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Bahn-Ausfälle, kaputte Türen, überfüllte Wagen: Die Linie 903 auf der Duisburger Nord-Süd-Achse ist ständig überlastet. Ein Erfahrungsbericht. [www.waz.de]
Also ist laut WAZ genug Nachfrage dar. Nördlich von Marxloh Pollmann wird es bestimmt ruhiger. Aber nicht einmal Marxloh aufrecht erhalten - Duisburg schafft sich ab.

Grüße vom ex-Wuppertaler

TW 239
Die bestellten NF sind leider auch nicht wesentlich größer. Nur zehn Sitz- und 30 Stehplätze mehr als jetzt, dazu noch in einer Wagenbreite von 2,30m die bei rund 80 Prozent Ausbau für 2,65 breite Wagen nicht hätte sein müssen.

Zumindest haben die Wagen mehr Türen als die NF2, so dass sich hoffentlich die Zeit des Fahrgastwechsels verringert.😉
Die hohe Auslastung der 903 ist auch ein Erfolg der U-Bahn; schneller und bequemer kommt man - trotz Stadtautobahn - nicht in die Stadt.
Leider war es ja nicht möglich, den Tunnel wie geplant bis an die Grenze nach Hamborn zu verlängern, sodass der (noch) bestehenden Engpass zwischen der Tunnelausfahrt in Meiderich und der Haltestelle Landschaftspark-Nord momentan den Einsatz breiterer Fahrzeuge (etwa B80) ausschließt. Die Ausweitung des Gleismittenabstands ist in Planung und soll bis 2021 erfolgt sein. Danach wird man sehen, ob die bestellten NF4 reichen oder man breitere Wagen (z.B. bis zur Rhein-Ruhr-Halle) einsetzt.
Samba Tw 303 schrieb:
Die bestellten NF sind leider auch nicht wesentlich größer. Nur zehn Sitz- und 30 Stehplätze mehr als jetzt, dazu noch in einer Wagenbreite von 2,30m die bei rund 80 Prozent Ausbau für 2,65 breite Wagen nicht hätte sein müssen.

Zumindest haben die Wagen mehr Türen als die NF2, so dass sich hoffentlich die Zeit des Fahrgastwechsels verringert.😉
Hallo,

die 40 zusätzlichen Plätze sind eine Erhöhung des Platzangebots um über 20%. Hinzu kommt, dass mehr NF4 bestellt wurden, als derzeit noch GT10NC-DU im Betriebspark sind.

Gruß
westring
Dorander schrieb:
Die hohe Auslastung der 903 ist auch ein Erfolg der U-Bahn; schneller und bequemer kommt man - trotz Stadtautobahn - nicht in die Stadt.
Leider war es ja nicht möglich, den Tunnel wie geplant bis an die Grenze nach Hamborn zu verlängern, sodass der (noch) bestehenden Engpass zwischen der Tunnelausfahrt in Meiderich und der Haltestelle Landschaftspark-Nord momentan den Einsatz breiterer Fahrzeuge (etwa B80) ausschließt. Die Ausweitung des Gleismittenabstands ist in Planung und soll bis 2021 erfolgt sein. Danach wird man sehen, ob die bestellten NF4 reichen oder man breitere Wagen (z.B. bis zur Rhein-Ruhr-Halle) einsetzt.
Ja "ganz toll", diese Verlängerung hätte wieder einmal in Duisburg typischer Manier (wie auch schon in Duissern) dafür gesorgt, dass mehrere Haltestellen durch nur einen U-Bf ersetzt worden wären, was immer wieder längere Wege bedeutet. Den Fahrgästen aus Marxloh wäre es auch herzlich egal gewesen ob sie alternativ nicht eher über eine parallel zur A59 verlaufende Schnellstraßenbahn mit denselben Fahrzeitgewinnen gefahren wären wie einst geplant.

Die Verlierer dieser "ach so tollen U-Bahn" sind nämlich ganz klar die Fahrgäste der Haltestellen Königsberger Allee, Zieglerstraße, Schnabelbuck und die Siedlungen im Bereich Am Kanal und Ratingssee, die nun viel länger entweder mit Umstieg oder 300m Fußmarsch zum König Heinrich Platz unterwegs sind. So wäre es auch dann den Fahrgästen nördlich des Meidericher Bahnhof ergangen.

Da nun aber die Planung für die Sanierung Meiderich - Landschaftspark läuft und auch ansonsten nicht mehr viel Engstellen im Netz zu finden sind, hätten die NF4 ruhig in 2,65, wenigstens jedoch in 2,40m Breite bestellt werden können. Pro Doppelsitzreihe macht das leider 10 cm Unterschied. 85 cm Doppelsitzbreite (wie bei den NF in Essen) liegt auch unter den Empfehlungen des VDV.
westring schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
Die bestellten NF sind leider auch nicht wesentlich größer. Nur zehn Sitz- und 30 Stehplätze mehr als jetzt, dazu noch in einer Wagenbreite von 2,30m die bei rund 80 Prozent Ausbau für 2,65 breite Wagen nicht hätte sein müssen.

Zumindest haben die Wagen mehr Türen als die NF2, so dass sich hoffentlich die Zeit des Fahrgastwechsels verringert.😉
Hallo,

die 40 zusätzlichen Plätze sind eine Erhöhung des Platzangebots um über 20%. Hinzu kommt, dass mehr NF4 bestellt wurden, als derzeit noch GT10NC-DU im Betriebspark sind.

Gruß
westring
Leider aber eben nur 10 Sitzplätze mehr, man darf nicht vergessen dass die 903 eine Langstreckenlinie ist.
Samba Tw 303 schrieb:Zitat:
Da nun aber die Planung für die Sanierung Meiderich - Landschaftspark läuft und auch ansonsten nicht mehr viel Engstellen im Netz zu finden sind, hätten die NF4 ruhig in 2,65, wenigstens jedoch in 2,40m Breite bestellt werden können.
Das hätte ja ein Minimum an Kompetenz oder zumindest logisches Denken seitens des DVG-Vorstands erfordert. Doch berides ist leider nicht vorhanden. Da orientiert man sich doch lieber an den Fahrzeugen, die die ehemaligen Vorstandskollegen der VIA bestellt haben. Ob die nun zum eigenen Netz passen oder nicht, ist völlig egal. Und vom Herrn OB, dem Verkehrsdezernten, den Stadträten, den verkehrspolitischen Sprechern der Parteien und den Lokaljournalisten kann man in Duisburg leider nicht verlangen, dass sie etwas anderes tun, als die Wünsche des Herrn Vorstands abzunicken. Ob dessen Vorschläge sinnvoll sind, hinterfragt in den genannten Gremien leider niemand...
Samba Tw 303 schrieb:
Ja "ganz toll", diese Verlängerung hätte wieder einmal in Duisburg typischer Manier (wie auch schon in Duissern) dafür gesorgt, dass mehrere Haltestellen durch nur einen U-Bf ersetzt worden wären, was immer wieder längere Wege bedeutet. Den Fahrgästen aus Marxloh wäre es auch herzlich egal gewesen ob sie alternativ nicht eher über eine parallel zur A59 verlaufende Schnellstraßenbahn mit denselben Fahrzeitgewinnen gefahren wären wie einst geplant.
Das, was da geplant war, war keine Schnellstraßenbahn, sondern eine Stadtbahn im Zuge der Entwicklung der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Ob die, wenn überhaupt, so viel öfter gehalten hätte, ist fraglich.
cinéma schrieb:
SambaDas, was da geplant war, war keine Schnellstraßenbahn, sondern eine Stadtbahn im Zuge der Entwicklung der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Ob die, wenn überhaupt, so viel öfter gehalten hätte, ist fraglich.
Zumindest in Duissern wären dann nicht soviel Haltestellen entfallen wie mit der jetzigen Lösung
cinéma schrieb:
Das, was da geplant war, war keine Schnellstraßenbahn, sondern eine Stadtbahn im Zuge der Entwicklung der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Ob die, wenn überhaupt, so viel öfter gehalten hätte, ist fraglich.
Das ganz sicher nicht, denn alle Planungen gingen von einem Verlauf entlang der A59 aus (Hoch- oder Tieflage). Und das war auch der Wunsch der rd. 200.000 Bürger in Meiderich und Hamborn gewesen, denen auf jeden Fall der elende Umweg über die Ruhrwiesen und Duissern erspart werden sollte. Der Umweg und das Gezockel durch Duissern machte die 909 ja so unattraktiv und erst die schnelle Fahrt durch den Tunnel entlang der A59 brachte den heutigen Erfolg.

p.s.: Ich stamme - anders als so manch einer meiner Vorredner - aus Meiderich, habe dort gelebt und weiß, wovon ich rede.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.18 08:08.
Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb:
SambaDas, was da geplant war, war keine Schnellstraßenbahn, sondern eine Stadtbahn im Zuge der Entwicklung der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Ob die, wenn überhaupt, so viel öfter gehalten hätte, ist fraglich.
Zumindest in Duissern wären dann nicht soviel Haltestellen entfallen wie mit der jetzigen Lösung
Soweit ich das in Erinnerung habe, wäre die Streckenführung die gleiche wie heute gewesen, nur halt als Hochbahn.
cinéma schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb:
SambaDas, was da geplant war, war keine Schnellstraßenbahn, sondern eine Stadtbahn im Zuge der Entwicklung der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Ob die, wenn überhaupt, so viel öfter gehalten hätte, ist fraglich.
Zumindest in Duissern wären dann nicht soviel Haltestellen entfallen wie mit der jetzigen Lösung
Soweit ich das in Erinnerung habe, wäre die Streckenführung die gleiche wie heute gewesen, nur halt als Hochbahn.
Wieder ein Beleg dafür dass du nicht ordentlich recherchierst.

Höltge hat da in seinem Buch Straßenbahn und Stadtbahn in Deutschland - Ruhrgebiet was anderes im Duisburg-Teil drin stehen.

Ohne Zweifel ist, dass eine schnelle Trasse für die bessere Anbinden des Duisburger Nordens notwendig war. Dass die jetzige Tunnellösung die Bessere ist, darf jedoch bezweifelt werden.

Eine Straßenbahnlinie von Duissern - K Heinrich Platz (oben) Schleifenfahrt Tonhallenstr - Hbf - Neudorf - Grunewald - Hochfeld zusätzlich zur jetzigen Situation wäre die bessere Lösung gewesen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 12:35.