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... also, uns allen war benannt, dass die 4 und die 13 aufgebohrt werden sollen (sic!) - 20 % mehr Beförderungsfälle pro Zug.

dso vor einem Jahr

Nunmehr fand im Straßenbahnmuseum zu Thielenbruch eine Veranstaltung statt, mit der die örtlichen Akteure ihre Planungen hier in der Großstadt in der noch größeren Stadt vorstellten

Vortrag am 27.02.2018

und da heißt es auf der Folie 31 Verlängerung 5200 oder Bestelländerung HF 6 zu HF 8

Folien davor zur Busrevolution im Rheinisch-Bergischen Kreis - 20 Minuten-Takt - gehört ins Busforum, zur S-Bahn - gehört auch nicht ins Straßenbahnforum.
Folien danach zur Verlängerung der Linie 4 nach Leverkusen-Schlebusch oder Odenthal und zur himmelsstürmenden 1 nach (Kürten-) Spitze

Dazu noch dieses

Machbarkeitsstudie Verlängerung der Streckenführung der Linie 1

Und wieder auf ein Kölner Thema zurückkommend, das im Straßenbahnmuseum - obwohl im Betrachtungsraum liegend - nicht angesprochen wurde

Die Wiederbeschienung der Deutz-Mülheimer Straße

Ne schöne Jroos vun dr Tirektion dr Müllemer Kleinbahn



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.18 09:18.
TBOAR (bt) schrieb:
... also, uns allen war benannt, dass die 4 und die 13 aufgebohrt werden sollen (sic!) - 20 % mehr Beförderungsfälle pro Zug.

dso vor einem Jahr

Nunmehr fand im Straßenbahnmuseum zu Thielenbruch eine Veranstaltung statt, mit der die örtlichen Akteure ihre Planungen hier in der Großstadt in der noch größeren Stadt vorstellten

Vortrag am 27.02.2018

und da heißt es auf der Folie 31 Verlängerung 5200 oder Bestelländerung HF 6 zu HF 8

Folien davor zur Busrevolution im Rheinisch-Bergischen Kreis - 20 Minuten-Takt - gehört ins Busforum, zur S-Bahn - gehört auch nicht ins Straßenbahnforum.
Folien danach zur Verlängerung der Linie 4 nach Leverkusen-Schlebusch oder Odenthal und zur himmelsstürmenden 1 nach (Kürten-) Spitze

Dazu noch dieses

Machbarkeitsstudie Verlängerung der Streckenführung der Linie 1

Und wieder auf ein Kölner Thema zurückkommend, das im Straßenbahnmuseum - obwohl im Betrachtungsraum liegend - nicht angesprochen wurde

Die Wiederbeschienung der Deutz-Mülheimer Straße

Ne schöne Jroos vun dr Tirektion dr Müllem Kleinbahn


Danke für die Infos, TBoar.
Das mit der S-Bahn brauchst Du nicht vor uns geheim zu halten, weil das hier ein Straßenbahnforum ist. Im Rahmen eines Berichts mit mehreren Infolinks in diesem Zusammenhang auch den einen oder anderen Link zu S-Bahn-Plänen dazu zu stellen ist schon legitim und erwünscht hier. Ist ja nicht so, als ob Du dann gleich ein ganzes S-Bahn-Thema eröffnet hättest.
Also, mich würd's schon interessieren
Karlsruhe als "Knapp-eine-Million-Einwohner-Stadt" hat den 8-achsigen Stadtbahnwagen schon benutzt, als in Köln nur "geklüngelt" wurde.
Auch in Dortmund (knapp eine Million Einwohner) gibt es 8-achsige Stadtbahnwagen.
Im ÖPNV wird zu lange lamentiert. Liegt wohl an zu hoher Bildung einzelner Mitarbeiter, unwissender Politiker und "zuviel" Mitbestimmung der großen Menge Menschen, denen man "zuviel" Mitsprache (auch in anderen Dingen) einräumt. [Bitte den Aufschrei sparen, tut nichts zur Sache]
Oepeenvau1971 schrieb:
Karlsruhe als "Knapp-eine-Million-Einwohner-Stadt" hat den 8-achsigen Stadtbahnwagen schon benutzt, als in Köln nur "geklüngelt" wurde.
Auch in Dortmund (knapp eine Million Einwohner) gibt es 8-achsige Stadtbahnwagen.
Im ÖPNV wird zu lange lamentiert. Liegt wohl an zu hoher Bildung einzelner Mitarbeiter, unwissender Politiker und "zuviel" Mitbestimmung der großen Menge Menschen, denen man "zuviel" Mitsprache (auch in anderen Dingen) einräumt. [Bitte den Aufschrei sparen, tut nichts zur Sache]


Hast du die Einwohnerzahl von Karlsruhe und Dortmund in besoffenem Zustand nachgesehen oder woran liegt die Verdoppelung? Egal, tut hier nichts zur Sache.
Das Problem in Köln ist nicht, dass ein achtachsiger Stadtbahnwagen technisch unmöglich wäre, sondern die auf das 30m-Raster ausgelegte Infrastruktur. Und das nicht nur bei den Bahnsteigen - die sowieso verlängert werden müssten - sondern auch bei Abstellgleisen, Betriebshöfen und Werkstatt.
Darum ein anderer Vorschlag: Die notwendige Verlängerung der Kölner Stadtbahnzüge nicht als Verlängerung einzelner Fahrzeuge, sondern mittels Wagen im 30m-Raster, die mit Übergängen verbunden werden - also ähnlich wie die 2500er in Hannover und die U5 in Frankfurt. Denkbar wäre nicht nur ein Wagen mit Übergang an einem Ende, sondern auch ein führerstandsloser Mittelwagen mit Übergängen an beiden Enden. Allerdings kein antriebsloser Beiwagen, sondern mit motorisierten Drehgestellen, weil es sonst Schwierigkeiten mit Beschleunigung und den Steigungen gibt. Dass man zu Rangierzwecken einen Notfahrstand (bzw. eine entsprechende Schnittstelle) einbauen müsste, versteht sich von selbst.
Diese Mittelwagen könnte man sowohl als Sechsachser (ca. 25 m Länge) als auch als Vierachser (13 m Länge ?) bauen. Wenn man für die Endwagen mit einem Führerstand eine Länge von 26 m annimmt - das kuppelbare Ende muss wegen der Übergänge kürzer sein als bei den derzeitigen Fahrzeugen - gäbe es vier mögliche Varianten für die Zugbildung, die je nach Strecke und Auslastung einsetzbar wären: Endwagen+Endwagen= ca. 52 m, Endwagen+kurzer Mittelwagen+Endwagen= ca. 65 m, Endwagen+langer Mittelwagen+Endwagen = ca. 77 m (also etwa BoStrab-Maximallänge), Endwagen + kurzer Mittelwagen + langer Mittelwagen + Endwagen = ca. 90 m, also volle U-Bahnsteigausnutzung. Und das alles bei der fahrgastfreundlichen und vom Stadtrat gewünschten Durchgängigkeit des ganzen Zuges.
Das erfordert natürlich ein anderes Konzept als bei den bisherigen Fahrzeugen, aber ich halte es für technisch durchaus machbar und den Kölner Verhältnissen angemessen. Auch ist die Frage der Beschaffung nicht das Problem, da in den kommenden 20 Jahren sowieso fast alle derzeit vorhandenen Fahrzeuge ersetzt werden müssen. Das einzig lästige ist, dass man Fahrzeuge für Mittel- und für Hochflur braucht, was die jeweiligen Bestellmengen verringert und somit die Kosten etwas in die Höhe treibt. Man sollte nur nicht wieder auf die blöde Sparidee kommen, als Hochflurfahrzeug einen aufgebockten Niederflurwagen zu nehmen, aber so viel Intelligenz traue ich den Ingenieuren der KVB zu.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.18 11:13.
Na ja - wenn die Nord-Süd-Stadtbahn komplett fertig ist, kann man mal das nächste Projekt anpacken ... .


Grüße vom ex-Wuppertaler

TW 239
Mir stellt sich beim Lesen von Tboars Link eher die Frage, warum man ausgerechnet einen 10,9m langen Mittelteil einbauen will und nicht zwei 9m lange.
Mit zwei 9m langen wäre man ziemlich genau auf 75m Länge insgesamt.

Oder 1x9m in jedem der beiden aneinandergekuppelten Triebwagen...


@ Gernot: Was Vernuft- und Intelligenzfragen angeht habe ich mittlerweile bei allem meine Zweifel, was die KVB angeht
Kölnbahner schrieb:
Mir stellt sich beim Lesen von Tboars Link eher die Frage, warum man ausgerechnet einen 10,9m langen Mittelteil einbauen will und nicht zwei 9m lange.
Mit zwei 9m langen wäre man ziemlich genau auf 75m Länge insgesamt.

Oder 1x9m in jedem der beiden aneinandergekuppelten Triebwagen...

Der übliche Drehgestellmittenabstand in Köln liegt bei 10,00 m, bzw. 10,50 m. 10,90 m wäre vermutlich die maximale Ausreizung des von der Gleisgeometrie her möglichen. Aber bei jeder Verlängerung - ob um 9 oder 11 m - tritt das Problem des 30m-Rasters auf.

Zitat:
@ Gernot: Was Vernuft- und Intelligenzfragen angeht habe ich mittlerweile bei allem meine Zweifel, was die KVB angeht
Ich hoffe, dass man da zwischen den Technikern und den Politikern differenzieren kann. Allerdings sitzen die Politiker nicht nur im Stadtrat und der Verwaltung sondern auch im Vorstand der KVB. Vorstandsvorsitzender wird man nicht wegen des Sachverstands, sondern der Parteizugehörigkeit und auch der Aufsichtsrat wird dementsprechend besetzt.
Gernot schrieb:
Kölnbahner schrieb:
Mir stellt sich beim Lesen von Tboars Link eher die Frage, warum man ausgerechnet einen 10,9m langen Mittelteil einbauen will und nicht zwei 9m lange.
Mit zwei 9m langen wäre man ziemlich genau auf 75m Länge insgesamt.

Oder 1x9m in jedem der beiden aneinandergekuppelten Triebwagen...

Der übliche Drehgestellmittenabstand in Köln liegt bei 10,00 m, bzw. 10,50 m. 10,90 m wäre vermutlich die maximale Ausreizung des von der Gleisgeometrie her möglichen. Aber bei jeder Verlängerung - ob um 9 oder 11 m - tritt das Problem des 30m-Rasters auf.

Zitat:
@ Gernot: Was Vernuft- und Intelligenzfragen angeht habe ich mittlerweile bei allem meine Zweifel, was die KVB angeht
Ich hoffe, dass man da zwischen den Technikern und den Politikern differenzieren kann. Allerdings sitzen die Politiker nicht nur im Stadtrat und der Verwaltung sondern auch im Vorstand der KVB. Vorstandsvorsitzender wird man nicht wegen des Sachverstands, sondern der Parteizugehörigkeit und auch der Aufsichtsrat wird dementsprechend besetzt.

Also das gleiche Problem: Die Bahnen passen nicht mehr in die alten Wagenschuppen, egal ob man um 1x10,90m verlängert, oder um 2x9m.
Oepeenvau1971 schrieb:
Karlsruhe als "Knapp-eine-Million-Einwohner-Stadt" hat den 8-achsigen Stadtbahnwagen schon benutzt, als in Köln nur "geklüngelt" wurde.
Von wegen! Anno 1976/77 hatte die KVB geplant, die letzten 17 Fahrzeuge der Serie 2000 (Wagen 2038 - 2054) um 10 m zu Achtachsern zu erweitern. Durch die Verlängerung wäre das Platzangebot um 32 auf 104 Sitzplätze und um 80 auf 304 Stehplätze erweitert worden. Dazu wurden von den Firmen Duewag, Siemens und Kiepe entsprechende Angebote eingeholt. Der Umbau sollte in der Hauptwerkstatt der KVB stattfinden. Um das zusätzlichen Wagengewicht generatorisch bremsen zu können, musste auf Vorschlag der Fa. Siemens die Getriebeübersetzung der für die Erweiterung vorgesehenen Fahrzeuge von 1:4,45 auf 1:5,11 geändert werden, so dass diese 17 Fahrzeuge bereits auf 80 km/h begrenzt wurden.
Aus dem Projekt wurde leider nichts, vermutlich, weil die Landesregierung damals dieses nicht finanziell fördern wollte.
Karlsruhe hat dank Herrn Dr. Dieter Ludwig schon seit 1989 Stadtbahnwagen 8 achsig mit 37,37 m langen Fahrzeugen.
passt also wunderbar zur 75 Meter Regel.


In Köln wird doch nur planlos von der Politik und der KVB herumgewerkelt. Dieses allerdings seit 1960. Hier fahren 28,5 Meter lange Bahnen rum. Einer Milionenstadt nicht würdig.
Warum eigentlich nicht die Bielefelder Lösung?

Vierachsige Mittelwagen zwischen die beiden Triebwagen hängen. Diese könnten nach dem Ende der jetzigen Wagen dann mit der nächste Generation weiterlaufen.
TW337 schrieb:
Karlsruhe hat dank Herrn Dr. Dieter Ludwig schon seit 1989 Stadtbahnwagen 8 achsig mit 37,37 m langen Fahrzeugen.
passt also wunderbar zur 75 Meter Regel.


In Köln wird doch nur planlos von der Politik und der KVB herumgewerkelt. Dieses allerdings seit 1960. Hier fahren 28,5 Meter lange Bahnen rum. Einer Milionenstadt nicht würdig.
Dann erzähl mal, wie Du mit 37 m-Wagen einen 90 m-Zug bilden willst!
UK schrieb:
Warum eigentlich nicht die Bielefelder Lösung?

Vierachsige Mittelwagen zwischen die beiden Triebwagen hängen. Diese könnten nach dem Ende der jetzigen Wagen dann mit der nächste Generation weiterlaufen.

Sag ich ja. Aber mit Übergängen zwischen den Wagen weil sich nur so die Fahrgäste im ganzen Zug vernünftig verteilen können und die Sicherheit (zumindest subjektiv) größer ist. Und im Gegensatz zu den Bielefelder Mittelwagen sollte mindestens eines der Drehgestelle angetrieben sein. Sonst ist die Beschleunigung und die Geschwindigkeit auf den Rampen zu dürftig. Man kann natürlich schon jetzt ein paar passende Mittelwagen ohne Übergänge bestellen, aber das wäre zu früh: Bis die Bahnsteige entsprechend verlängert sind, ist die Lebensdauer der 4000er so gut wie abgelaufen. Die sind auch schon 20 Jahre alt.
TW337 schrieb:

In Köln wird doch nur planlos von der Politik und der KVB herumgewerkelt. Dieses allerdings seit 1960. Hier fahren 28,5 Meter lange Bahnen rum. Einer Milionenstadt nicht würdig.

Wie kommst du denn auf dieses Datum? Übrigens fahren die Kölner Bahnen alle in Doppeltraktion, wenn nicht gerade zu viele defekt sind. Da sind es schon 55 m. Immer noch nicht genug, aber auf jeden Fall mehr als die von dir bemängelten 28 m.
Schade in diesem Zusammenhang, dass eine Stadtbahnstrecke von Mülheim nach Ostheim anscheinend nicht mehr angedacht ist.

Langsam frage ich mich echt wie das mit der Linie 1 funktionieren soll. Im Osten eine massive Verlängerung und im Westen bis nach Widdersdorf.

Der geplante Zubringer auf der alten Bahntrasse von Bergisch Gladbach nach Bensberg zur A4 ist auch mal wieder typisch deutsch.