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Re: Meschenich - NICHT Mechenich

geschrieben von: Gernot

Datum: 14.04.18 10:56

Kölnbahner schrieb:
HLeo schrieb:
Der Kölner Stadtteil heißt Meschenich - NICHT Mechenich. Ja, ich weiß, dass die kölschen Ausspracheregeln etwas anderes suggerieren.

Und das ganze bitte nicht mit Mechernich - der Ort kurz vor der Eifel - verwechseln.

Ach ja: ;-)
Meschenisch ;-)

Das wäre zwar die korrkete Aussprache, aber nicht ganz richtig geschrieben :-). Ävver wat soll et?

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Gernot

Datum: 14.04.18 11:25

Strizie schrieb:

In Meschenich geht das nur, wenn die A 553 um Meschenich herum geführt wird und als Umgehungsstraße fungiert. Dann könnte ich mir eine Stadtbahn über die derzeitige Hauptstraße vorstellen. Vorher natürlich nicht.

Die entsprechenden Planungen sind m.W. schon recht weit fortgeschritten. Inzwischen aber als Bundesstraße - anfänglich sollte die Autobahn bis zum Kölner Ring fortgeführt werden.

Zitat:
Dann gehe mal zu den dortigen Bewohnern und sag denen das ins Gesicht.
Bis zu einem möglichen Baubeginn ist der Unfall etwa 25 Jahre her. Wie viele der damaligen Bewohner dann noch dort wohnen, ist fraglich. Und ob eine Traumatisierung nach einem Vierteljahrhundert immer noch so stark ist???
Zitat:
Davon abgesehen sind die Bewohner auch nicht das einzige Problem. Bei 3 Gleisen muss auch der Brühler Schlosspark weichen und die Falkenluster Allee wird noch mehr durchschnitten.
Der Schlosspark muss weichen? Das ist aber eine sehr großzügige Auslegung! Der Schlosspark wird nur am Rand von der Bahnlinie durchquert (und das seit 180 Jahren!) und die um ein Gleis verbreiterte Trasse würde auf etwa 300 m Länge vier Meter in der Breite wegnehmen. Es ist ja nicht so, dass der stark frequentierte barocke Teil des Parks komplett plattgemacht würde, sondern nur ein schmaler Streifen der Randbepflanzung im englischen Stil.
Und die Falkenluster Allee ist bei der Kreuzung mit der Bahnlinie sowieso schon zusätzlich durch eine Straßenunterführung unterbrochen, weil man die Störung der Allee klugerweise auf einen Punkt reduziert hat.
Zitat:

Auch stände das Überholgleis 4 dem RE-Verkehr nicht mehr zur Verfügung, da dort dann die S-Bahn halten müsste. Ein Wiederaufbau von Gleis 3 ist absolut ausgeschlossen.

Es wäre kein großes Problem, fahrplanmäßige Überholungen nach Kalscheuren oder Sechtem zu verlegen. Auch würde die Aufnahme des S-Bahnverkehrs zwischen Köln und Bonn sowieso eine Neuordnung des gesamten Regionalverkehrs auf dieser Strecke mit sich bringen. Und würde man es eventuell schaffen, einen Teil des Güterverkehrs auf andere Strecken zu verlagern, wäre die Lage noch entspannter. M.W. gibt es Überlegungen zum Neubau einer rechtsrheinischen Güterstrecke (sozusagen die Gütervariante der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt) und/oder zum Ausbau der Siegtalstrecke, um die Rheintalstrecken auf beiden Ufern vom Güterverkehr zu entlasten. Je nach Relation könnte man auch über einen Ausbau der vor einigen Jahrzehnten stark rückgebauten Eifelstrecke nachdenken. Ist zwar alles teuer, aber ganz ohne weitere Investitionen wird man den Güterkorridor Rotterdam - Genua nur fragmentarisch nutzen können.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Christoph L

Datum: 14.04.18 13:34

Passt hier zwar überhaupt nicht hin, aber welche Verkehrsaufgabe soll eine linksrheinische S-Bahn haben? Der weitläufige Planungskorridor zwischen Köln und Bonn, Brühl und Wesseling wird von zwei Stadtbahnstrecken mit Reisegeschwindigkeiten auf U-Bahn-Niveau sehr gut erschlossen. Mit einer zusätzlichen Anbindung von Meschenich bleiben kaum Erschließungsdefizite. Die DB-Strecke wird überwiegend als durchgehende schnelle Verbindung Köln - Bonn genutzt. Der einzige sinnvolle zusätzliche Halt wäre in Köln an der Aachener Straße wegen der Umsteigebeziehungen zu den KVB-Linien 1 und 7. Das mangelhafte Platzangebot könnte durch längere Züge geschaffen werden, dazu braucht man nicht unbedingt zusätzliche durchgehende Gleise. Zusätzliche Überholgleise in Brühl (alter Zustand), Sechtem um Roisdorf wären aber hilfreich. Eine S-Bahn mit ein bis zwei durchgehenden Gleisen ist unbezahlbar. Es gibt Engstellen in Brühl und Roisdorf, die einen erheblichen Eingriff in die Bebauung erfordern würden. An der Kreuzung mit der Querbahn läuft der Verkehr schon jetzt auf drei Ebenen. Bei all den Wünschen der Städte wegen zusätzlicher Halte einer möglichen S-Bahn würde deren Fahrzeit 45 Minuten betragen, also fast genau so lang, wie die der Linie 16 im Endzustand nach IBN der Nord-Süd-Stadtbahn.
So ein teures Projekt muss dann erst mal im Rahmen einer Standardisierten Bewertung als förderfähig eingestuft werden, und da sieht es derzeit gar nicht gut aus.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 14.04.18 15:06

Christoph L schrieb:
Passt hier zwar überhaupt nicht hin, aber welche Verkehrsaufgabe soll eine linksrheinische S-Bahn haben? Der weitläufige Planungskorridor zwischen Köln und Bonn, Brühl und Wesseling wird von zwei Stadtbahnstrecken mit Reisegeschwindigkeiten auf U-Bahn-Niveau sehr gut erschlossen. Mit einer zusätzlichen Anbindung von Meschenich bleiben kaum Erschließungsdefizite. Die DB-Strecke wird überwiegend als durchgehende schnelle Verbindung Köln - Bonn genutzt. Der einzige sinnvolle zusätzliche Halt wäre in Köln an der Aachener Straße wegen der Umsteigebeziehungen zu den KVB-Linien 1 und 7. Das mangelhafte Platzangebot könnte durch längere Züge geschaffen werden, dazu braucht man nicht unbedingt zusätzliche durchgehende Gleise. Zusätzliche Überholgleise in Brühl (alter Zustand), Sechtem um Roisdorf wären aber hilfreich. Eine S-Bahn mit ein bis zwei durchgehenden Gleisen ist unbezahlbar. Es gibt Engstellen in Brühl und Roisdorf, die einen erheblichen Eingriff in die Bebauung erfordern würden. An der Kreuzung mit der Querbahn läuft der Verkehr schon jetzt auf drei Ebenen. Bei all den Wünschen der Städte wegen zusätzlicher Halte einer möglichen S-Bahn würde deren Fahrzeit 45 Minuten betragen, also fast genau so lang, wie die der Linie 16 im Endzustand nach IBN der Nord-Süd-Stadtbahn.
So ein teures Projekt muss dann erst mal im Rahmen einer Standardisierten Bewertung als förderfähig eingestuft werden, und da sieht es derzeit gar nicht gut aus.
Des weiteren kommt dazu, dass die S-Bahn teilweise Parallelverkehr zur Linie 18 bedeutet. Alleine der Schwenker über Hürth-Fischenich erfordert eine Neubautrasse. Den Halt Klettenberg mag man auch noch verstehen aber Weißhausstraße na ja...

Was Brühl und Roisdorf angeht so könnten dort auch Umfahrungen gebaut werden. In Brühl an der A 553 entlang und in Roisdorf gibt es noch einen hübschen Rasenstreifen durch den neuen Gewerbepark.

Ich bin echt gespannt auf die Machbarkeitsstudie.

Dagegen wäre eine Linie 5 nach Brühl-Mitte etwas komplett anderes. Man käme von Brühl aus direkt zum Chlodwigplatz z.B. wofür man heute mindestens ein mal Umsteigen muss. Hier würde man also auch massiv neue Fahrgastpotentiale erschließen denn ein Busverkehr gibt es ja heute praktisch nicht.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: linienplan

Datum: 14.04.18 15:42

Strizie schrieb:
Des weiteren kommt dazu, dass die S-Bahn teilweise Parallelverkehr zur Linie 18 bedeutet. Alleine der Schwenker über Hürth-Fischenich erfordert eine Neubautrasse. Den Halt Klettenberg mag man auch noch verstehen aber Weißhausstraße na ja...

Was Brühl und Roisdorf angeht so könnten dort auch Umfahrungen gebaut werden. In Brühl an der A 553 entlang und in Roisdorf gibt es noch einen hübschen Rasenstreifen durch den neuen Gewerbepark.

Ich bin echt gespannt auf die Machbarkeitsstudie.

Dagegen wäre eine Linie 5 nach Brühl-Mitte etwas komplett anderes. Man käme von Brühl aus direkt zum Chlodwigplatz z.B. wofür man heute mindestens ein mal Umsteigen muss. Hier würde man also auch massiv neue Fahrgastpotentiale erschließen denn ein Busverkehr gibt es ja heute praktisch nicht.
Den Halt "Klettenberg" (Höhe Gürtel gelegen - geplante Verknüpfung mit der Linie 13) mag man nicht nur verstehen, er ist genauso zur Erschließung der dicht bebauten Wohngebiete Sülz/Klettenberg und Zollstock wichtig wie der Halt "Weißhausstraße", in dessen Einzugsbereich auch diverse Einrichtungen (Schulen, Institute, Wohngebiete) liegen. Nicht zu vergessen, die Kapazitäten der Linie 18 sind trotz 5 Min-Takt oft schon ausgelastet.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.04.18 21:02

Strizie schrieb:
In Meschenich geht das nur, wenn die A 553 um Meschenich herum geführt wird und als Umgehungsstraße fungiert. Dann könnte ich mir eine Stadtbahn über die derzeitige Hauptstraße vorstellen. Vorher natürlich nicht.

Dann wäre das aber immer noch eine straßenbündige Strecke, die nicht gefördert wird. Köln müsste also bereit sein, sie alleine zu bezahlen. Da Köln aber von solch einer Verlängerung nicht viel hätte, würde man solch ein Vorhaben sicherlich nicht ohne Beteiligung des Rhein-Erft-Kreises umsetzen, und das kann man getrost vergessen, dort bekommt man ja noch nicht einmal die kurze Strecke der 19 nach Hürth-Mitte hin.
Daher sehe ich die Verwirklichung der S-Bahn auch als wahrscheinlicher an, denn die bezahlen Land und Bund.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.04.18 21:07

Gernot schrieb:
Die entsprechenden Planungen sind m.W. schon recht weit fortgeschritten. Inzwischen aber als Bundesstraße - anfänglich sollte die Autobahn bis zum Kölner Ring fortgeführt werden.
Geht so. Man hat die Umgehung den Menschen schon seit Jahrzehnten versprochen – passiert ist nichts. Im Moment können sich Stadt und Land noch nicht einmal auf eine Streckenführung einigen.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.04.18 21:11

Christoph L schrieb:
Passt hier zwar überhaupt nicht hin, aber welche Verkehrsaufgabe soll eine linksrheinische S-Bahn haben?

Ursprünglich ist man davon ausgegangen, dass für Bonn generell ein Stadtbahnnetz reichen wird, S-Bahnen waren nicht vorgesehen. Seitdem ist aber viel Zeit vergangen, die Einwohnerzahlen in den Kommunen sind gewachsen, das gilt insbesondere auch für die linksrheinische DB-Strecke. Mittlerweile geht man nicht mehr davon aus, dass die Stadtbahn auf der Vorgebirgsbahn alleine ausreichen wird.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.04.18 21:14

Strizie schrieb:
Des weiteren kommt dazu, dass die S-Bahn teilweise Parallelverkehr zur Linie 18 bedeutet.
Genau das ist auch gewollt, denn so kann die 18 entlastet werden. Parallelverkehr ist hier sogar ausdrücklich erwünscht.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Christoph L

Datum: 15.04.18 07:17

cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Des weiteren kommt dazu, dass die S-Bahn teilweise Parallelverkehr zur Linie 18 bedeutet.
Genau das ist auch gewollt, denn so kann die 18 entlastet werden. Parallelverkehr ist hier sogar ausdrücklich erwünscht.
Du hast keine Ahnung, welche Folgen das bei der erforderlichen (bundesweit einheitlichen) standardisierten Bewertung für das S-Bahn-Projekt hat, wenn Verkehre zu einem großen Teil nur von anderen öffentlichen Verkehrsmitteln verlagert werden. Damit erreicht man keinen entsprechenden Wert für eine Förderfähigkeit.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 15.04.18 13:22

Christoph L schrieb:
cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Des weiteren kommt dazu, dass die S-Bahn teilweise Parallelverkehr zur Linie 18 bedeutet.
Genau das ist auch gewollt, denn so kann die 18 entlastet werden. Parallelverkehr ist hier sogar ausdrücklich erwünscht.
Du hast keine Ahnung, welche Folgen das bei der erforderlichen (bundesweit einheitlichen) standardisierten Bewertung für das S-Bahn-Projekt hat, wenn Verkehre zu einem großen Teil nur von anderen öffentlichen Verkehrsmitteln verlagert werden. Damit erreicht man keinen entsprechenden Wert für eine Förderfähigkeit.
Sehe ich auch so und wenn man dann noch 75 oder 90m-Stadtbahnen zur S-Bahn heranzieht dürfte es noch düsterer aussehen.

Macht endlich aus der Vorgebirgsbahn eine S-Bahn

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 15.04.18 13:44

die, wo auch immer (zwischen Hürth-Fischenich und Brühl-Schwadorf) aus der Staatsbahn von Köln aus kommend sich heraus entwickelt und lasst den Kölner Stummel der 18 Stadtbahn sein.

Nicht umsonst war das die alte Kölner S-Bahn-Planung bis zur Entwicklung der 3. Baustufe (Stammstrecke).
Die Linke Rheinstrecke wird dann die schnelle Regionalverkehrsstrecke mit Fernverkehr und Güterverkehr.

Und die Altvorderen wollten Erftstadt mit einem Villetunnel an Brühl anbinden und die S-Bahn nach Euskirchen durch diesen Tunnel führen ...

Überall, wo neue Infrastrukturen geschaffen werden, die aber nur Verkehre umverteilen, werdet Ihr Kosten auslösen, ohne viel mehr Nutzen zu haben, weil sich schon vorhandene Fahrgäste umverteilen, aber zu wenige (für die hohen Neubaukosten) Fahrgäste neu gewinnen lassen.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 15.04.18 14:42

cinéma schrieb:
Mittlerweile geht man nicht mehr davon aus, dass die Stadtbahn auf der Vorgebirgsbahn alleine ausreichen wird.
Wer ist man?

Wie man in dem aktuellen Faden zu den Planungen für das Bonner Stadtbahnnetz lesen kann, ist noch nicht einmal der durchgehende 10'-Takt auf der 18 mittelfristig erforderlich.

Köln - Bonn braucht einen Ausbau des RE-Verkehrs und mehr Verlässlichkeit, keine verbesserte Zwischenortserschließung.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Linie21

Datum: 15.04.18 18:16

Strizie schrieb:
Zitat:
Dagegen wäre eine Linie 5 nach Brühl-Mitte etwas komplett anderes. Man käme von Brühl aus direkt zum Chlodwigplatz z.B. wofür man heute mindestens ein mal Umsteigen muss. Hier würde man also auch massiv neue Fahrgastpotentiale erschließen denn ein Busverkehr gibt es ja heute praktisch nicht.
Man kann nicht überall umsteigefreie Verbindungen schaffen. Dass ausgerechnet diese Relation "massiv neue Fahrgastpotentiale" erschließt, bezweifle ich.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 15.04.18 21:14

Hauptmann Mumm schrieb:
cinéma schrieb:
Mittlerweile geht man nicht mehr davon aus, dass die Stadtbahn auf der Vorgebirgsbahn alleine ausreichen wird.
Wer ist man?

Wie man in dem aktuellen Faden zu den Planungen für das Bonner Stadtbahnnetz lesen kann, ist noch nicht einmal der durchgehende 10'-Takt auf der 18 mittelfristig erforderlich.

Köln - Bonn braucht einen Ausbau des RE-Verkehrs und mehr Verlässlichkeit, keine verbesserte Zwischenortserschließung.
Das scheint der NVR leider anders zu sehen aber das sich der Besteller an den wünschen der Politiker orientiert und nicht an das seiner täglichen Kundschaft ist ja schon lange bekannt.

Gutes Beispiel dafür ist die HVZ-RB 48 in beiden Richtungen. Wer fährt denn morgens schon mit der HVZ-RB 48 von Bonn Hbf nach Köln Hbf. Fast niemand und von Roisdorf, Sechtem, Brühl oder Hürth-Kalscheuren sieht das nicht anders aus. Fast jeder nutzt da lieber die nachfolgende RB 26 (ich auch). Der Fahrzeitunterschied von fast 10 Minuten von Brühl bis Köln Hbf ist mir einfach zu hoch und andere denken da sicherlich genau so.

In der Gegenrichtung nachmittags von Köln Hbf nach Bonn Hbf fällt das oft nicht so massiv auf, da die RB 48 aus Wuppertal gerne mal Verspätung hat und dann steht man in Brühl eben nicht 12-13 Minuten rum. Ich nutze öfters die HVZ-RB 48 um 16.07 Uhr von Köln Hbf bis Brühl und diese ist meist total leer, wenn planmäßig gefahren wird.

Ändern könnte man diese lange Fahrzeit nur, wenn man auf Halte verzichtet. Von Bonn Hbf morgens/nachmittags würde es schon reichen, wenn man die Überholung der HVZ-RB 48 durch den Fernverkehr nach Sechtem verschiebt und dann auf den Halt Hürth-Kalscheuren verzichtet.

Von Köln Hbf aus gesehen müsste die HVZ-RB 48 möglichst vor dem nachfolgenden Fernverkehr in Bonn Hbf ankommen, denn passiert der Fernverkehr Richtung Bonn Hürth-Kalscheuren werden dort direkt dahinter gerne 1-2 Güterzüge eingefädelt weshalb die HVZ-RB 48 in Brühl auch so lange steht.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die HVZ-RB 48 würde in beide Richtungen um mindestens 10 Minuten beschleunigt von Bonn Hbf bis Köln Hbf und wäre somit eine echte Alternative.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 16.04.18 05:48

Hauptmann Mumm schrieb:
Wer ist man?

Man ist der NVR.


Hauptmann Mumm schrieb:
Wie man in dem aktuellen Faden zu den Planungen für das Bonner Stadtbahnnetz lesen kann, ist noch nicht einmal der durchgehende 10'-Takt auf der 18 mittelfristig erforderlich.

Natürlich ist der nicht erforderlich. Bei der Entlastungswirkung geht es um Köln–Hürth–Brühl. Darüberhinaus würden Stadtbahn und S-Bahn unterschiedliche Siedlungsgebiete erschließen.


Hauptmann Mumm schrieb:
Köln - Bonn braucht einen Ausbau des RE-Verkehrs und mehr Verlässlichkeit, keine verbesserte Zwischenortserschließung.
Der Großraum Rhein-Sieg wächst, auch die Orte an der besagten DB-Strecke, von daher ist Deine Aussage Unfug.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 16.04.18 06:21

cinéma schrieb:
Hauptmann Mumm schrieb:
Wer ist man?
Man ist der NVR.


Hauptmann Mumm schrieb:
Wie man in dem aktuellen Faden zu den Planungen für das Bonner Stadtbahnnetz lesen kann, ist noch nicht einmal der durchgehende 10'-Takt auf der 18 mittelfristig erforderlich.
Natürlich ist der nicht erforderlich. Bei der Entlastungswirkung geht es um Köln–Hürth–Brühl. Darüberhinaus würden Stadtbahn und S-Bahn unterschiedliche Siedlungsgebiete erschließen.


Hauptmann Mumm schrieb:
Köln - Bonn braucht einen Ausbau des RE-Verkehrs und mehr Verlässlichkeit, keine verbesserte Zwischenortserschließung.
Der Großraum Rhein-Sieg wächst, auch die Orte an der besagten DB-Strecke, von daher ist Deine Aussage Unfug.
Also was Hürth angeht so erschließt die S-Bahn mit Kalscheuren unbedeutende Randgebiete und der Schlenker über Fischenich mit Stationsneubau dürfte nicht billig werden insbesondere, wenn die Linie 18 direkt gegenüber halten sollte. Da müsste man nämlich noch ein bahnsteigloses Gleis für den HGK-Güterverkehr verlegen.

Für Brühl bedeutet der Schlenker via. Fischenich einen zeitraubenden Umweg. Man würde nach Köln Hbf dann locker 25 Minuten benötigen. An der HVZ-RB 48 kann man sehr gut erkennen wie viele Fahrgäste eine Verbindung nutzen die so lange nach Köln Hbf benötigt. Und selbst Klettenberg, Weißhausstr. und Aachener Str. werden nicht so viel neues Fahrgastpotential erschließen um damit S-Bahnen im 20 Minuten-Takt zu füllen. Wer dann nach Köln-West möchte wäre richtig angeschissen, denn es ist davon auszugehen, dass der RE dort nicht halten wird.

Ansonsten ist die Linie 18 was die Siedlungsgebiete angeht viel näher am Zentrum bzw. an den Siedlungsgebieten. Bis auf Brühl gibt es derzeit keine Neubaugebiete in der Nähe vom Bahnhof.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 16.04.18 17:55

cinéma schrieb:
Da Köln aber von solch einer Verlängerung nicht viel hätte, würde man solch ein Vorhaben sicherlich nicht ohne Beteiligung des Rhein-Erft-Kreises umsetzen, und das kann man getrost vergessen, dort bekommt man ja noch nicht einmal die kurze Strecke der 19 nach Hürth-Mitte hin.
Der Rhein-Erft-Kreis ist nicht ÖPNV-Aufgabenträger für die Stadtbahn. Es sind die Städte Brühl, Hürth und Wesseling.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.18 19:25.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 16.04.18 17:57

cinéma schrieb:
Wir reden hier nicht von Bahnübergängen, sondern von einem besonderen Bahnkörper, die Bahn nimmt also am Straßenverkehr teil.
Auf dem besonderen Bahnkörper nicht.

SCNR.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Christoph L

Datum: 16.04.18 18:03

Hauptmann Mumm schrieb:
cinéma schrieb:
Wir reden hier nicht von Bahnübergängen, sondern von einem besonderen Bahnkörper, die Bahn nimmt also am Straßenverkehr teil.
Auf dem besonderen Bahnkörper nicht.
An den Überfahrten und Überwegen aber schon bei dieser Betriebsform.

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