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Die KVB könnte ihren Busverkehr verlieren. Die Stadtbahnlinien dürften wohl bei der KVB bleiben. Die Frage ist ob die Stadt Köln ein Interesse daran hat den Verkehr europaweit auszuschreiben. Hier im VRR rettet man sich bisher mit den Direktvergaben. In Köln müsste das genau so sein.
BSDE schrieb:
Marienfelde schrieb:
Hier in Berlin ist die Verlängerung des Verkehrsvertrags mit der BVG (die gerade 90 Jahre alt geworden ist) unstrittig; sh. hier: [www.berlin.de]

(...)
Von Seiten des Senats werden zig Millionen Euro an Zuschüssen gezahlt, das Angebot wird dennoch immer schlechter (Angesichts der Charaktere in Vorstand und Aufsichtsrat darf man nicht allzu verwundert sein). Es wird offensichtlich auf Verschleiß gefahren, die Fahrzeuge rosten den Beförderungsfällen unter dem Allerwertesten weg und neue Fahrzeuge kommen nur sehr schleppend zum Einsatz, weil es an geschultem Personal mangelt. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn sich die BVG an einem Konkurrenten messen lassen muss, dann ist eine Verbesserung des Angebots in allen Bereichen zu erwarten, wenn man nicht verdrängt werden will.
Die schwierige Situation der BVG ist meines Erachtens in erster Linie auf die insgesamt überzogene Sparpolitik seit 2001 zurückzuführen; auch die Besetzung des Vorstands ist von der Politik zu verantworten. Die Politik ist gefordert, den eigenen Laden in Ordnung zu bringen. Immerhin sind Schritte in dieser Richtung mittlerweile erkennbar (das oben auch angesprochene "BVG-Investitionsprogramm" und die anstehende - überfällige - Bestellung neuer Doppeldecker sind zwei Beispiele dafür).

"Konkurrenz belebt das Geschäft": Denkt man sich die öffentlichen Zuschüsse für den ÖV in unserem Land einmal weg, wäre die Frage nach einer Belebung des Geschäfts in relativ kurzer Zeit obsolet - der ÖV würde in weiten Teilen einfach eingestellt werden, weil er sich betriebswirtschaftlich fast nie rechnet.

Ohne die Aussicht auf öffentliche Mittel wäre die "Konkurrenz" ganz schnell ganz weit weg - und sie würde sich auch nicht mehr melden,

meint Marienfelde.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Gernot

Datum: 12.01.19 11:16

Marienfelde schrieb:
BSDE schrieb:
Marienfelde schrieb:
Hier in Berlin ist die Verlängerung des Verkehrsvertrags mit der BVG (die gerade 90 Jahre alt geworden ist) unstrittig; sh. hier: [www.berlin.de]

(...)
Von Seiten des Senats werden zig Millionen Euro an Zuschüssen gezahlt, das Angebot wird dennoch immer schlechter (Angesichts der Charaktere in Vorstand und Aufsichtsrat darf man nicht allzu verwundert sein). Es wird offensichtlich auf Verschleiß gefahren, die Fahrzeuge rosten den Beförderungsfällen unter dem Allerwertesten weg und neue Fahrzeuge kommen nur sehr schleppend zum Einsatz, weil es an geschultem Personal mangelt. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn sich die BVG an einem Konkurrenten messen lassen muss, dann ist eine Verbesserung des Angebots in allen Bereichen zu erwarten, wenn man nicht verdrängt werden will.
Die schwierige Situation der BVG ist meines Erachtens in erster Linie auf die insgesamt überzogene Sparpolitik seit 2001 zurückzuführen; auch die Besetzung des Vorstands ist von der Politik zu verantworten. Die Politik ist gefordert, den eigenen Laden in Ordnung zu bringen. Immerhin sind Schritte in dieser Richtung mittlerweile erkennbar (das oben auch angesprochene "BVG-Investitionsprogramm" und die anstehende - überfällige - Bestellung neuer Doppeldecker sind zwei Beispiele dafür).

"Konkurrenz belebt das Geschäft": Denkt man sich die öffentlichen Zuschüsse für den ÖV in unserem Land einmal weg, wäre die Frage nach einer Belebung des Geschäfts in relativ kurzer Zeit obsolet - der ÖV würde in weiten Teilen einfach eingestellt werden, weil er sich betriebswirtschaftlich fast nie rechnet.

Ohne die Aussicht auf öffentliche Mittel wäre die "Konkurrenz" ganz schnell ganz weit weg - und sie würde sich auch nicht mehr melden,

Die Zeiten als man im Verkehrssektor noch Gewinne einfahren konnte, sind seit mindestens 60 Jahren vorüber. Bei der Bundesbahn war es m.W. Mitte der 1950er Jahre. Also muss man sich vor allem über die Höhe der Zuschüsse einigen. Und die sind - ob beim Regionalverkehr der Eisenbahn, ob im Stadtverkehr - zu niedrig. Überall wird seit Jahren gespart, was sich im Zustand der Fahrzeuge und Anlagen, dem Modernisierungsstau oder der zu knappen Personaldecke bemerkbar macht. Die Auffassung, dass gewinnorientierte Privatunternehmen das bei gleicher Zuschusshöhe besser hinbekommen als die Eigenbetriebe von Stadt, Land oder Bund halte ich jedoch für naiv. Denn wenn ein Unternehmen bei gleicher Leistung und gleichen Zuschüssen Gewinne abwerfen soll, muss zwangsläufig an anderer Stelle gespart werden.
Sicher ist im öffentlichen Dienst einiges verbesserungswürdig, das geht bei der Postenverteilung nach Parteibuch los. In den Schulen z.B. hat sich vieles zum Positiven geändert, seitdem für die Übernahme einer Leitungsstelle die fachliche Qualifikation das Hauptkriterium wurde und nicht mehr die langjährige Parteimitgliedschaft. Auch die faktische Unkündbarkeit trotz laxer Arbeitsauffassung gehört zu diesen Schwachstellen. Im Gegenzug muss gute Arbeit auch belohnt werden, z.B. durch Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, aber auch durch Lob und gestiegenes Ansehen bei Vorgesetzten und Kollegen. Und bei diesen Punkten stößt unser öffentlich-rechtliches System an seine Grenzen. Einerseits durch die Zwänge der Tarifverträge, bzw. Besoldungsordnungen und andererseits durch den allgemeinen Schlendrian, der sich in vielen Verwaltungen seit Generationen eingeschlichen hat und tradiert wird. Das hat sicher auch damit zu tun, dass in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung nicht gerade die Besten ihre Fachs arbeiten.

Versuchte Disziplinierung der Arbeitnehmerseite ...

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 12.01.19 13:12

.... , diesen Eindruck bekomme ich immer mehr.

Es gibt 4 Vorstände, von denen der Vorstandsvorsitzender derzeit unbesetzt ist.

Seine Leistungen waren - übersichtlich überschaubar. Bis hin zum Bestreiter der Überlastung diverser Strecken.

KVB-Vorstand

Hier wird demnächst Frau Haaks aus Stuttgart kommend tätig.

Herrn Densborn ist Arbeitnehmerseite und Arbeitsdirektor.

Herr Schwarze Infrastruktur - wenn man in einer Stellwerksbaustelle jahrelang über acht sechs nicht verschlossene Weichen fährt und deshalb dort eine ebenso lange laufende La mit 30 km/h einrichtet, anstatt die Weichen mit einer zugelassenen Stilllegungsart stellwerksunabhängig zu verschließen, spricht dies nicht für ihn.
Obwohl für den Tunnelbau (damit denn Weiterbau der Nord-Süd-Stadtbahn) eingestellt, bewegt sich da nix. Juristische Exesse werden hier ausgelebt; 15 Jahr später kommt ein Vergleich und es darf weiter gebaut werden.
An anderen Tunnelbaustellen passiert auch was - dort warten die dort Zuständigen keine 15 Jahre und unterwerfen sich eine freiwilligen Vermittlung - Mediation ... .
Das aber kann unser Alphatierchen nicht .... .
Der Herr Schwarze soll mittlerweile Mitglied der CDU geworden sein.

Herr Hofmann (dem Vernehmen nach auf dem Ticket der GRÜNEN unterwegs, ohne dort Parteimitglied zu sein) ist Finanzvorstand.

Er soll eine Vertragsverlängerung bekommen und hierüber berichtete die

Kölnische Rundschau "Zoff im Aufsichtsrat"

und jetzt versuchen GRÜNE, FDP und CDU, die Arbeitnehmerseite einzuschüchtern.

Finanzvorstand, das ist doch der, der die Budgets vorgibt

für das - nicht vorhandene - Personal, also für die Laufschriftanzeige "Folgende Fahrt entfällt: ... " - Hof(f)manns Erzählungen
passt jo joht zum 200ten Gebotsdach vuum Köbes (Offenbach) - künne mir fiehre, künne mir jet suffe, künne mir Verzähl mache ....

für die - nicht vorhandenen - Fahrzeuge, also auch für Laufschriftanzeige "Folgende Fahrt entfällt: ... "

für die - nicht vorhandenen - Ersatzteile in den Werkstätten, die binden ja Kapital. Totes Kapital und Finanzvorstand. Das kann nicht gut gehen. Also auch hier - wir kennen es schon "Folgende Fahrt entfällt:"

Wenn Herr Hofmann wenigstens Cello spielen könnte - so wie der Herr Hoffmann, dann könnten Fahrtausfälle ja musikalisch begleitet werden.

Ob der im Aussichtsrat sitzt oder nicht sitzt oder im Vorstand ein GRÜNER Papagei (oder auch vor dem Hintergrund der Chancengleichkeit ein Mamagei) auf dem Platz des Finanzvorstandes sitzt - Schlääter werden kann et nitt mieh ....



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 19:55.

Re: Linien 16 und 18 kein Problem

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.19 14:11

Bei den Linien 16 und 18 zahlen die Städte Hürth, Brühl, Wesseling und Bornheim mit bzw. die KVB will von denen Geld.

Wenn ich dann sehe welcher Stadtbahnsondermüll auf überregionalen Stadtbahnenlinien eingesetzt wird könnte man schon Gelder einsparen. Für Fahrten von 30 Minuten und mehr erwarte ich als Fahrgast eine andere Qualität als K5000 oder B80D.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.19 14:22

Es wäre schon toll, wenn die Linien 16 und 18 ausgeschrieben werden müssten immerhin zahlen hier auch die Kommunen Hürth, Brühl, Wesseling und Bornheim fleißig mit.

Die Qualität der KVB ist hier ziemlich mies. Neue Stadtbahnwagen in solider Bauweise (kein B80D oder K5000) wären echt wünschenswert.

Des weiteren würde bei einem KVB-Streik nicht komplett alles lahm gelegt.

Eisenbahnlinien -

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 12.01.19 14:33

... diskriminierungsfrei die Infrastruktur nach dem AEG und die Verkehrsleistung gehört ausgeschrieben, so sie denn nicht eigenwirtschaftlich ist.

Jetzt schwant mir so langsam, warum KVB-Vorstand Fenske die Rheinuferbahn nach BOStrab umwidmen will.
Und den Infrastrukturübergang Bendenfeld auf Dauer kaputt machen will.

Nicht mit der vorgeschobenen Barrierefreiheit. Einfach nur um Pfründe zu sichern.

Damit nahm der Herr Fenske in seiner Eigenschaft als VDV-Präsident (ennä, watt hann die Vürjesetze bei dr KahVauBee massisch "Tagesfreizeit") die massive Behinderung der Güterverkehrs im Kölner Süden in Kauf.
Denn, die Häfen und Güterverkehr Köln hängen hier am Stadtwerkekonzern und da lässt die KVB über diesen bestimmen, was zu passieren hat.

Shell-Verkehre neu seit 2 Jahre.
Theo Steil wird von Deutz nach Gordorf umgezogen.
Die HGK hält am trimodalen Hafen Godorf fest.

Und alles in den überlasteten Schienenweg in Brühl - drei von vier Shell-Zügen sogar zweimal.
Brühl Gbf - Eifeltor | Kopfmachen - Eifeltor - Brühl Gbf - an Bendenfeld vorbei in Richtung Süden.

Schöner VDV-Präsident - der, der den Güterverkehr verhindert

Ähnlicher Artikel in der Rundschau

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 12.01.19 14:55

soeben freigeschaltet:

rundschau-online

Es geht darum, die Arbeitnehmervertreter zu brechen - CDU, FDP und GRÜNE, die passen gut zusammen

2. Nachtrag: Hier der Artikel

geschrieben von: HLeo

Datum: 12.01.19 17:19

Jetzt gibt es den Artikel auch im Internet: [www.ksta.de]




Fehler korrigiert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 19:12.
"Vorstands- und Aufsichtsratspöstchen bei Sparkassen, Stadtwerken und Verkehrsbetrieben sind die letzten Pfründe, die in der Kommunalpolitik noch zu vergeben sind."

Pöstchen in der freien Wirtschaft werden nicht weniger gern genommen. Haste Amigos und das richtige Parteibuch, biste drin. In so fern ist die Auswahl zur Unterbringung von Würdenträgern gar nicht so klein.

Gruß, Olaf

(,“)
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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
"So verlangte allein die Rheinische Zusatzversorgungskasse (RZVK) etwa 5,8 Millionen Euro von der Fraktion. Grund war unter anderem die Entlassung der etwa 100 direkt angestellten Mitarbeiter nach der Wahlniederlage. Diese hatten bei der RZVK künftige Rentenansprüche erworben, die die Fraktion aber nicht in das System eingezahlt hatte. Doch gleichermaßen unbeeindruckt von den Appellen aus dem Parlament wie von denen des Gläubigers zahlte die FDP-Fraktion in Liquidation einfach nicht.

Und sie möchte sich ebenfalls nicht dazu äußern, wer konkret an den Verhandlungen mit der FDP-Fraktion in Liquidation beteiligt war. Dabei ist diese Frage durchaus von Bedeutung, denn der RZVK-Geschäftsbereichsleiter Zusatzversorgung, Detlev Metzler, ist langjähriges FDP-Mitglied."


[www.spiegel.de]

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 18:20.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Acobono

Datum: 12.01.19 19:09

Strizie schrieb:
Es wäre schon toll, wenn die Linien 16 und 18 ausgeschrieben werden müssten immerhin zahlen hier auch die Kommunen Hürth, Brühl, Wesseling und Bornheim fleißig mit.

Die Qualität der KVB ist hier ziemlich mies. Neue Stadtbahnwagen in solider Bauweise (kein B80D oder K5000) wären echt wünschenswert.

Des weiteren würde bei einem KVB-Streik nicht komplett alles lahm gelegt.
Du glaubst doch hoffentlich nicht wirklich dass du was besseres bekommst nur weil du die Strecke ausschreibst? Darf ich dich daran erinnern dass bei Ausschreibungen das Angebot gewinnt dass mit den niedrigsten Kosten dem Lastenheft/Anforderungskatalog gerecht wird? Mit anderen Worten höchstwahrscheinlich Plastikschrott dass die geforderten Geschwindigkeiten gerade so überlebt und nach Ende der geforderten Fahrzeit auseinanderfällt. Also K5000 die Zweite. Und dass diese Bahnen höchst unbequeme Plastiksitze haben liegt rein an der Forderung der KVB selbst, mutmaßlich wegen der einfacheren Reinigung (Weswegen auch das Verzehrverbot auf Kölner Stadtgebiet gilt). Da Kostenfaktor darfst du davon ausgehen dass das bei einem neuen Betreiber nicht anders ist. Die Bonner Bahnen fahren auch nach dem Redesign noch mit relativ gemütlichen, gepolsterten Sitzen.

Und mal ganz unabhängig davon hängen die 16 und die 18 sowohl in Bonn als auch in Köln ganz massiv in den Umläufen mit drin. Eine Ausgliederung sorgt nur für Chaos. Wie sagt man so schön, zu viele Köche verderben den Brei? Das wäre hier nicht anders.
Gernot schrieb:Zitat:
Die Auffassung, dass gewinnorientierte Privatunternehmen das bei gleicher Zuschusshöhe besser hinbekommen als die Eigenbetriebe von Stadt, Land oder Bund halte ich jedoch für naiv.
Beim Stadtverkehr würde ich Dir zustimmen, beim regionalen Eisenbahnverkehr hingegen nicht. Wenn Du Recht hättest, würden sich nicht so viel "Private" an den Ausschreibungen beteiligen. Die Rheinbahn wollte z.B. mit TransRegio 7,6% Rendite erwirtschaften. Und es ist eine Tatsache, dass die Länder durch die Ausschreibungen der SPNV-Leistungen spürbare Einsparungen erzielen konnten bzw. das Angebot bei gleichem Zuschussbedarf gegenüber DB-Zeiten deutlich verbessern konnten.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.19 21:24

Wie Du schon sagst hängt das vom Lastenheft ab. Natürlich muss man dann die entsprechende Qualität mit reinschreiben.

Ruhiges Fahrverhalten bei 80 km/h so wie niedrige Geräuschentwicklung beim Fahren wären schon mal zwei wesentliche Punkte.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: TW152

Datum: 12.01.19 21:52

Allberto schrieb:
3. Das Unternehmen, das nun in Pforzheim ohne öffentliche Zuschüsse den Nahverkehr anbietet, ist kein privates Unternehmen, sondern zu 100% in öffentlichem Besitz. Das Unternehmen zahlt seinen Mitarbeitern Tariflohn, der Grundlohn der Busfahrer liegt in etwa auf dem selben Niveau wie zuvor beim kommunalen Unternehmen.
Und mit Sicherheit wurden den Busfahrer bei der Einstellung im neuen Unternehmen die Berufsjahre beim SVP anerkannt und bei der Einstufung berücksichtigt? Sonst > Lohndumping.
Hallo,

dt8.de schrieb:
Pforzheim ist ein extremer Sonderfall, der m.E. nicht herangezogen werden darf.

Dort war der städtische Verkehrsbetrieb bereits teilprivatisiert, jedoch hat der private Teilhaber sein Engagement beendet, so dass der Betrieb wieder 100% der Stadt gehörte. An diesen Betrieb sollte dann die Direktvergabe erfolgen, aber mit dem Ziel, den Verkehrsbetrieb im Anschluss zu verkaufen.

Kann man das irgendwo nachlesen? Ich frage deshalb, weil ich das damals - meine ich - etwas anders gelesen habe und den ganzen Vorgang gerne richtig kennen würde. Ist ja nicht ganz uninteressant die Angelegenheit.

Grüße
Boris

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Acobono

Datum: 12.01.19 22:06

Strizie schrieb:
Wie Du schon sagst hängt das vom Lastenheft ab. Natürlich muss man dann die entsprechende Qualität mit reinschreiben.

Ruhiges Fahrverhalten bei 80 km/h so wie niedrige Geräuschentwicklung beim Fahren wären schon mal zwei wesentliche Punkte.
Problem ist bloß dass das nicht halten muss. Wenn das Fahrzeug niegelnagelneu leise und sanft wie ein Kissen ist muss dem noch lange nicht 10 Jahre später so sein. Siehe eben auch K5000, die so langsam unter den Anforderungen auch zusammenbrechen, aber ihnen lange genug genügt haben dass sie den Zuschlag bekamen. Da Neuausschreibungen immer eine Kopfschmerzgeschichte sind werden die meisten Besteller lediglich Nachbesserungen fordern - und Mangelware liefern und Nachbessern ist billiger als Qualität abzuliefern.

Und so schlechtes Fahrverhalten haben zumindest die B80D gar nicht - du merkst nur dank der Plastikbestuhlung mehr davon.

Wenn du weichere Sitze und weniger Plastikbahn willst würde ich sagen einfach drauf hoffen dass die SWB mehr von den 16-18 (bald ja auch mit 17) übernimmt, denn in Bonn sind diese Dinge ja noch Standard (abgesehen von der einen K5000 Fuhre die man wegen des Hypes aus Köln mitbestellte und nach der man schleunigst das Neuerstellungsprojekt startete).
Die B-Wagen sind ja auch so ziemlich das beste, was die KVB auf der Schiene hat.
Für mich: je älter desto besser. Ich sitze lieber in einem 22er als in einem 23er, lieber in einem 21er als in einem 22er und noch lieber in einem der letzten 20er als in einem 21er.
Einzig die 45er Niederflur sind für mich da eine Ausnahme. Die laufen gut, auch kein Vergleich mit den angeblich fast baugleichen 5000er-Plastikschrottern.

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: dt8.de

Datum: 12.01.19 23:32

Boris Roland schrieb:
Hallo,

dt8.de schrieb:
Pforzheim ist ein extremer Sonderfall, der m.E. nicht herangezogen werden darf.

Dort war der städtische Verkehrsbetrieb bereits teilprivatisiert, jedoch hat der private Teilhaber sein Engagement beendet, so dass der Betrieb wieder 100% der Stadt gehörte. An diesen Betrieb sollte dann die Direktvergabe erfolgen, aber mit dem Ziel, den Verkehrsbetrieb im Anschluss zu verkaufen.
Kann man das irgendwo nachlesen? Ich frage deshalb, weil ich das damals - meine ich - etwas anders gelesen habe und den ganzen Vorgang gerne richtig kennen würde. Ist ja nicht ganz uninteressant die Angelegenheit.
Sorry, aber da müsste man im Archiv der damaligen Zeitungsartikel suchen. Ich denke nicht, dass das heute noch alles Online ist.

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!

Re: [K] "KVB könnte Auftrag für Nahverkehr verlieren"

geschrieben von: Gernot

Datum: 12.01.19 23:32

Kölnbahner schrieb:
Die B-Wagen sind ja auch so ziemlich das beste, was die KVB auf der Schiene hat.

Aber auch das teuerste. Der Grund für die Abkehr von den B-Wagen und die Beschaffung der 5000er war der große Preisunterschied. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hätte ein 2500er - also die nächste B-Wagen Generation - mindestens ein Viertel mehr gekostet als ein 5000er. Dass man für diese Preisdifferenz vermutlich auch eine gewisse Qualitätsdifferenz bekommen hätte mag sein, doch war dies nicht das entscheidende Kriterium.

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