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Moin, Bilder kurz vorm Ferienende:

Mitte der Woche:

http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/1.JPG
http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/2.JPG
Fleissig wurde an der Vollendung der linken Spur gebarbeitet.

Heute morgen:

http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/3.JPG
http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/4.JPG
Da vor Allem an der linken Spur gearbeitet wurde ist die rechte Spur noch nicht
komplett im Bau, aber erste Leitungen etc. sind zu sehen.

http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/5.JPG
http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/6.JPG
Seite heute morgen ist nun die linke Spur offen!

http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/7.JPG
http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/8.JPG
Die bekannte Firma aus Gelsenkirchen war noch am Schaffen.
Daher war die große Ampel auch noch unverdeckt, aber ungültig.
Sorgte heute für etwas Verwirrung..

http://ruemmel.de/310LANGENDREER/baubilder/20180826E800/9.JPG
Nun können die Busse wieder die Regelhaltestelle nutzen.
Weißt Du, warum man sich bei dem kurzen Stück so schwer tut? Während dem Umbau zwischen Witten und der Abzw Stockumer Straße musste ich jeden Tag dort vorbei und im Prinzip hat man in der gesamten Zeit pro Tag einen Schotterstein bewegt.
Wenn wir schonmal dabei sind, gibt es einen Grund für das Fahrradverbot auf der Langendreerer Hauptstraße ohne gleichwertige Alternative?
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d5/J33_295_Langendreer%2C_Hauptstra%C3%9Fe.jpg/1024px-J33_295_Langendreer%2C_Hauptstra%C3%9Fe.jpg
Dass sowas nicht geht, sollte sich eigentlich auch bis ins Rathaus von Bochum rumgesprochen haben.

Falk
Als Ortsunkundiger würde ich das so interpretieren daß die Straße für Radfahrer gesperrt ist und dafür der Fußgängerweg mitbenutzt werden kann.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Das sehe ich auch so, obwohl man auch interpretieren könnte: Die paar Meter zwischen den Schildern ist es ein kombinierter Fuß/Radweg, danach herrscht Radfahrverbot... aber wir sind ja nicht in Berlin.
Die Fahrbahn ist definitiv für Radler nicht geeignet wegen der Rillengleise und fehlender Ausweichmöglichkeit. Für getrennte Fuß- und Radwege hätte man die Bäume fällen oder auf die Straßenbahn verzichten müssen.
So denkt sich das die Rathausbürokratie natürlich und die örtliche FDP (die bekanntlich federführend bei der Bürgerinitiative gegen den Straßenbahnbau durch Langendreer war) vermutlich auch. Nur sieht das Regelwerk eben vor, dass Eingriffe in den fließenden Verkehr (und dazu gehören Verkehrsverbote für Fahrzeugarten) nur dann zulässig sind, wenn eine außerordentliche Gefährdungslage nicht anders entschärft werden kann. Dann ist gleichwertiger Ersatz zu schaffen. Beides liegt hier nicht vor. Ein freigegebener Gehweg ist keinesfalls als gleichwertiger Ersatz zu akzeptieren. Einmal ist dort nur Schrittgeschwindigkeit zulässig und im besonderen Fall der Langendreerer Hauptstraße ist er auch viel zu eng. Die Anordnung des Verkehrsverbotes für Fahrräder ist schlicht und einfach widerechtlich.

Ein freigegebener Gehweg ist kein kombinierter Geh- und Radweg und auch die Anordnung einer Radwegbenutzungspflicht unterliegt demselben Vorbehalt mit der außerordentlichen Gefährdungslage. Die Rillenschienen sind kein Problem, mal abgesehen von Rennbereifung. Rennfahrer können aber in der Regel fahren und mit so etwas umgehen. Nur sollten die Mitarbeiter einer Verkehrsbehörde regelwerksicher sein. Das ist in Bochum offenbar nicht der Fall.

Falk



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.18 16:09.
falk schrieb:
So denkt sich das die Rathausbürokratie natürlich und die örtliche FDP (die bekanntlich federführend bei der Bürgerinitiative gegen den Straßenbahnbau durch Langendreer war) vermutlich auch. Nur sieht das Regelwerk eben vor, dass Eingriffe in den fließenden Verkehr (und dazu gehören Verkehrsverbote für Fahrzeugarten) nur dann zulässig sind, wenn eine außerordentliche Gefährdungslage nicht anders entschärft werden kann. Dann ist gleichwertiger Ersatz zu schaffen. Beides liegt hier nicht vor. Ein freigegebener Gehweg ist keinesfalls als gleichwertiger Ersatz zu akzeptieren. Einmal ist dort nur Schrittgeschwindigkeit zulässig und im besonderen Fall der Langendreerer Hauptstraße ist er auch viel zu eng. Die Anordnung des Verkehrsverbotes für Fahrräder ist schlicht und einfach widerechtlich.

Ein freigegebener Gehweg ist kein kombinierter Geh- und Radweg und auch die Anordnung einer Radwegbenutzungspflicht unterliegt demselben Vorbehalt mit der außerordentlichen Gefährdungslage. Die Rillenschienen sind kein Problem, mal abgesehen von Rennbereifung. Rennfahrer können aber in der Regel fahren und mit so etwas umgehen. Nur sollten die Mitarbeiter einer Verkehrsbehörde regelwerksicher sein. Das ist in Bochum offenbar nicht der Fall.

Falk
Wenn du das ja eh schon alles weißt, warum fragst du dann noch in die Runde?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Radweg

geschrieben von: tim76

Datum: 26.08.18 18:46

Ruhe bewahren!

Die Hauptstr ist zu eng.
War vorher schon klar.

Daher Umleitung über Stiftstr und Amt.
Ist als überörtl Radwegverbindung ausgeschildert.
Mit den weiss roten Schildern.
Auch am DRK Heim, kurz vorm Foto.
Beachtet nur keiner...
Alternativ wurde die Gehwegmitbenutzung gestattet.

Wer auf der Fahrbahn fährt riskiert...
Gab schon Unfälle, jedes Mal klare Schuld beim Radfahrer die doch auf der Fahrbahn gefahren sind

Bauzeit

geschrieben von: tim76

Datum: 26.08.18 18:56

Ist bei E normal lang.
Also nicht länger als geplant.
Natürlich geht das schneller.
Aber teurer..
Und mehr als 2 Abschnitte wollte man nicht gleichzeitig.
Aus meiner Sicht der grösste Fehler.

Andere Abschnitte auf Unterstr und Hauptstr dauerten noch länger als geplant...

Was fehlt sind die Ausschreibungen für B und C.
Bis Ende 19 war jetzt genug Zeit.
Aber wenn man da bald nicht anfängt..
Zitat
Wenn du das ja eh schon alles weißt, warum fragst du dann noch in die Runde?
Ich wollte eigentlich wissen, warum man sich einen derartigen Rechtsbruch leistet. Ich habe die Schilder übrigens auch ignoriert. Die »überörtliche Radwegführung« ist zwischen Witten und Lütgendortmund ein meiner Ansicht nicht akzeptabler Umweg. Eine direkte Streckenführung ist das auf keinen Fall und gleichwertig ist sie genausowenig. Der nächste Witz liegt im Übrigen auf Höhe der Stadtgrenze von Witten an der Haltestelle Papenholz. Will man den Fahrradbenutzern dort das Lenken, das Fahren von Schlangenlinien oder das unnötige Gewähren der Vorfahrt, obwohl man sich doch auf einer Hauptstraße befindet, beibringen? Der Unsinn ist wenigstens nicht mehr als straßenbegleitend anzusehen und deshalb nicht benutzungspflichtig.

Gesamtzitatitis ist übrigens keine Krankheit, sondern nur eine Unsitte.

Davon abgesehen bin ich auf die Verbindung der Gleise in der Hauptstraße mit der Bestandsstrecke gespannt. Das Kreuzungsungetüm mit der Baroper Straße und die Autobahnauffahrt sind eigentlich ein Fall für eine niveaufreie Lösung. Gleise im Straßenraum wären dort vielmehr niveaulos.

Falk
Der Hinweis auf bereits passierte Unfälle sollte eigentlich als Begründung des "Rechtsbruchs" ausreichen. Gestürzte Radfahrer (sind halt nicht alles Profisportler) im Gleis möchte niemand haben. Langsamer oder garnicht dürfen motorisierte Verkehrsteilnehmer auch an vielen Stellen fahren, ohne dass es eine besonders starke Begründung gibt. Dass die Situation für Radler unerfreulich ist, ist klar, aber Verbesserungen auf dieser Seite hätten große Verschlechterungen auf einer anderen erfordert -> Kompromiss. Es kann ja gefahren werden, nur etwas langsamer und rücksichtsvoller.
Edit, eventuell wäre ein erläuterndes Schild akzeptanzfördernd, etwa "Gefahr durch Schienen - Gehweg mitbenutzen"...

Nochn Edit, dann sind da noch die geparkten Autos, nicht wirklich schön für Rad- und Straßenbahnfahrer. Wird es bei Betriebsaufnahme dort Maßnahmen geben?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.18 19:31.
falk schrieb:
Zitat
Wenn du das ja eh schon alles weißt, warum fragst du dann noch in die Runde?
Ich wollte eigentlich wissen, warum man sich einen derartigen Rechtsbruch leistet. Ich habe die Schilder übrigens auch ignoriert. Die »überörtliche Radwegführung« ist zwischen Witten und Lütgendortmund ein meiner Ansicht nicht akzeptabler Umweg. Eine direkte Streckenführung ist das auf keinen Fall und gleichwertig ist sie genausowenig. Der nächste Witz liegt im Übrigen auf Höhe der Stadtgrenze von Witten an der Haltestelle Papenholz. Will man den Fahrradbenutzern dort das Lenken, das Fahren von Schlangenlinien oder das unnötige Gewähren der Vorfahrt, obwohl man sich doch auf einer Hauptstraße befindet, beibringen? Der Unsinn ist wenigstens nicht mehr als straßenbegleitend anzusehen und deshalb nicht benutzungspflichtig.

Gesamtzitatitis ist übrigens keine Krankheit, sondern nur eine Unsitte.
Na denn, machst sowieso was du willst.
Ich finde es eher dreist hier Fragen reinzuposten und wenn nicht das Gewünschte kommt fängt man an den Antworter zu beleidigen. Passt aber gut in die Vorstellung die ich von dir habe.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
derasselner schrieb:
Zitat:
Nochn Edit, dann sind da noch die geparkten Autos, nicht wirklich schön für Rad- und Straßenbahnfahrer. Wird es bei Betriebsaufnahme dort Maßnahmen geben?
Nein, weil die Autos in Parkbuchten xtehen. Der Polo im Vordergrund ist da eine Ausnahme.

Zitat
Davon abgesehen bin ich auf die Verbindung der Gleise in der Hauptstraße mit der Bestandsstrecke gespannt. Das Kreuzungsungetüm mit der Baroper Straße und die Autobahnauffahrt sind eigentlich ein Fall für eine niveaufreie Lösung.
Die Bestandsstrecke wird ja mit Betriebsaufnahme der neuen Strecke eingestellt. Daher wird es auch keine Verbindung zur alten Strecke geben. Es gibt wohl noch Versuche von den Stadtgestaltern/FDP einen Teil der alten Strecke weiter zu erhalten, aber dann wohl auch nur bis Urbanusstraße(?).


Zur langen Bauzeit von Abschnitt E (im Vergleich zu Abschnitt D) kommt auch noch, dass in diesem Abschnitt ein neuer Kanal gebaut wurde und, vermutlich der Länge des Bauabschnittes geschuldet, nur die Hälfte an Maschinen vor Ort ist, also auch weniger Arbeiter.
Zitat
Die Bestandsstrecke wird ja mit Betriebsaufnahme der neuen Strecke eingestellt. Daher wird es auch keine Verbindung zur alten Strecke geben.
Das ist die falsche Richtung. Ich meine die Verbindung mit der Bestandsstrecke Richtung Crengeldanz und weiter durch Witten nach Heven. Bisher wurde da von einem weiteren zweigleisigen Ausbau geredet. Die Streckennetzpläne sehen auch nach dem Erhalt der Gesamtstrecke bis Heven aus. Ein »April, April« kann ich mir nicht vorstellen.

Falk
Ja, genau das meinte ich auch. Also den Bereich an der Haltestelle "Papenholz", wo die Strecke durch den "Wald" auf der Bochumer Straße rauskommt.

Edit: Ich glaube ich ich habe dich missverstanden. Ich dachte du meintest eine Verbindung zwischen Haupt- und Bochumer Straße und der Abkürzung durch Papenholz und Kaltehardt...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.18 20:17.
Ich meine schon die Verbindung zwischen Haupt- und Bochumer Straße. Irgendwie muss doch der Neubauabschnitt mit der Bestandsstrecke verbunden werden.

Falk
Auf ruemmel.de gibts Pläne wie das ausschaut.
Natürlich nicht niveaufrau sondern quer rüber.
Wir bauen doch keine U-Bahn..
So schlimm ist der Knoten dort nicht in der Belastung.
Ich wohne keine 500m entfernt, glaubt mir ruhig.

Schlimm wird nur die Baustellensituation, da wird wohl tlw. die BAB-Auffahrt auf WIT Seite gesperrt, das ist auch blöd für mich der da jeden Morgen auf die A44 fährt.

Was sich einige Ortsfremde hier für Gedanken wg der Radwege machen..
falk schrieb:
Ich meine schon die Verbindung zwischen Haupt- und Bochumer Straße. Irgendwie muss doch der Neubauabschnitt mit der Bestandsstrecke verbunden werden.

Falk
Der Abschnitt Bochumer Straße wird auch zweigleisig ausgebaut und die Kurve zur Autobahn hin wird entschärft. In der neuen Kurve wird dann auch die neue Haltestelle "Papenholz" entstehen.
Das Verbot, Rad zu fahren gilt für die ganze Straße inkl. Gehweg. Daher ist die Beschilderung in sich zumindest fragwürdig. Vermutlich ist das noch nicht so schlimm falsch, dass es nichtig ist. Die dauerhafte Umleitung für bestimmte Verkehrsarten erfolgt nach der StVO mit gelben Schildern. Die rot-weiße Wegweisung ist dafür nicht geeignet und gedacht. Wegweiser enthalten zudem keinerlei Gebotscharakter anders als eine Umleitung.

Ausschreibung B und C??

geschrieben von: tim76

Datum: 12.09.18 19:31

Mir fehlt noch die Ausschreibung eines oder beider Bauabschnitte.

Es sah doch jetzt so gut aus mit Ende 19.

Warum gehts wieder nicht weiter.....

Re: Ausschreibung B und C??

geschrieben von: Mathias85

Datum: 14.09.18 19:16

tim76 schrieb:
Mir fehlt noch die Ausschreibung eines oder beider Bauabschnitte.

Es sah doch jetzt so gut aus mit Ende 19.

Warum gehts wieder nicht weiter.....
Ich rechne ehrlich gesagt nicht mal mehr mit einer Ausschreibung in diesem Monat. Dann eher vielleicht im Oktober, Baubeginn wäre also frühestens Februar. Laut den Verantwortlichen solle man ja trotzdem noch 2019 die Strecke in Betrieb nehmen können. Naja...