Das bleibt abzuwarten.
Park-Bellheimer war, wie Eichbaum oder Odenwaldquelle auch, nach finanziellen Schwierigkeiten, bis 2010 Teil der Hopp'schen Actris-Gruppe und seit deren Rückzug aus dem Gesöff-Markt per Manager Buy Out wieder eigenständig. Parkbräu hatte in den Jahrzehnten zuvor schon Traditionsunternehmen wie Pfisterer aus MA-Seckenheim und die Rheingönheimer Weizenbierbrauerei aus dem Ludwigshafener Süden übernommen.
Oder Welde aus Schwetzingen, die sich 2024 auch der Heidelberger Brauerei bemächtigten.
Werbetechnisch waren sowohl Welde als auch Parkbräu auf den hiesigen Strabsen vertreten, beide optisch immer langweiliger als die ansprechenderen Eichbaum-Werbungen. Saufen kann man das Zeugs alles nicht so wirklich, man kippt es sich rein, damit man irgendwelche Beizen oder Glykolersatzmittel wie Bitburger oder so vermeiden kann. Welde, deren Flaschen so aussehen, wie sich mein Hals beim Trinkversuch anfühlt, ist jedenfalls jetzt erstmal für 3 Jahre als Partner für diese Oktoberfest-Persiflage bekannt gegeben worden. Hinsichtlich ÖPNV hat Welde sich jedenfalls bereits hinreichend mit Schuld beladen, denn deren
Orakel war ursächlich für den Gemeindeunratsbeschluss zum Betriebshof Heidelwürg.
Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
(Jean-Baptiste Molière)