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Berliner U-Bahn auf der A2

geschrieben von: Bordrestaurant

Datum: 16.04.18 13:53

https://abload.de/img/img_077301orr.jpg
https://abload.de/img/img_0772j4pca.jpg
Weiß jemand, wieso Teile der Berliner U-Bahn auf der A2 Richtung Berlin spazieren fahren?

Re: Berliner U-Bahn auf der A2

geschrieben von: bsbw

Datum: 16.04.18 14:00

Schau mal in der Tageszeitung Der Tagesspiegel von 2014 nach der Überschrift "Die BVG saniert ihre U-Bahn-Oldies in Leipzig"

Waren bei der IFTEG GmbH, ein Tochterunternehmen der Leipziger Verkehrsbetrieb, zur Sanierung/HU.

Re: Berliner U-Bahn auf der A2

geschrieben von: Bordrestaurant

Datum: 16.04.18 14:22

ah, vielen dank für den Hinweis und den interessanten Artikel!
Die A2 dürfte etwas unpassend für Leipzig sein, aber im Artikel steht, dass sie in Halberstadt lackiert werden. Da kamen sie also heute bestimmt her.
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!

WWX(Raw Wittenberge- das ein Fahrzeug nach der Entdeckung durch einen Berliner Fachmannn sofort das Fahrzeug aus dem Sichtbereich bei einen TdoT entfernt hatte, das war F 90 und 2866 am Sa 17.9.2016) kommt hier wohl nicht in Frage, aber VIS* in Halberstadt hat so etwas auch schon für die BVG gemacht!
* Link zu VIS:

[www.vis-hbs.de]

Gruß
thomas.splittgerber,berlin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.18 16:03.
Sorry, hatte A2 übersehen. Ja, dann vermutlich aus Halberstadt. Die VIS machen auch solche Arbeiten. Wie Thomas Splittgerber schon schrieb, berichtet die BVG dazu aber nicht. Auch in Hennigsdorf sind ständig BVG U-Bahnzüge in Bearbeitung. Dort, wo auch die D und DL Züge für die U55 gemacht wurden.

In Berlin ..

geschrieben von: dorpmüller

Datum: 17.04.18 08:16

.. gibts öfter mal Schienenersatzverkehr. :-)

FD

Re: Berliner U-Bahn auf der A2

geschrieben von: Oepeenvau1971

Datum: 17.04.18 08:29

Immerhin quietschen die Wagen auf diesem Wege nicht wenn sie durch eine Kurve fahren.
Thomas Splittgerber schrieb:
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!
Warum eigentlich? Schämen die sich wegen des Fahrzeugzustands? Schämen sich die Unternehmen? Ist es ein Geheimnis wegen dieser Siemens-Beschwerde?

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.

nix (o.w.T)

geschrieben von: Nemo

Datum: 17.04.18 08:59

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.04.18 09:00.
Nemo schrieb:
Thomas Splittgerber schrieb:
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!
Warum eigentlich? Schämen die sich wegen des Fahrzeugzustands? Schämen sich die Unternehmen? Ist es ein Geheimnis wegen dieser Siemens-Beschwerde?
Über die eigenen Schwächen kommuniziert nicht jeder so gerne und daher reden auch nicht alle so offen und ehrlich darüber. Man möchte sich ja in gutem Licht präsentieren.

Herzliche Grüsse
Martin
Weltreisender schrieb:
Nemo schrieb:
Thomas Splittgerber schrieb:
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!
Warum eigentlich? Schämen die sich wegen des Fahrzeugzustands? Schämen sich die Unternehmen? Ist es ein Geheimnis wegen dieser Siemens-Beschwerde?
Über die eigenen Schwächen kommuniziert nicht jeder so gerne und daher reden auch nicht alle so offen und ehrlich darüber. Man möchte sich ja in gutem Licht präsentieren.

Herzliche Grüsse
Martin
Eine kurze googlesuche, und gleich mehrere Artikel über Risse in den U-Bahnzügen.
Also würde ich es nicht als Geheimnis einstufen!
Dass ältere Bahnen in der Substans nachlassen ist ganz normal, mal sehen wie lange die H, HK und IK durchhalten...

Viele Grüße aus Berlin, Johannes!
Weltreisender schrieb:
Nemo schrieb:
Thomas Splittgerber schrieb:
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!
Warum eigentlich? Schämen die sich wegen des Fahrzeugzustands? Schämen sich die Unternehmen? Ist es ein Geheimnis wegen dieser Siemens-Beschwerde?
Über die eigenen Schwächen kommuniziert nicht jeder so gerne und daher reden auch nicht alle so offen und ehrlich darüber. Man möchte sich ja in gutem Licht präsentieren.

Herzliche Grüsse
Martin
Für Privatunternehmen, die unter Wettbewerbsdruck stehen, ist das vollkommen nachvollziehbar. Da der Eigentümer der BVG jedoch das Land Berlin ist und sie mit Steuermitteln subventioniert wird, halte ich es für angemessen, wenn die Bürger über solche Vorgänge auch mal informiert werden.
niasie schrieb:
Weltreisender schrieb:
Nemo schrieb:
Thomas Splittgerber schrieb:
Hallo!

Die BVG macht um die Rißsanierung Ihrer Fahrzeuge ein sehr großes Geheimnis!!!!
Warum eigentlich? Schämen die sich wegen des Fahrzeugzustands? Schämen sich die Unternehmen? Ist es ein Geheimnis wegen dieser Siemens-Beschwerde?
Über die eigenen Schwächen kommuniziert nicht jeder so gerne und daher reden auch nicht alle so offen und ehrlich darüber. Man möchte sich ja in gutem Licht präsentieren.
Für Privatunternehmen, die unter Wettbewerbsdruck stehen, ist das vollkommen nachvollziehbar. Da der Eigentümer der BVG jedoch das Land Berlin ist und sie mit Steuermitteln subventioniert wird, halte ich es für angemessen, wenn die Bürger über solche Vorgänge auch mal informiert werden.
Ich halte die Forderung nach Veröffentlichung aller Bestellungen und Aufträge an Fremdfirmen für übertrieben, entbehrt auch jeglicher rechtlichen Grundlage. Im Sinne des Wettbewerbsrechts müssen ohnehin alle Ausschreibungen oberhalb der Schwellwerte in den einschlägigen Medien (Amtsblätter und Online-Plattformen) veröffentlicht werden. Diese sind jedermann zugänglich.
Sollen jetzt alle Zeitungsredaktionen täglich über sämtliche BVG-Bestellungen und Aufträge nebst Anlagen auch noch schriftlich per Pressemeldung informiert werden?

Hier ein Link zur Bekanntmachung der Vergabe des Sanierungsauftrags F84 bis F92 an die DB Fahrzeuginstandsetzung GmbH, Weilburger Str. 22, 60326 Frankfurt am Main: [ted.europa.eu] Die GmbH hat schließlich intern (also ohne besondere Pressemitteilung) ihr Werk Wittenberge mit der Ausführung der Leistungen beauftragt.
Die dazugehörige Ausschreibung wurde am 7. Januar 2015 EU-weit veröffentlicht: [ted.europa.eu] Wie man dort lesen kann, konnten die detaillierten Unterlagen gegen eine Gebühr von 10 Euro angefordert werden.

Und dass intensivst genutzte Nahverkehrswagen aus Leichtmetall-Werkstoffen nach 25 bis 34 Betriebsjahren und 2 bis 3,5 Millionen Kilometern auch an tragenden Teilen Risse entwickeln, ist für den Fahrzeugtechniker völlig normal.

So long

Mario
Hallo!
Es werden auch H Züge bei FWM in Hennigsdorf gemacht.... Vor einigen Jahren war auch der mehrfach Pleite gegangene frührere WBD in Dessau an Wagenkastensanierung beteiligt, gesichtet wurde da ein "Pony" U-Bahn Kleinprofilwagen der BVG.
Der Ausfall, der meist neueren Züge muss recht umfangreich sein, sonst würde man nicht so viel verschleiern wollen....!

Übrigens ist der Tunnelmeßprofilwagen 4190 auf der "Schrottwiese" des Bw Gru gelandet, wo diverse total besudelte A3 L 71-A3 L 92? schon seit Monaten, abgestellt wurden.

1026 1-4 war heute (Dienstag, den 17.4.2018) auf dem Testgleis der U-Bw Gru, also sind die beiden IK 15 Rückkehrer noch nicht wieder im Fahrgasteinsatz.
Bin gespannt, ob 1025 1-4oder 1026 1-4 mit 1038 1-4 mal auf dem Probegleis zum Probeinsatz kommen, auch gespannt, ob HK und IK im Fahrgastverkehr wirklich zusammen Mal zum Einsatz kommen, wie wohl Mal angedacht wurde????

Gruß
thomas.splittgerber, berlin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.04.18 16:55.
Thomas Splittgerber schrieb:

Übrigens ist der Tunnelmeßprofilwagen 4190 auf der "Schrottwiese" des Bw Gru gelandet, wo diverse total besudelte A3 L 71-A3 L 92? schon seit Monaten, abgestellt wurden.

1026 1-4 war heute (Dienstag, den 17.4.2018) auf dem Testgleis der U-Bw Gru, also sind die beiden IK 15 Rückkehrer noch nicht wieder im Fahrgasteinsatz.
Bin gespannt, ob 1025 1-4oder 1026 1-4 mit 1038 1-4 mal auf dem Probegleis zum Probeinsatz kommen, auch gespannt, ob HK und IK im Fahrgastverkehr wirklich zusammen Mal zum Einsatz kommen, wie wohl Mal angedacht wurde????

Auf dem Schrottgleis stehen drei Einheiten A3L82.

Wenn die Ik ihre Zulassung für den Fahrgastverkehr bekommen, dann werden sie auch mit den Hk gekuppelt laufen. Testfahrten von Ik15 und Ik18 sind geplant, aber erst einmal müssen sie solo getestet werden.

Knut

Re: Berliner U-Bahn auf der A2

geschrieben von: der weiße bim

Datum: 17.04.18 17:59

Bordrestaurant schrieb:
Weiß jemand, wieso Teile der Berliner U-Bahn auf der A2 Richtung Berlin spazieren fahren?
Bei den von dir gesichteten Triebwagen handelt es sich um den DTw 2546/2547 nach Ertüchtigung bei Iftec Leipzig im Auftrag von Vossloh-Kiepe nach Neulackierung bei der Firma Verkehrs Industrie Systeme (VIS) Halberstadt. Letzere Firma hat den Nachauftrag noch auf ihrer Webseite stehen: [www.vis-hbs.de] Der DTw wurde im Spandauer Werk von Orenstein & Koppel hergestellt und am 6. Juni 1975 erstmals eingesetzt und hat inzwischen über 3,6 Millionen Kilometer auf der Uhr. Die Fahrzeuge sind an ihrer leicht geneigten Stirnwand und den markanten Scheinwerfern leicht zu erkennen.

Die Firma Vossloh-Kiepe lieferte als Gewinner einer öffentlichen, europaweiten Ausschreibung zunächst die Steuerkomponenten für die Ertüchtigung von 20 der 25 vorhandenen DTw der Reihe F74. Die Ertüchtigung erfolgte 2012 - 2013 noch in der BVG-eigenen Hauptwerkstatt Seestraße. Auch darüber wurde ausführlich in den Medien berichtet. Während der Kompletterneuerung der Lackieranlagen in der Hauptwerkstatt wurden schon damals alle neu zu lackierenden U-Bahnwagen nach Halberstadt transportiert, da VIS die dazugehörige öffentliche Ausschreibung gewonnen hatte: [www.vis-hbs.de]

Nach 20 Einheiten musste das Ertüchtigungsprogramm aus Kapazitätsgründen der Hw abgebrochen werden. Zur Ertüchtigung der Reihe F76 produzierte die eigene Hw noch den Prototyp-DTw 2622/2623 aus einem schon jahrelang abgestellten Fahrzeug. Im Ergebnis einer weiteren Ausschreibung wurde mit der Ertüchtigung der restlichen 39 DTw die Firma Vossloh-Kiepe beauftragt, die den Großteil der Arbeiten bei Iftec Leipzig und VIS Halberstadt ausführen ließ. Ende 2017 war das Programm abgeschlossen.
Eine in der Ausschreibung enthaltene Option zur Ertüchtigung der 35 DTw des Typs F79 wurde nicht eingelöst, da mehrere interne und externe Gutachten davon abrieten. Stattdessen wurde die Ertüchtigung der restlichen fünf Einheiten F74 beauftragt. Die erste fährt schon wieder, die zweite ist bei der Abnahme und die dritte war auf dem Rückweg zur BVG vom Bordrestaurant geknipst worden.

So long

Mario