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Hallo,

am 26.Februar haben die Bogestra und MPK Łódź den Vertag über den Verkauf von 32 NF6D unterschrieben. Bis Juli sollen 10 Wagen bereits in Łódź ankommen.

Die Auslieferung soll bis 2020 andauern. MPK hat für die Wagen etwa 3,150 Mio. € bezahlt.
Tw 441 alias 1751 ist bereits seit letzen Jahr in Łódź und führt dort Testfahrten im Linienverkehr durch.

[www.transport-publiczny.pl]

Wer also noch NF6D bei der Bogestra miterleben will sollte sich nicht mehr zu viel Zeit lassen.

Gruß
143 905-8
Danke für die Info

Wie viel MGT6D sind aktuell schon verschrottet? Das hört sich ja ansonsten so an dass ein paar Wagen davon noch bleiben?
Verschrottet sind: 410, 415, 425, 434, 435 und 442

Tw 432 ist nach Mülheim gegangen als Ersatzteilspender und 441 ist eben schon letztes Jahr nach Polen gegengen.

Macht unterm Strich 33 von 41 Stück, also könnte einer bleiben wenn ich mich nicht verhauen habe...


Quelle: traminfo.de



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.18 14:27.
Vielleicht bleibt eben der eine als Fahrschulzug/Museumszug erhalten?
Und mit welchen Fahrzeugen werden diese nach Polen verkauften Fahrzeuge dann in Bochum ersetzt?
maex schrieb:
Und mit welchen Fahrzeugen werden diese nach Polen verkauften Fahrzeuge dann in Bochum ersetzt?

Die Bogestra kauft dazu 42 weitere Variobahnen plus bis zu 8 weiteren als Option. Das sind die Fahrzeuge mit den 100er Nummern. Die bereits ausgelieferten 500er Variobahnen sind auf den NF6D-Linien aber natürlich ebenfalls einsetzbar. Soweit ich weiß, stehen gerade in Gelsenkirchen sehr viele Variobahnen.
Vorhanden sind noch 34 MGT6D,davon sind 5 abgestellt (402,403,412,426,428).Welche 3 der 5 abgestellten MGT6D mit den 29 fahrbereiten MGT6D nach Polen gehen werden bleibt abzuwarten.
Type E6 schrieb:
Vielleicht bleibt eben der eine als Fahrschulzug/Museumszug erhalten?
Schön wäre es, aber ich halte es für unwahrscheinlich. Der BOGESTRA-Vorstand hat sich dermaßen auf die NF6D eingeschossen, dass massive Einsatzbeschränkungen für einen NF6D-Museumswagen zu erwarten wären. (Man denke nur an die fadenscheinigen "Argumente", mit denen man den NF6D eine Fahrt nach Langendreer untersagt hat!) Ansonsten stellt sich - wie bei anderen Niederflurwagen auch - die Frage, ob der Unterhaltungsaufwand von den Vereinen leistbar ist. In Bremen und Düsseldorf sind der GT6N bzw. der VÖV-Wagen bislang auch nur statische Objekte.
Bernhard Martin schrieb:
Schön wäre es, aber ich halte es für unwahrscheinlich. Der BOGESTRA-Vorstand hat sich dermaßen auf die NF6D eingeschossen, dass massive Einsatzbeschränkungen für einen NF6D-Museumswagen zu erwarten wären. (Man denke nur an die fadenscheinigen "Argumente", mit denen man den NF6D eine Fahrt nach Langendreer untersagt hat!) Ansonsten stellt sich - wie bei anderen Niederflurwagen auch - die Frage, ob der Unterhaltungsaufwand von den Vereinen leistbar ist. In Bremen und Düsseldorf sind der GT6N bzw. der VÖV-Wagen bislang auch nur statische Objekte.

Welche "fadenscheinigen" Argumente sollen denn das gewesen sein?
Ruhri schrieb:
Welche "fadenscheinigen" Argumente sollen denn das gewesen sein?
Die BOGESTRA behauptet, die NF6D würden in Langendreer Funkprobleme verursachen. Link Andere, handfestere technische Argumente gegen ein NF6D-Einsatz hat sie offensichtlich nicht zu bieten.
Bernhard Martin schrieb:
Die BOGESTRA behauptet, die NF6D würden in Langendreer Funkprobleme verursachen. Link Andere, handfestere technische Argumente gegen ein NF6D-Einsatz hat sie offensichtlich nicht zu bieten.
Das wäre es wohl, allerdings nur, wenn wir uns sicher sein könnten, dass es sich dabei auch um eine offizielle Aussage der Bogestra handelt. Im Grunde aber auch dann nicht.

Sehen wir es doch einmal so: Um die NF6D im Liniendienst nach Langendreer zu schicken, braucht es eine Streckenfreigabe, selbst wenn es keinerlei technischen Einwände dagegen gäbe. So etwas kostet Zeit und Geld, und bei tatsächlich existierenden Problemen kämen die Kosten für deren Beseitigung noch obendrauf. Wieso sollte man sich diese Mühe machen für Fahrzeuge, die gerade verkauft und verschrottet werden?
Ruhri schrieb:
Sehen wir es doch einmal so: Um die NF6D im Liniendienst nach Langendreer zu schicken, braucht es eine Streckenfreigabe, selbst wenn es keinerlei technischen Einwände dagegen gäbe. So etwas kostet Zeit und Geld, und bei tatsächlich existierenden Problemen kämen die Kosten für deren Beseitigung noch obendrauf. Wieso sollte man sich diese Mühe machen für Fahrzeuge, die gerade verkauft und verschrottet werden?
Bochum ist nicht München. Bei den meisten Neubaustrecken - nicht nur in Bochum - sind Streckenfreigaben für verschiedene Fahrzeugtypen kein größeres Problem. Warum sollte es ausgerechnet bei den NF6D in Langendreer anders sein? Auch die Museumswagen brauchten eine Streckenfreigabe für den Gelegenheitsverkehr nach Langendreer und haben diese problemlos bekommen. (In München ist selbst das derzeit nicht möglich.) Die Mühe hätte man sich für die NF6D machen können, um sich eine gewisse Flexibilität beim Fahrzeugeinsatz bewahren zu können. Außerdem wäre sie ohnehin erforderlich, wenn man einen NF6D als Museumswagen erhalten wollte, der freizügig im Streckennetz einsetzbar wäre.

Offensichtlich will der BOGESTRA-Vorstand aber so viele Hürden wie nur möglich gegen den NF6D-Einsatz aufbauen wie nur möglich. Deshalb wurde die Ausmusterung für "alternativlos" erklärt und deshalb versucht man nun offenbar, bestimmte Strecken für die NF6D zu sperren, damit man später "Argumente" gegen den musealen Erhalt eines NF6D zur Hand hat.
Womit es langsam losgeht, dass nun die ersten Niederflurrumpelkisten aus den 90ern gen Osten verschifft werden. Ob das bei den teilweisen Gleiszuständen in Polen wirklich ein Komfortgewinn ist? (zugegeben, ohne zu wissen, wie sich die Verhältnisse speziell in Łódź präsentieren)

Vielleicht sollte ich aber baldmöglichst noch dorthin...

(man verzeihe mir diesen unkonstruktiven Beitrag, aber die NF6D finde ich in so ziemlich all ihren Ausführungen einfach grauenhaft - einzig die Variante in Kassel sagt mir wirklich zu)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.18 18:50.
gestral schrieb:
Vorhanden sind noch 34 MGT6D,davon sind 5 abgestellt (402,403,412,426,428).Welche 3 der 5 abgestellten MGT6D mit den 29 fahrbereiten MGT6D nach Polen gehen werden bleibt abzuwarten.
Nach Wikipedia könnten es sogar alle werden. Dort steht 32 plus 2 Optionen: [de.wikipedia.org]
Wobei die Bogestra-Fahrzeuge im Verhältnis zu ihren Mülheimer und Oberhausener Geschwistern noch relativ ruhig fahren, trotz Sanierung.

Im Lodzer Stadtgebiet werden (anders als im Umland) die Strecken auch nach und nach saniert. Es sind ja auch schon einige NF Wagen (wenn auch Multigelenkerklärung) in Lodz vorhanden.
Bernhard Martin schrieb:
Bochum ist nicht München.
Offensichtlich nicht, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Zitat:
Bei den meisten Neubaustrecken - nicht nur in Bochum - sind Streckenfreigaben für verschiedene Fahrzeugtypen kein größeres Problem. Warum sollte es ausgerechnet bei den NF6D in Langendreer anders sein?

Wer hat denn behauptet, es wäre anders? Aber willst du etwa bestreiten, dass die TAB die NF6D für diese Neubaustrecke einfach so durchgewunken hätte? Sicherlich nicht, und das bedeutet, dass die Bogestra einen gewissen Aufwand hätte treiben müssen, um die Freigabe zu erlangen. So etwas kostet Zeit und Geld, und wofür? Dass die Zeit der NF6D ablaufen würde, war bei der Eröffnung doch schon lange klar.

Zitat:
Auch die Museumswagen brauchten eine Streckenfreigabe für den Gelegenheitsverkehr nach Langendreer und haben diese problemlos bekommen. (In München ist selbst das derzeit nicht möglich.) Die Mühe hätte man sich für die NF6D machen können, um sich eine gewisse Flexibilität beim Fahrzeugeinsatz bewahren zu können. Außerdem wäre sie ohnehin erforderlich, wenn man einen NF6D als Museumswagen erhalten wollte, der freizügig im Streckennetz einsetzbar wäre.

Und wofür hätte man diese Flexibilität gebrauchen können? Es standen ja nun wirklich ausreichend Variobahnen zur Verfügung. Was die Freigabe für einen Museumsbetrieb angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, ob da dieselben Regeln gelten, und selbst wenn, ist die Bogestra halt kein Museumsbetrieb. Wenn die VhAG einen NF6D haben möchte und auch bekommen sollte, dann wird sie, so steht zu befürchten, eine mögliche Freigabe für Langendreer (und Witten) selber in die Wege leiten müssen.

Zitat:
Offensichtlich will der BOGESTRA-Vorstand aber so viele Hürden wie nur möglich gegen den NF6D-Einsatz aufbauen wie nur möglich. Deshalb wurde die Ausmusterung für "alternativlos" erklärt und deshalb versucht man nun offenbar, bestimmte Strecken für die NF6D zu sperren, damit man später "Argumente" gegen den musealen Erhalt eines NF6D zur Hand hat.

Welche Strecke soll da gleich "gesperrt" worden sein? Die nach Langendreer, auf der noch niemals NF6D gefahren sind? Oder die nach Witten, für die dasselbe gelten dürfte? Die Bogestra ist eine kommunale Gesellschaft, die keinen Gewinn erwirtschaftet. Ein "musealer Erhalt" muss da zweitrangig sein. Sei froh, dass die VhAG die Betriebshöfe nutzen darf.
Bernhard Martin schrieb:
Type E6 schrieb:
Vielleicht bleibt eben der eine als Fahrschulzug/Museumszug erhalten?
Schön wäre es, aber ich halte es für unwahrscheinlich. Der BOGESTRA-Vorstand hat sich dermaßen auf die NF6D eingeschossen, dass massive Einsatzbeschränkungen für einen NF6D-Museumswagen zu erwarten wären.
Naja - ein stationäres Exemplar für TdoT oder als Anschauungsmaterial für Werkstatt und Ausbildung wäre doch auch nicht verkehrt. Bei der Ruhrbahn besteht eine andere Chance auf ein solches Fahrzeug, aus MH oder sogar OB. (Ich mag sie auch nicht sehr...) Die Probleme von heute sind doch untrüglicher Indikator für das Neuland, das die Fahrzeuge darstellten, und damit wäre wenigstens ein museales Konzept für die Schlitten obligatorisch. Welcher Betrieb hier nun voran geht (die Rheinbahn hat ja auch eine Variante) oder vielleicht das Bergische Museum, das kann man ja noch entscheiden. Aber ein Fahrzeug hinterstellen, das sollte doch möglich sein...
Zitat:
Welche Strecke soll da gleich "gesperrt" worden sein? Die nach Langendreer, auf der noch niemals NF6D gefahren sind? Oder die nach Witten, für die dasselbe gelten dürfte? Die Bogestra ist eine kommunale Gesellschaft, die keinen Gewinn erwirtschaftet. Ein "musealer Erhalt" muss da zweitrangig sein. Sei froh, dass die VhAG die Betriebshöfe nutzen darf.


Am 5.9.2017 wurden auf der Neubaustrecke in Langendreer mit MGT6D 409 Testfahrten durchgeführt,als Ergebnis der Testfahrten wurde die Strecke für MGT6D gesperrt.Die Gründe dafür sind mir nicht bekannt,wenn jemand etwas genaues zu den Gründen der Sperrung weiß sollte er das hier im Forum bekanntgeben(bitte keine Verschwörungstheorien)!
Stundentakt schrieb:
Die Probleme von heute sind doch untrüglicher Indikator für das Neuland, das die Fahrzeuge darstellten,
Nein, das denke ich in diesem Fall nicht. Die großen Probleme bei der Inbetriebnahme der NF6D waren ein Indikator für das Neuland. In der Folge haben sich die EEF-Fahrzeuge bei allen Macken recht gut bewährt. Die aktuellen Probleme traten nur bei der BOGESTRA und in Kassel auf. (Der Wunsch der rnv, die Heidelberger MGT6D loszuwerden, hat keine aktuellen Problemgründe.) Ihre Ursachen liegen m.A.n. primär in einer Kombination aus mangelnder Fertigungsqualität der DUEWAG-Niederflurwagen dieser Epoche mit harten Einsatzbedingungen. Die bei der DWA gefertigten Lizenzbauten haben nicht mit diesen Problemen zu kämpfen und laufen bei den verschiedenen Verkehrsbetrieben problemlos. (Erfurt will seine MGT6D(E) v.a. deshalb ausmustern, weil man reinen Combino-Wagenpark bevorzugt und die Türanordnung der MGT6D(E) in Erfurt eher störend wirkt.)

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