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Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.04.18 13:13

Paulsternstraße schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
Paulsternstraße schrieb:
Oder auch Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit!
Die ist auf eigenem Bahnkörper oberirdisch genauso gegeben! Nur weil die Bahn nicht im Keller verkehrt ist sie nicht automatisch unzuverlässigen und langsamer.

Aber die User Cinema und Paulsternstraße haben ja offenbar zu viel Geld.
Sie wird immer noch in Berührung mit dem MIV kommen, und auch keine 70-80 fahren können. Nicht zu vergessen die absolut unästhetischen Hochbahnsteige.
Mir geht es vor allem darum, dass hier, wie auf der Luxemburger, ein Hemmschuh zwischen Tunnel und unabhängiger Strecke entsteht: Ein besonderer Bahnkörper mit bedingtem Vorrang und diversen Unfallschwerpunkten. Das wird auch auf der Bonner der Abschnitt sein, auf dem die Bahnen ausgebremst werden werden. Hinzu kommt im Bedarfsfall, bei weiterem Einwohnerwachstum, die 75 m-Problematik, der man sich wegen dieser Lücke auch hier wieder aussetzt. Das ist alles keine Verkehrspolitik aus einem Guss!
Man hätte über einen längeren Tunnel zumindest mal ernsthaft nachdenken können, schließlich war er ja ursprünglich angedacht, ist also nicht so, dass das eine fixe Idee nur von mir wäre!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.18 13:14.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.04.18 13:18

Strizie schrieb:
Gernot schrieb:
Ich glaube nicht, dass die Relation Meschenich - Brühl so nachfragestark ist, dass man dort ca. 2,5 km Stadtbahnstrecke bauen sollte. Den größten Teil davon durch Ackerland. Auch nicht wenn man Rondorf, Marienburg etc. noch mit einbezieht. Und Brühl ist mit 18 und Regionalverkehr gut an das Kölner Zentrum angebunden

btw: Es heißt übrigens immer noch Meschenich. Seit wann wird in Köln ein ch hochdeutsch ausgesprochen? Also schreibt man das Dorf lieber gleich so, wie man es ausspricht.
Hier geht es eher um eine Entlastung der Linie 18. Der in 10-20 Jahren vielleicht mal kommende 5 Minuten-Takt bis Hürth dürfte auch keinerlei Entlastung bringen, wenn das Bevölkerungswachstum weiter so veranschreitet wie derzeit.
Eine Entlastung für die Stadtbahn 18 werden die S-Bahn 15 und 17 werden.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.04.18 18:04

cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Gernot schrieb:
Ich glaube nicht, dass die Relation Meschenich - Brühl so nachfragestark ist, dass man dort ca. 2,5 km Stadtbahnstrecke bauen sollte. Den größten Teil davon durch Ackerland. Auch nicht wenn man Rondorf, Marienburg etc. noch mit einbezieht. Und Brühl ist mit 18 und Regionalverkehr gut an das Kölner Zentrum angebunden

btw: Es heißt übrigens immer noch Meschenich. Seit wann wird in Köln ein ch hochdeutsch ausgesprochen? Also schreibt man das Dorf lieber gleich so, wie man es ausspricht.
Hier geht es eher um eine Entlastung der Linie 18. Der in 10-20 Jahren vielleicht mal kommende 5 Minuten-Takt bis Hürth dürfte auch keinerlei Entlastung bringen, wenn das Bevölkerungswachstum weiter so veranschreitet wie derzeit.
Eine Entlastung für die Stadtbahn 18 werden die S-Bahn 15 und 17 werden.
Träum mal schön weiter...

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 12.04.18 19:13

cinéma schrieb
Nur, wenn der Bahnkörper kreuzungsfrei mit dem anderen Verkehr ist, wie bspw. auf der Riehler Straße, andernfalls ist Deine Aussage schlichtweg falsch.
Das heißt nicht, dass man überall kreuzungsfrei bauen muss, aber bevor man solche Aussagen tätigt, wie Du, sollte man diese schon auf Substanz überprüfen!
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.

Und wie ich in einem anderen Threads schon geschrieben habe, ist die Gestaltung von Bahnsteigen auch eine städtebauliche Designfrage, die anderswo in Europa prima gelöst wird. Vielleicht solltet ihr euch Mal ein paar Betriebe mehr in Europa anschauen, die architektonisch super Hingucker als Haltestellen entwerfen.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Gernot

Datum: 12.04.18 20:59

Samba Tw 303 schrieb:

Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.

Sind sie ja auch. Meines Wissens darf in Deutschland die maximale Geschwindigkeit auf Strecken mit Bahnübergängen bei 160 km/h liegen. Bei den Ausbaustrecken mit höherer zulässiger Geschwindigkeit wurden alle Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt. Jedoch ist die Geschwindigkeit bei der hier diskutierten Strecke nicht das Problem. Bei vier Haltestellen auf 2 km Strecke ist sowieso kein beeindruckendes Tempo zu erwarten. Hätte man die Strecke unterirdisch konzipiert, wäre vermutlich mindestens eine der Haltestellen verschwunden, also eine höhere Geschwindigkeit zu Lasten der Erschließungswirkung. Wie man´s macht, ist es verkehrt...

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Paulsternstraße

Datum: 12.04.18 21:42

Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb
Nur, wenn der Bahnkörper kreuzungsfrei mit dem anderen Verkehr ist, wie bspw. auf der Riehler Straße, andernfalls ist Deine Aussage schlichtweg falsch.
Das heißt nicht, dass man überall kreuzungsfrei bauen muss, aber bevor man solche Aussagen tätigt, wie Du, sollte man diese schon auf Substanz überprüfen!
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.

Und wie ich in einem anderen Threads schon geschrieben habe, ist die Gestaltung von Bahnsteigen auch eine städtebauliche Designfrage, die anderswo in Europa prima gelöst wird. Vielleicht solltet ihr euch Mal ein paar Betriebe mehr in Europa anschauen, die architektonisch super Hingucker als Haltestellen entwerfen.
Wo in Europa gibt es denn Hochbahnsteige im Straßenraum, die städtebaulich gut integriert sind?
Von Systemen außerhalb von Deutschland die mit Hochbahnsteigen im Straßenraum arbeiten kenne ich persönlich (also auch von vor Ort) nur Manchester, da finde ich das aber nicht so gelungen.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.04.18 03:40

Strizie schrieb:
cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Gernot schrieb:
Ich glaube nicht, dass die Relation Meschenich - Brühl so nachfragestark ist, dass man dort ca. 2,5 km Stadtbahnstrecke bauen sollte. Den größten Teil davon durch Ackerland. Auch nicht wenn man Rondorf, Marienburg etc. noch mit einbezieht. Und Brühl ist mit 18 und Regionalverkehr gut an das Kölner Zentrum angebunden

btw: Es heißt übrigens immer noch Meschenich. Seit wann wird in Köln ein ch hochdeutsch ausgesprochen? Also schreibt man das Dorf lieber gleich so, wie man es ausspricht.
Hier geht es eher um eine Entlastung der Linie 18. Der in 10-20 Jahren vielleicht mal kommende 5 Minuten-Takt bis Hürth dürfte auch keinerlei Entlastung bringen, wenn das Bevölkerungswachstum weiter so veranschreitet wie derzeit.
Eine Entlastung für die Stadtbahn 18 werden die S-Bahn 15 und 17 werden.
Träum mal schön weiter...
Meinst Du im Ernst, dass eine 5 bis Brühl eher kommt? Sei nicht naiv!

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.04.18 03:45

Gernot schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.
Sind sie ja auch. Meines Wissens darf in Deutschland die maximale Geschwindigkeit auf Strecken mit Bahnübergängen bei 160 km/h liegen. Bei den Ausbaustrecken mit höherer zulässiger Geschwindigkeit wurden alle Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt. Jedoch ist die Geschwindigkeit bei der hier diskutierten Strecke nicht das Problem. Bei vier Haltestellen auf 2 km Strecke ist sowieso kein beeindruckendes Tempo zu erwarten. Hätte man die Strecke unterirdisch konzipiert, wäre vermutlich mindestens eine der Haltestellen verschwunden, also eine höhere Geschwindigkeit zu Lasten der Erschließungswirkung. Wie man´s macht, ist es verkehrt...
Die Haltestelle Cäsarstr. ist überflüssig wie ein Kropf.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.04.18 03:50

Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb
Nur, wenn der Bahnkörper kreuzungsfrei mit dem anderen Verkehr ist, wie bspw. auf der Riehler Straße, andernfalls ist Deine Aussage schlichtweg falsch.
Das heißt nicht, dass man überall kreuzungsfrei bauen muss, aber bevor man solche Aussagen tätigt, wie Du, sollte man diese schon auf Substanz überprüfen!
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt.

Nein, auch dann ist sie nicht richtig. Nicht in Sachen Geschwindigkeit und schon gar nicht in Sachen Zuverlässigkeit.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.04.18 03:57

Zitat:
Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.
Wir reden hier nicht von Bahnübergängen, sondern von einem besonderen Bahnkörper, die Bahn nimmt also am Straßenverkehr teil.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Gernot

Datum: 13.04.18 08:52

cinéma schrieb:
Die Haltestelle Cäsarstr. ist überflüssig wie ein Kropf.

Für den durchfahrenden Fahrgast vermutlich schon, für die Anwohner vermutlich nicht. Die beiden Haltestellen davor und danach, Marktstraße und Gürtel, stehen sowieso fest. Aber die sind fast 900 m von einander entfernt. Für die Erschließung eines relativ dicht bebauten Wohngebiets ist das doch etwas viel.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 13.04.18 12:25

cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Gernot schrieb:
Ich glaube nicht, dass die Relation Meschenich - Brühl so nachfragestark ist, dass man dort ca. 2,5 km Stadtbahnstrecke bauen sollte. Den größten Teil davon durch Ackerland. Auch nicht wenn man Rondorf, Marienburg etc. noch mit einbezieht. Und Brühl ist mit 18 und Regionalverkehr gut an das Kölner Zentrum angebunden

btw: Es heißt übrigens immer noch Meschenich. Seit wann wird in Köln ein ch hochdeutsch ausgesprochen? Also schreibt man das Dorf lieber gleich so, wie man es ausspricht.
Hier geht es eher um eine Entlastung der Linie 18. Der in 10-20 Jahren vielleicht mal kommende 5 Minuten-Takt bis Hürth dürfte auch keinerlei Entlastung bringen, wenn das Bevölkerungswachstum weiter so veranschreitet wie derzeit.
Eine Entlastung für die Stadtbahn 18 werden die S-Bahn 15 und 17 werden.
Träum mal schön weiter...
Meinst Du im Ernst, dass eine 5 bis Brühl eher kommt? Sei nicht naiv!
Leichter zu realisieren ist das auf jedenfall, wenn das bis Köln-Meschenich Süd etwas wird.

Ich habe schon dutzende Male auf die Probleme mit den Anwohnern vom Inselweiher in Brühl hingewiesen was den Ausbau angeht. Die Anwohner sind traumatisiert vom Unglück damals (was ja auch erst ca. 15 Jahre her ist). Die Strecke liegt dazu noch auf einem Bahndamm oberhalb der Wohnhäuser.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 13.04.18 12:31

Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb
Nur, wenn der Bahnkörper kreuzungsfrei mit dem anderen Verkehr ist, wie bspw. auf der Riehler Straße, andernfalls ist Deine Aussage schlichtweg falsch.
Das heißt nicht, dass man überall kreuzungsfrei bauen muss, aber bevor man solche Aussagen tätigt, wie Du, sollte man diese schon auf Substanz überprüfen!
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.

Und wie ich in einem anderen Threads schon geschrieben habe, ist die Gestaltung von Bahnsteigen auch eine städtebauliche Designfrage, die anderswo in Europa prima gelöst wird. Vielleicht solltet ihr euch Mal ein paar Betriebe mehr in Europa anschauen, die architektonisch super Hingucker als Haltestellen entwerfen.
In Deutschland sieht das dann so aus wie die Straßenbahnhaltestelle in Berlin Hbf :-))).

Schön bauen können die Franzosen gut.

In Deutschland kann man das aber nicht sieht man auch an den tollen Betonmasten für die Oberleitungen.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.04.18 14:29

cinéma schrieb:
Gernot schrieb:
Hätte man die Strecke unterirdisch konzipiert, wäre vermutlich mindestens eine der Haltestellen verschwunden, also eine höhere Geschwindigkeit zu Lasten der Erschließungswirkung. Wie man´s macht, ist es verkehrt...
Die Haltestelle Cäsarstr. ist überflüssig wie ein Kropf.
Auf Höhe der Haltestelle Cäsarstr. liegt (entlang der parallelel Goltsteinstr.) das Ortszentrum von Bayenthal. Gespannt bin ich, ob man die dort durchfahrende Linie 106 wirklich einstellt. Was in diesem Raum entfallen kann und wird, ist die Bushaltestelle 'Mannsfeld' des 132ers.

Aufheben läßt sich auch eine der drei Bushaltestellen des 132ers südlich des Gürtels. Das ist m.W. in der Stadtbahnplanung ohnehin schon drin.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.04.18 18:14

Strizie schrieb:
Leichter zu realisieren ist das auf jedenfall, wenn das bis Köln-Meschenich Süd etwas wird.

Ich habe schon dutzende Male auf die Probleme mit den Anwohnern vom Inselweiher in Brühl hingewiesen was den Ausbau angeht. Die Anwohner sind traumatisiert vom Unglück damals (was ja auch erst ca. 15 Jahre her ist). Die Strecke liegt dazu noch auf einem Bahndamm oberhalb der Wohnhäuser.
Man hat bis jetzt überhaupt noch keine Idee, wie man durch Meschenich hindurch kommen will, bis jetzt endet die Planung am Aldi in Meschenich-Nord. Eine Durchquerung von Meschenich wird alles andere als einfach.

Die S-Bahn in Brühl soll eingleisig werden, das sollte passen.

Für traumatisierte Menschen ist ein Besuch beim Psychologen sinnvoll.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 13.04.18 19:16

Strizie schrieb:
Samba Tw 303 schrieb:
cinéma schrieb
Nur, wenn der Bahnkörper kreuzungsfrei mit dem anderen Verkehr ist, wie bspw. auf der Riehler Straße, andernfalls ist Deine Aussage schlichtweg falsch.
Das heißt nicht, dass man überall kreuzungsfrei bauen muss, aber bevor man solche Aussagen tätigt, wie Du, sollte man diese schon auf Substanz überprüfen!
Meine Aussage ist insofern richtig solange die Stadtbahn an Kreuzungspunkten absoluten Vorrang genießt. Ansonsten müsste man auch Bahnübergänge bei der Eisenbahn als Geschwindigkeitshindernis sehen.

Und wie ich in einem anderen Threads schon geschrieben habe, ist die Gestaltung von Bahnsteigen auch eine städtebauliche Designfrage, die anderswo in Europa prima gelöst wird. Vielleicht solltet ihr euch Mal ein paar Betriebe mehr in Europa anschauen, die architektonisch super Hingucker als Haltestellen entwerfen.
In Deutschland sieht das dann so aus wie die Straßenbahnhaltestelle in Berlin Hbf :-))).

Schön bauen können die Franzosen gut.

In Deutschland kann man das aber nicht sieht man auch an den tollen Betonmasten für die Oberleitungen.
In Frankreich durchaus aber auch in Polen zeigen die sanierten Abschnitte, wie schön man z. B. Fahrleitungsmasten gestalten kann. Für SOLCHE Gestaltungen bräuchten wir in Deutschland eine Lobby.

Ohne verallgemeinern zu wollen, zeugt das deutsche Straßenbild im Hinblick auf Anblick von Fahrleitungsmasten, Straßenlaternen, Pflastersteine, Grünanlagen und Frauen dass im Vergleich zu unseren Nachbarländern das Styling leider nicht so schön sondern eher zweckmäßig betrachtet wird.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.18 19:18.

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Gernot

Datum: 13.04.18 19:46

Samba Tw 303 schrieb:
In Frankreich durchaus aber auch in Polen zeigen die sanierten Abschnitte, wie schön man z. B. Fahrleitungsmasten gestalten kann. Für SOLCHE Gestaltungen bräuchten wir in Deutschland eine Lobby.

Ohne verallgemeinern zu wollen, zeugt das deutsche Straßenbild im Hinblick auf Anblick von Fahrleitungsmasten, Straßenlaternen, Pflastersteine, Grünanlagen und Frauen dass im Vergleich zu unseren Nachbarländern das Styling leider nicht so schön sondern eher zweckmäßig betrachtet wird.

Abgesehen davon, dass ein Tail dieses Postings eigentlich 5 € für die Chauvikasse bedeutet, ist das halt so. Wir Deutschen haben einen Hang zur Zweckmäßigkeit in vielen Bereichen. Design wird oft als übertriebener Schnickschnack betrachtet und steht im Generalverdacht teurer und pflegeintensiver zu sein. Von daher ist es nur folgerichtig, wenn unsere Straßenbilder eher zweckmäßig als stylish sind. Und wenn nicht zweckmäßig, dann soll es schnuckelig aussehen, also so eine Mischung aus Rothenburgischer Fachwerkromantik und Disneyland.
Es gibt aber auch Ausnahmen. Recht gut gelungen finde ich beispielsweise die Gestaltung auf der Amsterdamer Str..

Meschenich - NICHT Mechenich

geschrieben von: HLeo

Datum: 13.04.18 22:31

Der Kölner Stadtteil heißt Meschenich - NICHT Mechenich. Ja, ich weiß, dass die kölschen Ausspracheregeln etwas anderes suggerieren.

Und das ganze bitte nicht mit Mechernich - der Ort kurz vor der Eifel - verwechseln.

Ach ja: ;-)

Re: (K) Stadtbahnplanung nach Rondorf/Mechenich

geschrieben von: Strizie

Datum: 14.04.18 01:04

cinéma schrieb:
Strizie schrieb:
Leichter zu realisieren ist das auf jedenfall, wenn das bis Köln-Meschenich Süd etwas wird.

Ich habe schon dutzende Male auf die Probleme mit den Anwohnern vom Inselweiher in Brühl hingewiesen was den Ausbau angeht. Die Anwohner sind traumatisiert vom Unglück damals (was ja auch erst ca. 15 Jahre her ist). Die Strecke liegt dazu noch auf einem Bahndamm oberhalb der Wohnhäuser.
Man hat bis jetzt überhaupt noch keine Idee, wie man durch Meschenich hindurch kommen will, bis jetzt endet die Planung am Aldi in Meschenich-Nord. Eine Durchquerung von Meschenich wird alles andere als einfach.

Die S-Bahn in Brühl soll eingleisig werden, das sollte passen.

Für traumatisierte Menschen ist ein Besuch beim Psychologen sinnvoll.
In Meschenich geht das nur, wenn die A 553 um Meschenich herum geführt wird und als Umgehungsstraße fungiert. Dann könnte ich mir eine Stadtbahn über die derzeitige Hauptstraße vorstellen. Vorher natürlich nicht.

Dann gehe mal zu den dortigen Bewohnern und sag denen das ins Gesicht.

Davon abgesehen sind die Bewohner auch nicht das einzige Problem. Bei 3 Gleisen muss auch der Brühler Schlosspark weichen und die Falkenluster Allee wird noch mehr durchschnitten.

Auch stände das Überholgleis 4 dem RE-Verkehr nicht mehr zur Verfügung, da dort dann die S-Bahn halten müsste. Ein Wiederaufbau von Gleis 3 ist absolut ausgeschlossen.

Ich denke weder ich noch Du werden eine linksrheinische S-Bahn in diesem Leben noch erleben.

Re: Meschenich - NICHT Mechenich

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 14.04.18 10:52

HLeo schrieb:
Der Kölner Stadtteil heißt Meschenich - NICHT Mechenich. Ja, ich weiß, dass die kölschen Ausspracheregeln etwas anderes suggerieren.

Und das ganze bitte nicht mit Mechernich - der Ort kurz vor der Eifel - verwechseln.

Ach ja: ;-)
Meschenisch ;-)

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