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[BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Plastikbomber

Datum: 17.05.17 00:24

General-Anzeiger und Kölner Stadt-Anzeiger dazu, Primärquelle (Bonn macht mit) zum weiteren Dialog und Entscheidungsprozess

Von den Varianten der seit einiger Zeit geplanten Seilbahn zum Venusberg in Bonn, die vorab untersucht wurden, hat sich ein Gutachten - wie erwartet - auf eine nördliche Strecke über den Hindenburgplatz in Dottendorf und den in Bau befindlichen Bahn-Haltepunkt UN-Campus in Gronau als beste Lösung festgelegt. Dort sollen jeweils auch die Stationen liegen. Möglich ist darüber hinaus eine Weiterführung über die Rheinaue und den Rhein zu einem geplanten S-Bahn-Haltepunkt in Ramersdorf.

Technisch wird eine - mit bis zu zehn Plätzen pro Kabine relativ kleine - 1S-Bahn bevorzugt, ein 30-Sekunden-Takt in der Spitze ist möglich. Schätzungen gehen von 7000 Fahrgästen pro Tag, einer Geschwindigkeit von 22 km/h und einer Fahrtzeit von 12 bis 15 Minuten zwischen Venusberg und Ramersdorf aus. Die Kosten allein für die erste Baustufe werden auf 19,5 Millionen geschätzt.

Auch wenn die Seilbahn weitgehend dem Verlauf vorhandener Straßen folgen soll, sind der Überflug von privaten Häusern sowie Eingriffe in Landschaftsschutzgebiete nicht zu vermeiden. Dies wird zum Gegenstand weiterer Beratungen, auch mit Bürgerbeteiligung.

INFRASTRUKTURAPOKALYPSE




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.17 00:30.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 17.05.17 22:44

Was mich wundert, ist die Bevorzugung vom Hp UN-Campus gegenüber der Stadtbahn. Mit Stadtbahnanschluss erreicht man fast das gesamte lokale Einzugsgebiet, was sicher die stärksten Verflechtungen mit dem Venusberg hat (Bonn, Beuel, Sankt Augustin, Siegburg, Bad Godesberg, Oberkassel, Königswinter, Bad Honnef). Auch könnte man sich die Rheinquerung dank Anschluss an die 66 sparen.

Am UN-Campus sind die Umsteigemöglichkeiten m.E. wesentlich uninteressanter.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Kiwi

Datum: 18.05.17 00:06

Dass so viele Leute von Gronau über Dottendorf zum Venusberg fahren möchten ist mir völlig neu. Wie kommt man auf diese Streckenführung?!

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Michael89

Datum: 18.05.17 06:53

Hallo,

am UN-Campus habe ich doch auch die Stadtbahnhaltestelle Heussallee im Einzugsbereich, sodass der Stadtbahnanschluss gegeben ist? Wichtig für Pendler ist denke ich einen zusätzlichen Umstieg am Hbf in die Stadtbahn zur Erreichung der Seilbahn zu vermeiden (zu unattraktiv), daher muss man in irgendeiner Form direkten Anschluss an die DB schaffen (was man in Ausbaustufe 2 ja sogar auf beiden Rheinseiten tun würde). Interessant ist die Seilbahn für manchen Fahrgast sicherlich auch als Verbindung beider Rheinseiten bzw. auch beider DB-Rheinstrecken.

Gruß Michael

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 18.05.17 09:54

Hat man da wirklich einen akzeptablen Übergang zur Heussallee? IMHO müsste dann zumindest eine neue witterungsgeschützte Fußwegverbindung aus dem Zwischengeschoss der U-Bahn gebaut werden, ggf. mit Fahrsteig.

Anfangs hieß es m.W. mal, die Seilbahnstation würde genau zwischen DB und Stadtbahn angelegt werden. Im aktuellen Bericht ist aber klar vom DB-Hp die Rede.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Gernot

Datum: 18.05.17 10:15

Je länger die Strecke werden soll, desto größer dürfte auch der Widerstand werden. Denn eine Seilbahn im Wohnbereich führt entweder über Straßen oder Gärten, Höfe etc.. Würde ich dort wohnen hätte ich ehrlich gesagt keine Lust, alle paar Sekunden neugierige Blicke aus den Kabinen in den Garten, auf den Balkon, ins Schlafzimmer oder so auszuhalten. Die Idee, den Venusberg mitels Seilbahn anzubinden hat was, aber die Talstation sollte in Dottendorf in Straßenbahnnähe liegen und gut ist. Wenn dann noch die Straßenbahn von Dottendorf über Friesdorf bis zur Stadtbahntrasse verlängert wird, sollte das als Anbindung ausreichen. Muss man denn wirklich aus dem gesamten Großraum Bonn von Brühl bis Altenahr und von Hennef bis Meckenheim mit nur einem Umstieg zur Uniklinik kommen?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.17 10:16.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Michael89

Datum: 18.05.17 10:29

Hallo Gernot,

Gernot schrieb:
Muss man denn wirklich aus dem gesamten Großraum Bonn von Brühl bis Altenahr und von Hennef bis Meckenheim mit nur einem Umstieg zur Uniklinik kommen?
Mit dem "muss" ist das natürlich so eine Sache, die Investition in die Seilbahn lohnt sich allerdings nur wenn man mit ihr nennenswert Fahrgäste anzieht. Zentraler Umsteigepunkt in Bonn ist der Hauptbahnhof bzw. ZOB und die Route über den Quirinusplatz mit Umstieg aus der Strab in die Seilbahn bietet dann gegenüber dem direkten Bus vom Hbf halt nur sehr wenig (oder gar keinen) Zeitvorteil, hat aber einen Umstieg mehr. Also wird man aus meiner Sicht nur Fahrgäste anziehen können, wenn man die Seilbahn möglichst direkt mit möglichst vielen auf Bonn zulaufenden bzw. durch Bonn laufenden Linien (denn da kommen die Leute letztlich her) verbindet. Das würde allerdings nur dadurch erreicht dass die Seilbahn mindestens direkten Umstieg zur DB-Rheinstrecke (links) bietet, d.h. der neue Haltepunkt UN-Campus ist hier aus meiner Sicht als Anschluss zwingend notwendig. Ferner ist die Anbindung an die Stadtbahn-Stammstrecke notwendig (Reisebeziehungen aus Richtung Köln, Siegburg, Bad Honnef, Bad Godesberg), daher muss der Haltepunkt der Seilbahn so gelegt werden dass auch die Haltestelle Heussallee mit akzeptablem Fußweg erreichbar ist. Wenn man nur den Quirinusplatz als Anschluss hat bringt die Seilbahn allen Reisenden aus dem Bonner Süden zudem fast nichts, da von dort aus der Quiriniusplatz auch nur schlecht über Buslinien erreichbar ist. Alles was danach kommt (Posttower, Ramersdorf) ist aus meiner Sicht ein nettes Extra was mehr Fahrgäste bringt, aber nicht zwingend für das Gesamtprojekt.

Gruß Michael

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Michael89

Datum: 18.05.17 10:29

Hallo Hauptmann Mumm,

der akzeptable Übergang zur Heussallee muss einfach kommen. Wenn man das anders baut, dann hat man die ganze Geschichte einfach nicht zuende gedacht.

Gruß Michael

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Val

Datum: 18.05.17 11:08

Kiwi schrieb:

Dass so viele Leute von Gronau über Dottendorf zum Venusberg fahren möchten ist mir völlig neu. Wie kommt man auf diese Streckenführung?!

Die ganze Seilbahn macht nur als Teil einer Reisekette Sinn. Das bedeutet natürlich auch, dass vernünftige Umsteigebeziehungen gegeben sein müssen. Der Haltepunkt UN-Campus bietet hier günstige Voraussetzungen

Gruß,

Val

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Val

Datum: 18.05.17 11:14

Gernot schrieb:

Je länger die Strecke werden soll, desto größer dürfte auch der Widerstand werden. Denn eine Seilbahn im Wohnbereich führt entweder über Straßen oder Gärten, Höfe etc.. Würde ich dort wohnen hätte ich ehrlich gesagt keine Lust, alle paar Sekunden neugierige Blicke aus den Kabinen in den Garten, auf den Balkon, ins Schlafzimmer oder so auszuhalten.

Die Macbarkeitsstudie empfiehlt eine Trassenhöhe über den Dächern.

Gernot schrieb:
Die Idee, den Venusberg mitels Seilbahn anzubinden hat was, aber die Talstation sollte in Dottendorf in Straßenbahnnähe liegen und gut ist. Wenn dann noch die Straßenbahn von Dottendorf über Friesdorf bis zur Stadtbahntrasse verlängert wird, sollte das als Anbindung ausreichen. Muss man denn wirklich aus dem gesamten Großraum Bonn von Brühl bis Altenahr und von Hennef bis Meckenheim mit nur einem Umstieg zur Uniklinik kommen?

Die wenigsten potenziellen Fahrgäste dürften die Gesamtstrecke fahren, die Seilbahn bezieht ihren Verkehrswert vor allem aus der Eigenschaft als Querverbindung. Dass das Verkehrsmodell für den Abschnitt Hindebunrgplatz - UN-Campus als Hindenburgplatz-Venusberg prognostiziert, sagt ja schon recht deutlich, dass hier auch von Fahrgästen ausgegangen wird, die von Dottendorf zum Hp UN-Campus mit der Seilbahn fahren würden, anstatt mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof zu gondeln.

Gruß,

Val

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Lz

Datum: 18.05.17 11:20

Guten Morgen,
ich stimme Michael und dem Hauptmann zu, die Seilbahn sollte schon bis zur linken Rheinstrecke und zur Stadtbahntrasse reichen. Hier liegen einfach viel mehr und wichtigere Umsteigebeziehungen. Natürlich ist das mit den Überflugrechten rechtlich nicht trivial, aber laut Bericht geht es bei der Nordtrasse um "nur" 10 Betroffene.
Der Zustiegspunkt am Hp Un Campus sollte dabei nicht auf der Bergseite liegen, sondern zumindest über dem oder auf der rheinseite des DB Haltepunktes.
Rollbänder o.ä. wie am Flughafen ( heißen die Fahrsteige, wieder was gelernt), zwischen Ubahn Hp und DB Hp halte ich aber zur Attraktivitätssteigerung aber auch für sinnvoll, wenn man dadurch schneller von der Ubahn zur Seilbahnstation kommt.
Diese Rollbänder kämen ja auch den Fahrgästen zu Gute die vom DB Hp Richtung Tulpenfeld, Konferenzzentrum, ... wollen, und nicht nur für Seilbahnumsteiger.
Zumeist ist die Stadt ja eh in diesem Ortsteil bereit etwas mehr Geld zu investieren, wenn man sich die dortigen Ausgänge der Ubahn und die Bushaltestellen ansieht.
Ich hoffe nur, dass das Seilbahn Projekt wird nicht zerredet, wie soviele andere Verkehrsprojekte in Bonn.

Gruß mbn

geändert: Tippfehler



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.17 11:29.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Val

Datum: 18.05.17 11:23

Michael89 schrieb:
Zentraler Umsteigepunkt in Bonn ist der Hauptbahnhof bzw. ZOB und die Route über den Quirinusplatz mit Umstieg aus der Strab in die Seilbahn bietet dann gegenüber dem direkten Bus vom Hbf halt nur sehr wenig (oder gar keinen) Zeitvorteil, hat aber einen Umstieg mehr. Also wird man aus meiner Sicht nur Fahrgäste anziehen können, wenn man die Seilbahn möglichst direkt mit möglichst vielen auf Bonn zulaufenden bzw. durch Bonn laufenden Linien (denn da kommen die Leute letztlich her) verbindet. Das würde allerdings nur dadurch erreicht dass die Seilbahn mindestens direkten Umstieg zur DB-Rheinstrecke (links) bietet, d.h. der neue Haltepunkt UN-Campus ist hier aus meiner Sicht als Anschluss zwingend notwendig.

Eine wesentliche Zielgruppe sind m.E. Studenten, die aktuell mit dem Zug aus Köln kommen und am Hauptbahnhof in die Busse steigen, die mit denen, die zu den Instituten in Poppelsdorf wollen, sowieso shcon überfüllt sind. Für die bietet es sich an, eine Station länger sitzen (oder stehen) zu bleiben und am UN-Campus statt am Hbf umzusteigen. Als Nebeneffekt wird die Busverbindung Hbf-Poppelsdorf entlastet.

Michael89 schrieb:
Ferner ist die Anbindung an die Stadtbahn-Stammstrecke notwendig (Reisebeziehungen aus Richtung Köln, Siegburg, Bad Honnef, Bad Godesberg), daher muss der Haltepunkt der Seilbahn so gelegt werden dass auch die Haltestelle Heussallee mit akzeptablem Fußweg erreichbar ist. Wenn man nur den Quirinusplatz als Anschluss hat bringt die Seilbahn allen Reisenden aus dem Bonner Süden zudem fast nichts, da von dort aus der Quiriniusplatz auch nur schlecht über Buslinien erreichbar ist. Alles was danach kommt (Posttower, Ramersdorf) ist aus meiner Sicht ein nettes Extra was mehr Fahrgäste bringt, aber nicht zwingend für das Gesamtprojekt.

Das sehe ich nciht unbedingt so. Grade in Kombination mit der Eisenbahn ergeben sich die wirklich interessanten Reiseketten mit Fahrzeitvorteilen. Zum Beispiel auch sowas wie Dottendorf-Flughafen, Remagen-Post Tower und generell die Möglichkeit, zwischen den beiden Rheinstrecken umzusteigen. Vorausgesetzt natürlich, die S13 wird nach Süden durchgebunden

Gruß,

Val

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Val

Datum: 18.05.17 11:24

Lz schrieb:
ich stimme Michael und dem Hauptmann zu, die Seilbahn sollte schon bis zur linken Rheinstrecke und zur Stadtbahntrasse reichen. Hier liegen einfach viel mehr und wichtigere Umsteigebeziehungen. Natürlich ist das mit den Überflugrechten rechtlich nicht trivial, aber laut Bericht geht es bei der Nordtrasse um "nur" 10 Betroffene.
Der Zustiegspunkt am Hp Un Campus sollte dabei nicht auf der Bergseite liegen, sondern zumindest über dem oder auf der rheinseite des DB Haltepunktes.

Die Machbarkeitsstudie empfiehlt eine Seilbahnstation über den Gleisen

Gruß,

Val

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Lz

Datum: 18.05.17 11:34

Val schrieb:

Lz schrieb:
ich stimme Michael und dem Hauptmann zu, die Seilbahn sollte schon bis zur linken Rheinstrecke und zur Stadtbahntrasse reichen. Hier liegen einfach viel mehr und wichtigere Umsteigebeziehungen. Natürlich ist das mit den Überflugrechten rechtlich nicht trivial, aber laut Bericht geht es bei der Nordtrasse um "nur" 10 Betroffene.
Der Zustiegspunkt am Hp Un Campus sollte dabei nicht auf der Bergseite liegen, sondern zumindest über dem oder auf der rheinseite des DB Haltepunktes.

Die Machbarkeitsstudie empfiehlt eine Seilbahnstation über den Gleisen

Danke, so intensiv habe ich noch nicht gelesen. Wäre ja zumindest nicht auf der Bergseite.
Gruß, mbn

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Michael89

Datum: 18.05.17 11:44

Hallo Val,

Val schrieb:
Grade in Kombination mit der Eisenbahn ergeben sich die wirklich interessanten Reiseketten mit Fahrzeitvorteilen. Zum Beispiel auch sowas wie Dottendorf-Flughafen, Remagen-Post Tower und generell die Möglichkeit, zwischen den beiden Rheinstrecken umzusteigen. Vorausgesetzt natürlich, die S13 wird nach Süden durchgebunden.
Diese Reiseketten würde ich auch nicht bestreiten, denn ich denke auch dass hier in Zusammenhang mit der S13 noch interessante und schnelle Fahrtbeziehungen entstehen. Die Seilbahn hat hier durch ihre Vergleichsweise hohe Taktdichte auch den unbeschreiblichen Vorteil bei Umstiegen nicht zwangsläufig riesige Wartezeiten zu generieren (und somit z.B. für die Verbindung rechte/linke Rheinstrecke besser zu sein als die Variante 66/62).
Daher denke ich das hier nicht nur die von dir genannten Verbindungen mit einmaligem Umstieg (also Seilbahn im Ziel- oder Quellgebiet) aufkommen werden, sondern auch solche die ggf. einen weiteren Umstieg erfordern. Hier denke ich vor allem an Verbindungen aus dem südlichen Bonn (Bad Godesberg, Mehlem und umliegende Stadtteile) auf die andere Rheinseite, da hier die aktuell vorhandenen Möglichkeiten (soweit ich das überschaue vor allem mit Umstieg Olof-Palme Allee und Ramersdorf via Südbrücke oder dann mit Umstieg am Hbf via Kennedybrücke und dann ggf. weiterer Umstieg in Beuel) alles Andere als attraktiv sind.

Gruß Michael

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Ruhri

Datum: 18.05.17 12:40

Keine riesigen Wartezeiten? Nun ja, das dürfte davon abhängen, wieviele Personen so in die Seilbahn umsteigen wollen. Ich stelle mir das sehr nervig vor, wenn man (rein hypothetisch!) von einem Zug in die Seilbahn umsteigen will. Einige hundert Menschen strömen zur Seilbahnstation, die Kabinen kommen und gehen, und die Menschen weiter hinten einer langen Schlange können nur zuschauen, wie andere Leute damit wegfahren, während sie immer noch warten müssen, bis sie selber endlich den Einstiegspunkt erreichen. So etwas ist natürlich der Worst-Case.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: cinéma

Datum: 18.05.17 13:41

Es gibt durchaus sehr leistungsfähige Seilbahnen, man schaue sich das mal in den Alpen an!
Es ist allerdings nicht zwingend so, dass eine Seilbahn in einem dichteren Takt als eine Schienenbahn verkehrt.

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Michael89

Datum: 18.05.17 13:52

Hallo,

in den verlinkten Unterlagen war die Rede von Takt maximal alle 30 sek. (in der HVZ) und 10 Personen pro Kabine. Ich gehe davon aus dass in der Nebenzeit natürlich nicht so oft gefahren wird, dennoch denke ich das die Taktzeit deutlich unter der von 10-20 min einer durchschnittlichen Bonner Buslinie liegen wird.
Sicherlich kann es gerade am UN-Campus in der HVZ zu Wartezeiten kommen, bei der maximalen Taktzeit von 30sek kommt man so aber auch auf 200 Personen innerhalb 10 Minuten und das wäre immerhin 1/4 eines voll besetzten RRX.

Gruß Michael

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Thomaner

Datum: 18.05.17 14:52

Ruhri schrieb:

Keine riesigen Wartezeiten? Nun ja, das dürfte davon abhängen, wieviele Personen so in die Seilbahn umsteigen wollen. Ich stelle mir das sehr nervig vor, wenn man (rein hypothetisch!) von einem Zug in die Seilbahn umsteigen will. Einige hundert Menschen strömen zur Seilbahnstation, die Kabinen kommen und gehen, und die Menschen weiter hinten einer langen Schlange können nur zuschauen, wie andere Leute damit wegfahren, während sie immer noch warten müssen, bis sie selber endlich den Einstiegspunkt erreichen. So etwas ist natürlich der Worst-Case.

Naja, ob Du nun 5 Minuten auf deinen Anschluss (Zug, Bus, Bahn) wartest und der dann alle 100 Umsteiger auf einmal mitnimmt oder du hinten in der Schlange stehst und diese durch die Seilbahn kontinuierlich "abgearbeitet" wird, kommt sich unterm Strich gleich raus.
Was nun psyschologisch besser ist (gemeinsam warten und abfahren oder peu à peu), kann ich gerade nicht sagen.

! und ? sind keine Rudeltiere.

Meine Bildbeiträge

Re: [BN] Venusberg-Seilbahn nimmt Formen an

geschrieben von: Ruhri

Datum: 18.05.17 15:15

Thomaner schrieb:
Naja, ob Du nun 5 Minuten auf deinen Anschluss (Zug, Bus, Bahn) wartest und der dann alle 100 Umsteiger auf einmal mitnimmt oder du hinten in der Schlange stehst und diese durch die Seilbahn kontinuierlich "abgearbeitet" wird, kommt sich unterm Strich gleich raus.
Was nun psyschologisch besser ist (gemeinsam warten und abfahren oder peu à peu), kann ich gerade nicht sagen.


Na, wir kennen doch unsere Landsleute. 10 Minuten zu warten, bis ein Verkehrsmittel auftaucht, dass alle Wartenden mitnimmt, werden die meisten vermutlich besser verkraften als zu 10 Minuten zuschauen zu müssen, wie die Leute vor einem bereits abfahren können.

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