige ist und Volksabstimmungen für Trams durchführt und nicht das notwendige beschließt, wird nie eine Tram neu bekommen.
Aber man kann schon mal anfangen zur Luftreinhaltung Fahrspuren mehrspuriger Straßen begrünen oder für emissionsfreie Nutzer (Elektro, Hybrid im E-Modus u Ebikes) reservieren.
Aber sofort, nennt sich Rasengleis.

Antwort 2 - Niederkassel

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 06.03.19 20:55

nein, nicht der dörfliche linksrheinische Vorort von Düsseldorf - da wo der Schmittmannsche Edelkorn herkommt, der wiederum rheinische Himbeeren auch über den und den folgenden Jahreswechsel hinaus haltbar macht.

Sondern Niederkassel im Rhein-Sieg-Kreis, die größte Kommune im Rheinland ohne Bahnanschluss (mit Fensterwagen).

Gruß

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