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Hallo zusammen,

in mehreren Beitragsfäden in letzer Zeit wurde dieses Thema schon angeschnitten. Nun meldet die Lokalpresse Vollzug:

Zitat
[...]

Deutliche Einsparungen ab 2021 im Nahverkehr

Doch die Steuererhöhung allein reicht noch nicht, um das Haushaltsloch zu schließen. Eine Erhöhung der Kita-Gebühren und eine personelle Verschlechterung bei der Betreuung im Offenen Ganztag – auch das hatte der Kämmerer vorgeschlagen – wollten die Politiker nicht mitmachen. Dafür sollen ab 2021 und in den folgenden Jahren deutlich Abstriche beim ÖPNV gemacht werden. Diese sollen der Stadt zunächst zwei, dann vier und letztlich sieben Millionen Euro im Jahr 2023 einbringen.

[...]
Ganzer Artikel hier: [www.waz.de]

(Überschrift bei Google eingeben und Suchtreffer anklicken, dann ist alles lesbar).

Im Raum standen die Einstellung der Kahlenbergstrecke, die anscheinend ohnehin schon beschlossen war, und Taktverlängerungen (15- statt 10-min-Takt) auf der U18 auf Mülheimer Gebiet sowie Aufgabe von U18-Haltestellen zwecks Beschleunigung, um Kurse einzusparen.

Wenn 2023 aber volle 7 Mio. EUR eingespart werden sollen, reicht das sicher nicht. Das jährliche ÖPNV-Defizit beträgt satte 30 Mio. EUR.

Glaubhaft spekuliert wurde hier ja schon für 2022+ mit der Komplettaufgabe der Straßenbahn und vollständiger Privatisierung des verbleibenden Busverkehrs (Mesenhohl, Urban, Schiwy, Graf, Klingenfuss und wie sie hier alle heißen) mit Bezug auf Mitglieder des Mülheimer Verkehrsausschusses, die solche Vorhaltungen nicht mehr entrüstet dementierten, sondern nur noch süffisant grinsten.

Eine fatale Entwicklung in jeder Hinsicht, besonders in Zeiten von Diesel-, CO2- und NOX-Diskussionen und der sich mehr und mehr verbreitenden Erkenntnis, dass es deswegen so mit dem MIV in diesem Umfang einfach nicht weitergehen kann.

Da fragt man sich schon, wie z. B. in Krefeld ein einigermaßen akzeptabler ÖPNV mit vier eigenen gesicherten Straßenbahnlinien und überwiegend modernisiertem Fahrzeugpark dauerhaft möglich ist, obwohl Krefeld wirtschaftlich, strukturell und finanziell auch nicht gerade ein Schlaraffenland ist. Das ÖPNV-Defizit hier beträgt aktuell 19,3 Mio. EUR (-> [rp-online.de]), kann aber gut kompensiert werden.

Es grüßt der Ruhrrevierbahner

----

Nebenbei, die Grausamkeiten bei der Grundsteuer B und ein Abbau von 120 Stellen in der Verwaltung, die die Stadt fast handlungsunfähig machen könnten, treffen die Bürger ebenso hart.

Bei über 2 Mrd. EUR Schulden, der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in NRW (-> [www.waz.de]) und der finanziellen Pistole der Bezirksregierung mit entsichertem Abzug auf der Brust bleibt offensichtlich keine andere Wahl mehr.

Re: [MH] Defizit ist Auslegungssache

geschrieben von: Marcus Lehmann

Datum: 07.12.18 00:09

Beim Thema Defizit kann man sich eh Fragen wie das am Ende zustande kommt.

Denn es besteht der Verdacht das man nicht nur Abschreibungen da mit rein rechnet.

Denn selbst ein Gutachter hat errechnet, dass mit Aufgabe der kompletten Schiene und nach der Rückzahlung aller Fordergelder, der reine Busbetrieb mit einen Defizit von um die 19 - 20 Mio. daher kommt.

Genau jetzt kommt der Punkt wo jeder sich fragen sollte, wo wird da so viel Geld verbrannt?

Fakt ist das die letzten Einsparungen nichts gebracht haben und die kommenden es auch nicht schaffen werden.

Unterm Strich dürfte es nie um die Wirtschaftlichkeit je gegangen sein. Man will nur die Schiene loswerden um den Rest wie schon von anderen vermutet zu privatisieren.

Traurig das die Landesregierung sich auf dieses Spiel mit dem Feuer auch noch einlässt.

Grüße
Bielefeld gibt es angeblich nicht,
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: tram

Datum: 07.12.18 08:30

Oepeenvau1971 schrieb:
Bielefeld gibt es angeblich nicht,
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Bielefeld gibt es wirklich nicht. Alles erfunden!

Noch Fragen Kienzle?

https://www.nomegatrucks.eu/deu/service/download/no-mega-trucks-logo.jpg
tram schrieb:
Oepeenvau1971 schrieb:
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Ganz einfach: Nur die Abwicklung der Stadt(verwaltung) Mülheim könnte die Finanzprobleme lösen. Ging bei Wattenscheid und Wanne-Eickel ja auch.

Gruß,
Andre Joost

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Ruhri

Datum: 07.12.18 09:15

tram schrieb:
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Bielefeld gibt es wirklich nicht. Alles erfunden!

Immerhin besitzt die "Stadt, die es nicht gibt", ein Straßenbahnnetz und zeigt keine Tendenzen, daran etwas ändern zu wollen.

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: 103612

Datum: 07.12.18 10:07

Andre Joost schrieb:
tram schrieb:
Oepeenvau1971 schrieb:
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Ganz einfach: Nur die Abwicklung der Stadt(verwaltung) Mülheim könnte die Finanzprobleme lösen. Ging bei Wattenscheid und Wanne-Eickel ja auch.

Aber eine Fusion zu Mülhausen ist wohl auch nicht wirklich auf der Tagesordnung, oder?

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: tram

Datum: 07.12.18 10:14

Hallo Ruhri,

das mit Bielefeld war sarkastisch gemeint und bezog sich auf die Bielefeld-Verschwörung . Ich hab sogar Verwandschaft dort die ich mittlerweile nicht mehr damit aufziehen kann da sich die Sache mittlerweile schon mehr als abgenutzt hat. Eigentlich auch eine schöne Stadt.

Noch Fragen Kienzle?

https://www.nomegatrucks.eu/deu/service/download/no-mega-trucks-logo.jpg

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Gernot

Datum: 07.12.18 10:22

Andre Joost schrieb:
tram schrieb:
Oepeenvau1971 schrieb:
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Ganz einfach: Nur die Abwicklung der Stadt(verwaltung) Mülheim könnte die Finanzprobleme lösen. Ging bei Wattenscheid und Wanne-Eickel ja auch.
Was aber die Finanzkraft von Bochum, bzw. Herne nicht großartig stärkte. Die finanzielle Lage einer Stadt hat nichts mit deren Größe zu tun. Mülheim hat - so wie viele andere Städte des Ruhrgebiets auch - der Strukturwandel übelst erwischt. Ein Teil der damit entstandenen Probleme mag hausgemacht sein, aber zum Teil muss man schlichtweg damit leben, dass auch große Städte entsprechend den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schrumpfen können bis hin zur Bedeutungslosigkeit. Das dauert zwar etwas, sollte aber nicht unbedingt durch großzügige Subventionsmittel aufgehalten werden. Nur mal so als Beispiel: Vor 200 Jahren hießen die beiden größten Städte Westfalens Münster und Soest. Nix mit Dortmund, Bochum oder Bielefeld. Münster hat sich in den westfälischen Top Ten gehalten, wenn auch nicht mehr auf der Spitzenposition. Soest hingegen... Oder gehen wir mal 500 Jahre zurück, ans Ende des Mittelalters. Die zehn größten Städte Deutschlands waren Köln, Magdeburg, Augsburg, Nürnberg, Lübeck, Ulm, Straßburg, Bremen, Hamburg und Braunschweig. Berlin, München oder Stuttgart hingegen waren unbedeutende Kleinstädte. Von den damaligen zehn größten deutschen Städten haben sich nur drei bis heute in dieser Liste halten können (wäre Straßburg noch in Deutschland, stünde es trotzdem nicht drin), während Ulm, Braunschweig, Lübeck oder Magdeburg heute allenfalls als Provinzmetropolen wahrgenommen werden.
Und was in größerem und zeitlich gestrecktem Rahmen mit ganzen Städten passiert, geschieht viel schneller mit einzelnen Stadtteilen. Wo vor zwanzig oder dreißig Jahren noch eine hohe Bevölkerungsdichte herrschte und das Leben brummte, kann es gut sein, dass heute keiner mehr wohnen mag und nahezu alle, die noch da sind am liebsten gleich morgen den Möbelwagen bestellen würden. Aber große Teile der Infrastruktur werden weitgehend beibehalten, selbst wenn die Nutzung deutlich abgenommen hat. Vielleicht macht man mal einen Kindergarten dicht, wird die Sparkasse an der Ecke geschlossen (die Kneipe ist schon länger zu) oder der Takt der Straßenbahn wird ausgedünnt, doch vieles bleibt und kostet auch dann noch städtisches Geld, wenn es deutlich weniger genutzt wird.
Und so weiß ich nicht, ob Mülheim sich gerade zu Tode spart, sich gesund schrumpft oder das alles nur Symptome einer sterbenden Stadt sind, bei der lebensverlängernde Maßnahmen sehr fragwürdige Investitionen wären.

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Gernot

Datum: 07.12.18 10:25

tram schrieb:
Hallo Ruhri,

das mit Bielefeld war sarkastisch gemeint und bezog sich auf die Bielefeld-Verschwörung . Ich hab sogar Verwandschaft dort die ich mittlerweile nicht mehr damit aufziehen kann da sich die Sache mittlerweile schon mehr als abgenutzt hat. Eigentlich auch eine schöne Stadt.
Wenn man die Bielefelder ärgern will, dann nicht mit der Bemerkung "Euch gibt´s doch gar nicht!" Das ist mittlerweile sogar ein Slogan des dortigen Stadtmarketings geworden. Aber die Frage: "Sag mal, ist das eigentlich noch NRW oder schon Niedersachsen?" bringt den Bielefelder schnell auf die Palme. :-)

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Kay

Datum: 07.12.18 10:50

Erst stirbt die Straßenbahn,
dann stirbt die Stadt.

Re: [MH] Strukturwandel der zweite

geschrieben von: Marcus Lehmann

Datum: 07.12.18 10:50

Es gibt da einen schönen Film aus den 1970er Jahren, wo Mülheim als Musterstadt des Strukturwandel hingestellt wird. War es mit eine der ersten Städte wo der Bergbau zu ende ging und man damals nach Alternativen suchte und das zeitweise auch klappte. Doch dann wurden Gelder förmlich für viel unnützes zum Fenster heraus geworfen, das viel anfangs noch nicht so auf, da die Stadt als solches recht reich war. Aber scheinbar war die Verlockung so groß das Mülheim auf den Weg zur 200.000 Einwohnerstadt war, dass man sich kaum Gedanken gemacht hat, was passiert wenn der Trend wieder rückläufig ist. Dazu kommen halt noch einige andere Dinge.

Fakt ist Mülheim welche mit den ersten Strukturwandel durchgemacht hat, steht vor dem nächsten und das mit einer Stadtspitze die eigentlich schon lange nicht mehr weiß was man da tut, bzw. wo vor allen Interessen überwiegen, die alles im Sinn haben, nur halt nicht was am Ende nachhaltig ist. Das sind leider auch die selben Leute die eigentlich in den 1970er Jahren den heutigen Niedergang der Stadt mit bereitet haben und kurz vor ihren Ausscheiden nochmal alles mitnehmen was auf ihren Weg dahin liegt. Und ausbaden dürfen es die kommenden Generationen.
Gernot schrieb:
Andre Joost schrieb:
tram schrieb:
Oepeenvau1971 schrieb:
aber es wäre besser es gäbe Mülheim nicht, dann hätte das ewige Geplärre und die Spekulationen ein Ende.
Was willst du uns damit sagen? Soll das ein verdeckter Maulkorb sein? Wen das Thema nicht interessiert der klickt es nicht an. Fertig.

Ganz einfach: Nur die Abwicklung der Stadt(verwaltung) Mülheim könnte die Finanzprobleme lösen. Ging bei Wattenscheid und Wanne-Eickel ja auch.
Was aber die Finanzkraft von Bochum, bzw. Herne nicht großartig stärkte. Die finanzielle Lage einer Stadt hat nichts mit deren Größe zu tun.
Aber mit denen, die dort das sagen haben.
"Der Fisch stinkt vom Kopf her" gilt hier allzu oft.

Deshalb schadet es nichts, wenn die Stadtspitze entmachtet wird. Oberhausen hat selber genug Probleme, aber eine Aufteilung auf Duisburg und Essen entlang der Ruhr, mit sofortiger Zwangspensionierung der gesamten Mülheimer Verwaltung wäre ein erster Schritt zur Besserung.

Der Zusammenschluß der MVG und EVAG ist dagagen ein Negativbeispiel: Doppelte Spitze mit Spitzengehalt, der Rest wurschtelt weiter wie bisher.

Gruß,
Andre Joost

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Ruhri

Datum: 07.12.18 11:32

tram schrieb:
Hallo Ruhri,

das mit Bielefeld war sarkastisch gemeint und bezog sich auf die Bielefeld-Verschwörung . Ich hab sogar Verwandschaft dort die ich mittlerweile nicht mehr damit aufziehen kann da sich die Sache mittlerweile schon mehr als abgenutzt hat. Eigentlich auch eine schöne Stadt.

Klar doch! Ich war schon mal da, nur um mir die Straßenbahn anzuschauen. Die superlangen Züge gab es natürlich nicht, da ich an einem Samstag da war und die nur werktags verkehren. Ansonsten hat Bielefeld aber auch viel Grün links und rechts der Strecke.
Der Sparkurs im ÖPNV wird durchgezogen:

Zitat
Einig ist der Stadtrat sich darin, dass der ÖPNV eine durchgreifende Sanierung benötigt. Jährliche Verluste von 30 Millionen Euro und das bei einem Angebot, das zunehmend bei den Bürgern auf Kritik stößt, will keiner länger hinnehmen.
Quelle: [www.waz.de]

Hmmm, woran liegt es wohl, dass die Bürger trotz dieses hohen Defizits schon mit dem Angebot unzufrieden sind, das derzeit noch gefahren wird? Misswirtschaft? Ineffizienz? Klientel-, Günstlings- und Vetterwirtschaft? Parteifilz? Mehr Häuptlinge mit sechsstelligem Jahreseinkommen als Indianer mit Tariflohn? Aber nicht doch. Der böse Strukturwandel ist schuld, für den kann man ja nichts.

Drei privatisierte Buslinien im Stundentakt können dann sicher als ausreichend angesehen werden, eine Ringlinie und zwei Durchmesserlinien. So ein richtig schönes Fadenkreuz. Alles andere weg inkl. jeder Meter Straßenbahn.

Die Bürger werden sicher auch zufriedener mit dem Nahverkehr und die Kritik wird weniger, wenn weiter bis auf Dorfniveau herunter gekürzt und gestrichen wird („Sanierung“). Was eine schizophrene Einstellung. Willkommen in der Autostadt Mülheim an der Ruhr.

Es grüßt der Ruhrrevierbahner
Und täglich grüsst ...


Also da die Finanzen der Stadt katastrophal sind sollte man vielleicht doch in erwägung ziehen da einzusparen wo Geld zum fenster hinaus geworfen wird.

Die Verantwortlichen für das Finanzproblem der Stadt sollten aus ihren Ämter egal wo enthoben werden.

Auch andere wiedersacher die ihre finger im Spiel hatten einfach zerschlagen.. so wie es jetzt ist oder wie man liest das es werden soll hilft weder der Stadt noch sonst wen.

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Gernot

Datum: 07.12.18 12:50

nickflower schrieb:
Also da die Finanzen der Stadt katastrophal sind sollte man vielleicht doch in erwägung ziehen da einzusparen wo Geld zum fenster hinaus geworfen wird.

Die Verantwortlichen für das Finanzproblem der Stadt sollten aus ihren Ämter egal wo enthoben werden.

Auch andere wiedersacher die ihre finger im Spiel hatten einfach zerschlagen.. so wie es jetzt ist oder wie man liest das es werden soll hilft weder der Stadt noch sonst wen.
Also zuerst mal Rauswurf des Bürgermeisters, aller Beigeordneten, Kämmerer usw.. Dann natürlich Rücktritt des Stadtrats. Und selbiges sollte man auch bei Bundes- und Landesregierung in Erwägung ziehen, weil die zugelasen haben, dass eine strukturschwache Stadt wie Mülheim wenig Hilfe bekommt. Oder wie?

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Dorander

Datum: 07.12.18 16:33

Vergesst einfach alles, was mit einer Eingemeindung Mülheims nach irgendwo zu tun hat! Die Leute, die die letzte kommunale Neuordnung gemacht haben, sind alle im Ruhestand und ihre Nachfolger in den entsprechenden Landesministerien haben wenig Lust, sich an so einer Sache die Finger zu verbrennen. Da wird ganz sicher nix kommen.
Also wird Mülheim weiter vor sich hin wursteln und stilllegen, was es will bzw. die Bezirksregierung zulässt.

Ich war heute in Essen und in Mülheim; die U18 ist ab Stadtgrenze MH halb leer und bis MH Hbf nur leidlich gefüllt. Ganz anders die 901; da knubbelt es sich ab MH Hbf, bis zum neuen Hochschulzentrum und dann noch bis Speldorf. Im Übergang nach Duisburg noch einige Leutchen bis zur Duisburger Universität. Ab da wieder voller.

Re: [MH] Drastische ÖPNV-Kürzungen so gut wie sicher

geschrieben von: Linie 711

Datum: 07.12.18 17:01

Dorander schrieb:
Zitat:
Ich war heute in Essen und in Mülheim; die U18 ist ab Stadtgrenze MH halb leer und bis MH Hbf nur leidlich gefüllt.
Das war schon immer so. Die U18 fährt weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Selbst im dicksten Berufsverkehr kann man sich immer einen Sitzplatz aussuchen.
Linie 711 schrieb:
Dorander schrieb:
Zitat:
Ich war heute in Essen und in Mülheim; die U18 ist ab Stadtgrenze MH halb leer und bis MH Hbf nur leidlich gefüllt.
Das war schon immer so. Die U18 fährt weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Selbst im dicksten Berufsverkehr kann man sich immer einen Sitzplatz aussuchen.
Und dabei hat man doch am Mülheimer Hauptbahnhof schon so einen bequemen bahnsteiggleichen Übergang Richtung Innenstadt...ach ne, doch nicht

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