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Zitat
Kiepe Electric liefert elektrische Ausrüstungen für neue Erfurter Straßenbahnen
Kiepe Electric, das Tochterunternehmen der Knorr-Bremse AG, stattet 14 siebenteilige Straßenbahnen von Hersteller Stadler für die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) mit elektrischen Ausrüstungen aus.
[bahnblogstelle.net]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.19 18:44.

Re: Erstes Bild 350px × 227px ist eine kleine Briefmarke

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 12.02.19 08:47

Wer es größer mag schaut hier: [www.thueringer-allgemeine.de]

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]

Re: Erstes Bild von den neuen Straßenbahnen für Erfurt

geschrieben von: Slavic

Datum: 12.02.19 10:09

Also ich sehe da nichts weltbewegendes. Typischer Multigelenker. Na, dann hoffen wir mal, dass er doch noch anständig im Alltagsbetrieb läuft.

Was war nochmal der kleinste gegebene Kurvenradius in Erfurt? Ich hätte mir eigentlich eher ein auf Transtech/Škoda Artic basierendes Fahrzeug für Erfurt gewünscht, doch die Thüringer werden wohl nicht grundlos diese Schienenfräsen bei Stadler bestellt haben.

Die Raumaufteilung ist von vorgestern...

geschrieben von: Thomas Wedekind

Datum: 12.02.19 13:38

...nach dem Grundriss im letzten "Stadtverkehr". Überall Sitze, keine Stellflächen für Sperrgepäck, ein Rollstuhlfahrer müsste sich quer zur normalen Fahrtrichtung in eine enge Nische zwängen oder auf der Stelle drehen (kann nicht jeder). Bei anderen im selben Heft gezeigten Fahrzeugen (auch Einrichter) sah das deutlich besser aus.

Gruß Thomas

Re: Die Raumaufteilung ist von vorgestern...

geschrieben von: light.rail_transit

Datum: 14.02.19 16:58

Thomas Wedekind schrieb:
...nach dem Grundriss im letzten "Stadtverkehr". Überall Sitze, keine Stellflächen für Sperrgepäck, ein Rollstuhlfahrer müsste sich quer zur normalen Fahrtrichtung in eine enge Nische zwängen oder auf der Stelle drehen (kann nicht jeder). Bei anderen im selben Heft gezeigten Fahrzeugen (auch Einrichter) sah das deutlich besser aus.

Ist das denn überhaupt endgültig wie es im "Stadtverkehr 1-2/2019" zu sehen ist?

?? - Berechtigte Frage. (o.w.T)

geschrieben von: Thomas Wedekind

Datum: 14.02.19 18:53

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gruß Thomas

Re: Die Raumaufteilung ist von vorgestern...

geschrieben von: Tramfreak

Datum: 14.02.19 19:13

Thomas Wedekind schrieb:
Überall Sitze (...)

Ja, fürchterlich, Straßenbahnen mit ausreichend Sitzplätzen. Warum schließt sich Erfurt nicht Warschau an, wo offensichtlich nur Straßenbahnen mit nahezu gar keinen Sitzen vorgesehen sind? Ich meine, womit soll so ein Fahrzeug schon konkurrieren? Im Auto stehen ja die meisten Leute, und stehen ist sowieso gesünder als sitzen. Keine Ahnung, warum das noch nicht im Theater oder Kino angekommen ist und Stehplätze bis heute lediglich in Sportstadien populär sind.

Richtig, aber...

geschrieben von: Thomas Wedekind

Datum: 14.02.19 20:26

...im Großstadtverkehr ist Überlandbus-Feeling eher unerwünscht, wenn es keinen speziellen Einsatzzweck dafür gibt. Okay, habe nochmal die erwähnte Zeichnung angesehen: Die Rollstühle sind wohl an die falsche Stelle gesetzt. Die Bahn hat im 2. und 4. Segment gut bemessene Multifunktionsflächen direkt gegenüber der Tür. Lässt man die Klappsitze dort weg, müsste ein Rollstuhlfahrer oder Fahrgast mit Großgepäck nicht erst die dort sitzenden Leute verjagen (erfahrungsgemäß sind diese Plätze zuerst besetzt) und käme ohne Widerstand direkt dahin. Klappt natürlich nur, wenn etwa ins Fahrzeug integrierte Rampen auch genau an diese Türen kommen. Wir werden sehen. Es gibt auch brauchbare Varianten jenseits des Extremfalls "Warschau", zum Bleistift den Flexity Zürich eine Seite vorher im Heft.

Übrigens gab's genau zu dem Thema die Rhein-Neckar-Tram-Diskussion.

Gruß Thomas
Meine Fresse (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, aber mehr fällt mir dazu nicht ein),
so richtig dolle ist das nicht. Wie soll das funktionieren? Rollstuhlplätze im Mittelteil, da beginnen die Fahrer an jeder Haltestelle eine Wanderung...ist für das Klima zwischen dem Fahrer und dem Rollstuhl- nutzen müssendem Fahrgast besonders förderlich.
Der einzige Vorteil bei dieser Anordnung: als Rollifahrer hat man nicht das Gefühl, in jeder Kurve aus dem Wagen zu fliegen. Bei den Wagen mit Rolliplätzen imhinter der Fahrerkabine (Bombardier NGT6, Tramino-Bauart Jena) ist das schon recht unangenehm.

Viele Grüße Christian

Link-Übersicht zu meinen Beiträgen [www.drehscheibe-online.de]
Tag ;)
Unsere EVAG-Chefin war bei Stadler vor Ort gewesen, dazu gibt´s in TA ein Artikel. Ist aber besetzt mit einer Bezahlschranke versehen. Darin wird auch nochmal alles für Rollstuhlfahrer erklärt !
https://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Dienstreise-von-Erfurt-nach-Valencia-1733160254

Lg Chris aus Erfurt





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.02.19 14:18.

[EF] Rollstuhlplätze in den neuen Bahnen

geschrieben von: Bernd Kittendorf

Datum: 16.02.19 17:47

Hallo zusammen,

aus meiner Sicht als Rollstuhl-Fahrer sind die Rollstuhl-Stellplätze im Tramlink Erfurt in der Abbildung 45 im genannten Artikel im Stadtverkehr 1/2-2019 wenig durchdacht. So eine Zeichnung sollte man nicht als Plan für eine Modellbahn-Anlage verstehen, wo man ein Objekt einfach von oben an die richtige Stelle setzen kann. Meinen Rollstuhl an der eingezeichneten Stelle mit wirklichen Rangiermanövern "einparken" wird nicht funktionieren. Weder im zweiten noch im sechsten Wagenteil.

Laut dem Zeitungsartikel der Thüringer Allgemeine von Michael Keller von heute (siehe [erfurt.thueringer-allgemeine.de]) wurde alles genau geplant: "700 Einzeldefinitionen. Bis ins kleinste Detail. Beim Bau einer Straßenbahn auf Maß sozusagen werde nichts dem Zufall überlassen."
KT4D512 schrieb, im Artikel würde "...auch nochmal alles für Rollstuhlfahrer erklärt". Das ist nicht der Fall, dazu steht dort lediglich "Der Erfurter TramLink wird Multifunktionsabteile bekommen, geeignet für Rollstühle, Fahrräder, Rollatoren, Kinderwagen."

Die Gestaltung des Fahrgastraums ist auch bei Multigelenkwagen in Einrichtungsversion etwas, das "man" hinsichtlich bestimmter Bedarfe vermurksen kann - hatte ich schon in Stellungnahmen zu einem Drehgestellwagen in Zweirichtungsversion hier in der Region erwähnt. Übrigens: es gibt 12 m-Stadtbusse (Solowagen) mit zwei nutzbaren Rollstuhlplätzen, einer davon sogar für E-Scooter. Mir ist unklar, wieso das bei 30 oder gar 40 Meter langen Straßenbahnen zuviel erwartet sein soll.

Gruß aus dem sonnigen Ludwigshafen