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? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: elixir

Datum: 18.03.17 19:56

Hallo und guten Abend,

als Jugendlicher wurde ich mal mit einer Gewerkschaftsjugendgruppe, über das Wochenende, nach K-M-S mitgenommen.

Die Veranstaltung war in einer Art Gemeindesaal, die Unterbringung in der Nähe am Ende der Straßenbahnstrecke.

Bis wohin ging bitte die Schmalspurstrecke der Straßenbahn, so um 1964, am westlichen Stadtrand, die in einem kleine Tal lag?

Sie endete dort in mitten der Straße ohne Schleife, wenn ich mich noch richtig erinnern kann.

Beim Rumgoggeln habe ich noch ein Straßenbahndepot mit zwei verschiedenen Spurweiten gefunden - gab es dieses Depot damals auch schon?

Vor dem Bahnhof waren Schmalspurgleise verlegt und ein paar Meter weiter auf einer leeren großen Fläche wurden gerade wohl die heutigen Normalspurgleise verlegt.

Wie lange gab es in Chemnitz diesen Mischbetrieb?

Vielleicht gibt es ja noch Wissende aus dieser Zeit oder hat gar jemand ein Bild von der Endstelle.

Danke für Hinweise.

Gruß elixir

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: MBC

Datum: 18.03.17 23:40

Hallo,

das klingt nach dem Gleisdreieck am Industriewerk an der Zwickauer Straße Ecke Guerickestraße.
Die Strecke ging allerdings auf der Zwickauer Straße noch weiter bis Siegmar. Einige Kurse endeten aber an diesem Gleisdreieck (Linie 15?).
Das Rückstoßgleis in der Guerickestraße war relativ lang und wurde auch zum Abstellen genutzt. Es verendete dann "im Dreck" auf der Straße.
In der Straße hält sich bis heute ein kurzer schmalspuriger Gleisrest, kurz vor dem beschrankten Bahnübergang der heutigen Linie 1 nach Schönau.

Der einzige "zweispurige" Betriebshof ist Kappel. Dort befand sich bis 1995 die Hauptwerkstatt. Die Regelspurtriebwagen mussten dorthin bis 1983 auf Rollböcken bzw. Hilfsdrehgestellen über die Schmalspurstraßenbahn transportiert werden. Regelspuranschluss erhielt der Betriebshof erst 1988/89 mit der Neubautrasse nach Schönau.
In der Zwischenzeit (1983-88) mussten die Regelspurwagen per Straßentieflader von/nach Kappel bewegt werden.

Insgesamt zog sich der "Mischbetrieb" rund drei Jahrzehnte.

elixir schrieb:
Vor dem Bahnhof waren Schmalspurgleise verlegt und ein paar Meter weiter auf einer leeren großen Fläche wurden gerade wohl die heutigen Normalspurgleise verlegt.
Das könnte wiederum auch der Betriebshof Altchemnitz zu Zeiten der Umspurung sein.

Soweit aus dem Gedächtnis...

MfG
MBC

http://fs5.directupload.net/images/170626/aa8yy9ww.jpg
Das Unheil der deutschen Medienberichterstattung rührt vor allem daher, dass die Grenzen zwischen Information und Meinung praktisch aufgehoben sind.
(vgl. Norbert Bolz)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.03.17 23:47.

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: tatra 1206

Datum: 18.03.17 23:52

Hallo,

bei der von dir gesuchten Strecke denke ich, könnte es sich am ehesten um die Strecke nach Rottluff der ehemaligen Linie 3 handeln.
Es gab es dort jedoch eine Wendeschleife. Man kann diese noch heute,als Buswendeschleife umgebaut, erkennen.
Es war die letzte Strecke der Schmalspurbahn und sie lag im Tal des Pleißenbaches.
Das Depot müsste Altendorf sein, ebenfalls an dieser Strecke gelegen.
Hier lagen auch normalspurige Gleise, weil dieses Depot einen Gleisanschluss zur Eisenbahn hatte.
In diesem Betriebshof befand sich der Baustofflagerplatz bzw. Gleisbauhof auf welchem normalspurige Güterwagen durch schmalspurige Arbeitstriebwagen der Straßenbahn bewegt wurden.

Der regelspurige Straßenbahnbetrieb begann im Mai 1960 mit der neuen Linie 5.
Die von dir erwähnte große Freifläche könnte der Bereich Poststr.-Zentralhaltestelle sein, welcher damals gerade in Regelspur gebaut wurde.
Der gemeinsame Straßenbahnverkekr mit 2 Spurweiten ( 925mm+1435mm) endete am 6.11.1988 mit Einstellung der letzten verbliebenen Linie 3 Rottluff-Zentralhaltestelle.

Tatra 1206



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.17 00:11.

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 19.03.17 23:22

elixir schrieb:

Hallo und guten Abend,

als Jugendlicher wurde ich mal mit einer Gewerkschaftsjugendgruppe, über das Wochenende, nach K-M-S mitgenommen.

Die Veranstaltung war in einer Art Gemeindesaal, die Unterbringung in der Nähe am Ende der Straßenbahnstrecke.

Bis wohin ging bitte die Schmalspurstrecke der Straßenbahn, so um 1964, am westlichen Stadtrand, die in einem kleine Tal lag?

Sie endete dort in mitten der Straße ohne Schleife, wenn ich mich noch richtig erinnern kann.

Beim Rumgoggeln habe ich noch ein Straßenbahndepot mit zwei verschiedenen Spurweiten gefunden - gab es dieses Depot damals auch schon?

Vor dem Bahnhof waren Schmalspurgleise verlegt und ein paar Meter weiter auf einer leeren großen Fläche wurden gerade wohl die heutigen Normalspurgleise verlegt.

Wie lange gab es in Chemnitz diesen Mischbetrieb?

Vielleicht gibt es ja noch Wissende aus dieser Zeit oder hat gar jemand ein Bild von der Endstelle.

Danke für Hinweise.

Gruß elixir
Diesen Mischbetrieb gab es bis 1988. Am 6.11.1988 wurde die letzte Schmalspurlinie nach Rottluff stillgelegt.

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 19.03.17 23:39

MBC schrieb:

Hallo,

das klingt nach dem Gleisdreieck am Industriewerk an der Zwickauer Straße Ecke Guerickestraße.
Die Strecke ging allerdings auf der Zwickauer Straße noch weiter bis Siegmar. Einige Kurse endeten aber an diesem Gleisdreieck (Linie 15?).
Das Rückstoßgleis in der Guerickestraße war relativ lang und wurde auch zum Abstellen genutzt. Es verendete dann "im Dreck" auf der Straße.
In der Straße hält sich bis heute ein kurzer schmalspuriger Gleisrest, kurz vor dem beschrankten Bahnübergang der heutigen Linie 1 nach Schönau.

Der einzige "zweispurige" Betriebshof ist Kappel. Dort befand sich bis 1995 die Hauptwerkstatt. Die Regelspurtriebwagen mussten dorthin bis 1983 auf Rollböcken bzw. Hilfsdrehgestellen über die Schmalspurstraßenbahn transportiert werden. Regelspuranschluss erhielt der Betriebshof erst 1988/89 mit der Neubautrasse nach Schönau.
In der Zwischenzeit (1983-88) mussten die Regelspurwagen per Straßentieflader von/nach Kappel bewegt werden.

Insgesamt zog sich der "Mischbetrieb" rund drei Jahrzehnte.

elixir schrieb:
Vor dem Bahnhof waren Schmalspurgleise verlegt und ein paar Meter weiter auf einer leeren großen Fläche wurden gerade wohl die heutigen Normalspurgleise verlegt.
Das könnte wiederum auch der Betriebshof Altchemnitz zu Zeiten der Umspurung sein.

Soweit aus dem Gedächtnis...

MfG
MBC

Ich muss dich berichtigen. Die Betriebsstrecke nach Kappel wurde erst 1984 wegen Strassenbauarbeiten an der "Kappler Drehe" gesperrt.Bis dahin hatte man sogar das Stück Gleis vom Schleifmaschinenwerk bis zum Betriebshof Kappel im Rahmen von Strassensanierungsarbeiten 1982 mit saniert.Im Betriebshof verblieben die ATw 1329 und 1335 als Verschubtriebwagen von Halle zu Halle.Für die Stromversorgung hatte man noch eine Einspeisung vor der Einfahrt zur Feldschlösschen-Brauerei Braustolz.Ab 1988 wurde der Betriebshof Kappel durch ein Regelspurgleis der Neubaustrecke nach Schönau wieder ans Gleisnetz der Strassenbahn angeschlossen. Die Verschubtriebwagen blieben bis 1995 in Kappel.

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 19.03.17 23:54

elixir schrieb:

Hallo und guten Abend,

als Jugendlicher wurde ich mal mit einer Gewerkschaftsjugendgruppe, über das Wochenende, nach K-M-S mitgenommen.

Die Veranstaltung war in einer Art Gemeindesaal, die Unterbringung in der Nähe am Ende der Straßenbahnstrecke.

Bis wohin ging bitte die Schmalspurstrecke der Straßenbahn, so um 1964, am westlichen Stadtrand, die in einem kleine Tal lag?

Sie endete dort in mitten der Straße ohne Schleife, wenn ich mich noch richtig erinnern kann.

Beim Rumgoggeln habe ich noch ein Straßenbahndepot mit zwei verschiedenen Spurweiten gefunden - gab es dieses Depot damals auch schon?

Vor dem Bahnhof waren Schmalspurgleise verlegt und ein paar Meter weiter auf einer leeren großen Fläche wurden gerade wohl die heutigen Normalspurgleise verlegt.

Wie lange gab es in Chemnitz diesen Mischbetrieb?

Vielleicht gibt es ja noch Wissende aus dieser Zeit oder hat gar jemand ein Bild von der Endstelle.

Danke für Hinweise.

Gruß elixir

Es gibt da zwei Möglichkeiten ,wo du gewesen sein könntest.Neben dem Strassenbahnhof Altendorf stand der Ballsaal Wiesenburg und in der Nähe stand der Marmorpalast.Dort gibt es aber keine Regelspurgleise ausser die schon beschriebene Güterbahn Chemnitz-Küchwald Wüstenbrand mit WüSt Strassenbahnhof Altendorf.Die zweite Möglichkeit wäre Chemnitz Kappel,da ist bzw war gleich nebenan das Ball-und Konzerthaus "Einheit". Mittlerweile leider nur noch eine Ruine.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.17 23:57.

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: 155 112

Datum: 21.03.17 20:28

Hallo,

also Kappel-Altendorf usw. gab es damals keine normalspurigen Gleise auf einer großen Fläche-sondern gar keine.

-Süden von Chemnitz kann nur Altchemnitz bzw. die Strecke dorthin sein. Nur dort gab es Normalspur. Vielleicht der Straßenbahnbetriebshof Altchemnitz (betriebshof der DSF) im Bau als Regelspur?

Gruß aus eben dieser Stadt

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: elixir

Datum: 22.03.17 00:06

155 112 schrieb:

Hallo,

also Kappel-Altendorf usw. gab es damals keine normalspurigen Gleise auf einer großen Fläche-sondern gar keine.

-Süden von Chemnitz kann nur Altchemnitz bzw. die Strecke dorthin sein. Nur dort gab es Normalspur. Vielleicht der Straßenbahnbetriebshof Altchemnitz (betriebshof der DSF) im Bau als Regelspur?

Gruß aus eben dieser Stadt

Hallo und danke an alle, die mir antworteten,

zur Klarstellung: die neuen normalspurigen Gleise, die ich erwähnte, waren in der Nähe des Hauptbahnhofs, gerade heraus aus dem Bahnhofsgebäude - in der Straße fuhr eine schmalspurige Straßenbahn um den Häuserblock - während vielleicht 200 Meter weiter, die große Brachfläche mit den neuen Gleisen im Aufbau war.

Das Ende der Schmalspur-Strecke war im Westen der Stadt.

Waren diese Arbeitertreffen nur Regional oder zeitgleich im gesamten Land? - Und welchen Zweck hatten die wohl?

Beeindruckt hat mich damals die große Bahnhofshalle und die Fahrt im D-Zug Stuttgart-Dresden, der wohl von einer 39er oder 22er ab Hof gezogen wurde.

Eine sehr schöne Erinnerung an die 60er-Jahre.

Gruß elixir

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 22.03.17 23:06

elixir schrieb:

155 112 schrieb:

Hallo,

also Kappel-Altendorf usw. gab es damals keine normalspurigen Gleise auf einer großen Fläche-sondern gar keine.

-Süden von Chemnitz kann nur Altchemnitz bzw. die Strecke dorthin sein. Nur dort gab es Normalspur. Vielleicht der Straßenbahnbetriebshof Altchemnitz (betriebshof der DSF) im Bau als Regelspur?

Gruß aus eben dieser Stadt

Hallo und danke an alle, die mir antworteten,

zur Klarstellung: die neuen normalspurigen Gleise, die ich erwähnte, waren in der Nähe des Hauptbahnhofs, gerade heraus aus dem Bahnhofsgebäude - in der Straße fuhr eine schmalspurige Straßenbahn um den Häuserblock - während vielleicht 200 Meter weiter, die große Brachfläche mit den neuen Gleisen im Aufbau war.

Das Ende der Schmalspur-Strecke war im Westen der Stadt.

Waren diese Arbeitertreffen nur Regional oder zeitgleich im gesamten Land? - Und welchen Zweck hatten die wohl?

Beeindruckt hat mich damals die große Bahnhofshalle und die Fahrt im D-Zug Stuttgart-Dresden, der wohl von einer 39er oder 22er ab Hof gezogen wurde.

Eine sehr schöne Erinnerung an die 60er-Jahre.

Gruß elixir
Ich glaube ich weiss jetzt was du meinst. Du hast damals den Bau der neuen Zentralhaltestelle gesehen. Die Baustelle befand sich in der Nähe vom Rathaus Chemnitz. In direkter Nähe vom Marktplatz. An eben dieser Haltestelle trafen sich alle!!! Strassenbahn und Buslinien der Stadt. Da zu dem Zeitpunkt bereits eine Strassenbahnlinie von 925 mm auf 1435mm Spurweite umgebaut war erweiterte man eben diese Zentralhaltestelle schon für spätere Regelspurlinien. Die Schmalspurigen Linien fuhren nach teilweise provisorischen Linienführungen dort auch noch ab. In Betrieb ging diese Anlage 1967. Das war auch das Jahr als am Hautbahnhof die Schmalspur beseitigt wurde . Die regelspurige Strassenbahn zum HBf ging auch 1967 in Betrieb.Ein grösserer Umbau fand nochmal zwischen 1975-76 statt,als ein Grossteil der Schmalspurlinien auf Regelspur umgebaut bzw auf Bus umgestellt wurde. Zum Chemnitzer Hauptbahnhof:du hast damals noch die alte Bahnhofshalle gesehen.Diese Halle wurde 1972 wegen Baufälligkeit abgebrochen. In den Jahren 1972-76 wurde dann die neue Bahnhofshalle errichtet. Diese ist bis auf wenige Details baugleich mit der Bahnhofshalle München HBf und war der einzige Bahnhofshallenneubau in der DDR.

Du warst übrigens zu einer Zeit im damaligen Karl-Marx-Stadt,die stadtgeschichtlich doch sehr interessant war. Hat man doch damals die Stadt Chemnitz zu einer überaus modernen Stadt gemacht.Leider wurden damals wegen Geldmangel nicht alle Planungen verwirklicht. Ein Teil der der damaligen Verkehrsplanungen wie die Strassenbahn zur Stollberger strasse und der Bau des Südring(Umgehungsstrasse vom Stadtzentrum)wurden erst in den letzten Jahren realisiert.


Grüsse aus Chemnitz vom Schaffner

Re: ? K-M-S - Chemnitz

geschrieben von: Blaulicht

Datum: 23.03.17 00:11

Hallo,

Im Ausgangsbeitrag schreibt der Beitragsersteller, dass er um das Jahr 1964 in Karl-Marx-Stadt war. Dies läßt schon mal Spielraum nach vorn und hinten zu.
Später schreibt er, dass die Straßenbahn eine Blockumfahrung am Hauptbahnhof gemacht hat.

Nun die Schmalspurstraßenbahn, zuletzt Linie R, zum Hauptbahnhof ist am 27.07.1963 eingestellt worden und durch Busse ersetzt worden. Zu diesem, Zeitpunkt herrschte bezüglich der Straßenbahn Baustopp beim Umspurungsprojekt. Das Areal um die spätere Zentralhaltestelle war zu diesem Zeitpunkt immer noch mit Freiflächen, prov. Flachbauten und Einzelgebäuden (Post, ehem. Reichsbank) versehen.
Erst im Laufe des Jahres 1966 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen und die Zentralhaltestelle in einem ersten Abschnitt ging im Dezember 1967 in Betrieb. Ab da wurde auch der Straßenbahnbetrieb zum Hauptbahnhof wieder aufgenommen.

In diesem Zusammenhang wurde ein zwischenzeitliches Gleisnetz für die Schmalspurstraßenbahn im Stadtzentrum errichtet. Die Regelspurige Linie 5 endete von 1961 bis 1967 an einem Gleisdreieck im Bereich Poststraße/Annaberger Straße.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zeitungsartikelyinashte3c.jpg
Freie Presse Karl-Marx-Stadt, 29.07.1962

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/gleisdreieckpotml0n4esf5.jpg
Gleisdreieck Poststraße um 1965.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/poststraeum1s1pbc8go2v.jpg
1963 erbaute Gleisverbindung des zwischenzeitlichen Gleisnetztes der Schmalspurbahn zwischen Poststraße und Äußerer Johannisstraße entlang der Philipp-Müller-Straße um 1965. Links das damalige Centrum-Warenhaus.


http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/straedernatisq24xjton9.jpg
Große Freiflächen in der Innenstadt - Blick entlang der Straße der Nationen/Kreuzung Brückenstraße 1962.

Noch ein Wort zum Veranstaltungsort der Gewerkschaftstagung. Insbesondere wenn Gäste aus dem NSW teilnahmen, wurden meist reptäsentative Veranstaltungsorte gewählt, welche auch möglichst einen entsprechenden geschichtlichen Hintergrund aufwiesen. Das Haus "Einheit" bzw. Klubhaus "Fritz Heckert" konnte hier mit seiner lokalen sozialdemokratischen Vita punkten. Enlang der Schillstraße war man mit wenigen Schritten in einem kleine Tal, dem des Kappelbaches.
Der nahegelegene Betriebshof Kappel war seinerzeit noch wesentlich größer. Die Fläche des heutigen Lidl-, Bekleidungs- und Getränkemarktes gehörte bis 1996 noch dazu.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/img41557xzpduwgi4.jpg
Haus "Einheit" bzw. früher Klubhaus "Fritz-Heckert", Ansicht Zwickauer Straße/Schillstraße 2016
Hinter dem repräsentativen Gebäude befand sich der Saal. Der Zugang erfolgte über die Schillstraße.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/img41318buq0rzpi5.jpg
Haus "Einheit" bzw. früher Klubhaus "Fritz-Heckert", Ansicht Zwickauer Straße/Schillstraße 2016

Mit freundlichen Grüßen

Blaulicht



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.17 19:29.