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Neues aus Köln - Ost-West-Strecke

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 01.12.18 08:45

... und viel zu schaden, um am Ende eines zwar bestehenden, aber nur noch seltens gelesenen Fädchen zu verkommen:

Der Kölner-Stadt-Anzeiger informiert unter der Überschrift

Protest gegen U-Bahn-Tunnel in Köln wächst - Bündnis fordert Einwohnerbefragung

über das bürgerliche Infragestellen der unterirdischen Lösung der Verkehrsdezernentin.

Das ist ein bemerkenswertes Bündnis von denen, die vor dem Hintergrund, dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann, feststellen, dass die 510.000.000 € Mehrkosten der unterirdischen Lösung ohne jede Leistungssteigerung bei den ganzen anderen Nahverkehrsprojekten in der Stadt fehlen werden, die ebenfalls wichtig sind.

Eine Meinung, der sich der Verfasser dieser Zeilen auch angeschlossen hat.

Äußerungen, wie sie dann seitens der Lehrergewerkschaft zitiert werden, finden bei mir keine Unterstützung. Dort glaubt man/frau: „Hier würden finanzielle und personelle Ressourcen an ein neues Großprojekt gebunden, die im Bildungsbereich fehlten.“ Nein, Frau Bankert, dass Geld, was für die nicht leistungsfähigkeitssteigernde unterirdische Lösung ausgegeben wird, fehlt für andere Nahverkehrsmaßnahmen.
Wir können ja eine Miss Bildung küren, die zusätzliches Geld für Bildungsmaßnahmen einwerben kann … - Frau Bankert wäre die Preisträgerin für 2018 und der lebende Beweis, dass sich die Zunahme an Wissen nicht proportional zur Dauer des Schulbesucher verhält …

Gestern gab es eine Veranstaltung zur Rampenschlucht im Mauritiusviertel.

Am Montag, den 03.12. erwartet uns Interessierte eine Veranstaltung von

„Köln kann auch anders“

mit dem VCD Kreisverband Köln, der IG Oben Bleiben und der Agora Köln Merkenssaal der IHK zu Köln (Industrie-und Handelskammer, Unter Sachsenhausen).

Einladung für den 03.12.:

Und weil ich schon mal am Schreiben bin.

Der

Vorstandvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe hat sich auch zu Wort gemeldet:

Etwas naiv die Aussage: „Falsch sind Aussagen, dass der Verwaltungsvorschlag zum Innenstadttunnel die anderen Maßnahmen wie die Schienenanbindung Rondorf/Meschenich oder Mülheim-Süd und Stammheim/Flittard finanziell unmöglich machen würde.“ Das hat nie einer behauptet, aber, jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, also muss alles schön hintereinander gebaut werden, da die jährlich zur Verfügung stehende Summe des Bundes im GVFG beschränkt ist.

Zumal zusätzlich, und dies müsste Herr Fenske als VDV-Funktionär eigentlich wissen, der Bund aus dem gleichen Topf – GVFG – ja auch die S-Bahn-Ausbauten in den Knoten bezahlen will, wie bei der Vorstellung des Vordringlichen Bedarfs des Bundesverkehrswegeplan für die Schienenprojekte am 06.11. verlautbart wurde „Die Bewertungen enthalten keine Aussage hinsichtlich der Finanzierungsaufteilung BSWAG / GVFG der enthaltenen Nahverkehrsmaßnahmen. Diese Aufteilung ist im Nachgang überschneidungsfrei zu ermitteln.“


Der Verfasser legt großen Wert auf die Feststellung, dass er einen ziemlich ähnlichen Beitrag am Ende des letzten großen Beitrags zur OWSB einsortiert hatte - der fand da keine Beachtung.

Im bewusten Widerspruch zur Ordnungsliebe habe in den Beitrag dann für hier und heute und jetzt passend umgeschrieben.

Weiterhin führt der Verfasser aus, dass es ihm letztendlich egal ist, wie sich der Aufrufzähler verhält. Ich brauche diesen nicht für mein Ego. Ich möchte über die Entwicklungen in Köln informieren und bei diesen Informationen - als solche gekennzeichnet - auch meine Meinung einbringen. Danke für Euer Verständnis.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 08:49.

Re: Neues aus Köln - Ost-West-Strecke

geschrieben von: Gernot

Datum: 01.12.18 10:00

Und da der Stadtrat in dieser Frage auch alles andere als einig ist - selbst innerhalb der Regierungskoalition - könnte es doch auf eine Bürgerbefragung hinauslaufen. Fände ich ja gar nicht so schlecht. Das Problem ist nur, dass bei derartigen Befragungen in der Regel nur zwei Alternativen zur Abstimmung stehen, während in der bisherigen Diskussion in Rat, Presse und DSO mindestens vier Varianten verhandelt werden.
Warten wir mal ab...

Re: Neues aus Köln - Ost-West-Strecke

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 01.12.18 19:44

hmmja...

Dann noch das hier :
[www.ksta.de]
[www.ksta.de]

Die Rundschau glänzt in einem Artikel allerdings wieder mit schlechtem Journalismus, der von Halbwissen geprägt ist. Im letztenb Absatz wird da mal so eben behauptet, es gäbe im Bestand nur 3 unterirdische Stationen, die 90m-Züge aufnehmen könne, alle anderen müssten verlängert werden :-s
[www.rundschau-online.de]

Auch vermisse ich in der Kölner Presselandschaft jegliches konstruktives Denken darüber, wie man kurzfristige Verbesserungen ohne bauliche Veränderungen erreichen kann (ist die Lokalpresse nicht auch für solche Ideen verantwortlich, wenn der ortsansässige Schienenmonopolist es nicht tut?).
Wenn die HVZ-Verstärker der 9 bis Ostheim fahren würden, statt schon in Deutz zu verenden und dort den gesamten Verkehr aufzuhalten wäre vielen Bewohnern der Ost-West-Achse auch schon geholfen.
Warum hat die KVB die samstäglichen Verstärker auf der 1 eingestellt, die gerade jetzt in der Adventszeit nötig sind wie nie ? Geiz, Fahrermangel oder will man vielleicht bewusst die Situation zuspitzen und den Unmut schüren im Hinblick auf die bevorstehende Entscheidung am 18. Dezember?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.18 07:36.