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[W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Cityrunner

Datum: 16.03.18 20:29

Es ist der Hammer. Wieder und immer wieder ist es das Thema in der Stadt: Die Straßenbahn. Da hat man in Wuppertal ne Hängebahn und trotzdem gibt es immer wieder die Bestrebung zur Straßenbahn zurück zukehren. Nun gibt es eine Online-Petition, mit dem Ziel das sich die Stadt und der OB Mucke mit dem Thema noch einmal befassen soll. [www.wuppertaler-rundschau.de]

Da ich selbst über Jahre in der Stadt gelebt habe, ist mein persönlichen Befinden: Wuppertal braucht ne Alternative zur Schwebebahn. So oft wie die Bahn in den letzten Monaten ihre Ausfälle hatte, braucht man in Wuppertal ein weiteres Verkehrsmittel. Denn ohne die Schwebebahn ist Wuppertal aufgeschmissen. Das wäre so als gäb es in Hamburg keine U-Bahn oder in Düsseldorf keine Stadtbahn.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: MSS

Datum: 16.03.18 20:38

Toller initiative :-)

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
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Re: Ich dachte, die Seilbahn löst all unsere Probleme...

geschrieben von: GT6GÜ

Datum: 16.03.18 21:54

Bitte nicht falsch verstehen - ich selbst fände die Rückkehr der Straßenbahn in Wuppertal großartig und irgendwo muss bestimmt auch ein Anfang her kommen damit etwas passiert.

Aber ich halte es zum derzeitigen Zeitpunkt nicht für sonderlich realistisch, das das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird. Das es auf die politische Tagesordnung rückt ist das eine, aber eine Entscheidung zur Wiedereinführung ist etwas ganz anderes. Dem stehen Genehmigungen, bauliche Fragen und nicht zu letzt die Frage der Finanzierbarkeit entgegen. Wuppertal die chronisch klamme Stadt - wie soll man eine neue Straßenbahn als Schwebebahnunterstützung und -entlastung gestemmt bekommen (oder wie man hier gerne sagt "wuppen")?

Von daher ist jegliche Diskussion hierüber bis auf weiteres sehr hypothetisch.
Ich sehe in Wuppertal keine Zukunft für eine Straßenbahn.

Auf den Nord-Süd-Relationen, wo eine Bahn grundsätzlich sinnvoll wäre (z.B. auf der geforderten Strecke HBF-Raukamp Schleife), gibt es so gut wie keinen Platz für einen eigenen Bahnkörper. Der wäre aber nötig, um an den Staus vorbeizufahren, wie in der Petition gefordert.

Im Tal dagegen, wo die eigenen Bahnkörper der "alten" Straßenbahn teilweise sogar noch existieren, würde die Bahn parallel zur Schwebebahn und zur S-Bahn fahren.

Ich frage mich eher, warum man in Wuppertal nicht wie in Solingen auf den O-Bus setzt. Berge gibt es da ebenfalls satt - und zusätzlich reichlich Smog im Tal. Da würde ein wenig mehr E-Mobilität sicher nicht schaden.
mannibreuckmann schrieb:
Ich frage mich eher, warum man in Wuppertal nicht wie in Solingen auf den O-Bus setzt. Berge gibt es da ebenfalls satt - und zusätzlich reichlich Smog im Tal. Da würde ein wenig mehr E-Mobilität sicher nicht schaden.
Ganz einfach: Weil es für neue Obus-Betriebe - m.A.n. völlig zu Recht - keine GVFG-Fördermittel gibt und die E-Bus-Förderung bislang Obusse nicht miteinschließt.
Bernhard Martin schrieb:
mannibreuckmann schrieb:
Ich frage mich eher, warum man in Wuppertal nicht wie in Solingen auf den O-Bus setzt. Berge gibt es da ebenfalls satt - und zusätzlich reichlich Smog im Tal. Da würde ein wenig mehr E-Mobilität sicher nicht schaden.
Ganz einfach: Weil es für neue Obus-Betriebe - m.A.n. völlig zu Recht - keine GVFG-Fördermittel gibt und die E-Bus-Förderung bislang Obusse nicht miteinschließt.
In Solingen ist ja ein Obus-Betrieb vorhanden. Außerdem halte ich es für unlogisch, mehr oder weniger ausgereifte E-Busse zu fördern, den funktionsfähigen Obus aber von der Förderung auszuschließen.

Immerhin wird das Land Brandenburg die (noch nicht anstehende) Anschaffung neuer Obusse für den "gleislosen Betrieb" in Eberswalde wohl fördern.

Die Petition für eine Straßenbahn in Wuppertal habe ich selbstverständlich unterzeichnet. Eines sollte man sich bei derlei Unterschriftenaktionen immer wieder klarmachen: Bei 500 Unterschriften wird das Anliegen wahrscheinlich nicht ernstgenommen, bei tausenden Unterschriften sicherlich registriert - bei zum Beispiel 20.000 Unterschriften wäre die Straßenbahn wahrscheinlich Thema im Stadtrat.

In Berlin gibt es inzwischen Mehrheiten für den Ausbau der Straßenbahn. Ich sehe keinen Grund, weshalb eine "Straßenbahnmehrheit" nicht auch in Wuppertal möglich sein sollte.

Hier noch einmal der Link zur Petition: [www.change.org]

Allseits eine gute Nacht wünscht Euch
Marienfelde
Marienfelde schrieb:
In Solingen ist ja ein Obus-Betrieb vorhanden.
Das stimmt schon. Aber wenn man in Wuppertal Buslinien elektrifizieren wollte, bräuchte man dafür sicherlich einen eigenen Betriebshof. Denn die Obusse jeden Morgen aus Solingen aus- und abends wieder nach Solingen einrücken zu lassen, wäre aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht besonders sinnvoll. Und da wäre es dann sicherlich schon wieder sehr viel schwieriger, Fördermittel einzuwerben als bei Streckenverlängerungen des Solinger Netzes.

Zitat:
Außerdem halte ich es für unlogisch, mehr oder weniger ausgereifte E-Busse zu fördern, den funktionsfähigen Obus aber von der Förderung auszuschließen.
Natürlich ist es auf den ersten Blick unlogisch. Aber das ist eben eine politische Entscheidung, mit der Technologie- (oder richtiger Industrie-)förderung betrieben wird und die als ÖPNV-Förderung kaschiert wird.

Wenn man E-Busse als Selbstzweck gut findet - und so verstehe ich die Argumentation von "mannibreuckmann" - , dann wäre es sicherlich überlegenswert, Obusse aus dem E-Mobilitätstopf zu fördern. (Allerdings sollte man sich m.A.n. keinen Illusionen hingeben: Mit Obussen leistet man genau so wenig wie mit anderen E-Bussen einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Feinstaub oder zum Klimaschutz.)

Etwas ganz Anderes ist der De-facto-Ausschluss von Obussen von der GVFG-Förderung: Diese richtet sich u.a. nach der Steigerung der Fahrgastzahlen und einer Beschleunigung des ÖPNV. Und bei beiden Kriterien schneiden Obusse nun einmal nicht besser ab als sonstige Busse.
Die Seilbahn entlastet nicht den Schwebebahn, weil der ja nicht parallel zur Schwebebahn fahren wird.
Den eher unbewohnten Teil von Wuppertal reichen ein bis zwei Buslinien.
Wenn die Schwebebahn entlastet werden sollte, sollten die Straßenbahnen parallel zur Schwebebahn fahren, heißt: Oberbarmen bis Vohwinkel. Während der Straßenbahnbau von Oberbarmen bis Zoo einfach ist, ist der Bau zwischen Zoo und Vohwinkel schwieriger oder wirtschaftlich uneffektiv, da dort ständig Auto-Staus sind(auf der Kaiserstraße) und die Bahn dahinter stecken würde, wenn man keinen eigenen Gleiskörper baut. . Wenn die Straßenbahn einen eigenen Gleiskörper besitzen soll muss man die bereits schmale Straße verbreitern und dementsprechend würden eine Reihe von Parkplätzen oder der Fußweg entfallen, der eh schon sehr schmal ist. Ansonsten müsste man die Häuser verschieben.
Da die letzten beiden Varianten unrealistich sind und auch der Entfall von den Reihe von Parkplätzen nicht so gut wäre, sollte die Straßenbahn evtl. vom Zoo weiter gerade ausfahren.

Straßenbahn-Begeisterter aus Krefeld! Favorit: Düwag M8C ;)
Meine eigene, ausführliche Website zum Nahverkehr in Krefeld: [strassenbahn-bus.de]
Meine Bahn und Busvideos: [www.youtube.com]
Meine DSO-Fotobeiträge:
[www.drehscheibe-online.de]
mannibreuckmann schrieb:
Ich sehe in Wuppertal keine Zukunft für eine Straßenbahn.

Auf den Nord-Süd-Relationen, wo eine Bahn grundsätzlich sinnvoll wäre (z.B. auf der geforderten Strecke HBF-Raukamp Schleife), gibt es so gut wie keinen Platz für einen eigenen Bahnkörper. Der wäre aber nötig, um an den Staus vorbeizufahren, wie in der Petition gefordert.

Im Tal dagegen, wo die eigenen Bahnkörper der "alten" Straßenbahn teilweise sogar noch existieren, würde die Bahn parallel zur Schwebebahn und zur S-Bahn fahren.

Ich frage mich eher, warum man in Wuppertal nicht wie in Solingen auf den O-Bus setzt. Berge gibt es da ebenfalls satt - und zusätzlich reichlich Smog im Tal. Da würde ein wenig mehr E-Mobilität sicher nicht schaden.

-----------

Ein O-Busnetz wie in Solingen halte ich für Wuppertal nicht schlecht, wird es aber nicht geben. Denn dazu fehlt es der Wille. Deutschland ist ein Land in dem es der O-Bus bisher immer schwer hatte. Solingen ist die einzigste Großstadt in Deutschland wo noch O-Busse fahren. Eine Straßenbahn ist da viel effektiver. Bekommt mehr Menschen weg und ist beliebter. Für Wuppertal halte ich eine Straßenbahnnetz aus 3-4 Linien für sinnvoll. Die Straßenbahn sollte keine Konkurrenz zur Schwebebahn werden. Cronenberg, Ronsdorf, aber auch Uellendahl wie Katernberg könnten von so einer Straßenbahn in Wuppertal profitieren. Gerade Cronenberg, da kein Bahnanschluss mehr vorhanden ist.Problematisch könnte das noch werden, wenn die Seilbahn zur Uni hochfährt.

ich bin erstmal gespannt wie viele bei dieser Petition unterschreiben.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:17:08:22:07.

Re: Ich dachte, die Seilbahn löst all unsere Probleme...

geschrieben von: MSS

Datum: 17.03.18 10:38

Ein durchgehende parallelverbindung zweier teuere verkehrslösungen macht nicht Sinn. Beide lösungen leidet darunter.
Der gegenseitige unterstützung zweier verbindungen mit unterschiedlicher linienführung mit einige gemeinsame haltepunkte sind aber sinnvoll.

Soll der Straßenbahn in Wuppertal ein chance haben muss sie unbedingt ein eigener linienführung mit einige anbindungen an der Schwebebahn haben.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
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Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Barmer Bergbahn

Datum: 17.03.18 12:05

Na ja, bei dieser Petition scheint es sich eher um eine ziemlich private Initiative zu handeln. Eine erkennbare Bewegung für eine Straßenbahn gibt es in der Stadt nicht. Es steht dort seitens einer wachsenden Anzahl von Fahrradaktivisten der weitere Umbau ehemaliger Eisenbahntrassen zu Radwegen auf der Agenda, dies im übrigen auch von der Politik unterstützt, was für die Lebensqualität in der Stadt auch in der Tat Verbesserungen gebracht hat. Politische Aktivitäten für mehr schienengebundenen ÖPNV sind in Wuppertal nicht vorhanden.

Sinnvolle Strecke wäre vor allem die Nord-Süd-Achse Dönberg - Raukamp - Elberfeld Zentrum / Hbf - Südstadt - Uni - Hahnerberg - Cronenberg (die 5er Buslinien 25/35...). Wie man auf dieser Relation aber einen unabhängigen Bahnkörper schaffen könnte, ist mir ein Rätsel. Da müssten schon ganze Straßenzüge für Autoverkehr gesperrt und zur Bahntrasse umgewidmet werden....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:17:12:07:01.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 17.03.18 13:25

Tja, wie ich in einem anderen Threads schon geschrieben habe, wäre es sinnvoll die S9 auf Zweisystemstadtbahn umzustellen, im Bereich Steinbeck würde eine Ausfädelung gebaut und die Elberfelder City im Kreis Wall/Morianstr/Hbf umschlossen. Gleichzeitig würde eine Stichstrecke zur Uni gebaut werden. Verlängerungen nach Cronenberg und Dörnberg könnten später erfolgen. Für die Anfangszeit erspart man sich so einen Betriebshof da die Wagen in der Anfangszeit im EBO Bereich gewartet werden können. Zudem nimmt man Kritikern so am Anfang viele Argumente, in Aachen ist die Campusbahn auch daran gescheitert dass man von einer Straßenbahn auf dem Unicampus auf einen Schlag die Ganze Stadt erschließen wollte. Deswegen ist step by step dabei ratsamer.

Am anderen künftigen Ende in Recklinghausen könnte die S9 so wiederum mit einer Verlängerung der U35 verknüpft werden
Fakt ist, dass dafür am Anfang ca 3 km Straßenbahnstrecke neu gebaut werden müssten in Wuppertal (Vestischer Bereich Mal außen vor), eine Gleisverbindung in Steinbeck und Zweisystemstadtbahn angeschafft werden müssten. Da gibt es wesentlich teureren Projekte in der Planung.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Marienfelde

Datum: 17.03.18 13:35

Barmer Bergbahn schrieb:
Na ja, bei dieser Petition scheint es sich eher um eine ziemlich private Initiative zu handeln. Eine erkennbare Bewegung für eine Straßenbahn gibt es in der Stadt nicht. Es steht dort seitens einer wachsenden Anzahl von Fahrradaktivisten der weitere Umbau ehemaliger Eisenbahntrassen zu Radwegen auf der Agenda, dies im übrigen auch von der Politik unterstützt, was für die Lebensqualität in der Stadt auch in der Tat Verbesserungen gebracht hat. Politische Aktivitäten für mehr schienengebundenen ÖPNV sind in Wuppertal nicht vorhanden.
(...)
0. Wuppertal hat etwa 350.000 Einwohner. 13 Kilometer Schwebebahn sind schon toll - aber bei einer Stadt dieser Größe (sogar noch mehr Einwohner als die größte vom städtischen Schienenverkehr "befreite" (west-) deutsche Stadt Münster) könnte es schon etwas mehr Schienenverkehr geben.

1. Der Petent ist offenbar in einem Wuppertaler Ortsverein der SPD aktiv.

2. Eine erkennbare Bewegung für eine Straßenbahn gibt es nicht - also sollte man für so eine Bewegung sorgen. Die Verbreitung der Petition kann ein Mittel dazu sein. Das Anliegen (Wiederaufnahme des Trambetriebs) ist potentiell mehrheitsfähig.

Zwei oder drei Personen, die die "richtigen" Verbündeten für dieses Anliegen suchen und finden, sollten in der Lage sein, durch eine jedenfalls vierstellige Unterstützerzahl für die "Petition" (Bittschrift, Gesuch, Eingabe) den Boden für eine kleine "Pro-Tram-Bewegung" zu bereiten.

3. „Wenn man die Führer beeinflussen kann, entweder mit oder ohne deren bewusste Zusammenarbeit, beeinflusst man automatisch deren Gruppe“, steht auf der Wikipedia-Seite über den "PR-Mann" Edward Bernays.

Die im Wuppertaler Stadtrat vertretenen Parteien haben sicherlich so etwas wie verkehrspolitische Arbeitskreise. Hier sollte man über die Petition informieren.

4. Ein Teil der heutigen Jusos in der SPD wird in zehn Jahren die (verkehspolitische) Linie der Wuppertaler SPD voraussichtlich mitbestimmen. Gelingt es, die heutigen Jusos für die Straßenbahn zu gewinnen, dann ist die Saat für die Zukunft gelegt.

5. Andreas Andreß (der Petent) hat den größten Fehler - nämlich den, sich nicht für das eigene Anliegen einzusetzen - vermieden. Wäre ich in Wuppertal, wüßte ich, was zu tun ist: Ich würde ihm, so gut es geht, helfen.

Noch ein schönes Wochenende wünscht Euch
Marienfelde

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Barmer Bergbahn

Datum: 17.03.18 14:48

Warum sollte die S9 von einer Vollbahn S-Bahn zu einer Stadtbahn gemacht werden? Die einzeln fahrenden ET 422 sind in der HVZ voll, Doppeltraktion wäre angebracht. Eine Stadtbahn wird der Verkehrsaufgabe auf der Strecke Wuppertal - Essen nicht gerecht. Mit dem Elberfelder Bahnhof ist die S-Bahn unmittelbar an die Innenstadt angeschlossen, die Fußgängerzone wurde ja gerade erst neu oberirdisch an den Bahnhof angebunden.

Wenn schon Straßenbahn, dann muss diese eine eigenständige Berechtigung haben, wie auf der oben beschriebenen Strecke. Zur dauerhaften Reduzierung des Autoverkehrs in der Stadt halte ich auch schienengebundene Verkehrsmittel für erforderlich. Das sind in Wuppertal zur Zeit jedoch extrem dicke Bretter und meine Schilderung oben gibt die aktuelle Situation in der Politik wider. Nicht mehr und nicht weniger.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:17:14:55:57.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Samba Tw 303

Datum: 17.03.18 17:31

Was ist eigentlich aus dem Projekt bzw der Initiative geworden die Barmer Bergbahn in moderner Form wieder auferstehen zu lassen?

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Bebbi

Datum: 17.03.18 18:34

Ich tippe mal darauf, dass da jemand genau die Strecke nutzt und genervt ist- Ein so kurzer Inselbetrieb (4,6 km laut Google) ist sicherlich teuer und macht auch betrieblich doch kaum Sinn. Da fehlen weitergehende Überlegungen zu einem sinnvollen Netz, dass die Schwebebahn nicht kanibalisiert.

Grüße

Bebbi

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Brockenhexe

Datum: 17.03.18 21:43

Wuppertal, Hagen, Kiel, Hambug u.s.w. Pläne zur Wiedereinführung der Strab begrüßen die meisten von uns seit Jahrzehnten. Wenn es uns wahrscheinlicherweise nicht vorher dahinrafft, wird das in Jahrzehnten immer noch so sein.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 18.03.18 01:33

Als Wuppertaler sage ich mal folgendes, eine Strecke Elberfeld City zum Raukamp über die Uellendahler Str. Ist eigentlich so gut wie ausgeschlossen (funfact: unter großen Teilen der Uellendahler Str. liegen die alten Straßenbahnschienen noch, das sieht man immer wenn sie die Straße aufreißen). Auch eine Stadtbahnnutzung der S9 ist utopisch und wunschdenken.

Persönlich halte ich eine O-Bus Variante für Wuppertal am einfachsten durchzusetzen, da an vielen Stellen noch alte Straßenbahnmasten und sonstige Oberleitungsbefestigungen vorhanden sind.

Re: [W] Petition für Rückkehr der Straßenbahn

geschrieben von: Marienfelde

Datum: 18.03.18 07:00

Brockenhexe schrieb:
Wuppertal, Hagen, Kiel, Hambug u.s.w. Pläne zur Wiedereinführung der Strab begrüßen die meisten von uns seit Jahrzehnten. Wenn es uns wahrscheinlicherweise nicht vorher dahinrafft, wird das in Jahrzehnten immer noch so sein.
Schon möglich. Immerhin sieht es in Erlangen und Wiesbaden ganz gut aus.

Ansonsten finden sich auf meiner Liste der 31 (west-) deutschen Großstädte ohne städtisches Schienenverkehrsmittel zum Beispiel Leverkusen, Offenbach, Recklinghausen und Hildesheim - alles Städte mit einem Straßenbahn-/ Stadtbahnbetrieb "vor der Haustür".

In diesen Städten bedarf es "nur" des politischen Willens, um den Straßenbahnbetrieb in überschaubarer Zeit wiederaufzunehmen.

Hier sollte man vor jeder Kommunalwahl die Kandidatinnen und Kandidaten über ihre Meinung zur Wiederaufnahme des städtischen Schienenverkehrs in zeitgemäßer Form befragen,

meint Marienfelde.
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