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Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: kmueller

Datum: 08.01.19 15:07

Samba Tw 303 schrieb:
Trotzdem bleibt auch da die Tatsache, dass Flughäfen in der Regel nun mal dezentral gelegen sind.
Die angedachte(n) Linie(n) binden ja nicht nur den Flughafen an, sondern verbinden auch Arbeitsplätze im Düsseldorfer Norden (nicht zuletzt am Flughafen) mit Bevölkerungskonzentrationen (Neuß, Krefeld, Meerbusch).

Den Umfang des Busverkehrs aus dem Westen und Norden Ratingens (Eckamp, Tiefenbroich, Lintorf) zum Norden und Zentrum Düsseldorfs muß man auch einbeziehen. Derzeit führen die meisten Wege zuerst ins Zentrum über staugeplagte Zufahrten; allein das könnte schon für eine Stadtbahn reichen, wenn man ein übliches schienenbedingtes Wachstum unterstellt.

Der Flughafen-Zubringerverkehr allein rechtfertigt sicherlich die Stadtbahn nicht. Eine durchgreifende Verbesserung brächte sie nur für Fluggäste aus Teilen von Neuß und des linksrheinischen Düsseldorf, aus Krefeld, und aus Ratingen. Die Masse würde weiter über S- und RE-Bahnen anreisen.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: kmueller

Datum: 08.01.19 15:10

manuelo schrieb:
Die soziale Marktwirtschaft ist auch nur eine Interpretation des Grundgesetztes, die sich eingebürgert hat. Aber ob es jetzt freie Marktwirtschaft, freier Markt oder wie auch immer heißt. Die Grundaussage von mir bleibt gleich. Das beste möge sich durchsetzen und kein Verkehrsmittel sollte aus ideologischen Gründen bevorzugt oder benachteiligt werden.
Daselbe gilt für Hausbesitzer. Keiner sollte für neue Startbahnen jemals enteignet werden, sondern jeder sollte selbst einen fairen Deal aushandeln können. Nur so kann sich der Beste durchsetzen.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: Nikl01as

Datum: 08.01.19 16:16

Die U82 würde die Innenstadt besser an den Flughafen anbinden und die U81 die Städte Neuss, Krefeld, Meerbusch (letztere 2 mit einem Umstieg) und Ratingen um einiges besser und schneller an den Flughafen anbinden.

Bei der U8X ist auch der Vorteil, dass für die Strecke zum Flgh. keiner sein Grundstück aufgeben muss, da diese über die Bundesstraße kreuzt und dann auf Flughafengelände fährt!
Durch die U82 würde auch ein 10 min Takt zwischen Hbf und Flughafen entstehen (721 / U82).

"Zitat
Falsch! Der 760 verbindet die gut situierten nördlichen Stadtteile von Düsseldorf und Teile von Ratingen mit dem Flughafen. Seine wichtigste Funktion ist allerdings die Stadtbahn U79 über den Halt am Freiligrathplatz direkt und schnell mit dem Flughafen zu verbinden. Das funktioniert auch ganz gut und schnell, aber die Auslastung des Busses ist trotzdem sehr mau. Da gibt es keinen Bedarf!
Die U82 macht verdammt viel Sinn! Kein Wunder, dass kaum einer den 760 nimmt. Die Linie 760 erreicht weitaus weniger Leute als die U8X es tuen wird! Im Norden lebt nur ein kleiner Teil von Düsseldorf. Die U82 wird den Zentralen Umsteigepunkt HHA anfahren und somit Anschluss an alle Stadtbahnen haben. Hat der Bus das? Nein. Klar werden manche die S11 nehmen, jedoch ist die U82 einfach eine nötige Alternative zur S11, die auch nicht immer regelmäßig kommt.
Und zudem, was anscheinend nicht viele wissen, sieht die Planung so aus, dass die U82 auch nur solange fahren, bis die Brücke fertig ist, damit die U81 fahren kann.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: Junior

Datum: 08.01.19 16:24

Nikl01as schrieb:
Zitat:
Und zudem, was anscheinend nicht viele wissen, sieht die Planung so aus, dass die U82 auch nur solange fahren, bis die Brücke fertig ist, damit die U81 fahren kann.
Das halte ich nicht für richtig. Letzter mir bekannter Planungsstand ist:

U78 Hbf - Arena - Lörick - Haus Meer (HVZ - Krefeld)
U80 Hbf - Messe Süd - Arena (wenn Messeschleife fertig)
U81 Flughafen - Arena - Lörick - Handweiser - Neuss
U82 Hbf - Flughafen

Jeweils alle 20 Minuten.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: Nikl01as

Datum: 08.01.19 17:28

Stimmt @Junior.
Hab das gerade nachgelesen: (Im Endausbau)

U78 (20 min Takt)
Düsseldorf Hbf – ESPRIT arena/Messe Nord (– Lörick – Haus Meer – (HVZ
Krefeld, Rheinstraße)) ~ Entfall der Linie U70
U79 (10 min Takt)
Universität Ost/Botanischer Garten – Düsseldorf Hbf – Wittlaer –
Duisburg-Meiderich Bf
(U81 (2-fach Traktion/ bei Veranstaltungen 3-fach Traktion) (20 min Takt)
Ratingen West – Bahnhof Düsseldorf-Flughafen – Flughafen Terminal –
ESPRIT arena/Messe Nord – Lörick – Handweiser – Neuss Hbf )
U82 (20 min Takt)
Düsseldorf Hbf – Flughafen Terminal (– Bahnhof Düsseldorf-Flughafen)
U80
Wird nicht mehr geplant, bzw. finde keine aktuellen Plannungen dafür.

Bei Veranstaltungen dazu: (Im Endausbau)
E78
Düsseldorf Hbf – Arena (- Haus Meer);
E79
Wittlaer - Arena
E81
Bahnhof Düsseldorf-Flughafen – Arena (- Lörick)

Durch die 2 neuen Linien wird der Düsseldorfer Norden bestens ans Umland von Düsseldorf, sowie an die Innenstadt angebunden.
P.s. bei der Verlängerung der U78 kann auch der SB52 entfallen :)

Quelle:
"Stadtbahnstrecke U81 / 1. BA
Freiligrathplatz bis Flughafenterminal
Erläuterungsbericht zum Planfeststellungsantrag"



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.19 17:35.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: manuelo

Datum: 08.01.19 22:10

Samba Tw 303 schrieb:
Der innerdeutsche Fernverkehr sollte ausschließlich auf der Schiene abgewickelt werden, zuliebe von Umwelt und Vermeidung von verstopften Straßen. Das hat nichts mit Ideologie sondern mit gesunden Menschenverstand zu tun.
Natürlich stimme ich auch dem Anfang des ersten Satzes zu. Nur sollte das ganze nicht destruktiv durch unattraktiveren Flugverkehr realisiert werden sondern durch einen attraktiven und schnelleren Bahnverkehr. Dann hat es auch für die Menschen wirkliche Vorteile.

Wie ich schon geschrieben habe warne ich davor das mit der ideologischen Umweltkeule, ja ich halte dies für ideologisch, durchzusetzen, da es auch wieder Die Bahn treffen kann. Aus Umweltgründen könnte man dann als nächstes 300 km/h schnelle Züge verbieten. 230 km/h reichen doch auch völlig aus und dann ist der Fahrzeitunterschied zu 180 km/h auch nicht mehr so groß. Und warum sollte man Fernzüge nach der Ankunft im letzten Großen Bahnhof fast leer noch weiter fahren lassen in kleinere Bahnhöfe? Wäre da nicht ein einzelner Bus viel umweltfreundlicher? Sicher alles Beispiele, die irgendwann absurd werden aber wo zieht man die Grenze. In Zeiten einer durchdrehenden "Umwelthilfe" und eines Staates, der dem auch noch tatenlos zusieht wäre ich mir nicht mehr so sicher, dass sie rational gezogen würde.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: _elch_

Datum: 09.01.19 16:30

kmueller schrieb:
Zitat:
manuelo schrieb:
Zitat:
Die soziale Marktwirtschaft ist auch nur eine Interpretation des Grundgesetztes, die sich eingebürgert hat. Aber ob es jetzt freie Marktwirtschaft, freier Markt oder wie auch immer heißt. Die Grundaussage von mir bleibt gleich. Das beste möge sich durchsetzen und kein Verkehrsmittel sollte aus ideologischen Gründen bevorzugt oder benachteiligt werden.
Daselbe gilt für Hausbesitzer. Keiner sollte für neue Startbahnen jemals enteignet werden, sondern jeder sollte selbst einen fairen Deal aushandeln können. Nur so kann sich der Beste durchsetzen.

darüber lässt sich trefflich streiten - ist es fair, wenn der verhandlungserprobte Banker sein vor 5 Jahren erworbenes Grundstück dann zu einem besseren Kurs entschädigt bekommt als das Ehepaar jenseits der 80, die seit drei Generationen am Fleck wohnen? Und keine Nachkommen haben, die bei den Verhandlungen unterstützen... das Szenario lässt sich beliebig ausgestalten. In jedem Falle glaube ich, dass ohne gesetzliche Regelungen der Grundstückseigentümer immer am kürzeren Hebel sitzt - mangels Erfahrung häufig, mangels Verhandlungsmasse und aus diversen anderen Gründen.

manuelo schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
Der innerdeutsche Fernverkehr sollte ausschließlich auf der Schiene abgewickelt werden, zuliebe von Umwelt und Vermeidung von verstopften Straßen. Das hat nichts mit Ideologie sondern mit gesunden Menschenverstand zu tun.
Natürlich stimme ich auch dem Anfang des ersten Satzes zu. Nur sollte das ganze nicht destruktiv durch unattraktiveren Flugverkehr realisiert werden sondern durch einen attraktiven und schnelleren Bahnverkehr. Dann hat es auch für die Menschen wirkliche Vorteile.

Wie ich schon geschrieben habe warne ich davor das mit der ideologischen Umweltkeule, ja ich halte dies für ideologisch, durchzusetzen, da es auch wieder Die Bahn treffen kann. Aus Umweltgründen könnte man dann als nächstes 300 km/h schnelle Züge verbieten. 230 km/h reichen doch auch völlig aus und dann ist der Fahrzeitunterschied zu 180 km/h auch nicht mehr so groß. Und warum sollte man Fernzüge nach der Ankunft im letzten Großen Bahnhof fast leer noch weiter fahren lassen in kleinere Bahnhöfe? Wäre da nicht ein einzelner Bus viel umweltfreundlicher? Sicher alles Beispiele, die irgendwann absurd werden aber wo zieht man die Grenze. In Zeiten einer durchdrehenden "Umwelthilfe" und eines Staates, der dem auch noch tatenlos zusieht wäre ich mir nicht mehr so sicher, dass sie rational gezogen würde.
aktuell ist der Flugverkehr klar attraktiver - das liegt zum einen an der je nach Strecke geringeren Gesamtreisezeit, zum anderen aber auch am Preisgefüge. Und dieses gilt es anzugehen, denn die momentane Steuersituation (Kerosin) bevorteilt den Luftverkehr klar. Ich bin der Überzeugung, dass dem Umweltgedanken hier auch finanziell Rechnung getragen werden muss, am Ende auch durch CO2/NO-abhängige Strafabgaben. Ich würde das niemals als "Umweltkeule" diffamieren, ich halte das lediglich für faire Marktwirtschaft. Aktuell profitiert der Luftverkehr lediglich davon, dass nicht sämtliche langfristigen Effekte finanziell zu Buche schlagen, beziehungsweise nicht auf den Verursacher anteilig umgelegt werden. Am Ende darf wieder der Steuerzahler blechen, wenn Unternehmen kurzfristig Gewinne zum Schaden der Allgemeinheit erzielen.

P.S. meine Meinung zu einer "durchdrehenden" Umwelthilfe sollte damit auch klar sein.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: kmueller

Datum: 09.01.19 17:02

_elch_ schrieb:
kmueller schrieb:
Zitat:
Daselbe gilt für Hausbesitzer. Keiner sollte für neue Startbahnen jemals enteignet werden, sondern jeder sollte selbst einen fairen Deal aushandeln können. Nur so kann sich der Beste durchsetzen.
darüber lässt sich trefflich streiten - ist es fair, wenn der verhandlungserprobte Banker sein vor 5 Jahren erworbenes Grundstück dann zu einem besseren Kurs entschädigt bekommt als das Ehepaar jenseits der 80, die seit drei Generationen am Fleck wohnen?
Es ist genauso fair wie der Fall, wo die Lehman-Pleite dem auf fallende Lehman-Kurse spekulierenden Banker einen (legalen!) gigantischen Gewin einbringt, während hunderttausende ihre auf Lehman-Papieren beruhende Altersversorgung verlieren.

Enteignung entweder überall oder nirgends. Oder eben die Zurückdrängung der Erscheinung 'Pivateigentum'.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.19 17:05.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: Gernot

Datum: 09.01.19 17:21

_elch_ schrieb:
aktuell ist der Flugverkehr klar attraktiver - das liegt zum einen an der je nach Strecke geringeren Gesamtreisezeit, zum anderen aber auch am Preisgefüge. Und dieses gilt es anzugehen, denn die momentane Steuersituation (Kerosin) bevorteilt den Luftverkehr klar. Ich bin der Überzeugung, dass dem Umweltgedanken hier auch finanziell Rechnung getragen werden muss, am Ende auch durch CO2/NO-abhängige Strafabgaben. Ich würde das niemals als "Umweltkeule" diffamieren, ich halte das lediglich für faire Marktwirtschaft. Aktuell profitiert der Luftverkehr lediglich davon, dass nicht sämtliche langfristigen Effekte finanziell zu Buche schlagen, beziehungsweise nicht auf den Verursacher anteilig umgelegt werden. Am Ende darf wieder der Steuerzahler blechen, wenn Unternehmen kurzfristig Gewinne zum Schaden der Allgemeinheit erzielen.
Es ist ja nicht nur der Skandal, dass für Kerosin im Gegensatz zu Benzin und Diesel für straßen- und schienengebundene Verkehrsmittel keine Steuern gezahlt werden müssen. Hinzu kommt auch noch die Subventionierung zahlreicher Flughäfen in der EU durch die dortigen Kommunen, bzw. Regionen. Auch in Deutschland gibt es einige Verkehrsflughäfen, deren Defizit jedes Jahr mit zweistelligen Millionensummen ausgeglichen wird. Das Argument gegenüber dem Steuerzahler ist meist der Erhalt der Arbeitsplätze nicht nur auf dem Flughafen selbst, sondern auch weil sonst eventuell manche Gewerbetreibende in eine andere Region mit Flughafennähe abwandern würden. Originell an dieser Argumentation ist, dass viele dieser stark subventionierten Flughäfen nahezu keinen Linienverkehr anbieten sondern dort überwiegend Urlauberflüge stattfinden. Für den eiligen Geschäftsmann mit seinem Learjet hingegen braucht man die Infrastruktur eines großen Verkehrsflughafens nicht.

Re: Das bessere möge sich durchsetzen

geschrieben von: Binford

Datum: 09.01.19 17:35

Was war hier nochmal das Thema?!

Back2Topic: U81/U82 - Düsseldorf International Airport

geschrieben von: Nikl01as

Datum: 09.01.19 18:50

Der Luftverkehr ist einfach da, das bleibt auch noch bis zum Ende der Menscheit so. Punkt!
Jeder kann seine Meinung wo anders bitte nun niederlassen, aber nicht hier in diesem Bereich, danke ;-)
Nach 2 Seiten sollten wir nun endgültig wieder zur U81 kommen !



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.19 18:51.
Nikl01as schrieb:
Durch die 2 neuen Linien wird der Düsseldorfer Norden bestens ans Umland von Düsseldorf, sowie an die Innenstadt angebunden.
Einen wirklich guten Vernetzungseffekt erreichst Du aber erst, wenn die Stadtbahn zzgl. zur Rheinquerung von DUS Terminal bis Düsseldorf Flughafen Fernbf verlängert wird. Dann ist es eine vollwertige Querspange mit RRX-Anschluss.

Nur steht m.W. die Verlängerung zum Fernbahnhof noch völlig in den Sternen. Im Gespräch war mal eine Übernahme der S-Bahn-Strecke. Gibt es da aktuelle Erkenntnisse?
Da die Stadt Düsseldorf pleite ist, kann sie den Bau von Stadtbahnstrecken nicht aus eigenen Mitteln realisieren. Sie ist - wie bei der Wehrhahnlinie - auf Fördermittel aus dem Landestopf angewiesen. Solche Fördermittel gibt es aber nur noch, wenn (das Land Geld übrig hat und) ein positiver Kosten-Nutzen-Faktor für die beantragte Maßnahme errechnet wird. Und daran wird es angesichts der zu erwartenden geringen Auslastung dieser Teilstrecke wahrscheinlich hapern - insbesondere weil das Land vordringlich Maßnahmen fördert, die der Barrierefreiheit dienen, wie z.B. die m.E. viel dringendere Verlängerung des Tunnels Kennedydamm - Reeser Platz.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.19 12:31.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: manuelo

Datum: 10.01.19 14:39

Hauptmann Mumm schrieb:
Nikl01as schrieb:
Durch die 2 neuen Linien wird der Düsseldorfer Norden bestens ans Umland von Düsseldorf, sowie an die Innenstadt angebunden.
Einen wirklich guten Vernetzungseffekt erreichst Du aber erst, wenn die Stadtbahn zzgl. zur Rheinquerung von DUS Terminal bis Düsseldorf Flughafen Fernbf verlängert wird. Dann ist es eine vollwertige Querspange mit RRX-Anschluss.

Nur steht m.W. die Verlängerung zum Fernbahnhof noch völlig in den Sternen. Im Gespräch war mal eine Übernahme der S-Bahn-Strecke. Gibt es da aktuelle Erkenntnisse?
Eine Übernahme der S-Bahn Strecke stand meines Wissens nie zur Diskussion Das wäre auch nicht wirklich praktikabel. Das Problem der Verlängerung dürfte eher sein, dass man sich dadurch einen Parallelverkehr zum Skytrain schaffen würde. Man könnte natürlich eine Route bauen, die weiter östlich läuft aber etwas wirklich praktikables sehe ich da auch nicht.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: 103612

Datum: 10.01.19 14:50

Der Abschnitt Freiligrathplatz - Airport ist sicher ein ein gter erster Schritt. So richtig interessant wird die Strecke allerdings, wenn sie den großen Bogen von Neuss über Lörick - Messe - Airport - Fernbahnhof nach Ratingen spannt.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: UK

Datum: 10.01.19 15:43

manuelo schrieb:

Eine Übernahme der S-Bahn Strecke stand meines Wissens nie zur Diskussion Das wäre auch nicht wirklich praktikabel. Das Problem der Verlängerung dürfte eher sein, dass man sich dadurch einen Parallelverkehr zum Skytrain schaffen würde. Man könnte natürlich eine Route bauen, die weiter östlich läuft aber etwas wirklich praktikables sehe ich da auch nicht.
Wenn die Strecke für die U-Bahn realisiert ist, ist der Skytrain am Ende seiner Lebensdauer. Dann kauft man dort keine neuen Züge mehr und das mit dem Parallelverkehr hat sich erledigt und das Inselsystem ist endlich Geschichte.
Das wäre natürlich auch ein denkbares Szenario.

Mich würde interessieren, wo die Stadtbahnstation Terminal genau liegen soll. Daraus kann man ja technische Möglichkeiten der Verlängerung ableiten (konkret: liegt sie in der Achse der S-Bahn oder daneben?).

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: manuelo

Datum: 10.01.19 16:23

Hauptmann Mumm schrieb:
Mich würde interessieren, wo die Stadtbahnstation Terminal genau liegen soll. Daraus kann man ja technische Möglichkeiten der Verlängerung ableiten (konkret: liegt sie in der Achse der S-Bahn oder daneben?).
Hier findet man alles was man zur U81 wissen muss. Unter Anderem auch das Bild , welches ziemlich genau zeigt wo die Station am Terminal liegen soll.

Es zeigt auch, dass die U81 mit einer Verlängerung Richtung Flughafenbahnhof nicht wirklich geeignet ist den Skytrain zu ersetzen. Dieser fügt sich wunderbar in das jetzige Terminal ein und kann auch ohne Probleme mehrere Zwischenstationen bedienen. Alles das wird eine U81 nicht können.

Re: [D] U81: Neubaustrecke zum Flughafen rückt näher

geschrieben von: DavMa83

Datum: 10.01.19 16:46

Samba Tw 303 schrieb:
Kiwi schrieb:
So isses! Diese Linien haben sehr viel Fahrgast-Potential, da die Zahl der Flug-Passagiere ab DDorf in den nächsten Jahren weiter steigen wird.


Vielleicht wäre es sinnvoller steigenden Flugverkehr nicht noch weiter zu unterstützen. Inlandszüge bzw. Entfernungen unter 1000 km sollten ohnehin verboten werden, allein der Umwelt zuliebe.

Dafür gibt es im VRR genug andere potentielle kommunale Schienenprojekte zu erweitern.
Ich glaube kaum, dass eine U-Bahn-Linie zum Flughafen die Fluggastzahlen noch weiter signifikant steigen lässt. Eine U-Bahn ist sicherlich kein Grund dafür, dass Leute sich denken, "jawohl, es gibt ne U-Bahn ich fliege von Düsseldorf" ;-). Es sorgt eher dafür, dass Fluggäste, die von/nach Düsseldorf Flughafen wollen, sich nicht z.B. in den propevollen RE1 quetschen müssen. Die Fluggäste können sich noch auf ein weiteres Verkehrsmittel verteilen.

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